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7.9.1898 Erstes Blatt
 
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de-Echo de erklärte, das Schuld bei Aufregung tm Prozeffe» ein«

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Vor86^ Schlacht d der zwar die Russen in Ort und Verwund würben faß ober bet Verb

zum Pfarrverwalter daselbst.

*» Postperfonaluachrichte». versetzt find: der Postasfisteut Jeglinger von Büdingen nach Gonsenheim unter Ernennung zum Postverwalter - der Postverwalter Weber von Gonsen- heim nach Büdingen unter Ernennung zum Ober.Postasfisteuten. Angenommen find: al- Postanwärter der Wachtmeister Lind in Mainz- ol- Postagevtin die Wtttwe Meiskt in Stock« Hausen (Heffen). In den Ruhestand tritt der Postrath Rudloff 4tt Darmstadt. Freiwillig an-geschieden ist der Poftagent Oestreich in Stockhausen (Heffen). Gestorben ist der Postmeister i. R. Luckhard in Gießen.

* Stenographie. Wie auS dem heutigen Jnseratenthett ersichtlich ist, eröffnet die Stenographen-Gesellschaft Gabels« bager am Donnerstag den 8. d. Mts. in ihrem Vereins« local, Restauration Feidel (Zur Bavaria), einen Anfänger« CurS in der deutschen Einheitsstenographie, System Gabels«

Hülfe, Förderung und Bewahrung augedriheu zu lasten. Wir empfehlen Ihnen, die etwa aus Ihren Gemeinden in das Ausland gehenden Mädchen und Frauen in dem Sinne des WarnungsrufeS zu berathen und sie auf die darin angegebenen Adresten, wo dies räthltch erscheint, aufmerksam zu machen. Der genannteWarnungSruf" hat folgenden Wortlaut: Großen Gefahren find alle diejenigen Mädchen und Frauen ausgesetzt, welche ohne sorgfältigste Prüfung eine Stellung irn Auslände, insbesondere in überseeischen Ländern auvehmen - statt des ehrbaren Unterkommens, da- sie suchen, wird nur allzu oft elende Gefangenschaft in schlechten Häuser», Schande, Jammer und Elend ihr LooS! Mit teuflischer List suchen schändliche Mädcheuhändler überall Opfer zu erlangen, die sie bann elend in den Häusern der Schande zu Grunde gehen lasten. Bor Allem ist keiner auch noch so unauffälligen An­zeige, in der eine gute Stellung im Ausland augeboteu wird, auch keiner Heirathsaunonce nach dem An-laud zn trauen, selbst wenn sie von den besten und weitgelesensteu öffentlichen Bättern gebracht werden. Denn gerade die Anbietung solcher guten Stellen ist einer der häufigsten Kunstgriffe, welche die an vielen Orten Deutschlands vorhandenen Agenten aus« ländischer wohlorganifirter Kupplerbandeu anweudeu, um junge Mädchen und einzelnstehende Frauen zur Auswanderung zu verführen. Sie scheuen sich sogar nicht, sich mtt ihren Opfern zu verloben, ja selbst sie zu hetratheo, wenn sie nicht auf andere Weise Gewalt über sie erlangen können. Sind aber erst solche Uuglückltcheu in dem auswärtigen Hafen augelaugt, dann ist es allermeist für Hülfe zu spät- nach kurzer Zeit gelangen fie, an Leib und See vergiftet, vorzeitig gealtert, siech und hilflos in die Spitäler, wo fie, unterdrückt, ver­folgt, verlaffeu, verachtet, ohne Familie, ohne Freuvde, ohne Liebe und ohne Tröstungen aus Gottes Wort tm Elend da« sterben. Auf- Dringendste warnen wir deßhalb die Frauen­welt, irgend eine Stellung im Au-land auzuuehmen, ohne zuvor sorgfältig und gewistrnhaft Erkundigungen eingezogen zu haben. Da Private Empfehlungen, Zeugniste und ähn­liche Papiere nicht selten gefälscht find, so wende mau fich in jedem Fall au eine der deutschen evaugel.AuSwanderungScommisfioneu, deren Adreffeu find: in Bremen Pastor Cuntz, Rolondstr. 1, und in Hamburg Pastor Müller, Amfiukstr. 15. So dank« bar es anzuerkenueu ist, daß die deutsche Retch-regierung stets ein wachsames Auge hat auf den Handel mit deutschen Mädchen und Frauen und demselben überall, wo er fich zeigt, rücksichtslos eutgegentritt, so gilt doch vor Allem, vorbeugend sich selbst zu schützen. Ist es in der Heimath uuterlaffen worden, rechtzeitig Erkundigung einzuzieheu, so darf als letzte Vorsichtsmaßregel nicht versäumt werden, daß mau fich nach Landung in den Hafeuorten zuerst und sofort au die bezeich­nete Adreffe wendet, um erst von da au- nach Empfang günstiger Auskunft die Stelle anzutreteu. Habt also Acht, ihr Mädchen und Frauen unseres Volkes, uud höret auf die warnende Stimme Derer, die es mit Euch wohl meinen! Berlin, im Juni 1898. Det Centralausschuß für die Janne Mission."

