Zweige« aus Essen über die Wohnung« - DeSinfection. ^r. v. E-march führte an«: Bon einer WohnungSdeSiufectiov könne vorläufig nicht Abstand genommen werden. In vielen Fällen sei die DeSiufection das einzige Mittel zur Bekämpfung heretnbrecheoder Epidemien. Die ZwangS-DeSiafectiou könne anf ganz bestimmte Krankheiten beschränkt werden, müsse aber unbedingt für Sholera, Ruhr und Diphtherie beibehalten und für Hotels und grobe MtethSwohoungeu bestehen bleiben. Die eit Formaltn angestellte» Versuche hatten ergeben, daß For- ealtn ein vorzügliches DeStofeetionSmittel fei. Oberbürgermeister Zweigert verlangt die Anstellung besonderer Wohnung«. DeSiufectoren. Oberstabsarzt Professor Dr. Pfuhl-Straßburg behauptet unter dem Widerspruch der Versammlung, beim AuSbruch von ThphuS-Eptdemien in Kasernen sei der Typhu«. Erreger stets in der Sivilbevölkerung gefunden worden. In der DiScusfion traten Gegensätze hervor, deren Lösung der Zukunft Vorbehalten bleiben müssen. ES sprach hierauf Gehetmrath Dr. Battlehner von Karlsruhe über die Der- breitung von ansteckenden Krankheiten tu Badeorten uud Sommerfrischen. Er führte auS, die Möglichkeit, daß die Besucher ansteckende Krankheiten in Bäder uud Sommerfrischen »itbringen und verbreiten, sei viel geringer als das Gegen- theil. Er verlangt, den Aerzten müffe die Anzeigepflicht für ansteckende Krankheiten überall auferlegt werden und die von ansteckenden Krankheiten Befallenen sofort in Asyl-Häuser überführt werden.
Vern, 16. September. Don Carlos hatte in den letzten Tagen eine Unterredung mit einem Schweizer, welchen | er seit 20 Jahren kennt. Er sprach sich über die Lage in Spanien dahin aus, daß er gegen die jetzige Köuigin-Regentin niemals etwas unternehmen werde. Auch werde er nicht an die Höfe appelltren, um seinem Rechte Geltung zu verschaffen.
Vera, 16. September. Zu der Unterredung des I Don Carlos mit einem Schweizer wird noch gemeldet, I daß Don Carlos den Zusammenbruch de« jetzigen Regimes I in Spanien sür unmittelbar bevorstehend hält. Eine repu- bltkantsche Regierung sei aber unmöglich. Er werde ine I Königin nicht zur Flucht drängen, aber in Spanien einziehen, I lobalö dieselbe die Grenze überschritten haben wird.
Wie». 16. September. Der GeneralstabSchef Beck, welcher bereits den höchsten preußischen Orden besitzt, erhielt von Kaiser Wilhelm eine TabatiAre mit dem Namenszuge I deS Kaiser« in Brillanten, der Kriegsminister v. Kriegs- | Hammer erhielt den Schwarzen Adlerorden, der Honved- Minister Baron Fejerväry die Brillanten zum Rothen Adlerorden 1. Klaffe und der Artillerie-Jnspector Kropatschek den Kronenorden 1. Klaffe. — Kaiser Franz Joieph verlieh dem deutschen Botschafter Grafen Eulenburg unb dem GeneralstabSchef Grafen Schlieffen das Großkreuz de« StephanSordenS. Der ruffische GeneralstabSchef Obrutscheff erhielt ebenfalls einen hohen österreichischen Orden.
Toti». 16. September. Dir Kaiser-Manöver hatten bei prachtvollem Wetter einen glänzenden Verlauf genommen. Nach Schluß derselben sprach sich Kaiser Wilhelm zu mehreren Generalen auf das Günstigste über die Leistungen der öfter- reichisch-ungarischen Armee auS. Ebenso hob der rusfifche GeneralstabSchef Obrutscheff rühmend hervor, daß die Truppen nicht parademäßig vorbereitet gewesen, sondern daß Offiziere und Soldaten eine schwere kriegsmäßige Arbeit verrichtet hätten.
