Ausgabe 
21.12.1897 Erstes Blatt
 
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Der gestrige kouutag zeigte in der Stadt einen leb« haften Verkehr, wie er demletzten Sonntag vor Weihnachten" allenthalben eigen. Der Verkauf schien, von einzelnen, von der Witterung beeinflußten Branchen abgesehen, ziemlich bc« friedigend. Wie man unS tndeß mittheilt, hatte die Ver­längerung der Verkaufszeit bi- 9 Uhr so gut wie gar keinen Einfluß auf den Umsatz- eine Anzahl Geschäfte schloffen deß- halb schon kurz nach 7 bezw. 8 Uhr. Der gestrige Sonn­tag war auch einer schon lauge Jahre gepflegten Grwohuheit gemäß der Christbescheeruug bedürftiger Kinder gewidmet. Die Bescheerung der Kleinkinder sch ule zer­fiel in zwei Theile, deren ersterer mit dem Nachmittag»- Gottesdienste tu der JohanueSktrche verbunden war. Hier zeigten die Kleinen, von den Schwestern der Anstalt geleitet, wie ste, mit WeihnachtSliedern abwechselnd, recht hübsche Sprüche, BerSchen und selbst längere Erzählungen, mit er­staunlicher Sicherheit wiederzugeben vermögen, ein Beweis, was selbst bet so kleinen Kindern durch Geduld und AvS- dauer zu erreichen ist. Die eigentliche Bescheerung fand nach Schluß des Gottesdienste» in der Kleioklnder-Bewahranstalt statt, woselbst die Kleinen zunächst mit Aut» und Shocolade. Plätzchen beschenkt und dann, nach vorauSgegaugener Ansprache des Herrn Pfarrers Dr. Naumann die den Kindern be­stimmten Gaben von den Eltern derselben in Empfang ge­nommen wurden. TS war ein lieblicher Anblick, wie in langen Reihen, vom brennenden Christbaum bestrahlt, für 2l3 Kinder je ein verschnürte» Päck^en und daneben sorgfältig in ein Körbchen gelegt, Sternweck, Nüffe, Aepfel, Aut» und für die Knaben je ein Pferdchen, für die Mädchen ein Püppchen placirt waren. Helle Freude leuchtete au» den frischen Kinder- gefichtchen und hocherfreut traten fie den Heimweg an. Die Bescheerung der Tante Rothe, welche schon Nach­mittags 3 Uhr in der Turnhalle stattfand, verlief unter zahl­reicher Thetlnahme von Angehörigen und Freunden der Kinder ebenfalls recht antmirt. Auch hier boten die Kleinen mit Frau Rothe durch Vorträge usw. eine schöne Feier, und einige von den Kindern recht hübsch ausgeführte Arbeiten, welche Frau Rothe ausgestellt hatte, belehrten unS, daß die Kleinen auch An­regung zu practischen Dingen bet derTante" finden. Ueber die Bescheerung de» Herrn Lehrer» Curschmauu wird an anderer Stelle berichtet. Auch der Verein Jugendfreund, der sich daS ganze Jahr hindurch der Sammlung von Cigarrenabschnitten, Stantolkapselu rc. unter­zieht, um in der Hauptsache au» diesen Mitteln armen Kindern eine WeihnachtSfreude zu bereiten, hatte seine Be­scheerung gestern abgehalten. E» wird hier immer wieder der Beweis erbracht, daß durch Sammlung selbst werthlo» scheinender Gegenstände mit der Zett eine ansehnitche Summe zu erreichen ist, denn auch dieseSmal standen dem Verein die Mittel zur Verfügung, 10 Mädchen und 9 Knaben voll­ständig von Kopf bis zu Fuß neu zu kleiden. Sämmtliche Kleidungsstücke find aus guten, dauerhaften Stoffen gearbeitet und für jedes Kind nach Maaß angefertigt. Möge das sich überall geltend machende löbliche Streben, Gute» zu stiften und Freude zu bereiten, auch fernerhin die nöthige Unter­stützung finden.

