Saarburg hochgradig nervö» sein und daher die in der
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sich bezogen haben.
1,10
Mk.
SchreibgehÜlfen.
Mk.
1,20
Mk.
1,25
1419
Gnauth.
Bekanntmachung.
10,
773
ckiuintnuuljiuuj.
unserer Gascokes auch in Mengen
32000
600
60
Stück-Cokes.............
Nuß-Cokes in zwei verschiedenen Korngrößen für Stubenheizung und für weite und enge Ofenschachte passend zerkleinert:
Größe Nr. 1, etwas größer als durchschnittliche Korngröße des A.ithracit, gangbarste Sorte . .
Größe Nr. 2, kleiner als durchschnittliche Korngröße des Anthracit ...........
eingerichtet worden, nämlich bet den Herren: Joh. Fischer, Alicestraße 19, H. Hof, Löwengasse 11, Jakob Kahl, Frankfurterstraße 151, Ed. Kliukel, Bahnhofstraße 10, Emil Pistor Nachfolger, Marktstraße Gustav Ruppel, Schillerstraße 5, Georg Schäfer, Licherstraße 2, Georg Unverzagt, Kaplansgasse 5.
Diese Firmen berechnen die gleichen Preise sammt Anfuhr wie das Gaswerk und schicken dieselben
Gießen, 29. October 1897.
Städtisches Gas- und Wafferwerk Gießen. Otto Bergen.
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Darmstadt, den 4. Februar 1898.
Der Kaiserliche Ober # Postdirector: Meier.
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* Rauchende Dienstmädchen sind die neueste Erscheinung im Berliner Straßenbild. Bor einigen Tagen erregten zwei Feen, die Arm in Arm von der Leipzigerstraße an» die Jerusalemerstraße hinaufgingen, allgemeine Aufmerksam- kett, nicht etwa ihrer besonderen Schönheit oder ihrer weißen
e Peinliche Scene in bet Kirche. In der katholischen Kirche zu Alberschwetler (Lothringen) spielte sich letzthin während de» Gottesdienste» eine eigenthümliche Scene ab. Der Caplan predigte über Nächstenliebe und Beleidigung, da holte ihn plötzlich der Pfarrer Lhuillter von der Kanzel herunter und ließ ihn nicht mehr weiter predigen. Der Vorgang verursachte große Aufregung. Herr Lhuillier soll fett der Proceßangelegenheit mit Pfarrer Dr. Gerbert von
Submission.
Für die Großh. neuen Kliniken in Gießen soll die Lieferung von circa
* Die Gasflamme — ausgeblasen. Mit Leuchtgas vergiftet hat sich in Berlin da» Dienstmädchen eines ia der Leipzigerstraße wohnhaften Arzte». Das Mädchen, welche» erst zwei Tage tu Berlin weilte und vom Lande zu- bezogen war, wußte mit der Behandlung der Gaseivrichtung leinen Bescheid. ES hat die Flamme auLgeblasen und fich bann zur Rahe begeben. Am Morgen fand man die Un- vorfichttge bewußtlos. Der Arzt, welcher zur Hilfe geholt wurde, hatte biet Stunden zu schaffen, bis die Wteder- srlebungsversuche von einigem Erfolg geklönt waren. Spater besserte fich der Zustand derart, daß zur Zett eine Lebensgefahr nicht mehr vorhanden ist.
• Der älteste Student der Wiener Universität. In Wien ist am 5. ds., wie das „Neue Wiener Journal" melde:, der sectionschef t. P., JuriS- und Philosophie Doctor Btnceuz
Ein Act ähnlicher Fürsorge soll fich schon einmal in einem andern Thetle Deutschlands zugetrageu haben, nur befand fich an Stelle des FünffpundgewichtS das etwas schwerere — Bügeleisen deS Meisters.
* Einen merkwürdigen Proceß führt zur Zeit die etwa 2000 Einwohner zählende Stadt Oft ritz bet Zittau in der Oberlausitz. Sie hat die Neichspost-Verwaltung verklagt. Das Städtchen hat sich unter bedeutenden Kosten eine dec* irische Licht-Anlage zugelegt. Da erschien die Retchkpost- Verwaltung auf dem Plane und verbot kurzer Hand den Weiterbetrteb dieser Anlage wegen Störung der durch die Stadt geführten Telephonleitungen, und zwar gleich unter
toi tii W W (tlltntibeUi * tsitejt.
