Ausgabe 
17.12.1897 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

ergangen. Da« Jahr 1894 war sehr «, ebenso 1896 *nb 1897, die Wassermaffeu tonnttn nicht bewältigt werden und der Abbau war unmöglich. Durch ein Schadenfeuer im vorigen Jahre verlor der Unternehmer auch noch seine Maschinen und Geräthfchaften, er ließ sich daher kürzlich von seine« Ber- rrage mit de» Staat entbinden. T- ist recht schade, daß da- Torflager jetzt vielleicht viele Jahre unbenutzt liegt, de« vogelsberge wäre der Abbau jedenfalls sehr zu statten ge­kommen.

Darmstadt, 15. December. Heute tagte hier unter dem Präsidium des Herrn Geheimen Oberconfistorialrath Buchner und in Anwesenheit einer Anzahl von Delegirten aus dem Laude die Generalversammlung de- Hessischen HtlfSvereinS vom Rothen Kreuz (so lautet die neue, von dieser Versammlung beschlossene Firma). Der Vorsitzende erwähnt des großen Verluste-, den der Verein durch den wegen Geschäft-Überlastung erfolgten Rücktritt Sr. Excellenz des Herrn Finanzminister-Weber (jetzigen Ehrenvorsitzenden) von der Stellung drS vorfitzendeu erlitten und gedenkt unter allgemeiner Zustimmung der Versammlung dessen vielfacher Verdienste um die verein-fache tu dankenden und anerkennen- den Worten. Rach den vorgelegten Rechnungen wurden au Unterstützungru für Invalide und Hinterbliebene gegeben in 1895, de» Jahre der JubtläumSgabe, 14522 Mk., tn 1896: 11705 Mk., der Voranschlag für nächstes Jahr steht dafür 11000 Mk. vor. Die Loealveretne haben in 1894 bis 1896 durchschnittlich 5239 Mk. Beiträge etngeliefert, die Spar- kaffen in den letzten drei Jahren 1464 Mk.- bet letzteren komme leider ein bedenklicher ParticulariSmuS, der die be­treffenden Gaben nur auf ihren KreiSbezirk beschränkt wissen wolle, hie und da zum Ausdruck. Zur Ausrüstung von frei- willigen SanitätScorpS tu den größeren Städten des Landes steht man 500 Mk. vor, desgleichen als Beitrag au die drei Pflegerinnen - AusbildungSanstalten tn Darmstadt für diese Ausbildung je 250 Mk, ferner zur Anschaffung von innerer Lazareth-Emrichtung 2000 Mk. usw. Der Vorstand erhielt die Ermächtigung, etwaige Ersparutffe in den einzelnen Rubriken zur Verstärkung des BetriebScapital» und zur Deckung laufender Bedürfniffe zu verwenden. Der Vorsitzende führt aus, der Verein entwickele eine vorbereitende Thärigkett zum Kiieg schon tu seiner Eigenschaft als Zwetgveretn der Kaiser Wilhelm-Stiftung, aber diese Thättgkeit müffe auch anderseitig betrieben werden. Nach seiner Anregung sollen demnächst regelmäßige BerbandStage der Delegirten der einzelnen deutschen Staaten zur regelmäßigen Aussprache und Austausch von Trsahrangen usw. startstudeu- die betreffenden Vorschläge seien bereit- in Karlsruhe und Stuttgart pure angenommen worden. Den Schloß der Sitzung bildeten Er- gäazuvgswahleu zum Vorstand und BerwaltungSrath.

Offenbach, 14. Drcember. In eigener Sache wandte sich kürzlich ein htefige-Mädchen an den deutsch en Kaiser. Sie schrieb bittet einen Brief an denselben, worin fie bat, der Kaiser möge doch ihren Schatz, der seit October d. I. bet de« Jasanterte-Regimeut Nr. 117 in Mainz dient, wieder vom Militär sretgebeu, da besondere Berhältuiffe eingetreteu und fie deßhalb heirathen müffe. ES dauerte auch gar nicht lange, da wurde der ersehnte Bräutigam vom Militär ent- laflen und kam hierher zurück, allerdings nicht aus die au den Kaiser gerichtete Bitte seiner Geliebten hin, sondern ein- fach deßhalb, weil er körperlicher Fehler halber als untaug- lich erkannt wurde. Ob das Mädchen aber nicht doch glaubt, daß ihr Bries die gewünschte Wirkung gehabt hätte?

schästSstockung verursachte Schaden wird nach Millionen berechnet werden müffen. Die Kundschasteu vom Lande bleiben aus aab erklären, daß sie keine Gewähr Haden, daß ihnen der Pöbel in ihrer Gegend die eingekaufte Waare belaffeu werde. Was hier von einer Branche gesagt werde, gilt im verhält- ntffe so ziemlich auch von anderen Geschäftszweigen. DieSma haben alle Kunden begreiflicher Weise Prag gemieden und find zu Weihnachts- und NeujahrSetukäufen nach Wien oder Dresden gefahren. So mußte es kommen!

