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Brüssel, 7. Januar. Die reiche Rentnerin Mousso ist auf ihrem Schlosse Rosoh ermordet und beraubt worden. Den Räubern fielen Wertbpapiere und Baargeld in Höbe von einer halben Million Franc- tu die Hände.

Paris, 7. Januar. Gestern war das von Defaille her- gestellte Gemälde, welche- den Zaren bet der Truppen­schau in Chalon- darstellt, au-gestellt. Im Laufe des Nach« mittag- faden fich der rusfische Botschafter und die in Paris weilenden Minister da- Gemälde an.

London, 7. Januar. Nach derWestminster-Gazzette" soll der Gesundheitszustand de- deutschen Botschafters Grafen Hatzfeld so mißlich sein, daß derselbe wahr­scheinlich demnächst den Botichasterposten uiederlegen dürfte.

Sofia, 7. Januar. Die Mörder StambulowS haben gegen das Urtheil Berufung eingelegt.

Berlin, 8. Januar. Behufs Errichtung eines Denkmals für die Märzgefallenen hat fich in einer gestern Abend abgehaltenen Volks Beriammlnng ein Comitv gebildet. Schrift­steller Heinz Krieger theilte mit, daß verschiedene Stadt­verordnete diesem Plan ihre Unterstützung zugesichert hätten und daß aus Stettin und Breslau dem Somitti namhafte Summen zur Verfügung gestellt worden feien. In Kürze solle ein öffentlicher Aufruf zu Zeichnung von Beiträgen er« laffen werden.

Berlin, 8. Januar. Gestern hat der evangelische Ober- Kirchenrath in seinem Dtenstgebäude gemeinschaftlich mit dem Geueral'Synodal Vorstande eine Sitzung abgehalten. Der Letztere war bereits vorher zu einer Sitzung zusammen getreten.

W en, 8. Januar. Nach einer Meldung desNeuen Wiener Tagblatt" hat der Zar bisher die Glückwünsche des Fürsten Ferdinand und der Sobranje anläßlich des Namenstages des Zaren unbeantwortet gelassen.

Pilsen, 8. Januar. Seit gestern Abends 8 Uhr stehen die Werkstätten und die Keffelschmiede der Staatsbahnen in Flammen. Das benachbarte Waarenmagazin der Staats- bahnen ist bedroht.

Rom, 8. Januar. Nerrazzim reist am 20. Januar nach Afrika zurück, um Menelik ein vom Könige unterzeichnetes Exemplar des Friedensvertrages zu überbringen.

Sitzung der Stadtverordneten

am 7. Januar 1897.

Anwesend: Herr Oberbürgermeister Gnauth, Herr Beigeordneter Wolff, von Seiten der Stadtverordneten die Herren Adami, Brück, Emmelius, Faber, Flett, Dr. Gaffky, Grünewald, Dr. Gutfletsch, Habeuicht, Haubach, Heichelheim, Helfrich, Heyligenstaedt, Homberger, Jughardt, Keller, Kirch, Orbtg, Petri, Dr. Ploch, Dr. Schäfer, Dr. Thaer, Vogt und Wallenfels.

Herr Oberbürgermeister Gnauth giebt nach Eröffnung der Sitzung Kenntniß von einem Schreiben des Krieger- Verein-, worin Oberbürgermeister, Beigeordneten und Stadtverordneten zum Stiftungsfest genannten Vereins, das um 16. Januar tu Leib- Saal stattfindet, eingeladen werden.

