in welcher er die Verdienste Bt-marckS rühmend erwähnte. Er sagte, daß wir ihm danken müßten, daß wir Deutsche find.
Berlin. 3. August. Der „ReichSanzeiger" veröffentlicht in einer Souder-Ausgabe folgenden Erlaß der Kaiser-: Mit meinen hohen Verbündeten und dem ganzen deutschen Volke stehen wir trauernd an der Bahre des Grüuders des Deutschen Reiches, Otto von Bt-marck, Herzog von Lauenburg. Wir, die wir Zeugen seine- herrltcheu Wirken- waren, die zu ihm, al» dem Meister der Staatskuust, al- dem furchtlosen Kämpfer im Kriege wie im Frieden, al- dem htngebendsten Sohne seine- Baterlande- und dem treuesten Diener seine- Kaiser- und König- bewundernd hinaufblicken, find tief erschüttert durch den Heimgang de- Theuren, in dem der Herr da- Werkzeug schuf, die unsterblichen Gedanken an Deutschland» Einheit und Größe zu verwirklichen. Nicht ziemt e», in diesem Augenblicke alle Thaten, die der große Entschlafene vollbracht hat, alle Sorgen, die er für Kaiser und Reich getragen hat, alle Erfolge, die er errungen, aufzuzählen. Sie find zu gewaltig und zu wauuigfaltig, und nur die Geschichte kann und wird fie alle in ihre eherne Tafeln eingraben, Mich aber drängt e», vor der Welt der Einmüthigkeit der Trauer und der dankbaren Bewunderung Au»druck zu geben, von welcher die ganze Nation erfüllt ist und im Namen der Nation da» Gelübde abzugeben, da», wa» Er, der große Kanzler, unter Kaiser Wilhelm dem Großen geschaffen hat, zu erhalten und au»zubaueu und wenn e» Noth thut, mit Gut und Blut zu vertheidtgeu. Dazu helfe Uu» Gott, der Herr.
Ich beauftrage Sie, diesen meinen Erlaß zur öffentlichen Kenntntß zu bringen.
Friedrich-ruh, den 2. August 1898.
Wilhelm I. R. Au den Retch»kauzler.
Berlin, 3. August. Die Aeltesten der Berliner Kaufmannschaft haben au dem Sarge de» verstorbenen Fürsten einen Kranz ntederlegen laffen. Die Berliner Kaufmannschaft wird fich au der morgen in der Kaiser-Wilhelm- Gedächtnißkirche stattfiadendeu Trauerfeier durch eine Deputation von drei Mitgliedern vertreten laffen.
Coburg, 2. August. Seine Königliche Hoheit der G r o ß - Herzog von Hessen empfingen heute Morgen den Obersten de» 5. Bayerischen Infanterie-Regiment» Körbler zur Meldung. Die Mufik diese» Regiment» coocertirte vor den Allerhöchsten Herrschaften während de» Frühstück». Um 11V3 Uhr fand die Trauung de» Hohen Paare» in der Schlohktrche, um 121/2 Uhr Galadiuer statt. Heute Abend findet Familientafel und daran anschließend Soirve statt. — Ihre Königliche Hoheit die Prinzessin Ferdinand von Rumänien wird am Donnerstag mit den Allerhöchsten Herrschaften nach Jagdschloß Wolfsgarten reisen und sich von dort am Freitag nach Schlangenbad begeben. Im Gesolge der Prtuzesfiu wird sich Oberst Prezan und Madame Prezan befinden. Darmst. Ztg.
Att-Unrd»
Paris, 3. August. Obgleich die Anklagekammer fich über die Angelegenheit Dupath de Elam noch nicht ausgesprochen hat, wird doch versichert, daß Dupath de Clam dem Gericht überwiesen werden wird.
London, 3. August. „Daily Mail" berichtet aus Madrid, die spanische Regierung hat die FriedenSbedtug- uugen Amerika» im Prtucip angenommen. Nur eine Anfrage bezüglich einer weniger wichtigen Angelegenheit ist nach Washington abgegangen. Die Annahme der amerika
nischen Bedingungen wird nicht eher veröffentlicht werden, bis die Antwort auf die letzte Anfrage eiugegangen ist.