Eterdekaffe der Sastwirthe. Man schreibt un»: Seit der im October d. I. zu Frankfurt stattgehabten Gene­ralversammlung de» Deutschen Gastwirthe-Verbande», bei welcher Gelegenheit die Sterbekasse der Gastwirthe einer scharfen Erörterung unterzogen wurde, rumort e» hier und da unter den Gastwirthen. Gastwirthe der Pfalz, sowie der Verein der Mannheimer Wirthe haben in Versammlungen erklärt, daß ihnen die Verwaltung der Verbandskasse zu theuer arbeite. Man hat in der Pfalz sowohl al» auch anderöwo begonnen, neue Sterbekaffen zu gründen und alle bestehenden kleinen Kaffen zu organisiren. Auch die Gastwirthe von Gießen und Umgegend find mit der Verwaltung der Verbandskaffe nicht einverstanden. Die Vorschläge, welche die Gießener Dele- girten in Frankfurt der Generalversammlung machten, an den BerwaltungSkosten zu sparen, wurden abgelehnt. Die Franksurter Beschlüffe wurden von den Gießener Wirthen mißbilligt, und so trat hier eine 15 gliedrige Commission zu­sammen, um wzgen der Grü ud uu g einer Wirt He-S ter be­lasse für die ganze Provinz Oberhessen die ersten vorbereitenden Schritte zu thun. Das Resultat dieser Commtsfioosberathungen wurde in der vergangenen Woche einer Generalversammlung unterbreitet und allgemein ge­billigt. E» sollen vorerst bis 1. April 1898 von jedem Collegen, welcher die Mitgliedschaft erwerben will, Mk. 6. erhoben werden, welche in monatlichen Raten ä 2 Mk. be­zahlt werden können. Hat fich bis 1. April L I. die zu bildende Sterbekaffe nicht constttuirt, so werden die Einlagen zurückgegeben. Im andern Fall wird von den 6 Mk. das von einer noch zu bestimmenden Commission festgesetzte Eintritts­geld in Abzug gebracht, der Rest aber gutgeschrieben, bis da» betreffende Mitglied freiwillig auStritt oder durch den Tod abgeht. ES sollen pro Monat 3 Mk. Beitrag erhoben werden, da­gegen ein Sterbegeld von 1000 Mk. zur Auszahlung ge­langen. In einer im Februar k. I». einzuberufenden General - Versammlung soll von Mathematikern Aus­schluß gegeben werden über die Lebensfähigkeit einer solchen Kaffe.

** Auszeichnung Auf der Bogel- und Geflügel­

auSstellung zu Fnlda hat Herr Konrad Rübsamen von hier für ausgestellte Enten vier Erste Preise, für Hühner einen Ersten und zwei Zweite Preise erhalten.

Sachbeschädigung. In der Steinstraße wurde vor einigen Tagen NachtS an verschiedenen hölzernen Einfriedig­ungen die Latten abge.rissen und zerbrochen. Die Thäter wurden durch einen Schutzmann ermittelt und werden fich demnächst wegen Sachbeschädigung zu verantworten haben.

Weckdiebstahl. Gestern Morgen ertappte ein Schutz­mann ein junge» Frauenzimmer beim Entwenden von Weck- deuteln mit Inhalt. ______

t V-« 8tnbe, 19. Deeember. Jetzt, kurz jvor dem Jahreswechsel, wird der Haufirhandelmit Neujahrskarten wieder seine Blüthen treiben. Wenn man herzliche und höf­liche Glückwünsche mit Freuden begrüßt, so werden doch durch spöttische und unfiäthige Witzkarten überall Beleidigungen und Gehässigkeiten hervorgerufen. Gerade durch den Haufirhandel werden eine Menge solcher Karten aufs flache Land gebracht und dadurch leichte Gelegenheiten zum Kaufen geboten. Könnte nicht der Haufirhandel mit solchen Witzkarten verboten und dadurch deffen schädliche Folgen vermieden werden?

