Ausgabe 
14.8.1897 Erstes Blatt
 
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früher auSgesührt hatten, sind die Beziehungen zwischen Deutschland und Rußland jetzt derartig gute, daß zu einer intimeren Gestaltung kaum eine Arbeit nothwendig gewesen wäre. Vielleicht find die gegenseitigen Handelsbeziehungen tw Laufe der Eonferenzen berührt worden, da flch ja in letzter Zeit ab und zu kleine Differenzen bezüglich der Au-« leguug einzelner Bestimmungen deS Handelsvertrag- heraus- gestellt hatten, aber im Großen und Ganzen bot auch dieser Gegenstand nur wenig DiScutirbareS. Möglich ist eS ja, daß die deutschen Staatsmänner den russischen Lollegen die Versicherung gemacht haben, von deutscher Sette werde nicht beabsichtigt, den Vertrag in einzelnen Punkten zu umgehen. Daß in allen zur Erörterung gestandenen Fragen ein voll­kommenes Etoverftändutß erzielt worden ist, darf mit Gewiß­heit angenommen werden- es ergibt sich au- der Befriedi­gung, welche die beiden Monarchen augenscheinlich über den ganzen Verlauf der Entrevue erfüllte.

Was unS an den Ereigniffen in Rußland ganz beson­der- tnteresfirt, ist die große Auszeichnung, welche dem stell­vertretenden StaatSsecretär deS Auswärtigen Amte-, Herrn v. Bülow, zu Thetl wurde. Man wird sich erinnern, daß allgemein die Ansicht vorherrscht, nach der Petersburger Reise des Kaisers werde die Umgestaltung in den Personal- Verhältnissen unserer obersten Reichs- und Staatsbehörden zu Ende geführt werden. Die ReichSämter deS Innern und des Schatze- haben neue Inhaber erhalten, der Staats- secretär des Aeußern, Freiherr v. Marschall, befindet sich noch auf einem Urlaube, von dem er nicht wieder in sein Amt zurückkehrt. Nun soll auch Reichskanzler Fürst Hohen­lohe amtsmüde sein und große Luft haben, daS Palais in der Wilhelwstraße zu verlaffen und sich auf eines seiner Güter zurückzuziehen. Als Nachfolger deS Fürsten Hohenlohe find bereit- verschiedene Namen genannt: Graf Waldersee und auch Herr v. Bülow. Ersterer hat aber noch in den letzten Tagen erklären laffen, daß er den Reichskanzlerposten nicht annehmen werde, selbst wenn dieser ihm angeboten werden sollte, da er Soldat zu bleiben wünsche. Schon als Fürst Hohenlohe mit Herrn v. Bülow den bekannten Besuch in Friedrichsruhe machte, hieß es allgemein, der Fürst habe dem Altreichskanzler den künftigen Kanzler vorgestellt. Diese Version erhält immerhin eine gewiffe Bestätigung, wenn man erwägt, daß Herr v. Bülow bet der Peterhofer Kaiser- entrevue vielfach auffallend in den Vordergrund trat und fich Auszeichnungen erfreute, die man als demkommenden Mann" geltend ansehen kann. Da- sind natürlich nur Ver- muthungen, aber dieselben werden jetzt auch in Kreisen ge­hegt, die eine gewiffe Fühlung mit den maßgebenden Stellen haben, soweit dies bet uns überhaupt der Fall sein kann. Auffällig bleibt es immerhin, daß Fürst Hohenlohe bei der Abfahrt der Majestäten von Peterhof nicht zur Verabschiedung anwesend war, wo fich doch die ganze offizielle Welt einge­funden hatte. Der Fürst hatte, wie eS in dem osfiziellen Berichte heißt, bereit- vorher Abschied genommen und war schon per Bahn von Petersburg abgereist.

