wärtig keine ansteckende Krankheit in ihrer Familie und bet deren Hausbewohnern bestände.
Ltodhetm, 18. September 1898.
Der Vorsitzende deß laudwirthschaftlichen Bezirksvereins Büdingen.
Klietsch, Geh. RegierungSrath.
Daß OrtSeomils:
Westeruacher, Oberamtmann. Frau Westeruacher. Buß, KreiSschnlinspector. Lipp, Bürgermeister.
König, Beigeordneter.________________
Der Nacheid.
Wenn auch die Statistik in letzter Zeit eine geringe Ab- nähme der begangenen Meineide aufweist, so ist die Zahl der letzteren darum doch noch erschreckend groß, und mit Recht werden schon seit einer Reihe von Jahren in Regierung»- und Abgeordnetenkreisen Erwägungen darüber angestellt, wie der Eideßvoth abzuhelfev sei. Insbesondere hat man einer Verringerung der Eide daß Wort geredet. Und fürwahr, wenn mau beobachtet, wie heute bei der kleinlichsten veranlasiung der Eid gefordert wird, so kann mau daS schwer mit dem Gebote deS Herr« tu Einklang briugeu, seinen Namen nicht unuützltch zu sühren. Ist cl zu verwundern, wenn Derjenige, welcher oft in die Lage kommt, einen Eid zu leisten auß geringem Anlaß, schließlich nicht mehr der Bedeutung und Heiligkeit de- Eides gedenkt und ihn als eine wenig erhebliche Förmlichkeit betrachtet, mit der man rS gar nicht so genau zu nehmen brauche? Mit gesetzlichen Maßnahmen wird sich aber zur Verringerung der abzuleisteudeu Eide wenig auSrichten lasieo, daS wird nach wie vor in die diScretiouäre Befugniß der Richter gelegt werden müsieu, ob sie mehr als bisher von einer Vereidigung von Zeugen und Klägern absehen wollen.
Als ein weiteres Mittel zur Verringerung der Meineide hat man die Ersetzung des BoreideS durch deu Nachrid empfohlen. Dieser Vorschlag hat eine solche allseitige Zu- stimmuug gesunden, daß ein tv der letzten ReichStagSsesfion vom Abg. Salisch auSgearbeiteter diesbezüglicher Gesetzen^ wurf vom Plenum angenommen wurde uud auch deu Beifall der RegieruugSvertreter erhielt. Jetzt soll nun Seitens der Regierung eine Vorlage über die Einführung des Nacheides hergestellt worden fein, welche dem neuen Reichstage.zugehen wird.
Damit ist der erste practische Schritt auf dem Wege der Einschränkung der Meineide gethan, was einem Jeden, der sich die Situation vergegenwärtigt, einleuchten wird. Bei der bisherigen Gepflogenheit fielen alle Aussagen unter den vorher geleisteten Eid, mochten dieselben noch so unwahrscheinlich und unglaubwürdig sein. Künftig wird ein Zeuge, falls er selbst auS dem Gauge der Verhandlung die Unrichtigkeit seiner Aussage erkannt hat, sich schwerlich dazu htureißen laffeu, dieselben unter Eid zu stellen, sondern eine Berichtigung eintreten lafien. Um daS Ueberhandnehmen falscher unbeeidigter Aussagen zu verhindern, dürfte eS zweckmäßig sein, der ebenfalls schon vorgeschlagenen Bestrafung derselben uährrzutreten. Wir glauben, keine Partei wird sich einem Gesetzentwurf, der den Nacheid einsührt und gleichzeitig unbeetdete, wtffentlich falsch gemachte Aussagen unter Strafe stellt, ernstlich widersetzen, und auch wir würden einem solchen Vorschläge nur zustimmen können, da er dazu beiträgt, die jetzige EtdeSnoth aus der Welt zu schaffen.
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Deutsches Reich.