Q Reiskirchen, 19. December. Beim Rangiren de» hier Abend» gegen f/i7 Uhr verkehrenden Güterzuges entgleisten auf der Weiche vier Pack- und Personenwagen. Nach ungefähr zweistündiger Arbeit waren die Wagen wieder auf da» richtiger Geleise gebracht und konnte der Zug seine Fahrt fortsetzen.

f Nidda, 19. December. Nächsten Mittwoch begeht der hiesige Kriegerverein die Feier seine» 25jährigen Be­stehens. Dieselbe wird eingeleitet Abend» */,8 Uhr durch einen großen LampionSzug mit darauf folgenden CommerS im GasthausZur Traube".

Mainz, 19. December. Wie da»Mainzer Journal" vernimmt, wird zum diamantenen Priesterjubiläum des Papstes ein gemeinsamer Hirtenbrief des preußischen Episcopats, rnttunterzeichnet von dem Bischof von Mainz und dem Capitularverweser von Freiburg, erscheinen. Der Hirten­brief soll am Stephanstag in allen Kirchen von der Kanzel verkündigt werden. Am Neujahrstag ist kirchliche Feier und wird die an diesem Tage abzuhaltende Kircheucollecte al» be­sonderer PeterSpfennig dem Papste von den Bischöfen ein- gesandt werden.

Mainz, 19. December. Anläßlich eine» ErweiterungS- baue» der Kellerräume fand gestern in der bekannten Champagnerfabrik von Chr. Ad. Kupferberg & Cie. hier ein Keller fest statt, an welchem die Spitzen der staatlichen, städtischen und Militärbehörden, zahlreiche Stadtverordneten, Mitglieder der Handelskammer, hohe Gerichtsherren, sowie 600700 sonstige geladene Gäste theilnahmen. Da» Fest, welches in einer solchen Gestalt überhaupt nur in einer ächten rheinischen Stadt denkbar ist, begann mit einer Besichtigung der riesigen, in fünf Etagen übereinander gebauten Keller- räume, durch welche sich die zahlreiche Gästeschaar im Gänse­marsch, treppauf, treppab, an einigen Millionen Flaschen Champagner und Fässern von ungeheurer Größe vorbei, müh­sam nach dem Oberbau schlängelte. Hier war dann in einer 800900 Personen fassenden, reich decorirten Festhalle ein opulentes Frühstück servirt, zu welchem den Gästen nur die feinsten Marken der Firma,Kupferberg-Gold" credenzt wurden. Nach den üblichen Begrüßungsreden, Lobspenden auf die Fabrikleituug und da» Emporblühen der rheinischen Champagneriudustrie, sowie einem Begrüßungstelegramm an den Fürsten Bismarck, der im Jahre 1870 in dem Hanse Kupferberg Quartier hatte, trat alsbald die allgemeine rheinische Freudigkeit ein, der sich der größte Theil bis zum Andruck d>-r Abend» hinoab.

Verinischtes.

* Marburg, 20. December. Der Kaiser schickte dem OffiziercorpS der 11. Jäger seine B-onccbÜste mit Regulator Und jeder Compagnie lein Bild.______________________________

Eingesandt.

Gieße«, 20. December 1897.

Es ist eine schöne Sitte, alljährlich zu Weihnachten auch be­dürftigen Kindern durch eine Ehrtstdescheerung eine Freude zu machen.

