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9.4.1897 Erstes Blatt
 
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in Gießen

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Gesammt Cabinet hat Die Entscheidung deS König-

Die auf griechischer Seite

sofort nach der Proclamat'on berufen.

vukarest, 8. April. DaS seine Entlassung eingereicht.

deS Jnf.-Regt». Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116, Dr Weber, Asfistenzart 2. Kl. vom Inf.-Regr. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hefl.) Nr. 116, zur Unteroff. Vorschule

gegeben haben.

Turnerische» Der satzung-gemäße 5 8. Turntag deS Mittelrheinischen Turn-K eise» wird Sonntag

Feierlichkeiten der Königin entbehrt jeder Begründung. Da die übrigen Staatsoberhäupter sich bei diesen Feierlichkeiten vertreten lafieu, so wird Frankreich einfach dasselbe thun.

Pari». 7. April. Im Jadustriepalast, wo am 19. d. M. eine große Kunstausstellung eröffnet werden soll, find vier werthvolle Bilder gestohlen worden.

Paris, 7. April. Der Marinemintster hat angeordnet, daß in dem Arsenal zu Brest ein Panzerschiff L klaffe her-ustellen sei, welche- den Namen3cna* führen soll.

London, 7. April. In hiefigen politischen Kreisen herrscht die Anfichr, daß trotz der Blokade de- Piräu- eS zwischen Griechenland und der Türkei nicht zum Kriege kommen würde. Griechenland habe am letzten Sonntag von zwei Großmächten die Versicherung erhalten, daß in absehbarer Zeit Kreta in den Besitz Griechenland- übergehen werde. Unter diesen Umständen habe König Georg der bereit- fest­gestellten Kriegserklärung, welche von allen Ministern unter- zeichnet war, seine Sanktion verweigert.

Kopenhagen, 7. April. In Anwesenheit der Zarin- Wittwe, der Prinzessin von Wale-, der Minister und anderer hochgestellter Persönlichkeiten hielt Nansen gestern Abend in der geographischen Gesellschaft einen Vortrag über seine Nordpolfahrt. Dem Vortrage folgte ein Souper. Die Studenten brachten Nansen einen glänzenden Fackel­zug dar.

Belgrad, 7. April. Hier ist da- Gerücht verbreitet, daß zwischen Bulgarien, Serbien und Montenegro eine Verein­barung dahin erzielt worden ist, eine Ausdehnung de» Ein- flusse» Oesterreichs auf die Balkan-Halbinsel möglichst zu verhindern und die Ansprüche Griechenlands auf Make­donien zurückzuweisen.

Athen, 7. April. Bei der gestern Abend vor dem Palais ftattgefundenen Demonstration kam es zu einem ernsten Zusammenstoß zwischen Sivil, Militär und Polizei, wobei mehrere Personen schwer und viele leicht verletzt wurden. Die Stimmung unter der Bevölkerung ist sehr erregt, die Situation eine sehr schwierige.

Athen, 7. April. Bis gestern Abend wurde die Ruhe hier nicht gestört. Von einer gestern Abend hier abgehaltenen Volksversammlung wurde ein Protest gegen daS Vor- gehen der Großmächte und eine Kundgebung sür die sofortige Kriegserklärung angenommen. Sodann zog die Volksmenge vor daS Palais und verlangte den König zu sehen, welchem Verlangen jedoch nicht entsprochen wurde- da die Volksmenge ziemlich erregt war, mußte schließlich da» Militär den Platz säubern.

WB. Wie«, 8. April. Lueger wurde mit 93 von 132 abgegebenen Stimmen zum ersten Bürgermeister ge­wählt. Gruebl erhielt 37 Stimmen. Zwei Stimmzettel waren unbeschrieben.

Locale» unö provinzieller.

Siehe», den 8. April.

** Empfang. Seine Königliche Hoheit der Groß­herzog empfingen am 7. April u. A. die Herren Bau- Affeffor Becker von Bad Nauheim und Commerzienrath Wenzel au» Lauterbach.

