Forderungen des russischen Geschäft-träger- Pawlow bezüg- Uch der Verlängerung der Niutschwang-Bahn zugestrnden und thatsächlich England mit seinen „Offenen Thür-Ansprüchen" abgeblitzt ist. Dazu kommt die Nachricht, daß die Peking- Hankau Bahn, die thatsächlich mitten in daS Aangtse-Jnter- effeugebiet England- eindriugt, ebeufall- in btt Hände Rußland- gegeben ist. — Verzweifelt meint die „Time-", nach den jüngsten Aeußeruugeu Balfour- sähe e- nicht so au-, al- ob England energisch auftreten werde. Der „Standard" erklärt ferner, wenn die Regierung wünsche, daß dar Vertrauen der Nation tu ihre Festigkeit und Voraussicht wieder hergestellt werden soll, so wüßten entscheidende Schritte geschehen, um da- Vorgehen der Nebenbuhler England- in Lhina lahm zu legen. Da- Land erwarte eine Handlung, nicht aber Epigramme de- Ministerium-. Aehnliche Beschwerden hat die englische Preffe bekanntlich schon früher ohne Erfolg laut werden laffen.
Der Jahresbericht der Großh. Handelskammer Gießen für 1897 I
behandelt tu dem „Allgemeinen Theil" den deutsch- englischen Handel-Vertrag, das hohe Jntereffe betonend, welche- die Industriellen und Handeltreibenden beider Länder an demselben bekunden. Der Maaren-Austausch Eaglands und Deutschland- übertrifft nach Ansicht der Kammer, bei weitem die Ziffern der wechselseitigen Ein- und Ausfuhr anderer Nationen, und wird der Hoffnung Au-druck verliehen, daß die ersprießlichen Handelsbeziehungen eise längere Störung oder größere Beeinträchtigung nicht erfahren werden. — Die Betheiltgung der Industriellen au- dem diesseitigen Bezirk, an der tm Jahre 1900 in Part- stattfindeuden Weltausstellung wird nach dem vom Großh. Ministerium erstatteten Bericht eine sehr geringe werden. — Die auf Grund der von den einzelnen Branchen eingelaufenen Mitthetlungeu gegebenen Berichte über Thatsacheu lauten wie folgt:
1) Bankgeschäft.
Das Jahr 1897 hat tu unserer wirthschaftltcheu Ent« Wickelung wettere gute Erfolge gezeitigt, welche auch auf das Bankgeschäft nicht ohne Einfluß geblieben sind, so daß die Ergebvtffe der Bankthätigkett für die abgelaufene Bericht-« Periode al- befriedigende zu bezeichnen sind. Trotz der erschwerenden Bestimmungen de- neuen BörseugesetzeS war da- Jahr 1897 reich an Gründungen und Capitalerhöhungen zahlreicher Acttengesellschafteu, und hierdurch dem Publikum genügend Gelegenheit geboten, sich an soliden, gewinnver« sprechenden Unternehmungen zu brtheiligen, wie auch die Besserung der Verhältnisse in Amerika, das Aufblühen von Handel und Verkehr dortselbst, zu manchen Umsätzen tv amerikanischen EtseubahnfoudS Veranlaffuag gab. Die Durchführung der Couverfion Deutscher StaatSfond- vollzog sich nicht, ohne daß ein Theil der in diesen Fond- jahrelang sestgelegten Summen in industriellen oder anderen, eine bessere Rente versprechenden Werthen angelegt wurde, eine Thatsache, welche durch den ConrSückgang der einheimischen Staatsanleihen deutlich zum Ausdruck gelangte. Jndeß hält der solide Theil der Kundschaft erfreulicher Weise noch immer au der Vorliebe für Deutsche Werthe fest, wenn auch die Rente auf diesem Felde schmäler geworden ist. Von den politischen Wechselfällen des Jahre- 1897, welche das Bank« geschäft in ungünstigem Sinne beeinflussen, find die Ereignisse auf Kreta und der Griechisch-Türkische Krieg hervorzuheben. DaS Verhalten der Mächte bet Erledigung diese- Conflicte« beweist jedoch, daß da- Bestreben der maßgebenden Regierungen darauf gerichtet ist, jegltche weitergehevbe Cowplicationen im Keime zu ersticken und berechtigt un- zu der Hoffnung, daß der zu einer günstigen wirthschaftlicheu Fortentwickelung dringend nöthtge Frieden erhalten bleibe.
