16—25
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Bei der
Ausnahme ist außerdem
16-25 25-30 30—35 35-40 40—45
25—80 80—35 35—40 40-45
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— Daß die Verrussung der Provinzen uachlaffen soll, ist damit allerdings nicht gesagt, und da- wird wohl auch schwerlich eintreten- mau will nur die unnöthigru Härten vermeiden, vielleicht glaubt man in Petersburg — ob mit Recht, sei dahingestellt —, daß die Bevölkerung schon so weit rusfifch geworden sei, um die Anwendung außerordentlicher Mittel entbebreu zu können
dieser kurzen Meldung, die leider das Ergebuiß der „öon- fereoz" noch nicht mitthrilt, dir Thatsache, daß Hendrik Witboi mit 150 seiner Leute wieder an der deutschen Straf» expedition theilr^mmt wie im Frühjahr 1890 gegen die Khauas Hottentotten. Darnach ist der unlängst todtgrsagte Witboi nicht nur noch unter den Lebenden, sondern er ist unweigerlich noch, was Major Leutweiu dies Jahr in Berlin dem Kaiser meldete: „Ein getreuster Uuterthan Majestät."
Karlsruhe, 12. December. Der Großherzog vou Baden ist heute Bormittag nach München abgereist.
Vor 146 Jahren, am 14. December 1752, wurde zu Gardelegen bei Magdeburg der Dichter ChristophAugust Tiedge geboren, besten Lehrgedicht „Urania" vom Standpunkt der Kantischen Philosophie die Zweifel an der Unsterblichkeit der Menschen widerlegt. Unter seinen Gedichten befindet fich das einst viel gesungene Lied: „Schöne Minka, ich muß scheiden". Der Dichter starb am 8. März 1841 zu Dresden.
Außlaud. Augenblicklich hält der Minister der Volk-, aufklärung Bogoljepow eine Rundreise in den Ostseeproviuzen ab, um zu« ersten Male als Minister die verrussten Schulen einer genauen Besichtigung zu unter-
3« Gegensatz zu BefichtiguugSreisen früherer Minister ist der Ton, welchen Bogoljepow auschlägt, ein ungewöhnlich milder, ja man kann aus manchen seiner Aeußrr- uugen schließen, daß die Regierung alle Härten zu vermeiden
CocaU* unb j-povinzielles.
Gießen, den 13. November 1898.
I ** Kirchliche Dieustuachrichteu. Seine König!. Hoheit der I Großherzog haben.Allergnädigst geruht, am 7. December I den vou Sämmtlicheu Riedesel Freiherrn zu Eisenbach auf I die evangelische Pfarrstelle zu Engelrod, Decanat Lauterbach, I prüsevtirten Pfarrverwalter David Gürtler daselbst für I diese Stelle zu bestätigen.
I ** Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordueteu- I Versammlung Donnerstag den 15. December 1898, Nachmittags 3 Uhr pünktlich: 1. Die Wahl vou fünf I «reiStagSmitgliedrru für die Stadt Gießen. 2. Stiftung der Daniel Moog Wittwe vou Gießen. 3. Gesuch der Firma I bl. Euler zu Gießen um Erlaubuih zum Baurn tu der Steinstraße- hier: Abtretung von Gelände. 4. Gesuch des Hermann Leherzapf zu Gießen um Austausch vou Geläude am Asterweg. 5. Die Annahme von Gehtlseu des Stadt- geometerS- hier: Urlaubsgesuche der Grometergehilfeu Philippi und Werkmann. 6. Die Friedrich Bücking-Sttfiuug - hier: Wahl eines Mitgliedes in den Verwaltungsrath dieser Stiftung.
| 7. Die Wahl der BorschlagSeommisfion. 8. WirthschaftS- gesuch drS Heinrich Sehrt zu Gießen für das Haus Frank- furterstraße 165.