Mvhac», 16. September. Die beiden Kaiser trafen an Bord der Sophie um 4 Uhr in Pokopfok ein. Trotz strömenden Regen« begaben sie fich zur Pürsche, von wo sie um 8 Uhr früh auf da« Schiff zurückkehrten und daselbst da« Frühstück einnahmen. Um 10 Uhr trafen,die Monarchen im Schlöffe deS Erzherzog« Friedrich ein.
Mohac», 16. September. Kaiser Franz Josef traf mittelst Separatzug unter nicht endenwollenden Eljenrufen eine Viertelstunde vor dem deutschen Kaiser hier ein und erwartete seinen hohen Verbündeten in dem prächtigen Pavillon in Anwesenheit der Vertreter des Comitat« und der Stadtbehörden. Gegen Abend erfolgte die Abreise beider Monarchen nach dem Jagdschloß Bellhe.
Pari». 16. September, „ßanterne" will wissen, daß die französische Kammer am 26. October zusammentritt.
Pari». 16. September. Das „Journal des Debats" schreibt anläßlich der Reise Kaiser Wilhelm« nach Budapest, daß dieser Besuch angesichts der Vorgänge in CiSlei- Manien die größte Ausmerksamkeit verdiene. ES sei nicht auSgeschloflen, daß Kaiser Wilhelms Einfluß nicht unbemerkt dorüdergehen werde. Sehnlich äußert fich der „TempS", in- dem er auf die im Innern herrschenden Besorgniffe wegen der föderalistischen Strömung in der anderen ReichShälfte hinweist. Der herzliche Empfang, welchen Badapest dem mächtigsten aller deutschen Fürsten zu bereiten sich anschickl, gelte nicht bloS dem verbündeten Oesterreich-Ungarns, son- dem auch dem Beschützer der ungarischen Politik.
Loudon. 16. September. Die „Times" melden aus Athen, daß der Kronprinz, sowie sein Bruder Georg ” "Uber heftig erkrankt seien. Beide Prinzen sollen W letzten Kriege zugezogen haben.
Washington, 16. September. Zwischen dem Minister !/^eußern und dem englischen Botschafter ist die Errichtung eine» permanenten Schiedsgerichts zwischen England und den Bereinigten Staaten vereinbart worden.
Stettin, 17. September. Der Strike der Seeleute ist durch entgegenkommende Haltung beider Parteien beendet
Pari». 17. September. Der „TempS" meldet aus Konstantinopel, daß Tefwik Pascha in der gestrigen Versammlung der Botschafter keine Schwierigkeiten gegen die Redaction der Art. 2 und 6 des Friedensvertrages erhoben habe. Ju offictellen Kreisen betrachtet man jetzt die Annahme de« vertrage« al« vollendete Thatsache
Stockholm. 17. September. Die Stadt prangt anläßlich de« Regierung«jubilüuw« de« König« Oskar in
I schönstem Festschmuck. Der Frewdenandravg ist ein kolossaler. Heute beginnt da« eigentliche Fest mit feierlichem Gottesdienst
I in der RiddaSholmkirche.
Bukarest. 17. September. D'e Regierung wird der I Kammer ein neue« Ehegefetz vorlegen, da« bezwecken soll, dem Ueberhandnehmen der Ehescheidungen entgegenzutreten.
Vietze», den 17. September.
• * Kirchliche Dienstnachri chten. Seine Königliche Hoheit I der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 6. Sep- | tember dem Pfarrer Carl Michel zu Nieder Ohmen die I evangelische Pfarrstelle zu KriegSheim, Decanat WorwS, zu I übertragen.
• * er. «reellenz, dem Wirkliche» «eheimrath Dr. Knorr von Rofenroth ist am 16. September d. I. au« Anlaß seiner 25jährigen höchst bedeutsamen Thätigkeit al« Ministerial- referent für die Angelegenheiten der Technischen Hochschule zu Darmstadt von dem großen Senate derselben eine Dank-
I Adresse dargebracht worden. Die Ueberreichung derselben I ersolgte durch den derzeitigen Rector Geheimen Baurath Profeffor Berndt in Gemeinschaft mit den Profefforen
I Geheimen Baurath Max und Baurath Koch. Den Ent- Wurf und die künstlerische Ausführung der Adreffe hatte der Assistent der Architectur-Abtheilung, Architect Pütz er über- nommen, während die Mappe nach den Entwürfen desselben Architecten von der kunstgewerblichen Werkstatt für Leder- arbeiten, Georg Hulbe tu Hamburg, in bekannter form- vollendeter Weise hergestellt ist.
