raschlebigen Zeit, wa» heute uns schön und interessant dünkt wird tu kürzester Zett ein bon mot von gestern. Am leben», unfähigsten haben sich jedoch die Erzeugnisse unserer Theater« dichter in den letzten Jahren erwiesen, fast alle waren Eintagsfliegen, und nur wenige haben sich ein dauernde» Interesse erhalten. Zu den wenigen zählt nun unbestritten unser Han» Huckebein von Kadelburg und Tchönthan, der unter den heiteren Mnsenktndern seiner Väter wirklich der heiterste ist. Wir zählen e» nicht zu seinem Ruhm, daß er in seiner Vaterstadt Berlin Hunderte von Abenden hintereinander übet die Bretter spazierte und Alle» entzückte- das hat auch, freilich In anderer Art, die unheimliche Holzauction gethan, für die unsere holden und unholden Schönen mit Inbrunst glühten. Bemerkenswerth aber ist e», daß Han» Huckebein, trotz seiner stürmischen Jugend, heute noch, wenn er sich nach kurzen oder längeren Pausen sehen läßt, stet» volle Häuser erzielt und nach wie vor al» Kaffenmagnet seine Dienste thut. Die Reichshauptstädter find ein Theatervölkchen, welche» besonder» für Premieren schwärmt, aber vom Hans Huckebeiu hat es fich wiederholt Reprisen gegönnt, e» ist eben immer wieder von Neuem zu komisch, den guten Han- Huckebein, der wirklich kein Waffer trüben will und kann, durch der Geschicke Tücke zum Sündenbock verurtheilt zu sehen.
•• Grundsteinlegung. Morgen (Dienstag) Nachmittag um 3 Uhr findet die feierliche Grundsteinlegung zum Neubau des evangel. Schwesternhauses statt.
•* Radsport. Ludwig Opel errang gestern in Cassel bet dem großen Rennen vier erste Preise. Berheyeu siegte in Darmstadt beim Hauptfahren trotz scharfer Con- currenz glänzend. Cifotti erhielt im Amateurfahren daselbst den ersten Pret».
** Die Wanderer, G. R.-8., unternahmen gestern eine Radtour nach Arnsburg. An derselben betheiligteu fich fast sämmtliche Mitglieder mit ihren Damen. In Arnsburg coucerttrte die Capelle Kimmel. Unter Vorauffahrt derselben wurde gegen Abend die Tour nach Lich und nach einer kurzen Rast über Steinbach und Annerod nach Gießen fortgesetzt. Die Tour nahm einen allgemein befriedigenden Verlauf.
** 21. Deutscher Fleischer Berbandstag. Der Deutsche Fleischer-Verband gehört anerkanntermaßen zu den größten JnnungSveretnignngen Deutschland». Derselbe umfaßt zur Zeit 945 Innungen, mit 26 067 Mitgliedern - eiugetheilt in 22 BezirkS-Veretne und eine Anzahl von Innungen, welche vermöge de» Zusammenwirken» verschiedener Umstände eine Ausnahmestellung einnehmen. Die BerbandS- thätigkeit auf den vielen Gebieten des gewerblichen Lebens und auf dem so weit verzweigten Felde des Jnnung»- lebeuS und JnnuugSwesens hat zu den erfreulichsten Erfolgen geführt. Ja den Tagen am 21. und 22. Juni d. I. wird nun dieser Verband den 21. BerbandStag während seines 23jährigen Bestehens in Hannover abhalten. Mit diesem VerbandStage wird eine Au-stellung von Maschinen, Werk- zeugen und Gerätheu zum Betriebe der Fleischerei und Wurst, macheret verbunden sein. Jede weitere Auskunft ertheilt und jede Anfrage beantwortet gern in sachgemäßester Weise die Redaction der „Deutschen Fleischer-Zeitung" (Alleiniges amtliches Organ des Deutschen Fleischer-Verbände»), Berlin, Wilhelm-Straße 119/120.