Berlin. 2. November. Der Kaiser hielt gestern beim Durchzuge durch die Templer Colonte von Jerusalem an die deutschen Eolonisten eine Ansprache, in welcher er seinen Dank sür den schönen Empfang auSsprach und seine Freude darüber ausdrückte, in Jerusalem so viele Landsleute zu
daran, denn gerade bei dem Früh treib en ist das Steckenbleiben der Blüthen häufig. Wir stülpen also, um vor Allem ein Hochwachsen der Triebe zu erzielen, Papier- düten über diese. Je höher der Trieb emporwächst, ehe er sich oben öffnet, desto vollkommener wird die Blume. Die Nahrungsaufnahme ist Anfangs gering, stark dagegen die Wasseraufnahme, da die erste Entwickelung ja nur in der Streckung der vorbereiteten Zellen liegt, welche hauptsächlich durch Waffer bewirkt wird, deshalb vermögen wir solche Zwiebeln auf Waffer zu treiben, die viel Reseroenahrung beherbergen. Die frühesten Hyacinlhen sind La romaine blanche und Homerus, dann folgen die verschiedenen l’amie du coeur und die weißgefüllte la tour d’Auvergne.
Von den Tulpen nehmen wir die Duc van Tholl- Arten, deren früheste die gelbrandige ist.
Bleiben Blumenzwiebel Blüthen ,,sitzen", d. h. geht die Blume auf, ohne daß sich ein Stengel entwickelt, so begieße man den Topf mit Waffer, in dem man etwas Salz und Pottasche ausgelöst hat. Soweit die Blume heraus ist, hört man auf, denn sie verblüht sonst zu rasch. Bei Blumenzwiebeln, die auf Gläsern flehen, wird natürlich Obiges dem Waffer direct zugesetzt! — Aber nur wenig!
Um das Waffer zu erhalten, ist es vortheilhaft, in jedes Hyacinthenglas eine Mefferspitze voll Holzkohlenpulver oder Salizylsäure zu schütten.
Beim Beginn der Winterruhe unserer Zimmerpflanzen ist jedes Anreizen durch Düngung zu unterlassen. Unsere Hauptsorge ist die zweckmäßige Aufstellung der Gewächse im Zimmer, und hier sind die alten im Januar schon gegebenen Regeln maßgebend: zarte, blühende und kleine Pflanzen kommen dem Fenster so nahe als möglich zu stehen. Von da ab steigt zimmereinwärts die Höhe und die Zähigkeit der Gewächse. Jede Pflanze bekomme so viel Platz, daß alle ihre Blätter Licht und Luft einsaugen können. Lieber zieben wir wenige und gute Pflanzen im Zimmer, als viele und mangelhafte.
sehen. Der Kaiser theilte sodann den Eolonisten, meistens Schwaben, mit, daß er dem König von Württemberg über dessen Landsleute in Haisa und Jaffa telegraphirt habe und ihm vom König der Auftrag geworden sei, die Eolonisten zu grüßen. Er, der Kaiser, hoffe, daß auch in Zukunft die freundschaftlichen Beziehungen zum osmanischen Reiche und insbesondere die Freundschaft zwischen dem Sultan und ihm, dem Kaiser, dazu dienen werden, die Aufgabe der Eolonisten zu erleichtern. Wenn irgend e'-ner von den Eolonisten eines Schutzes bedürfe, so solle er fich nur an den Kaiser wenden. DaS deutsche Reich sei ja im Stande, seine Angehörigen im Aullande nachhaltig zu schützen.
Berlin. 2. November. Der stellvertretende Vorsitzende des Vorstandes des preußischen StädtetageS, Ober- bürgermeister Becker-Kvin, hat die Mitglieder deS Bor- stsndeS zu einer Sitzung auf den 5. November im Rathhause zu Berlin eingeladen. Tagesordnung: 1. Ergänzung des Vorstandes. 2. Einberufung des StädtetageS auf Antrag der Stadt Berlin, Zeitpunkt und Ort. 3. Feststellung der Tagesordnung und Berichterstatter.
