deputatiou beantragt, die Passage durch den Hof der Stadtkuaben schule zur Nachtzeit zu schließen, den Durchgang durch den Hof der Altceschule aber ganz zu verbieten. Die Versammlung beschloß demgemäß.
Ueber den am 5. Januar d. I. gefaßten Beschluß in Betreff der Verlegung deL BiehmarkteS hatte Herr Oberbürgermeister Gnauth eingehend au das Großh. Krei-amt berichtet, ebenso über den Verlauf der Verhandlungen und die Theilnahme des Herrn Stadtverordneten Grünewald an den Verhandlungen. Großh. SretSamr hat darauf mitgetheilt, daß es auch der Ansicht sei, Herr Grünewald sei zu den Verhandlungen nicht zuzulaffen gewesen- Großh. KreiSamt empfiehlt indeß, eS bei dem Beschlufle i« belassen. — Herr Oberbürgermeister Gnauth schlug hierauf die Einsetzung einer au- sechs Mitgliedern und einem Vor
sitzende« bestehende« Specialcommtssio« vor, welche demnächst ein Project auf Grund deS Beschluss vom 5. Januar au«« arbeiten solle. — Herr Schwall fragt an, warum die alte Commission nicht weiter fuogtreu solle und die neue auf sechs Mitglieder vermindert werde. — Herr Oberbürgermeister Gnauth erklärt, eine ersprießliche Thätigkeit der alten Commission bezweifeln zu müffen, weil diese euf einen anderen Boden stehe als demjenigen des BeschluffeS vom 5. Januar,- eS würden sechs Mitglieder genügen, weil eS sich nur um ein Viehmarkiproject handle, während in das frühere Projekt auch Lagerhäuser und Lagerplätze etnbezogen gewesen. — Herr Schwall beantragt auf Grund einer Verständigung mit der Majorität vom 5. Januar die Einsetzung einer Commission von 10 Mitgliedern. Die hierauf per Akklamation gewählte Commission, welcher
der ebenfalls vorgeschlagene Herr Dr. Gaffky berathcod zur Seite zu stehen verspricht, besteht aus folgenden Herren: Prof. Dr. Winckler, Eisenbahrbaumeister Horstmann, Stadtverordnete Glünewald, Haubach, Helfrich, Schwall, LooS, Wallenfels, Bogt, Petri. Den Vorsitz wird, nachdem die Herren Beigeordneten Grüneberg und Georgi gebeten, sie davon zu entbinden, Herr Beigeordneter Wolff führen.
Meyers Konversations - Lexikon
(auch in Umtausch gegen älter« Werke) sowie alle andern Bücher I liefert gegen Teilzahlungen von monatl. 3 M. an H. 0. Sperling, Buchhandlung, Stuttgart VII.
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Gießen, den 18. Januar 1897.
Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen.
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8
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ftrauch und Unterhaag, versteigert werden:
Kiefern- und Fichtenstämme mit 23,75 fm, Eichenstämme mit 16,70 fm,
ändert und zwar: für Ochfeu . .
Naunheim, den 20. Januar 1897. Der Bürgermeister:
Bekanntmachung.
Die Schuldverschreibung der Stadt Hungen, Nr. 7 500 Mark, ist laut Tilgungsplan zum 1. April 1897 zur Rückzahlung ausgeloost worden.
Diejenigen, welche die genannte
36 ♦ * *
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Hierselbst öffentlich wenigstnehmend vergeben werden.
den 21. Januar 1897. Kaiserliches Postamt.
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Kirschen, Mel nge ifliralrtlhn, Hife.
81»
Gacao Hewürze
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Medicinal- und technische Drogen, Chemikalien, Malerialwaaren, Lacke und Farben.
von W. Heimburg
Gießen, den 20. Januar 1897.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ' I. V.: Wolff.
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Gießen, den 21. Januar 1897.
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L. Vogt, Vorsitzender.
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3n bfjieljtn durch die üuch'inndlungcn und poltämter.