* * Theaterveret». Da das Nebeneinanderwirken de« | Theatervereins und der Direction Kruse-Helm für beide Theile manche Unzuträglichkeiten mit sich brachte, ist, wie be- könnt, eine Vereinbarung zwischen beiden getroffen worden. Danach sollen künftig die Vorstellungen de« TheatervereiuS unter Heranziehung erster auswärtiger Kräfte und mit Ber- Wendung der besten Spieler der Truppe Kruse-Helm gegeben werden. Die Vortheile gegen früher find bedeutend. Während bei den Gesammtgastspielen auswärtiger Theater immer nur Stücke mit sehr wenig Personal gewählt werden konnten, wird eS nun möglich sein, eine Anzahl clasfischer und moderner Werke vorzuführen, auf die man nur deßhalb verzichtet hatte, weil mehr als ein halbes Dutzend Personen darin auftreten. ES ist ferner möglich geworden, da« Repertoire — sowohl den Tag wie das aufzuführende Stück — im Voraus zu bestimmen, während der Theaterverein trotz aller Anstrengungen das nicht hatte zu Wege bringen können. ES sollen im Laufe der Theater-Saisou — von October bi« März — möglichst sieben Vorstellungen, ganz sicher aber jeden Monat eine, also mindesten« sechs, gegeben werden. Diese Vorstellungen sollen an jedem zweiten Mittwoch de« Monats stattfinden, mit Ausnahme derjenigen im October, die wegen der UniversitätSserien um acht Tage verschoben wird. Der Tag der siebten Vorstellung wird frühzeitig bekannt gegeben werden. Die Festlegung der Spieltage empfahl fich mit Rücksicht auf die zu erwartenden gesellschaftlichen und anderen Abhaltungen der Mitglieder- eine Verlegung der Vorstellungen ist so gut
I wie ausgeschlossen. — Daß die künstlerischen Leistungen nicht unter dem stehen werden, wa« früher hier geboten wurde, dafür bürgt neben dem nicht zu bezweifelnden Be- Bestreben der Direction Kruse-Helm ihr Beste« zu bieten, die große Zahl glänzender Namen, die schon gewonnen sind. Wir nennen nur die Herren MatkowSki und William ! Müller au« Berlin, die Damen Marie Reisen Hofer (Berlin) unb Anna Führing (Berlin), ferner die hier so beliebten Frankfurter, die Herren Bauer unb Herr- mann unb Fräul. Boch, zu denen noch andere Künstler von Ruf treten werden. Trotzdem der Theaterverein seinen Mitgliedern mehr al« früher bieten wird, tritt eine Preis- erhöhung nicht ein. Man darf von dem Gemeinstem unserer kunstliebenden Mitbürger hoffen, daß fie auch ferner dem Theaterverein ihre thätige Unterstützung widmen und daß zu I dem alten Stamme von Mitgliedern recht zahlreiche neue i Freunde hinzukommen werden. Denn nur so werden wir auf wirklich künstlerische Aufführungen und eine Hebung de« Theaterlebens in unserer Stadt rechnen dürfen. E« ist nicht au vergessen, daß durch Ueberlaffung der Vorstellungen de« Theatervereins an die Direction Kruse-Helm diese in den Stand gesetzt wird, wesentlich bessere Kräfte als früher zu gewinnen und daß die« auch ihren eigenen Vorstellungen zu Gute kommen wird. (Im Uebrigen verweisen wir auf die genaueren Angaben in den Annoncen und Circularen.) Da» Vortragsprogramm für die Mitglieder des Kauf- mäunifchen BrreinS und de« OrtSgewerbeverein« steht für I die bevorstehende Saison in so weit fest, indem der Physiker Amberg-Berlin an zwei Abenden über „Die Entstehung und den Untergang der Erde" sprechen und seine Darstellung an seinen farbenprächtigen Bildern erläutern wird. Herr Geheimrath Prof. Oncken wird au« der preußisch-deutschen Geschichte vor ber Zett be« Jahre« 1866 einen Vortrag halten. ES ist weiter noch ein fünfter Vortragsabend in Aussicht genommen, wer denselben aber übertragen erhält, steht noch nicht fest.