Bon einem SUman in der eg,plischeu tzerrfcherfamilie wird aus Kairo berichtet: Prinz Mehemet Ali, der 22 jährige Bruder und präsumtive Thronerbe des Khedive AbbaS II., hat fich kürzlich mit einer jungen Amerikanerin verlobt und sich von Paris, wo er gegenwärtig weilt, an seinen Bruder gewandt, um die Erlauduiß zur Heirath zu erbitten. Die Genehmigung des khedive hängt aber davon ab, ob der täglich erwartete Zuwachs seiner Familie in einem Knaben oder Mädchen bestehen wird. Sollte das Kind wieder eine Tochter (ein, der Khedive hat bereits zwei Töchterchen

1896/97 3,794.757 Hreioliter, Baden in der Zeit vom 1. Deeembrr 1895 bis 31. December 1896 (also in dreizehn Monaten) 2,192 156 Hecioliter und Elsaß-Lothringeu im Haushaltsjahr 1896/97 937,439 Heetoliter. An Vier­steuer wurden in der angegebenen Zeit erhoben: im Brau« steuergebtet 35,4 Millionen Mark, in Bayern 34 Millionen Mark, Württemberg 8,9 Milltoven Mark, Baden 7,2 Mill. Mark und Etsaß-Lothriogen 3,1 Millionen Mark. Setzt man diese vekräge in Beziehung zur Bevölkerungszahl, so ergiebt sich, daß aus den Kops erhoben worden find im Brausteuergebiet 0,85 Mk., in Bayern 5,81 Mk., Württem­berg 4,24 Mk., Baden 4,14 Mk. und Slsaß-Lothriugen 1,86 Mk. Zuzüglich der Einfuhr und abzüglich der Ausfuhr berechnet sich der Vierverbrauch während deS letzten Jahres auf den Kopf der Bevölkerung: im Brausteuergebiet zu 97,4, in Bayern 234,3, Württemberg 183,1, Baden 126,1 und Elsaß Lothringen 74,8 Liter. Im vergleich zum vorangegangenen Jahre hat der Bierverdrauch zum Theil etwas abgenommen» weil die Witterung im Sommer 1896, statt wie im Sommer 1895 warm und trocken, längere Zeit hindurch ungewöhnlich naß und kühl war- doch wurde tn allen Gebieten im letzten Jahre immer noch erheb- lich mehr Bier verbraucht als in einer laugen Reihe von Jahren, die 1896/97 vorhergegangeu sind.

Heber das Radfahrwesen in Berlin dürften die nach­stehenden Angaben vou Jntereffe fein: Im Laufe des vorigen Jahres find im Ganzen 20,129 Karten für Radfahrer aus­gestellt worden. Obwohl nun die im vorigen Jahre aus gestellten Karten auch für dieses Jahr gültig erklärt und nicht erneuert worden find, so haben die diS Eade November d. IS. neu ausgefertigten Karten doch bereits die stattliche Zahl von 27,422 erreicht. Da bekanntermaßen auch eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Personen das Fahrrad be­nutzt, ohne im Besitz einer Fahrkarte zu sein, Jo kann wohl angenommen werden, daß gegenwärtig in Berlin etwa 60,000 Personen radfahren. Dom 1. Januar bis Ende November d. Js. haben zwischen Radsahrern und Fußgängern 755 und zwischen Radfahrern und anderen Fuhrwerken 286, im Ganzen also 1041 Zusammenstöße statrgefunden, vou denen 483 ohne jeglichen Unfall verliefen. In den übrigen Fällen wurden 500 Personen leicht und 58 Personen mehr ober weniger schwer verletzt. In 94 von diesen Fällen waren die Radsahrer selbst die Geschädigten, und zwar er- litten 79 Radsahrer leichte nud 15 schwere Verletzungen. Infolge der erlittenen Verletzungen find 3 Personen ver­storben, darunter 2 Radsahrer, die mit anderen Fuhrwerken zusammengefahren waren, und eine Frau, die durch einen Radfahrer umgeftoßen und daun durch einen Lastwagen über den Kopf gefahren wurde. Im vorigen Jahre sind in dem gleichen Zeitraum durch Radfahrer 551 Zusammenstöße her- beigeführt und dabei 212 Personen leicht und 64 mehr oder weniger schwer verletzt worden. Wenn fich auch entsprechend der fast dreifachen Anzahl der Radfahrer die Zusammenstöße und leichteren Unfälle vermehrt haben, fo ist doch die Zahl der schweren Unfälle ersreulicherweise zurückgegangen.