— Des deutschen Kaisers Erwerbung in Palästina. AnS Aachen wird der „Köln. Zig." ge- schrieben: Schon vor einigen Jahren wandte sich der Vorstand des Palästina-Vereins au den Kaiser mit der Bitte, ihm durch Besürwortung beim Sultan zur Erwerbung deS LönaculumS, deS AbendmahlSsaaleS, behülflich zu sein. Die Entscheidung mußte indeß auS mehrfache« Gründen bis zu paffenderer Zeit verschoben werden. Als nun die Palästina- reise des Kaisers in Aussicht stand, kam die Sache wiederum zur Sprache. Die im Auftrage des Kaisers durch die deutsche Botschast angrstellreu Ermittelungen ergaben, daß, da der Abendmahlssaal fich mit dem von der gesammten islamitischen Welt alö bevorzugte« H'.iligthum verehrten Grabe Davids in demselben Gebäude befindet, an eine Abtretung dieses Gebäudes oder auch nur eines TheileS derselben an die Christen zur Zeit nicht zu denken sei. Der Verein der deutschen Kaihollken richtete nunmehr an den Kaiser die Bitte, unter solchen Umständen den Sultan zu be- wegen, den Katholiken die Erwerbung deS dicht neben dem AbendmahlSiaale belesenen Grundstückes der „Dormition de la Sainte Vierge (Sterbeort der heil. Jungfrau)" möglich zu machen. Auf dem Grundstück befand fich die Wohnung des heil. Johannes der Evangelisten, und in diesem Hause ist die Mutter deS Heilands gestorben. Einige kärgliche Ruinen des Hauses find noch vorhanden. Al» heilige Stätte, einmal wegen de» dicht daran anstoßenden CönaculnmS und sodann wegen der Beziehung zur Muttergottes, ist daS Grundstück von jeher der Gegenstand des dringenden Begehrens von Seiten aller christlichen Bekenntniffe gewesen. Die Griechen, die Ruffen, dir Armenier, die französischen Augustiner haben außerordentlich hohe Summen dafür geboten, die MoSlemS wollten jedoch bislang dem Grabe Davids keine christliche Nachbarschaft geben. Nunmehr ist eS dem Bemühen unseres Kaisers nach Beseitigung vieler und großer Schwierigkeiten gelungen, sür seine katholischen Unterthauen, insbesondere für den deutschen Verein vom heiligen Lande, dieses Sauctuarium zu erwerben. Der Vorgang beweist die ganze Hochherzigkeit und die christliche Gefinnung unseres Monarchen. Millionen Herzen, nicht allein in Deutschland, sondern in der ganzen Welt, schulden ihm den innigsten Dank ob dieser BerständuiffeS sür die religiösen Gefühle der Katholiken und für die Erfüllung ihrer Wünsche in Hinsicht auf die heiligen Stätten im Palästinalande. E» wird nunmehr die Sorge des katholischen deutschen Vereins sein, die kost- bare Erwerbung in würdiger Weise dem katholischen CultuS zu erschließen. Sollten sich im Lause der Zeit Umstände er- geben, welche die Erwerbung deS CönaeulnmS möglich machen, so hat nach türkischem Gesetze der Eigenthümer der Dormition als de» nächst gelegenen Grundstücke» daS erste Recht auf die Erwerbung de» Gebäudes, in welchem der AbendmahlS- saal fich befindet._____________________________
AusUrvd.
Wien, 2. November. Die von dem amerikanischen Gesandten in Hamburg angeordnete Quarantäne für Reisende, welche Wien berührt haben, wird in hiesigen medieinischen Kreisen und von der Presse als sonderbar und überflüsfig bezeichnet, da jetzt jede Gefahr beseitigt ist. Die „Arbeiter Zeitung" nennt daS verlangen gradezu ein lächerliche».
London, 2. November. „Daily Chroniele" meldet au» Capstadt, daß der Gouverneur von Sapstadt nach England abgrreist ist. Die Abreise sei erst in den letzten 24 Stunden beschlossen worden.
Petersburg, 2. November. In hiesigen unterrichteten «reisen verlautet, die russische Regierung werde in Washington mittheilen lassen, sie werde in eine Reorganisation de» Philippinen.Archipel» feiten» Amerika» nur unter ge- wissem Vorbehalt einwilligen.
