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22.1.1897 Erstes Blatt
 
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Freitag den 22. Januar

Nr. 18

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Gießener Anzeiger

General-Anzeiger.

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Derrticher Reichstsg.

167. Plenarsitzung. Mittwoch den 20. Januar 1897.

Auf der Tagesordnung steht zunächst die Interpellation Hahn lelr. Inkraftsetzung der Internationalen Vereinbarung über das Wegerecht zur See ohne den von der Ltchterführung der Fischer­sahrzeuge handelnden Artikel 9, aber mit dem die Ftschdampfer zum Ausweichen vor Seglern zwingenden Artikel 26.

Staattzsecretär v. Bötticher erklärt sich zur sofortigen Beant­wortung bereit. t

Abg. Hahn (fractionslos) weist auf die große Bedeutung unterer Hochseefischerei hin. Die Schleppnetzschiffer könnten, was «an sich in Washington nicht genug klar gemacht habe, unmöglich den Segelschiffen ausweichen. Wenn die internationale Vereinbarung em 1. Juli d. I in Kraft trete,, fo müsse das daher ohne den Artikel 26 geschehen. Derselbe widerspreche auch durchaus dem geltenden Gewohnheitsrecht. Was Artikel 9 anlange, der die Lichter- führung gebiete, so richteten sich unsere Schiffer im Allgemeinen schon jetzt darnach. Trotzdem beabsichtige unsere Regierung, gerade diesen Artikel noch nichr in Kraft zu fetzen. W shalb nicht? Im Allgemeinen scheint es auf der internationalen Eonfirenz an Sach- k nntniß gefehlt zu haben, auch seitens des Vertreters unseres -leichsamts des Innern, des Geh. Rath Jonquiöres. Wenn auch England auf Artikel 26 bestehen sollte, so dürften wir doch solchen Unsinn nicht mitmacken. Dte Regierung möge hier einmal dem Auslande gegenüber Muth zeigen, was wir ja leider nicht in allen Fällen erwarten könnten.

Staatssecretär v. Bötticher: Bis jetzt besteht allerdings die Hebung, daß alle Schiffe den Fischereifahrzeugen ausweichen. Aber «s ist das noch nicht geschriebenes Recht. Jetzt handelt es sich nur darum, entweder für Deutfchland an dieser Uebung festzuhalten, dann aber aus ein internationales einheitliches Rechl zu verzichten, c»der uns der internationalen Vereinbarung anzuschließen unh auf jene Uebung zu richten. In ersterem Falle aber würde unsere Fischerei sicher geschädigt, denn angesichts des Erkenntnisses des hianleaiischen Oberlandesgerichts, wonach unsere F.scher keinen An­spruch darauf haben, daß andere Schiffe ihnen ausweichen, würden die anderen Schiffe auch künftig darauf bestehen, daß die Fischer ihnen ausweichen. Deshalb ist es besser, daß wir wenigstens vor­läufig dem Artikel 26 unS anschließen. Im Princip ist die englische Regierung mit unS einig, nur aus formellen und practtschen Gründen will fie noch den S 26. Angesichts der Bewegung hier unb in England selber gegen den Art. 26 wird ja die Zeit kommen, wo auch die englicke Regierung ihn fallen läßt. Ich hoffe, dte Verhandlungen darüber noch bis zum 1. Juli zu einem guten Ende zu bringen.

Ava. Frese (fr. 93p.): Art. 26 rufe Collisionsgefahren hervor, da die Fischereidampfer fchon wegen der Netze weit weniger zum Ausweichen befähigt seien als alle anderen Schiffe, einschließlich der Segler. Wir könnten doch unmöglich eine Anordnung treffen, die wir selber für verkehrt halten.

Abg. ».Langen (cons.) erklärt sich ebenfalls entschieden gegen Inkraftsetzung des Artikels 26. Wenn der Slaatösecretär hoffe, bis zum 1. Juli noch sich mit England anderweit zu einigen, fo habe derselbe ein Vertrauen zur deutschen Diplomatie, welches er selbst nicht theilen könne. t t

Staatssekretär v. Bötticher erklärt nochmals, der Standpunkt der Reichsregierung sei ganz der des Interpellanten. Wenn sie trotzdem die internationale Vereinbarung mit Art. 26 tn Kraft fetzen wolle, so thue sie das nur, weil sie von der andernfalls ent­stehenden Rechtsoerschiedenheit Nachtheile für die deutsche Fischerei

befürchte Insofern nämlich, als ein ausländischer Segler, der aus unseren Fischplätzen ein Fischereifahrzeug niedersegle, welches ihm nicht ausweiche, von uns gar nicht belangt werden könne, zumal die bisher bestehende Uebung ja eben nur Uebung, aber nicht