* Wetterbericht. Die Herrschaft des barometrischen Maximums dauert fortgesetzt an uud beschränkt fich der niedne Druck auf den Osten des Erdtheils. Die Witterung auf unserem Gebiete ist allenthalben ruhig uud trocken, die Be« wölkung jedoch eine ungleichmäßige. Die Temperaturen zeigen von Westen her wieder eine stärkere Zunahme. Voraus­sichtliche Witterung: Im Allgemeinen heiteres uud etwas wärmeres Wetter.

zu dem herrlichen Siege von Omdurman, der endlich des armen GordouS Tod rächt." Dies sei der erste Glückwunsch, der aus Europa eingegangen sei. Dieses Telegramm be­sprechend, fagen dieTimes", die Botschaft des deutschen Kaisers, welcher mit gewohnter freundlicher Schnelligkeit seine Glückwünsche übermittelte, drückte unzweifelhaft das Gefühl aus, da- die Brust der meisten Engländer erfüllt, daß Gordon endlich gerächt sei.Daily Chroniele" sagt unter Bezug« nähme auf da- Hoch, welches Se. Majestät der deutsche Kaiser gestern nach dem Feldgotte-dieuste in Hannover auf Ihre Majestät die Königin Victoria ausgebracht hat, der Kaiser gebe seiner Anerkennung für die Erfolge militärischer Unternehmungen immer schnell und in hochherziger Weise Ausdruck.

Berlin, 6. September. Vorbereitung von Han­delsverträgen. Zu ihrer letzten Mittheilung über die Zolltarifarbeiten stellen diev. P. N." ergänzend fest, daß es fich in der jetzigen Zeit natürlich noch nicht um den eigent« lichen Zolltarif, d. h. die Gesammtheit der Positionen mit den Zollsätzen handeln kann. Es handle sich lediglich um das sogenannte Zolltarifgerippe, um das Tarifschema, um den Text der einzelnen Positionen ohne die Zollsätze. Natürlich ist auch dieses Gerippe von höchster Bedeutung für die Zoll­politik, weil von seiner Gliederung für die einzelnen Waareu« gattungen viel abhängt. Zunächst wird der Vorentwurf zu dem Tariftexte, wie man die in Rede stehende Arbeit noch bezeichnen muß, den einzelnen Bundesregierungen, sowie den in Betracht kommenden preußischen ReffortS zur Aeußeruug überwiesen und dann erst au die interesfirten Sachverständigen

<D Bon der Lahn, 5. September wird uns geschrieben: Den Lettern und Förderern der Theatervorstellungen in Gießen muß daran gelegen sein, daß dieselben auch von auswärts recht rege besucht werden. In der Einrichtung der Omnibus, die die weite Strecke vom Bahnhof bis zu Leibs Festsaal den Theaterbesuchern so sehr erleichtern, haben die Väter der Stadt, wie alle Fremden anerkannt, so übet' au- Danken-wertheS geschaffen, und muß ihnen hierfür immer aufs Neue schuldige Anerkennung und lebhafter Dank gezollt werden. Wenn auch mit Opfern erkauft, so ist doch eine Verkehrserleichterung eingerichtet, die Viele sehr dankbar be­grüßt haben. Jndeß ist AbrndS 10 Uhr Ruhezeit für Conducteure, Kutscher und Pferde, die ihnen gewiß zu gönnen ist, und wer um 8/4ll heimwärts fahren will, muß den weiten Weg von Leib znm Stadtvater Jean Kirch unter die Füße nehmen. So stellen wir denn erneuert die Frage uud geben fie als Bitte zu ernstlicher Erwägung: Könnten die Theatervorstellungen, besonder- die von längerer Dauer, nicht doch schon um i/28 Abends ihren Anfang nehmen? wenn es nicht möglich fein sollte, Vi nach 7 zu beginnen. Speisen die Gießener um 7 zu Abend, und machen fie es dabei nicht zu laug, so könnte recht wohl das Theater um i/,8 in der Regel seine Darbietungen, die mihr und mehr Anerkennung finden, beginnen, uud den Auswärtigen wäre damit eine dankbar begrüßte Rückfichtsnahme erwiesen.

