Behördlii
kvgtdl 1 Maschtnensch Solportuirr, 1 4 Dienstmädche
Sa<6fr< 6 vouschloffer, 2 Echuhmacher iluSwärtS, 3 i knecht, 1 Tagllh 2 NWurftten, und L'avSardett,
schen Frauen, der Heimgegangenen Fürstin ein würdiges Denkmal zu stiften, in allen Kreisen des Landes die wärmste Unterstützung finden. Die Aufrufe, welche in fast allen Zeitungen unseres Landes bereits erschienen find, die zahlreichen Spenden, die au» Stadt und Land eiolaufen, sind ein Beweis dafür, daß man das erwünschte Ziel sicher erreichen wird, wenn Jeder nach Können und Vermögen selbst mit der kleinsten Gabe zu dem schönen Fraueu-Unternehmen betsteuert. Wie wir erfahren, wird demnächst nochmals ein
wichtigen Gebiete in Deutschland ergriff, wodurch ein Beispiel gegeben wurde, welches jetzt bereits in Weimar und Bayern Nachahmung gefunden hat und dem sich auch der größte Bundetstaat auf die Dauer nicht wird entziehen können. Haben die hessischen Frauen durch diese Kundgebungen nicht den Beweis dafür erbracht, daß fie die von der Groß Herzogin Alice gezeigten Bahnen in maßvoller, aber zielbewußter Weise einzuhalten und zu verfolgen wissen? — Aehn- ltche Gesinnungen haben den Gedanken, dieser fürstlichen Wegweiserin ein würdiges Denkmal zu widmen, in» Leben gerufen. Daß dieser Plan von den hessischen Frauen in Vorschlag gebracht worden ist, daß sich dieselben im ganzen Lande in stiller, aber durch Begeisterung für daS Ideale rasch geförderter Arbeit in kurzer Zeit vereinigen konnten, das ist eine an sich so befriedigende Erscheinung, daß man das freudige Zugeständniß machen muß, die Meisterin hat Nachfolge gefunden, welche nicht ermüdet tu Bethätigung der Hilfe für die Mitmenschen und welche die schönste Blüthe, die nur auf dem Felde wahrer Nächstenliebe gedeiht, die Dankbarkeit, zu pflegen weiß. — In diesem Sinne und von
Aufruf erscheinen, welcher von Frauen aus allen Städten und Hauptorten des Landes unterschrieben sein wird. Möge die gemeinsam vorgetragene Bitte an die Bewohner deS Lande» auch fernerhin auf fruchtbaren Boden fallen.
** Uufrankirte Postkarten kommen neuerdings in besonders großejr Zahl zur Absendung und zwar find es zum weitaus größten Thetl die Ansichtskarten, die vielfach ohne Marke hergestellt und auch so verkauft werden. DaS Publikum beschreibt diese Karten in bekannter Elle mit einigen flüchtigen Worten und steckt sie rasch in den Briefkasten, ohne an die nothwendige Fravktrung zu denken. Früher wurden solche uufrankirte Postkarten von der Beförderung überhaupt ausgeschlossen. Seit einiger Zeit aber zeigt sich die Post dem Publikum darin entgegenkommender, d. h. fie befördert und bestellt die unfrankirten Karten, erhebt dafür aber von dem Adressaten Strafporto, und zwar bet Karten aus dem eignen Ortsbestellbezirk 10, bei solchen von außerhalb desselben 20 Pfennig. Mau hat also noch immer genügende Ursache, auf da» Franktreo der Postkarten zu achten.
Wetterbericht. Ueber Central-Europa ist seit gestern da» Barometer zwar wieder gestiegen und erstreckt sich ein I keilförmige» Gebiet hohen Druckes von Südwest-Frankreich über die Alpen und Süddeutschland nach Schlesien. Jndeß I tritt bereits wieder eine neue Depression über den britischen I Inseln auf, welche voraussichtlich ihren Einfluß bi» nach I dem Contiueot herein erstrecken wird. Die Wetterlage bleibt daher unsicher und dürften bei bewölktem Himmel neuer- dtngS zeitweise Niederschläge eiutreten. — Voraussicht- I ltche Witterung: Wolkiges Wetter mit zeitweisen I Niederschlägen.
