Ausgabe 
2.8.1898 Erstes Blatt
 
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spielen. Er war auf der Höhe seiner Macht ein unvergleich­licher Führer de» Volke». Weder Cavour, noch Palmerston, weder Gortschakow, noch Israeli, nicht einmal Clemens Metternich haben eine ähnliche dowiuirende Stelle in der Diplomatie ihrer Zett eingenommen und behauptet, wie Otto v. Bismarck. Er war e», welcher die au»einander geschlagenen Thetle des deutschen VolkSkörper» zusammenschweißte in der Gluth der eigenen Fenerseele. DieVolkszeüuug" beginnt ihre Auslastungen mit den Worten: Nun hat auch der Lod ihn überwältigt, den eisernen Kanzler. Gr hat ihn als den Letzten aus der Reihe derjenigen Männer getragen, deren Name mtt der Schaffung des Deutschen Reiches am häufigsten verbunden worden ist. Fürst Bismarck hat der Natur den schuldigen Tribut gezollt. Nachdem dieVolkszeitung" aus­führlich auf die Thätigkeit de» Fürsten Bismarck al» Staats- mann eiogegavgen und wiederholt betont hat, daß fie, wie ja bekannt, zu Bismarck» politischer Anschauungsweise in aus­gesprochenstem Gegensatz gestanden, weint fie, fich beuge sich der Majestät de» Todes und widme ihm (dem Fürsten Bis­marck) den alten Wunsch fühlender Menschen: Sei ihm die Erde leicht.

Wien, 31. Juli. Die gesammte Preffe widmet dem verstorbenen Fürsten Bismarck lange Nekrologe. Da» Fremdeublatt" schreibt: Au der Begeisterung, welche sein Name in seinem Baterlande erweckte und an dem Haß, den er seinen Gegnern eiuflößte, an seinem Einfluß auf das Denken einer ganzen Generation vermag mau seine Bedeutung und den Verlust, welchen Deutschland durch seinen Tod erleidet, obzumrsseu. __________________

lieber Bevölkerungszunahme, bezw. Ab­nahme, in 17 Städten in der Provinz Oberheffeu innerhalb 50, bezw. 75 Jahren (1820-1975-1895).

1) Zunahme innerhalb eines halben Jahrhunderts

(1820 1875).

Nr.

Stadt

Bevölkerungsziffer

Aus je 100 Ein- wohnernwurden

ums

Jahr 1820

am

1. 12. 75

binnen eines Hal- benJahrhundts.

1

Lißberg

422

323

77

2

Grebenau

717

659

92

3

Hungen

899

1283

144

4

Ober-Roßbach

973

1280

132

5

Grüningen

1301

731

56

6

Laubach

1400

1801

129

7

Nldda

1439

1800

125

8

Homberg

1518

1498

99

9

Schotten

1568

2000

128

10

Lich

1908

2423

127

11

Butzbach

2067

2570

124

12

Büdingen

2122

2386

112

13

Grünberg

2142

2185

102

14

Friedberg

2548

4356

169

15

Lauterbach

2836

3233

114

16

Schlitz

2856

2455

87

17

Alsfeld

3019

3643

117

29735

34626

116

Ums Jahr 1820 zählte das Großherzogthum Hessen 681761 Einwohner, dieselben waren am 1. December 1875 auf 884218 also um 24pCt. gestiegen. In der Provinz Oberhessen gab es im Jahre 1820 im Ganzen 266371 Seelen, hier ist die Bevölkerung während des halben Jahrhunderts durch die starke Auswanderung in fruchtbarere Gegenden und in die Industriestädte ziemlich constant geblieben, sie betrug sogar etwas weniger, nämlich 254036 Einwohner. Dabei ist aber in Betracht zu ziehen, daß die Lösung der deutschen Frage für das Großherzogthum Hessen mit Geblets-Verlust, speziell guter Theile der Provinz Oberhessen verbunden war. Von Oberhessen kamen die Kreise Biedenkopf und Vöhl, der