Man darf wohl annehmen, daß, wenn überhaupt eine Veränderung in der höchsten ReichSstrlle geplant worden ist, die Entscheidung bald getroffen werden wird. Unsere aus­wärtigen Beziehungen find zur Zeit so vortreffliche, daß die­selben einem Wechsel in der Person des leitenden Staats­mannes kaum entgegenstehen. Dafür hat ja die Entrevue den besten Beweis geliefert, und in dieser Beziehung kann fie für alle Zeiten als ein Ereigntß von großer Bedeutung angesehen werden. (xx)

Deutsches Reich.

Darmstadt, 12. August. Der Großherzog und die Großherzogin besuchten heute die Kaiserin Friedrich auf Schloß Friedrich-Hof.

Wolff- telegraphische- Correspondenz-Bureau.

Berlin, 12. August. DieNordd. Allg. Ztg." schreibt: Der LandwirthschaftSwinister Frhr. v. Hammerstein unter­brach seinen Urlaub. Er begibt sich morgen mit den Ministern der öffentlichen Arbeiten und deS Innern nach dem schlesischen UeberschwemmungSgebiet, speciell in den RegieruugS- Bezirk Liegnitz.

Baden (Aargau), 12. August. Heute Nachmittag 3 Uhr brach im westlichen Flügel desGrand-Hotel" Feuer aus. Die sofort herbeigeetltc Feuerwehr konnte den Brand auf den westlichen Theil beschränken- der entstandene Schaden ist jedoch beträchtlich. Die Aufregung unter der Bevölkerung und den Fremden ist groß. Glücklicher Weise hat fich kein Unfall ereignet. ? W

Wien, 12. August. Zu der Katserzusammenkunft in Petersburg bemerkt da-Fremdenblatt":Diese Zusammenkunft der Herrscher der beiden mächtigen Reiche reiht fich den großen Kundgebungen an, welche den Völkern Europas zu erkennen geben, daß die entscheidenden Persön- lichkeiten den Frieden als ein hohes, unschätzbares Gut be­trachten und es als eine ihrer heiligsten Pflichten ansehen, dieses Gut unserem Erdtheil zu erhalten. Die Begegnung dieser zwei engbefreundeten Monarchen wurde nicht nur innerhalb deren Staaten, sondern auch außerhalb derselben, besonders in Oesterreich-Ungarn, das, mit dem deutschen Reiche verbündet, Rußland so nahe gerückt ist, mit den auf- richtigsten Sympathien begleitet."

Palermo, 12. August. Infolge Differenzen mit den städtischen Behörden striken die Bäcker.

Parts. 12. August. Prinz Heinrich von Orleans ist heute Vormittag in Parts angekommen- er ist begleitet von Leontieff und Mourichon.

Paris, 12. August. Der Justizmintster vertheilte gestern In feierlicher Weise 20 goldene und 10 silberne Medaillen, welche der Kaiser von Rußland für die Retter beim Brande deS WohlthätigkeitSbazar gestiftet hat.

Madrid, 12. August. Die Wittwe deS ermordeten Ministerpräsidenten EanovaS widersetzte fich der Ausstellung deS Leichnam- ihre- Gemahls. Die Regierung beschloß, Madame Eanovas den Titel einer Herzogin mit dem Range de» Granden erster Klaffe zu verleihen und ihr eine Pension von 30000 Peseta- zu gewähren.

Depesche» btt Sur een .Herold/

Berlin, 12. August. Für die U eb er sch w emmt en waren bei der HauptstiftungSkaffe deS Magistrat- bi- heute Vormittag 132 000 Mark eingegangen.

Berlin, 12. August. Die Stadtverordneten-Ver» sammlung bewilligte heute Nachmittag nach einer Ansprache de- stellvertretenden Dorfitzenden debatteloS eine Unterstützung für die Ueberschwemmten in Höhe von einer Million Mark.

Berlin, 12. August. Der Arbeit-au-schuß der Berliner Gewerbe-Ausstellung von 1896 hat da- Verlangen der Garantiefondzeichoer auf detaillirte Rechnungs­legung abgelehnt. Infolge deffen beabsichtigen die Letzteren Beschwerde beim Ministerium etnzulegen und Klage auf Rechnungslegung anzustrengen.

