ab mit den besten Absichten für den ihr Anvertrauten ihm einen Einblick gewährt in die Thätigkeit seiner Freunde, ihn hoffen läßt, daß doch einmal der Tag kommen wird, an welchem er der öden Insel den Rücken kehren kann? Diese Möglichkeit konnte noch vor einem Jahre nicht vorausgesehen werden, heute aber muß man mit ihr rechnen, da immer mehr Stimmen laut werden, welche eine völlige Klarstellung der Dreyfus Angelegenheit fordern. Und was ist denn das treibende Motiv hierzu? Waren es nicht hochangesehene, in Bezug auf ihren Ruf tadellose Offiziere, welche über Dreyfus zu Gericht saßen, darf man allen diesen Offizieren zutrauen, daß sie kalten Herzens das Lebensglück eines Kameraden brachen, ihn einem entsetzlichen Schicksal preisgaben etwa nur auf höheren Befehl hin? Die Vernunft sagt, daß das kaum möglich ist, daß der Gang des Kriegsgerichts fernen Weg genommen hat in aller Form Rechtens. Aber weshalb mehren sich denn die Stimmen derer, welche eine Revifron verlangen und die Mitglieder des Kriegsgerichts direct der Ungesetzlichkeit zeihen? Es ist das Geheimnißvolle, das Mystische des ganzen Verfahrens, welches die Freunde Dreyfus' hauptsächlich beunruhigt und sie alle Hebel in Bewegung setzen läßt, Klarheit in die Angelegenheit zu bringen und nach den wirklichen Thätern zu forschen. Das hat zu dem Prozeß Esterhazy geführt und das hat Zola veranlaßt, eine Lanze zu brechen, um der Gerechtigkeit Geltung zu verschaffen.
Aus welchen Gründen die französische Regierung sich bisher geweigert hat, volles Licht in die Angelegenheit zu \ bringen, erscheint unerfindlich, nachdem von den beiden Seiten, die an einem Verrathe Dreyfus' vielleicht ein Interesse gehabt hätten, nämlich von Deutschland und Rußland, die bündigsten Erklärungen abgegeben worden waren, daß man mit der Sache nichts zu thun gehabt habe. Oder sollte doch vielleicht, wie man sich geheimnißvoll zuraunt, der „Alliirte" derjenige sein, welcher ein so lebhaftes Jntereffe an den französischen Heereseinrichtungen hatte? Hoffentlich bringt die Zeit auch \ eine Antwort auf diese Frage. Jetzt handelt es sich vorläufig um dem Prozeß gegen Emile Zola, der bekanntlich in einem offenen Briefe an den Präsidenten Faure den früheren Kriegsminister General Mercier, sowie die Mitglieder des gegen den Kapitän Dreyfus eingesetzten Kriegsgerichts grober Pflichtverletzung beschuldigt. Welches ungeheuere Aufsehen das Vorgehen Zolas macht, ist noch in frischer Erinnerung, unb deshalb hat man auch dem Prozeffe gegen Zola mit so großer Spannung entgegengesehen.
Aus den ersten Verhandlungen ist zu entnehmen, daß die Justizbehörde die Wahrung des Staatsintereffes in den Vordergrund stellt und die Verteidigung in ihren Mitteln gerne stark beschneiden möchte. So wird es Zola untersagt, seine acht Anklagepunkte zur Verhandlung zu stellen, trotzdem ; doch einer in den anderen übergreift. Auch die Weigerung so vieler Offiziere, insbesondere des Generals Mercier, Aus- t sagen zu machen, wird entschieden ungünstig zu beurteilen sein und auf die Menge den Eindruck Hervorrufen, als habe man an jenen Stellen ein schlechtes Gewiffen und scheue sich, vor die Oeffentlichkeit zu treten. Jedenfalls war das erste Auftreten Zolas und seines Vertheidigers ein so entschiedenes, daß man die Ueberzeugung gewann, beide werden sich nicht ous dem Sattel heben lassen und nicht eher ruhen, als bis der Gerechtigkeit volle Genüge geschehen ist. xx
Aus bett Verhandlungen der Zweiten Kammer der hessische« Stünde.