• D. Frankfurt a. M, 1. November. Im Zoologischen Garten ist eine große Sendung australischer Thiere eingetroffen, die thatsächlich die merkwürdigsten Thiere enthält, welche man kennt, nämlich einen Vogel, der die Brut- fähigkeit verloren hat, da» sogenannte TalegalluShuhn. Da» Weibchen scharrt fich Haufen Laub von mehreren Cubrk- meiern znfammen. Sobald dann daS Laub in Fänluiß ge- räth, gräbt da» Thier seine Eier hinein und läßt sie durch die GährungShitze auSbrüten. Die Jungen fliegen sofort nach dem AuSkriechen davon (was bekanntlich kein anderer Bogel kann). Weiter enthält die Sendung zwei Exemplare dcS Schnabeligels, eine» LäugethierrS, da» Eier legt. Die Eier werden nach der Ablage In eine Hautfalte am Leibe gesteckt, wodurch diese Hautfalte in eine Art Entzündung geräth, durch deren Wärweentwickelung die Brut zu« Auskriechen gebracht wird. — Ferner kamen zwei
Teufel au (ans vaudiemrnSland), ein dunkelbrauner Wombat, verschiedene Arten Känguruh, Pelikane und Papageien, worunter eine Art, die zum ersten Male leben3 nach Europa gelangte. — Am Sonntag den 6. d. Mt»., vormittags, kostet der Eintrittspreis in den Zoologischen Garten 20 Pfg.- um 12 Uhr wird der Garten geschloffen. Nachmittag» EintrittSprri» 1 Mk
• Frankenthal (Pfalz), 1. November. Der verband der Seiftnfabrikamen für das südwestliche Deutschland, Abtheilung „Rbeinpsalz", nahm gegen die seit einiger Zeit in den Handel kommenden Schundseifen Stellung. Er will den minder- werthigen Maaren dadurch entgegentreten, daß künftig die Kernseifen nur mit dem Garantitstempel für den Fettsäure- gehalt verkauft werden sollen. Den Werth der Seife bestimmt der Fettsäuregehalt und eine la weihe Kernseife hat mindesten» 62 pEr. Fettsäure — meisten» aber bi» zu 68 pCt. Gegenwärtig werden nun von Fabrikanten, die gewöhnlich noch die Lieferer der Ramschgeschäste find, Seifen augefertigt, die nur 50—58 pCt. Fettsäure halten, somit also gegen eine reelle Kernseife einen Minderwerth von 10 bi» 15 pEt. haben. Ein Garantiestempel ist tu solchen Fällen jedenfalls eine sehr brauchbare Waffe.
* DreyfuS auf bet reufelStufel. Der „Soleil du Midi" in Marseille gibt die Erzählung eine» Soldaten der Marine- 'Infanterie wiener, der vor einigen Monaten durch Zufall mit DreyfuS in Berührung kam. Er hatte auf einem Sehne vorräthr nach der TrufelSinsel zu bringen. AlS er landete, eilte ihm. ein Wächter entgegen und sagte ihm, der Gefangene sei soeben in Ohnmacht gefallen und er habe keine Arzneimittel. Der Soldat bot feine eigene Rumflasche an und wurde von dem Wärter in die Hütte geführt, wo DreyfuS befinnnngSlo» auf seinem Bette lag. Durch daS Einreibru mit Rum kehrte die Besinnung zurück. Der Soldat vergeß einen Augenblick den Befehl de» Schweigens und fragte: „Geht e» besser?" DreyfuS antwortete, bevor der Wächter die Beiden trennte: „Ja, aber e» wird noch besser gehen, wenn ich diese Hölle verlaffen werde. Ich bin übrigens ganz ruhig, denn ich werde nicht mehr lange hier bleiben. Ich bin auf dem Laufenden." — Auch Jean Heß, den der „Matin" nach Cayenne geschickt, hat dort von weh ereu Seiten die vermuthung gehört, daß DreyfoS von der Bf wegung zu feinen Gunsten unterrichtet ist.
* „ES kommt, eS kommt die Feuerwehr." Eine Anzahl denkwürdiger Aeußerungen au» den Berichten der Landfeuerwehren hat der „Sammler" nach wortgetreuen Aufzeichnungen zusawmeugchellt. Wir wollen unseren Lesern die amüsantr Sammlung nicht vorenthalten. Da» Feuerwehrcommankw hat nach jedem Brand an da» zuständige Bezirksamt Btrichr zu erstatten, und e» werden hierzu eigene Fragebogen verwendet, deren Spalten durch die Antworten au-gefüllt werden müffeu. 