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Die theilweise Erneuerung des Schieferdaches auf dem Provinzial- dtrections- und Kreisamtsgebäude dahier soll öffentlich verdungen werden.
Die Ausführungsbedingungen und Arbeitsbeschreibungen liegen in unterem Amtszimmer zur Einsicht offen, und können letztere daselbst, mit Vordruck zu dem bezüglichen An gebotsvermerk versehen, zum Selbstkostenpreis bezogen werden. Für die; Bewerbung um diese Arbeit, sowie für die Ausführung derselben sind die Bestimmungen des Ministerial- Erlaffes vom 16. Juni 1893 maßgebend.
Angebote sind bis zum 7. Mai 1898, Vormittags 10 Uhr, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen, portofrei an uns abzugeben.
Zuschlagsfrist 8 Tage.
Gießen, den 23. April 1898. Grobherzogliches Hochbauamt Gießen.
Die Ziegeleigebäude der Stadt -ich, welche vor 17 Jahren neu er» mut wurden, sollen Montag den 9. Mai, Mittags 1 Uhr, aus >em Bürgermeistereibureau, entweder mit dem Grund und Boden oder auf den Abbruch an den Meist bietenden öffentlich versteigert werden.
Lich, den 28. April 1898.
Großh. Bürgermeisterei Lich.
Universität- - Nachrichten.
— An der Universität Jena wurde eine Commission für die Vorprüfung von NahrungSmtttel-Chemtkern gebildet die Errichtung einer Commission für die Hauptprüfung bleibt vor» behalten.
— Der Rechtshistortker an der Wiener Universität, Hofrath vr. Heinrich Siegel, ist wegen Kränklichkeit um feine Vensionirung etngekommm, welche bewilligt wurde. Siegel ist zu Vabtnbutg in Baben 1830 geboren, also 68 Jahre alt. Er wurde schon 1857 al* außerordentlicher Professor der deutschen Reichs- und Rechtsgeschtchte nach Wien berufen, war 1878 Untversitätsiector, seit 1878 auch Generalsecretär der Wiener Akademie der Wissenschaften.
Jena, 28. April. In Petersburg starb nach einer hier rin- getroffenen Meldung der hervorragende Philologe Prosesior Lucian Müller.
Automaten auf den einzelnen Anstalten vollziehen wird, hängt u. A. wesentlich von dem verfügbaren Installation-personal ab, und wird nach dieser Richtung die für die Gesellschaft tn Dessau am 1, October 1897 eröffnete Ga-meister- und Jnstallatenrsschule hoffentlich bald geeignete Kräfte zur Verfügung stellen.
* Etwa- oon jungen Mädchen. Ich war allezeit der Meinung, daß ein junges Mädchen das beneidens» wertheste aller Geschöpfe fei, die Gottes Sonne bescheint. Ohne Nahrungsforgen und ohne Kindergeschrei, umworben von Cavalieren, die ihrer Unschuld machtlos gegenüberftehen, tanzt solch ein Schneewittchen lächelnd zwischen den Rosen des Leben- dahin. Jetzt habe ich eine andere Meinung darüber bekommen. Ich bin mir klar geworden, daß ich lieber ein Eisenbahndirector, lieber ein Zola hinter feinen zertrümmerten Fensterscheiben — kurz, lieber das erste beste verdorbene männliche Individuum, als solch ein junges Mädchen fein möchte. Das kommt daher, weil meine Nichte — ein reizendes Mädchen aus Hobro — mir neulich ihr Album brachte und mich bat, ihr etwas Hübsches hineinzn- schreiben. Da ich nichts „Hübsches" bei mir hatte, so bekam ich die Erlaubniß, das Buch zu behalten. Vorsichtig habe ich das in Sammet eingebundene Buch durchblättert, in dem Pastoren, Lehrer, Dichtkr, Tanten, Freundinnen und Anbeter ihre besten Gedanken in zierlicher Schrift verewigt haben. Und das, was ich las, entsetzte mich über alle Maßen. Da stand etwas von einer Quelle, die lief verborgen unter dem Laube dahinrieselte, die meine Nichte absolut finden müsse, um daraus zu schöpfen; jedes andere Getränk in dieser Welt sei das reine Gift. Da gab es auch einen Vogel, der nur ganz einfache Töne fang, — dem sollte sie allzeit lauschen und um des Himmels Willen alle sonstigen Coloraturen zum Teufel schicken. Da war ein leuchtender Stern, dem sollte sie unentwegt folgen. Da war ein Wort, ein einziges, das sie höher schätzen sollte, als alle anderen Worte zusammen genommen. Da gab es einen Gedanken den sie hegen, eine Hoffnung, die sie aufgeben, einen Freund, den sie unter keiner Bedingung betrügen dürfte ... Mit steigendem Entsetzen blätterte ich in dem fürchterlichen Buche, und ich empfand das tiefste Mitleid mit dem armen Geschöpf, dessen Eigenthum e- war. Ich wandte das letzte Blatt um und da stand: ^Du darfst eine Blume Heben, aber nicht auf Kosten eines Thieres. Du darfst ein Thier lieben, aber nicht auf Kosten eine« Menschen. Du darfst einen Menschen lieben, aber nicht auf Kosten Gottes. Tante Anna." Da beschloß ich, dem armen Mädchen das Herz so leicht zu machen, wie ich nur konnte. Ich 'tauchte meine Feder ein und schrieb mit feuchten äugen: „Du darfst Tante Anna lieben auf meine Kosten."
(Welt am Montag.)