Butzbach, 23. August. Am 5. Juni früh rettete der aus Erzhausen bei Darmstadt gebürtige Gefreite Benz von I der 4. Compagnie deS Infanterie-Regiments Nr. 168 gelegentlich einer Felddienstübung eine von Ober-Hörgera stammende ältere Frau au» der Wetter vom Tode deS Er- I trinkens. Für diese brave That, welche der Soldat in voller Felddienstausrüstung vollführte, wurde ihm von Sr. Köntgl. I Hoheit dem Großherzog die Rettungsmedaille verliehen. Diese Auszeichnung wurde gestern Nachmittag dem Lebensretter von I seinem Hauptmann, Herrn Träger, mit einer lobenden Ansprache vor versammelter Compagnie überreicht.
□ Leusel, 24. August. Ein hier bedienstetes Mädchen I aus Wallenrod versuchte sich gestern Morgen im Leuseler Feld durch die Eisenbahn überfahren zu lassen. Beim Heranuahen des ZugeS legte eS den Kopf über die Schienen, aber da» Vorhaben wurde rechtzeitig bemerkt uud konnte der Zug zum Stehen gebracht und so die Abficht der Leben»- müden vereitelt werden.
Laubach, 22. August. Am gestrigen Tage gab man dem ältesten Bewohner unserer Stadt, Herrn Pauli, da» letzte Geleit. Er erreichte daS ansehnliche Alter von 93 Jahren 7 Tagen. Der nunmehr älteste Einwohner hiesiger Gemeinde, Herr Meier Strauß, erreicht in kürzrster Zeit da» 93. Lebens- jahr. Er befindet sich in so großer Rüstigkeit, daß er in Nachbargemetndeu noch seinem Geschäft, dem verkauf von Seife, nachgehen kann.
ReinhardShaiu, 24. August. Am verflossenen Sonntag Abend geriethen mehrere junge, dazu befreundete Bursche» von hier auf dem Nachhauseweg in Wortwechsel, in dessen Verlauf der eine Bursche von seinem Taschenmesser Gebrauch machte und zwei seiner Begleiter, den einen sogar mittel» | eines Stiches in die linke Seite lebensgefährlich, verletzte. Beide befinden sich in ärztlicher Behandlung. Der Thäter wurde gefänglich eingezogen.
Offenbach, 23. August. Die Stadtverordneten-Versamm- hing bewilligte für die Ueb erschwemmten 3000 Mk.
A Mainz, 24. August. Die Bewegung unter dem Arbetterpersoual der Actienbranerei Schöfferhof-Dret- könt gShof dauert noch fort. In den letzten Tagen haben wiederholt Versammlungen stattgefunden, in den zwar von den verschiedensten Seiten von einem Strike und allgemeinen Boykott abgerathen wurde, in welcher aber einstimmig die Meinung zum Ausdruck kam, daß die zehnstündige Arbeit»- zett etngeführt und die gleichen Lohnsätze bewilligt werden wüßten, welche die Filiale der Schöfferhofbraueret in Cassel ihren Arbeitern zugestanden haben. In der letzten Ber- sammlung wurde eine Commisfiou gewählt, welche auf der Grundlage dieser zwei Forderungen mit der Leitung der Brauerei verhandeln soll. — Der Inhaber des hiesigen Bankincasso-Geschäfts und AuökunftSbureau» „Hofmann & Ephraim", Siegfried Ephraim, wurde vorgestern wegen verschiedener Betrügereien gefänglich etngezogen. Früher war dar Geschäft in Frankfurt domicilirt, wo der andere Thetl- Haber der Firma, Hofmann, mit den Gerichten in Conflict gerieth, weßhalb die Schwtndelfirma Mainz al» Ort ihrer Thätigkeit aussuchte.
Mainz, 23. August. Gestern Abend wurde ein Soldat de» 117. Inf.-Regt», dabei ertappt, als er in einem Cigarrengeschäst einen falschen Thaler verausgabte- er flüchtete und konnte trotz der Verfolgung nicht mehr ermittelt werden.
I Dispofitionsfond der Armenkasse überwiesen werden. — Da die Gertaste bei Urbertretungen de» Gesetzes über den un- lauteren Wettbewerb fast nie selbstständig eintreten, es vielmehr der Prioatklage überlassen bleibt, eiuzuschreiten, diese aber zu führen für den Einzelnen zu kostspielig und umständlich ist, so dürfte es deßhalb eine Aufgabe der Vereine sein, erfolgreich ein- schreiten. Wir dürfen dem Detaillisten-Verein zugestehen, daß er auf diesem Felde schon segensreich gewirkt hat. Man kann constatiren, daß in der Anwendung der Ausdrücke bei Reclamen I schon viel mehr Sorgfalt verwendet wird und die Oberaus- sicht des Vereins auch für spätere Zetten von Wirkung ist.