luB Srünberg, 4. Juni, wird uns geschrieben: Die „Hessische Landeszeitung", obgleich nunmehr durch eine an der Spitze ihres Blatte» stehende geharnischte Er- klärung feststeht, daß sie nicht Organ der Sozialdemokratie sein will, öffnet trotzdem weiter mit Behagen den Gegnern der freifinntgen Partei ihre Spalten- so gibt fie einem Be- richt über die Grünberger Versammlung der vereinigten liberalen Parteien Raum, wonach diese Versammlung angeblich ohne jeden Erfolg verlaufen sei und worin weiter bemerkt wird, daß eS den Liberalen nicht einmal gelungen sei, BertrauenSmänner in Grünberg zn finden. Diese Mit- theilungen find thatsächlich durchaus unrichtig, indem nach Mittheilung von Augenzeugen die Versammlung in Grünberg sehr gut besucht war und die Ausführungen des Candtdaten sowie der übrigen Redner Herren Rechtsanwälte vr. Fuhr und vr. Jung von Gießen mit großem Beifall ausgenommen wurden. Was die Vertrauensmännerfrage betrifft, so ist dieselbe gerade sür Grünberg in durchaus zufriedenstellender Weise geregelt. E» geht die» schon daraus hervor, daß das langjährige eifrige Mitglied der fretfinnigen VolkSpariet, Mühlenbefitzer Keil in Grünberg den Vorfitz in der Grün- berger Versammlung führte- wie neben verschiedenen tüchtigen Vertrauensmännern der nationalltberalen Partei, genannter Herr Keil sowie ein weiteres sehr eifriges Mitglied der fretfinnigen Volkspartei, Herr Heinrich Schmidt I. in Grünberg nicht nur das Amt eines Vertrauensmannes für Grünberg angenommen haben, sondern auch bereits in der Umgegend von Grünberg fleißig für die Wahl des liberalen Candtdaten Dr. Frank gewirkt haben.
H. Windhausen (Kreis Alsfeld), 3. Juni. Heute Vor- mittag gegen 8 Uhr entstand in der Hofraithe deS Land- wirthS Herrn Conrad Stein dahier ein Schadenfeuer, welches die Scheune, Stallung und das eine, aber unbenutzte Wohnhaus in Asche legte. Der Brand war in der Scheune zum Ausbruch gekommen und mußte nach Lage der Verhält- utffe Brandstiftung angenommen werden. Der Umsicht des Herrn Gendarmen Eglh au» Romrod ist es allein zu ver- danken, daß der Thäter, der 14 jährige bei dem Abgebrannten in Diensten stehende August Steuernagel von Windhausen nach hartnäckigem Leugnen zu einem umfaffenden Geständniß fich bequemen mußte. Er wurde durch den Beamten alsbald verhaftet, und noch selbigen Tages dem Großh. Amtsgericht Ulrichstein überliefert. Heber den Grund seiner bösen That besragt, gab der jugendliche Taugenichts die einfältige Antwort, er habe da» Streichholz in seiner Tasche los sein wollen, e» darum in der Scheune entzündet und damit da» Heu tu Brand gesetzt.
A Angenrod bei AlSfeld, 4. Juni. Sein 50 jährige» Dteustjubiläum als Gemeinderechner begeht am 18. August d. I». unser Mitbürger Konrad Hofmann. Ungeachtet seine» hohen Alter», er hat am 29. Mai da» 81. Lebensjahr vollendet, erfreut sich dieser Beamte augenscheinlich einer ausgezeichneten geistigen wie körperlichen Frische. Herr Hofmann waltete während seiner 50 jährigen Dieuftführung mit einer seltenen Pflichttreue.
Au» Rheinhessen, 4. Juni. Au» verschiedenen Thetlen unserer Provinz laufen Mttthetlungen ein, wonach in den letzten kalten Nächten Gurken, Bohnen und Kartoffeln erfroren find.
Schwurgericht.