^Adg. Jebsen (nl.): Man kann Gesetze machen, so viel man will, die Fischer werden doch immer nach ihrem gesunden Menschen­verstände handeln und bei ihrer Gewohnheit bleiben. Das Beste wäre also, wenn es gelänge und die wohlwollenden Erklärungen des Siaatssecretärs hierüber lauten ja beruhigend noch bis zum 1. Juli sich mit England über Art. 26 und gleich auch über Art. 9 zu einigen, so daß untere Fischer bei ihrem alten Gewohnheitsrecht verbleiben können. Redner nimmt außerdem die deutschen Commissare in Washington gegen den Vorwurf Hahns in Schutz, in diesem Punkte aus Sachunkenntniß die Fischereiinteressen nicht gewahrt zu haben.

Staatssecretär v. Bötticher nahm dieselben tn Schutz; es seien die besten Kräfte, die nach Wafhington gefchickt worden seien.

Geh. Rath Jonqutöres thetlt mit, daß in einer großen Reihe von Seestaaten die internationale Vereinbarung bereits in Kraft getreten sei.

Damit ist die Besprechung beendet.

Das Haus setzt sodann die Beratyung beS Etats des Reichs­schatzamts sowie der dazu vorliegenden Anträge Ha mm ach er unb Lenzmann und Ullrich betr. Errichtung von Behörden zur Er­ledigung von Zollstreitigkeiten fort.

Abg. v. Stumm (R P.) bedauert die Ablehnung des durch Reichstagsrefolutton geforderten Zolles auf Quebracho und andere Gerbstoffe fettens des Bundesralvs.

Sckatzsecretär Graf Posadowsky: Es sei das geschehen wegen zolllechnischer Schwierigkeiten, die noch dadurch erhöht würden, daß ja nach allgemeinem Einverständniß alle Gerbstoffe zollfrei bleiben sollen, insoweit sie wegen ihrer gleichzeitigen Eigenschaft als Färbstoffe in der chemischen Industrie Verwendung fänden. Auch in den Handelsverträgen beständen unüberwindliche Hindernisse, da alle wichtigeren Gerbstoffe als zollsrei gebunden seien. Dazu komme die wir hschastliche Seite der Sache. Die privaten deutschen Schäl- waldungen haben seit 10 Jahren nicht ab-, sondern zugenommen; trotzdem sei ausgeschlossen, daß sie jemals den Bedarf der Leder­industrie decken kann en. An Lobe werde in Deutschland etwa 920- bis 950000 Doppelcentner producirt, aber schon 1879 war der Bedarf der Lederindustrie vier Mal so groß und seitdem sei derselbe noch stark gewachsen. Die Regierungen seien auch Überzeugt, daß ein Quebrachozoll den Eichenschälwaldbesitzern nichts nützen würde, da die nach modernem Verfahren arbeitenden Gerbereien davon doch nicht abgehen würden. Das Jnteresie der Lederindustrie spreche jedenfalls entschieden gegen einen solchen Zoll.

Nunmehr vertagt sich das Haus.

Morgen 1 Ubr: Fortsetzung.

Schluß 5Vz Uhr.

Deutsches Reich.

Darmstadt, 20. Januar. Ihre König!. Hoheiten der Großherzog und die Großherzogin nebst der Prin­zessin Elisabeth find heute Nachmittag 1 Uhr 56 Mtn. nach Gotha abgeretst. Im Allerhöchsten Gefolge befinden fich Hofdame Fretin v. RotSmann und Se. Exc. Oberhofmarschall General der Inf. z. D. v. Westerweller. Während Seine Königliche Hoheit der Großherzog am Sonntag hierher

zurückkehren, werden Ihre Königliche Hoheit dte Großherzogin noch langer in Gotha verweilen.

Nerreste

WolffS telegraphisches Eorresvonderrz°B«rea».

Berlin, 20. Januar. Heute Abend fand im Königs- schlöffe die große Deftlircour vor dem Kaiserpaare statt, in Gegenwart der Prinzen und Prinzesfinnen des Königshauses. Unter den dem Kaiserpaare vorgestellten Personen befanden fich viele Herren nnd Damen des Aus­landes, namentlich Angehörige des diplomatischen Corps.

