Ausgabe 
23.10.1897 Zweites Blatt
 
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verletzlich find, also autfi nicht beleidigt werden können. An Stoff zu MajesiätSbeletdtgungS Prozessen würde eS auch in England nicht fehlen, wenn dort die hiefige Praxis bestände. To aber verhallen Beleidigungen der Königin Victoria fpur« loS, wenn fie nicht gar Sympathie-Bezeugungen Hervorrufen. Dieselbe ist in ihrem Lande auch ohne Hilfe deS Staats- anwaltS feit den 61 Jahren ihrer Regierung geachtet und geliebt, wie eS ein Regent oder eine Regentin nicht bester wünschen kann.

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X. Darmstadt, 21. Oktober. Ja der heutigen Stadt* verordnetenfitzung wurde beschloflen, für die im nächsten Monat zur Eröffnung kommende städtische elektrische Bahn (mit Oberleitung, daS Ganze von Siemens L Halske ausgeführt) den Zehnpf nnig Tarif emzufühien und zwar wird iS danach von den Westdahnhöfen nach dem Ostend, Südend in Bestungen und dem Friedhof je 10 Pfg. , von letzterem bis zum sogen. Böllenfallthor am Waldrande nach Nieder«Ramstadt ebensoviel kosten; Monatskarten für 30 Fahr­ten innerhalb Monatsfrist sollen 2.50 Mk., Schülerkarten für 15 Fahrten deSgl. 1 Mk. kosten. Don weiteren Sr- mähiguugen, abgesehen von solchen für unter 6 Jahre alte Kinder, hat man bei der immerhin heiklen Frage der Ren­tabilität mit Recht vorerst abgesehen. Verschiedene An­träge lagen der Versammlung vor, die auf Errichtung einer Markthalle hinzielen und diese gern auf dem alten Schlachthausplatz in der Altstadt haben möchte. Ueber die Größe, die dieser Halle zu geben, und über ihre dringende Nothwendigkeit überhaupt bestanden lebhafte MeinungSver« schiedenheiten; die Ansicht, mit Rücksicht auf die starke Bean- spruchung der städtischen Finanzen in den letzten Jahren zur Zeit die Sache zu vertagen, bekam schließlich die Oberhand. Em Antrag, dahinzielend, die Bürgermeisterei möge beim

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Ministerium für die baldige Abstellung der auf den Strecke* der ehemaligen Hessischen LndwigSbahn fich fühlbar wachenden Verkehrsstockungen nnd insbesondere die verlang' kirnte Güterbeförderung vorstellig werden, wurde einstimmig angenommen. Die Pläne für das Villenviertel-Projekt auf der Mathildenhöhe waren zur Ansicht aufgelegt.

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werden, und es pasfirt in diesen Fällen, glaube ich, mancher Unfug, daß Unberufene oft auS bösem Willen solche Dinge zur Anzeige bringen, und daß der Staatsanwalt dann in die Nothwendigkeit gebracht wird, diese Dinge zu verfolgen, denen er sonst gern auS dem Wege gehen möchte." ES ist also biet von Seiten deS obersten EhefS der Justizverwaltung an­geführt worden, daß fie fich nach Lage der gegenwärtigen Gesetzgebung in einer Zwangslage befindet, Prozeffe wegen MajestätSbeleidigung einzuleiten und durchzuführer, die sie lieber unterlaffen hätte. Der Justizminister weiß keine andere Auskunft, als zu bitten, solche Denunziationen zu unterlaffen. Da eS sich aber, wie er selbst sagt, oft um böswillige Leute handelt, ist dieser Appell wirkungslos. DaS einzig Richtige ist daher, daß die Einleitung solcher Prozeffe nicht ohne Weiteres zu erfolgen hat, sondern abhängig gemacht wird von einer Ermächtigung, ebenso wie dies jetzt bei Beleidigungen gegen den Reichstag geschieht. Nach der verfaffungkmäßigen Stellung deS Monarchen würde eine solche Ermächtigung nicht von der Person deS Monarchen selbst zu geben sein, wohl aber von der für die Justizpolitik verantwortlichen Person, dem Jastlzminister, derart, daß seinem freien Er- messen überlaffeu sein muß, ob der Prozeß wegen Majestät-- beleidigung einzuleiten ist oder nicht. DaS Beste wäre aller­dings, die MajestätSbeleidigung ganz auS dem Strafgesetz- buche auSzumerzen und, wie eS in England geschieht, davon auszugehen, daß die Regenten den Berfoffungen gemäß un-

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Göttingen. Der bisherige Privaidocent Dr. Brandt wurde zum außerordentlichen Profeffor in der philosophischen Faculiät der Universität Marburg ernannt.

BreSlau. Gymnasial oder lehr er vr. Nikel ist zum außer ordentlichen Profeffor in der katholisch - theologischen Facultät der dortigen Universität ernannt worden.

München. In d-m neum bayerischen Staatshaushalt roerben für München die Errichtung eine» zahnärztlichen Instituts, für Würzburg eine ordentliche Professur für Geographie und «ine außerordentliche Professur der englischen Philologie, für ®rlanfltn die Umwandlung einer außerordentlichen medicinttchen Profeffur in eine ordentliche (für Geschichte der Mediein und medlcirisch- propädeutische Fächer) und die Ueberweifung der Hygiene alS rodtere Lehraufgabe an den außerordentlichen Profeffor der Bacteriologie gefordert. re

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geäußert. Er theilte die Mojestätsbeleidigungen in zwei «ategorien, in solche, in denen bewußte Beleidigung liegt, und in eine andere Kategorie, in der eS fich handelt um un­überlegte, hingeworfene Aeußerungen vielfach ungebildeter der ganzen Tragweite ihrer Worte

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