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, den 8. Januar 1897.
Mit der Großherzig im Poftrath bei der Ralf«1 laiaftabi ernannten Post' u die landesherrliche Be>
Hoheit der Großherzog chließnng dem nnberittenen , 1 seither im Gendarmene-
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• • Mittelrheivischer Fabrikante» Verein. Am 14. b. MtS., Vormittags 11 */, Uyr, findet tn Mainz im neuen Cafino (große Bleiche) bte diesjährige General-Versammlung deS Mittelrheinischen Fabrikanten-Vereivs statt, in welcher die Herren Justizrath Dr. Reatz-Gießen und RecktSavwalt Dr. Fulb Mainz über baS bürgerliche Gesetzbuch, insbesondere feine für die Industrie wichtigen Tbeile referiren werden.
Einlösung der hessischen LndwigSbahn-Aetieu. Der letzte Act für die Actionäre der hesfischen LudwtgSbahn tritt nunmehr in Vollzug. Die Gesetze Hessens und Preußens bezüglich der Verstaatlichung dieser Bohn haben die landesherrlichen Genehmigungen gefunden, und erläßt nunmehr die kgl. Eisenbahn-Direction in Frankfurt a. M. die Aufforderung zum Umtausch der hessischen LudwtgSbahn-Actien gegen die vertragsmäßig stipultrte Abfindung. Für jede Actie im Nominalwerth von 600 Mk. wird darnach bekanntlich 41 Mk. baar, 200 Mk. 3pCl. consolidirte preuß. Staatsanleihe und 500 Mk. 3pCt. hessische Staatsanleihe ausgehandigt. Der Umtausch kann entweder bet der Hauptkaffe in Frankfurt a. M. oder bet der kgl. Eisenbahn Haupikaffe zu Berlin, S.W. Schöneberger Ufer 1/4, oder bet der kgl. Eisenbahn-Hauptkaffe zu Köln, oder endlich bet der Hauptkasse der sür dte vorläufige Verwaltung der hessischen LudwigSbahu am 1. Februar 1897 eiuzusetzenden gemeinschaftlichen Direction tn Mainz geschehen, beginnt am 1. Februar deS I. I. und endtgt unwiderruflich mit dem 31. Januar 1898. Eine strikte Beobachtung dieser Umtauschsrist ist dringend geboten, wenn der säumige Actionär n'cht zu Schaden kommen will, da eine Verlängerung der Umtauschfrist mit Rücksicht auf die Durchführung der gleichzeitig etngeleiteten L quidation der Gesellschaft ausgeschlossen ist und die bis zum 31. Januar 1898 nicht eingelteferten Actien den Anspruch auf Gewährung von Staatsschuld- Verschreibungen verlieren.
* • Fraueufchuleu auf dem Lande. Auf Veranlassung des „Vereins zur Errichtung wirthschaftlicher Frauenschulen auf dem Lande", dessen Sitz Hannover ist, soll der von dort ausgegangene Vorschlag zu einer Vertiefung der weiblichen Ausbildung auf wirthschaftlichem Gebiet nunmehr zur Ausführung kommen. Zu Ostern b. I. soll mit der Eröffnung ber ersten Lehranstalt vorgegangen werden und zwar auf dem nach Lage und Einrichtung vorzüglich dazu geeigneten Gute Nieder-Ofleiden bei Homberg a. b. Ohm. Zur Aufnahme kommen deutsche Mädchen und Frauen, die das 18. Lebensjahr zurückgelegt und diejenige allgemeine Bildung erworben haben, welche der erfolgreiche Besuch einer höheren Töchterschule ober ähnlicher Lehranstalten gewährt. Der Preis sür Unterricht und Lehre ist für jede Schülerin im ersten Jahre mit 1000 Mark, im zweiten Jahre für Solche, die in eine BerusSklasse ausgenommen werden, mit 600 Mark berechnet. Jedem Unterrichtszweig (Küche, Wäsche, Gartenbau, Geflügelzucht) wird eine dazu geeignete Dame selbstständig vorstehen. Bei dem Unterricht im Garten wird außerdem ein für diese Unterweisung veranlagter Gärtner Mitwirken. Dte Einweisung tn Gesundhetts- und Wohlfahrtspflege erfolgt durch einen Arzt und eine Diacontssin. Dem engeren Ausschuß gehört aus Hessen an: Freifrau Dorette von Schenk zu SchweinSberg tn Nieder Ofleiden - dem erweiterten Ausschuß gehören aus Hessen an: Frau DlaatSminister Finger in Darmstadt, Freifrau von Gagern m Gießen und Frau Pfarrer Kellner in Darmstadt.