2) Bierbrauerei.
Der Gang deS Geschäftsbetriebes tm Betrieb-jahr 1897 war gegenüber dem des vorauSgegaugenen etwas nachthetltg beeinflußt durch die theilweise höheren Roh- und Brenn- Matertalievpreise, die aber immer noch normal zu nennen waren, ferner durch höhere Löhne. Diese ungünstigen Momente find jedoch wohl bei fast allen Brauereien durch höheren Absatz in Folge vermehrter und besserer ErwerbS- verhältniffe in Stadt und nächster Umgegend ausgeglichen worden, so daß die Brauereien das Srgebuiß deS vergangenen Geschäftsjahres immerhin als zufriedenstellend bezeichnen können. Die Aussichten für da» Jahr 1898 find leider ungünstig- Gersten- und Malzpreife find wesentlich höher, auch stellt fich der Hopfen theurer, wie im Berichtsjahre. Eine etwas erhöhte Ausbeute deS Malzes 1897er Ernte und die bis jetzt anhaltende Absatzsteigerung dürften die ungünstigen AuSfichtrn etwas mildern. In Bezug auf daS Unfallver- ficherungSwesen rc. macht fich besonder- bet einer Brauerei, welche nebenbei Laudwtrthschaft betreibt und zeitweise einen inmitten des Besitzthum- liegenden Steinbruch auSbeutet, ein Mißstand recht bemerkbar, welcher bet der durch diese Neben- betriebe ersorderlichen Zugehörigkeit zu den einzelnen Unfall- berufSgenossenschasten namentlich bei Unfällen solcher Arbeiter schars hervortritt, welche tagsüber in allen Betriebszweigen beschäftigt werden. In solchen Fällen entstehen zum Nach- theil deS verunglückten Arbeiters leicht Streitsragen darüber, welche BerufSgeuossevschast zur vollen Rentenzahlung verpflichtet ist. Ebenso find die von den BerufSgenossenschasten geforderten besonderen Lohnnachweisungen für den Arbeitgeber fast ganz unmöglich erntet ausführbar.
3) Borsttn.
DaS Gtschäft tu Borsten hat gegen da» Vorjahr eine wesentliche Aenderung nicht erfahren. Die Zu- fuhren waren bedeutender, während die Umsätze fich in den gewohnten Grenzen hielten. LS kam deshalb zu einem weiteren PreiS-Rückgang, der nicht zum Mindesten auch auf die Thatsache zurückzusühren ist, daß Amerika weniger Maare alS sonst dem Markte entnahm. Im Uebrtgen blieb der Export auf der seitherigen Höhe.
4) Buchhandel.
Der Geschäftsgang im Sortimentsbuchhandel war im Berichtsjahre der gleiche wie im Jahre 1896. Im Gegensatz zu letzterem machte fich jedoch um die Weihnachtszeit ein auffallend geringer Kleinverkanf bemerklich. DaS Weih- uachtSgeschäft dürfte in unserer Brauche im Allgemeinen nicht dem vorjährigen nachstehen, doch wurde bemerkt, daß im einzelnen Falle wehr gekauft wurde, vom großen Publikum aber weniger alS zu Weihnachten 1896.
(Fortsetzung folgt.)_____________
CocaUs rrnd provinzielle».
Sieben, den 12. August 1898.
• • Technische Hochschule Darmstadt. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allerguädtgst geruht, am 6. August den ordentlichen Professor an der Technischen Hochschule, Geheimen Hosrath Dr. Adam Nell, auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung seiner langjährigen treuen und ersprießlichen Dienste, mit Wirkung vom 6. October 1898 an, in den Ruhestand zu versetzen und ihm die Krone zum Ritterkreuz 1. Klaffe des Verdienstorden- Philipp- de- Großmüthigeu zu verleihen.