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* Ordnung muß fein. In W . . . haben die zahlreich dort ansässigen Landsleute einen „Steirerverein" gegründet, der in seinen allmonatlichen „BergnügungS-Abenden" heimische Art und Sitte in urwüchsiger Weise zur Geltung bringt; sie wollen sich auch im fremden Laude als echte und rechte
Gas-Cokes.
Durch Stadtverordneten-Beschluß vom 30. September bezw. 28. October b. I wurden die Preise unserer Gaseokes bis auf Weitere- festgesetzt, sowie die Berkaufsweise eingerichtet, wie folgt:
Für den Gentner ab Verkaufsstelle:
Ritter v. Helm, im 70. Lebensjahre verstorben. Der Verblichene, der uuverheirathet blieb, war im Ministerium des Innern Borstand der böhmisch'» Kanzlei und Bicecnrator des ThrrestanumS. Ai» er fich nach zurückgelegteu 44 Dtenst- jahren in den Ruhestand zurückzog, ließ er fich au der medicinischen Facultät als ordentlicher Hörer iusertbireu, um auch den Doctorgrad der Mediciu zu erwerben. Bei der Jnscribiruvg sagte der damalige Decan Profeffor Weichsel« bäum lächelnd: „Aber Herr SectionSchef, Sie werden sich doch nicht al» ordentlicher Hörer tnscribtren lassen?"— „O ja, Herr Decan, ich meine es ganz ernst!" erwiderte Dr. Helm und legte dann seine „Papiere" vor, darunter auch sein PenfionSdecret. — „Das ist wohl nicht nothwendig," meinte Profeffor Weichselbaum. — „Doch," war die Antwort, „es sieht sonst so aus, als ob ich 88 Semester gebummelt hätte oder vielleicht 44 Jahre im Erimtnal geseffen wäre." Dr. v. Helm gehörte daun in der That zu den fl-ißigsteu Hörern. Die Prüfung abzulegen, war ihm nicht mehr beschieden. Bor etwa zwei Monaten erkrankte er an einer Blinddarmentzündung und gestern Morgens ist er verschieden. R. v. Helm hat fich testamentarisch schwarze Farbe bei seinem Leichenbegängniffe verbeten. Er lag im weißen Sterbegewande aufgebahrt, da» Trauergemach war blau drapirt. Auch Kränze hat sich der Verstorbene verbeten.
• Die große Verbreitung der Lungenschwindsucht in manche» Berufen macht es immer dringlicher, daß eS durch ärztliche Untersuchung beim Beginn der Lehrzeit nach Möglichkeit ver- sucht werde» sollte, da» Zuströmen körperlich ungeeignete» Nachwuchses zu verhindern. Schwächliche, ihrem Alter nach unentwickelte, vor allem hinsichtlich chronischer Erkrankungen der Lungen erblich belastete junge Leute sollten, soweit irgend thunlich, von Berufen zurückgehalten werden, die erfahrungsgemäß infolge der denselben eigen» thümlicheu Fährlichkeiten, die Neigung zur Lungenschwindsucht zu sördern geeignet find. In einzelnen Berufen wird an manchen Orten eine solche Ueberwachung deS Berufsersatzes, soweit sich Übersehen läßt, bereits mit Erfolg auSgeübt. Aber es ist dringend zu wünschen, daß diese vorbeugende Maßregel immer mehr verallgemeinert und mit der Ueberwachung deS Gesundheitszustandes der jungen Lehrlinge durch die Kaffenärzte verbunden wird. Leider herrschen im großen Publikum über „leichte" und „schwere" Berufe noch sehr verkehrte Anfichten, die fich in der Hauptsache nur durch Einführung einer strengen LehrlingS-AuSlese corrigiren laff«u.
