Ausgabe 
19.1.1897 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

ßiaah" folgwdkn

Bttli ettiint

D«

cdd)^ gRont

tzAn

0n»^

Vrrein u yrobuctci genehv'S Der Ser lereffeo i schirdtlltr zum Aut »er

Mionc -aß,6ie biflt gtlal )a§ gerat vornherein »albe von taran betg PorloS un »urde, hn Pltnun \NW Wnstavi Bttll

Senoffen »litt lau Kashingtoi Ftschdampf tnV zu \ Vw^' neuen In glfdjetti1 Btt »endet f Horrtfp bitrtfftnb ftad) ÜBib nur 36 pi Güter auf Ehrungen hauptungr Wrcheu i Slagen bi dem Abzi Linie von hingeivieie von 94- burgerHsi der oflüfia: farlli

Äammnj

i|

Li«, drckeitete wlljli Do» Herrn ®rW&Dng (i Solang bte irgend ei lül^l mtinope * toten ^Matto *«W ®tthn

MwtHin * Mi Npt», bit:

Mfa

Mi E'aiity,

Stcbaction: Ä. Echryda. Druck und Verlag der Brühl'schen UniverfitätS-Buch« und Steindruckerei (Pietsch & Scheyda) in Gießen.

in nur besten Qualitäten

275

I

Marktstraße 3.

SSO

16

23

Durchm.

ESU

25 cm

1

312

158

Kinder, empfiehlt

368

EmilOrbig

2.

3.

Koeniger.

592

4.

I Kaufgesuche

5.

kauft ständig

705

Subdirection Frankfurt a. M.:

> 724

Vorzügliches Gebäck zu Thee, Wein rc., sowie für Kranke und

Fichten-Stämme (Bauholz), 14 bis 26 cm Durchm. 72,28 fm, Fichten-Stangen (Leiterbäume, Sparren) 10,22 fm.

Wien I

Annagasee 8 a.

Berlin SW.

AnhaltetraBse No. 14.

Holz), 3055 cm ---- 15,08 fm, Kirschbaum-Stamm, Durchm., 0,59 fm,

Anfang der Versteigerung und Zu­sammenkunft am Steinbruch des Districts Tannengarten. Das Eichen- Stammholz kommt zuerst zur Ver­steigerung.

Arnsburg, den 13. Januar 1897.

Gräfliche Oberförsterei.

Conditorei H. Bettler,

Ecke Frankfurterstraße-Süd Anlage.

Wittekind- Marie- Frühstück- Mixed-

Biscuit

Eichen-Stämme 1. Kl. (Schnitt­holz), 4264 cm Durchm. = 24,04 fm, Eichen Stämme 2. Kl. (Schnitt-

Haus

Berliner Pfannkuchen,

Kreppeln, Cafv und Thee- Gebäck, große Auswahl in Kuchen und Torten empfiehlt täglich frisch

6. Kindervergorgung vermittelstCapitalversicherung für die Lehr-, Stadien- und Militärzeit, sowie als Brautaussteuer und Versorgung unverheiratheter Töchter.

Am 1. Juli 1896 bestanden in sämmtlichen Abtheilungen des Vereins 196227 Versicherungen über 1552009 versicherte Personen.

Prospecte und Versichernngs - Bedingungen werden von der Direction und sämmtlichen Vertretern des Vereins abgegeben.

infolge innerer Erkrankung oder Unfalls Entschädigung von Mk. 2.50 bis Mk. 20 täglich.

Invalidenrente bei völliger od. theilweiser Arbeits­unfähigkeit (Berufsunfähigkeit) infolge innerer Erkran­kung od. Unfalls von jährl Mk. 500 bis Mk. 3500, zahl­bar bis zuin Ablauf des 65. Lebensjahres desVericherten.

(Unkündbare Unfall-Invaliditäts-Versicherung.) Altersrente, beginnend nach Ablauf des 65. Lebens­jahres des Versicherten im jährlichen Betrag voa Mk. 500 bis Mk. 3500.

Dienstunfähigkelts-Versicherung vermittelst der Capitalversicherung, beginnend mit dem Eintritt von Invalidität oder der Vollendung des 65. Lebens­jahres des Versicherten.

Wittwen- und Waisenversorgung vermittelst der Capitalversicherung für den Fall des Todes des Versicherten.

Hob. Wallaoh, M Krause, Hirschapotheke und in der Eogelapotheke.

Ällgem. Deutscher Versicherung-Verein

G eneraldirektion STUTTGART Uhlandstr. No. 5.

Juristische Person. Begründet 1875. %*<- Staatsoberaufsicht.

Fiiialdirektionen

mit Plombe.