*• Die Haupiverfammluug der laudvirthfchastlicheu Vereins für die Provinz Oberheffev, welche gestern hier in „eteint Garten" stattfand, war zahlreich besucht. Als Gäste wurden Seitens des Borfitzrndeu des Herrn Grafen Friedrich zu SolmS-Laubach Erlaucht begrüßt Herr Geh. RegierungSrath Braun vou der Ministerialabtheiluug für Handel, Gewerbe und Landwtrthschaft, Herr LaudeSöcouomierath Müller und Herr Geueralfeeretär Müller. Wie der Herr Vorsitzende in seinem Bericht über die Thatigkrit des Vereins im Jahre 1897/98 auSsührte, hat der Verein die Zeit bis zum Eintreffen der der Laudwirthschast vom Staate zugewaudteu Mittel zu Vorbereitungen für die Entfaltung einer regen Thätigkeit verwendet- in dieser Beziehung sei zu eoustatirrn, daß der Provinzialvereiu im Kreise seiner Brudervereiue eine nicht geringe Rolle gespielt. Der Mitgliederstand habe einen erheblichen Zuwachs erfahren, ob infolge Zunahme des In- tereffes der Laudwirthe au feiner Thätigkeit oder infolge Herabsetzung des MitgliederbeitragsS, bleibe dahin gestellt- der Verein zählt 1235 Mitglieder. ES fanden statt eine Hauptversammlung, 5 AuSschußsitzuugen und eine größere Anzahl von Bezirksversammlungen. Den 29860 Mk. betragenden Einnahmen standen 29771 Mk. Ausgaben gegenüber- ein aus den Ueberschüffeu der ersten laudwirthschast- lichen Ausstellung in Gießen vorhandener Kapitalbestavd von 5000 Mk. soll hauptsächlich zur Anlage vou Heerdbüchern dienen. Sehr eingehend verbreitrt fich der Bericht über da-, was in Bezug auf Boden-Melioration, und Anlage von Hut- weiden im Vogelsberg geschehen ist und seine Rückwirkung günstig auf bevorzugtere Gegenden äußern wird. Mit Geuugthuuug wurde constatirt, daß die Sache allenthalben Avklang gefunden. BiS jetzt wurden circa 300 Morgen Hutweiden im Vogelsberg hergestcllt, das Ergebuiß der zweijährigen versuche kann als ausfichtsvoll bezeichnet werden, der durchschnittliche Futtererlös betrug 15^ Mk. per Morgen. — Tin wesentlicher Theil der Thätigkeit des Provinzial- Vereins erstreckte fich auf die Viehzucht, ein neuer Zweig dieser Thätigkeit ist dir Herdbuchführung, für welche 4500 Mk. verwandt wurden - auch hier find schöne Erfolge zu verzeichnen- in den Herdbüchern eingetragen find zur Zeit 2100 Stück Vieh des Simmeuthaler, 700 Stück des Vogelsberger Schlages. Die Zuchtvereiue weisen 1200 Mitglieder auf- den auf Zucht raffereiner Thiere gerichteten Bestrebungen dienen 12 Bulleustationen- auf vier stattlichen Reihen von BezirkSthirrschauen und Loealschaueu konnten an den vor- geführten Thieren die günstigen Erfolge eines einheitlichen Zuchtzieles wahrgenommeu und hohe Beträge für Prämien bewilligt werden. Die zur Betheiligung der vberhesfischen Viehzucht an der nächstjährigen Ausstellung der deutschen LandwirthschaftSgesellschaft in Frankfurt a. M. uöthigen Schritte find bereits vom Provinzialvereiu eingrleitet worden. Als wesentliche weitere Ausgaben des Vereins bezeichnet der Bericht die Anlage vou Jungviehweiden und Tummelplätzen, die Beschaffung beffereu Zuchtmaterials sür die Schweinezucht, die Förderung der Ziegenzucht- auch der Geflügelzucht soll mehr Sorgfalt zugewandt werden. Anerkennend äußert fich der Bericht schließlich über da», war in Hebung des Obstund Gemüsebaues durch den oberhessischeu Obstbauvereiu ge- than wurde. Ebenso wurden hervorgehoben die Erfolge, welche der LaudeSpferdezuchtvereiu erzielt. — Hierauf hielt Herr LaudeSöcouomierath Müller-Darmstadt einen Vortrag über ,3ielt und Wege der Bewirthschaftuug mittlerer und kleinerer Landgüter in der Gegenwart", welcher wegen seines sachlichen, gemeinverständlichen Inhalts mit Beifall ausgenommen wurde und Anlaß zu einem lebhaften Meinungsaustausch gab. — Der Versammlung folgte ein Mittagsmahl.