Gr. Darmstadt, 9. Februar 1898.
Die Sitzung wird nm 9,/tUbr eröffnet. Am Minister- tische StaatSminister Finger, Finanzminister Weber sowie sämmtliche Mitglieder des Staat-Ministerium«.
Nach Bekanntgabe neuer Einläufe und Berichtöanzeigen tritt das Haus in die Weiterberathung des Budgets resp. in die Fortsetzung der Generaldebatte hierüber ein. Zuvor findet die Wahl eines Mitgliedes zum vierten Ausschuß statt and wird der Abg. Weidner einstimmig hierzu gewählt.
Ministerialrath Dittmar, der Chef des Justizministeriums, ergreift zunächst das Wort, um die Mainzer Angelegenheit und die von dem Abg. Ulrich gestern gegen den Director des LandeSzuchthauseS zu Martenschloß gemachten Anschuldigungen klar zu stellen. Der Fall Nuß Mainz sei durch die Preffr von Seiten der Regierung klar gelegt worden und e« sei höchst bedauerlich, daß er vorgekommen sei. Die Regierung habe auch Anordnungen getroffen, daß derartige Verfehlungen nicht mehr Vorkommen können. Bezüglich deS Falles zu Marienschloß bemerkte er, daß das Krummschließen gegen einen Verbrecher verhängt worden sei, der sich gegen die dortigen Gefangenaufseher thätlich vergangen, mit Scheere und Messer um sich gestochen und die Wärter verwundet hatte. Daß aber daS Krummschließeu ein beliebtes Strafmittel sei, müsse er entschieden zurückweisen. Der Director habe in diesem Falle, wie immer, nur seine dolle Schuldigkeit gethan und seiner Instruction gemäß gehandelt. Einen Vorwurf, wie der Abgeordnete Ulrich ihn im Hause gestern vorgebracht habe, treffe keine Beamten, am wenigsten den Director. Er bittet die Kammer, bet Vorfällen gleicher Art ihm jederzeit Mtttheilung zu machen, damit der Fall dann untersucht und dem Hause sofort Kennt- «iß gegeben werde. (Bravo). — Abg. Reinhardt dankt der Regierung für rasche und eingehende Erledigung deS Marien- schloffer Falles. Es habe sich auch hier bewiesen, daß eine Generaldebatte zum Budget nützlich sei. Zu den Bemerkungen deS Finanz Ausschuffes zum Budget erklärt er, daß seiner Ansicht nach der Finanz-AuSschuß etwas zu ängstlich mit dem Ertrag von zwei Millionen auS den StaatS-Eisen- bahneo umgegangkn sei. Derselbe hätte ganz gut eine höhere Summe einstellen können. ES sei richtig, daß seit einiger Zeit durch daS Haus ein agrarischer Zug geht und demnächst auch im Budget Ausdruck finde,- e» stehe aber fest, daß auch dem Gewerbestand reichliche Mittel zur Verfügung gestellt seien. Für die Aenderung de- Wahlgesetze- werde
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Kaiserin Ende Februar nach Meran kommen, um einige Wochen dort zu bleiben und dann verschiedene Kurorte Süd-
• Marburg, 9. Februar. Wir der „Oberh. Ztg.* «nü- getheilt wird, sand vorgestern in Schönstadt HolzverkaH statt, bei dem auch der ,6lub der Marburger Schreiner'»/ Zimmermeister und Bau-Unternehmer" zugegen war. Nach;«« dabei einer der Herren den Vorschlag gewacht hatte, für da hiesigen abgebrannten Schreinermeister Sktrl emen Eichv'' stamm zu kaufen unb ihn dem Skirl zum Geschenk st machen, wurde dieser Vorschlag allseitig mir Freuden begatt unb e- wurde nicht nur einer, sondern drei Etchenstämwe ® Werthe von 200 Mark gekauft, welche dem Skirl gesahr» und geschnitten übergeben werden sollen. Möchten doch xtW
er entschieden eintreten, schon im Jntereffe der Städte, welche durch ihre Steuerkraft die Staatseinnahmen reichlich unter- stützen helfen. Eine Steurr-Reform hatte er in diesem Hause für undurchführbar weil von Seiten verschiedener Parteien eine Einigung nicht erzielt werden könne.