ES folgt Vorlage der Rechnung derStadtGießen für 1895/96 und Erstattung des VerwaltungsberichteS. Herr Oberbürgermeister Gnau rh geht nach einigen Erläuterungen über die Gesammtrechnung im Allgemeinen, zur Erläuterung derjenigen Pofitios der untenfolgenden Ueberficht über, die über 500 Mk. vom Voranschlag abgewichen. Pos. 2, ver- mtethete Gebäude, ergab weniger in Einnahme, weil an Miethe für daS Casernement an der Grünberger Straße bis zum Abschluß der Rechnung nicht- zu verrechnen war. Pos. 7, Schlachthaus, erforderte infolge Anschlusses desselben an die Quellwasserleitung und Anbringung von Vorfenstern einen höheren Aufwand. Bei Pos. 14, Volksschule, wurde der Mehraufwand veranlaßt durch Anstellung einer Lehrerin für den Mädchenhort, höheren Aufwand an Lehrmitteln, Baulich­keiten und Wasserverbrauch. Pos. 15, höhere und erweiterte Mädchenschule, hatte einen Ausfall an Schulgeld zu verzeichnen, de-gl. überstieg bet Pos. 16, Realgymnasium und Realschule, der Voranschlag die Einnahme infolge zu hoher Schulgeld- Ansätze und sonstiger Kosten für Baulichkeiten. Pos. 19, öffentliche Feierlichkeiten, erforderte einen den Voranschlag überschreitenden Aufwand infolge von Ertnnerung-feteru an 1870, der landwtrthschaftlichen Ausstellung und des damit verbundenen Besuchs des Großherzoglichen Paares, der Ver­handlung der Crtmtnaltsttschen Vereinigung und des 5. Städte- rages. Pos. 21, gemeinnützige Zwecke, gestaltete sich ungünstig infolge des der Omnibusgesellschaft bewilligten Zuschusses. Pos. 24, Straßenreinigung, stellte sich höher infolge größeren Wasserverbrauchs. Pos. 25, Straßenbeleuchtung, war zu gering veranschlagt in Bezug auf Ausdehnung des Straßen- rohrnetzeS. Pos. 26, Oeffentliche Anlagen, verzeichneten einen höheren Wasserverbrauch, desgl. Pos. 27, Brunnen. Bei Pos. 35, Parzellenvermessung, ergaben sich ebenfalls den Vor­anschlag überschreitende Ausgaben. Pos. 42, Zwecke deS Kreises und der Provinz, erforderte mehr infolge höherer Belastung der Stadt. Pos. 47 wies eine Vermehrung der Ruhegehalte auf. Pos. 57, Capttal-Ztnsen, erforderte mehr infolge Verzinsung der Kaufgelder für die Rabenau'sche Be- sitzung, vermehrte Einlösung von Coupons der Schuldver- schreibungen und Consolidirung der schwebenden Schuld. Pos. 63, Communalsteuer, fiel ungünstig au- infolge der erhöhten An­zahl von Steuerreclamationen. Günstiger gestalteten fich folgende Pofitios: 4. Waldungen, infolge Mehrerlöses aus Holz und Minderaufwand für Wegebauten, 5. Gaswerk, infolge günstigerer BetriebSergebnisse, Consumzunahme und Ver­mehrung des GaSeinrichtungsgeschäftS, 6. Wasserwerk, er- möglichte höhere Abführung an die Stadtkasse, 11. Waag- austalten, infolge Betheiligung der Stadt an dem Ertrag der Güngertch'schen Waage, 18. Vorschule des Gymnasiums, durch höheren Schulgeldbeitrag, 23. Straßeuunterhaltung, ergab Wentgerauögabe, 33. Feuerlöschanstalten durch Weniger- auSgabe für Löschgeräthe und Baulichkeiten, 38. Armenpflege durch Wenigerausgabe, 48. Schuldentilgung, bei welcher die I

vorgesehenen Obligationen nicht zur AuSloosung kamen,

52. Octro

, infolge Wegfall der Miethe für ein

in Besitz

der Stadt übergegangeneS Tborhaus sowie Abgang von daS

Maximalgehalt beziehenden Perionen, 57. Cholerabaracken,

welche nicht in dem vorgesehenen Umfang in Anspruch ge-

nommen wurden, 60. Capital, infolge Erhöhung der Anzahl

der Stiftungen. Schließlich theilte Herr Oberbürgermeister

Gnauth unter dem Beifall der Versammlung mit, daß der

in Ausarbeitung begriffene Voranschlag für 1897/98 ohne

Erhöhung

der Steuer oder des Steuercoefficienten

abschließen

werde.