So war Herr Cur sch mann wieder in der angenehmen Lage, bei seiner diesjährigen Bescheerung 300 Kinder, 245 Mädchen und 55 Knaben, vollständig kleiden zu können. Seiner freundlichen Ein­ladung Folge leistend, besichtigten wir am Sonntag Nachmittag in der Turnhalle der Stadtmädchensch^e mit großem Interesse die in so reichlichem Maße gespendeten Geschenke, defteheud in neuen Kleidern aus nur gediegenen Stoffen für Mädchen und Knaben. Durch Verwendung der 3Ulfen seiner und der Schmidt'schen Stiftung, sowie durch die von edelbenkenden Damen und Herren unserer Stadt gespendeten Gaben war es Herrn Curschmann möglich, eine so groß­artige Bescheerung wieder veranstalten zu können. Außer den Kleidern erhielt jedes Kind eine bis zwei Bretzeln, Nüsse und Anis. Man sah es den freudestrahlenden Augen der Kinder an, daß auch für fie heute ein besonderer Festtag war. Ader auch dem edlen Spender der Gaben war dieser Tag ein Festtag. Ihm ist etz ein wahres Brdürsniß, alljährlich die Bedürftigen unserer Stadt am Weibnachtsseste durch Geschenke zu erfreuen. Ist es doch das 49. Mal, daß Herr Curichmann diesen humanen Zweck zur Ausführung ge­bracht hat. Es ist erstaunlich, wie er in seinem Alter noch eine solche Riesenarbeit in wenigen Wochen überwältigen konnte. Nur

der Gedanke, Anderen zu helfen, Anderen eine Freude zu bereite«, hat ihm die Arbeit erleichtert und feine Arbeitskraft gestählt, und dieS verdient volle Anerkennung und innigen Dank, den wir im Namen der B-lcheerien hiermit auLsprechen.

Um 4 Uhr nahm die Feier ihren Anfang. Der fchön geschmückte Wethnachisbaum ward: angezündet, und freudestrahlend nahm die jugendliche Schaar ihre Plätze ein. Die Schülerinnen der oberen Klaffen der Stadtmädchenschule sangen unter Leitung des Herrn Trautmann mehrere dreistimmig« W-ihnachtslteder und gestalteten die Feier zu einer wahrhaft erhebend«. Zuerst wurde gelungen: .Hosianna dem Sohne Davids."

Tiefergriffen hiell hierauf Herr Curschmann folgende Ansprache: .Hochgeeehrte Anwesende, liebe Kinder! Ich habe durchaus nicht die Absicht, eine lange Rede zu hallen und Eure Geduld lange in Anspruch zu nehmen. Vorerst danke ich dem lieben Gott, daß er mir die große Gnade erwiesen und mir die Kraft gegeben hat, zum 49. Mal wieder vor einer so großen Schaar Kinder stehen und ihnen eine Freude bereiten zu können. Dor etwa zwei Monaten ist daS Christkindchen zu mir gekommen und hat mich gefragt, ob ich wieder brave Kinder hätte, denen ich beschirm wollte. Da habe ich ja' gesagt. Ich habe alsdann viele Gaden erhalten, die hernach unter Euch verlheiU werden. Ich freue wich, daß Ihr alle fo aute Zeugnisse erhalten habt, weil Ihr brav und fleißig gewesen seid. Fahrt so fort, Euren Lehrern, Lehrerinnen und Eltern Freude zu machen, so wird eS Euch an Gottes Beistand nicht fehlen. Hoffent­lich kann ich die meisten von Euch im nächsten Jahre bei meinem 50jährigen BescheerungS-Jubiläum noch reichlicher mit Gaben be­denken.