Die Dienststunden des Hauptpostamts sowie der Stadtpoststelle für tat Verkehr mit dem Publikum an den Sonntagen und gesetzlichen Feiertagen werden vom 24. d. Mts. ab auf die Zeit
7 bis 9 Uhr Vormittags im Sommer,
gemeinen Kenntniß, daß Wilhelm Montag den 25. Januar Schatz Gwßh. Kreis- 1897, Vormittags 9*/, beginnend,
amt Gießen als Fleischbeschauer und sollen im Gießener Stadtwald, in Trichmenschauer verpflichtet worden den Distrikten Katharinenhütte, Heeg- ist und in dem hiesigen Schlachthause ' ~ - -- -
aushilfsweise verwendet wird.
Empfehlungen.
von circa 336 grn Rinnenpflaster amk nirr-g^"
Vicinalweg dahier, auf dem Rathhaus 12. MMMek WUrfllytK,
von von und festgesetzt.
Gießen,
Bekanntmachung.
Hiermit zur Kenntnißnahme, daß die unterfertigte Versicherung-■ gesellschaft die Prämie» für Schweine von Mk. 1.— auf 70 Pfg. herabgesetzt hat.
Die Prämieusätze für die übrigen Thiergattungen bleiben «uver-
। Privatunterricht $ in Griechisch, Latein, Aranz-ftsch und «aglisch wird erteilt. Auch Nach, • hülfe. Näheres in der Expedition d. Ml.
Nachfeage der Arbeitgeber.
1 Buchbinder, 1 Packer.
1 Einleger l Druckerei),
1 jüngerer Hausbarsche,
1 jüngeres Laufmädchen,
1 Lauffrau,
13 Dienstmädchen für Küche und Haus, arbeit (Mädchen vom Lande bevorzugt), 1 tüchtiger Dienstknecht nach Auswärts. 1 Schuhmacher-, 1 Bäcker», 2 Schlaffer-, 2 Bachbinder-, 1 Schmied-, 1 Glaser-, 1 Schneider-, 1 Schreiner, 1 Lacktrer-, 1 Bürstenbinder-, 1 Setzer-, 1 Drucker- Lehrling.
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stets ftifch, empfiehlt
Chr. Wallenfels.
636 17. Marktplatz 17.
Oeffentliche Erklärung und Anfrage.
Ein hiesiger Landwirth und Mitplied unserer Kaffe verkaufte in voriger Woche an einen Metzger von Gießen ein fettes Rind zum Schlachten. Im Gießener Schlachthaus wurde jedoch von dem dortigen Thterarzt die Aufnahme deS RmdeS zur Versicherung in die Schlachtvieh.Besicherung Gehen verweigert. Warum, wissen wir n cht. Dasselbe wurde deshalb von dem Eigentbümer zurückgeholt und hiersilbst geschlachtet. Hier wurde es von den beiden hiesigen Fleischbeschauer» untersucht und für vollständig gesund befunden. Um nun ganz sich r zu sein, rief man telephonisch den KreiSthierarü, Herrn Professor Dr. Winkler, es erschien jedoch Herr Dr. Köhler zur Untersuchung des geschlachteten RtndeS. Herr Dr. Köhler erklärte: Das Thier sei vollständig gesund g-wesen und deshalb voll «vd ganz genießbar. — Das Rind hatte ein Schlachtgewicht von 388 Pfund, nebst 30 Pfund Nieren- und 40 Pfund RetS- und Darmsitt.
Im Interesse unserer Mitglieder richten wir deshalb an die SchlachthauS- oerwaltung tn Gießen, resp. an den Geschäftsführer der Schlachtvieh Versicherung folgende Fragen:
1. Was war der Grund, daß das zu schlachtende Rind nicht zur Versicherung zugelassen wurde?
2. Weichen Zweck hat nach diesem Vorgänge eigenUich die Schlachtvieh-Versicherung in Gießen?
3. Wäre es vielleicht möglich, daß das Thier durch nochmaligen Genuß der frischen Luft auf dem Wege nach Wiescck sein gehabtes Leiden verloren «nd wieder volle Gesundheit erlangt hat?