* Wie weit fich die Fürsorglichkeit einer getreue« Ehe« Hälfte dem Gatten gegenüber erstrecken muß, hat eine Schneider- weistersgattin in einem Vorort von Dresden am Donnerstag bewiesen. Ihr Gestrenger hatte jenseits der Elbe eine geschäftliche Angelegenheit abzuwickeln, und machte fich deshalb, trotz de» bäumebrechenden und schorusteinknickenden Sturme» auf die Reise. Der Wiudgott pustete in die Falten det schneiderltchen Mantels, der ab und zu auf der einen Körpersette mit solcher Heftigkeit an die Schenkel schlug, daß unterem Wanderer vor Schmerz und Angst dicke Schweißtropfen auf die Stirn traten. Er untersuchte schließlich seine Manteltasche au der fraglichen Seite und fand darin, wie die „Dr. N." mittheilen, zu seinem nicht geringen Erstaunen ein Fünfpfundgewicht, da», wie fich bei seiner Heimkehr herausstellte, die liebende Gattin behufs Erhöhung des Körpergewichts ihre» etwa» schmächtigen Ehrherrn in deffen Tasche praetteirt hatte, und da» ihm — tott seine glückliche Heimkehr bewies — bei seinem gefährlichen Gange über die sturmumtobte Eibebrücke recht gute Dienste gethan hatte. —
UniverptäLs - Nachrichten.
Heidelberg. Mit der vorläufigen Vertretung des von dem kürzlich verstorbenen ordentlichen Professor der Phsrmacologie Woldemar v. Schröder versehenen Lehramtes wurde seitens deS Senates der Universität der außerordentliche Professor der medicinischen Facultät, Herr Dr. Gottlieb, betraut.
Straßburg. An der Kaiser Wilhelms Universität ist der Zoologe Prof. Goette zum Rector für daS nächste Studienjahr gewählt worden.
Bonn, 7. Februar. Dr. Joseph Rappenhöner, Professor der katholischen Theologie, ist gestern gestorben.
— Der Prtoatdocent der juristischen Fecultät der Universität Bonn, Professor Dr. Heinrich Pflüger, bar einen Ruf als außerordentlicher Professor an die Universität Rostock erhalten und angenommen.
— Geheimrath Dr. Rudolf Leuckart, Professor der Zoologie und Botanik an der Leipziger Universität, ist gestorben.
— Der Straßburger Mineraloge Professor Bücking wird mit einigen jüngeren Geologen im Interesse einer niederländischen Gesellschaft im Frühjahr eine Reise nach Java antreten, um die Besitzungen, welche die Gesellschaft auf dieser und den benachbarten Inseln hat, aus das Vorhandensein von Petroleum zu untersuchen.
— Der bisherige Prtoatdocent Professor Dr. Wtechart zu Göttingen ist zum auherord nlltchen Professor in der philosophischen Facultät der dortigen Universität ernannt worden.
— In Halle hat nach altem Brauch an Kaisers Geburtstag der Professor der Beredsamkeit, Gebeimratb Dittenberger, die Festrede in lateinischer Sprache gehalten. Vom nächsten Jahre ab soll auch dort die lateinische Rede durch eine deutsche Rede ersetzt werden.
— Als Privatdocenten habilitirten sich in der medicinischen Facultät der Universität Bonn Dr. Rudolf Eschweiler, Assistent der Ohrenklinik, und in der phllosophischen Facultät Dr. Walter Loeb für Chemie.
— Der fünfte deutsche Historikertag wird zu Nürnberg 'vom 13. bis 15. April abgehalten. Auf der Tagesordnung steht u. A. Verhandlung über die Förderung der Ausbeutung deS vaticanischm Archiv«, Berichterstatter Prof. Dr. Hansen, Stadtarchivar zu Köln, und Geheimrath Dr. v. Weech, Director des General-LandesarchivS zu Karlsruhe; öffentlicher Vortrag von Dr. Georg Kaufmann, Professor an der Universität zu BreSlau, über die Lehrfreiheit an den deutschen Universitäten im 19. Jahrhundert; öffentlicher Vortrag von Archiorath E. Mummenhoff, Stadtarchivar zu Nürnberg, über die Geschichte Nürnberg»; Verhandlung über die Frage: Wie kann die Geschichte der im Mittelalter erfolgten deutschen Colonisation des Ostens gefördert roerben? Berichterstatter Geh. Regierungsrath Dr. A. Mritzm, Professor an der Universität zu Berlin; Verhandlung über die Frage: Wie find die Vorbildung und die Prüfung der Geschichtslehrer an den Mittelschulen zu gestalten? Berichterstatter Dr. OSkar Jäger, Gymnastaldirector zu Köln, und Dr. Wilhelm Vogt, Rector deS Realgymnasiums zu Nürnberg; öffentlicher Vortrag von Dr. Karl Lamprecht, Profeffor an der Universttät zu Leipzig, über die Entwickelung der deutschen Geschichtsschreibung, vornehmlich seit Herder; Verhandlung über die Frage: Wie ist die Grundberrschaft in Deutschland entstanden? Berichterstatter Dr. Eberhard Gothein, Professor der Universität zu Bonn.