Rene Postkarte. Dem Kunstverlag Hch. Noll hier, welcher fich um bte photographische Aufnahme der schönsten Partieen unserer Stadt und Umgebung sehr verdient gemacht, ist e« gelungen, einige recht nette Momentaufnahmen im diesjährigen Kaif er Manöver zu Stande zu bringen, welche nunmehr in vorzüglicher Ausführung im Schaukasten der betreffenden Firma zur Ansicht aushängen. Welche große Ausdehnung obige Firma in dieser Hinsicht erfahren hat, kann man daraus entnehmen, daß heute die SOOfte Auf- nähme, und zwar „Neue Post unb Kaiserhof", vor- genommen wurde, nach welcher die neuen Postkarten in der jetzt so beliebten Platinmanier angefertigt werden sollen. Wir können bei Anfertigung neuer Karten gen. Firma empfehlen.
*e Postbriefkaste». Wir berichtete» s. Z. über den An- I
trag der Bewohner der Gegend am Treffpunkt ber Bahnhof- und Marktstraße refp. Neustabt, den dieselben wegen Anbringung eine» Briefkasten« an die Kaiserl. Post gerichtet hatten. Wir erfahren über die Aussichten, welche bte Verwirklichung bieseS Antrages hat, von gut informirter Seite, daß die Postbehörde der Sache wohlwollend gegenüderstetzt und geneigt ist, nach dem ersten April k. I. in jener Gegend mit der Anbringung eine« Briefkastens vorzugehen.
** Wachtcommando i»Marienfchloß Zur Bewachung de« LandeSzuchthaufe« Marienfchloß wurde seither abwechselnd von den Jnfanterieregimentern Nr. 116 und 118 ein Commaudo gestellt. Durch Errichtung einer In- fanteriegarnifon in Butzbach fällt für die Folge die Commaudo- stellung Seitens des 118. Regiment«, welche« nunmehr in Worm« garnifonirt, weg und an dessen Stelle tritt da» 5. Gr. Hess. Jnf. Regt. Nr. 168. Am 10. d. M. ist nun tin von den beiden Bataillonen letztgenannten Regiments zusammengesetztes BewachungScommando von 42 Mann, unter Führung eine« Offizier« unb mehrerer Unteroffiziere, nach Marienfchloß abmarschirt, um bi« zum 31. October dort den Wachtdienft zu versehen. Vom 1. November ab wechseln alle zwei Monate die Infanterie-Regimenter Nr. 116 und 168 mit Stellung de« Wachtcommando« ab, so daß an gen. läge da« Kaiser Wilhelm-Regiment an« Gießen in Marie»- schloß auf Wache zieht.
•• Die Einladung jur 69. »etfeeelnag deutscher Rat«- forscher nud «erjte in Braunschweig (20. bi« 26. September 1897), ein Quartheft von 24 Seiten Druck, ist nunmehr zur Versendung gelangt. Der allgemeinen Tagesordnung ist zu entnehmen, daß am Sonntag den 19. September, Abends 8 Uhr, der BegrüßungS-Abend in der Segidienhalle (mit Damen) stattfiudet, nachdem von 2»/, Uhr Nachmittag« ad den Theilnehmern bereit« Gelegenheit geboten ist zur Besichtigung von Volks- und Jugendspielen, die auf dem Leonhardplatze veranstaltet werden. Am Montag den 20. Sep- tember, Morgen« 9 Uhr, findet die erste allgemeine Sitzung in Brüning« Saalbau (Großer Saal) statt, wo nach ben Eröffnung«- und Begrüßungsreden Prof. Dr. Rich. Meyer (Braunschweig) über: „Chemische Forschung und chemische Technik in ihrer Wechselwirkung" und Geh. Medicinalrath Prof. Dr. Wtlh. Waldeher (Berlin) über: „Befruchtung und Vererbung" sprechen werden. Nachmittags 3 Uhr beginnt bte »Übung und Eröffnung der Abteilungen, Abend« 7 Uhr findet eine Festvorstellung im Herzoglichen Hoftheater statt. — Der Dienstag den 21. September ist ganz den Arbeiten in I den Abteilungen gewidmet, Abends 6 Uhr wird ein all- I gemeines Festessen in der Aegidienhalle veranstaltet. — Am I Mittwoch den 22. September findet Morgen« 10 Uhr eine I