W. Gießen, 7. Juni 1898.
Heute Vormittag um 9 Uhr eröffnete der Borfitzende, LaudgerichtSrath Schmeckenbecher, die erste Verhandlung der Schwurgertcht»taguug. Nach Erledigung der gesetzlichen Formalitäten und nach Bildung der Geschworenen-Bank wurde in die Verhandlung gegen den 24jährigen Dienstknecht Heinrich Adolf Goebel von Niederbiel wegen Sittlichkeits- Verbrechen» eingetreten. Fünf Zeugen und ein medtctutscher Sachverständiger find zu hören. Der Angeklagte, welcher wegen des in Rede stehenden Deliktes bereit» mit 1^, Jahren Zuchthaus, außerdem aber wegen Landstreichens, Betteln» und wegen Hehlerei vorbestraft ist, wird beschuldigt, auf der Landstraße zwischen Butzbach und Pohlgön» eine Frau vergewaltigt zu haben. Die Verhandlung findet unter Ausschluß der Oeffeutlichkeit statt. Nachdem die Geschworenen die Schuldfrage bejaht, das Borliegen mildernder Umstände aber verneint hatten, erkannte der Gerichtshof gegen den Angeklagten wegen versuchter Nothzucht auf 6 Jahre Zuchthaus und Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 10 Jahren. Der Ober-StaatSanwalt Dr. Güugerich hatte 8 Jahre Zuchthaus beantragt.
~ Aus der Zeit für Me Zeit.
Vor 72 Jahren, am 7. Juni 1826, starb in München der Optiker Josef v. Frauenhofer. Seine mit allen Hilfsmitteln der Technik ausgeführten Fernrohre haben uns eine große Zahl neuer Weltkörper und Vorgänge am Himmels- raum kennen gelehrt, deren Erforschung und Erklärung eine große aber schwierige Aufgabe der Astronomie ist. Frauenhofer wurde am 6. März 1787 zu Straubing geboren.
Zur Wahlbewegung
schreibt man dem „Gießener Anzeiger" von zuständiger Seite: Gießen, den 3. Juni 1898.
Die „Hessische Landeszeitung" verwahrt fich in ihrer Nummer vom 2. Juni d. I. gegen den von un» erhobenen Borwurf, daß fie ein verkapptes Organ der Soctaldemokratie sei. Wie schwer fie der Vorwurf getroffen hat, geht daraus hervor, daß die ^Landeszeitung" unter Außerachtlassung jeder parlamentarischen AusdruckSwetse die Aufstellung unserer Behauptung als eine „Unverschämtheit" bezeichnet. Wir wollen mit dieser AuSdruckSweise nicht weiter rechten- die Gereiztheit, mit welcher unser Vorwurf zurückgewiesen wird, zeigt, wie schwer man fich getroffen fühlt und daß fich die Redaktion der Thatsache voll bewußt ist, daß die Haltung, welche die Zeitung neuerdings in politischen Fragen und speciell tu der Frage der Gießener RetchStagSwahl genommen hat, bet jedem Unbefangenen den Eindruck Hervorrufen mußte, daß die „Landeszeitung" ihre vornehmste Aufgabe darin erblickt, in unserem Wahlkreis wenigstens in erster Linie die Social- demokratie zu unterstützen. Nun, die „Landeszeitung" bestreitet dies und wir können von dieser Thatsache nur mit Vergnügen Act nehmen. Wir wollen aber dabei auch hoffen, daß nunmehr die „LandeSzeitung" auch die Consequenzen ihrer feierlichen LoSsaguag von der Soctaldemokratie trägt. Ist die „Landeszeitung" kein socialdemokratischeS Organ, so können und müffen wir annehmen, daß fie eine Zeitung mit durchaus volksfreundlicher, demokratischer und liberaler Tendenz ist. Wie vertragen fich nun aber mit demokratischen und liberalen Grundsätzen die scharfen Angriffe gegen den hiefigen fretfinnigen Verein wegen deffen Haltung in der die»- maligen Reichstagswahl. Ist eS etwa demokratisch und liberal, wenn man auS dem eigenen Lager Maßregeln bekämpft, die von dem erwählten Vorstand der Partei mit Genehmigung der ordnungsmäßig berufenen Generalversammlung und vor Allem mit ausdrücklichem lautem Beifall der vertrauens- Männerversammlung ergriffen worden sind? Glaubt etwa die „Landeszeitung" der volk-freundlichen und demokratischen Sache — möge die Zeitung auf dem Standpunkt der deutschen oder der deutschfreistnnigen Partei stehen, bezüglich welcher Parteien wir einen irgend principtellen Widerspruch nicht auzuerkennen vermögen — etwa damit zu dienen, daß sie gleich dem „Mitteldeutschen Sonntagsblatt", dem dies von seinem Standpunkt au» nicht zu verargen ist, die freisinnige Verein»leituug auf da» Schärfste angreift, weil dieselbe nach bester Ueberzeugung im Interesse der freisinnigen Sache sich in diesem Wahlkampf zu einem Zusammengehen mit der nationalltberalen Partei eutschloflen hat.