Steinbach bei Gießen, 5. September. Setten wohl war unser evangelisches Gotteshaus so gefüllt, wie am Nach« Mittage des 3. September. Galt es doch, gemeinschaftlich Gott zu loben und zu danken dafür, daß er 50 Iah" I laug ein am 3. September 1848 in schwerer Zeit geweihtes Friedenswerk, die hiesige Kirche, behütet und gesegnet hat. Erstanden über den Trümmern eines halben Dorfes, welches etne furchtbare Feuersbrunst am 28. Juni 1842 in Asche gelegt hatte, geweiht zu einer Zeit, deren Jntereffen uud Ideale weit ablagen von kirchlichen und religiösen Fragen, ist das schöne Steinbacher Gotteshaus ein redendes Zeugntß eine- frommen, festen Bürgerfinne-, der auch in bewegten Zeiten stet- besten inne bleibt, daß über allem dem, wa- wtt I dichten und trachten, Einer thront, ohne den wir doch nicht« I stnd- sein 50 jährige- Bestehen aber ist ein fortlaufende« I Denkmal göttlicher Gnade und Treue, göttlichen Segens [Daher hatte fich auch eine zumTheil von wetther zusammen' geströmte Festgemeinde zu einem feierlichen Jubiläumsgotte-' dienste vereinigt. Unter feierlichem Glockengeläme, unter Bor- autritt einer Capelle, welche Choräle spielte, begab fich

in der Drrysu-.Avgelegenheit einig.

Paris, 5. September. Ein Mitarbeiter Paris" interviewte einen Minister, welcher Ministerium sei ebenso wie Cavaiguac von der Drehfus überzeugt, wüste tndeß, um die Lande ntederzuhalten, in eine Revision des willigen.

während neue Schauren herbei. Die Tribünen auf den Straßen find bereits gefüllt, es herrscht großes Gedränge. Seit 10V3 Uhr beginnt die Polizei und die durch Truppen au- den Provinzen verstärkte Garnison Raum zu schaffen. Der Damplatz vor dem Schlöffe macht einen anziehenden Eindruck, alle Häuser sind von oben bis unten geschmückt, sogar auf den Dächern erblickt man Zuschauer. Die Aus« schmückuug der ganzen Stadt ist hauptsächlich durch natürliche Blumen bewirkt.

Localer uitfc provinzieller»

Sietzen, 6. September 1898.

*» Kirchliche Dienstuachrichten. Ernannt wurden: Pfarr­verwalter Fischer zu Darmstadt zu Pfarrverwatter in Trais-Horloff, Decanat Hungen- Pfarrvicar Mahr zu Als­feld zum Pfarrverwalter in Dieburg, Decanat Groß Umstadt- Pfarrvicar Schäfer zu Schwanheim, Decanat Zwingenberg,

Pari-, 5. September. General Zurlinden soll es ab­gelehnt haben, das Krieg-ministerium zu übernehmen. Dem General Saussier wurde darauf ein erneuter Antrag zur Uebernahme der Kriegs-Portefeuilles gemacht.

Amsterdamer Festtage. Ein Drahtbericht vom Montag Vormittag meldet: Seit früher Morgenstunde wogt eine zahlreiche Menge in den reich geschmückten und beflaggten Straßen, namentlich in denjenigen, durch welche der königliche Festzug gehen wird. Der am Sonntag Abend herrschende starke Nebel hat etwas uachgelaffen. Die Eisenbahnzüge aus den Provinzen, deren Zahl heute verdreifacht ist, führen fort-

führltche Congreßprogramme find von dem Geschäftsführer de- deutschen Verein« Dr. W. Götz Leipzig, Scharnhorststr. 25 kostenfrei in gewünschter Zahl zu beziehen. »ei dem wachsenden Jutereste an diesen zeitgemäßen Erziehungsbestreb- uugen, die bei weiterer Ausdehnung auch volkswirthschaftlich und social von höchster Bedeutung sein wüsten, und bei der erheblichen Zunahme, die die erziehlichen Jugendwerkstätten in Deutschland gefunden haben, deren Zahl 700 bereits über­schritten hat, läßt fich eine rege Betheiligung aus ganz Deutschland am Congreß erwarten.

