fecretär Graf Bonin, Palastpräfident Graf Gianotti mit Gemahlin, die Senatoren Fürst Camporeale, Fürst Caracciolo, 5er österreichisch ungarische Botschafter, sowie der belgische und niederländische Gesandte theilnahmen.
Paris, 20. Januar. In der HeereScomwission erörterte der Kriegsminister das Project betreffend die progressive Errichtung von vierten Bataillonen in den Infanterie-Regimentern. Die Commission zeigte sich dem Project geneigt.
Barcelona, 20. Januar. Sechs Dynawitbomben mnrden in einer Höhlung auf dem Terrain der Gemeinde Garcia gefunden.
London, 20. Januar. Unterhaus. Chamberlain beantragte eine neue Ernennung des Ausschusses über den Einfall JamesonS in Transvaal. Nachdem Mac Lean gegen den Antrag sich ausgesprochen hatte, wurde die »eitere Berathung auf morgen vertagt.
Depeschen des Bureau „Herold."
Berlin, 20. Januar. DaS Kaiserpaar unternahm heute Vormittag den gewohnten gemeinsamen Spaziergang durch den Thiergarten. JnS königliche Schloß zurückgikehrt, hörte der Kaiser den Vortrag des Chefs des CwilcabinetS, Dr. v. LucanuS, und begab sich darauf um halb 12 Uhr mit dem Grafen v. Perponcher und Herrn v. LucanuS nach dem Neuen Museum, um dort die Ausstellung der Entwürfe zur tanzenden Mänade, von denen einige dreißig eingegangen stnd, zu besichtigen. Die Entscheidung der Concurrenz erfolgt bekanntlich am Geburtstage des Kaisers. Der Kaiser verweilte bis gegen 1 Uhr im Museum.
Berlin, 20. Januar. Die Mitglieder de» Reichstages veranstalten anläßlich des Geburtstages des Kaisers am 27. Januar, Abends 6 Uhr, im ReichStagSgebäude ein Festmahl. '
Berlin, 20. Januar. Die Budget-Commission des Reichstages berieth heute den Etat der Reichs Eisen- bahnen und lehnte die Forderung eines Bahnbaues Busendorf—Dillingen ab.
Berlin, 20. Januar. DaS Diner, welches morgen beim Reichskanzler Fürsten Hohenlohe stattfinden sollte und wozu viele Parlamentarier Einladungen erhalten haben, ist wegen eines Todesfalles in der Familie des Erbprinzen Philipp Hohenlohe auf Freitag verschoben worden.
Berlin, 20. Januar. Heute Nachmittag 2 Uhr trat das Staatsministerium unter besonderer Einladung deS Kriegsministers zu einer Sitzung zusammen.
Berlin, 20. Januar. Wie die „Post" berichtet, hat Graf GoluchowSkh Berlin mit dem angenehmsten Eindruck verlaffen, hervorgerufen durch den so ehrenvollen Empfang, der ihm hier zu Theil geworden ist, als auch durch die völlige Uebereinstimmung in den politischen Fragen, die er im Verkehr mit den hiesigen leitenden Kreisen gefunden hat.
Berlin, 20. Januar. Auch die „Nordd. Allgem. Ztg." bezeichnet die ungünstigen Nachrichten über den Gesundheitszustand des Zaren als in jeder Beziehung für völlig unbegründet. Nach den neuesten und zuverläffigften Informationen ließe das Befinden des Zaren Nikolaus nichts zu wünschen übrig.
Frankfurt a. M., 20. Januar. Die „Franks. Ztg." meldet aus Lahr in Baden: In der letzten Nacht um 11 Uhr 5 Minuten wurde hier ein kurzer heftiger Erdstoß verspürt.
Köln, 20. Januar. Die „Köln. Ztg." meldet aus Petersburg: „ES verlautete schon in voriger Woche, daß auf einigen Petersburger Fabriken die Arbeiter unzufrieden wären und zum abermaligen Aus ft and fest entschlossen feien. Auch sollen schon Ende voriger Woche die betreffenden Fabrikleitcr zum Finanzminister zur Besprechung darüber berufen sein, wie man einem Ausstande Vorbeugen sollte. Als recht unzufrieden werden, wie schon im Jahre 1896, die Arbeiter in der kaiserlichen Gewehrsabrik zu SestrorSezk genannt.