— In Peking wird die Errichtung einer Universität geplant mit zehn Facultäten: Astronomie und Mathematik, Erdkunde, Philosophie und Religion, Politik, Literatur und fremde Sprachen, Kriegs- und Marinewesen, Landwirthschaft, Technologie, Handels- wesen, Medicin.
Bekanntmachung.
Bei der unterzeichneten Behörde ist die Stelle eines jüngeren
Bureangehilfeu
tlibald zu besetzen. Hierauf Restectirende wollen ihre Meldung unter Beigabe ihres Lebenslaufes, ihrer bisherigen Beschäftigung und der Gehalts- »msprüche bis zum 20. l. Mts. unter Beifügung von Zeugnissen bei uns Reichen.
Gießen, den 7. Februar 1898.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
Städtischer Arbeitsnachweis Gießen
Garteuftrahe 2.
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Gentner Maschinenkohlen, „ Nußkohlen und
Raummeter tannenem Scheid
Holz
Für Anfuhr an das HauS werden 5 Pfennig für den Centuer berechnet.
NB. Sofern das Verbringen der Cokes auf die betr. Lagerplätze (Keller, Stall zc) mit keinem außergewöhnliche» Zeitaufwand verbunden ist, geschieht dies oh«« besondere Vergütung.
Eine Preisermäßigung bei Entnahme von Wagenladungen erfolgt nicht mehr.
Der Verkauf nuferer Gascokes unter und bis ein- schließlich 5 Centuer findet bis auf Weiteres im Gaswerk nicht mehr statt, und werden daselbst nur Quantitäten von über 5 Centuer verabfolgt. — Dagegen ist bei folgenden hiesigen Firmen ein
Kleinverkauf unserer Gascokes
_____ Schürzen wegen, sondern durch Rauchwolke», die mituuier Mi itiiaffio e! alle Beide zugleich schleierhaft einhüllten. Wer fich die
Nachfrage der Arbeitgeber r 1 Drechsler. 1 Spengler, 1 tücht. Glaser lMahmenmacker), 8 Krankenwärter, 1 Anstreicher, 1 tücht Küfer, 6 tücht- Maschinen» stzloffer, 2 tücht Bauschloffer, 1 Schmied, 1 Schuhmacher, 2 junge Lausbürschchen, 1 jrau zur AuShülfe, 16 Dienstmädchen für Küche und Hausarbeit, 1 Köchin, 1 Kindermädchen.
^lDttQg(Q jx . «iv^yiuviy uciuuv jein unu ouyer oic in ver
tz Predigt vorgebrachten Beispiele und Mahnungen speeiell auf
'Wbtf k.. a* fcunftvn hrtfi»«
ubfifl» bl» Nagebot der «rdett»eh»e,r 2 Spengler, 1 Glaser, 1 Polsterer bezw. ct ! !k Mr l’tcotatcur, 2 Krankenwärter, 1 Schmied, 2 Schneider, 1 Schuhmacher, 1 Bau-
.. leibenb ono - (©reiner, 1 Möbelschreiner, 6 Taglöhner, 4 Hausburschen, 2 HerrschastSkvtscher,
,, rj jein, tititii1 Bürschchen für die Nachmittagsstunden, 3 Fuhrknechte, 2 Schlofferlehrlinge, T'. i(ik( gg 1 Kindermädchen, 1 Hausmädchen, 2 Bureaugehülfe», 2 Schreibgehülfen
bt C0T bt RaAffita* h»» « 1 TiryAer»* 1 Äni»nnf»r 1 tfirht. Glaser
Ä' * • *
Qnte, Mündchen der einen Holden qualmte e» ihm entgegen wie au» einem Fabrikschlot. Das Mädchen nämlich, eia ganz kleine» Ding, wie auch seine Begleiterin, paffte eine Cigarette, ’-'t Wirb bie io seine Art hatte. Bei der herrschaftlichen Wohnung
an fBr„.Pn ta rugelangt, beförderte efl den Stummel mit einer unuachahm- llten-®r‘l«le in btn Rtnnstkill.