* Warunugsruf an junge Mädchen und alleinstehende Frauen. Das Großherzogliche Oberconfistoriurn hat an die evangelischen Decane und Pfarrämter folgendes Ausschreiben erlösten: Wie Sie aus dem anliegendenWarnung-- ruf an junge Mädchen und alleinstehende Frauen" ersehen, hat der Centralan-schuß für Innere Misfiov den au-wanderuden Mädchen und Frauen seine besondere Fürsorge zugewandt, um fie vor den ihnen drohenden fittlichev und wirthschaftlicheu Gefahren nach Möglichkett zu schützen und ihnen in der Fremde

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herangezogen werden.

Berlin, 5. September. Zu dem Buch von Moritz Busch schreibt jetzt dieBost. Ztg.":Unser Leipziger Correspondent berichtete uns vor einigen Tagen nach der Mittbriluna eines Augenzeugen, daß da- Mauuseript des ----------- , . , - .

Herrn Moritz Buschs BuchBismarck und sein Werk" mit I berger. Wir verfehlen nicht, auf diesen CurS aufmerksam zu I Anmerkungen uud Ergänzungen von Bismarcks eigener Hand I machen. I

versehen sei. Jetzt theilt unS der betr. Augenzeuge selbst I ' Abgesturzt. Gestern Nachmittag gegeni 2 Uhr stürzte mit, daß seine Worte mißverstanden sein müßten. WaS l der Dachdeckermeister KaSpar Müller von dem oberen I er gesagt, habe fich nicht auf Busch- BuchBismarck und I Stock des neuerbanien Schwesternhauses herunter und zwar I hin8 W?rk"/ sondern auf frühere Veröffentlichungen BuschS von Gerüst zu Gerüst. Die äußeren Verletzungen find>uu- bezogen." I bedeutend, dagegen klagt der Verletzte über Schmerzen im I

Laut telegraphischer Meldung de- Gouverneurs au- I Rückgrat. An dem Unfall soll Niemand die Schuld tragen, I

Kiautschou hat am 2. d. MtS. die Erklärung des Kiaut« I da Müller von der Bohle ausgeglitten ist- ]

schou-Gebietes zum Freihafen ftattgefnnden. Die Vergebung I Kaminbrand. Gestern Abend entstand in einem Hanse

von Land wird noch im Laufe des Monats September durch | in der Bachgasse dahier ein Kaminbrand, welcher von I

Ausschreibung erfolgen. Kaminfegermeister Rupp alsbald gelöscht wurde. Schaden

AuS Leipzig, 4. September, schreibt man: Der I ist keiner entstanden. k I

erste Spatenstich zum Völkerschlachts-Denkmal wird am * Diebstahl. Eine in die hiefige Entbindungsanstalt 18. October in feierlicher Weise in Gegenwart der höchsten I aufgenornmene frühere Dienstmagd verübte in genannter Behörden und zahlreicher Vereine gethan werden. Anläß- I Anstalt einen Wäschediebstahl. Anzeige wurde erhoben. I lich des Ablebens des Fürsten Bismarck werden die 64 Städte I * Etteit. In vergangener Nacht entstand in einer Sachsens, deren gemeinsamer Ehrenbürger der Fürst war, Wirthschaft in der Kaplan-gaffe wiederholt zwischen den Gasten I dem Verblichenen gelegentlich der Beisetzung im Friedrichs« I Streit, worauf der Hauptrauflustige vor die Thür geietzt ruher Mausoleum eine gemeinsame Ehrung veranstalten. I wurde. Hier schlug derselbe dem Wirth mehrere Fenster- Die Stadtver-rdnetenversawmlung von Treuen hat es mit I scheiben ein und verursachte großen Menschenauflauf. A I 11 gegen 6 Stimmen abgelehnt, einen städtischen Beitrag der Krakehler verhaftet werden sollte, leistete er den Schutz« zur Errichtung eines Bismarck Denkmals zu bewilligen, weil I leuten energischen Widerstand, wobei er namentlich durch da-, wie der Herausgeber der deutsch-freifinnigenNach- I Treten und Schlagen thätlich wurde.