"Ermittelt. Der Radfahrer, welcher vorigen Soun« tag am Asterweg ein Mädchen überfnhr, und dann das Weite suchte, wurde in der Person eines Schullehrers aus der I Wetterau ermittelt und zur Anzeige gebracht.
•* Unerwartete Niederkunft. Eine Taglöhnertn von hier, I welche heute Morgen im Neustädterfeld mit Erntearbeiten beschäftigt war, wurde bei der Arbeit von einem Kinde entbunden. Da dtefelbe gegenwärtig keine Wohnung hat, I wurde fie in die Klinik gebracht.
•• Wegen der Anbringung eiue» Briefkastens in der Nähe I de» Treffpunktes der Bahnhofstraße mit der Neustadt resp. I Marktstraße sind zahlreiche Geschäftsleute jener Gegend in I einer Eingabe bei der Postbehörde vorstellig geworden. Die Petenten geben der Poft gegenüber ihrer Ansicht dahin Ausdruck, daß es auch im Jntereffe der Post gelegen ist, für reichliche und bequeme Gelegenheit zu sorgen, wo daS schreibende Publikum seine Briefe los wird, da in Folge deffen mancher Brief und manche Postkarte mehr abgesandt wird, als die» wohl sonst der Fall sein dürfte. Wir wünschen den Antragstellern mit ihrer Eingabe den besten Erfolg.
I •• Auszeichnung. Die 3. Compagnie des Marburger 1 JägerbataillonS (Hauptmann v. Bülow) hat auf dem UebungS- platz beim Griesheimer Lager die Nachricht erhalten, daß fie fich mit ihren hervorragenden Schießleistungen daS Kaiser-Abzeichen des 11. Armeecorps erschossen hat.
** DaS Alice-Denkmal. Der sociale Grundgedanke, welcher der Großherzogin Alice in ihren Bestrebungen für Hebung des weiblichen Geschlechtes leitete, war der, die Frauen zu lehren, in gemeinsamer Arbeit die Kraft zu ge- winneu, um das Schicksal Hilfsloser zu verbessern, um durch Unterweisung in Krankenpflege und häuslicher Arbeit stellen- suchenden Frauen die nöthige Fertigkeit und Bildung für die । Beschäftigungsarten zu geben, welche in den Beruf der dem Vaterlande dienenden Frau gehören. Hat dieser sociale Gedanke nicht auf vielen Gebieten echt weiblicher HilfSthätigkeit und Vaterlandsliebe tiefe Wurzeln tu unserem Lande gefaßt? Wer denkt nicht noch mit Stolz an die Tage zurück, als 60000 hessische Frauen und Mädchen dem großen Kanzler deS Reichs, dem Fürsten BiSmarck, durch eine Deputation, in Vereinigung mit der Pfalz und Baden, ihre Glückwünsche und DankeSworte zum 80. Geburtstage darboten? Wer erinnert sich nicht an die Versammlung der Freundinnen junger Mädchen in WormS, in welcher zuerst die Forderung nach I weiblichen Angestellten für die Fabrikinspection erhoben und I vor die Stände gebracht wurde? Ein Beschluß, welcher von der Ersten Kammer aufgegriffen, die Veranlaffung wurde, daß unsere Gesetzgebung die Initiative auf diesem socialen
* Der Doppelmord in Berlin. Den Berichten der Blätter entnehmen wir über daS bereits gemeldete Verbrechen Folgende»: Au» dem Hause Königgrätzerstraße 35 war die Besitzerin, eiue 71 Jahre alte Wittwe Schultze, die bei Sperenberg große Gipsbrüche besitzt uud deren Ver- mögen auf 10 bi» 13 Millionen Mark geschätzt wird, mit ihrer 51 Jahre alten Tochter seit etwa 14 Tagen verschwunden. In dem Hause, in dem die beiden Frauen in ihrer Wohnung ohne jede Bedienstung hausten, ging seitdem alle» drunter und drüber. Der Bäcker brachte jeden Morgen das Frühstück, bi» der ganze Kasten gefüllt war, die Zeitungen lagen schließlich bergehoch auf der Treppe, der Müll- kästen stand Überladen da, für die Beleuchtung sorgte Niemand mehr, da eine Frau, die man dazu angenommen hatte, die Arbeit niederlegte, weil sie auch nicht wußte, woran fie wäre. Ein Schuhmacher, Josef Goenczt, der schon vor längerer Zeit einen Laden in dem Hause beziehen sollte und fich einmal al» Verwalter vorstellte, hat sich nicht mehr blicken lassen und ist auch nicht wiederzufinden. In der Wohnung der beiden Frauen stand Alle» kunterbunt durch- einander. Die Möbel find in einem Zimmer zusammengestellt, die Betten lagen noch ungemacht da, wie fie von den Eigenthümerinnen verlassen wurden. Au» Berlin und von auSwärt», auch aus den GyPSbrüchen, kamen zahlreiche Anfragen, aber Niemand wußte, wo die beiden Sonderlinge, die keinen Verkehr hatten und Niemanden in die Wohnung etnlirßen, geblieben find. Am Montag hat nun da» rätselhafte Verschwinden der beiden Frauen eine furchtbare Aufklärung gefunden. Beide Frauen find am Montag vor- mittag im Keller ihre» Hause» ermordet aufgefunden worden. Man hat sie wahrscheinlich oben in der Wohnung erdrosselt und dann die Leichen in einer großen Kille, die man mit Bandagen, Lumpen usw. gefüllt unten im Keller
- Ceeeks unö prrohQieOt#.