» Bo« der Universität Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, den ordentlichen Prostssor der Rechtswissenschaft an der Landes-Universität Dr. Arthur Schmidt für die Dauer de- dermalen von ihm bekleideten Amtes zum Mitglied deS BerwaltungSgerichtS- hofeS zu ernennen.

Militärdienstnachrichten. Dr. Scholze, Stabs- und BatS.-Arzt vom 3. Bat. 3. Großh. Heff. Inf.-Regt». (Leib-RegtS.) Nr. 117, zum Oberstabsarzt 2. Kl. und Regi- mentSarzt bei dem 5. Großh. Heff. Inf. - Regt. Nr. 168, Dr. Krieger, Stabs- und BatS.-Arzt vom 3. Bat. deS Jnf.-RgtS. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Heff.) 3 x. 116, zum Oberstabsarzt 2. Kl. und RegimentSarzr bei dem Inf. Reg. Nr. 163, Dr. Krantz, Assistenzarzt 1. Kl. vom Großh. Heff. Train-Bat. Nr. 25 zum Stabs- und BataillouSarzt bei dem 1. Bat. 5. Großh. Heff. Jnf.-RegtS. Nr. 168 befördert. Richter, Stabs und BataillouSarzt vom 2. Bar. des Füs. RegtS. Graf Roon (Ostpreuß.) Nr. 33, zum 3. Bat.

für 1896. Wahl der Rechnungsprüfer und Ertheilung der Entlastung. Hierzu: 5) Antrag deS Geschäft-führenden Ausschußes auf Ueberweisung der im Jahre 1896 gemachten Ersparniffe an den Capitalbestand der Unterstützung-kaffe.

6) Wahl deS Festortes für daS im Jahre 1899 zu feiernde 24. Mtttelrheinische KreiS-Turnfest. 7) DaS 23. Mittel- rheinische KreiS-Turufest zu Homburg v. d. H. Benäh- richtigung wegen Zett und OrdnungSgang deS Festes. 8) Antrag des TurngaueSRheinheffen", der KreiSturnto, wolle zu § 3 deS KreiS-GrundgesetzeS folgenden Zusatz be­schließen:An Orten unter 5000 Einwohnern können zweite Vereine nur dann in den KcetS ausgenommen werden, wenn nachgewiesen wird, daß der bereits bestehende Verein seine turnerische Pflicht nicht erfüllt. 9) Antrag der KreiS-Bor- turnerschaft auf Abänderung der Bestimmungen über das Wettringen. 10) Bekanntmachungen. Zur Abhaltung des 24. Mittelrheinischen KreiS-Turufeste» in 1899 haben sich die Turnvereine zu Aschaffenburg, Loblenz und Wiesbaden ge­meldet. Dem KreiS-Turntag vorauSgehen wird ttne am 10. April unter dem Vorsitz des KreiSvertreter» Rothermrl- Darmstadt abzuhaltende Sitzung deS KreiS-Au-schuffe», «" welcher außer über obige Tagesordnung über Verwaltungs- Angelegenheiten und Unterstützung- - Gesuche verhandel: werden wird.

* Selbstreinigung der Flüsse. Eine für alle an Flüster liegenden Städte und besonder- auch sür Gießen sehr wich t'ge Frage ist bekanntlich die der Ableitung der Abwässer Fäcalien rc. in die Flüffe. Will eine Stadt eine solL- vornehmen, so wehren sich in der Regel die stromabwLn« gelegenen Orte dagegen mit allen Kräften- erst in der letzte: Zeit ist darin eine gewiffe Befferung eingetreten, seitdem fcurj Versuche, welche im Rhein bei Köln, in der Oder bei Bre-la» in der Limmat bei Zürich, und in der Isar bei Landshir vorgenomwen worden find, dargethan worden ist, daß t Flüffe gewissermaßen sich selbst reinigen. An der Isar ha- m-besondere der Vater der Hygiene, der bekannte Münckeoc:

Professor Geheimrath Dr. v. Petteukofer, durch genaue, lange, epidemielogische und chemische Untersuchungen dargelh°' daß durch da- in München bestehende Schwemm-System keir' Verunreinigung der Isar bewirkt wird, und dadurch find c isarabwärt- gelegenen Städte Freifing, Mo-burg und Land-Hl.- fo beruhigt worden, daß letztere Stadt die Schwemm Sanal' sation nunmehr ebenfalls einzuführen beabsichtigt, «te 0<t£ nun aber die Selbstreinigung dieser Flüffe vor sich? »er­suche de» Münchener Profeffor» Dr. Ha«- Buchner, »el«« den Einfluß deS Sonnenlichte» auf patogene Bakterien oaa-

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wurde.