gemeinsame Sitzung der Abteilungen der Naturwissenschaft- lichen Hauptgruppe unter Beteiligung aller intereffhter medicinischen Abteilungen in Brünings Saaldau unter Vorsitz be« Geh. Hofrath Prof. Dr. I. WiSlicenu« (Leipzig) statt. Al« Thema ist gewählt: „Die wissenschaftliche Photographie unb ihre Anwenbung auf den verschiedenen Gebieten der Naturwissenschaften unb Medicin." Sine Reihe von Vorträgen unb Referaten für biefe Sitzung finb bereit« zugesagt, weitere stehen in Aussicht. Nachmittag« 6 bi« 7 Uhr Be- fldjtigung der Samariter-Schule, Abends 8 Uhr Festcommer« (mit Damen) in der Aegidienhalle. — Am Donnerstag den 23. September, Morgens 9 Uhr, beginnen wieder die All- theilungS-Ditzungen und werden auch Nachmittags fortgesetzt, falls nicht einzelne Abteilungen fpecielle Ausflüge unter- nehmen. Abends 8 Uhr findet ein Festball im Wilhelm«, garten statt. — Mit der zweiten allgemeinen Sitzung in ©rüning« Saalbau am Freitag den 24. September, in der Geh. Medicinalrath Prof. Dr. I. Orth (Göttingen) über- „Medieinifcher Unterricht unb ärztliche Praxis" unb Dr. Herrn. Meyer (Leipzig) über feine Reifen im Quellgebiet des Schtngu, Landschaft«- und Volksdilder au« Centralbrafilien, sprechen werden, hat der wissenschaftliche Theil der Versammlung fein Ende erreicht. Nachmittag« finden je nach Wahl Ausflüge nach Wolfenbüttel oder Königslutter statt unb Abends von 9 Uhr an ist eine Abschiedszusammenkunft im Altstadt-Rath- Hause zu Braunschweig (unter festlicher Beleuchtung deS Rath- Hause« unb Brunnens von Seiten der Stadt) geplant. — Samstag den 25. September wird ein TageSauSflug mit Damen nach Bad Harzburg und Umgebung beabsichtigt, am Sonntag Ausflüge nach Wahl: 1) nach Wernigerode und Rübeland (Besichtigung der electrisch beleuchteten Hermann«, höhle mit der neu erschlossenen Krystallkammer), 2) nach GoSlar, 3) nach dem Brocken. — Außerdem hat der Bürger- meister von Pyrmont, Herr Rud. Ockel, in Erinnerung an die 17. Versammlung Deutscher Naturforscher und Aerzte, welche 1839 in Pyrmont tagte, die Theilnehmer ber bte«. jährigen Versammlung in Braunschweig für Sonntag den 26. unb Montag ben 27. September dorthin eingeladen, wobei ein reichhaltige« Programm in Aussicht steht.
•• Der „Club deutscher Geflügelzüchter" mit dem Vorort Berltn erläßt eine Einladung an die einzelnen Provin- zial' bezw. Landesverbände ber Geflügelzüchter Deutschland« Zwecks Gründung eine« allgemeinen Verbandes. Die erste Versammlung soll am Sonntag, den 19. b., bei Gelegenheit ber in Hannover stattfindenden Geflügel-AuSftellung dortselbft tagen. Auf ber Tagesordnung stehen folgende Gegenstände: Vortrag deS EonrectorS Dr. Blanke über da« Thema' Welchen Nutzen verspricht die Bildung einer festorganifirten Wanderlehrer-Abtheilung innerhalb des Verbandes deutscher Geflügelzüchter zur Hebung der vaterländischen Geflügelzucht und wie muß diese Organisation beschaffen sein? und Be! sprechung über Absatzgebiete für Gtflügelproducte, über den verkauf der Eier nach Gewicht u. s. w.
1C 7 8®n umfassende» «enbemngen im Rückfahrkarte»verke-r weiß ein Berichterstatter zu erzählen. Die Giltigkeit«, bauer der Rückfahrkarten soll enblich verlängert werden. Im Ministerium der öffentlichen Arbeiten wird gegenwärtig eine Reform der Rückfahrkarten vorbereitet, wonach dieselben fortan eine zehntägige Giltigkeit haben sollen. Doch wird diese verbefferung in den meisten Fällen
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