•* Die allgemeine Sterbekaße Gießen, welche vor nunmehr neun Jahren gegründet wurde und jetzt in ihr zehntes Geschäftsjahr tritt, zählt zur Zeit 843 Mitglieder. Dieselbe
Wien, 12. December. Der „Neuen Freien Preffe" zufolge wird das Abgeordnetenhaus am Donnerstag bis nach dem griechischen Neujahr vertagt. Bor JahreSfchluß wird die Regierung das Budget und das AuSgleichS-Provi- sorium auf Grund des § 14 in Kraft setzen.
Budapest, 12. December. Bon unterrichteter Seite wird constatirt, daß die Audienz des Baron Banfsh beim Kaiser eine Wendung oder einen entscheidenden Schritt in der Krifis nicht gebracht hat. Die verschiedenen cireulirendeu Gerüchte seien nur Combinationen. Thatsache sei nur, daß Banffy dar vollständige Bertrauen des Kaisers besitzt und daß Alles darauf ankommt, einen Präsidenten zu finden, der auch der Oppsfition genehm ist.
Paris, 12. December. „Petit Parifien" zufolge hat der Kaiser von China eiuenueuen Fluchtversuch gemacht, der aber vereitelt worden ist.
Paris, 12. December. Labori befindet fich seit heute Mittag bei Picquart im Gefängniß. Picquarts Frrilaffung dürste heute noch nicht erfolgen. Polizei und republikanische Garde wurden in großer Zahl an verschiedenen Punkten der Stadt ausgestellt. Alle Bahnhöfe find besetzt.
* Paris, 12. December. Den Plan, eine Kundgebung ! gegen Picquart zu veranstalten, haben die Nationalisten heute ausgeführt. Etwa 150 Personen zogen unter Führung des Abgeordneten Millevohe vor da» Oüsredv miäi Gefängniß. Auf dem Wege dorthin begegneten fie einem Kürassier-Offizier, den fie umringten und Hochrufe auf die Armee ausbrachten. Der Offizier dankte im Namen der Armee. Vor dem Ge- fäugniß angenommen, brach die Menge gleichfalls in Hochrufe auf die Armee aus, wurde daselbst aber von der Polizei zerstreut. Hierauf begaben fich die Demonstranten vor die I Wohnung deS Gouverneurs, wo Millevohe eine Ansprache I Pelt, die wiederum in ein Hoch auf die Armee auSklang. I Oberst Monteil, auch ein Anführer der Demonstranten, hielt I gleichfalls eine Rede, in der er sagte, mau scheue da» Licht I und deshalb verhindere mau den Proceß Picquart. Hieraus I Sagen die Manifestanten vor die Kammer, wo fie ebenfalls I Hochrufe auf die Armee ausbrachten.
Paris, 12. December. Ueber den jüngst gemachten I Vorschlag Lalances und Lemaitres, eine Politik der An- I Näherung an Deutschland anzubahnen und dem Deutschen I Reich den Austausch Elsaß-LothringenS gegen eine entsprechend I bedeutende überseeische Besitzung Frankreichs anzubieten, wird I In Paris die Erörterung fortgesetzt. Der „Gaulois" ver- I anstaltete eine Rundfrage bei einer Anzahl von Persönlich- I ketten. Von den Befragten ist nur LLroy-Beaulieu einiger- I maßen optimistisch. Der Baron Estournelles wünscht ein I Bündniß mit Deutschland, will aber auch England daran I theilnehmen lassen. Der Herzog von Broglie und der General I Iacquey glauben nicht an Concesfionen von ©eiten Deutsch- I kands. Waddington predigt die Freundschaft mit England. I Letztes thut auch der Deputirte Laneffan im „Rappel". — I Dagegen setzt Caffagnac in der „Autoritö" seine Ausführungen I über die Rothwendigkeit einer Annäherung an Deutschland I fort und versichert, daß er von vielen Vaterlandsfreunden I zustimmende Briefe erhalten habe. — Daß nichts bei diesen I Gedanken herauskommen werde, liegt übrigens ziemlich auf I der Hand.
