Ausgabe 
18.8.1897 Zweites Blatt
 
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alter Ze t am HalS oder Fuß der Taube. Da sie jedoch dort weoer verborgen genug, noch gegen Feuchtigkeit und andere Fährlichkeiten geschützt find, auch die Taube tm Fuge hindern, so steckt man fie jetzt in eine feine Federspule oder wickelt fie in eine dünne Gummihülle und bindet fie mit einem wachSgetränkten Seidenfaden an einer Schwanzfeder fest. Wie man et anstelle, um möglichst umfangreiche Bot­schaften durch ein einzige« Exemplar übermitteln zu können, hat uns da« Beispiel de« belagerten Pari« gezeigt.

E« versteht fich, daß man der Sicherheit halber stet­mehrere Tauben mit derselben Mittheilung auifliegeo laffen DtH§. Denn die Rückkehr des Bogel« ist mancherlei Gefahren au-gesetzt. Nicht allein kann fie trotz ihres Scharfsinnes doch den Weg verfehlen, fie kann auch von Raubvögeln gefreffen, von Jägern erschossen oder von Unberufenen fortgefangen werden, ein Schicksal, vor dem die größte bei gutem Wetter bi« 300 Meter betragende Flughöhe die geflügelte Botin durchaus nicht immer schützt. Man trifft daher mannigsache Vorkehrungen, um ihren Flug zu sichern, hängt ihr Pfeifchen und Glöckchen an oder salbt sie mit stark riechenden Sud- stanzen, um die Raubvögel zurückzuschrecken, doch Alle« nicht mit dem gewünschten Erfolg. Andererseits sinnt man auch auf Mittel, die von Feinden ausgelassenen Brtestauben zu vernichten und züchtet in Rußland sogar Falken zu diesem liebenswürdigen Zwecke. Im großen Ganzen muß obwohl ft* der Brieftaubendienst in einzelnen Fällen gewiß recht nützlich und segensreich erwiesen hat für den Krieg der Beweis seiner Zweckmäßigkeit erst noch geliefert werden, und da wir un« Alle den Frieden wünschen, hoffen wir, daß dieser Beweis uns noch recht lange erspart bleibt.

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7000 Fuß in der Minute gleichkommt. Obwohl man sich im Grunde jeder Taube zur Nachijchtenbeförderung bedienen kann, so laffen sich durch künstliche Züchtung naturgemäß besonders veranlagte Arten gewinnen. Schon im Süerthum gelangte deshalb eine eigene An zur Berwentung, und auch jttzr züchtet man einzelne besondere Arten. Bei der Dressur verfährt man wie folgt: Man bringt die Taube in einen Sack, Korb oder Behälter in eine gew sse Eniferoung und setzt fie dort in Freiheit. Das fretgelassene Thier umkreist nun den Ort seiner Freilassung in immer weiteren Spiralen, indem eS sich immer höher in die Lüfte hebt, bis es hoch genug ist, um irgend einen ihm bekannten Gegenstand in der Ferne entdecken und darnach seine Richtung bestimmen zu können. Langt die Taube wohlbehalten in ihrem Schlage an, so setzt man einige Zeit daraus da« Experiment fort, nimmt aber jedesmal die Entfernung größer. In neuerer Zeit dehnt man die Dressur auch auf die Anleitung zur U'berwtndung von Hindernissen auß, indem man die Tauben über Gebirge, Wälder und Gewässer fliegen läßt. Bet den zahlreichen Wettfliegen wird natürlich die Zeit deö Auf- fliegens und de» Eintreffens der BerfuchSvögel genau be­stimmt, der Schlag muß zu diesem Behufe und um über« havpc eine leichte Ueberwachung unb Benutzung zu ermög* lichen. in besonderer Welse eingerichtet fein.

Wie schon gesagt, ist die von einer Brieftaube zurück« ^legende Strecke durchaus nicht unbegrenzt. Für jüngere Thiere (bis zu 1 Jahr) rechnet man 150 Kilometer, für zweijährige bi« 800 Kilometer. Alte Tauben legen dagegen Strecken bis zu 80 Meilen zurück- so wurde die Entfernung von Pari« nach London des Oeftern von Brieftauben durch« flogen. Die zu befördernden Nachrichten befestigte man in

gedehntem Maße, ajd) die Regierungen schenkten ihr weit­gehende Anfmerksamkeie, um fie für den Nachrichtendienst im Falle eine« Krieges zu verwetthen. Deutsckland zum Bei- spiel richtete zahlreiche Stationen ein, auf welchen an tausend Brieftauben gehalten werden,- außerdem hat jede Festung deren mehrere Hundert. Die Dressur sowohl dieser al« auch der von Privaten gehaltenen Brieftauben wird systematisch betrieben, indem man die Tauben immer weitere F irre Surücklegen läßt.- den Kriegsfall treten sogar besondere Best.mmungen über da« Halten und die Verwendung von Brieftauben in Kraft. Selbstverständlich sollen auch die Bestrebungen der privaten Brieftaubenzüchter, die deßhalb von der Regierung begünstigt werden, in letzter Linie für ben Kriegsfall derselben zur Verfügung stthen- zur Zeit pflegen in Deutschland etwa 180 Vereine mit etwa 2600 Mit« gliebern und 64,000 Tauben diesen Sport, den in den letzten Jahrzehnten auch besondere Ausstellungen zu fördern be« stimmt waren.

äßenn fich der Leser nun die Frage vor legt, wie man Arntlich darauf gtkommen ist, die Taube in den Dienst der Nachrichtenbeförderung zu stellen, so liegt gerade in tiefem rfaüe die Antwort auf der Hand. Die Taube besitzt einen ausgeprägten Ortssinn, der lchon in den ältesten Zeilen die Bewunderung der Taubenliebhaber erregt haben dürste. Dazu kommt ncch die erstaunliche Schnelligkeit ihre« Fluges, die diejenige von Habichten unb Falken übertrifft. Diese Fluggeschwinbigkeit beträgt im Durchschnitt etwa 50 Kilo- meter in der Stunde, kann jedoch In einzelnen Fällen recht put das Doppelte erreichen. So legten einst zwei Brief­tauben den Weg von Paris nach Köln in 30 Minuten zurück, was einer Geschwindigkeit von mehr al« zwei Kilometer oder

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Die bei den FeldbereinigungSauSführ» ungen in der Gemarkung RüddingS- h aus en vorkommenden Arbeiten und Lieferungen zur Herstellung von Ent- wassttungSgräben und zwar: Graben- und Rohrverlegungsarbeiten, sowie Liefer- ^fl^rD,°,n Cementröhr:n sollen durch schriftliches Angebot in mehreren Loosen vergeben werden. Pläne, Voranschlag und Bedingungen liegen auf Großh.

RüddingShausen zur Etvsicht offen woselbst auch die Offeiten deutlich auf Bogen in Acienformat ge- verschlossen und postfrei bis zum EroffnungStermin einzureichen sind. Angebote haben in Prozenten des Vor­anschlags zu erfolgen.

d-r Off->t-x findet Mittwoch, de« 25. d. «z«., mittag« 9/t Uhr, auf Großh. Bürger­meister, i RüddingShausen in Gegenwart der erschienenen Bieter statt.

Gießen, den 16. August 1897.

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