Ausgabe 
8.7.1898 Erstes Blatt
 
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Abend wurde sogar von Fischern eine capitale Fischotter in der Lahn zwischen dem Mühlgraben und dem Wehr der Neu« »ühle in dem Hamen gesangen.

* Für die Umrechnung von Werthen, welche in aus- ländischer oder in einer außer Wirksamkeit getretenen in«

ländischen Währung auSgedrückt find, indeutscheWSHrung

gelten laut Bunde»rathSbeschluß vom 1. Juni 1899 ab

folgende Umrechnnugssätze:

1 Pfund Sterling 20,30 Mk,,

1 Frank, Lira, Peseta, Ls = 0,80

1 österreichischer Gulden (Gold) 2,00

1 (Währung) --- 1,70

1 österreichisch ungarische Krone 0,85

1 Gulden holländischer Währung 1,70

1 scandinavische Krone 1,125

1 alter Gold-Rubel = 3,20

1 alter Credit-Rnbel \

1 Rubel 1 2,16 *

1 Peso = 4,00

1 Dollar ---- 4,20

7 Gulden süddeutscher Währung = 12,00

1 Mark Bauco 1,50

Ausnahmen für bestimmt zu bezeichnende Werthpapiere find zulässig.

* Die diesjährige Hauptversammlung des Hesfischeu Pfarrvereins nahm, nach einem Bericht de»Darrnst. Tägl. Anz.", anläßlich der Berathung über die GehaltSfrage einstimmig folgende Resolution au:Die Gehalt»verhältnisse de» geistlichen Staude» bedürfen nach dem Borgange Preußen» auch in Hessen einer einschneidenden Reform, die» umsomehr, al» in Folge der Annahme de» neuesten BeamteubesoldungS- gesetze» die Geistlichen vom 1. April 1897 an hinter den akademisch gebildeten Staatsbeamten in einem Maße zurück« stehen, das auf die Dauer die Quantität wie die Qualität de» Nachwuchses sowie die amtliche und soziale Leistungs­fähigkeit der gegenwärtig im Dienste stehenden aufs Ernst- lichste gefährden muh. Wenn wir auch lediglich um der practischen Schwierigkeit willen davon absehen, sür die Regelung der Pfarrgehälter die grundsätzlich durchaus be­rechtigte Forderung auf Gleichstellung mit den akademisch gebildeten Staatsbeamten zu erheben, so verlangt es um so gewißer die Billigkeit wie die Nothlage, nicht zum Mindesten die Rücksicht auf die Bedeutung deS geistlichen Stande» für da» christliche Volksleben, daß mau verhüte, ihn zu einer Art akademisch gebildeten Proletariats herabfinken zu laßen. Deshalb spricht die Hauptversammlung des Hessischen Pfarrvereins, indem sie sich einzig practischen Erwägungen folgend auf den Boden der bescheidenen Eingabe ihres Vorstandes an die hohe Ktrchenbehörde vom 8. December 1897 stellt, ihre Ueberzeugung dahin aus, daß die in dieser Ein­gabe gestellten Forderungen als unbedingt zu erreichende Mindestforderungen festzuhalten find: Daß insbesondere die vollständige Beseitigung des jetzigen Aufrückshstems, da» Ein­führen reiner DieustalterSklaffen, die Erreichung des Maximal- gehalte« mit spätestens 30 Dtenstjahren von der ersten Ver­wendung au gerechnet, die Erhöhung deS Höchstgehalt» bei freier Wohnung von 4500 auf mindesten» 4800 Mark die zunächst und absolut auzustrebenden Ziele find, und daß daher alle etwaigen Versuche, die Pfarrgehälter im Rahmen de» jetzt bestehenden Gehaltshstem» aufzubeßern, entschieden ab­zuweisen find. Die Hauptversammlung giebt in aller Ehr­erbietung der bestimmten Hoffnung und Erwartung Ausdruck, daß hohe Kirchenbehörde auf diesen Grundlagen baldigst eine Gehaltsvorlage auSarbeiten werde, ausgehend von dem fest- zustelleuden Bedürfniß und von da aus die Wege zum Aus­bringen der Mittel prüfend- daß hohe Kirchenbehörde diese Arbeiten so beschleunigen wolle, daß die Zustimmung der maßgebenden Instanzen vorausgesetzt die nothwendige Neuregelung der Pfarrgehälter spätesten» mit Wirkung vom 1. Januar 1899 in Krast treten kann. Die Hauptversammlung beauftragt ihren Vorstand, auf jede ihm geeignet scheinende Weise da» Gelingen dieser Angelegenheit fortgesetzt zu fördern, vor Allem durch rührige Preßthätigkeit, die die Nothlage, aber auch die Bedeutung de» PfarrstandeS und Pfarrhause» für» Volksleben betont, sodann auch auf dem Wege persön­licher Verständigung- fie hegt da» Zutrauen zu den dem Pfarrverein angehörigen Lande»synodalen, daß fie ihrerseit» baldigst durch geeignete Antragstellung auch die Lande»shnode für die Frage in Bewegung zu setzen versuchen und zu der gegebenen Zeit auf das Entschiedenste die gerechten und be­scheidenen Forderungen de» Pfarrvereiu» vertreten. Die Hauptversammlung beschließt, diese gefaßte Resolution unter Beischluß eine- Auszug» aus dem auf der Hauptversammlung erstatteten Referat und einer zahlenmäßig vergleichenden Darstellung der derzeitigen.GehaltSverhältoiffe der Geistlichen auf vom Vorstand zu bestimmende Weise dem Großh. Ministerium wie Obercoufistorium, den Mitgliedern beider Kammern wie der evangelischen Landessynode zugehen zu laffen, in der sicheren Ueberzeugung, daß die darin zum Ausdruck gebrachten dringenden Anliegen bei allen gerecht denkenden und klar blickenden Männer unsere» Lande» und seinen Ver­tretungen volles Berständniß und volle Würdigung finden werden, die» umsomehr, als Preußen mit einer noch wesent- lich weitergehenden Neuregelung der Pfarrgehälter voran- gegangen ist. Vorbehalten bleibt dem Vorstände auch, bei dem Schirmherru unserer Kirche, unserem erhabenen Lander- Herrn, Gehör sür unsere' unterthänigsten Vorstellungen zu erbitten."