• * Oberheffifche Industrie. und Gewerbeausstelluug. Gestern Mittag 12 Uhr fand in Butzbach die feierliche Eröffnung der Oberhesstschen Industrie- und Gewerbe- auSstellung statt. Als Vertreter der Großh. Regierung wohnten dem feierlichen Acte die Herren Staaismtntster Rothe, Excellevz. Mtvistertalrath Braun von Darmstadt, sowie Herr Provinzialdirector v. Bechtold-Gießen bet. Her- Dtrector Jäger-Butzbach verlieh in einer Ansprache seiner, wie des Comitäs Freude über da» Gelingen de« UnternehmeoS beredten Ausdruck, dankte den Herren Regie- rnugSvertreteu sür da- durch ihr Erscheinen bekundete Wohl- wollen der Regierung und bat darauf den Herrn Staat-- Minister, die Ausstellung zu eröffnen, welchem Wunsche Seine Excelleuz gern entsprach. Der Eröffnung folgte ein Rund- gang durch die Ausstellungsräume, bet dem Se. Excellenz wiederholt feine Zufriedenheit über die ausgestellten Gegenstände, sowie da» ganze Arrangement äußerte. Die Besichtigung de» überaus anziehend und lehrreich aurgestatteten hessischen Bauernhause-, in dem liebenswürdige Butzbacherinnen in verschiedenen hessischen Landestrachten die Honneur- machten, bildete den effectvollen Schluß de- RundgangeS, dem dann ein Festmahl fich anschloß. Mehrere hundert Herren nahmen au demselben Theil. DaS Mahl war trefflich zubereitet und fand durch eine Reihe gehaltvoller, die Bedeutung de- Tage- würdigender Trinksprüche die entsprechende geistige Würze. Die flinken Butzbacherinnen entwickelten im Anpreiseu von AnfichtSpostkarten und AuSstellungSloosen eine erfolgreiche Thätigkeit und verliehen dem Feste dadurch einen erhöhten Retz. Die Ausstellung ist allseits gut beschickt und bietet ein recht erfreuliches, anschauliche» Bild oberhesstschen Handelsund GewerbefletßeS. Der Besuch derselben darf daher mit Recht Jedermann angelegentlich empfohlen werden.
• • Getödtetes Pferd. Gestern wurde das am 25. Juli verunglückte werthvolle Pferd de- Etgarreufabrikauten Herrn H. C. Fteßer erschossen. DaS Pferd war bet der Badischen Pferde VerficherungSanflalt zu Karlsruhe (Vertreter I. Weisel, Gießen) versichert und wurde, weil Heilung unmöglich erschien, aus Antrag der Versicherungsanstalt getödtet.
• • Der Landesgewerbeverein hat seit der letzten Generalversammlung vom 8. August 1897 einen gegen frühere Jahre außerordentlich starken Zuwachs von Mitgliedern erfahren. Die Zahl derselben tft von 5869 auf 7608 gestiegen und erfährt fortgesetzte Zunahme. Die Zahl der OrtSgewerbe- vereine hat sich um 21 vermehrt und betrug am 1. Juli d. I. 86. Der Grund für diese erfreuliche Erscheinung beruht eines- theilS auf einer erhöhten Thätigkeit der Ortsgewerbevereine und den erleichterten Bedingungen für Gründung der Vereine, zur Hauptsache jedoch ist er dem Gesetz bett, die Abänderung der Gewerbeordnung vom 26. Juli 1897 zu verdanken, welche« den Gewerbevereinen neben den Innungen die Berechtigung angewiesen hat, alS Unterbau für die zukünftigen Handwerkskammern zu dienen. Den stärksten Zuwachs an Mitgliedern hat die Provinz Starkenburg mit 1154 zu verzeichnen, danach Oberhrffen mit 449 und Rheinhessen mit 162. Von den neu entstandenen Ortsvereinen entfallen 17 auf Starkenburg und 4 auf Oberheffen.
•* Wetterbericht. Das barometrische Maximum hat an Raum noch gewonnen und ist zugleich dessen Kern ostwärts in den Continent hereingerückt. Derselbe bedeckt heute noch ganz Süd- und Mitteldeutschland und weist eine Intensität von mehr als 770 Mm. auf. Unter dem Einfluß des hohen Druckes ist auf unserem Gebiete zumeist eine Besserung des Wetters eingetreten und haben die Niederschlage allenthalben aufgehört. Die gestern über den Hebriden lagernde Depression ist bis zur skandinavischen Küste gezogen. Ein neues Minmuim nähert fich von Westen her den britischen Inseln. — Voraussichtliche Witterung: Heiter und warm.