Berlin, 12. August. DerNordd. Allgem. Ztg." zufolge haben am 5. Juli und 2. August in Deutsch-Südwest- Afrika Zusammenstöße von Detachements der deutschen Schutztruppe mit räuberischen Hottentottenbanden stattgefunden. Bei dem ersten Rencontre hat die Schutztruppe zwei Reiter verloren, während bet dem zweiten Gefecht der jüngste Offizier der Schutztruppe, Secondelieutenant von Altrock und Frei­williger Hill blieben- ferner wurden Premierlieutenant Helm und acht Reiter, deren Namen noch nicht ermittelt find, ver­wundet. ES gelang, die Räuber, welche 25 Mann verloren, auS einer stark befestigten Stellung zu vertreiben und gänzlich zu zerstreuen.

Breslau, 12. August. In einer heute ftattgehabten außerordentlichen MagistratSfitzung wurde, wie derBreSl. Gen.-Anz." berichtet, einstimmig beschloßen, bet der Stadt- verordneten-Dersammlung zu beantragen, für die Uebcr- schwemmten in Schlefien die Summe von 100000 Mk. zu bewilligen.

Giersdorf, 12. August. In dem UeberschwemmungS­gebiet deS Riesengebirges müffeu die zu den Rettungs­arbeiten abcommandirten militärischen Mannschaften wesentlich verstärkt werden. Ferner ist der Befehl ergangen, daß auch während der Manöverzeit die meisten Soldaten im UeberschwemmungSgebiet die Räumungßarbeiten fortsetzen.

Wien, 12. August. In hiesigen diplomatischen Kreisen wird versichert, daß die neuesten Vorschläge der Türkei, be­treffend die Räumung Thessaliens, die Genehmigung der Mächte bereits erhalten haben.

Laibach. 12. August. Gelegentlich der Anwesenheit von Mitgliedern des Alpen-Verein» kam es Seiten» der Slowenier zu lärmenden Demonstrationen. Dieselben brachen in die Rufe aus:Abzug und nieder mit Germania." Der Statthalter stellte persönlich die Ruhe wieder her. Größere Ausschreitungen find nicht vorgekommen.

Rom, 12. August. Der Congreß der italienischen Katho­liken bat beschloßen, das 6 0jährige Priesterjubiläum Leo XIII. feierlich zu begehen. Daßelbe fällt auf den 31. December d. I.

vrnßel, 12. August. Gestern fand die Schlußversamm­lung des Friedens.CongresseS statt. Der Congreß beschloß, der spanischen Regierung den Ausdruck seines Ab- scheue» wegen de» an CanovaS verübten Attentats zu über- Mitteln. Ferner wurde da» Bureau für ein Jahr wieder- gewählt.

Paris, 12. August. Der hiesige Lyoner Bahnhof war anläßlich der Ankunft de» Präfidenten Faure stärker als sonst bei ähnlichen Anläßen überwacht. Für die Abreise deS Präsidenten nach Havre trifft die Polizei gleichfalls umfaßende Maßnahmen. Dem Wunsche FaureS entsprechend beschränkt die Pariser Polizei die Zahl der Ausweisungen auf» Noth- wendigste.

Paris, 12. August. DerFigaro" bringt intereffaute Einzelheiten über daS Verhör des Mörders Canova»'. Al» der Untersuchungsrichter den Attentäter zu überzeugen versuchte, daß das Verbrechen für die anarchistische Sache nutzlos sei, erklärte Golli in sehr erregtem Tone, die Propa- ganda der That würde ohne Erfolg sein, wenn nur isoltrte Attentate begangen würden. Die Menschheit werde aber weitere Attentate erleben und fie werde die Anarchisten noch um Gnade anrufen. Die Wahrheit dieser Mittheilung wird dem genannten Blatt von seinem Gewährsmann verbürgt. Wie eS heißt, wird daS Urtheil rasch vollzogen und der Mörder wahrscheinlich bereits am nächsten SamStag er­schossen werden.