Loudon, 3. August. Der „Standard" bestätigt, daß die Königin von Dänemarck ernstlich erkrankt ist und daß die Prtuzesfiu von Wales daher heute noch nach Kopenhagen abreileu wird.
Loudon, 3. August. Der „Standard" meldet au» New- York: Alle trauSatlautischeu Dampfer, welche in New-York eintreffen, berichten über Begegnungen mit Leichen der Bourgogne. Der transatlantische Dampfer „Westerland", welcher hier etntraf, hat 36 Leichen, darunter zwei Frauen, im Borüberfahren gesehen.
— Die Friedensfrage. Obgleich die spanischen Minister beschlossen haben, Schweigen über die Friedens Verhandlungen zu beobachten und die Zensur in Madrid noch erheblich verschärft ist, weiß doch das New-Yorker „Evening- Journ." au» Madrid zu melden, Spanten nehme die Haupt- bedtngungen für den Frieden an und werde um eine oder zwei Abänderungen in den FriedeuSbedtugungeu nachsuchen- wenn diese bewilligt würden, werde sofort der FriedeuSschlutz erklärt werden. UebrtgeuS beschloß der Mtnisterrath tu Washington am Dienstag Nachmittag, da bis dahin die Antwort Spaniens nicht etngetroffeu war, den Wortlaut der FrtedeuSbedtugungen zu veröffentlichen, um Mtßverständntffen vorzubeugen. Hervorzuheben ist daraus, neben dem Verlangen der sofortigen Räumung CubaS und Portoricos, die Bestimmung, daß die Vereinigten Staaten während der Dauer der Berhaudlungeu und bis zum Abschluß des Frieden» die Siadt, die Bat und den Hafen von Manila besetzt halten- im Friedensschluß soll auch das künftige Schicksal und die Verwaltung und Regierung der Philippinen geregelt werden. Dieser Satz gilt vielfach als eine diplomatische Umschreibung dafür, daß die Vereinigten Staaten auch auf der Abtretung dieser Inseln bestehen. — Uebrigens empfing der französische Botschafter Cambon noch am DtenStag Abend spät die spanische Antwort auf die amerikanischen Frieden»- bediugungen- er dürfte fie wahrscheinlich im Laufe de» Mittwoch dem Präfideuten Mac Kinley überreicht haben.
Locales und provinzielles.
□ Inl dem Ohmthale, 3. August. Die Linden stehen zur Zett in voller Blüthe, aber, wie alle Blüthen tu diesem Jahre, honigen fie schlechr. DaS zeigt der nicht besonder- starke Besuch durch die Bienen, der doch nach solch schlechten Trachtverhaltuiffen gerade besonders stark sein wüßte, sowie auch da- schwache Einträgen von Honig in die Stöcke. Hierin find allerdings die Lücken so groß, daß fie ketursfallS mehr durch eine schwache Nachtracht au-gefüllt werden können. Eine sehr schlechte Vor., eine oder beffer keine Haupt- und endlich eine schwache Nachtracht, da- find die Momente für da- heurige Btenenjahr. Wenn man das vorjährige Bieuen- jahr schon zu den schlechtesten de- Jahrhundert- zählt, so darf das diesjährige gewiß al- da- allerschlechteste bezeichnet werden. Von einer Hontgernte kann süglich unter solchen Umständen nicht die Rede fein, im Gegentheil aber von Nachfütterungen. Namentlich find eS die Schwärme, die theil- weise schon jetzt de- Futter- bedürftig werden. Bienenhonig dürfte gewiß in diesem Jahr nur ausnahmsweise auf den Markt gebracht werden. Wenn übrigens noch ein oder zwei solcher überaus schlechte Jahrgänge sür die Btenenwirthschaft folgen, dann find die schwersten Schäden für fie unausbleiblich. Mancher Imker, namentlich die gelegentlichen, bekommen e» dann satt, in jedem Jahre statt etwa- zu gewinnen, nur zuzusetzen.