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• Hütet Euch bk Selb Der bekannte Römerkaiser sagte Dom Selbe: „SS riecht nicht", und Gretchen im Faust sagt nicht weniger zutreffend: „Am Golde havgt doch Alle«". Das letztere Wort ist, freilich in anderem Sinne, all es der Dichter gemeint hat, für die Gesundheitspflege sehr zu berückfichtigen. WaS Alles an einem Geldstück wahrend feiner Irrfahrten haften bleibt, oder wenigstens haften bleiben kann, ist kaum auSzudenken; jedenfalls sollte unS der bloße Gedanke daran eigentlich dazu bringen, Geld nur mit Glacee- Handschuhen anzufassen. Der Mitarbeiter einer ärztlichen Zeitschrift schilderte neulich die Schicksale eines Markstückes auf einer nur zweitägigen Reise- natürlich ist diese Erzählung erdacht, enthält aber nur Thatsachen, die sich alltäglich viele Male ereignen. Dal Geldstück verläßt am ersten Tage in glänzendem, unbeflecktem Zustande die Kasse einer Bank und ruht, wenn ihm da« Geschick wohlgesinnt ist, einige Stunden später in dem zierlichen Geldtäschchen einer eleganten Dame. Diese besteigt einen Wagen unö gleich darauf verschwindet die Münze in der alten Börse des Kutscher!, wo sie in Gesellschaft von Verwandten zweifelhafter Reinlichkeit geräth und mit ihnen denselben Aufenthalt theilen muß, bis eS ihrem Besitzer einfällt, sie zum Einkauf von Tabak auSzu- geben, worauf sie für einen Augenblick in die Kassette eine« Ladentisches fällt. Nicht lange nachher kommt sie beim Ein- wechseln in den Besitz eines alten Schwindsüchtigen, der sie sorgsam in sein Taschentuch wickelt, wo sie Über Nacht der Ruhe pflegt. Am anderen Morgen früh holt der Schwindsüchtige seinen Schatz hervor und händigt ihn seinem Dienst» mädchen ein, das Milch dafür kaufen soll. DaS Mädchen nimmt das Geldstück, während sie sich ihr Kopftuch knüpft, zwischen die Lippen, eilt in die Milchhandlung, überreicht es dem Verkäufer, der e« aus Bequemlichkeit zwischen die Zähne steckt, während er in seinem Portemonnaie nach Kleingeld sucht, nm dem Mädchen hrrauSzugeben. Eine Stunde später ist baß Geldstück vielleicht schon in einem Hause, wo Diph- theritiS, Scharlach oder Typhus herrschen rc., mit Grazie infinitum. Wir wollen dem Verfasser dieser tragischen Ec- zählung nicht soweit folgen, daß wir eine häufige Reinigung und DeSinfection der Münzen von StaaiSwegen verlangen. Aber die Lehre sollte freilich ein Jeder daraus ziehen, daß er ein Geldstück niemals in den Mund nehmen und daß er eS al« ein Ding betrachten soll, welches den unappetitlichsten Verunreinigungen ausgesetzt ist.
* eine französische Stimme über baS deutsche Soldaten- leben. Ein französischer Schriftsteller, der kürzlich Deutschland bereist, ja, wie eS scheint, sogar früher längere Zeit in Heidelberg studirt hat, veröffentlicht in der Pariser „Revue politique et littäraire* seine Reiseeindrücke, jedoch nur, soweit diese sich auf da« deutsche Heer, da« Leben der Sol-
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baten unb Offiziere beziehen. Der Autor hat angeblich au! eigener Anschauung geschöpft, namentlich in Mainz und Umgegend, er hat dort mir Offizieren und Unteroffizieren selbst viel verkehrt, ja sogar, wie er behauptet, dort eingehend eine Eavallerie-Kaserne besichtigen können. In Mainz, wo so viel Militär in Garnison liegt, wunden er sich vor Allem, daß er hier so wenig Soldaten auf der Straße sieht, und da erklären ihm dann einige befreundete Offiziere, daß der Soldat nach dem Reglement sich täglich nur kurze Zeit außer- halb der Kaserne frei bewegen dürfe und diese Zeit auch noch oft durch den Dienst ober Strafe gekürzt wirb. In einer Unterhaltung mit einem Unteroffizier, den er auf einem Spaziergang zufällig trifft, sucht er Nähere! über die Befähigung de! Soldaten in der Kaserne zu erfahren, da man in Frankreich immer behaupte, der deutsche Soldat müsse sich mit einer Kost begnügen, „welche die Hunde nicht anrühren würden." Der Unterosfizirr beruhigt ihn dann in dieser Beziehung, theilt ihm mit, daß die Kost, wenn auch feine feine, so doch nahrhaft und gesund sei unb er selbst sich bei diesem Regime seit fünf Jahren außerordentlich wohl befinde. Später, erzählt dann der Franzose weiter, habe er selbst einer 8er- theilung von Lebeu!mitteln in der Kaserne beigewohnt, und er müsse zugeben, daß selbst für die .Gefräßigsten" genügend da war. Allerding! habe die Quantität die Qualität übertroffen, aber der Deutsche habe einmal einen wenig au!- gebildeten Gaumen man dürfe sich daher nicht wundern, wenn die Soldaten mit wahrem Wohlbehagen die mit Schweinefett bestrichenen Brodscheiben haufenweise verschlingen. Tine „alte Tante" habe ihm sogar erzählt, daß sie 1814 gesehen habe, wie preußische Soldaten in Savoyen mit Vergnügen Talgtichter (!) verzehrten, weshalb sollten ihre Nachfommen also nicht Schweineschmalz für eine Delicateffe halten? — Die alte Tante hat die Preußen entschieden mit Kosaken verwechselt, die da jetzt dem Herzen der Franzosen so sehr nahe stehen.
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