Ausgabe 
12.2.1897 Erstes Blatt
 
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Kanea, 10. Februar. Reuter Meldung. In Kiss amo und Kastelt auf Kreta find 22 muhamedauische Frauen und Ikillder niedergewetzelr worden.

Depeschen deS Bureau »Herold/

Berlin, 10 Februar. Der Kaiser besichtigte heute Nach« mittag in Begleitung de» Erzherzog» Otto vou Oester­reich die Arbeiten am Denkmal Kaiser Wilhelm» I.

Berlin, 10. Februar. Graf Herbert Bißmarck ist, wie au» Frtedrtch»ruh gemeldet wird, heute daselbst ein- getroffen. Fürst BtSmarck befindet sich vollkommen wohl.

Berlin. 10. Februar. Bei dem Minister de» Innern, Freiherr« von der Recke, fand gestern ein parlamen- tarische» Diner statt, zu welchem die Minister und zahl­reiche Mitglieder beider Häuser de» Landtage» geladen waren.

Berlin, 10. Februar. Im Abgeordneteuhause stand heute der Etat de» Ministerium» de» Innern zur Be- rathung. Beim Titel Miuiftergehalt entspann sich eine erregte Poleudebatte, die morgen fortgesetzt wird.

Berlin. 10. Februar. Da» Schluß-ProtocoL über die Ergebniffe der deutsch-russischen Zoll-Conferenz ist gestern unterzeichnet worden.

Grandeoz. 10-Februar. Eine gestrige Versammlung de» hiesigen polnischen VolkSvereiu» wurde polizeilich aufgelöst, da in polnischer Sprache verhandelt werden sollte.

Hamburg. 10. Februar. Laut amtlicher Mittheilung sind nur noch 300 fremde Hafenarbeiter hier, 1500 find bereits abgeschoben. Heute traten Senat und Arbeit­geber zur Regultrung der Hauptfragen zusammen. Eine Arbeiter-Deputation verlangte, jedoch ohne Erfolg, die Zu­ziehung zu den Berathuogeu, besonder» hinsichtlich der Er­nennung des Hafeu'JnspectorS.

Rom. 10. Februar. Auf Initiative der italienischen Regierung übermittelten die Großmächte der griechischen Regierung eine Verbal-Note, tu welcher erklärt wird, daß die Großmächte eine Störung des Weltfriedens durch etu active» Vorgehen Griechenlands nicht dulden würden. Sollte letzteres ein fait acompli schaffen wollen, so werde es dafür die volle Verantwortung zu tragen haben.

Pari». 10. Februar. In parlamentarischen Kreisen ruft da» Gerücht, England sei im Begriff, da« Protektorat über Egypten zu proclamiren, große Bewegung hervor.

Athen, 10. Februar. Bei Suda fand ein heftiger Kampf zwischen Christen und Türken statt, bei welchem die letzteren nach großen Verlusten tu die Flucht geschlagen wurden.

Koustautioopel, 10. Februar. DaS ActionScomite der Jungtürken sandte an die Botschafter ein Manifest, in welchem Gewaltmaßregeln angekündigt werden, falls nicht eine baldige Aeuderung deS jetzigen Regimes eintreten sollte. ________________

Berlin, 11. Februar. DerVorwärts" demeutirt die Blättermeldung, daß der Abgeordnete Bebel sich bei der nächsten Wahl nicht mehr um daS Mandat von Straßburg bewerben werde.

London. 11. Februar. Nansen hat seine Abreise ver­schoben, um eine Reihe von populären Vorträgen zu halten.

Belgrad, 11. Februar. ES wurde festgestellt, daß frühere Mitglieder der Fortschrittspartei die Entführung der der radikalen Partei angehörigen zwei Geistlichen durch Hai- duken veranlaßt haben.

Athen. 11. Februar. Von griechischer Seite wird be­hauptet, in der Umgebung Kaneas habe ein wüthendeS Ge­fecht zwischen griechischem und türkischem Militär statt­gefunden, wobei 15 Türken getödtet worden seien. Die griechischen Schiffe AlphoniS und Hydra begaben sich nach Retimo und Herakleion, wo die Griechen von den Türken in ihren Häusern eingeschloffen gehalten wurden. Auf der Insel Syra hat sich ein FretcorpS flüchtiger Cretenser ge­bildet, die sich nach Creta begeben. Auf der Insel Melos sind unter den Flüchtigen die Blattern auSgebrocheu.