♦ * 3u Bezug auf dte Soldatenbriefe hat das ReichSpost- amt, einer Blättermeldung zufolge, neuerdings eine wichtige Verfügung erlassen. ES ist bestimmt worden, daß dte Rachsendung portofrei beförderter Briese an solche Militär- Personen, welche vorübergehend beurlaubt oder bereits aus dem Militärverhältniß eutlassen sind, ebenfalls portofrei zu geschehen hat. Bisher wurde für solche Sendungen stets Strafporto in Anrechnung gebracht.
-h- Höchst a. d. Nidder, 6. Januar. Eine sehr eigen- urtige Ueberraschung wurde dem hiesigen noch unver- deiratheten Lehrer zu Theil, als er kürzlich, vom Abendessen Heimkehrend, dte Thüre seines Wohnzimmers von innen so verbarrikadtrt fand, daß auf dem gewöhnlichen Wege schlechterdings nicht hineinzukommen war. Nachdem der so Hinaus- gesperrte Licht geholt und mit demselben durch das Fenster eingesttegen war, sah er, was vorgefallen war. Der Fußboden war zusammengebrochen und in den Keller hinab- gesunken, während die Dielen großentheils noch tn ihrer Lage verharrten und sich nur vor der Thüre etwas gehoben halten, wodurch ein Oeffaen derselben unmöglich war. Bet der Besichtigung gewahrte man die Ursache des Zusammen
bruchs. Der Durchzug im Keller, der Träger des Zimmerbodens, war nämlich im Laufe der langen Jahre so wurmstichig und faul geworden, daß man sich höchstens wundern kann, daß nicht schon längst, als noch die Familie des seit einiger Zeit pensiontrten Lehrers jene Wohnung inne hatte, die Katastiophe etngetretrn ist. Es war ein Glück, daß der Lehrer zur Zeit des Einsturzes nicht zu Hause war.
-V Eichelsdorf, 7. Januar. Ein auf dem Himmels- bach'schen Sägewerke dahier beschäftigter, etwa 18 Jahre alter Arbeiter wurde heute von einem schweren Unglücksfalle betroffen. Wahrend derfelbe an dem im Gauge befindlichen Sägewerke mit der rechten Hand — anstatt mittels einer Kratze — die Sägefpähne zu beseitigen bemüht war, kam seine Hand in Folge eines SPlitterdruckes an das Gatterwerk und wurde solche von der mehrblätterigen Säge fast ganz durchschnitten. Nach Anlegung eines NothverbandeS wurde der Unglückliche von dem Arzte nach der Klinik zu Gießen, jedenfalls behuss Amputation, verbracht. — Im Februar v. I. fand in demselben Betriebe ein Arbeiter seinen Tod dadurch, daß er infolge AuSglcitenS wider die Säge fiel und ihm der Kopf angesägt wurde.
Schotten, 5. Januar. Am 11. Februar d. I. feiert Herr Rendant Reitz el, Großh. Districtseinnehmer zu Schotten, sein 50jähriges Die nstju b ihäum. Der trotz der Bürde der Jahre noch überaus rüstige« Jubilar darf mit freudigem Stolz auf seine lange ersprießliche Dienstzeit zu- rückblickru. Hat er es doch, wie wenige, verstanden, sich durch unausgesetzte Pflichttreue und Gewissenhastigkeil die Achtung seiner vorgesetzten Behörde zu sichern. Seine liebenswürdige Zuvorkommenheit und Leutseligkeit haben ihm die Liebe derer erworben, die ihn im dienstlichen und außer- dienstlichen Verkehr kennen und schätzen zu lernen Gelegenheit hatten. Möge dem verehrten Jubilar ein freundlicher Lebensabend beschicken sein- möge er noch recht lange seines verantwortungsreichen Amtes in unsrer Stadt walten.