§ Aus dem nordwestlichen Vogelsberg, 3. August. Da- Kornschneideu hat begonnen- die ersten Kornhaufen stehen im Felde. Ihre große Anzahl läßt sofort auf eine gute Kornernte bezüglich der Quantität schließen. Die Halme
stehen sehr dicht, find aber stark mit Dogelwicken durchwachsen, sodaß das Koruabmachen äußerst erschwert wird. Da» Korn ist auch stark mit TreSpeu — Duert" sagt man im Volk», dtalect — durchsetzt, die Folge de» naffen Frühjahr» und Vorsommers. Die Frucht dürfte hiernach sehr unrein werden und einer gehörigen Reinigung insbesondere zur Saatfrucht bedürfen. — Mit dem Holen der Frühkartoffeln fängt man allmählich an. Die Knollen find gut ausgewachsen, hängen voll und find recht mehlreich. — Einen auSgezeich- netrn Wuchs zeigt das Grummetgras. Wie die Heuernte, so dürfte auch die Grummeterute ein reiche» Er- gebniß liefern.
n. Friedberg, 2. August. Wie vorau»zusehen war, hat die am 31. Jul» abgehaltene zweite Generalversammlung der Obstverwerthungsgenossenschaft Wetterau den AuflösungSbeschluß der ersten Versammlung vom 17. Juli definitiv gut geheißen. Die Genoffenschaft tritt sofort in Liquidation.
Mainz, 2. August. Gestern Vormittag kam ein flott gekleideter junger Manu mit einem Zweirad auf den Blumen- markt gefahren und ließ fich von den Blumenverkävferu sein Rad mit Rosen decorireu und eiueu großen Strauß Rosen an der Lenkstange befestigen- nachdem er in etuigeneleganten Bogen seine Radfahrkunst gezeigt hatte, fuhr er in raschem Tempo, bewundert von der staunenden Menge, mit seinem geschmückten Rade davon. Kaum eine halbe Stunde hatte der stolze Radfahrer die Straßen unserer Stadt durchmeffeu, al» ihn die rauhe Hand eine» Schutzmannes aufhielt und ihn al» — Fahrraddieb verhaftete.
Vermischtes.
•D. Frankfurt a. M., 3. August. Der Zoologische Garten hat in den lrtzten Tagen einige recht bemerkeu-- werthe Bereicherungen erfahren. Besonder- von den durch ihre Giftigkeit bekaunten schwarzschwänzigen und gelben Horuvipern find schöne Exemplare eingetroffen. Eine Vogelspinne mit mehreren Centimeter langen Bernen wurde au- Südamerika geschenkt. Auch in die „Sammlung deutscher Vögel" zogen seltene Gäste — schwarzkohlige Wiesenschmätzer — ein. Sehr anziehend wirkt gegenwärtig da- Bild der fischreichen Weiher, wo die junge Vogelbrut fich entwickelt hat. Die jungen Möveu, welche man frei fliegen läßt, machen ihre schönen Flugübungeu und mit gewaltigen Flügelschlägen jagrn die Reiher über den Garten dahin. Ganz besonderen Eindruck machen die wahrhaft riesigen algerischen Wildschweine. — Am Sonntag dem 7. August ist Vormittag- von 6 bis 12 Uhr der Eintrittspreis auf 20 Psg. ermäßigt. Nachmittag» 1 Mark. (Kinder 50 Pfg)
• Die Palme von St. Helena, die Napoleon I. während seiner unfreiwilligen Aufenthalts auf der einsamen Insel so sehr liebte, ist jüngst eingegangen. Der verbannte Kaiser saß oft im Schatten dieser Baume» und dachte an die ruhmreiche Vergangenheit. Ludwig Philipp wollte später die historische Palme nach dem Botanischen Garten in Paris schaffen laffen, aber e» wurde nicht» daran». J<tzt ist der stolze Baum „gestorben" und in Brennholz verwandelt worden. Mit der berühmten Palme ist auf St. Helena Alle» verschwunden, wa» noch an da- Exil de» Kaiser» erinnern konnte. DaS Hau», in dem er wohnte, ist zusammengebrochen, und Niemand dachte daran, eS wieder herzustellen. DaS Schlafzimmer wird jetzt als Schweinestall benutzt.