WB. Athen, 11. Februar. Prinz Georg ist auf Be­fehl de» Königs mit derTorpedoflotille nach Kreta abgereist. Ungeheurer Jubel der Bevölkerung.

WB. Athen, 11. Februar. Prinz Georg wohnte vor seiner Abreise der Meffe und dem Dankgottesdienste bei. Bei der Einschiffung deS Prinzen Georg im PiräuS gab die Menge Hunderte von Schüffen ab, um Mitternacht brachte die Bevölkerung dem Könige begeisterte Huldigungen dar. ES wird hier nicht mehr, verheimlicht, daß die Flotte Befehl hat, mit allen Mitteln die Landung der türkischen Truppen in Kreta zu verhindern. Die griechische Regierung richtete a» die Mächte eine Note mir der Erklärung, Griechenland könne den Ereigniffen in Kreta nicht als einfacher Zuschauer gegenüberstehen, der Pflicht gegen die Christen und wegen seiner Gefühle für die bluts- und glaubeoSverwandtr Be­völkerung.Asty" schreibt: Der Beschluß der Regierung, die Flottille nach Kreta abzusenden, sei auf Drängen deS Königs erfolgt- die Nachricht von der Entsendung türkischer Truppen von Smyrna auS, ruft Erregung hervor.

CocaU» mit proohoiettef»

Sießeu, den 11. Februar 1897.

* Ordensverleihung. Se. Kgl. Hoheit der Groß- h erzog haben Allerguädtgst geruht, dem Großh. Distrikts einnehmer Rendanten Philipp Reitze! zu Schotten aus Anlaß feine» am 11. Februar stattfindenden 50 jährigen Dienstjubiläums daS Ritterkreuz 2. Klaffe de» Verdienst­orden» Philipps des Großmürhigen zu verleihen.

** Rationalliberaler Bereis. In der vorgestrige« Monat». Versammlung widmete der Vorsitzende, Herr Dr. Fuhr, zunächst dem treuen, unermüdlichen Parteifreund, Herrn

Professor Dr. O. Buchner, einen warmen Nachruf. Sodann schilderte Herr Prof. Dr. Schwartz die politischen Vorgänge der letzten Wochen auf dem Gebiete der Arbeiter­bewegung, das Verlangen nach Ausdehnung de» CoalitionS- rechtes, die Ausdehnung der Gewerbeaussicht ans die Cor- fectiousbranche, daS Ende des Hamburger StrtkeS, den ersten christlichen Bergarbeitercougreß zu Dortmund, die Novelle zum UnfalloerficherungSgesetz. Ferner den Kampf um die Handelsverträge, die lange Diehseuchendebatte im preußischen Landtage, die Quebrachofrage und die letzten Verhandlungen deS CentralverbandeS deutscher Industrieller. Sonntag, den 21. d. MtS., Abends 8 Uhr, wird der General- secretär der nationalliberaleu Partei, Herr Pazig aus Berlin iu öffentlicher Versammlung über die politische Lage sprechen. Der natiooalliberale Verein sieht mit Rücksicht auf eine zu veranstaltende größere allgemeine Centenarfeier am 22. März seinerseits von einer öffentlichen Feier dieses TageS ab und wird nur im engeren Kreise eine Vorfeier veranstalten.

* Vortrag. Der gestern Abend imHotel Einhorn" vom Detailllsten-Verein veranstaltete Vortrag war nichts nur von Mitgliedern deS Vereins, sondern besonder» von Gästen sehr gut besucht. Herr GerichtSaccesfift Klarenaar lieferte an Hand der einzelnen Paragraphen deS Gesetze» gegen den unlauteren Wettbewerb einen sehr lichtvollen Commeutar für die Praxis, damit gleichzeitig eine Kritik verbindend, die im Großen und Ganzen sehr günstig für daS vom Gesetz Ge wollte sich aussprach. Nach einigen geschäftlichen Mitthei- lungen schloß der Vorsitzende, Herr Ernst Balser, die Versammlung. Auf den Vortrag, an welchen sich eine an­regende Besprechung schloß, kommen wir noch näher zurück.