□ Darmstadt, 7. Januar. In der permanenten Ausstellung des Kunstvereins hat die Hermine v. Preuscheu- AuSstellung wieder einer Coll-ction Münchener Kunstvereinsbilder und anderer neuen Landschaften, Porträts rc. weichen müssen. Die genannte Künstlerin, bekanntlich Meisterin im Stillleben und der Blumenmalerei, hat sich neuerdings, diese ihre ureigenste Begabung mißachtend, auf die Landschaft und das Figürliche geworfen und läuft bei Fortsetzung dieses Weges Gefahr, von ibrem künstlerischen Rase erheblich einzubüßen; hier fand nur ein Bild, in Frankfurt a. M. vier Preuschen'sche Gemälde Kaufltebhaber. Unter den Münchener Kunstvereinssachen thut sich ein Kuh- und Schafstück des berühmten Christian Mali besonders hervor- ein „Interieur" von Adolf Echtler schließt an die besten Holländer des 16. und 17. Jahrhunderts an, ähnliches läßt sich von Gustav RienäckerS „Schmiede" sagen. Mit* Malis Werk kann von den nicht dem Münchener Kunstverein eigenthümlichen Bildern Otto GeblerS (München) „Heimkehr" in naturwahrer und lebensvoller Darstellung concurrtren. Ein ernstes Kriegsbild von würdigster AaSführung ist A. Staehles (München) „vor Paris". Weniger kann uns der Vorwurs, ein „Stiefel-Appell im Manöver", deS Bildes von C. Röchling (Berlin) befriedigen. August Rieper (München) hat wieder zwei niedliche Sächelchen, Charakterköpfe, ausgestellt. Namentlich in Perspective, Luft und auch in Stimmung gut getroffen ist Hans v. Stegmann-Steins (Heinrichsau) „Motiv aus Pommern". Ein Bismarck Porträt von Frl. Schalinger (Karlsruhe) und ein Moltke-Bild von Paul Beckert (Berlin) inter- essiren mehr durch die dargestellten großen Persönlichkeiten, als die Art der Ausführung, bezw. der Auffassung, die namentlich bei letzterem mehr idealtfirt sein könnte. C. F. Peters (Stuttgart) Landschaften steht man immer gern- auch seine Graubündner Landschaft vor heranbrechendem Unwetter ist intereffant und lebensvoll. Ein hübsches Genrebild von Curt Agthe (Berlin) mit den tiefen und warmen Farben der italienischen Landschaft und Staffage darf zu erwähnen nicht vergeffen werden.
Darmstadt, 7. Januar. Ihre Kgl. Hoheit die Großherzogin besuchten gestern die hiesige Volksküche und sprachen Allerhöchstihre Anerkennung über deren Einrichtungen und Speisen aus.
Groß-Umstadt, 6. Januar. Am Samstag Nachmittag hat ein tnS Freie geführtes Füllen nach einem etwa zehnjährigen Jungen, der auf dem Wege zur Zuckerfabrik ging, um seinem dortigen Vater Kaffee zu bringen, auSgeschlagen und denselben so unglücklich am Kopse getroffen, daß der arme Knabe alsbald sein junges Leben lassen mußte.
Vermischtes.
* Erfurt, 5. Januar. In Rettgenstadt bei Kölleda feierte der Veteran auS den Freiheitskriegen, Tischlermeister Kaufmann, seinen 103. Geburtstag. Der Greis, der geistig noch rege ist, empfing viele Glückwünsche und Geschenke.
* Pari», 1. Januar. Während ein Schnellzug vorgestern tn vollem Laufe war, fiel in der Nähe von FlerS ein fünfjähriges Kind aus einem Waggon, dessen Schlag nicht gut geschloffen war. Die Mutter stürzte ihm nach und das Wunderbare an der Sache ist, daß, nach der „Straßb. Post", beide in einer Entfernung von 1800 Meter voneinander unversehrt aufgefunden wurden.
ttrriversitäts - Nachrichten.
Streßburg, 7.Januar. Von 145 eingeborenen Studenten, welche die an das Rectorat der Universität gerichtete Protest- Adresse gegen die Relegation des alilothringer Studen'en Francois unterzeichnet haben, ist gestern einstimmig der Beschluß gefaßt worden, daß sie, da die wegen Ueberbringung der Proteste Adresse an das Rectorat beleairten Studenten Ehrhardt und Luttwigs damit im Auftrage der Unterzeichner handelten, die volle Verantwortlichkeit für diesen Schritt tragen.
Eingesandt.
«letze«, den 7 Januar 1897.
Im zweiten „Eingesandt" des Herrn Pfarrers Schlosser wird meine Erklärung, daß in seinem ersten „Eingesandt" eine Reihe unwahrer Behauptungen enthalten seien, so ausgelegt, als ob die« nur Nebenpunkte betreffe.
Ich e. kläre darum, daß Herr Pfarrer Schlosser in allen wesentliche« Punkten unwahre Behauptungen aufgestellt hat.
Bayer, Pfarrer.
^kirchliche Anzeigen der Stadt Gietzen.
Ävaugelifche Gemeinde.
Gottesdienst.
Sonntag den 10. Januar. 1. Sonntag nach Epiphanias.
LandeS'MisfionSfest.
In der Gtadikirche.
Vormittags 91/« Uhr: Pfarrer Dr. Grein.
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche. Pfarrer Dr. Grein.
Abends 5 Uhr: Pfarrer Schlosser.
Collecte für die Heidenmission.
Donnerstag den 14. Januar, Abends 8 Uhr: Bibelilnnde im Confirmandensaal (Neustadt 61). 1. Brief des Apostel Paulus an die Corinther, Capitel 1, Vers 1 bis 17. Pfarrer Schlosser.