nordwestliche Theil vom Kreise Gießen, bei Ortrbezirk« RSdelhetm, sowie der hessische Antheil de« Ortibezirks Nieder. Ursel $ (Ui Preußen. Biedenkopf (256627472822 Ein­wohner) und Battenberg (793-1033-1020 Einwohner) gingen verloren. In den genannten 17 Städten ergab sich folgende Scala für die Seelen.Zunahme, bezw. Abnahme auf 'e 10l) Grüningen 56,2) Lißberg 77, 3) Schlitz 87, 4) Grebenau 92, 5) Homberg 99, 6) Grünberg 102, 7) Büdingen 112, 8) Lauterbach 114, 9) atefelb 117, 10) Butzbach 124, 11) Nidda 125, 12)8,4 Schot­

ten 128, 14) Laubach 129, 15) Ober-Roßbach 132, 16) Hungen 144, 17) Friedberg 169. .

Mit Ausnahme von Grüningen, dessen Entvölkerung aus Qmug nach dem benachbarten Gießen zurückzuführen sein dürfte, liegen die vier anderen Landstädte, deren Bevölkerung abnahm, im gebirgigen Theil von Oberhessen. Dann er­reichten vier Städte - Nr. 6 bis 9 - noch nicht die Durchschnittszunahme des Gesammtlandes. Gießen dagegen war von 5500 auf 13858 Seelen gestiegen, übertraf also Friedberg noch um 81 bei der Berechnung nach Procenten, oder um 128 pCt. die Zunahme des Gesammt Großherzogthum«.

2) Zunahme innerhalb 75 Jahren (18201 895).

Bevölkerunasziffer

Je 100 Ein-

Nr.

Stadt

ums

am

wohner stiegen in

Jahr 1820

1. 12. 95

> 75 Jahren auf

1

Lißberg

422

353

84

2

Grebenau

717

652

91

3

Hungen

899

1401

156

4

Öber-Roßbach

973

1231

126

5

Grüningen

1301

727

56

6

Laubach

1400

1900

126

7

Nidda

1439

1822

127

8

Homberg

1518

1290

85

9

Schotten

1568

2000

128

10

Lich

1908

2461

129

11

Butzbach

2067

3138

151

12

Büdingen

2122

3007

142

13

Grünberg

2142

2033

95

14

Friedberg

2548

6051

233

15

Lauterbach

2836

3443

120

16

Schlitz

2856

2455

86

17

Alsfeld

3019

4292

142

29735

38256

128

Im Großherzogthum Hessen stieg innerhalb 75 Jahren die Bevölkerung von 681761 auf 1039 388 Seelen, also um 51 pCt. In der Provinz Oberhessen blieb dieselbe durch zahlreichen Verzug nach anderen Landestheilen und Staaten constant. Je 100 Einwohner der 17 genannten Städte stiegen oder fielen in folgender Scala:

1) Grüningen 56, 2) Lißberg 84, 3) Homberg 85, 4) Schlitz 86, 5) Grebenau 91, 6) Grünberg 95, 7) Lauter­bach 120, 8) Laubach 126, 9) Ober-Roßbach 126, 10) Nidda 127, 11) Schotten 128, 12) Lich 129, 13) Büdingen 142, 14) Alsfeld 142, 15) Butzbach 151, 16) Hungen 156, 17) Friedberg 233.

Nur Friedberg und Hungen überstiegen die Durchschnitts- Zunahme des Gesammtstaates, Gießen war in derselben Zeit von 5500 auf 22932 Einwohner gestiegen, hatte also seine Bevölkerung vervierfacht. Hieraus ist besonders deutlich der Zug vom platten Lande, aus gebirgigen Gegenden nach den größeren Städten ersichtlich.

3) Zunahme innerhalb der letzten 20 Jahre (1875 1895).