* Der neue Sportplatz au der Hardt. Wie wir unseren Lesern früher schon berichtet haben, tst in unserer Stadt ein sportliches Unternehmen tm Entstehen begriffen, welches der­selben zur Zierde gereichen und einen hervorragenden An­ziehungspunkt für Einheimische und Auswärtige bilden wird. Während die Arbeiten auf dem Sportplätze an der Hardt der winterlichen Witterung wegen momentan nur langsam fortschreiten, entfalteten die Begründer deffelben eine um so regere Thätigkeit, um deu Bestand dieser Anlage gegen alle Eventualitäten zu sichern. Auf Anregung de» ersten Vor­sitzenden derWanderer", Gießener Radfahr­gesellschaft, ist jüngst ein größerer Kreis von Jntereffenten zusammengetreten, um daS zunächst von drei Mitgliedern dieser so rasch erstarkten und populär gewordenen Vereinigung und Herrn Braueretbefitzer Btchler inS Leben gerufene Werk zu fördern und zu stützen. Nach eingehenden vor- berathcnden Verhandlungen und Besprechungen wurde am Montag Abend in einer zahlreich besuchten Versammlung im Hotel zum Rappen der einstimmige Beschluß gesaßt, die von der früher dieserhalb erwählten Commission ausgearbriteten Statuten, sowie den Vertragsentwurf mit denWanderern", Gießener Radfahrgesellschaft, mit einigen wenigen redactionellen Aenderungen zu acceptiren, und eS erfolgte hierauf sofort auf dieser Grundlage die Constituirung deSCuratoriu m der Rennbahn Gießen 18 97", zu dessen ersten Vor fitzenden Herr Rechtsanwalt Dr. Jung einrnüthig gewählt wurde. Der Zweck desCuratorium der Rennbahn Gießen 1897" ist die Hebung deS RadfahrsporteS, durch gemein­schaftlich mit denWanderern", G eßener Radfahrgesellschaft, in Anlehnung an den Deutschen Radfahrer Bund zu veran­staltende Rennfestlichkeiten, sowie die Benutzung der gleich­zeitig anzulegeuden Davn-tsQniss-Spielplatz- rc. Besonder» erfreulich und für das Gedeihen deS Unternehmens von hohem Werthe ist es, daß demCuratorium der Rennbahn Gießen 1897" sich auch Angehörige auS den höchsten Kreisen der Gesellschaft und hohe Beamte angeschloffcn haben und in deu Vorstand deffelben eingetreten find, die sich dem Radfahrwesen in hiesiger Stadt bisher nicht leicht zugänglich gezeigt hatten. Diese Thatsache beweist am besten, daß wir hier vor einem im wahren Sinne des Wortes zeitgemäßen Unternehmen stehen und daß auch hierorts die Bedeutung dieses ebenso schönen wie gesunden Sportes immer mehr erkannt und gewürdigt wird, nach dem Vorbilde anderer, in sportlichen Angelegenheiten tonangebenden Städte. DasCuratorium der Rennbahn Gießen 1897" besteht au» ordentlichen und unterstützenden Mitgliedern. Die Zahl der Ersteren soll eine beschränkte bleiben und da dieselbe schon in aller Kürze erreicht sein dürfte, so empfiehlt fich ungesäumte Anmeldung für alle Jntereffenten. Unterstützende Mitglieder, für welche lediglich nur die Verpflichtung eines ganz geringsügtgen jähr­lichen Beitrags besteht, gegen welchen freier Eintritt bei Rennen gewährt werden soll, finden in beliebiger Zahl Auf­nahme und e» steht zu -erwarten, daß bei dem regen Sinn unserer Bevölkerung für solche Veranstaltungen die Betheiligung in dieser Richtung eine außerordentlich g-oße, ja allgemeine sein wird. Auf die Einrichtungen deS Sportplätze» und seiner Anlagen zurückzukommen, behalten wir un» vor, bemerken nur heute noch, daß die Abficht besteht, dieselben event. auch anderen Gesellschaften, Vereinen und Einzelfahrern hier und auswärts auf Wunsch zeitweise zu überlaffen und sind An­fragen dieserhalb an den ersten Vorsitzenden des Curatorium» oder an den ersten Vorsitzenden derWanderer", Gießener Radfahrgesellschast, welch Lttzterer als stellvertretender Vor­sitzender in den CuratoriumS-Borstand gewählt worden ist, zu richten.