Breslau, 10. Januar. DaS Gerücht, wonach auch die Frau des Fabrikbesitzers Rocksch unter dem Verdacht der Mitwisserschaft an dem an der Modistin Rodewald verübten Giftmorde verhaftet worden sei, bestätigt sich nach einer Meldung des „BreSl. Gen.-Anz." nicht.
Hamburg. 20. Januar. Die an Bord des Dampfers „Pirrte" herrschende Krankheit wurde durch ärztliche Untersuchung als Berri Berri, Scorbut und leichtes Darmleiden erkannt. Ein epidemischer Character der Erkrankung ist Ausgeschlossen. Der verstorbene Steuermann erlag einem Lungenleiden.
Innsbruck. 20.Januar. Die Conferenz deutscher, österreichischer und italienischer Eisenbahndirectoren ist heute hier zusammengetreten, um über die Einführung eine- LuxuSzugeS Hamburg—Neapel zu berathen. Dieser Zug soll wöchentlich einmal verkehren.
Triest. 20. Januar. Nach hier auS Bombay ein- getroffenen Consulardepeschen ist die Pest in der Abnahme begriffen.
Rom, 20. Januar. Der König hat dem Minister- rathSbeschluffe, betreffend die Kammerauflösung, zugestimmt.
Rom, 20. Januar. Die Kriegsentschädigung, welche dem König Menelik zu bewilligen ist, wird aller Wahrscheinlichkeit nach 6 Millionen Lire übersteigen, also daS Doppelte der von Rudtni geschätzten Summe betragen.
Brüffel, 20. Januar. Die Congoregierung bestreitet entschieden die Richtigkeit der Blättermelduvg über die Rirdermetzelung der Expedition Dhanis.
Brüssel, 20. Januar. In der Kammer fand heute die Berhandlung über daS neue Fremdengesetz statt, daS von den Socialisten lebhaft bekämpft wurde. Der Justiz- Minister betonte die Nothwendigkeit, mit der ein strenges Ffremdengesetz zu handhaben sei, da die Regierung nicht Salden könne, daß Belgien der Sammelpunkt der Anarchisten
I werde, die gegen ihre Regierungen conspirirten. Der Minister ' machte Anspielungen auf den Verkauf gefälschter Butter durch die socialistischen Consumvereine tu Gent. Da indeffen die Untersuchung noch im Gange ist, wurde der Justizminister von den socialistischen Abgeordneten zur Ordnung gerufen, worauf der Minister die Worte theilweise zurücknahm und von den Socialisten unter ungeheurem Lärm feige und ehrlos geschimpft wurde.
Paris, 20. Januar. Frau Car not, die Mutter des ermordeten Präfidenten der Republik, ist gestorben.
Paris, 20. Januar. Es verlautet bestimmt, daß die aus ter „Petite Republlque" ausgetretenen RedactionS- Mit glie d er in die Redaction eines neuen Organs eintreten werden.
Paris, 20. Januar. Die gestern in Marseille eivge- troffenen Blätter anS Tongktng bringen über die derzeitige Lage beruhigende Nachrichten.
London, 20. Januar. Die Königin erhielt die Nachricht, daß zum Jubiläum Prinz und Prinzessin Friedrich Leopold, also nicht Kaiser Wilhelm selbst, erscheinen werden.
Konstantinopel, 20. Januar. Der gestrige Geburtstag des SultanS ist ruhig verlaufen. Die Ordnung wurde nirgends gestört. Die Illumination ist glänzend, aber ruhig verlaufen.
Berlin, 21. Januar. Das „Beil. Tagebl." meldet aus Bukarest: Es verlautet, der gegenwärtig in Berlin weilende Stourdza habe den vertraulichen Auftrag, wegen des Besuchs des deutschen Kaisers in Rumänien zu sondiren.