* Ein salomonischer Urthetl-fpruch. In ausländischen Blättern cursirt wieder einmal ein recht tntereffaute» Ge- schichtcheu, da» den vielgenannten Präsidenten Krüger, von dem schon manche» drollige Stückchen erzählt worden ist, zum Helden hat. Zwei Brüder, die fich in ein größeres Be- sitzthum theilen sollten, konnten gar nicht einig mit einander werden und geriethen zuletzt in so heftige Differenzen, daß sie
früher zu größeren Erträgen, wenn man dieselben zu dreien, etwa 8 Ctm. voneinander, auf da» sogen. „Kleeblatt" in dieser Stellung .-. pflanzt.
Die Hauptpflanzzeit der Erdbeeren ist da» Frühjahr, März—April, und der Spätsommer, August—September. Stehen sonst keine Hinderniffe im Wege, so ist auf alle Fälle die August—September - Pflanzung vorzuziehen, denn die Erdbeerpflanze entwickelt sich hierbei bi» zum nächsten Sommer recht kräftig und bringt schon im ersten Jahre einen ansehnlichen Ertrag. Die Haupternte tritt im zweiten und brüten Jahre ein, im vierten läßt die Tragbarkeit schon etwa» nach und man sollte eigentlich nur drei Haupternten nehmen und alsdann die Beete umarbeiten und die Lultur wechseln. Die alten Erdbeerpflanzen find natürlich werthlo». Bei anhaltend trockener Witterung ist da» Pflanzen nicht anzurathen. An- gießen ist nach dem Pflanzen unbedingt wiederholt bi» zum vollständigen Anwachsen erforderlich. Die weitere Behandlung der Erdbeeren besteht im Reinhalten der Beete von Uakram, öfterem Auflockern de» BodepS vermittelst einer Hacke und zum Winter im Bedecken der Beete zwischen den Pflanzen mit verrottetem Mist. Da» Letztere ist erst daun Bedingung, wenn anhaltender offener Frost ohne Schnee eintritt. Im Uebrigen ist ein Bedecken mit Dünger niemal» zu verwerfen, da die Saugwurzeln der Pflanzen die bet Thauwetter sich absondernden Nahrung»stoffe gern aufnehmeu und die» später den Früchten sehr zu Gute kommt.
Wa» nun die Sorten Auswahl aubelangt, so ist diese sehr groß. Al» besonder» empfehlen»werth hebe ich hervor: Teutonia, Noble, König Albert, Walluf, La Constance. Albte tu jeder Hinficht empfehleuSwertheste, wa» Wohlgeschmack und Aroma anbelangt, habe ich „Delieata" erkannt, al» die reichtragendste, mit wahrhaft verblüffendem Fruchtauhang versehene, den „Millionär". Beide Sorten sind Neuzüchtuugen, sind also noch etwa» theurer als die älteren Sorten, bringen die Au-gabe aber reichlich wieder ein. Eine Erdbeeraulage ist eine sehr ertragfähige Anlage, sei e» für den Verbrauch in der Familie ober im Großen für den Gelderwerb.
Der August als Erdbeer-Manzuiouat.
Von I. C. Schmidt, Kunst- und HandelSgärtner in Erfurt.
(Nachdruck verboten.)
In fast jedem Garten findet fich ein geigneter Platz für ein Erdbeerbeet, wenn er nur einigermaßen Sonne hat und nicht zu sehr vou dem Eintritt der freien Luft beengt ist. Eine östliche Lage ist am geeignetsten für Erdbrer- anlagen, wenn diese jedoch nicht zu Gebote steht, kanu mau auch mit Bortheil Erdbeeren in südliche und westliche Lagen pflanzen, allerdings find fie in westlichen Lagen nicht so früh und erlangen da» Aroma nicht wie in östlicher Lage. Hauptbedingung ist bei der Erdbeerzucht fruchtbare» uud mehr feuchtes al» trockene» Land, welche» zuvor gut tief gegraben und gedüngt sein muß.