In den letzten 20 Jahren vollzog sich die Bevölkerungs­verschiebung in folgender Scala:

1) Homberg14, 2) Grünberg7, 3) Ober-Roßbach 6, 4) Laubach3, 5) Grebenau1, 6) Schlitz1, 7) Grüningen 0, 8) Schotten O, 9) Lich-s-2, 10) Nidda-j-2, 11) Lauterbach -s-6, 12) Lißberg -j-7, 13) Hungen 4-12,

14) Alsfeld 4-25, 15) Butzbach 4-27, 16) Büdingen 4-30 17) Zum^Schluß fügen wir noch einige statistische Zahlen ohne Berechnungen hinzu. Ums Jahr 1820 zählte Schloß Ilbenstadt 74, die Dörfer, bezw. Flecken Thal Itter. 334, Vöhl 453, Staufenberg 464, Breidenbach 521, Wölfers- heim 603, Münzenberg 627, Hatzfeld 718, Echzell 1213, Gendern oder Gedern 2000, endlich die Städte Kdnrgs- berg 480, Großen-Linden 716, Ulrichstein 828, Romrod 833, Ortenberg 926, Kirtorf 988 und Allendorf 1179 Einwohner.

(Darmfl. Tägl. An;.)

Loeäles tut* ProvrnzteUes.

Gießen, 1. August 1898.

Empfang. Seine Königliche Hoheit der Groß- h erzog empfingen am 30. Juli u. A. den Premierlieuteuant Jochim vom Infanterie Regiment Nr. 168, commaudirt bet der Kriegsakademie und commaudirt zur Dienstleistung beim Feld Artillerie-Regiment Nr. 27, den Steuercowmissär Krieg! aus Schotten, sowie den Oberarzt an der psychia­trischen Klinik in Gießen Dr. Dannemanv.

♦♦ Ruder-Regatta. Vom herrlichsten Wetter begünstigt, sand am Sonntag den 31. Juli unter zahlreicher Betheiliguug auswärtiger Ruderveretue und lebhafter Theiluahme Setten» der htefigen Bevölkerung, die von derGießener Rudergesell­schaft" auf der Lahn veranstaltete 8. Ruder-Regatta statt. Der Vorstand war nach Eintreffen der Todesnachricht de» Fürsten Bismarck sofort zusammengetreten um die Regatta abzusageu, da aber die meisten auswärtigen Vereine bereit» zur Stelle waren, wurde der Beschluß gefaßt, die Regatta mit Rückficht auf diese, dennoch abzuhalten, zum Zeichen der Trauer aber, die VeretuSflagge auf Halbmast zu hiffen. Nachstehend theilen wir das Ergebutß der Hauptrenuev, die um 4 Uhr Nachmittags ihren Anfang nahmen, mtt: 1. Einer für Junior». Ehrenpreis, gestiftet von Freunden de« Rudersport», nebst einem Ehrenzeichen. E. Feller vom Ludwigshafener Rudervereiu durchfuhr, nachdem W. Ritter von der RudergesellschaftRhenauta"-Coblenz 300 Meter vorm Ziel abgestoppt, in 7 Minuten 37% Secuudeu allein da» Ziel. 2. Erster Vierer. Wauderprei» der Stadt Gießen, Ehrenpreis nebst fünf Ehrenzeichen. Sieger von 1897 Mainzer Rudervereiu. 1) Frankfurter Ruderclub 6,36 Minuten. 2) Frankfurter RudergesellschaftGermania" 6,41 Minuten. 3. Doppelzweier ohne Steuermann. Ehrenpreis, gestiftet von den passiven Mitgliedern der Gießener Rudergesellschaft nebst zwei Ehrenzeichen. Der Frankfurter Ruderclub stoppte, 300 Meter vom Ziel, ab. Rudergesell- schäftRheuaui a" C ob le uz durchlief da» Ziel nach 7,16% Minuten. 4. Zweiter Vierer. Offen für Ruderer, welche nicht zum Rennen Nr. 2 genannt find. Ehrenpreis, gestiftet von den acttveu Mitgliedern der Gießener Ruder­gesellschaft, nebst fünf Ehrenzeichen. 1. Ludwigshafener Rudervereiu. 6,40% Minuten. Wetzlarer Ruderclub 6,47 Minuten. (Wegen Collision Protest eingelegt.) 5. Einer, Lahupokal, gestiftet vom Deutschen Ruderverband. Wander­preis nebst einem Ehrenzeichen. Gewinner in 1897 Fr. Hartmann vom Frankfurter Ruderclub. Conrad Rüb- sameu von der Gießener Rudergrsellschaft 7,47 Minuten. Fr. Hartmann vom Frankfurter Ruderklub wurde wegen Nicht- befolgeu des SchirdSrichterspruchS distanzirt. 6. B i e r e r für Juniors. Ehrenpreis der Gießener Damen nebst fünf Ehrenzeichen. Die Offenbacher Rudergesellschaft Undine" siegte in 6,51% Minuten über den 15 Meter vomZielabftoppeudeuLudwigshafenerRudervereiu. 7. Zweiter Einer. Ehrenpreis de« Regatta-ComitsS nebst einem Ehren­zeichen. 1) E. Fellner vom Ludwigshafener Rudervereiu 7,36 Minuten. 2) W. Ritter von der Cobleuzer Ruderge­sellschaftRheuanta" 7,47 Minuten. 8. Dolleuzweier. Ehrenpreis der passiven Mitglieder der Gießener Ruder- gesellschaft, nebst drei Ehrenzeichen. Wetzlarer Ruder­club 9,44 Minuten. (Ging allein über die Bahn). 9. Dritter vierer. Offen sür Ruderer, welche noch kein