Brennerei. Am Schluffe de» Betriebsjahres 1896/97 waren im Großherzogthum Hessen 435 Branntwein- brevuereieu vorhanden, gegen 441 iw Vorjahre - im Be­trieb gewesen find hiervon im Lause de» Jahres 264, gegen 280 im Vorjahre. Unter jenen 264 Brennereien waren 170 laudwirthschaftliche Brennereien die hauptsächlich Branntwein au» Kartoffeln hergestellt haben, und 94 Materialbrennerein. Gewerbliche Brennereien waren keine im Betrieb. Die Ge« sammtproduction au reinem Alcohol betrug 18 841 Hekto­liter, gegen 18 508 Hektoliter im Vorjahre. ES produzieren

die laudw. Brennereien 18 102 Hektoliter gegen 17 868 im vorhergehenden Jahr, die Materialbrennereien 739 Hekto­liter, gegen 640 in 1895/96. Wie in den Vorjahren war auch im Jahre 1896/97 die Ausfuhr von Branntwein an­dern Großherzogthum in da» Au»land unerheblich. Die Ge- sammteinuahme au Branntweinsteuer (Maischbottich- und Materialsteuer, BerbrauchSabgabe nebst Zuschlag und Breun­steuer) betrug nach Abzug der Vergütungen 1 144 567 Mk. gegen 1 280 860 Mk. im Jahre 1895/96.