42 Menschen gerettet hat Dr. Joses Maly in Reichen- berg tn Nordböhmen. Da» Wiener Amtsblatt meldet: Der Kaiser hat dem StaatSauwaltS.Substituteu Dr. Joses Maly in Reichenberg in Anerkennung der anläßlich deS heurigen Hochwasser- im Aupathale mit Entschlossenheit und Aufopferung bewirkten Rettung mehrerer Menschen daS Ritterkreuz des Franz Josef Ordens verliehen. Diese hohe Auszeichnung, die Herrn Dr. Maly zu Theil wurde, ist die Anerkennung einer That, wie fie aufopferung-voller nicht gedacht werden kann. Die letzte Hochwasserkatastrophe hat in ganz Nordböhmen einen unermeßlichen, nach Millionen zählenden Schaden an­gerichtet. Besonders arg hauste daS Hochwasser in dem industriereichen Katharinbergerthale und in dem Aupathale. In Oberaltstadt Trautenau waren tn einem einstöckigen, steinernen Wohnhaus, welches bereits zur Hälfte eingestürzt war, fämmtliche Bewohner desselben 42 au der Zahl zurückgeblieben, und man befürchtete jeden Augenblick den vollständigen Zusammensturz des Gebäudes. Da war es Dr. Maly, der daS Rettungswerk unternahm. Er feilte fich mittels zweier Seinen an, die von fleben Feuerwehrmännern und noch etwa 30 Zuschauern vom Ufer au- gehalten wurden, und bahnte flch einen Weg durch den rasenden Strom. Einzeln trug der edle Retter die Leute auf eine von angeschwemmtem Holze und Steinen gebildeten Insel und daun ans Land.

Neber den wirthfchaftlichen Schade«, den flch die Herren Tschechen durch ihr Verhalten in Prag selbst zugefügt haben, schreibt dasPrager Tageblatt: Es gibt Geschäst-leute, welche nach ihrer Aussage seit mehreren Tagen thatsächlich noch keinen Kreuzer gelöst haben. Der Rückschlag, den der Ausruhr auf die Geschäft-Verhältnisse gerade tn dem sonst ergebnißreichen Monat December ausgeübt hat, wird woh erst nach Monaten durch Ziffern grell beleuchtet werden können. Der der Manufacturwaarenbranche durch die Ge-

Limburg, 14. December. Gegen den Peter Stamm do» Ober-Di fcnbach, sowie deffen Schwägerin sollte morgen eine Schlvurgertchtsverhandlung stattfiuden. Stamm hat vor einiger Zeit feinen Mitschwager ermordet und deffen Leiche ie einen Brunnen geworfen, wobei ihm die Frau des Er­mordeten half. Stamm hat flch heute umgebracht.