Feuilleton.

A«g den letzten Jahren des Altreichskanzlers.

Originalbericht für denGießener Anzeiger".

Eine starke Eiche im Sachseuwalde hat der Sturm der Zeit gefällt. Unter ihren weitschattenden Zweigen haben die deutschen Völker die Wohnung ihrer Einheit gebaut. Spuren des hohen Alters wies die verwitterte Rinde des majestätischen Baumer, aber in seiner dunklen Laubkrone rauschte es noch alljährlich von tiefer Ranenweisheit, nach welcher alle Diejenigen aufmerksam und ehrfurchtsvoll hinhorchteu, welche in dem Gang der geschichtlichen Ereigntffe ein ewiges Ver- uuuftwalteu erkennen.

Der Mann, dem am letzten Julitage des Jahre» 1898 die müden, Hellen Augen, die so Vieles geschaut, für immer zugefallen find, hat nicht nur Geschichte gemacht, er hat uns auch wieder unsere deutsche Geschichte verstehen gelehrt I

Während ich diese Zeilen schreibe, unter dem unmittel­baren Eindruck, daß ein Großer und Gewaltiger dahin- gegangen ist, fitzen, gleich mir, an allen Weltenden unzählige Collegen der Feder und find bemüht, in gedrängter Kürze noch einmal die charakteristischen Wendepunkte diese» LebeuS zusammenzufaffeo, welches der deutschen, ja der europäischen Politik in der zweiten Hälste unseres Jahrhunderts den Stempel aufgedrückt hat. Und nicht nur die Heimath, auch da» AuS- land wird seine Blicke nochmal» nach FrtedrichSruh richten mit jenem starken, concentrirtrm Interesse, welches bei Freund und Feind nur Menschen mit scharf ausgeprägter Persönlich- kett und großem Einfluß auf ihre Zeit zu wecken vermögen.

Da» Leben BtSmarck» erzählen, heißt den Entwicklung», gang der deutschen, spectell der preußischen Geschichte re-

capituliren. Seinen äußeren Höhepunkt hatte da» Dasein diese» Staatsmann» vielleicht im Jahr 1885 erreicht, al» bei der Feier seine» 70. Geburtstags, der fich zu einem nationalen Ehrentage gestaltete, sein kaiserlicher Herr an ihn die dankersüllten Worte richtete:An solcher Feier theilzu- nehmen, ist Mir und Meinem Hause eine besondere Freude. Sie, mein lieber Fürst, wissen, wie in Mir jederzeit das vollste Vertrauen, die aufrichtigste Zuneigung und da» wärmste Daukgefühl für Sie leben wird."