Paris, 12. December. Wann begann der Fall I Dreyfus? Diese Frage beantwortet anläßlich des Aus- I scheidens des Generals Mercier aus dem activen Dienst der I »Figaro". Als Mercier 1894 den Ministern von dem Ver- 1 dacht gegen Dreyfus und feiner Verhaftung Mittheilung I gemacht hatte und die Minister ihm zu äußerster Vorsicht I und bedächtigstem Vorgehen gerathen hatten, gab er von I diesen ministeriellen Bedenken seinen Mitarbeitern im Kriegs- I Ministerium Kenntniß. Sofort begab fich einer von diesen, I der eine große Rolle im Falle Dreyfus gespielt hat und, wie I Jedermann im Kriegsministerium wußte und sah, den besten I Theil seiner Zeit fich damit befaßte, Artikel für ein Morgen- I blatt zu schreiben, zu einem antisemitischen Blatte und setzte I dort einen Artikel auf, der erzählte, daß ein jüdischer Offizier I im Militärgefängniß in Haft gehalten werde und wetterhin I Fragen in Bezug hierauf stellte. So begann der Fall I Dreyfus. — Daß der ausscheidende Mercier den Dreyfus- I ©canbol heraufbeschworen, wird ihm heute auch von seinen 1 utounben in herben Worten vorgeworfen. Ihm, nur ihm I allein, schreibt der clericale Bonapartist Paul de Caffagnac, I verdankt man den Fall Dreyfus, und anstatt Mercier zu I feiern, „hätte man bester gethan, ihn ohne Sang und Klang I »Wen ju lasten, und, da man endlich das Glück hat, ihn r Hm nicht eine Rechtfertigung zu gestatten, die, I
fie sei, eine wirkliche Herausforderung der öffent- I JjSfJL ^.tinunÖ ist. Wenn Mercier nicht der Schlimmste der I »löönnntflen gewesen wäre, hätte er nicht diesen Proceß Dreyfus heraufbeschworen."
wüllickt nnh Mt QHftin» — °" { ^atte im vnflcffmeu Jahre einen Zuwachs von 85, dagegrn
-Nd fitebPA? «Mir1 m dnen Abgang von 19 Mitgliedern (14 durch Tod und
b f ebI,c6c öctfc ®önf4t' 3« Reval Hai Bogoljepow | 5 sonstige Abgängr). Während seines neunjährigen Bestehens
0,50, 1,00, 1,50, 2.50, 4,00.
«cm 1. April 1899 beträgt das Eintrittsgeld för eine Person (durch Beschluß der General-Bersarnmlung vor» -L December 1898):
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V. Som westlichen BogeUberg, 11. December. Die Waldarbeiten konnten in dem lausenden Spätherbst- wesentlich gesördert werben, weil Frost und Schnee kein Hinderniß verursachten. In manchen Districten find die Holzhauereien nahezu beendigt. Die Rotten wurden in letzter Zeit durch Arbeiter verstärkt, die in den Städten (besonders in Frankfurt) an Neubauten beschäftigt waren, weil die Bau- thätigkeit jetzt eingestellt worden ist. — So viel fich bis jetzt übersehen läßt, ziehen die Holz preise wieder ein wenig an. In dieser Brauche find die Schwankungen nicht so bedeutend wie bei Getreide oder Vieh. Ruhig, stetig, aber ficher geht es vorwärts, wie der Zeiger an einer Uhr. — Die Steinindustrie entwickelt fich ebenfalls kräftig »eiter; man verfrachtet nicht blo» Pflaster- und Chauffeesteine, son- dern auch Schotter, sür den ehedem wenig Nachfrage war, wird jetzt von weit her begehrt und recht schön bezahlt.
Butzbach, 10. December. Letzten Mittwoch wurde von dem Ausstellungs-Comitee und dem Gewerbeveretnsvorstand in gemeinsamer Sitzung endgültig über die Verwendung des Ueberschusses der Ausstellung Beschluß gefaßt. Dem Museum wurden 1500 Mk., dem Faselmarkt.Cowitee 200 Mk., dem Pferdezuchtverein 100 Mk., dem Bienenzüchterverein 50 Mk. zugewiesen. Dem Gewerbeverein verbleiben rund 7600 Mk. Zur Erinnerung an das schöne Unternehmen soll eine geschmackvolle Truhe angefertigt werden, die zur Aufbewahrung aller auf die Ausstellung fich beziehenden Schriftstücke, Drucksachen, Bilder rc. dienen wird.