D Darmstadt, 11. August. Der in den Ruhestand soeben versetzte Professor für Trigonometrie, praktische Geometrie usw. an der Technischen Hochschule, Geheimer Hofrath vr. Nell ist einer der verdientesten Lehrer der Anstalt- man kann wohl sagen, daß er beinahe zwei Generationen Ingenieure, Geometer usw. in diesen Fächern ausgebildet hat. — Die Stadtverordneten verwarfen heute die Einsprüche von Bewohnern der sogen, alten Vorstadt gegen daS Statut, daS ihnen bei Neu- oder Umbauten die Anwendung des Sthls des 17. Jahrhundert« (Barock) bei der Fassade vorschreibt.
KleiN'Welzheim bei Seligenstadt, 10. August. (Rauch- Jubiläum.) Der hochbetagte Korbmacher Balthasar Ostring von hier bezieht schon seit 65 Jahren seinen Rauchtabak von der Firma G. H. Schirmer zu Gießen. Letztere, durch ihre
Geschäftsreisenden auf diese Thatsache aufmerksam gemacht, dedictrte dem getreuen Kunden auS Veranlassung seine« 81. Geburtsfestes vorgestern ein ansehnliche« Quantum Rauchtabak al« Angebinde. Dem Jnbilaren, der schon vor acht Jahren mit seiner um vier Jahre älteren Gattin m Rüstigkeit sein goldene« Ehejubiläum seierte, schmecke da» Pfeifchen noch ganz vortrefflich.
△ Mainz, 11. August. Za der im Jahre 1900 hier stattfinoenden 500jährigen Geburtstagsfeier Guten- berg« find die Vorarbeiten von dem vorbereitenden Ausschuß jetzt soweit fertiggestellt, daß zur Ausarbeitung de» P-o- grammeS geschritten werden kann. Die Feier soll einen Intet» nationalen Characier tragen und nach jeder Richtung hin in durchaus würdiger und glanzvoller Weise begangen werden. Bon den die Vorarbeiten leitenden Oberbürgermeister Dr. Gaßner und Oberbibliotekar Dr. Velke find wegen Abfassung einer Denkschrift Über den Erfinder der Buchdruckerkunst, ihres Werthe« und ihrer Couscquenzen Beziehungen mit Gelehrten und Forschern de« Ja- und de« Auslandes angeknüpft worden, deren Namen für den wissenschaftlichen Werth de» Inhaltes der Denkschrift Garantie gewährt.
△ Mainz, 11. August. Seiten« der hiesigen Metzger- Innung ist eine Petition an die ReichSregiernng und den Reichstag wegen Aufhebung der Viehfperre in Vorbereitung. Die Metzger- und Schlächterverbände der Nachbarstädte sollen veranlaßt werden, sich dieser Petition anzu'chließeo. Hier in Mainz hat fich bi» jetzt der allgemein beklagte PreiSanfichlag de« Fleisches und Fleischwaaren ver- hältnißmäßig noch wenig fühlbar gemacht.
Worm», 10. August. In der auf heute Nachmittag 4 Uhr anberaumten Versammlung der Stadtverordneten wurde an Stelle de» früheren Oberbürgermeister« Herrn W. Kückler einstimmig der Bürgermeister von Darmstadt, Herr Köhler, zum Bürgermeister der Stadt WormS gewählt. Als jährlicher Gehalt wurden 10,000 Mk. festgesetzt. Wie die „WormserZtg." hö:t, wird der neue Bürgermeister vorau-fichtltch schon am 1. September sein neue» Amt dahier antreten.
A AuS Rheinhessen, 11. August. Die Hoffnungen be- züglich de» Ausfälle» de» Herbstes werden in Rhein- Hessen immer mehr heruntergestimmt. Dte quantitativen Aus- fichten find allgemein sehr gering und in qualitativer Beziehung verspricht man fich mit Rücksicht auf dte fortwährende unsommerltche Witterung auch nur einen sehr geringen Wein.
Arrr der Zeit für dle Kett.
