Universität- - Nachrichten.
— Aus dm Lehrstuhl der Chemie in Heidelberg ist der durch e ne Forschungen über die ©tcfflcff WasserstoffiSure bekannt ge- vordene Professor Dr. Theodor Eurttus in Bonn, früher tn t*ri, beru,n worden. Der ,Nat.-Z'o." zufolge wird CurttuS dem JMe zu Ostern enisprechen. Die Universi äl Heidelberg bekommt damit einen würdigen Ersatz für den ihr leider so früh entrißenen Professor Victor Meyer.
Literatur und Aunst.
— Katechismus der Statik. Mit besonderer Berücksichti tzung dec zeichnerischen und rechnerischen Metboden von Walther Lange. Mit 284 Abbildungen. Jo Originalleinenband 4 Mark. Verlag von I I. Weber in Leipzig. Ohne U'fache keine Wirkung. Wo aber eine Wirkung, da ist auch eine Kraft. Mit der Wirkung der Kräfte auf den Stoss überhaupt beschäftigt sich die Mechanik, mit den Bedingungen, unter welchen bei Einwirkung von Kräften Gleichgewicht eintritt odrr herrscht, im Besonderen die Statik. Der- saster vorliegend n Buches beantwortet nach Erörterung der Grundbegriffe in der Festigkeitslehre die Frage: Wie stark muß ich einen ConstruciionSthril machen, wenn die Art und Größe der Bean- ip uchung und das Eonstructionsmaterial bekannt sind? Die Behandlung nimmt von der ersten bis zur lehtcn Seite aus die Praxis
Bezug, ist unerschöpflich in der Beigabe nutzbringender Tabellen und blhandetl alle auftauchenden Fragen der Statik unausgesetzt sowohl aus zeichnerischem als auch auf rechnerischem Wege.
— Au» der Akademischen Liederwett. Bekanntlich, hat sich der gesellige Sinn seiner Liedersammiungen und CommerSdücher schon von jeher geschaffen, viel früher als eS eine Buchdruckerkunst gab, z B. sind die berühmten Carmina bnrana deS 12. und 13. Jahrhundert- rnchtS anderes als ein Commertzbuch damaliger Scholaren, das sogar m seine: Eintheilung in ernste Gelänge LiebeS-und Trinklieder und „Lusorta", d. d. Ulk- und Spiellteder, den heutigen Sammlungen vollkommen entspricht. Besonderes Geschick und Glück bat unstreitig die Moritz Schauenburg'sche Verlagshandlung in Lahr, die Herausgeberin des weitaus bekanntesten und beliebtesten Commers« dache», mit ihren Neueinsührungen gehabt, Schcffel, Baumbach sind durch sie sangbar gemacht worden, zahlreiche andere, zum schönsten Bestände der akademischen und überhaupt der «llgemetnm Geselligkeit gehörende Lieder veidanken ihr eine solche Vermittlung. Nun hat sich die genannte Verlagshandlung nach 40jährigem fröhlichen und glücklichen Gedeihen ihres Buches zu einer völligen Umarbeitung rmfchlossen. Wir gestehen, das neue Buch nicht ganz ohne Sorge, ob das Alivertraute, Gute nicht gelitten habe, genau durchforscht zu haben. Aber siehe da, obwohl uns versichert wird, daß etwa । 18J Nummern deS alten Buches sortgesallen seien, wir vermöchten • keine einzige zu bezeichnen, die fehlt: so geschickt und mit sicherem
Gefühl ist daS Lebensfähige und Erhaltungswerth« erkannt und geschont und daS Buch lediglich von dem Ballast, dem, was seinen episod schen Weilh erschöpft bat, befielt worden. Alles gute Alte ist geblicot!, sogar manches mit Unrecht Verschollene roieber eulgegrab.n worden. Daß es stch im Einzelnen z. B. die Perlen des polytechnischen Humors nicht bat entgeben lasten, wird auch außerhalb solch r besonders berücksichtigter Kreise Freude machen. Ferner baden die Herausgeber viel Neue« erst selber zur Welt bringen helfen oder baden für die vermißte Komposition geeigneter vorhandener Poesien Sorge getragen — wir nennm davon nur die wundervollen Trink- und Wanderlieder von Hetnr. Leutbold und Th. Storms Octoberlied. Von den Unflätigkeiten mancher studentischer Liederbücher hat sich das Lahrer Eommersbuch, wie jederzeit, auch diesmal fern gehalten; kein Vater oder Lehrer braucht daS Buch mit Unbehagen in den Händen des Gomnasiasten zu sehen. Die weitere Richtschnur beider NeuauSgabe waren: Schöner Vaterlandssinn im Bunde mit gesunder Hetmathliebe, tüchtiges, mannhaftes Wesen, silige Burschenlust, fröhlicher, unbekümmerter Humor, Ausmerzung und Vermeidung alles Trivialen. Wenn das Vorwort mit Recht rübmt, dem Labrer Eommersbuch sei eS vergönnt gewesen, nach dem Wunsche der ersten Herausgeber ein Volksbuch zu werden und ein gut s Stück studentischen Frohsinns und akademischen Geistes in breite Schichten des deutschen Publikum- zu tragen, so darf die Fortdauer dieser Wirkung Überall, soweit die deutsche Zunge klingt, auch der nun vorliegenden geschmackvollen Umgestaltung des beliebten Buches mit Sicherheit oorauSgesagt werden.
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Allendorf a.d.Lahn, 8. Octbr. 1897. Gr. Ortsgericht Allendorf a. d. Lahn.
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