Der Verwaltungs Rechenschaftsbericht

wird der

Finanzcommtssion unter Vorsitz des Herrn Schee

l zur Vor-

Prüfung überwiesen, nachdem Herr Homberge

r erklärt,

auch diesmal infolge seines Gesundheitszustandes

die Ver-

sammlung

ersuchen zu müssen, ihn von diesem Amte zu ent-

binden. Nachstehend theilen wir die summarische Ueberficht über

die Einnahmen und Ausgaben der Stadt pro 1895/96 mit:

Einnahme

Ausgabe

JL

A. BeNtedS. Rechnung.

v*L

88785.63

Rest auS vorderen Jahren

82.50

7342.17

Gebäude, vermiethet

2056.21

28042.17

Grundstücke

8777.25

88849.13

Waldungen

30052.57

85916 03

Gaswerk

5281522

Wasserwerk

27601.66

Schlachthaus

15265.10

4115

Jagden

170.42

2404 60

Märkte

433.93

170 30

Aichanstalt

3625

3806.85

Waaganstalten

2056 88

62680 -

Kirchen

64355.25

2366 22

Friedböfe

4697.81

1136.39

Volksschule und Fortbildungsschule

86439.93

31405.79

Höhere und erweiterte Mädchenschule

56440.42

290

Realgymnasium und Realschule

31184 69

50.-

Handwerkerschule und Localgewerbeverein

1876.94

4815.

Vorschule des Gymnasiums

5390.84

60-

Altceschule

574

598.03

Oeffentliche Feierlichkeiten

656916

Denkmäler

65.90

Gemeinnützige Zwecke außerhalb der

städtischen Verwaltung

3290.10

2653.66

Straßenunterhaltung

22234 11

25.-

Straßenreinigung und Kehrichtabfnhr

44802 52

Straßenbeleuchtung

25912 83

189 50

Oeffentliche Anlagen

13228.36

Brunnen

8665.35

69.90

Bäche

873 92

6.40

Canäle

6191.27

Entwässerungsanstalten

914.12

2478.65

Filialarbeitehaus

2478.65

500.-

Tonnenanstalt

110.85

180.

Feuerlöschanstalten

3057.50

Faselvieh

686.39

Gemarkungs-, Flur- und Gewanngrenzen,

10478 64

Parcellenvermessung

3245 78

22.10

Werth- und Schadensersatz von Feldstrafen

20.97

Vertilgung schädlicher Thiere

404

Armenpflege

37414 82

2594.26

Versicherung der Arbeiter

4534.91

Impfung

380 80

5217.10

Stiftungen

4762 59

Zwecke des Kreises und der Provinz

69316 44

1515.08

Militärzwecke

4628.66

4785.15

Polizei

47202 94

147.20

Oeffentliche Sicherheit

2194 80

12300 01

Allgemeine Verwaltung

73661.57

Pensionen

6440.24

7742.72

Schuldentilgung

48300

635.99

Grundzinsen und Anerkennungsgebühr

56

Einzugs- und Etnschreibegeld

6542 09

Capttalztnsen

213585 04

127165.70

Octrot

36017.55

3700.-

Hundesteuer

239 33

28.50

Anthetl von Stempeltaxen für Wanderlager

80.-

Für die Landesuniversttät

924 46

6226.55

Fleischbeschau

7491.96

Rettungsanstalt, Cholerabaracke und Des-

540.31

tnsectionsanstalt

970.07

691 04

Zusammenlegung von Grundstücken

311.56

778.52

Ausgeliehene Capitalien

778.52

Reservesond

Betriebscapital

415495.37

Communalstcuern

13230.24

Rente der Oberhessischen Etsenbahngelände-

Entschädigung

5761 74

110609563

Summe der Betriebs-Rechnung __

1035791.01

B Vermögens-Rechnung.