* Kaiser-Manöver. DieMünch. N. Nachr." melden au» rzb nrg, daß die Kaiser-Manöver an der Nordwest- Grenze Bayerns und jenseits dieser auf hessischem Gebiete ftattfinden werden.

* * Jus Arrest. Ein Musketier deS hiesigen Infanterie- Regiment» hat am Sonntag Abend in einem WirthSlocale zu Darmstadt mehrere Fensterscheiben eingeschlagen, wobei er fich derart verletzte, daß er in da» Militarlazareth ausgenommen werden mußte. Gestern wurde der Soldat durch einen Unterosfizier hier eingeliefert.

*e Sitzung des LandeßauSschnfseS der laudvirlhschafUiche» Vereine am 6. Februar. Unter dem Vorsitze de» Herrn Ge­

heimen RegierungSrath HaaS Offenbach fand am 5. Fe­bruar d. IS. in Darmstadt eine Plenar-Sitzung des LavdeS- außschnffeS der landwirthlchaftlichrn Vereine statt. Nach Be­grüßung der erschienenen Vertreter Großherzogl. Regierung und der Mitglieder de» LandesauSschuffe» wurde sofort zur Verhandlung der Tagesordnung geschritten. E» wird u. A. beschloffev: Großh. Regierung gu ersuchen, als Beitrag zu den Kosten der Besch ckung der Au-stellung der deutschen LandwirthschaftSgesellschast pro 1897 entsprechend dem Com- misfionSantrag 7500 Mk. zu bewilligen, für die spätere« Ausstellungen dieser Gesellschaft einen jährlichen Beitrag von 10,000 Mk. zur Verfügung des LandesauSschuffeS vorbehalt­lich deS BerwendungSnachweifeS im Staatsbudget etnzustellen. Im Weiteren gelangt zum Beschluß ein Antrag der Vieh­zucht Commission des LaudeSanSschuffeS auf Abänderung der derzeitigen Vorschriften, betreffend die Fleischbeschau im Groß- herzogthum Heffen iw Sinne des diesbezüglichen preußischen ErlaffeS vom Jahre 1892. Auf Antrag genannter Corn- misnon wurde ferner beschlossen, Großh. Regierung zu er- uchen, zur Bekämpfung der Tuberkulose deS Rtndvied» Vieh­züchtern und Zuchtvereinigungeu die kostenfreie Tuberkulln- impfung ihres Viehbestände» unter gewiffen Bedingungen zu gewähren, die Impfungen für die Viehbestände der Zucht­viehhöfe und di: Körung von Bullen von dem Ergeboiß vor- hergegaogener obligatorischer nach zwei Monaten zu wieder­holender Impfung abhängig zu machen unter Übernahme der Kosten und Verlustrntschädigung durch den Staat oblt» gatorisch einzuführen. Zur wirksameren Abwehr vnd Unterdrückung der Maul- und Klauenseuche beantragt der Landesausschuß bei Großh. Regierung die Ernennung von Viehbeschauern im Sinne der Bestimmungen Dom 10. Juli 1895 für alle Gemeinden, die Bestreitung der Kosten der Scheinausstellung, Desinfektion und de» Thierarztes au» öffentlichen Mitteln unter Mitwirkung des Staate» - weiter- hin wird Großh. Regierung ersucht, eine gründlichere Des­infektion der Eisenbahnviehtransportwagen, sowie der Rampen zu erwirken und für sämmtliche Molkereien die Pafteurisi- rung der zu Futterzwecken abzugebenden Milch obligatorisch zu machen. Gleichzeitig werden auch Anträge auf Erlaffung reichSgesetzlicher Maßregeln zur Bekämpfung der Tuberkulose und der Maul- und Klauenseuche zum Beschluß erhoben. Zur Berichterstattung über die Ausführung deS bürgerlichen Gesetzbuches wird eine Commission gewählt, die durch Zu­ziehung juristischer Kräfte erweitert werden soll.