AnS Hessen, 5. Juli. In den neuesten Nummern de» Hesfischeu Schulboten", sowie derHesfischeu Schulblätter" wird da» neue Beamtengesetz einer scharfen Kritik unter­zogen. Der eine dieser größeren Artikel beginnt mit dem bezeichnenden Motto:Wen die Götter Haffen, den werden fie lehren laffen." Es wird nun de» Näheren dargethan, daß die Bolk»schullehrer, wenn auch nicht nominell, so doch de facto in vollem Umsange Staatsdiener seien. Unter diesem Gefichtspunkte sei das hessische neue Beamtengesetz geradezu eine Herausforderung. Bei den ganzen bezüglichen Verhandlungen sei doch der Grundsatz in den Vordergrund getreten:Gleiche Vorbildung, gleiche Gehalte." Wie sehe es aber demgegenüber bei den Lehrern aus? Während ein Lehrer, wenn es gut gehe, im 26. Lebensjahre etwa, nach sechs- bi» siebenjähriger Verwendung als Schulverwalter, einen Gehalt von 900 Mk. beziehe, der nach 27jähriger Dienstzeit, von der zweiten Prüfung an gerechnet, auf 2200 Mk. steige, hätten z. B. die Hilfsgerichtsschreiber schon nach zwölf Dtenstjahren 3000 Mk. Gehalt, obschon letztere meistens keinen Pfennig zu ihrer Ausbildung ver­wendet hätten, während die Lehrer, wenn Alles glatt abgehe, zwei Jahre eine Präparandenschule und drei Jahre ein Seminar zu besuchen hätten, was mindestens eine Ausgabe von 3000 Mk. erfordere. Ferner stiegen die Hilfsgerichts­schreiber später als Gerichtsschreiber sogar auf 4000 Mk. bei namhaften Nebenverdiensten. ES find nun in besagten Ar­tikeln weitere Vergleiche gezogen, die in Wahrheit sehr zu Ungunsten der BolkSschullehrer au»sallen. Fragliche Aus­führungen schließen deshalb in sehr scharsen Schlußfolger­ungen und fordern energisch zu gemeinsamem Streben um Herbeiführung höherer Gehalte auf, nach dem Grundsätze: Gleiche Vorbildung, gleiche Gehalte."

Darmstadt, 6. Juli. Der Geh. RegiernngSrath Hechler, Mitglied und Schriftführer der Zweiten Kammer, ist gestern Abend gestorben.

A Mainz, 6. Juli. Der neue hessische Staatsminister Geheimrath Rothe hat heute Morgen Mainz Lebewohl gesagt und ist zur Ueberuahme des Ministeriums nach Darmstadt gereist. Innerhalb der städtischen Verwaltung und dem Stadtverordnetencollegium besteht die Absicht, Ge­heimrath Rothe zum Ehrenbürger von Mainz zu ernennen, womit nur dem Wunsche der gesammteu Einwohnerschaft ent­sprochen wird, denn noch selten hat sich hier ein Regierungs­beamter so die allgemeine Sympathie erworben, als der eben an die Spitze der Regierung berufene seitherige Provtnzial- director von Rheinhessen. Die Mehrzahl der Mainzer Blätter begrüßen den Ministerwechsel auf das Freudigste, den schei­denden Ministern dabei keine Thräuen nachweinend. ES kömmt ein Gefühl der Bitterkeit in den meisten Blättern über die seitherige Zurückhaltung deS Ministeriums in Darm­stadt zum Ausdruck, wenn die vitalsten Interessen von Mainz, der größten und steuerkräftigsten Stadt deS Lande» in Be­tracht kamen. Ts wird daran erinnert, daß Mainz in allen, seine Entwickelung berührende Fragen bisher stet» in Darm­stadt auf Widerstand gestoßen -.'st, während die Nachbarstädte Frankfurt, Mannheim, Ludwigshafen und Wiesbaden ihr ge­waltiges Emporblühen hauptsächlich der preußischen, badischen und bayerischen Regierung zu danken haben. Mau setzt auf daS neue Ministerium da» Vertrauen, daß in dikser Beziehung Wandlung eintrete.

A Mainz, 6. Juli. Während der deutsche Kaiser seit seinem Regierungsantritt Mainz bis jetzt noch nicht besucht hat, weilten gestern drei seiner Söhne iucognito hier. Die Prinzen waren nur von einem Hauslehrer begleitet und suhren in einer MiethSdroschke längere Zeit durch die Straßen der Stadt. Die bi» zum Ueberdruß besprochene Blad'- sche Erbschaft dürfte nun in Bälde an die damit be­dachten Städte zur Auszahlung kommen, indem nach einer von Berlin hierher gelaugten Nachricht, jetzt auch zwischen der Stadt Berlin und der Schwester des Blad eine außer­gerichtliche Verständigung erzielt worden ist. Die kaiserliche Genehmigung zu dem Vermächtniß wird nach dieser Verstän­digung sicher nicht mehr ausbletben. Ein großer Wucher- proceß wird nächster Tage die Strafkammer deS hiesigen Landgerichts beschäftigen. Neben stadt- und gerichtbekanntev Schleppern", reellen Geldoerleihern, stillen Rentiers, find ein ehemaliger Buchdruckereibesitzer, ein begüterter Lehrer au» einer nahen Landgemeinde, sowie ein wohlhabender hie­siger Bäckermeister in den Proceß verwickelt/,^

Ans der Zeit für die Kett.