106021.49

Rest aus vorderen Jahren

4958

20750.-

Sttftungscapttalien

An- unll Verkauf von Gebäuden und

50977 78

Grundstücken

16482.12

10539 55

Erbauung gemrinheitlicher Gebäude

107815.21

130719.05

Erbauung von Straßen

105205 54

280 39

Canalbauten

760.02

Erbauung eines Gaswerks

12220.98

Erbauung eines Wasserwerk-

57519.18

Geradelegung des Wteseckflusses

10169.80

Hochzeitsgeschenk für Se. König!. Hoheit

den Großherzog Ernst Ludwig

2456.-

Erweiterung des Friedhofs

386.71

86558852

Capttalaufnahme und Rückzahlungen

728877.62

1184876 78

Summe der Vermögens-Rechnung

1046851.18

chanptwiederholung.

1106095.63

Betriebs-Rechnung

1035791.01

1184876 78

Vermögens-Rechnung

1046851.13

2290972.41

Hauptsumme __

2082642 19

Die Einnahme beträgt nach der Rechnung

229097241

Ausgabe

2082642.19

Verglichen bleibt Ueberschuß

208330.22

und dieser besteht in:

1. Baarvorrath: Jt

a)

für den Betrieb 67506.24

b)

für daS Vermögen 122982 88

190489.12

2. Vorlagen:

a)

für den Betrieb 328.

b)

für das Vermögen

328.-

3. liquidirten Ausständen:

»)

für den Betrieb (einschl.

202.17 v* liquidirte Kirchen-

steuer) 2470 38

b)

für daS Vermögen 15042.72

1751310

Summe wie oben

208330.22

Ueber zwei die Wafferwerksvergrößerung und

die Ver-

miethungen

zweier städtischer Häuser betreffenden Revi-

siokSbemerkungcn Großh. Oberrechnungskammer aus r

der Rechnung für 1894/95 wird nachträglich der noch fehlende Beschluß der Stadtverordneten gefaßt.

Für das nächste Voranschlagsjahr find 42,000 Mark eoang. Kirchensteuer vorgesehen. Gelegentlich der vor­jährigen Berathung in der Stadtverordneten-Versammlung wurde die Frage angeregt, ob auf den Gemeindesteuerzettelu die Localkirchensteuer nicht erkenntlich zu machen sei- darauf gerichtete Versuche hatten keinen Erfolg, da sowohl daß Kceisamt einem Anträge der Stadt wie später das Ministerium einem Anträge de- 5. Städtetages keine Folge gaben. Die Commission ist nicht der Ansicht, daß der Ausschlag auf die evang. Einwohner hiesiger Stadt materiell zu beanstanden sei, doch sollen auch in diesem Jahre die Steuerpflichtigen in ge­eigneter Weise darüber aufgeklärt werden, was von der von ihnen zu entrichtenden Steuer auf die Localkirchensteuer ent­fällt. ES wird demgemäß beschlossen.

Gegen daS Gesuch deS Herrn Heinrich Benner II. um Verlängerung des über Benutzung der städtischen Wiese an der Badeanstalt bestehenden Pachtvertrags hat die Ver­sammlung nichts zu erinnern.

Der Plan einer Grenzregulirung zwischen der ehemalS Mattheiß'schen Hofraithe an der Frankfurter Straße und dieser selbst, zum Zwecke der Einhaltung der Straßen- flucht, wird genehmigt.

Zur Einrichtung einer Wohnung im Gerät he- Magazin auf Oswalds Garten, voranschlagt zu 2800 Mk., wird Genehmigung ertheilt. Dieselbe soll an den Straßen- metster für jährlich 150 Mk. vermiethet werden. Die Ein­richtung der Wohnung geschieht zwecks besserer Ueberwachuug deS Magazins und des Lagerplatzes.

Zu dem Gesuch deS Ausschusses für Errichtung eines Kriegerdenkmals um Überlassung des Markt­platzes für daS Denkmal hat die Baudeputatton Genehmigung empfohlen unter der Voraussetzung, daß das Denkmal au eine Stelle kommt, an welcher der Verkehr möglichst wenig gehindert wird. Dem Gesuch wird gegen die Stimme des Herrn Ocbig ftattgegeben.

Zu dem W-rthschaflS-ConcesfionSgesuch des Herrn Heinrich Grün für daS SchützenhauS beschloß die Ver­sammlung Bejahung der Bedürfnißfrage.