Frankfurt a M., 7. April. Der 1828 beim fünfzig- jährigen Doctorjubiläum von Samuel Thomas Sömering gestiftete Sömeringpreis, welcher aus einer silbernen Denkmünze und 500 Mark besteht und von der Senckenberg- fchen naturforschenden Gesellschaft alle vier Jahre für die beste Leistung auf dem Gebiete der Physiologie zur Vertheilung gelaugt, wurde dem Profeffor Gustav Born in BreSlau zuerkannt. Born» Arbeiten über die künstliche Vereinigung lebender Wesen hatten schon auf der letzten Naturforscher- Versammlung großes Aufsehen erregt.

Frankfurt a. M., 7. April. DieFranks. Ztg." meldet auS Stuttgart: Der Schriftsteller Hugo Rosenthal- Bonin, früher Redakteur imUeber Land und Meer*, ist hier gestorben.

Frankfurt a. M, 7. April. AuS Homburg o. d. H. wird derFranks. Ztg." gemeldet: Die Stadtverordneten­versammlung stimmte dem Vorschläge der Kurverwaltung zu, Herrn v. Maltzan zum Kurdirector zu ernennen.

Köln, 7. April. DieKöln. Ztg." meldet auS Greiz: Wie wir au» zuverlässiger Quelle erfahren, hat der Fürst von Reuß ä. L. unmittelbar nach seiner Rückkehr ein eigen­händiges Schreiben an den Kaiser gerichtet, in welchem er fein lebhaftes Bedauern über die Einziehung der preußischen Fahne bei der Centenarfeier ausspricht und anzeigt, daß der schuldige Beamte sofort seiner Stelle enthoben worden sei.

Bonn, 7. April. Der Generaloberst v. Lov wurde anläßlich seines heutigen fünfzigjährigen Dienstjubiläums zum Ehrenbürger der Stadt Bonn ernannt.

Bon«, 7. April. Dem Generaloberst v. Los überbrachte heute Generalmajor v. Moßner den Glückwunsch und eine eigenhändige CabinetSordre de» Kaisers mit dem Hohenzollern- schen HauSorden 1. Klaffe an der Kette und der Jahres­zahl 50, sowie ein Oelgemälde, welches Kaiser Wilhelm I. darstellt. Der Großherzog von Baden sandte mit einer eigen­händigen Labinetsordre den Stern und Kreuz der Groh- Lomthure deS HauSorden» der Treue, sowie eine Schreib- moppe, die der verstorbene Kaiser Wilhelm in Gebrauch gehabt hat. Die Universität beglückwünschte den Jubilar unter Ernennung zum Ehren-Doctor der juristischen Facultät. Unter den vielen Telegrammen befand sich auch ein solche» von Kaiser Franz Joseph von Oesterreich.

Gera, 7. April. Die von derGreizer Zeitung" ge­meldete Amtsenthebung des RegterungSaffeffor» Frhrn. v. USlar-Gleichen ist in dieser Form unrichtig. Der Genannte ist nur von der Stellvertretung des beurlaubten LandratheS entbunden worden und an seine Stelle wurde der Regierung»- und Lonfistorialrath Eammann zum stellver­tretenden Landrath ernannt, wa» amtlich bekannt gegeben wird.

Wien, 7. April. Die innere politische Situation wird al» höchst ungünstig bezeichnet. Die Stellung Badeni» gilt al» ernstlich erschüttert.

Finme, 7. April. Im hiefigen Elevator der ungarischen EScsmpte- und Wechsel-Bank ist gestern Abend ein Brand auSgebrochen, welcher die ganze vierte Etage zerstörte. Die im Hafen befindliche« großen Dampfer fuhren wegen der große« Gefahr au».