Berlin, 21. Januar. In der Untersuchungssache gegen den Criminal-Commiffar v. Tausch wird mitgetheilt, daß auf Veraulaflung des OberftMtSanwaltS Drescher der frühere Minister des Innern, v. Köller, der fich augenblicklich auf feinem Rittergute befinden soll, durch daS zuständige Amtsgericht vernommen wird. Die Vernehmung hängt mit den anonymen Briefen zusammen, welche im vorigen Jahre an daS Ministerium des Innern gelangt find und Verunglimpfungen des Auswärtigen Amts enthielten. AuS dem Umstande, daß in letzter Zeit der Vertheidiger des Lützow, Rechtsanwalt Dr. LubSzinSki, wiederholt im Ministerium deS Jnnern gesehen wurde, wird gefolgert, daß Lützow, den v. Lausch erwiesenermaßen zu allerhand Agitationen benutzt hat, um jene anonymen Briefe wußte. Unter den in letzter Zeit vernommenen Zeugen befindet fich auch der jetzige Vorsteher der politischen Executive, Polizeirath Graf Stillfried Kattowitz, den Herr v. Tausch von jeher als seinen Rivalen betrachtet haben soll.
Hamburg, 21. Januar. Heute findet eine entscheidende Versammlung des Arbeitgeber-Verbandes statt. ES wird allgemein angenommen, daß eine Ablehnung des Vorschlages seitens der Arbeitnehmer erfolgen werde.
Rom, 21. Januar. Die Gemeinderäthe von Palermo und Messina verlangten von der Regierung Quarantäne gegen indische Provenienzen.
Rom, 21. Januar. Dem General Baldissera ist nach Suez der Befehl zugegangen, nach Massaua zurückzukehren, da die Befürchtung besteht, daß die Tigrener die Bedrohung der Italiener durch die Derwische zu Einfällen auSbeuten werden. ___________
W.B. Berlin, 21. Januar. Die Morgenblätter melden auS Budapest: Die Bergarbeiter der der Staatsbahn gehörenden Kohlengrube in Anima, erregt über die von der Direction angeordnete Erhöhung der Beiträge zur Bruderlade, zogen in Schaaren mit Frauen lärmend vor daS Directionsgebäude. Die Gendarmerie schritt ein. Ein Gendarmerielieutenant wurde durch einen Steinwurf schwer verwundet - Gendarmen gaben Salven ab, acht Arbeiter und zwei Frauen wurden getödtet, zwölf schwer verwundet, darunter vier Frauen. Darauf flohen die Arbeiter. ES wurde Militär requixirt, da eine Ausdehnung der Unruhen befürchtet wird.
_ CocäUs rrnd ptotHtijklk«,
Gießen, den 21. Januar 1897.
♦ * Personalien. Seine Königliche Hoheit der Groß- Herzog haben Allergnädigft geruht, den Vorstand des Erbschaftssteueramts Geheimen RegierungSrath Dr. Karl Muhl unter Anerkennung seiner treugeleisteten Dienste auf sein Nachsuchen, sowie mit Wirkung vom 1. Februar d. I. an den DistrictSeinnehmer der DlstrictSeinnehmeret Butzbach Fridolin Bonn auf sein Nachsuchen in den Ruhestand zu versetzen und letzterem auS diesem Anlaß den Character als „Rendant" zu verleihen.
* * Kirchliche Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigft geruht, den von sämmtlichen Riedesel Freiherrn zu Eisenbach auf die erste evangelische Pfarrstelle zu Schotten, Decanat Scholten, prä- sentirten Pfarrer und Decan Emil Münch zu Ulfa für diese Stelle zu bestätigen, dem Pfarrvrrwalter Otto GroS zu Burkhards, Decanat Schotten, die evangelische Pfarrftelle daselbst zu übertragen.