Vorräthig in GieSSOO bei:

Herrn. Reiffenstein, Neue Krame Nr. 25.

Vertreter für Giessen:

Hch. Hochreuther, Südanlage Nr. 5.

wird. Ca. 60 bequeme Sitzplätze an großen Tischen find vorhanden, die Räume find mit gutem Licht versehen und stets bei kaltem Wrtter gehetzt. An Zeitungen und Zeit- schriften wird es dem Institut nicht fehlen, die Redactionen der hier erscheinenden Blätter sowohl, wie viele auswärtige und mehrere Verlag-Handlungen stellen ihre Schriften kostenlos zur Verfügung, sodaß in dieser Hinsicht reiche Auswahl vor- Händen ist. Ferner findet in einem Zimmer eine kleine Handbibliothek Aufstellung, die der freien Benutzung der Besucher zur Verfügung steht. Die eigentliche Bibliothek, deren Grundstock die ca. 1800 Bande starke vom Volks- dildungSverein überlasiene Büchersammlung bildet, wird von einem besonders angeftellten Bibliothekar verwaltet, der auch in allen einschlägigen Fragen den Besuchern mit Rath und That zur Hand geht. Sie wird nicht nur belletristische und literarische Werke enthalten, sondern besonders auch die ver­schiedensten Fachschriften, religiöse und socialpolitische Sachen, sodaß jedem Bedürfniß gedient werden kann. Die Benutzung ist so erleichtert, daß die Bücher, ohne vorher bestellt zu sein, sofort mit nach Hause genommen werden können. Die Besuchsstunden find für Werktage auf die Zeit von 6 bis 9*/s Uhr Abends und für Sonntags auf die Zeit von 11 bis 1 und von 5 bis 9*/r Uhr Abends festgesetzt. Wenn die Vorbereitungsarbeiten in dem Maße, wie seither ibren Fort­gang nehmen, wird im nächsten Monat die Anstalt eröffnet werden können.

Im Großherzo glich en Hoftheater gab es ^in der abgelaufenen Berichtswoche im Schauspiel wieder eine Premiöre. DaS jüngste Werk der bekannten Lustspiel-Firma Schönthan-Koppel-Ellfeld,Renaissance" benannt, erntete, wie an anderen Bühnen so auch hier freundlichen Beifall. Die Aufführung des seinem Inhalte nach nicht gerade be­

deutenden Stücke» war Dank der Besetzung der einzelne» Rollen mit ersten Kräften eine sehr gute und dürfte ein gut Theil des Erfolges gerade diesen zusallen.

In der Oper ist die Personenfrage immer noch nicht gelöst. Gegenwärtig beginnt ein Leipziger Gast, Herr Julius de Grach vom Stadttheater in Leipzig, ein auf Engagement berechnetes Gastspiel alsSiegmund" in Wagners Walküre". Ueber den Erfolg deffelbeu wird Ihnen später berichtet werden.

Eine sehr große Probe ihres Können» hat die Groß- herzogliche Hof musik in ihrem letzten Concerte durch die gelungene Aufführung des außerordentlich verschiedenartig beurtheilten Richard Strauß'schen Werke»Till EuleuspregelS lustige Streiche" geliefert. War die Aufnahme deffelbeu auch keine besonders warme Seitens des Publikums, so gebührt doch der Capelle für die außerordentliche Exaktheit und künst­lerische Vollendung, mit der die oft recht schwierigen Partien durchgeführt wurden, volles Lob. Als Solist wirkte in d'm Concerte mit Herr Raimund von Zur Mühlen, ein Künstler mit hohen natürlichen Mitteln und nicht minder großer technischer Fertigkeit. Seine Leistungen fanden bei seinem ersten Auftreten dahier sofort den vollen Beifall de» Publikums.

Mittlerweile ist nun endlich vor einigen Tagen die Concession zum Betriebe der Wirthschast im hiesigen Orpheum" vom Kreisamt an Herrn W. Reinhold, früher in Gießen wohnend, ertheilt worden. Der frühere artistische Director de- LocalS, Herr Caefaro, hat die künstlerische Leitung wiederum Übernommen und so werden denn von jetzt ab die hier so lange entbehrten Schaustellungen, wenn auch nicht ganz in dem früheren Maße, wieder beginnen, was namentlich in studentischen Kreisen lebhaft begrüßt wird.

j Flotter Schnurrbart!^.

Franz.Haar-u.Bart- Ellxlr, schnellstes Mittel z.Erlang.ein.start.Haar- u. Bartwuchs. Bcr- 'AHr hindcrg. v. Haarausfall- Vn Dies. Cligir, lausnds.

bew ist all. Pomaden, ZmcL u. Bals, entschied. JBLvorzu;iehen.

Erfolg garanlltt!