Meßen, den 24. August.
*• Kirchliche Dienstnachrichten. Se, Kgl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 18. August dem Pfarrer Wilhelm Volp zu Groß-Winternheim die evangelische Pfarrstelle zu Schwarz, Decanat Alsfeld, zu übertragen.
*e Detaillisten-Berein. Wir brachten s. Z. eine Notiz über die Schöffengerichtsverhandlung in Sachen de» Detaillisten-Verein» gegen die Firma Spornhauer wegen unlauterem Wettbewerb. Auf Ansuchen des Herrn Dr. Jung, de» Anwalts des Beklagten, wurde die Angelegenheit vertagt. Bei der Wiederaufnahme der Sache in der Julisitzung kam vor Eintritt in die Hauptverhandlung folgender Vergleich zu Stande: Der Angeklagte Spornhauer zieht die Aeußerung, welche die Unterlage zur Privatklage bildet, unter Bedauern zurück, zahlt an den Detailltsten Verein 30 Mk. Buße, welche der Verein zu mildthätigen Zwecken verwendet. Sodann übernimmt Angeklagter alle Kosten. Dieser Tage find die 30 Mk. an den Detaillisten-Verein abgeführt worden und sollen dieselben je zur Hälfte den Ueberschwemmten und dem
Königsberg, 24. Augull. Die Untersuchung der schulpflichtigen Kinder der hiesigen städtischen Lehranstalten durch Professor v. E-march auf Angenkrankheiten ergab, daß gegenwärtig mehr als 25pCt. der Kinder an couragiöser Augenentzündnug erkrankt find. Die große Verbreitung der Krankheit wird dem Wasser deS Pregel- fluffeS zugeschrieben.
Wiesbaden, 24. August. Die 4 2. Wauderver- fammlung deutscher, österreichischer und ungarischer Bienenwirthe wählte Salzburg zum nächsten Congreßorte. Köln wurde für 1899 zum Versammlungsort gewählt.
Wie», 24. August. Bei Besprechung der in Peterhof gehaltenen Toaste constatiren die hiesigen Blätter, au» den Trinksprüchen fei ersichtlich, daß daS continentale Europa augenblicklich in Bezug auf die einst fo gefährliche orientalische Lage ein einige» Friedenslager bilde.
Budapest, 24. August. Der Magistrat faßte heute Beschluß über die au» Anlaß der Anwesenheit Kaiser Wilhelm» hier zu veranstaltenden Festlichkeiten. Alle Straßen, welche der Kaiser passtren wird, werden decorirt. Abends wird die Stadt illnminirt.
Budapest, 24. August. Die Strikebewegnng hat eine sehr große Ausdehnung angenommen. !ES strtken circa 20000 Maurer. Gestern kamen blutige Zusammenstöße vor, wobei viele Arbeiter und Polizisten verwundet wurden. Die Polizei constatirt, daß 410 Verhaftungen vorgenommen wurden. Zahlreiche Personen wurden schwer, etwa 15 leicht I verletzt.