Madrid, 12. August. Der Mörder CanovaS' hat vor einigen Monaten in London als Schriftsetzer in einer Buchdruckerei gearbeitet. Er nannte sich Angelo und ver­kehrte viel mit Anarchisten.

Madrid, 12. August. DaS Amtsblatt veröffentlicht einen königlichen Beschluß, wonach daS Begräbniß CanovaS' auf morgen vertagt wird. CanovaS vermachte der National- Bibliothek seine auS 30000 Bänden bestehende Bibliothek. Die Untersuchung des Mörders ist beendet. DaS Kriegs­gericht wird auS sechs Offizieren unter dem Vorfitz eines Obersten in Bergara zusammentreten. Sobald da» Urtheil seine Bestätigung gefunden, wird eS vollstreckt werden.

Rustschuk, 12. August. Die Pulver-Explosion dürfte im Ganzen 258 Menschenopfer gefordert haben.

Berlin, 13. August. In den Kreisen des ReichSver- ficherungSamtes wird derVolkS-Ztg." verbreitet, daß vor­aussichtlich zum Nachfolger des Präfidenten Bödtker der Pastor Bodelschwingh werde ernannt werden.

Berlin, 13. August. Der neue ReichSschatz-Secretär Frhr. v. Thielmanu hat gestern die Geschäfte seines ReffortS übernommen.

Berlin, 13. August. DieBerl. Pol. Nachr." schreiben: In einzelnen Blättern ist davon die Rede, daß die Arbeitea an der Herstellung eines neuen autonomen Zolltarif­beschleunigt und demnächst beendigt werden sollen. Selbst­verständlich ist die Meldung in dieser Form unrichtig. Die Fertigstellung des neuen Zolltarifs wird Jahre in Anspruch nehmen, sonst hätte man auch nicht jetzt schon mit den dies­bezüglichen Arbeiten beginnen zu brauchen.

Hamburg, 13. August. Der FriedenS-Congreß veranstaltete gestern Abend eine von etwa 2000 Personen besuchte Volksversammlung.

Mailand, 13. August. Gestern fanden hier zahlreiche Haussuchungen bei Anarchisten statt, wobei wichtige Schriftstücke und eine Bombe gefunden worden sein sollen. Vier Anarchisten wurden verhaftet.

Madrid, 13. August. Die Königin-Regentin be- schloß eine besondere Ehrung Canova». Wahrscheinlich wird ein Denkmal auf Kosten der Königin im KönigSpalast ausgestellt werden.

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Gießen, den 13. August.

Das Ehrenzeichen für Mitglieder freiwilliger Feuer­wehren wurde verliehen durch Allerhöchste Entschließung Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs vom 21. Juli den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr zu Bretzen­heim, Jacob Edling und Sebastian Ditt.

* Oeffeutliche Anerkennung einer edlen Thal. Seinem Königliche Hoheit der Großherzog haben dem Schiffer Philipp Kessel zu Nierstein tn Anerkennung der von dem­selben am 6 Juli 1897 zu Nierstein mit Muth und Ent- schloffenheit bewirkten Rettung eine» Kinde» vom Tode deS Ertrinken» eine Geldprämie zu verleihen geruht.

* * Kirchliche Dieustrrachrichterr. Am 10. Juli wurde dem Pfarrverwalter Leopold Schmidt zu Fürfeld, Decanat Bingen, die katholische Pfarrstelle daselbst, und dem Pfarr­verwalter Adam Schmitt zu Mainflingen, Decanat Seligenstadt, die katholische Pfarrstelle daselbst über­tragen. Am 1. Juli wurde der von dem Herrn Fürsten Ernst zu Leiningen auf die katholische Pfarrstelle zu Hesselbach, Decanat Dieburg, präsentirie Pfarrer Nikolaus Gotha aus Mainflingen für diese Stelle bestätigt. Ueber den Besitz der nach Art. 1 und 4 des Gesetzes vom 5. Juli 1887 , die Vorbildung und Anstellung der Geistlichen betreffend, zur Uebernahme eines Kirchenamtes »othwendigen Eigenschaften ist der Nachweis erbracht worden bezüglich der katholischen Geistlichen: Joseph Becker auS Gonsenheim, Heinrich Beickerr auS BtdliS, Michael Eich auS Frei-Weinheim, Johanne» Fuhrmann aus Bodenheiw, Nikolaus Hennes auS Bensheim, Hugo Holz am er au» WormS und Nikolaus Ke mm e re r aus Klein-Auheim.