Glaubt denn etwa die „Landeszeitung", daß eS dem Vorstand der freifinntgen Partei, Rechtsanwalt Dr. Gutfleisch, Beigeordneten Georgi, Landtagsabgeordneten Metz, Stadvec» ordneten Haubach, und sämmtlichen Mitgliedern des Vorstände», welche feit Jahren überall im Sinne de» entschiedenen Fortschritt» thätig waren.und da, wo e» die Haltung der Nationalliberalen nöthig wachte, diese auf da» Schärfste bekämpft haben, fo leicht gefallen sei, für einen Candtdaten eiuzutreten, der bet allem entschiedenen Liberali»«u», zu dem er fich bekennt, der nationalltberalen Partei beitreten will?! Allein ein Compromiß läßt fich eben nur abschließen, wenn von beiden Seiten ein Opfer gebracht wird. E» muß doch festgehatten werden, daß die nationalliberale Partei in loyalster Weise damit einverstanden war, daß drei entschieden link»
| stehenden Liberalen, die entweder der freisinnigen Volk»partei angehärten ober eher noch einen demokratischen Standpunkt vertraten, deren entschiedener Liberalismus jedenfalls nicht bestritten werden konnte, die Candidatur angeboten wurde.
war demgemäß doch die einfachste Anstandspflicht für die Gießener Fretfinnigen, wenn irgend etwas zu Stande kommen sollte, einen daraufhin von der nationalltberalen Partei präsen- tirten Candtdaten, der fich zu einem durchaus liberalen Programm bekannte, auch ihrerseits zu acceptiren.
Es ist in der hiefigen Preffe neuerdings wiederholt, so auch in Nr. 127 dieses Blattes, um dies bet dieser Gelegen- heit mit abzuthun, daraus hingewtesen worden, wo» die frei- finnigen Parteimitglieder Rechtsanwalt Dr. Gutfletsch und Grünewald zu dem Vorgehen des freisinnigen Verem» sagen würden. Dem gegenüber ist zu bemerken, daß Herr Rechtsanwalt Dr. Gutfleisch, der heute noch Mitglied deS verein». Vorstandes ist, mit sämmtlichen Vorstandsmitgliedern ohne jede Ausnahme von Anfang an darin einig war, daß eine Verständigung mit der nationalliberalen Partei wegen eine» gemeinschaftlichen Candtdaten versucht werden müffe.
WaS aber den Herrn Rechts anwalt Grünewald betrifft, welcher aus rein persönlichen Gründen unter aus- drücklicher Wahrung seiner Zugehörigkeit zur Partei vor etwa zwei Jahren au» dem Vorstand de» hie- figen Verein» au»gctreteu ist, so war dieser allerding» an» rein taktischen Gründen gegen die Aufstellung eine» national- liberalen Candidaten, da er deffen Wahl für wenig an»ficht». voll hielt, und hat er diese Auffassung auch in einer Sitzung de» Vorstände» de» fretfinnigen BezirkSverbande» der Pro- vinz Oberheffen geltend gemacht. Allein wir wiffen ganz bestimmt, daß Herr Recht»anwalt Grünewald sich dem vor- stand be» Verein» gegenüber au»diücklich dagegen verwahrt hat, baß er im Geringsten gegen bte Wahl be» von der Partei nunmehr aufgestellten Compromißcandibaten thätig gewesen sei ober irgend» dagegen auftreten werde. E» ist ja auch geradezu undenkbar, daß ein langjährige», hervorragend thätige» Mitglied der freisinnigen Partei lediglich um deßwilleu, weil e» mit feiner persönlichen Auffassung n cht durchzudringen vermochte, nunmehr entgegen allen demokratischen Grundsätzen, die eigene Partei bekämpfen sollte. E» sollen nur diejenigen freisinnigen Wähler be» ganzen Wahlkreise», unb speziell der Stadt Gießen, welche von den bewußten oder unbewußten Vorkämpfern für den Sieg der Socialdemokratie al» Anhänger de» von den Socialdemokraten sonst oft so heftig bekämpften Recht»aowalt» Grünewald gegen die Freisinnigen zum Kampfe aufgerufen werden, dem anerkeuneuSwerthen, durchaus correcten und loyalen Vor- gehen ihre» Führers folgen.