Vor 96 Jahren, am 13. August 1802, wurde in dem ungarischen Dorfe Czatad der Dichter Nikolaus Lenau (Niembsch Edler von Strehlenau) geboren. Seine lyrischen Gedichte, unter denen seine „Polenlieder" und die „Schilflieder" am weitesten verbreitet sind, zeichnen sich au« durch Wohllaut, Bilderreichthum und tiefes schwermüthiges Gefühl. Seine größeren Dichtungen sind reich an einzelnen Schönheiten. Der Dichter verfiel später in unheilbare Geiste«- krankheit und wurde am 22. August 1850 in der Irren- Anstalt Oberdöbling bei Wien von seinen Leiden erlöst.
Veenrischte».
* Eine Dampferfahrt auf dem Zürichsee. Bei strahlen- dem Sonnenglanz unternahm am Mittwoch Nachmittag ein muntere» Trüpplein Ingenieure der Firma Escher Wyß n. Co., verwaltungsräthe, Preßleute und sonstige Emgeladene auf der von dem genannten Hanse hergestellten Aluminium' Dampfpinasse „Dr. Karl Peter«" eine Spazierfahrt auf dem See. Wir waren, so schreibt ein Theilnehmer in der „N. Zür. Ztg." die Letzten, die in schweizerischen Gewässern auf dem hübschen Steamer fuhren, denn binnen wenigen Tagen wird diese» Erzeugniß der schweizerischen Industrie nach dem Vicioria-Nyanza in Afrika abgehen. Das Auswärtige Amt der deutschen ReichSregiernng, welche» daS Fahrzeug bestellte, lud seiner Zeit alle deutschen Schiffswerften zum Wettbewerb ein. Der Vertrag bestimmte, daß kein Stück de« Schiffe» mehr als 160 Kilo wiegen dürfe- diese Bedingung konnte indessen nur durch Anwendung vou Aluminium erfüllt werden. Dte Firma Escher Wyß u. Co. ging au» dem Wettbewerbe als Siegerin hervor, dank der großen Erfahrung auf diesem Gebiete. DaS Schiff hat eine Länge von 13 Metern, eine Breite von 2,7 Metern. Da- schwerste Stück de» K ss'l« wiegt 210 Kilo, da- schwerste Stück de» Sch ffeS 160 Kilo. Beide Maschinen ztigen 32 bi» 37 Pferde!,äft'e an. Da» Boot wiegt mit Wasser in den Kesseln und Brennmaterial für fünf Stunden sieben Tonnen- der Schiffskörper kann in neun Stücke zerlegt werden. Gefeuert wtrd ausschließlich mit Holz, und e» find beide Kessel ganz unabhängig von einander. An Bord können fünfzig Mann genommen werden. Der Preis des Fahrzeuges stellt fich auf rund 40,000 Fr. Der Kessel kann mit einem Schlüssel gelöst werken - da» angehängte Beiboot au» Aluminium bient zum an» Land fahren. Die Probefahrt fand am 26. Juli in Anwesenheit der Herren Banrath Kretschmer und Corvetten Capitän Pohl, der Beauftragten de» ReichSmarineamt» statt. Fürst v. Wied, der den Bau zu Überwachen hatte, war von dem Ergedniß sehr besriedigt. ES wurden 16 Kilometer oder ungefähr neun Knoten in der Stunde zurückgelegt DaS Boot hat fich al» sehr schnell erwiesen, trotz der überlastigen Kessel, die für Holzfeuerung eingerichtet find. In wenigen Tagen wird nun da» Fahrzeug in Kisten verpackt und nach der ostafrikanischen Küste gesandt werden. Tine Karawane von Negern, von einer Schutztruppe begleitet, wird e» in da» Innere de» Lande» befördern. Bier Monate braucht dieser Zug bi» zur Erreichung de» Victoria Nyanza. In KüSnacht legten wir an zu einem Abendschoppen im lauschigen Garten de» Hotel» zur Sonne. In kurzen Trinksprüchen wurde da- Ereigniß gefeiert und der geniale Schöpfer, Herr Schiff-baumeister W. Reitz, zu seinem Werke beglückwünscht. Al- wir un» erhoben, da verklärte bereit« da« Gold der Abendsonne die anmuthigen Rebgefilde, und wir genossen noch einmal die
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