Vor Schluß der öffentlichen Sitzung bemerkte Herr Grünewald mit Bezug auf die vorgestrige Debatte über die Vtehhofsanlage, daß er Herrn Oberbürgermeister Gnauth Veranlassung geben wolle zur Aufklärung eines JrrthumS, welcher darin bestehe, daß es fich bet der Viehhofsfrage gar nicht um PaScoe'scheS Gelände gehandelt, da dasselbe für Lagerhäuser vorgesehen sei und daß sonach auch keine Ver­anlassung vorlog, seine (Grünewalds) Theilnahme an der Berathung auf Grund des Art. 43 der Städtordnung in Frage zu st llen.

Herr Oberbürgermeister Gnauth erklärt, zur ge­wünschten Aufklärung keine Veranlassung zu haben. ES habe sich um den auf Festhaltung am Beschluß vom 18. Juni handelnden Antrag der Commission gehandelt und in dem­selben sei auch daS Pascoe'sche bezw. daS zn Lagerplätzen vorgesehene Gelände mit einbegriffen gewesen.

Auf ein weiteres Einwenden deS Herrn Grünewald bemerkt Herr Dr. Gutfleifch, er behaupte nach wie vor, daß die Herren Grünewald und Pascoe Interessenten seien.

Herr Dr. Gaffky erklärt, daß er in der Meinung gegen die Zulassung des Herrn Grünewald zur Berathung gestimmt, daß das zum Viehmarkt bestimmte Gelände Herrn PaScoe gehört.

CocwUs mtfc

Gießen, den 8. Januar 1897.

* * Personalien. Se. Kgl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigft geruht, dem zum Postrath bet der Katser- ltchen Ober-Postdirectton in Darmstadt ernannten Post- inspkctor Schmidt aus Dresden die landesherrliche Be­stätigung zu ertheilen.

* Auszeichnung. Se. Kgl. Hoheit der Groß Herzog haben mittelst Allerhöchster Entschließung dem unberitteneu Wachtmeister i.P. Jakob Henkel, seither im Gendarmerie- Corps, dos Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps dis Großmüthigen zu verleihen geruht.

Herr Professor Oncken hielt, wie dieNordd. Allg. Ztg." nachträglich erfährt, am Dienstag Abend in Berlin dem Kaiser einen Vortrag. Herr Professor Oncken nahm sodann an der Abendtafel Theil.

* * DaS Ztmmerstntzenfchießen am Mittwoch Abend im SchützenhauS war, obgleich mehrere Stammschützen dringende Abhaltung hatten, sehr zahlreich besucht und verlief daS Preisschteßen in wünschenSwerther Weise. Auch waren mehrere Gäste anwesend, welche als höhere Soldaten großes Interesse an dem Schießen zeigten und ihre bei dem Militär erworbene Schießfertigkeit gut verwerthen konnten. Die Unterhaltung in gegenseitig austauschenden Schteßkenntnissen und die Resultate beim Schießen zwischen geübten und weniger geübten Schützen gab reichen Ansporn zum ausgiebigen Ge­brauch der vortrefflichen lsen deS Vereins. Die regel­mäßigen Schießübungen im SchützenhauS finden jeden Mitt­woch Abend von 8 Uhr an statt und können auch Nicht­mitglieder am Schießen theilnehmen, sofern sie von Mitgliedern eingeführt werden.

- * Prämitrt. Bei der diesjährigen, von vielen hundert Ausstellern aus allen civilisirten Ländern beschickten großen Jnternativnalen Pharmaceutischen Ausstellung zu Prag wur­den die Creme JriS-Präparate der Firma Apotheker Weiß & Co. zu Gießen Wien mit dem zweiten Preis, der silbernen Medaille, ausgezeichnet.

** Prompte Antwort. Ein Landwann brachte heute in aller Frühe ein Stück Vieh zu einem hiesigen Metzger, fand aber dessen HauSthüre noch verschlossen, weßhalb er energisch klopfte. Auf die aus dem Innern tönende Frage:Wer ist denn draußen?" antwortete der Bauersmann:Et der OchS von Ringelshausen l"