Berlin, 20. Januar. Die Handelskammergesetz. Commission deS Abgeordnetenhauses beendete die erste Lesung der Vorlage nach Einsügung des neuen § 34b, wonach zur Auflösung der Handelskammer ein Beschluß deS Staats« Ministeriums erforderlich ist.

Berlin, 20. Januar. In der Budget-Commission des Reichstages besprach Lieber die Zunahme der Pensionirungen der Offiziere. Der KliegSminister erwiderte, seit 10 Jahren sei tn Betreff deS Zuganges der pensionirten Offiziere keine Erhöhung erfolgt. Auf die Be­hauptung Bebels, die Penfionirungen erfolgten zu frühzeitig, erwiderte der Kriegsminister, zu frühe Pensionirungen fänden uichtstatt. Niemand, der beim Avancement über­gangen sei, fei gezwungen, abzugehen.

Swinemunde, 20. Januar. Der englische Dampfer Turretcrown" sitzt seit acht Tagen bei der Greifswalder O>e im EiS fest. Heute früh hat derselbe Proviant und Hilfe verlangt. Der EisbrecherLangenberg" geht morgen früh zur Hilfeleistung ab.

Lübeck, 20. Januar. Der Bürgerausschuß genehmigte einstimmig den Antrag des Senats, ein Denkmal für Kaiser Wilhelm den Großen zu errichten. Die Grund- steinlegung soll am 22. März erfolgen.

Leipzig, 20. Januar. Wie dieLeipziger Zeitung" von zuverlässiger Seite erfährt, gedenkt der König von Sachsen, einer Einladung deS Kaisers folgend, an b m für den 22, März geplanten Feste zur Erinnerung an den hundertjährigen Geburtstag des Kaisers Wilhelm I. in Berlin theilzunebmen.

Schwerin, 20. Januar. Nach hier vorliegenden Nach­richten aus Cannes schreitet die Wiedergenesung deS Großherzogs nur langsam fort, da die infolge einer phlegmonösen Entzündung entstandenen Wunden geringere Neigung zu heilen zeigen als erwünscht ist. DaS Allgemein­befinden des Patienten ist befriedigend.

Rom, 20. Januar. Auf der hiesigen deutschen Bot­schaft fand heute ein größeres Gastmahl statt, an welchem u. A. Ministerpräsident Rudini nebst Gemahlin, Unterstaats.

Feuilleton.

Eine Spazierfahrt nach Norwegen

Reiseerlebnisse von Joseph Kahn, Ranstadt (Oberheffen).

(10. Fortsetzung.)

Auch mehrere prachtvoll angelegte Parks hat sie. In einem derselben steht daS Monument TordenskjoldS. Wir speisten zum ersten Male seit dem Beginn unserer Spazier- fahrt tn einem gemüthlichen deutschen Hotel und so viel als möglich nach ächier deutscher Weise. DaS ist daS Bictoria- Hotel, deffen Eigenthümer ein Herr A. F. von Guillfeld ist, der, aus Schlesien gebürtig, schon 40 Jahre in Norwegen Wohnt und mit einer norwegischen Dame verheiratet ist, dte auch linguistisch vortrefflich auSgestattet ist und neben ihrem heimathlicheu Idiom daS Englische, Französische und Deutsche vortrefflich beherrscht. ,

In wenigen Minuten waren wir dort wie zu Hause, einige schrieben Briese an ihre Lieben in der Ferne, andere saßen da und unterhielten fich rauchend und zechend, ein Herr spielte einige Walzer, auch deutsche Zeitungen wurden eifrig durchstudirt und erst am Nachmittag machten wir einen Spaziergang durch die Stadt. Im Mittelpunkte der« selben erhebt sich die berühmte Domkirche. Sie ragt hoch über die übrigen Gebäude hinweg und macht selbst in ihrem gegenwärtigen, halb zerstörten Zustande einen mächtigen Ein« druck auf den Beschauer. Im ansehnlichsten Kirchengebäude des Nordens verdient besondere Aufmerksamkeit die in mehreren Stücken eigeuthümliche Architectur des Chors, so­wie auch der prächtige Königseingang auf der Südseite. Durch eine Seitenthür gelangen wir in den im Bau be­griffenen glügel. Hier wird tüchtig drauf los gearbeitet. Dampfsägen durchschneiden große Stetnblöcke, alte Figuren »erben wieder eingesetzt und bald wird die Kirche wieder