Berlin, im December. Das 4. Heft des Jahrgangs 1897 der vierteljahrshefte zur Statistik des deutschen Reichs enthält die Statistik der Bierbrauerei und Bier- besteuerung in den verschiedenen Steuergebieten des deutschen Zollgebiets für da- abgelaufene Steuerjahr. Be- kanntlich wird die Brausteuer für Rechnung der Reichskaffe nur tn dem nördlichen Theile des deutschen ZollgebieiS (mit Ausnahme von Luxemburg) erhoben, während die süddeutschen Staaten Bayern, Württemberg, Baden und Elsaß-Lothringen eine besondere Bierbesteuerung haben, deren Ertrag nicht in die RetchSkasse fließt, sondern diesen Staaten verbleibt. Die genannten Gebiete haben folgende Btermengen erzeugt: da- Brausteuergebiet tm Haushaltsjahre 1896/97 88,355,675 Hektoliter, Boyern im Kalenderjahr 1896 16,198,126 Hektoliter, Württemberg im Haushaltsjahr plätze und vor lauter Briefschaften weiß man sich kaum zu helfen und zu rathcn. Rastlos und ohne Harmonie klopfen unermüdlich die Stempelcr, und tm Schweiße de» Angesichts suchen die Brieffortirer zwischen Bergen von Briefen und Postkarten Herr der (Situation zu werden und dafür zu sorgen, daß die unzähligen Neujahrswünsche, die herzlichen sowohl wie die spöttischen, glücklich in die Hände der Empfänger gelangen. So beginnt der Posimann das neue Jahr, wie er da» alte beendet, mit Arbeit und Mühe, ohne deßhalb mißmuthig und unzufrieden zu werden. Wenn er auch schließlich die freien Nachmittage lieber hat, wie die anstren­genden Nachtdienste, für die noch immer keine besondere Ent­schädigung gezahlt wird, so weiß er doch, daß e» seine Pflicht und Schuldigkeit ifl, seine ganze Kraft dem Dienste zu weihen. Doppelt begrüßt und genießt er dafür aber jede freie Stunde, die ihm zur Verfügung steht, weil er die freie Zeit zu schätzen weiß, und so erbringt der Postmann immer von Neuem den Beweis der Wahrheit de» bekannten Spruches, der da lautet: Unser Leben währt 60 und wenn es hoch kommt 70 und wennö köstlich gewesen ist, dann ist es Mühe und Arbeit gewesen.

so dürste dem Prinzen Mehemet Ali die erwünschte heirath nicht gestattet »erben.

Literatur und Arsnst.

Don der schönen handlichen Ausgabe von

eefemmrUen Berten* (Stuttgart Deutsche «ei lag--Anstalt) liegen un« die Lieferungen 122 bis 135 vor und damit hat da- umfangreiche Werk seinen Abschluß gefunbm. Don allen deutschen Erzählern unserer Zeit hat fich keiner tn der gleichen Weise da» Hau« und die Familie erobert wie Georg Ebers. Eine Sammlung der EberS'schen Werke, wie fie tn der vorliegenden AuSaade geboten ist, von derAegpptischen Königstochter" an diS zuBarbara Blomberg , einschließlich der von dem Dichter selbst geschriebenen Geschichte seine« Leben«, kann daher mit Recht einen Ehrenplatz in jeder Hau»- und Familienbibliothek btettfprucben und da» umsomehr, al« die einzelne» Bände jedem HauS- und Familiengenofien unbedenklich in die Hand gegeben werden können und auch Derjenige, der ihren Inhalt bereit« kennt, immer wieder gern auf sie zurückgreift. Diese Gesammt- auSgabe umfaßt 135 Lieferungen i 60 Pfg. dezw. 32 Bände elegant gebunden » 3.50 Mk. Beim Bezug de« ganzen Werke« auf einmal 32 Bände gebunden 112 Mk. liefert die LnlagShandlung et» elegante« Wandregal gratis. Georg EberS gesammelte Werke bilde» eine der schönsten, vornehmsten und gediegensten literarischen Gabe» ür den Weihnachtstisch.

F. L. RhodcS Praettsches Handbuch bet Handels- Eoraaspondenz kann in Anbetracht der vielen Bereicherungen und her mit sachkundigster Wahl dem vractischsten GefchästSleden ent­lehnten, durchaus correctea Ausdrücke in itbtt der Hanpl- sprachen jedem Geschäftsmann, der sich brieflich dieser Sprachen zu bebtenen hat, sowie auch allen jungen, ftreblemui Kaufleuten alS ein zweckmäßiges, zuverlässige- und nothwendig«» Nachschlagebuch besten« empfohlen werben.

Universität- - Nachrichten.

lieber die .Musik al« Lehrgegenstand auf deutsche» Universitäten' sprach dieser Tage tn der freien Hochschule von Brüssel der französische Gelehrte Maurice Emmanuel, den die französische Regierung beauftragt hatte, in Deutschland etngebenbe Studien über daS vorerwähnte Thema zu machen. Für die Deutschen, so führte Emmanuel aus, ist die Musik mehr al« ein Zeitvertreib. Sie ist ihnen die große Kunst par exoellence, die man gründlich ftubiren muß. Von zwanzig deutschen Hochschulen besitzen elf etoe philosophisch-musikalische Facultäl. In Deutschland leidet man nicht an Mufik-DtlettanttSmuS. In allen Gesellschaftskreisen gibt e« tüchtige ausübende Künstler, sodaß Jedermann von dem Unterricht in der Musik profitiren kann. Dann entwickelte der Vortragende das Programm der mufikaltfchen Studien auf deutschen Universitäten, ein Programm, das die ganze Geschichte der Musik von den ältesten »eiten bis auf die Gegenwart umfaßt. Die UnioersttälSstudien feie» aber durchaus teine Doublette der Confervatoriumstudien. Da« Conservatorium bilde Componssten und Künstler heran, die UnteerHtat intelligente Zuhörer. Die in Deutschland besonder« glänzend aus­gebildeteWifienschast deS musikalischen Verlag»" sei eine Frucht jener UniverfitätSstudien. Am Schluffe feine» mit großem Beifall aufgenommenen VortragS drückte Emmanuel dm Wunsch auS, da« die französischen Univerfitätm bald nach dem Beispiele Deutschland« die Musik als Lehrgegmstand anerkennm und einführm mögen.