Rom, 24. August. Die „Tribuna" beharrt auf ihrer Meldung, daß das Ministerium der Fahrt de» Königs nach Homburg ablehnend gegenüber steht und versichert, sowohl Rudini als auch Visconti Venofta würden den König nur auf dessen Wunsch begleiten.
Paris, 24. August. DaS Marine-Ministerium erhielt I ein Telegramm, wonach der Dampfer „Dupuy de Lome" I die Fahrt nach Kronstadt mit einer Geschwindigkeit von I 18 Knoten zurückgelegt hat.
Paris, 24. August. Präsident Faure telegrophirte an I feine in Havre weilende Familie, die Fahrt nach Rußland I sei ausgezeichnet verlaufen und eS fei ihm Seitens des I russischen Herrscherpaares ein sehr schmeichelhafter Empfang I bereitet worden.
Paris, 24. August. Aus Petersburg wird gemeldet, I daß Prinz Louis Napoleon dem Präsidenten Faure I vorgestellt wurde. Letzterer unterhielt sich beim Galadiner I längere Zeit mit dem Prinzen.
Madrid, 24. August. In Gracia sind mehrere Dy- I namitbomben gefunden worden.
Loudon, 24. August. Die „Times" melden aus Kon- I stantinopel, daß die Ottomanische Bank nicht ab- I geneigt ist, die Kriegsentschädigung vorzustrecken, I wenn die europäische Finanzcontrole etngesührt wird.
Loudon, 24. August. „Standard" meldet au» Peters- I bürg, ein großer Theil de» Winterpalastes, sowie ein Theil I der französischen Botschaft seien bereit» mit Geschenken I für da» Zarenpaar angefüllt.
Petersburg. 24. August. Präsident Faure traf heute I Mittag 12 Uhr aus der russischen Kaiser-Macht „Alexandra" I hier ein. Bei der Landung wurde er vom Petersburger I Stadthaupt empfangen. Nachdem er die Front der Ehren- I wache abgeschritten hatte, begrüßte er die Soldaten in russischer I Sprache. Hierauf bestieg Faure den bereitstehenden offenen I Wagen und fuhr nach der Kirche der Peter-Paul-Festung, I um dortselbst Kränze niederzulegen.
Berlin, 25. August. Dem „Vorwärts" wird aus Leip- I zig telegraphirt: Eine von 2500 Personen besuchte Versammlung sollte zum Maurerstrike Stellung nehmen. I Al» der Reichstagsabgeordnete Schönlank erklärte, daß I mit dem sächsischen Vereinsgesetz unliebsame Regungen nieder- I ‘ gehalten würden, entzog ihm der überwachende Beamte daS I : Wort und löste infolge stürmischer Beifallsrufe die Versamm- I ■ lung auf.
Berlin, 25. August. DaS „Kleine Journal" meldet I
sßttam
Tamstag, l- Js., t 4 Uhr an, warFtpfafe lin versteigert wer
30
19 Haus 5 Haus m 12 Haus Gießen, d Tr°bh. Bürg
Montag, Vorwittaai M da» Erin ^arienßift £ borgen
Wartungen Lic lfNen versti
Anfang W»n der Ci
LH, am 21 W
Kr„ui ^erst,
iloat: Elu-v, "Atz
Ä
Harbach ft rLK
anS Petersburg, daß Präsident Faure gestern Nachmittag bei der deutschen Botschaft vorfuhr und, da Fürst Radolin abwesend war, seine Karte abgegeben hat.
Frankfurt a. M., 25. August. In der gestrigen Stadt- . . .. , _
verordneten-Sitzung wurden für die Ueberschwemmten in solchem Geiste getragen, muß der Herzenswunsch der hessi- Deutschland 5 0000 Mark bewilligt. ~ " *’ -----
Athen, 25. August. Die aufständischen Kretenfer wählten für die fernere Dauer des Aufstandes eine provi- so rische Regierung mit dem bekannten Bandensührer Beniselo» als Präsidenten.
» OH» dtvi A- « Smoditr 3
»OS1‘
Ä la °-°«
i. dick , 1o |abe »ollen an l1”1 ethött dadell/ spater, oW • beten«»»”
fW- »* ieirti, daß er unb gelegentüd intiunbein mrde ttelttelt. De sicher Wx n rr Narben, b Ob etwa» flt- Drr Keller, Straße eia g borgen M
Heller. - v ßtruch, der v sogar deo He Hotel- gefähl DaS Hau-, iv vierstöckiges L Katze am Ä« SalaiSgancn i .Hotel Habsbi Mo. Bor 1


