Ausgabe 
17.12.1897 Zweites Blatt
 
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Bekanntmachung.

Wir bringen hierdurch zur Kenntniß der Interesse ten, daß uns auch in diesem Jahre eine Summe zur Prämiiruu^ von Dienst- boten des Tparkasseubezirks zur Verfügung gestellt wurde. Prämien können von 5 zu 5 Jahren nur solche Dienstboten im engeren Sinne erhalten, welche bet der Herrschaft Kost und Logis haben und sich über gute Führung durch Zeugnisse ausweisen können. Von Vollendung der 5 Jahre kann nur dann im letzten Dienstjahre abgesehen werden, wenn der Dienstaustritt durch Einberufung zum Militär, durch Auflösung des Haushaltes oder durch Gründung (eines eigenen Hausstandes erfolgt. Es werden hiernach alle diejenigen Dienstboten, welche nach den vor­stehenden Bedingungen auf eine Prämie glauben Anspruch erheben zu können, aufqefordert, sich unter Vorlage der Dienstbücher, eines Zeugnisses der Herrschaft über gute Führung sowie eines etwaigen Sparkassenbuchs bei unserer Kaffe, oder der Großh. Bürgermeisterei des Wohnorts bis HUM 24. l. Mts. zu melden.

Gießen, den 7. December 1897.

Direktion des Spar- und Leihkaffevereins Gießen.

I. E.: Wiener. 11333

Gas-Cokes.

Durch Stadtverordneten-Beschluß vom 3X September bezw. 28. Oc­tober d. I. wurden die Preise unserer Gaseokes bis auf Weiteres festgesetzt, sowie Vie Berkaussweise eingerichtet, wie folgt:

Für den Centner ab Verkaufsstelle:

Stück-Cokes..............LIO Mk>

Nutz Cokes in zwei verschiedenen Korngrößen für Stuben­

heizung und für weite uni enge Ofenfchächte paffend

zerkleinert:

Größe Nr. 1, etwas größer als durchschnittliche

Korngröße des Anthracit, gangbarste Sorte . . 1,20 Mk.

Größe Nr. 2, kleiner als durchschnittliche Korngröße des Anthracit ...........1,25 Mk.

Für Ausuhr an das Haus werden 5 Pfennig für den Centner berechnet.

NB. Sofern daS Verbringen der Cokes auf die betr. Lagerplätze (Keller, Stall rc.) mit keinem außergewöhnlichen Zeitaufwand verbunden ist, geschieht dies ohne besondere Vergütung.

Eine Preisermäßigung bei Entnahme von Wagenladungen erfolgt nicht mehr.

Der Berkaus unserer Gascokes unter und bis ein­schließlich 5 Centner findet bis aus Weiteres im Gaswerk nicht mehr statt, und werden daselbst nur Quantitäten von über 5 Centner verabfolgt. Dagegen ist bei solgeude« hiesigen Firmen ein

Kleinverkauf unserer Gascokes

eingerichtet worden, nämlich bei den Herren:

Joh. Fischer, Alicesiraße 19, Jakob Kahl, Frankfurterstraße 151. Ed. Kliukel, Bahnhofstraße 10, Emil Pistor Nachfolger, Marktstraße 10, Gustav Rnppel, Schillerstraße 5, Georg Schäfer, Licherstraße 2, Georg Unverzagt, Kaplansgaffe 5.

Diese Firmen berechnen die gleichen Preise unserer Gaöcokes sammt Anfuhr wie das Gaswerk und schicken dieselben auch in Mengen unter 5 Centner zu.

Gießen, am 29. October 1897.

Städtisches Gas- und Wafferwerk Gießen.

Otto Bergen. 10007

Germania

Lebens - Versichern»«« - Actien - Gesellschaft za Stettin. Gründungsjahr 1857. Unter Staatsaufsicht.

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547,227,443

196,660,286

13,854,041

Mk.

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Bersicheruugsbestand Ende Juni 1897

Vermögen Ende 1896

Gewiuureserve zur Vertheilung an die mit

Dividende Versicherten

An Dividende erhalten die mit steigender Dividende nach Plan B Versicherten im Jahre 1897 bis zu 51®/e, im Jahre 1898 bis zu 54®/, der vollen Jahresprämie. Dividende schon nach 2 Jahren. Mitversicherung des Kriegsrificos, sowie der Juvaliditätsgefahr. Keine Ärztkosteu, keine Polieegebühreu. Unverfall­barkeit der Police im weitesten Sinne. Sofortige Auszahlung fälliger Versicherungssummen. 2949

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Bekanntmachung.

Der Flaschenbierhändler Louis Noll von Gießen ist wegen Geistes­krankheit entmündigt und ihm ein Curator in der Person des Kauf­manns August Noll II. von Gießen bestellt worden.

Gießen, den 8. December 1897.

Großherzogl. Amtsgericht.

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