Pari», 7. April. Die Nachricht von der Reise de» Präfidenten Faure nach London anläßlich der Jubiläums-

steht noch aus.

Constantinopel, 8. April, an der Grenze zunehmende VerpflegungSnoth macht den baldigen Beginn deS Krieges wahrscheinlich.

Kandia, 8. April. Gestern fand auf der ganzen Linie um Kandia zwischen den Insurgenten und den Türken ein heftiger Kampf mit Kanonen statt, die beiderseitigen Verluste find bedeutend. Gegen 7 Uhr Abends brach in unmittelbarer Nähe der Kathedrale Feuer aus, da» Quartier der Italiener brennt ebensalls bereits. Andere gesührdete Sladttheile werden von den Italienern und Engländern niedergeriffen, um den Brandheerd zu beschränken.

Wunsch Nordamerikas wird Spanien den General Weyler der Autonomie CubaS ab­

tn Weilburg versetzt.

Sommerfahrplan. Gestützt auf amtliche Mittbeilunge« möchte der Unterzeichnete nicht unterlaßen, die Notiz in gestrigen Blatte dahin gehend zu berichtigen, daß die von König!. Eifenbahndirection Frankfurt a. M. beim Herr« Minister Thielen beantragte Neueinlegung der Schnellzug- Verbindungen (mit Gegenzug) auf den Strecken Gießen SiegenHagen und GießenFrankfurt a. M. von demselben nicht genehmigt worden ist. Alle Bemühungen Seiten» beteiligter Interessen Vertretungen, noch in letzter Stunde bei Sr. Excellenz eine Entscheidung im Sinne jene» Antrag» herbeizuführen, erwiesen sich als frucht- lo». Dagegen werden vom 1. Mai an auf der Strecke GießenFulda zwei neue Personenzüge verkehren: Zug 4a ab Fulda 1230 Nachm.,

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Zug 5a ab Gießen 241 Nachm., in Fulda 447 n Der gemischte Zug Nr. 7 GießenAlsfeld soll beschleunigt nach Fulda durchgeführt werden mit Ankunft 830 Abend», Gegenzug Nr. 10 verläßt Fulda Abend» 910 und endigt Al-feld 1020.

Koch, Mitglied de» Bezirks Eisenbahnraths Frankfurt a. M.

Direkte Steuer«. In Gemäßheit des Gesetze» vom 27. v. M. in Betreff der Prorogation de» Finanzgesetzr» vorn 26. Mai 1894 soll jährlich on direkten Steuer« auf die Mark Gewerbe- und Einkomrnensteuer-Lapital der Betrag von sechszehn Pfennig, auf die Mark Grundsteuer- kapital der Betrag von vierzehn Pfennig und auf die Mark Lapitalrentensteuercapital der Betrag von fiebenzehn Pfennig auSgeschlagen und nach den gesetzlichen Bestimmungen er­hoben werden.

Vortrag. Wie man un» von berufener Seite mit« teilt, wird am 14. d. MtS. auf Deranlaffung der Secttii Oberheffen d. D. u. O. Alpenverein» hier Herr S. Simon, Schweizer Genie Hauptmann und Ingenieur aus Interlaken, im hiefigen Feftsaale (Las6 Leib) einen Vortrag über btt Frage derJungfraubahn* halten, der für Jedermann gegen Eintrittskarte zugänglich ist. Wir machen einstweilen die Leser unseres Blatte» auf dieses hochintereffanle Tbemo, das eines der kühnsten Projekte der Gegenwart im Eisen- bahnbau behandelt, aufmerksam und werden noch näher aus die einzelnen Parthieen, Äbe* welche der Vortragende, der al» Autorität auf fraglichem Gebiete gelten darf, sich ver­breiten wird, zurückkommen.

Ueberfahre«. Gestern Abend gegen 6</> Uhr wurde an der Ecke der Ludwig»- und Gartenstraße ein Arbeiter von einem Radfahrer überfahren. Der Radler soll zu schnell gefahren und auch kein Glockenfignal zur richtigen Zeit

ständischen fich verschanzt hatte, wurden von de« Spaniern genommen. Die Ausständischen flohen nach erbittertem Kampfe unter sehr starken Verlusten.