Handelskammer. Am 24. Februar d. I. find es 25 Jahre, seitdem daS Ministerium verfügte, daß für den Bezirk der Stadt Gießen eine Handelskammer, bestehend aus 7 Mitgliedern, errichtet werden solle. Die Mitgliederzahl ist inzwischen auf neun erhöht worden, während die Handelskammer zu Darmstadt, refp. deren Mitgliederzahl ebenfalls bereits vor 25 Jahren gegründet, von 7 auf 15 Mitglieder erhöht wurde. Auch bei und in Gießen hegt man in den Kreisen der Handeltreibenden den Wunsch, daß die Mitgliederzahl unserer Handelskammer vermehrt werde und wurden dahingehende Wünsche jüngst in einer Versammlung von Interessenten laut.
* *nn Parlamentarisches. Soweit jetzt feststeht, soll der neue hessische Landtag am Dienstag den 9. Februar d. I. zusammentreten. Bei diesem Zusammentritt handelt eß
sich nicht um die Berathung des Staats Budgets pro 1897/99, sondern um die Wahl der beiden Präsidenten und um die B.ldung der AuSschüffe. Was die Wahl des 1. Präsidenten anbelangt, so ist eß sicher, daß ein der nationalltberalen Partei angehöriger Abgeordneter hierzu gewählt werden wird^ da auch die socialdemokratische Fraction hierfür stimmt. Nur in der Personenfrage bestehen noch Meinungsverschiedenheiten, die jedoch kaum in Betracht kommen werden. Ueber die Person des 2. Präsidenten verlautet noch nichts Bestimmtes, doch dürfte die Wiederwahl deS seitherigen 2. Präsidenten WolfSkehl außer Zweifel stehen. In den verschiedenen AuS« schüffen, für die die Candidaten schon bestimmt find, wird von jetzt an auch die socialdemokratische Fraction vertreten sein. Die Berathung deS Staats-Budgets, deffen Ausstellung und Drucklegung noch eine geraume Zeit in Anspruch nehmen wird, soll, soweit bekannt, in diesem Frühjahr nicht mehr et« folgen. Dagegen wird die Großh. Regierung eine Pronloo- gation deS Finanzgesetzes auf ein Jahr beantragen und, falls dies in der Zweiten Kammer Genehmigung findet, was nach dem Stand der Verstaatlichung der Hessischen LudwigSbaha außer Zweifel steht, soll die Berathung deö Staatsbudgets bis in den Herbst d. I. verschoben werden. Demgemäß wird die erste Tagung des neuen Landtages voraussichtlich nur von kurzer Dauer sein.
Der Verein der vierbraner und Küfer beschloß in feiner am SamStag abgehaltenen Versammlung, am 23. Januar in SteinS Saalbau eine Abendunterhaltung zu veranstalten und den Sonntag Nachmittag zu einem Ausflug in daS Schützenhaus zu benutzen.
* * Wie aus dem Jnseratenthril ersichtlich, beabsichtigt der hiesige Veteranen Verein am Montag den 25. d. MtS. eine Wiederholung der Aufführungen seines Winterfestes zum Besten der Unterstützung Skafse für alte Veteranen zu veranstalten. Es wird dieser Entschluß gewiß von unseren gesummten Einwohnern nur mit Freude begrüßt werden, find doch einmal unsere Veteranen dafür bekannt, daß sie neben ihrer kriegerischen Tüchtigkeit, die sie in dem letzten Feldzug erwiesen haben, auch der Geselligkeit und der Kunst einen großen Tribut zollen, und zweitens sollen nach den uns gewordenen Mittheilungen die diesjährigen Darbietungen Alles übertreffen, was bisher in Dilettanten-Aufführungen und lebenden Bildern geleistet wurde, und last not least soll doch der Unterstützungskaffe ein Schexflein zugefügt werden. Gewiß drei Punkte, die für die geplante Wiederholung schwer inS Gewicht fallen. Bon einem Freunde unseres BlatteS geht uns über die erste Aufführung noch folgender Bericht zu: Nach dem in