** Javalidenheim. Die Kaiser Wilhelm - Stiftung für deutiche Invaliden, die tm Sinne ihrer hohen Protek­toren 25 Jahre lang ihre segensreiche Thätigkeit entfaltet und in dieser Zeit bis Ende 1895 die sehr ansehnliche Summe von 17,743,043 Mk. zur Milderung der Roth unserer In­validen und deren Hinterbliebenen aufgewendet hat, hat be- schloffen, zum ewigen Andenken an ihren ersten hohen Pro­tektor, weiland S. M. Kaiser Wilhelm I. als Pflegestälte für erwerbsunfähige und bedürftige Kämpfer von 1870/71 ein Jnvaltdenheim zu begründen. Während de» 25jährige« Bestehen» der Stiftung wurde nämlich in vielen Fällen die Erfahrung gemacht, daß insbesondere die alleinstehenden und hülssbedürstigen, von ihr unterstützten und auf dem Lande wohnende« Invaliden der wünschenSwrrthen ausreichende« Pflege bei ihre« Gebreche« und in Krankheitsfällen entbehren. Geordnete Kur und Pflege kann diesen brave« alten Soldaten nur durch Aufnahme in eine Pflegeanstalt geboten werden. DaS zu diesem Behufe geplante Jnvalidenheim soll an einem gesunde«, Wald- und wasserreichen Platze im deutschen Vater- lande errichtet werden. Sein Bau und seine dauernde Unter- Haltung erfordern ein Capital von etwa 1 Million Mark, dessen Aufbringung z. Zt. Gegenstand der ernsten Fürforge der Kaiser Wilhelm-Stiftung ist. DaS Jnvalidenheim wird für die Ausnahme von 100 deutschen Invaliden Veteranen auS dem Kriege von 1870/71 eingerichtet werden- die noch vorhandenen Kämpfer aus den früheren Feldzügen können vorerst nicht berücksichtigt werden, weil die Kaiser Wilhelm- Stiftung seiner Zeit ausdrücklich nur für die Invalide« von 1870/71 errichtet wurde. Man hofft jedoch, daß später auch die Invaliden Veteranen auS Feldzügen vor 1870/71 Ausnahme finden können, falls wildthätige Hände die zur Errichtung solcher Stelle erforderliche Summe von etwa 10,000 Mark für jede Stelle der Verwaltung überweisen werden.

3« Amerika verstorbene Hesse«. Mount Vernon, Jnd., John Zimmermann, 65 Jahre alt, aus Alsheim. EoanS- ville, Jnd., Friedrich Kercher, 85 Jahre alt, aus Biblis. Bentinick, Ont., (Canada) Carl Habermehl,65 Jahre alt, aus Schwarz. New York, Heinrich Ahlheim, au« Schwanheim. Bretzville, Jnd., Frau Elisabeth« Frick, 82 Jahre alt, auö Wöllstein. Springfield, Ohio, Johann Michael Krichbaum, 41 Jahre alt, aus Winlerkasten. New-U'm, Minn-, Jacob Nix, 75 Jahre alt, aus Bingen. PlttLburg, Pa., P eter Glick er, 69 Jahre alt, au» Lauter­bach. Frau Elisabetha Brednich geb. Eberle, 84 Jahre alt, auS Lampertheim. Town Norton, Winona County, Minn., John Daniel, 76 Jahre alt, auö Dorndiel. New York, Frau Goldsmith, geb. Hirsch au« Mainz. Baltimore, Md., Carl Erick, auS Nidda. Detroit, Mich., Frau Elise FoShag, geb. Gerbig, au« Schöllenbach. Lafargevllle, N. Y., Frau Regina Haas, geb. Baldauf, 87 Jahre alt, auß Richen. Findlay, O-, Georg Roth, 65 Jahre alt, auß Brandon. New-York. Dan. Ma chwirth, auß Bechenheim. McKtllop, Huron Co., Ont., Heinrich Adam Ho ege, 73 Jahre alt, auß Geiß-Nidda. Hancock, Mich., Frank Greenewald, 60 Jahre alt au» Norm». Syracuse, N. Y., Jacob Schneider, 71 Jahre alt, au« Hessen-Darmstadt. Cincinnati, £)., Leopold Alt Hof, aus Flörsheim. Watertown, Wi«., Louis Kniefel, 77 Jahre alt, au« Wimpfen. Parker Settlement, Posch Co., Jnd., Jacob Schauß, 73 Jahre alt, au» Wonsheim. Fair Haven Township, Jll., Frau Anna Maria Ei»' felber geb. Bölfing, 86 Jahre alt, au« Ermenrod.

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