Vor 76 Jahren, am 8. Juli 1822, ertrank im Meer­busen von Spezzia während eines plötzlich ausgebrochenen Sturmes der hochbegabte englische Dichter Shelley, als er in einem offenen Boote von Livorno nach Lerici segeln wollte. Seiner irreligiösen Ansichten wegen von der Universität Oxford verstoßen, führte er ein ruheloses, durch Seelenkämpfe und Körperleiden verkümmertes Leben. Der innere Unfriede giebt sich auch in seinen Werken kund. Shelley wurde am 4. August 1792 in Fieldplace (Sussex) geboren.

Vermischter.

* Düsseldorf, 4. Juli. Eine für Kellner wichtige Entscheidung hat das hiesige Gewerbegericht gefällt. Ein I Kellner hatte einem Gaste neben einem Baarbetrage von 15 Mark auch Speisen und Getränke auf Credtt verabreicht. Schließlich riß der Gast aus. Bei der Abrechnung mit dem

Kellner weigerte sich der Wirth, den diesem entstandenen Schaden zu ersetzen. Die Folge war eine Klage am Gewerbe­gerichte. In dem Urtheile, welches dem Kellner einen Schaden­ersatz für den durch Verabreichung von Speisen und Getränken entstandenen Ausfall, nicht aber eine Entschädigung für die gel ehenen 15 Mark zuspricht, heißt es, daß der Kellner im Interesse des Geschäftes den Gästen Speisen und Getränke ohne sofortige Bezahlung verabreichen müsse und daher nicht unter Zechprellereien leiden könne. Das ausgeliehene Geld aber sei ihm nicht zuzusprechen, da er zu solchen Schritten nicht verpflichtet sei.

* Konstanz, 6. Juli. Arn heutigen Tage wurde hier von einer großen Anzahl von Tschechen eine Gedenk­feier am Husenstein für den Reformator Johann Haß aagehaiten.

* Eine Statistik über die Wirkung bei Diphtherieheil- sernml im BerlinerKaiser und Kaiserin Friedrichs-Kinder­krankenhaus" bringt die letzte Nummer derBerl. Klinischen Wochenschrift" in einem längeren Aufsatz aus der Feder des dirigirenden Arztes Professor Baginsky. Der Aufsatz ist eine Erwiderung auf die von dem Wiener Professor Kassowitz neuerdings gegen die Heilserumbehandlung gerichteten Angriffe. Die Statistik giebt die Zahl der an Diphtherie gestorbenen Kinder während der letzten acht Jahre an; es starben nämlich im Jahr 1890 etwas über 50 pCt., 1891 33i/s pGt., 1892 36 pCt., 1893 42 pCt., im Jahre 1894, in dessen Verlaus das Heilserum zum ersten Male mit Unterbrechungen an­gewendet wurde, nur 27,7 pCt. und diese Zahl sank im Jahre 1895 auf 10,6, im Jahre 1896 auf rund 9 und im Jahre 1897 sogar auf 8^ pCt. Jrn Jahre 1898 ergiebt sich bei einer Zusammenstellung bis Ende Mai eine Todes­ziffer von 13pCt. Diese Ueberficht, welche deutlich zu Gunsten der von Behring eingeführten Heilserumbehandlung spricht, ist um so beweiskräftiger, als gerade in den Jahren der Serumanwendung sich die Zahl der aufgenommenen Schwer- kranken durchaus nicht vermindert hatte. Ebenso unverkennbar erwies sich der Einfluß des Diphtheriehellserums auf die Zahl der Operationen; in der Serumzeit gestaltete sich der klinische Verlauf der Krankheit so viel günstiger, daß in einer weitaus geringeren Zahl von Fällen als zuvor operativ ein­geschritten werden mußte.