richten für Treuen" ausführte, gleichbedeutend sei mit der I * Sachbeschädigung. In der Nacht vom 4. aus ben Hineintragung von Politik in den Stadtgrmetnderath. Die I 5. l. Mts. wurde von ruchloser Hand an einer am Bieber- Denkmalsangelegenhett sei eine reine Prtvatsache. 1 thalbahnhof (Station Gießen) stehenden Lokomotive daS

Köln, 5. September. DieKöln. Ztg." meldet aus I Wasserstands glas entzwei Sachlagen, sodaß die Hongkong: Unter der Flagge der kubanischen Aufständischen I Maschine am nächsten Tag nicht in Betrieb gesetzt werden seien zur Unterstützung des Aufstandes zwei Schiffe nach I konnte. '

dm Philippinen ausgelaufen. I ** Der 14. Deutsche Congreß für Kuabeu-Handarbett zn

----- I Dresden. Der feit dem Jahre I88I in« Leden gerufene

SUlsUmbo I Deutsche Verein für Knaben-Handarbeit übernimmt es bereit«

Mailand, 5. September. Graf Toruielle, der ita« I zum 14. Male, eine allgemeine öffentliche Versammlung feiner lienische Botschafter in Paris, kam gestern Bormittag nuS I Freunde und Förderer zu veranstalten, diesmal in Dresden, Paris nach Luzern, wo er am Bahnhofe vom Minister de« I der für Alle so wohlgelegenen, schönen Hauptstadt des freund Auswärtigen, Canevaro, empfangen wurde. Beide hatten I lichen Sachsenlande-. Aus dem reichen ^"^bprogamm eine dreistündige Unterredung, bei welcher die Abrüstung». I entnehmen wir: Samstag l. Oe ober Früh 8 /, Uhr Ber Vorschläge des Zaren, sowie die italienisch-franzöfischen Be- I Handlungen in der Aula der höheren Töchterschule Zinzen- Hebungen besprochen wurden. dorferstraße 15. I. Die Reorganisation de« deutschen Der«

Paris, 5. September. Ministerpräfident Briffon hat I ein- für Knabenhandarbeit vom Borfitzenden v. Tchenckendorff- für heute große Vorsichtsmaßregeln getroffen, damit! Görlitz. 2. Einiges zur Methodik der nicht etwa na<L Bekanntwerden der Beschlüffe des Minister- I Dr. Götze-Leipzig. 3. Die versuchsweise setroffenen Einricht« ratbe- in der Drtyfu-'Auöelegeuhelt feindselige Kundgebungen I ungen für den Handarbeitsunterricht au der 3. Knaben« ü*aen die Regierung erfolgen. I Volksschule zu Königsberg, Rector Brückmann in Königsberg.

Paris, 5. September. Gestern wurde im Ministerium I 4. Ein Gang durch die ländlichen Handfertigkeitswerkstatten des Innern versichert, daß über die Nachfolgerschaft im Kreise Worbis, Schulrath Polack-WorbiS. Sonntag, den Cavaiguaes heute entschieden werde, da man die Rückkehr I 2. Oktober 11% Uhr im Großen ^^ ^eS Hospiz«Hotels, aller Minister abwarteu müsse. General Sausfier hat fich, I Zinzendorsstraße 17, Fortsetzung der Verhandlungen, . D bevor er sich über die Annahme des Poften- al- Krieg», hygienische Bedeutung der erz eyenden KnabemHan^

Minister erklärte, einige Bedenkzeit ansgebeten. Sehr be. I Dr. Hueppe, Professor der Hygieine an der Deutschen Uni

merkt wird, daß General Zurlinden im Elhsöe bei Faure verfität zu Prag. 2. Die: Schülerwerkstatten1 al» ^r^huug^

längere Zeit verweilte und zum Diner eingeladen wurde. I mittel für Handwerk und Kunst, Dr. P' ^fien, Direc or

Der Minister Big wurde in Lyon interviewt. Er war über I am Königlichen Kunst«Gewerbe«Museum zu Berlin. Eine bie Demission Cavaignac» sehr erstaunt und sagte, als ich I größere Ausstellung ist mit bem ^»gre^ Paris verließ, waren wir alle über den einzuschlagenden Weg rnc ,,'e" "" ******* " "" *m