Der alte Kanzler hat seinen alten Kaiser noch um volle zehn Jahre überlebt, und dieses letzte Decennium, welche» den großen Staatsmann der Verantwortung sür die Leitung der politischen Geschäfte enthoben zeigte, ist e» eigentlich ge­wesen, da» uns den Menschen Bismarck so recht nahe ge­bracht hat.

Womit sind fie ausgefüllt gewesen, diese letzten Lebens­jahre des ersten deutschen Reichskanzler»? Mit der inneren Antheilnahme am Fortbestand und der Weiterentwicklung seine» Werk», mit den stillen Freuden de» Familienleben» und endlich durch den ununterbrochenen Zusammenhang mit den Hoffnungen und nationalen Bestrebungen der Heran­wachsenden Jugend. Gerade dieser letzte Gesichtspunkt sollte jetzt ganz besonder» hervorgehoben werden. Denn hier liegt un» ein BiSmarck'scher Einfluß von noch gar nicht zu berechnender Tragweite vor. Die auf gleicher Altersstufe mit demeisernen Kanzler" Stehenden haben oftmals an feinen rücksichtslosen Schroffheiten Anstoß genommen und nicht immer seiner Leitung folgen mögen.

Aber für die Jugend ist er der Repräsentant de» deutschen Einheit»werk», für fie erglänzt er im Jdeallicht de» Hero», der auf hohem Postament, dem verworrenen Treiben der Alltäglichkeit entrückt, auf da» geschichtliche Bewußtsein der Nachwelt seinen erzieherischen Einfluß übt. Und au da»

Herz und an die Willenskraft der deutschen Jugend und der deutschen Frau, denn in letzterer ruht die Garantie für die erstere, hat BtSmarck in den lrtzten Jahren, alS FrtedrichSruh der Wallfahrtsort für alle möglicken Corporationen und Deputationen war, mit besonderer Wärme seine zündenden Worte gerichtet, die eben, weil sie meist drm Impuls de» Augenblickes enstammten, ihre Wirkung niemals versagten. In diesen inosfiziellen, zwanglosen Reden hat fich der greise Kanzler seinem Volke als getreuer Eckart und als ein kundiger Führer durch die Geschichte bewährt. Da gab» auch nicht ein Ereigniß am Horizont der äußeren Politik, da» von dem großen Staatsmann nicht sofort in seiner größeren oder geringer» Tragweite festgestellt worden wäre! Wie klar und scharfsichtig wurde von ihm im ver­gangenen Frühjahr die griechisch-orientalische Frage beurtheilt, und erst kürzlich da» amerikanisch-spanische Zerwürfuiß! Ihm ist in der That kein Zug auf dem Schachbrett Europa« entgangen.

Wir können uu» um so eingehender in da» Bild fein« Größe vertiefen, al» die Frage: wa» wird nun werden? wer wird seinen Platz einnehmen oder gar au»füllen? die Gemüther nicht zu beunruhigen und von der stillen, an­dächtigen Rückerinnerung abzudrängen braucht.

Einen Bismarck schafft die Natur nur in ihrer besten Sonntagsstimmung. Bei Lebzeiten konnte er seinem Volke bereit» die beruhigende Gewißheit verschaffen, daß seine Arbeit mit dem Grsammtwollen der Nation gewachsen und keinem Zufallsspiel preisgegeben sei. E» ist in Wahrheit so, wie Ernst von Wildenbruch e» schon am 1. April 1890 in seiner markig-ergreisenden Weise auSzudrücken vermochte:

Du gehst von Deinem Werke, Dein Werk geht nicht von Dir, Denn wo Du bist, ist Deutschland, Du warst, drum wurden wir. X.