Sraat-miuister Finger stellte einige Punkte an- der Rede des Abg. Reinhardt richtig.
Finanzminister Weber erläutert nunmehr in ein geh en- der Weise die Finanzlage des Lande». Besonder- erfreulich schildert der Minister die jetzigen und noch kommenden Betrieb-einnahmen au- der preußisch-heffischen BetttebS- gemeinschaft in glänzender Weise. DaS goldene Vließ sei allerdings noch nicht zu holen gewesen und auch Preußen habe noch keine Lust danach verspürt. Auch die Verkehr-- störungen hätten ihr Gutes mit sich gebracht, da hierdurch die Durchführung von Erweiterungsbauten, Geleiseanlagen und BahnhofSbauten ermöglicht wurden, die sicherlich noch lange nicht ausgeführt worden wären. Der Finanzmtnister bespricht noch die Steuerreform und erklärt, daß tat Beamtengesetz und auch das Budget in gar deinem Zusammenhang zu derselben stehen. Die Arbeiten für die Steuerreform feien nunmchr so weit gefördert, daß dem Hause demnächst Vorlage gemacht werden könne. Der Minister hebt daun noch hervor, daß die Finanzen de- Laude- nur gute seien. .
Nach einer kurzen Pause nimmt Abg. Metz-Gießen das Wort. Er bedauert nicht, daß man in die Generaldebatte eingetreten sei. ES seien doch eine Reihe von Punkten zur Besprechung gekommen, welche in vieler Hinsicht nützlich gewesen seien. Redner spricht sich für eine einjährige Budget- Periode auS. Da- preußisch heffische Ueberrinkommen sei daS Verdienst Preußen- und nicht, wie man immer sage, der nationalliberalen Partei. Auch seine Partei habe den Der- trag nicht beanstandet. De« kleinen Beamten müffe man eine Aufbeffernng zu Theil werden lassen, eS sei aber auch dann zu sorgen, daß Mittel dafür vorhanden seien. Bezüglich der Reorganisation der oberen Verwaltungsbehörden sei bi- jetzt ncch nicht- geschehen, trotzdem im Hause uab auch außerhalb derselben da» Bedürfuiß hierfür sich herauSgestellt habe. Auch im Ministerium des Innern dürfte eine beffere Organisation Platz greifen.
Ministerialrath Dittmar gibt Aufklärung über den Stand der Steuer-Reform, die ohne Einfluß auf Budget unb Beamtengesetz bemnächst bet Berathung der Kammer unterstellt werde. Die Regierung beabsichtige eine einzige Vermögenssteuer in Hessen einzuführen und glaubt hiermit allen Wünschen Rechnung getragen zu haben.
Sraat-mivister Finger hält seinen Standpunkt wegen der Ausdehnung der Generaldebatte fest. Herausgekommen sei damit bi- heute da- nicht, wa» man sich versprochen habe. Daß die Regierung noch nicht an die Reorganisation der oberen Berwaltung-behördeu herangetreten sei, habe seinen Grund darin, daß noch eine ganze Reihe von Fragen in der Luft schweben. Er verweist auf da- bürgerliche Gesetzbuch, da- neue Straßengesetz, sowie auf den Vertrag mit Preußen, alles Gegenstände, die einer eingehenden Berathung bedurften. Bezüglich des von dem Abg. Metz besprochenen Mangel» an Initiative im Ministerium deS Innern könne er nur sagen, daß er mit seinen Käthen sehr zufrieden fei und al» Nettester wiffe er doch am besten, wo e» fehle.
Abg. Pennrich bespricht die Einführung einer Klassenlotterie und hebt hervor, daß sofort nach Ge- vehmigung der Regierung Offerten über 5—600 000 Mk. jährliche Einnahme von sehr zahlkräftigeu Bavkfirmeu zugehen werden. Er sei nicht so sceptisch wie die Großh. Regierung. Er nehme da» Gute, wo er e» finde. — Finanzmiuister Weber stellt fest, daß die Regierung noch nicht auf die Einnahme auS Lotterien angewiesen sei.