In der JohanneSkirche.
Vormittags 91/« Uhr: Pfarrer Dtngeldey.
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die LucaSgemeinde: Pfarrer Dingeldey.
Abends 5 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.
Collecte für die Heidenmission.
Montag, ben 11 Januar, Abends 8 Uhr: Bibelvnnde im Confirmandensaal der Johannesktrche. 2. Petrusbries Cap. 3, von Vers 10 an: Die Zukunst des Herrn, Ermahnung zum Wachsthum in der Gnade. Pfarrer Dr. Naumann.
Katholische Gemeinde.
Samstag, den 9. Januar:
Nachmittags um 4 Uhr und AbendS um 8 Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte;
Sonntag den 10. Januar.
Fest der Erschein«»« deS Herr«
vormittags von 6'/, Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte;
, um 6i/e Uhr erste hl. Mesie;
„ um 7‘/i Uhr AuStbeUung der hl. Communion;
„ um 8 Uhr zweit: hl. Messe;
„ um 9»/2 Uhr Hochamt mit Predigt-
NachmtttagS um bV-Uhr: Christenlehre; darauf Andacht mit Segen-
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Meyers Konversations - Lexikon
(auch in Umtausch gegen ältere Werke) sowie alle andern Bücher liefert gegen Teilzahlungen von monatl. 3 M. an H. 0. Sperling, Buchhandlung, Stuttgart VII.
Bekanntmachung.
Durch Beschluß der Stadtverordneten-Versammlung vom 15. Juni 1879 ist zur dauernden Erinnerung an die goldene Hochzeit des Deutschen Kaiserpaares, Seiner Majestät des Kaisers Wilhelm I. und Ihrer Majestät der Kaiserin Augusta, von der Stadt Gießen eine Stiftung zu Gunsten solcher bedürftigen Ehepaare errichtet worden, welche hier ihr goldenes Ehejubiläum erleben. Wir fordern darnach alle Diejenigen, welche im laufenden Jahre ein solches Fest zu begehen haben und Anspruch auf Zuwendung der, zu 150 Mark bemessenen, Stiftungsgabe erheben wollen, auf, sich bei uns zu melden.
Gießen, den 2. Januar 1897.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
385____________________ Gnauth.____________
Gekarmmmchrmg.
Die Rechnung der Stadt Gießen pro 1895/96 nebst Verwaltungs- bertcht, sowie die Rechnung des städtischen Gas- und Wasserwerks pro 1895/96 liegen in Gemäßheit des Art. 87 der Städteordnung während acht Tagen auf dem Bürgermeisterei-Büreau — Zimmer Nr. 15 — zu Jedermanns Einsicht offen.
Gießen, den 8. Januar 1897.
Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
Gnauth.
Bekanntmachung.
Auf Ersuchen Großh. Rentamts Gießen bringen wir hrermtt zur öffentlichen Kenntniß, daß die Ende December 1896 fälligen Grummetgras- und Submissionsholzgelder, sowie die Handabgaben vom 4. Quartal 1896 nur noch bis zum 25. Januar 1897 ohne Kosten bezahlt werden können und daß nach Ablauf dieser Frist das Beitreibungsverfahren em- geleitet werden wird.
Gießen, den 6. Januar 1897. db4
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
Gnauth.
Schweizer.
13 Dienstmädchen.
Visitkarten
1 1
1 1
1
1
5
3
3 Lauffrauen.
13 Lehrlinge.
1 Schweizer.
1 Hausbursche.
1 Köchin.
Angebot der Bäcker.
Schneider.
Taglöhner. Pferdeknechte.
Arbeitnehmer.
1 Metalldreher.
2 Schreiner.
2 Lausmädchen.
2 Kutscher.
1 Lagerarbeiter.
6 Dienstmädchen-
«»»frage der Arbeitgeber.
Schlosser. 1 Schreiner.
Schuhmacher für Werkstatt.
Waschfrau für ständige Arbeit. “' 2 Hausburfchen.
Städtischer Arbeitsnachweis Gießen
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Verdingung von Magner- nnd Zchniiedeardeit.
Die Anfertigung und Lieferung eines vierrädrigen, gedeckten Kehrichtwagens, eines vierrädrigen gedeckten Schlammkarrens und dreier Handkarren soll
Donnerstag den 14. d. Mts.,
Vormittags IV/2 Uhr, öffentlich verdungen werden.
Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei uns während der Dienststunden zur Einsicht offen. — Angebote, auf bei uns erhältlichem Vordruck, sind bis zum genannten Termin, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, einzureichen.
Zuschlagsfrist: 14 Tage.
Gießen, den 2. Januar 1897.
Das Stadtbauamt.
Schmandt. 250