Steirer fühlen. Daß eS bei den Ausschußfitzungen und ,UnterhaltungS»Abenden" selten ohne eine kleine Prügelei abgeht, liegt eben im richtigen Steirerblut. Eines Abend» nun hat der Mustkantenfeppel den Stierbodenfranzl als Gast mitgebracht. Es war so recht gemüthlich au dem Tag; gesungen und gejodelt haben die Leute und zum Schluß — fangen fie wie gewöhnlich an zu raufen. Wie das der Stier» oodevfranzl fieht, wirft er den Rock weg und will mitten hinein ins Gedränge. Aber fehlgeschoffen! Kaum hat er die Faust erhoben, da packt ihn von der einen Seite der VereinS- kaffirer, von der anderen der Obmann. „DöS giat» net!" schreit der Vorstand, „g'rauft wird bloS unter d' Verein»- Mitglieder!" Einen Moment zögert der Franz!, dann — lvirft er zwei Gulden dem Kassi.er zu. „E »schreib'» — da EtlUlgbet bttrtßuir i$ meln Beitrag!" Im nächsten Moment hat er auch schon tu golatn btt ttoc::: bCB Obmann erwischt und Beide raufen nach Herzenslust. —
•Ja, Ordnung muß fein!
Damit die zum weiteren Ausbau der Stadtfernfprech Einrichtung in S ießen erforderlichen Vorbereitungsarbeiten rechtzeitig in Angriff genommen vtrben können, werden diejenigen Personen, Firmen rc., welche ihre Wchnungen oder Geschäftsräume im Laufe dieses Jahres mit der vorbe- leihneten Stadt-Fernsprech« Einrichtung verbinden laffen wollen, ersucht, N Anmeldungen recht bald, fpätestens bis zum 1. März d. I. •<m das Kaiserliche Postamt in Gießen einzusenden. Nur für die bis zu Mem Zeitpunkt eingegangenen Anmeldungen kann die Herstellung der -lnschlüffe für den ersten Bauabschnitt des am 1. April beginnenden üechnungsjahres bestimmt in Aussicht gestellt werden. Verspätet ange-, «elbete Anschlüsse gelangen erst im nächsten Bauabschnitt zur Ausführung, 'unter 5 Centner zu.
' °ach bt»itlbtn ul räthselhafte Erscheinung näher ansah, setzte sich der Gefahr 1 dauerten big \ ml M Ersticken» au», denn auS dem nicht besonder» zarten
oni*.f..i
pro Rechnungsjahr 1898/99 auf dem Submisstonswege vergeben werden.
Die Bedingungen sind auf dem Verwaltungsbüreau der neuen Kliniken an den Wochentagen Vormittags von 8 bis 11 Uhr und Nachmittags von 3 bis 5 Uhr einzusehen.
Offerten sind verschlossen, mit ent» sprechender Aufschrift versehen, bis zum 24. Februar 1898Mittags 12 Uhr auf dem oben erwähnten Büreau abzugeben.
Zuschlagsfrist bis zum 20. März 1898.
Gießen, den 9. Februar 1898. Großherzogl. Verwaltungs - Direction der neuen Kliniken. 1441
Montag den 14. Februar, Nachmittags 2‘/i Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die zum Nachlaß deS «ruft Wallenfels in Gießen gehörigen Grundstücke: Flur 42 Nr. 53 — 1894 qm Acker, die
Spitzen neben dem Sandfeld am Weg,
Flur 42 Nr. 54 — 1919 qm Acker neben dem Landfeld am Weg,
Flur 42 Nr. 56 —1512 qm Acker daselbst freiwillig meistbietend versteigert werden.
Gießen, 9. Februar 1898.
Großh. OrtSgericht Gießen.
I. A.: Vogt. 1440
WT Bet der ersten Aufnahme in Nr 34 wurde statt Montag den 14-, irrthümlich Mittwoch den 14 gesetzt.