1) EuistrhungSnrsache de» Feuer»? Darauf find folgende Antworten gegeben worden: „Da» Feuer entstand in Folge von gelegten Brandbriefen." — „Durch Irrsinnig- kett de» Josef Nagelbrrger von selbst entstanden." — „ES wurden Kinder zum Biehsüttern verwendet." — „Weil die Funken einer Dreschmaschine einen AnSflug machten." — „ES laufen im Dorfe verschiedene Gerüchte herum." — „Das Feuer ist in der angebauten Scheune entstanden, es hätte aber auch leicht anderswo entstehen können." — 2) Auf welche Weise erfolgte der Feuerlärm? „Durch da» höllische Geschrei „Feuer"!" — „Man pfiff." — „Bei unS wird das Feuer vom Nachtwächter angesagt." — 3) Wie war der Feuerreiterdienst? ,.E» wurden hierbei keine Mängel erzeugt." — „Der Feuerreiterdienst war sehr zufrieden." — „Der Feuerleiter verfehlte seinen Weg, denn die Landstraße war sehr benebelt." — „Wenn der Feuerreiter kein Belo- ciped gehabt hätte, so hätte er nach M. laufen müssen." — 4) Wurden von dem Befitzer de» brennenden Hause» Löschversuche gemacht? „Der Besitzer konnte keine Löschversuche machen, erstlich, weil er kein Wasser hatte, und zweiten», weil er nicht zuhause war." — „Ja, durch Überschütten der Frau mit Wasser." — „Durch einen praparirten Gummischlauch." — 5) Wer leitete al» Oberkommandant die Löscharbeiten? „Der Vorstand, weil e» beim Sommandantm selbst in der Oberstube brannte." — 6) Wir zeichnete sich die Stelle deS Obercommaudo» an»? „Durch dntn weißen Haarbusch und zwei Gendarmen." — 7) Verlauf des Brande». — „Der westliche Giebel stürzte von selbst mühelo» ein." — „Der Dachgiebel stürzte ohne Grundangabe ein." — „Als die Feuerwehr von Hügelstatten am Platze erschien, da neigte fich der Giebel de» brennenden Hanse»." — 8) Wie erhielten die Maschinen Wasser? „Durch Sangen der Pflichtfeuerwehr am Hydrophor." — „Durch Tragen der Mädchen und Ein- schütten derselben in die Spritzen." — „Wassermangel trat nicht ein, da zwei Bäche in Wafferlieferung wetteiferten." — 9) Wurden Gegenstände gerettet? „Ja, durch Tragen der Steiger in» SchulhauS." — „Sie wurdtn auf den Händen getragen in entfernte Gehöfte." — ,,E» fehlte gar manche» Stück, da» vorher dagewesen war." — „Es wurde eine Cowmode gerettet und eine verbrannte Kuh, welche gestohlen wurde." — 10) Verletzungen? „Durch BuSstrigen eine» FevsterS wurde der Stligrr Michel verletzt." — „Ein Mann durch Stichelflammeu am Ohr verletzt, welche» über den Helm hinautrazte." — 11) Welche Wahrnehwunqen uud Beodach- tuugeu wurden bei dem Brande gewacht? „Man hat in Ersahrung gebracht, daß in finsteren Nächten Licht angezündet werden muß." — „Der Feuerwehr liegt als erste Pflicht ob, derselben nachzukommen." — „Der Erfolg der Feuerwehr war großartig und wird von allen bewundernswürdigen Einwohnern getheilt." — „Ja, eine gute Löschmaschine ist ein säusle» Ruhekissen für die ganze Gemeinde!"
♦ Napoleon all Ingenieur. Ans Erfurt wird der „Franks. Ztg." unter« 31. October geschrieben: Von der Genialität de» ersten Napoleon auch in kleinen Dingen zeugt ein hier noch vorhandener Plan der hiesigen Fluthregulirun^ den er während seiner häufigen Anwesenheit in Erfurt nach seinen Angaben aus arbeiten ließ und der eine vollkommene Aufhebung der Hochwassergefahr, die von Setten der
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• gtll ***** ein etwa« 0eW aflifn"*1, 1 emerlnN8' Iustration. * scheinen äugend sein, in ihren S ui anangiren, starken GeMech Hellen, die Opst auch Gräfin V reihe es ihr W eleganter W uun Besten/e, und das kleine Meßt. Wenn woWtigen ssee richten des etwa ConcertbiSet berat Zur nicht freudig« schickte sich nämli Moiree einherrau! der musikalischen P Lächeln von einer folgt von einem Lakaien, bet einer Diesen ominösen bald mit Wen nngeM zu sch zwungenem Ach nahmen die her ihrer mehr obi Gräfin auf ein Gruppe elegant neckend um ihr der seiner Rüc bekannte Monfi würbe. Der $ die borhast kick Hospital, bitte", dem Lakaien der hinzuhaiten. Dai roth wie eine re W 'm dir W Er wn dm Mammon zu h stieß er ingrinn »o, wie schreck! büßten Mob mußte, um ih nicht aur dem । in bei Welt, r bitten ja nu Haden."
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