Wieseck. den 20. Jinuar 1897. 840
Per Vorstand der jüngeren Meß ^erficherungskaffe Wiestck.
. Zusammenkunft ist auf Capital bis zum genannten Tage an L'cherftraße an der ersten Schneise, der hiesigen Gemeindekaffe in Empfang Am Schluffe der Versteigerung zu nehmen; die Verzinsung endet mit werden 42 Haufen starkes beut 31. März d. I. Erleu-Durchforstuugsholz aus
Hnoge», im Januar 1897. bem Erlenwäldchen am Steinberger- Großh. Bürgermeisterei Hungen, weg in der Nähe des städtischen Buttron.841 Kadaverplatzes versteigert.
Susanne Homann, Hedanllllk,
^stellt worden: 842lfci§l)er Oberhebamme der hiesigen Universttäts-Frauenklinik
2i Vons^r' 3W EiUdwIgstrasse 46
3) Ludwig Seipp VII., bafelbM t,wischen Bleich- und G°°th-str°s-).2b»
4) Johannes Schwarz, daselbst
Gießen, den 31.December 1896.
Großherzogliches Amtsgericht.
Ilußöodeuanffriche Aaröen aller Art Lacke, Airuiffe ^arquet-Wachs Stahlfpähne «Holzbeizen Htas-n.^orzellan-Aitt ^utzerlract Htaspapier Schmirgetkeine« Linset
Gießen, den 19. Januar 1897.
»Ciunniinuajung- Großh. Bürgermeisterei Gießen.
Donnerstag den 28. d. M.st Gnauth, 761
Vormittags 9Vs Uhr, soll die Anlieferung von circa 54 cbm Basalt-
Wohnungs-Gesuch.
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Sicke -ihnen Skllower KSbchen Gemischte Gemüse.
Sarsiien, Steinpilie, Morcheln, Tomaten «damptguov»
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1 -ackirer, 1 Schneider.
1 Schreiner. 2 Kutscher.
7 Lauffrauen.
3 HauS- bezw. Laufburschen.
4 Pferdeknechte.
1 Kellner.
1 Waschfrau für jeden Tag.
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1 Aufseher.
2 Taglöhner.
3 Kindermädchen.
1 Stühe der Hausfrau oder als Laden- gehülfiu.
tM 01 Wohnung von 3 Zimmern nebst Küche, Wasserleitung und allem Zubehör per 1. April eoent 1. März zu oer- mietben.__S<balllf>st< 7.
ö7) OitPalMaarten 79, erst« E,ag^, 5 Zimmer und Zubehör, in Folge Versetzung deS Herrn Ingenieur Lutz, per 1. Avril zu vermiethen. Pet. Loppla.
337J Zwei möbltrte Zimmer zu »er, miethen.________1«, HL
568] Möblnteö Zimmer zu ocrmiether.
0. GrSninger, Steinstiaße b9.
534] Ein möbltrteS Zimmer vom ersten Februar zu vermtethen
BababofSratze 89, H.
werden hiermit aufgefordert, das Die
Bekanntmachung.
In unserem Gesellschaftsregister wurde auf Seite 51 eingetragen, daßdieActiengesellschaft„Buderus'sche Eisenwerke" zu Gießen ihren Sitz vom 1. Juni 1896 ab nach Wetzlar verlegt hat. 843
Gießen, den 18. Januar 1897.
Großherzogliches Amtsgericht.
Bekanntmachung, i
In unserem Genossenschastsregister wurde eingetragen, daß sich der landw. Consumoerein, e. G. mit unbeschr. Haftpflicht zu Lollar, d^rch Beschlüffe der Generalversammlungen vom 18. und 28. December 1896 aufgelöst hat. Als Liquidatoren sind