ä Dose M.l,- u. 2, nebst Gebrauchs, u. Ga- c ' ranticsch- Lers.diScr.p.

Nachn. ob. Sins. b. Betrag.(a. t.Bricsm. alLSänbcr) Allein echt zu beziehen durch. <

Parfiimeriefabr. F. W. A. leyer, ____ Ham bürg-Eilbock.

Leere

Kindkrmehl-Klchbülhskn

Bürger!. Mittagstisch

333 ä 50 im -Rebstock*.

per Pfund 50 Pfennig.

Wittwe Hassan, Hoflieferant Frankfurt a. M.

empfiehlt feinste Java-Mischungen JC. 1.60, 1.70 und 1.80 per Pfund netto, sowie Chinesischen Thee in be­währtesten Sorten, lose und in allen Packungen. 215

Niederlage bei Eberhard Dort, Gießen.

Feuilleton.

Wochenbriefe aus der Nesiden).

(Originalbericht deSGießener Anzeigers).

Z. Darmstadt, 14. Januar.

Oeffentliche Lesehalle. - Uni dem Knnstleben. Bom Orpheum.

Unsere Stadt wird in kurzer Zeit um ein Institut bereichert werden, daS allem Anscheine nach einem großen Bedürfniffe, namentlich für die unteren Schichten deS Volkes abhelfen wird. Den vereinten Bestrebungen des Volks­bildungsvereins und de» Lehrervereins ist es nämlich gelungen, die Mittel zur Gründung einer öffentlichen Lesehalle und Bibliothek zusammenzubringen, die namentlich der arbeitenden Klaffe in freien Stunden eine Quelle der geistigen Erholung und Weiterbildung sein soll. Man hat mit dieser Art der Lesehallen in England namentlich gute Erfolge erzielt und auch unsere Nachbarstädte Frankfurt a. M., Mainz und Wiesbaden erfreuen sich derselben wohlthätigen Einrichtung. Nun wird man fragen, ob hier in Darmstadt, wo neben der Großh. Hofbibliothek, die doch eine der hervorragendsten Büchersammlungen in ganz Deutschland besitzt, auch noch die Bibliothek deS Gewerbevereins u. a. Dielen zugänglich ist, ein wirkliches Bedürfniß für die Errichtung der obengenannten Institution vorliegt. Indessen die Hofbibliothek ist fast aus­schließlich eine Sammlung von Werken, deren Benutzung nur Gelehrten von Interesse ist, die Benutzung der Bibliothek de- Gewerbevereins wiederum ist ziemlich erschwert für den, der tagsüber beschäftigt ist. Man hat deshalb mitten in der Stadt, in der in dem ersten Geschäftsviertel gelegenen Louisenstraße, ein großes Local gemiethet und so behaglich auSgestattet, daß eS ein angenehmer Aufenthaltsort werden

ÄmMrjitztt E. Wein ist da und verttlgt radical und sicher unter Garantie Ratten, Mäuse, Schwabe« rc. Me andern Mittel weit Übertreffend. Zahlr. Ref. u. Zeugn. stehen zu Diensten. 69t) Näheres .Stadt Berlin".

|vermischteAnzeigefL|

ST Aus Dankbarkeit und zum Wohle Magenleidender gebe ich Jedermann gern unentgeltliche Aus­kunft über meine ehemaligen Magen­beschwerden, Schmerzen, Verdauungs­störung, Appetitmangel rc. und theile mit, wie ich ungeachtet meines hohen Alters hiervon befreit und gesund geworden bin. 216 F. Koch, König!. Förster a D , PSmbse«, Post Nieheim (Westfalen) Füchse, Marder, Iltisse, Dachse,

Atschotter sowie

Reh- und Hasenfelle kaufe zu

höchsten Preisen. WS Georg Schultheis, Kürschner,

sgflF Wer schnell und billigst Stellung finde« wM, verlange per Postkarte die »Deutsche Vacanzen-Post" in Gelingen.

Weitestgehende Einzel-Versicherung

und

Familien-V ersorgung.

Kranken-, Unfall- und Invaliditäts -Versicherung, Alters-, Wittwen- und Waisen-Versorgung.

Wichtig für

Gross-Industrielle u. Bankgeschäfte

zum Zweck der

Pkufisnö-Nersichenmg einzelner oder fimmtlicher Seamten

desgleichen für

Einzelversicherung für Fabrikanten und Gewerbetreibende, sowie für Gelehrte, Rechtsanwälte, Aerzte otc. etc.