Abgg. Glaser und Friedrich und Dr. Bchroeder sprechen noch zum Budget. Letzterer wünscht, daß auch für die Hebung de» Handwerk» die Kammer eine offene Hand haben möge. Die Frage der Organisation der oberen Verwaltungsbehörde hatte er noch nicht spruchreif. Don der Einsicht der Regierung hoffe er, daß sie da- Richtige treffe.
Damit wird die Sitzung um 1 Uhr beendigt.
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Deutsches Reich.
Darmstadt, 9. Februar. Die Erste Kammer der Stände tritt der ^Darmst. Ztg." zufolge am 25. b. MtS. zusammen.
Vrrltn, 9. Januar. Die Bubget-Eommission be» ReichStageS wird am nächsten Montag mit ber Berathung ber Flottenvorlage beginnen.
Berlin, 9. Februar. Die ReichStagr-Sommisfion für die Berathung der Civilprozeß - Ordnung hat heute die §§ 113—115, betreffend Zwangsvollstreckung körperlicher Sachen, erledigt.
Berlin, 9. Februar. Im Reichshof wird morgen anläßlich de- 70. Geburtstage» dr» Abgeordneten v. Kar- borff ein Festessen siattfinbeu, welches der Bimetallisteubnub veranstaltet.
Berlin, 9. Februar. Der „Localanzeiger" meldet au» Konstantinopel: Heute Nacht fanb in Galata zwischen beutschen und englischen Matrosen etuerseit» unb türkischen Eivilisten anberecseit» eine Rauferei statt, wobei Ver- letzungen bet ben beutschen Matrosen unb ben Türken vor- kamen. Die Polizei verhinberte wettere Excesse.
Berlin, 9. Februar. Das AdgeorbnetenhauS beschäftigt sich heute mit der ersten Lesung der Vorlage betreffend Beseitigung der Hochwasserschäden. Verbunden damit war der Antrag Baensch (freicons.) auf Zurückziehung
Gießen, den 10. Februar.
Für Gewerbetreibende. In Gemäßheit de» § 71 be» UnfallverficherungSgesetze« haben die Mttglteber ber gewerblichen BernfSgenossenschaften binnen sech» Wochen nach Ablauf beS Rechnungsjahre» zum Zwecke ber Dertheiluug ber Gesammtumlage eine Nachweisung an ble Vorstäube ihrer Genossenschaften einzureicheu, auS ber bte Zahl ber von ihnen im verflossenen Jahre beschäftigt gewesenen versicherung-pflichtigen Personen, sowie bte von ben- selben verbienten Löhne unb Gehälter genau zu ersehen find. Für Mitglieber, welche mit ber Einscnbung einer solchen Nachweisung im Rückstanbe bleiben, erfolgt die Feststellung ber Löhne burch bie zuständigen Organe ihrer Genossenschast. Außerdem können derartige säumige Mitglieder mit einer Ordnungsstrafe bi» zu 300 Mk. belegt werden. ES sei deshalb hierdurch abermals an die Einreichung der betreffenden Lohnnachweisungen erinnert und auf die Folgen der etwaigen Bersäumniß hingewiesen.
♦♦ Alte Spielsachen. Wie au» Nürnberg witgetheilt wirb, erläßt ba- Germanische Museum einen Ausruf mit der Bitte, ihm alte Spielsachen, mit denen einst Eltern und Großeltern gespielt haben unb die vielleicht hier unb da noch lagern, zu Überiassen, wenn möglich al» Geschenk. Bekanntlich hat sich daS Germanische Museum von jeher aus da- Sammeln von Spielwaaren verlegt, da diese einen hohen culturgeschichtlicheu Werth besitzen. Für die nicht unbedeutende Sammlung, die eS schon zusammengebracht hat unb die sich infolge beS Aufruf» noch vergrößern wirb, ist ein eigener neuerbauter kleiner Saal bestimmt.
Holzheim, 8. Februar. Die burch Tob dr- seitherigen Inhabers frei geworbene Polizeibienerstelle hiesig« Gemeinde wird demnächst wieder neu besetzt. Dieselbe dürste voraussichtlich dem als gewiffeuhaft und fleißig bekanrtn Schwiegersohn des verstorbenen Herrn Joh. Müller, vämli< Herrn Konrad Georg Reitz, übertragen werden. Mit dn provisorischen Dersehung dieser Dienststelle' ist bereit- Hm Reitz betraut worden.