Schuldienst-Nachrichten. Am 5. Juli wurde der von dem Herrn Grafen zu Erbach-Fürstenau auf die Lehrer­stelle an der Gemeindeschule zu Schöllenbach, Kreis Erbach, präsentirte Schulverwalter Philipp Rust daselbst für diese Stelle, an demselben Tage wurde der von dem kachol. Pfarrer und dem OrtSvorstand zu Zellhausen, Kreis Offen­bach, auf die 1. Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Zell- hausen präsentirte Schnllehrer Johannes Grimm daselbst für diese Stelle, an demselben Tage wurde der von dem Herrn Grafen zu Erbach-Fürstenau auf die Lehrerstelle an der Geweindeschule zu Etzean, Kreis Erbach, präsentirte SchulamtSaSpirant Jacob Lippert aus Nieder-Klingen für diese Stelle bestätigt- am 10. Juli wurde dem SchulamtS- aSpiranten Heinrich Räder au- Ostheim die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Climbach, Krei- Gießen, an demselben Tage wurde den SchulamtSasptranren Jacob Hofmann auS Wald-Wtchelbach und Philipp Doll au» Wöllstein Lehrerstellen an der Volk-schule zu Darmstadt, an demselben Tage, wurde dem SchulamtSa-piranten Fried­rich Wilhelm Haber aus Darmstadt eine Lehrerftelle an der Geweindeschule zu RüddingShausen, Kreis Gießen, am 16. Juli wurde dem Schulverwalter Ernst Borgwardt zu Dreieichenhatu eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Dietzenbach, KretS Offenbach, am 24. Juli wurde dem Schullehrer Jacob Knöll zu Rehbach eine Lehrerstelle an der Geweindeschule zu Heubach, Kreis Dieburg, übertragen, an demselben Tage wurde der von dem Herrn Fürsten zu Solms-Ltch auf die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Hattenrod, Kreis Gießen, präsentirte SchulamtSaSpirant Friedrich Römer auS Alzey für diese Stelle bestätigt.

Erledigte Lehrerstellen. Erledigt sind: Die Lehrer­stelle an der evangelischen Schule zu Nieder-Lieber-bach, Sfretfl Heppenheim, mit einem nach dem Dienstalter fich bemessenden jährlichen Gehalte von 9001000 Mk. Die mir einem evaugel. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Ober-Mumbach, Kreis Heppenheim, mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. Die mit einem katholischen Lehrer zu besetzende 2. Lehrerstelle an der Ge- metndeschule zu Zellhouien, Kreis Offenbach, mit einem jährl. Gehalte von 900 Mk. Eine mit einem katholischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Gundheim, Kreis WormS, mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. Die mit einem katholischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemcindeschule zu Erbach, Krei» Heppen­heim, mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. Die mit einem kathol. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Tröiel, KretS Heppenhetm, mit eine« jährlichen Gehalte von 900 Mk.

Rad-Rennen in Gießen am 15. August. Da» osficielle Festprogramm weist von 75 Rennfahrern im Ganzen 169 Nennungen zu den verschiedenen Wettfahrten auf. Ein­zelne Nummern des Programm», z. v. da» Eröffnuog-fahreu und da» Fahren um den Curatorium-WanderpreiS für Ama­teure. sowie da» Hauptfahren für Berufsfahrer, find so stark besetzt, daß vor der Entscheidung über den jeweiligen defini­tiven Sieg zunächst mehrere Vorlaufe werden stattfindea