Unmöglich wäre es mir gewesen, eine so umfangreiche Be­scheerung veranstalten zu können, wenn ich nicht unterstützt worden wäre. Ich spreche daher allen edlen Menschen, die mtr so viele Gaben haben zukommen lasten, nochmals meinen herzlichsten Dank auS. Auch danke ich Herrn Oberlehrer Fuhr, der die Freundlichkeit hatte, mir diesen geräumigen Saal und ein Zimmer zur Ausführung meiner Befcheerung zu Überreifen, fowie auch Herrn Trautmann für die Einübung und Leitung der febenen Gelänge, die mich tief gerührt und wahrhaft erbaut haben. Ferner danke ich allen Lehrern und Lehrerinnen, die mir fo bereitwilltgst Auskunft übet ihre Kinder ertheilt und mich unterstützt haben. Ebenso danke ich Herrn und Frau Becker für die viele Mühe und Arbeit, die fie mit der Aus­gabe der Kleiderstoffe, fowie mit der Empfangnahme und Aufbe­wahrung bet Kleider gehabt haben. Schließlich wünfche ich allen verehrten Anwefenden recht vergnügte Weihnachten und hoffe, daß daS Chrtstktndchen auch bet ihnen Eingang halten möge!"

Hierauf fangen die Schülerinnen »Ehre fei Gott in der Höhe!'- nach zwei verschiedenen Melodien. Sämmtliche Lieder wurden rein, sehr präciS, mit schönet, deutlicher Aussprache und allen Schatttt- ungen meisterhaft vorgetragen. Keine Schülerin hatte ein Buch In der Hand, die Augen sämmtttcher Mädchen waren mit großer Auf­merksamkeit auf ihren Dirigenten gerichtet. Nur fo ist eS bei gründ­licher EUiüdung der. Einzelstimmen denkbar, baß fo Vorzügliche» geleistet werben kann.

Hochbeglückt und freubestrahlend nahmen die Jtinber ihr« Ge­schenke in Empfang, bankten Herrn Curschmann herzlichst und wanderten wohlbepackt und in fröhlichster Stimmung nach Haufe.

Möge es Herrn Curschmann nicht allein im kommenden Jahre bet feinem 50jährtgen BescheerungS-Jubiläum, sondern noch viele Jahre vergönnt fein, bas edle Werk zur Freude der Bedürftigen unferer Stadt in voller Manneskrast fortzufetzen.

2Kird^lid?e Anzeigers öet Stafec Mietzen.

«vangelifche Gemeinde.

Da die Stadtkirche zu Weihnachten noch nicht benutzt werden kann, so sollen an den beiden Feiertagen in der JohanneSkitche Vormittags zwei Gottesdienste, um 91/, Uhr und um 11*/« Uhr, und Nachmittags 5 Uhr ein Gottesdienst gehalten werden.

In der FriebhofScapelle findet während der Weihnachtsfeier» tage kein Gottesdienst statt.

Am 1. Weihnachtsfeiertage wird eine Collecte für die Klein- kinder-Bewahranstalt, am 2. Feiertage «ine solche für die Armen erhoben.

Abendmahl wird während der Feiertage nickt gehalten werden.

UNIvr Jür Herren!

Jedes junge Mädchen, jede Dame, jede Frau wird angenehm überrascht fein, wenn ste am Be- fcheerungsabend u. A. auch einen wirklich nützlichen Artikel für ihre Toilette findet Wir machen daher die Herrenwelt auf die herrlichen Weihnachtscartone aufmerksam, die die Firma Doering & Cie. unter GratiSdeigabe eilteS Sachet» mm Parfümiren der Wüsche für chr? Kunden »um diesjährigen Weihnachtsfeste unfertigen ließ. Ein jeder olefer wunderhübschen seinen Sartons enthält 3 Stück der renommtrten echten Doering» Seife mit der Enke und eignet sich dieser Artikel bei der prächtigen Ausstattung und Eleganz der CartonS zu einem felfr hübschen und repräsen- tationSfähigen Betgeschenke ganz besonders für Damen. Diese farbenprächtigen Cartons find', so lange der Vorrath reicht, ohne Preiserhöhung in allen hiesigen Verkaufsstellen zu haben. Man benutze diese Gelegenheit und kaufe zeitig. 11120

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Der lli-ftbeftanii meiner Spielm.uren

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Louis Frohnhausen, MSusöurg 7.