Fauerbach v. d. H., 8. Februar. Eine hiesige ältere Einwohnerin war feit längerer Zeit sehr leidend und scheint sie dadurch zu dem Entschluß gekommen zu sein, einen freiwilligen Tod zu suchen. Mau fand dieselbe am Sonnta, Morgen in einem Brunnen ihrer Hofraithe tobt vor. Rau« eine halbe Stunbe vor bem Auffindeu hatte sie bie entsetzliche Thot auSgeführt.
Mainz, 7. Februar. Die Vorstände ber hiesigen Jvnuugei unb ber Berufsvereine Haden in Gemeinschaft mit dem Vorstände de- Verein- selbstständiger Gewerbetreidenber hinfichtli- ber Regelung be» stäbtischen SnbmtssionSweseu« der Bürgermeisterei eine Reihe von Vorschlägen unterbreitet. Danach stellen bie Bürgermeisterei, bezw. bte zuständiger । Ressort- der städtischen Verwaltung mit den Innungen uni i BerufSvereiven bte Preise für bie städtischen Arbeiten uni Lieferungen fest. Bei jeder zu vergebenden Arbeit odo Lieferung setzt sich die Bürgermeisterei mit den tntereffuttr Bereinigungen in» Benehmen und letztere schlägt al-dann eint: Anzahl leistungsfähiger Handwerk-meister, die auf städtisch: Arbeit oder Lieferung Anspruch machen, zur Auswahl vor. Diejenigen Haabwerk-meister, welche auf diese Weise mit einen Arbeit oder Lieferung bedacht werden, bleiben bet M- nächsten Vergebung außer Betracht, bi» die Reihenfolge F I wieder trifft.
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Bozen, 9. Februar. W>e verlautet, toirb bte deuts ch e x bi
Kiel, 9. Februar. Heute Nachmittag 3»/, Uhr fanb ble Beerdigung von neun Opfern ber Katastrophe im Kieler Hafen unter großer Bethelligung ber Bevölkerung unb ber Marine statt. In Vertretung be» Kaiser» war Abmiral Köster erschienen. Derselbe legte auf bem Sarge ber Verunglückten im Auftrage be» Kaiser- einen Kranz nieber.
Limburg, 9. Februar. Unter großem Pomp fanb die Beisetzung be» Bischof» Klein statt. Um 91/, Uhr erfolgte bie Aufstellung be» Zuge», um IO1/, Uhr ber Abmarsch. Neben bem zweifpännigeo Leichenwagen schritten weißgekleibete Mädchen, eS folgten ber bischöfliche Sekretär mit ten Orben be» verstorbenen, Berwaobte be» Bischof», Staat»- unb stäbtischen Behörben, Deputat ouen von Vereinen, 200 Welt- nab Orden-geistliche. Die Bischöfe von Mainz, Fnlba unb Trier, sowie ber Stellvertreter von Frei- bürg befanben sich im Zuge. Die Prebigt hielt Bischof Haffner-Mainz. Er schtlbene bte großen Verdienste Kitto-. Er habe in gutem Einvernehmen mit ber Regierung gestanden und für bte Diöeese erträgliche Verhältnisse geschaffen. Vor ber Predigt war feierliches Todtenamt, nach demselben fanb otl die Beisetzung statt. Die Zeremonien dauerten di- 1 Uhr. Der Oberpräsident war al» Bestrerer de» Kaiser» anweienb.
der Liquidationen für die Hilfe der Truppen, und um Ein- bringung einer EntschädtgungSvorloge. Im Laufe der Debatte erklärte Minister Miquel, e» sei zweifelhaft, ob da» Gesetz ««v ....... ---- -
für bte Regulirung der schlesischen Flüsse noch in dieser viele Marburger solch edelmüthtgem Beispiele folgen und " Session vorgelegt werden könne. Morgen Fortsetzung unb wäre bem armen Manne wohl sehr halb wieder emp