Und in der That, wa» kann man denn der freisinnigen Parteileitung Gießen» in diesem Wahlkampfe vorwerfen? Ist denn in Gießen verwerflich, wa» in Frankfurt üblich unb anerkennenSwerth ist? Finbet nicht in Frankfurt zur Zeit ein Zusammengehen der drei bürgerlichen Parteien, National- liberalen, freisinnige Volkspartei unb süddeutsche DolkSpartei, unter allgemeinem Beifall auch der robicalen Demokraten Frankfurts statt, unb zwar, wie der Caudibat der vereinigten Parteien In der Versammlung vom 2. Juni l. I». treffend au-sührte, da» Bürgerthum zu schützen gegen den agrarischen Ansturm von recht» unb bte Angriffe ber Soctaldemokratie von link».
Was aber wollen bte beiben liberalen Parteien Gießen» anber»? Au» bem ausgestellten Wahlprogramm ber beiden Parteien geht ebenso wie au» ber Weigerung be» Herrn Deconomeu Sch lenke in der VertraueuSmännerversammluug, da» gemeinsame Vorgehen zu unterstützen, hervor, daß fich die Nationalltberalen Gießen» von den Agrariern ganz entschieden loSgesagt haben, daß fie also da» Lob verdienen, welches vor wenigen Tagen sogar die gewiß demokratische „Frankfurter Zeitung" einem Theil der Nationalltberalen — die „Frankfurter Zeitung" bezeichnet sie allerdings al» Ausnahmen — gespendet hat. — Jeder wirklich frei- innige Mann, wenn e» ihm auch begreiflicher Weise im ersten Augenblick nicht leicht werden wird, den Entschluß zu affen, einem Nattouallideralen seine Stimme zu geben, wird, wenn er fich die Sache ruhig überlegt, zu der leberzeugung kommen müssen, daß e» feine Pflicht ist, am Wahltage nur demjenigen Candtdaten seine Stimme zu geben, welcher von der durch Wahl an die Spitze der Partei gestellten Parteileitung vorgeschlageu wird, unb beffen Persönlichkeit unb Programm volle Garantie bafür gibt, daß er nach recht» unb link» für bte liberale Sache eintreten wirb unb daß er für irgend welche reaktionäre Maßregeln auf politischem unb wirthschaftltchem Gebiete nicht zu haben ist.
C. Frankfurt a. M., 4. Juni. FrühltngSfest im Zoologischen Garten. Dieses infolge ber ungünstigen Witterung ursprünglich für 21. unb 22. Mai geplante Fest deS östcrr.-ungarischen Vereins „Austria" findet nunmehr Samstag den 11. unb Sonntag den 12. d. M. statt. Da» ursprüngliche Programm (vier Musikkapellen, tyroler Sänger, GschnaSpanorama, Carouffel, Tombola, Schießftand, lebende Plakate, Tanzboden, ©artete Vorstellungen im „Gemüthlichen", „Bratwurstglöckel", Champagner-Pavillon und sonstige Unterhaltungen tm Stile des Feste», deffen Arrangement bekannt- lich in den bewährten Händen de» Herrn Clemens Grün vom hiesigen Stadttheater liegt) ist u. A. noch durch Hinzufügung eine» Zaubercabinet» für Kinder vermehrt worden. Besonder» prächtig wird sich das Fest am Samstag Abend durch Beleuchtung de» Zoologischen Garten» mit dem Weiher durch 3000 Lampion» gestalten. Beginn de» Festes an beiden Tagen um 4 Uhr Nachmittag». Die Eintrittspreise betragen am Samstag im Vorverkauf 1,50 Mk., an der Tage»kaffe be» Zoologischen Gartens 2 Mk. unb am Sonntag 1 Mk., für Kinder au beiden Tagen die Hälfte. Die Eintrittskarte berechtigt gleichzeitig zum freien Zutritt zu allen Der-
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