Washington. 7. April. Wie hier verlautet, wird der Präfident eine Botschaft an den Longreß richten, in der die staatliche Unterstützung der durch die Überschwemmung de» Missisfippi Betroffenen beantragt wird. Da» Ueber- schwemmung-gebiet hat eine Ausdehnung, wie fie bisher noch nicht dagewesen ist. @» ist 300 Meilen lang und 5 bi« 40 Meilen breit. 60,000 Personen habe« ihr Eigenthnm verloren. 50 Städte und Dörfer stehen unter Wasser. Heute stattete Bryan, der Gegenkandidat Mac Kinley» bet der Präsidentenwahl, dem Präfidenten Mac Kinley einen Besuch ab.

Depeschen de» Bureaufcetolb/

Perlt«, 7. April. DaS Abgeordnetenhaus hat hente Petitionen erledigt und wird in seiner morgigen Sitzung weitere Petitionen berathen.

Berlin, 7. April. DiePost" meldet auS Konstan­tinopel: Auf die den Mächten von der Pforte zugegangene letzte Note, durch welche fie diese auffordert, der Türkei freie Hand zu lassen ober aber endlich gegen die Griechen ernstlich vorzugehen, ist bereits eine Antwort erfolgt, in welcher eS heißt, daß die Türkei die gegenwärtige Lage durch die Resorm-verzögerung selbst verschuldet habe und die wettere Entwickelung der Dinge abwarten müße.

Berlin, 7. April. Staatssecretär Graf PosadowSky gab in der heutigep Sitzung der Budget Commission deS Reichstages die Erklärung bezüglich der vom 1. April 1898 geltenden Grundsätze über die Verwaltung der Fonds zu Remunerationen und Unterstützungen ab.

Berlin, 7. April. Gestern Abend wurde wiederum eine Anarchisten-Versammlung aufgelöst, weil sich der Referent mit der Person Kaiser Wilhelms I. beschäftigte.

Berlin, 7. April. Da» heute Morgen außgegebene Bulletin Über daS Befinden des TtaatSsecretärs v. Stephan lautet: Die Nacht verlief unruhig wegen mangelnden Schlafe-. Nahrungsaufnahme gut. Kräftezustand schwach.

Berlin, 7. April. Da» heute Mittag über daS Befinden des SraatSfecretärS v. Stephan auflgegebene Bulletin lautet: Kräfte in bedrohlicher Weise abnehmend.

Berlin, 7. April. DemDziennik Poznanski" zufolge soll eine strenge Controle der auS dem Auslande kom­menden brieflichen Correfpondenz auf der russi­schen Post durchgesührt werden. DiePost" hört, baß bte Verschärfung wegen verschiebener Aufrufe, welche auf bem Postwege nach Polen eingeschmuggelt werden, angeordnet

Berlin, 8. April. Staatssecretär von Stephan ist hente Nacht ISS1/» Uhr saust ent­schlafen. Zum Tode deS StaatSsecrrtärS v. Stephan wird noch gemeldet: Nachdem bereit» im Laufe des gestrigen Tages ein Rückgang der Kräfte eingetreten war, machte der Kräfteverfall gegen Abend rapide Fortschritte, die Aufnahme der Nahrung wurde verweigert. Alle Vorboten der nahenden Auflösung stellten sich ein. In den Abendstunden war der «Un. 8tlApr" ©auptb^anblm im Protest I ii.Vpdt,'®ormitta88 10 Uhr im H°nse »rt Tausch vor dem SchwurgeriM beginnt am 24. Mai. Berich unter Leitung de« stellvertretenden »xeieetntttnl,

Madrid, 8. April. Spanien und Nordamerika ver> I Reallehrer E. Schmuck-Bingen, abgehalten h-d-ln über die. eodg.Mge Paeisicirun^ Cuba«. Aus | ^^3ÄS

Vertreters und des KceiSturnwarteS. 4) RechnuogSablage

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