Man steckt fich da» anzulegende Beet auf 60 Ctm. Breite unb beliebige Länge ab. Sodann fängt man an, bie Erbe auf 60 Crm. Tiefe auszuwerfen. Die erhaltene Erbe ber ersten Spatenstichbreite, resp. ersten Graben» legt man zurück, um fie unten am Enbe be» Beete», wenn mau die letzte Spatenstichbreite herauShebt, zur Ausfüllung zu benutzen. Die auSgehobene Erde de» zweiten Graben» wirb nun in den erfün ®jQben geworfen- so fährt man fort, bis man am Ende des Beete» den letzten Graben auSgeworsen hat. welcher mit der erhaltenen Erde be» ersten Graben» auSgesüllt wirb. Zu beobachten bleibt noch, baß die Erde vollständig um- geworfen wird, so daß die untere Srde nach oben und bie • obere Erde nach unten zu liegen kommt. Da» Beet muß entsprechend höher hergestellt werden, denn eß setzt fich doch noch, andernfalls würde eß tiefer al» der Weg zu liegen kommen. Bei dieser Arbeit bringt man nun auch gleichmäßig den nöthigen Dünger unter die obere Erdschicht. Hat man schweren und bündigen Boden, so ist kurzer Pserdemist vor- zuzieheu. In leichtem Boden verwendet man am besten
Rinderdünger; ebenso erzielt mau mit Schweinedünger |
geradezu erstaunliche Erträge. Ist ber Boden zu sandig, daun ist e» gerathen, ihm Lehm beizumischeu. Bei fruchtbarem Boden genügt ein tiefeß Umgraben, Reinigen der Erde von Quecken und fonstigen lästigen Unkrautwurzeln und ein Untergraben von obengenanntem Dünger. Man kann bei der Anlage des Guten kaum zu viel thun, da die Erdbeere förm- lich gemästet fein will.
Sind nun die Beete geordnet und klar geharkt, fo kann mit der Pflanzung der Erdbeeren begonnen werden. Zu diesem Zwecke wählt man krästige, verpflanzte Setzlinge, welche am besten von den an den Ranken befindlichen rosetten- förmigen Senkern gewannen werben. Hat man selbst keine Pflanzen zur Versügung, fo können sie zu einem billigen Preise aus größeren, gut rcaommirten Handelsgärtnereien bezogen werden. An den Setzlingen werben zuvor die Wurzel- spitzen mit einem scharfen Meffer eingestntzt, ebenso können die langen Blätter im Berhältniß zu den Wurzeln bi» auf den Blattstiel verkürzt werden, wodurch baß Anwachsen sehr befördert wird, zwei bi» drei Blatter find jedoch der Pflanze zu laffen.
Die Beete werden nun auf 1 Meter abgetheilt mit dazwischen sührenden Wegen von 30 Ctm. Man pflanzt auf jede» Beet zwei Reihen nach der Gartenschuur. Die Abstände der Reihen voneinander betragen 40 Ctm., bie ber Pflanzen in den Reihen 50 Ctm. Bei allen großfrüchtigeu Erdbeersorten pflanzt man auf den hingewiesenen Abstand je eine Pflctnze und zwar so, daß die Wurzeln nicht zusammengeballt in die Erbe kommen, souberu regelmäßig vertheilt mit Erbe umgeben werden. Auch dürfen die Pflanzen nicht bis über da- Herzblatt gepflanzt werden, fondern nur so tief, daß daffelbe frei über ber Erbe steht- die Pflanze wird alsdann fest angedrückt. Am besten führt man diese Arbeit mit den Händen an». Für weniger Geübte ist auch der „drbbeer« Pflanzer", ein kleiner, kellenartiger Spaten mit Holzgriff, zu empfehlen. Bei ben MonatSerdbeereu können bie Adstänbe 35 Ctm. betragen.
fcat man viele Pflanzen zur Verfügung, fo kommt man