früheren Jahren Gebotenen des Veteranen Vereins war ich gespannt, ob fich die diesjährigen Aufführungen würdig anschließen würden, und ich muß gestehen, daß meine Erwartungen bei Weitem übertroffen wurden. DaS aufgeführte Theaterstück: „Guten Morgen, Herr Fischer" wurde so trefflich und sicher gespielt, daß man zeitweilig vergaß, Dilettanten zu sehen. Der Dialog perlte nur so dahin, und die richtig markirten Witze übten ihre Wirkung auf daS Zwerchfell der Zuhörer. Wahre Lachsalven dröhnten durch den dichtgefüllren Saal. Außerdem waren die Gesänge gut einstudirt, wie ich erfahren durch Herrn Musikdirector Krauße, und wurden rein und schön zu Gehör gebracht. Die Ausstattung der Bühne war „stylvoll" und man merkte an der ganzen Aufführung die geschulte Regie deS Leiters. War schon die Theateraufführung geeignet, die Zuhörer in die befriedigendste Stimmung zu versetzen, so boten die jetzt folgenden lebenden Bilder dem Auge herrliche Eindrücke dar. DaS erste Bild „Weihnachten im Felde" mit eigen« dazu verfaßtem Prolog, wunderschön vorgetragen von einem Mädchen, führt uns zuerst in die blutige Schlacht, w« unsere braven Krieger gegen den Franzmann tapfer kämpften und so Manchem war am Weihnachtsabend nur „das kühle Bett im Feindesland" bescheert. PieS Bild träumt auf Vorposten ein 116er und gleich darauf zeigt ihm der Traumgott in feiner Vaterstadt um den brennenden Weihnacktsbaum seine Familie, Vater, Mutter, Geschwister rc., wie sie seiner im Gebet gedenken. DaS zweite Bild zeigte unS die Erstürmung deS Schlosses Chambord durch das 4. hessische Regiment. Prachtvoll find die Decorationen, lebenstreu und wahr die Gestalten, die wir sehen. Da ist der tapfere Hauptmann Kattrein, der seine braven 118er zum Sturm anfeuert und muthig, den Tod im Auge, bringen die Soldaten vor, den grimmigen Feind siegreich bekämpfend. Zum Schluß daS Bild: „Die FriedenSglocke". Majestätisch zwischen zwei Pfeilern ruht sie, die gewaltige Glocke, die mit ihrem metallenen Munde der Welt verkündet, daß nun schon über 25 Jahre tiefer Frieden in Deutschland ruht. Zum ewigen Gelöbniß reichen fich die verschiedenen Bundesstaaten die Hand, Freudenfeuer brennen, die Germania hütet die deutschen Fluren vor fremdem Ueberfall, und Handel und Gewerbe, Handwerk und Landwirthschaft geben kund, daß die Friedensjahre auch allen Ständen nur Gutes gebracht und daß unter dem herrlichen Frieden fich Alles nur entwickeln kann. Würdig, ernst und hoheitsvoll schloß hiermit die Aufführung. Wir gehen wohl nicht fehl, wenn wir annehmen, daß unser kunstsinniges hiesiges Publikum sich die Gelegenheit nicht wird entgehen laffen, durch recht zahlreichen Besuch dcr Aufführung am Montag, die verdiente Anerkennung zu zollen, waS auch im Jutereffe des guten Zwecks dem Veteranenverein zu wünschen wäre.
* * Deutscher Sastwirthstag. Nach nunmehriger Be- stimmung wird der diesjährige Deutsche GastwtrthStag, für den eine thüringische Stadt, Gotha, ausersehen ist, vom 14. bis 16. Juni statlfinden.
* * Von der Hauptstaatskaffe wurde laut „Darmstädter lägt. Anz." am Mittwoch durch die Herren RegierungSrath Kalbfleisch und Jnspector Mayer die eiste Serie von 36 Millionen Mark 3 prozentige Großh. Heffische Schuldverschreibungen an die Königliche Eisenbahndirection Frankfurt a. M. abgeliefert, woselbst die Einlösung der auf den 1. Februar einberufenen Selten der Hessischen LudwigSeisen- ' bahn ftattfindet.