(Butzb. Ztg.)
Bingen, 7. December. Ueber einen Alterthumr- fund berichtet der „Binger Anzeiger": Bet der Fundament- irung eines Portals an dem zur Pfarrkirche gehörigen sogenannten Barbarabau hat sich in einer Tiefe von circa 3 Meter der Rest eines römischen Bauwerkes gefunden. Er ist das Fußstück einer Säule, bestehend aus der Plmthe und einem kurzen Stück des Schaftes. Dasselbe saß auf einem gemauerten quadratischen Fundament, das ebenfalls römischen Ursprungs ist. Es konnte noch nicht festgestellt werden, ob wir es mit dem Theil eines größeren Bauwerkes oder mit einer einzelnen Säule, die etwa als Träger einer Figur gedient hätte, zu thun haben. Jedenfalls ist aber der Fund insofern von Bedeutung, als er der Ueberlieferung, welche besagt, daß die Pfarrkirche auf einem Heidentempel steht, und daß der alte Friedhof eine heidnische Cultusstätte, eine ziemlich sichere Grundlage verschafft. Frühere Funde, z. B. das schöne, 1885 auf der Südseite der Kirche ausgegrabene korinthische Säulenkapitül, welches z. Zt. in der städtischen Alterthumssammlung auf Burg Klopp ist, und die gleichzeitig innerhalb der Kirche im Bodenschutt gefundene feine Sculptur (Aeskulap oder Merkur) konnten an die Fundstätte verschleppt gewesen fein. Der jetzt gehobene Säulenrest stand aber noch an feinem ursprünglichen Ort, was den sicheren Beweis dafür liefert, daß der jetzige Kirchplatz in der Zeit der Römer- Herrschaft eine hervorragende Stätte vorchristlicher Cultur, wahrscheinlich eine Opferstätte war. Wie wir hören, ist die wiffenschaftliche Ausbeutung des Fundes eingeleitet und hat bereits eine Besichtigung durch den Vorstand des Alterthurns- Vereins in Mainz stattgefunden. Hoffen wir, daß die Restau- rationsarbeitender Pfarrkirche noch weiteres werthvolle Material für die Erforschung der Geschichte unserer Stadt zu Tage fördert.
noch ein Sterbesall- beitrag von 25 Psg. zu leisten. — Für jeden Sterbesall eines Mitgliedes ist der «affe ein Beitrag von 25 Psg. zu entrichten, welcher durch den Kaffenboten gegen Quittung erhoben wird. — Zur Auskunft in allen Fragen ist Herr Schueidermeister Georg Psass, Kreuzplatz 10, Herr Schuhmachermeister Seidewand, Teuselslustgäricheu 26>, sowie Herr H. Bruchhäuser, Wolsstraße 8, gerne bereit.
„ 1,50, „ 2,50, „ 450, , 7,00.
15 ä 100 Mk., an 24 L 120 und an 23 ü 150 Mk., i» Cumma 8955 Mk. ansbrzahlt. Außerdem besitzt der Bereiu einen Reservefonds von 3163 Mk., und ist mtthin in der Sage, selbst in außergewöhnlichen Fällen seinen Berpflichtungea nachzukommen. Auch ist die Sterbekaffe durch ständige Zu- nähme an Mitglieder in der angenehmen Lage, vom 1. Januar 1899 ab das Sterbegeld für die seitherigen Mitglieder vou 150 auf 170 Mk., dagegen für Die- ienigen, welche vou jetzt bis zum 31. März 189» eintrete«, vom 1. April 1899 an auf 170 Mk. zu er- höhen. — Das Eintrittsgeld beträgt Mr eine Person
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den Lehrern eine Rede gehalten, die bemerkenSwerth ist. Er . hat der Verein 77 Sterbesälle unter feine« Mitgliedern ar. bröefte im Allgemeinen feine Zusriedenhenheit an-, betonte / habt und wurden hierfür an 15 Mitglieder a 75 Mk aber alsdann, daß die Lehrer jeden Anlaß vermeiden möchten, <er 1 — ------ -- -
der zu Streitigkeiten mit der Bevölkerung führen könnte. Man stehe gegenwärtig in einer UebergangSzeit, und die rnüffe so schonend, als irgend möglich, überschritten werden.
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