dastehen, wie fie in ihren guten Tagen auSgesehen haben mag. Ja, fie hat ihre Leidensgeschichte, denn sie brannte nicht weniger als fünfmal nieder. Au dem vorderen Theile deS Domes befindet fich die Aufschrift:Zur Domrestauration". Ich machte Bodow, der stets hungrig war, darauf auf­merksam. Er suchte aber vergeblich nach dem Orte, wo er Nahrung zu erhalten glaubte. Später besann er sich, daß nicht nur der Magen, sondern auch Gebäude restaurirt werden können, und warf lächelnd eine Münze in die unter der Aufschrift hängende Büchse, die er in feinem Eifer nach Fütterung übersehen hatte. Neben dem Dome ist der Friedhof, angelegt wie ein Park mit schönen Spaziergängen und Bänken. Die meisten Grabsteine stehen nicht aufrecht, sondern find liegend angebracht.

Der späte Nachmittag war zu einem Spaziergange nach dem berühmtesten Waffersalle, dem Store Lör-Boß, be« stimmt. Ein schöner Weg führt dahin. Der Wafferfall ist hinter Wäldern versteckt und nur daS Brausen und Zischen verrieth unS die Fährte. Wir besahen ihn erst von oben ein furchtbar gewaltiger Anblick! DaS Aufbrausen und Stemmen des Bettes gegen die fich wild herunterstürzenden Waffermaffen, ein ewig wüthender Kampf bildete dieses grandiöse Schauspiel, demgegenüber wir unS fast zwerghast und ohnmächtig vorkamen.

Meine Feder ist zu schwach, dem Leser diese« wunder' bare Bild vorzuzaubern. Da gabS viele Ach'S und OH'S der Verwunderung, nur unser Freund aus Sachsen verhielt fich höchst zurückhaltend, ja apathisch. Ich dachte an jenen Irländer, der, als er vor dem Niagara stand, sich dahin aussprach, daß er sich nicht darüber verwundern könne, denn daS Waffrr müsse ja herunterstürzen. Wenn ober hinanf- stürze, daß wäre etwas.

Wir wollten auch den Fall von der Tiefe aus be« trachten, wo man erst einen vollständigen Ueberblick bekommt.

Der Weg dahin ist steil, der Boden weich und naß. Auf beiden Seiten befindet fich dichtes Gebüsch. Lange stand ich da:

Unb rote er tritt an deS Felsen Hang Unb blickt in ben Schlunb hinab", da geschah auf einmal etwas, daS zur Entscheidung führen mußte. Ich bekam nämlich von hinten einen Stoß:

Unb bebenb hört man von Munb zu Munb: Hochherziger Jüngling, fahre wohl!""

Aber dies ist bloß Phantasie. Thatsache bleibt, daß ich die reinste Rutschparthie machte. Ich nicht allein, hinter mir rauschte so dicht, als kamen ganze Colonnen- ober das dauerte alles nur so lange, als ich dieses niederschreibe, denn im Nu waren wir alle wieder auf unseren Beinen, unversehrt, aber furchtbar schmutzig. Doch der Anblick des rauschenden Wasserfalles, als ob alle Furien entfesselt wären, daß Gewaltige, Erhabene und Großartige, wie das Wasser wieder in Millionen Tropfen hoch in die Luft getrieben wird, um in den Strahlen der Sonne in allen Farben eines RegenbogenS zu glänzen, entschädigte uns vollkommen für baß körperliche Mißgeschick. Lange Zeit fich in der Um­gebung des Waffrrfalleß aufzuhalten, ist nicht gut möglich, denn in wenigen Minuten wird man so naß wie ein Pudel. Das Aufsteigen war noch beschwerlicher, eine wahre SisYPhuS-Arbeit. Nach langem Auf- und Abgleiten spürten wir wieder terra firma unter unß.

Auf unserem Heimwege wurden in einem Bauernhause wieder die Kleider gereinigt und gewaschen. Auch begegnete* unß drei deutsche Marinesoldaten. Daß WortReichsadler" stand auf ihren Mützen. Sie gehörten zum Gefolge deS Kaiserß und waren von Bodoe nach Trondhjem gtfommea, um die Post zu holen.

(Fortsetzung folgt.)