Empfehlenswerte Werke für die Hansbibliotbek.

Verkehr,a»b* wfc VoUrwirthsehaft.

Dia Hoheettohs'sche PirLs«w-«fabirU t* ««tahtomi ist In eine Äctten-Gesellschatt unter der Ftrma^Hobenlohe scheNähr- mittelfebrir mit einem Capital von 600000 W. umgewandelt worden und find die 2Ictien sofort in feste Hände übergegangen. In ben Aufstchtitrath wurden gewählt die Herren S. Mutschler, Fürst!. Hohmlohe'scher Domänmrath in Langenburg, Borfitzender Geh. Commerzienrath o. Duttenhofer in Rottweil; Äubolf anbrat (in Firma Johann Goll Söhne) in Frankfurt a. M.- Friedrich Thorwart, Director der Deutschen Genostmschaftsbank daselbst. Die Leitung verbleibt in Händen der seitherigen Directorm, der Herren Earl Lauder, Johannes Unsöld und Louis Jacob.

Wahl «acht DmI! Wenn ich nur wüßte, wa« ich heuer für ein WeihaachtSgeschenk wählen soll. Ich bin kein Freund von unbrauchbaren Sachen, kaufe aber recht gerne etwas praktisch ver­wendbare«. So denken gewiß Viele beim bevorstehenden frohen Feste, und denen sei die Antwort ertheilt: .kauft eine Schachtel mit l2 Stück M. Kappus Concurrmzseife mit der Waage*. Für wnflg Geld_ ein herrliches Geschenk, welches deS größten Bestall«« sicher ist, benn diese Seife, in Qualität und Parfüm gleich vortrefflich, ist haltbar und trägt ungemein viel zur Erhaltung und Erzielung schönen Leint«, also zur frischen weißen Hautfarbe bei. Nur hüte man fich vor Nachahmungen, von dmm etwa 30 existiren, und beachte beim Lut' kauf die Schutzmarke®aag>". Practischer.

Meyers

Konversations-Lexikon.

reifte, gdmZicA n<ub«ar?xil«te und eemuhrU Auflage. Mehr all 130,000 Artikel un< Verweisungen mit ungoOhr 10,000 Abbildungen im Text und euf über 1000 BilderUfein, Karten und Planen. 17 Bande In Halbleder gebunden n Je 10 Mk. (7m ErtcfttintnJ

Meyers Kleiner Hand-Atlas.

MM 100 Karten bl kttarn und 9 Textbeilagen. In Halbleder gebunden 10 Mark.

Meyers

Hand-Lexikon des allgem. Wissens.

In einem Band. Fün/te, mubcarbntttt Auflage In Leinen gebunden Mark.

Das Deutsche Reich

zur Zeit Bismarcks.

PoHtineke Geechlehta von 18711800. Von Dr. Hane Blum. In Leinen geb. 8 MK

Geschichte der Englischen Litteratur von den Mleiten Zeiten bla nur Gegenwart, von Prot Dr. Riebard WBiker. Mit 162 Abbildungen im Text, 25 Tafeln In Farbendruck, Kupferetieh und HolxsebnlU und 11 FakalmUe - Beilagen. In EUlbledor gebunden II Mark.

Geschichte der Deutschen Litteratur von den Uteeten Zeiten bin xnr Gegenwart, von Prof >r Dr. Fr. Vogt ond Profwoi Th-. Max Koch. Mit etwa 170 Abbildungen im Text, 85 Tafeln In Farben druck, Kupferwtieb u. Holxechnitt und 23 FakximUe-Beilagen. In Halbleder gebunden 16 Mark

Probehefte liefert jede Buchhandlung nr Aneicht. Prospekt* grati» = Verlag des Bibliographischen Instituts in Leipzig.