* Prozeß um die Ohrfeige. Aus Paris, 1. Juli, wird berichtet: Die neunte Kammer des Zuchtpolizeigerichts fällte heute ihr Urtheil in dem Prozesse George Hugos gegen seinen Schwager Dr. Charcot. Da dieser gestanden hat, George Hugo eine Ohrfeige im OdLon«Theater versetzt zu haben, so mußte er verurtheilt werden. Dagegen ließ das Gericht die größte Milde obwalten, da es anerkannte, daß George Hugo durch sein herausforderndes Benehmen Dr. Char­cot gereizt habe. Dr. Charcot wurde zu 50 Francs Buße verurtheilt.

* Auch einInterview" mit Mac Kinley. In seinem köstlichenPennsylvanisch-Deutsch" schreibt John Ritsch, der Wippchen derN.-Y. Staats-Ztg.", folgende Epistel an sein" Blatt: ^Jhst Neu York Boro, Tschuhn de fufzehnte d. Mts. Staats «Ruhspäper, äkroß die Britsch. Mister Editer! Ich hen jetz die Sach satt mit dem War. Ich sein in Washington gewese, for dem Mister President mei Sör- wisseö ze offern als Friedensbedingungs-Umpeier un ich sein refjust worn. Der President Hot kee richtige Estimäschen vuu was e Mann werth iS. Er thut sich ze viel uff die Leit verlasse, wo in Affis sein und wo of course vun Balli- dix kee Eidie hen. Ich hen awwer enihan, weil daß ich in Washington war, die Satisfäktschen gehatt, daß ich ver­schiedene vun unsere StätSmen e Stück vun meint Meind gegewwe hen. Ich rnöcht hawwe, daß Sie des Folgende als e Jnterwjuh eneisetze, wo ich mit dem Makünlei gehatt hätt. Ich hen en in Werklichkeit net sehe könne, awwer das macht nix, was ich schreib, wär enihan so gewese, wann ich en gesehe hätt, un ich kann ja nix derfor, daß er so büsst

war und daß e Mann wie mich net mehr rikonneist werd.

Sie brauche aach kee konzientsches Skrophels ze hawwe, vun wege weil es net wahr iS. Ich weeß, daß die annern

Päpers aach net so partickeller sein. Ich loß es ganz ze

Ihne, daß Sie die richtige Headleins drüwwer mache, awwer ich thät ebaut schreiwwe, wie folgt: Towit nämlich Unser speschell Corrrespondent for WarpjurpoffeS Diplomessie und fahreng Ballidix, der Honorable Mister John Ritsch Esq. war heint in Washington und Hot sich herbeigelosse, persenelli mit dem President ze talke un unfern erschte Exe- ketiff-Offisser in Rigard zu verschiedene Sache ze interwjuhe, nämlich in der folgende Männer und Weis, is zu sage wie folgt, towit, nämlich: John Ritsch:Was denke Sie dann eigentlich, Mister President, wie lang des noch so fort gehn soll und wann wolle mer dann endlich Kjubä anneckte?" Der President:Mister John Ritfch, ich sein sehr sorri, awwer, es dipendt." John Ritfch:Wieso?" Der President: Well, Mister John Ritfch, Sie wisse doch, die Pauers." John Ritsch:Ferchte Sie verleicht de Jmperer, oder wie die englische Papers sage: de Kaiser?" Der President:No. Not much." John Ritsch:Ferchte Sie verleicht Ruschä ober Fräns ober Jtelli ober annere Jmperer, ich menn den mit der Sprachverwirrung, de Jmperer of Oftriä?" Der President:No. Die fercht ich all minanner net, dann mir hen ja die Quim Wick uff unsere Seit." John Ritfch: Well, was is dann funfcht der Mütter? Warum hen mer net fchun losgefchlage? Warum fein die Truhps net fchun in Kjuba und die Battels gefettet und die Wikteries ge­wönne?" Der President:Well, Mister John Ritfch Esq., ich wills Ihne grad sage, es iS die Extri-Großmacht, wo ich fercht, ich weeß net, is es die fexte, die siwwete oder die achte Großmacht. Es is die Preß, wo mer^uns derfor ferfchte und wo derfor ze blamire is, daß mer noch net weiter fein." John Ritfch:Wo fo?" Der President: Well, ich will es Ihne sage. Ich, des Käbinett und der Board of Stratetschie mir lese jeden Tag die Päpers. Wann mer de Herald gelese Han, da mache mer unfern Meind auf-