Der Verein gewärt:

1. Bei vorübergehender Erwerbsunfähigkeit

natürlichen Wildunger Mineralwässer der Georg-Bietor- und Helenen-Ouelle find altbewährt und unübertroffen bei Stieren», Blasen» u. Steinleide«, sehr wirksam bet Magen» u. Darnttatarrhe«, bei StSrunge« der Blntmischnvgen als Vlutarmvth, Bleichsucht u. s. w. Wasser, käuflich in d Mineralwasserhandl. u. Apotheken versendet in stets frisch. Füllung die Unterzeichnete. Versand in 1895 über 810,000 Flaschen. DaS im Handel vor- kommende angebliche Wildunger Salz ist ein zum Theil «nlSSliche», nahezu werthlose» fünftI. Fabrikat Aus hies Quellen werden keine Salze bereitet- Schritten gratis u. frei. Die Inspektion d. Wildunger Mt«eralqnell.»Aetien Sesellsch.

Emser Pastillen mit Plombe, dargestellt aus den echten Salzen der König Wilhelms-Felsenquellen, sind ein bewährtes Mittel gegen Husten, Heiserkeit, Verschleimung, Magen­schwäche und Verdauungsstörung.

Um keine Nachahmungen zu er­halten, beachte man, dass jede Schachtel mit einer Plombe ver­schlossen ist und verlange ausdrücklich

Emser Pastillen

| Empfehlungen. |

AMts-MImten

für Ausflugspunkte und Restaurationen nach phokogr. Aufnahmen in feinster und billigster Ausführung empfiehlt MC Kühn, Püjmrhaublnng.

r Otto Schmidt & Co.;;

Spoclal-Betten-Geschäft | Köln a. Rhein. t ,

245] Schönes Mansardenlogis in der Nähe der Ostanlage an ruhige Leute so, fort zu vermiethen.

_________Nähere» bei ff. Habenicht.

ö7j Vswaldsgarte« 79, erste Etage 5 Zimmer und Zubehör, in Folge Ver­setzung deS Herrn Ingenieur Lutz, per 1. Avril zu vermiethen. Pet. Leppla.

337] Zwei möblirte Zimmer zu ver» mietben-________Marktplatz 18, HI

568J Möblirtes Zimmer zu vermiethen.

H. Orbninger Stetnstraße 59.

696] MSblirte« Zimmer zu ver» miethe«.________Dammfiratz« 5.

mit schönem Laden,

in vorzüglicher Geschäftslage, für Metzger, Sattler. Spengler, Buchbinder rc. sehr geeignet, ist unter günstigen Be­dingungen billig zu verkaufen.

Offerten unter A. Z. 101 an die

Expedition d. Bl.499

Ein gut erhaltenes, viersitziges

Break

ist preiSwerth zu verkaufen.

Heinr. Simon,

638_________Neuenwea 32._______

687] Ein eleganter Damen-MaSke« anzug zu verkaufen.

Rodheimerstratze 12 bei Burks Mühle.

Otto Schaaf, Seltersweg 39.

^bte^^gebote. I

Mehrere tüchtige

Former, die keinemFachverein angehören, finden sofort dauernde Beschäftigung bei hohem Lohn.

Zchmlum Liskugikßttei und MaschineuMrik Robert Rehn & Co., Schwelm i. W. 683

r Bett Nr. 3.1

2 Ale besondere vortheilhaft em- ! [ X pfehlen wir unser beliebtes Bett < , X Nr. 3, bestehend aus 1 Oberbett < , X und L KiHHen. Dasselbe ist , , (B von sehr starkem Cöper-Inlott t ( 5 uniroth, roth rosa oder bunten < , X Streifen, mit neuen gut gereinig- t ( X ten llalbdannen ausreichend , , 1 sch'läflg 190X100 cm MR. 16.50 ] ' O passendes Unterbett 0.50 ( > j li/sschläflg 190X120 cm 18.50 ] ' X passendes Unterbett 11. t ( 2 schläflg 200 X140 cm 20.50 r G passendes Unterbett 13.50 < 1 W Versand gegen Nachn. Verpack. < 1 g gratis. Preisliste umgeh, franco. 1

|BehördncheAnzeigen|

Mittwoch den 20. Januar 1897, Vormittags 11 Uhr, soll im Garnison- Lazareth Gießen die Lieferung der iür daS Jahr 1897/98 erforderlichen Ber- pflegungsbedürfniffe und die Abnahme der gewonnenen Brotreste, Küchenabfälle und Knochen verdungen werden.

Die Bedingungen find während der Dienststunden im Geschäftszimmer des LazarethS einzusehen. 427

Grotzh. «arnison-Lazareth.

rVe^teigerungerLg

Bau und Nutzholz- Versteigerung.

Donnerstag den 21. l. M., beginnend Vormittags 10 Uhr, werden im Feldheimer Wald bei Hungen versteigert: