A,liäe18 b,6?t ,^ttltflUhg la' t6 hi e bi415* fc Io it Mi Ct ?°W b Vn- ■einen ettl**» 10 zu . ”7 hing/ Mbtn tb?nioI<n' toai °an
’Mln.7‘rl°e° reu. * Sehönty
1,1
Tb f5r bit f«, MV1'* ■•» 1 k?"»
Ht to v'buc« »'• ''fr?1011*'" d-. ter" @,6‘" SS*1» Pfaffs
7 ’n »m andern «, für £t.
i6ereQt,„ ,8 külllitkn auch °r- ® kost« aber ann^etab
5““« i« 8«„ -« . M durch Wahi rin(| '°d° °llr Jllterkffm to,
t oochmlr dir Petition, id Projrcre für ettiei b «id)te hinauf ben in n Intiag tla.
bomlt kinvtrstaudru er» sr Sommiff-on abgt|iimmt 9 der Petition um lu$|t8 bom 18. Juni brüten; der Antrag drr
15 Stimn-n abgelehnt, berbürgemeifter inauty, bneten Hornberger, Scherl, |tte, inmtiini, Schleie, »loch, Dr, Süifläfch unb meten Seorgi unb Grüne- infels, Jughardt, Löber, , Fader, haubach, Looi, unb Pktti.
Herrn Oserbürgemelüert , welche gegen ben Som- tag hei Hem Srüne- , bafc das Gelände hinter im Dege her Gntelgnvng ch nicht erhoben unb jouiit a
nebß
09®
KSneS MänfardenlogiS In bet DÜfläage an ruhige Leute fo-
bei K. -abmitt, gom L Anmar tln W iriwwer zu vcrinicth'n.
5 ftff
rflT5ir6rÄ
LG Sr-ld-rlerstraßt 7
«nMn izubrhör foiort ju
Smw^ÄLä'Ä
„3-
»’S«?,Ä
sggasis
nenn . 1U onmieloe»- ute per WgjJLgwIi 58.
Samstag ben 9. Januar
Nr. 7
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger
Redaction, Expeditioir und Druckerei:
Kchukstratze Ar.7.
Fernsprecher 51.
Biertcljähriger AVonnementsprcis: 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn.
Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg.
Die Gießener Mamitienötalter «erden dem Anzeiger Wöchentlich dreimal beigelegt.
Der
Gießener Anzeiger erscheint täglich, Wit Ausnahme deS Montags.
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis GiefZen.
Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Norm. 10 Uhr.
Gratisbeilage: Gießener Aamilienblatter
ra
Alle Annoncen-Burcaux des In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen.
Aintliche* Lyeil
Gießen, den 7. Januar 1897.
Betr.: Die Vorschriften des Arbeiterschutz-Gesetzes vom 1. Juni 1891 über die Arbeitsbücher und die Beschäftigung jugendlicher Arbeiter und Arbeiterinnen.
Das Grotzherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.
Diejenigen von Ihnen, welche mit der Erledigung unserer Auflage vom 2. December 1896 — Gießener Anzeiger «r. 286 — noch im Rückstände sind, werden hieran erinnert.
v. Gagern.
Gießen, den 6. Januar 1897.
Betr.: Den portopflichtigen Brieswechsel zwischen Gemeindebehörden.
Das Großherzogliche Kreisamt Gießen
ee die Grvtzh. Bürgermeistereien des Kreises.
Wir fordern Sie auf, soweit Sie der Vereinbarung, betr. den portopflichtigen Briefwechsel zwischen Gemeindebehörden, noch nicht beigetreten find, unserer Verfügung vom 20. November 1896 innerhalb 5 Tagen zu entsprechen.
v. Gagern.
Gießen, den 6. Januar 1897.
Betr.: Das Reichsgesetz vom 14. Mai 1879 über den Verkehr mit Nahrungsmitteln.
Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an das Gr. Polizeiamt Gießen und die Gr. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.
Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 26. Februar 1886 (Anzeigeblatt Nr. 46) sehen wir der Einsendung der vorschriftsmäßigen Auszüge aus der von Ihnen zu führenden Tabelle über die im Jahre 1896 vorgenommenen Untersuchungen von Nahrungsmitteln und Gebrauchsgegenständen bis zum 23. Januar d. I. entgegen.
Sie wollen in der Tabelle auch angeben, bei welcher Stelle (z. B. dem chemischen Untersuchungsamt für die Provinz Oberhessen) die betreffenden Untersuchungen stattgefunden haben. Die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden werden diesbezüglich auf unser Ausschreiben vom 26. März 1895 (Anzeiger Nr. 75, betr. Ausführung der Controls von Nahrungs- und Genußmitteln und Gebrauchsgegenständen durch da« chemische Untersuchungsamt für die Provinz Ober- Hessen in dem Kreise Gießen) hingewiesen.
v. Gagern.
Bekanntmachung.
ES ist wiederholt vorgekommen, daß die bestehenden Reichs Telegraphenanlagen wegen Mangel an der nöthigen Vorsicht bei der Fällung von Bäumen, bei der Ausästung von Baumpflanzungen, durch unvorsichtige« Anfahren, sowie in Folge Zertrümmerung der in den Telegraphenlinien befindlichen Porcellan Isolatoren durch Stetnwürfe rc. derart beschädigt worden sind, daß Störungen und Unterbrechungen des Telegraphenbetriebes eintreten.
Da die Beschädigung, brz. Gefährdung der zu öffentlichen Zwecken dienenden Telegraphenanlagen gemäß der §§ 317 und 318 des Strafgesetzbuches für das Deutsche Reich strafbar ist, werden im Nachstehenden die bezeichneten §8 zur Nachachtung und Warnung hiermit in Erinnerung gebracht:
§ 317.
Wer vorsätzlich und rechtswidrig den Betrieb einer zu öffentlichen Zwecken dienenden Telegraphenanlage dadurch verhindert oder gefährdet, daß er Theile oder Zubehörungen derselben beschädigt oder Veränderungen daran vornimmt, wird mit Gefängniß von einem Monat bis zu drei Jahren bestraft.
§ 318.
Wer fahrlässigerweise durch eine der vorbezeichneten Handlungen den Betrieb einer zu öffentlichen Zwecken dienenden Telegraphenanlage verhindert oder gefährdet, wird mit Gefängniß bis zu einem Jahre oder mit Geldstrafe bis zu neunhundert Mark bestraft.
Gleiche Strafe trifft die zur Beaufsichtigung unb Bedienung der Telegraphenanlagen und Zubehörungen angestellten Personen, wenn sie durch Vernachlässigung der ihnen ob» liegenden Pflichten den Betrieb verhindern oder gefährden.
§ 318 a.
Die Vorschriften in den § 317 und 318 finden gleichmäßige Anwendung auf die Verhinderung des Betriebs der zu öffentlichen Zwecken dienenden Rohrpostanlagen.
Unter Telegraphenaulagen im Sinne der §§ 317 und 318 sind Fernsprechanlagen mit inbegriffen.
Gießen, den 6. Januar 1897.
GroßherzogltcheS Kreis amt Gießen, v. Gagern. '
Wslff« telegraphisches Sorrespsnbe«z-Bur«r».
Darmstadt, 7. Januar. Wie die „Neuen Hessischen Volks blätter" melden, hat der Großherzog dem preußischen Etsenbahnmintster Thiele n daS Großkreuz des hessischen LudwigSordenS verliehen.
Berlin, 7. Januar. In Anerkennung von Verdiensten um das neue Bürgerliche Gesetzbuch hat die juristische Facultät der Universität Tübingen den Kammergerichtsrath und Abgeordneten Spahn, der seiner Zett Präsident der Corn Mission für daS neue Bürgerliche Gesetzbuch war, zum Ehrendoctor ernannt, ebenso aus der gleichen Erwägung den Reichsgertchtsdirector Carl von Gutbrod (Leipzig). Ersterer war vor 30 Jahren Student in Tübingen.
Berlin, 7. Januar. Major v. Wißmann ist gestern Mittag nach Lauterburg a. H. abgereist, von wo er sich nach Wiesbaden begeben wird. v. Wißmann hat unter der rauhen Witterung in Berlin gelitten, weßhalb ihm ärztlicherseits eine Luftveränderung empfohlen wurde. Bettlägerig ist Major v. Wißmann jedoch nicht gewesen.
Frankfurt a. M., 7. Januar. Heute Vormittag 11 Uhr wurde das neue Goethe-Gymnasium in Anwesenheit von Vertretern der staailichen und städtischen Behörden und vieler geladener Gäste feierlich eingeweiht. Oberbürgermeister AdtckeS eröffnete die Feier mit einem kurzen Rückblick auf die Entstehung der Anstalt und mit besonderer Betonung der Eigenart dieser Schule, welche zuerst den sogenannten Frankfurter Lehrplan durchführte. Oberpräsident Magdeburg gab hierauf den warmen Wünschen der Staatsregierung Ausdruck und überreichte tm Namen Sr. Majestät des Kaisers dem Director der Anstalt, Reinhardt, in Anerkennung seiner Verdienste um das Schulwesen den Rothen Adlerorden vierter Klaffe. Gehetmrath Lahmeher, Decernent des Provinzial- Schul Collegiums, besprach sodann die Bedeutung der Schule für die Entwickelung des Menschen und Staatsbürgers. Dtrector Reinhardt dankte schließlich allen Denen, die an dem Entstehen des Werkes mitgewirkt, besonder« dem Vater der Idee, Ftnanzmtnister Dr. Miquel. Gesang eröffnete und schloß die Feier.
Köln, 7.Januar. Von der Wes eler Wtlltbrordi- Lotterie fiel ein Gewinn von 2000 Mk. und mit ihm die Prämie von 150,000 Mk. auf Nr. 27,857 nach Köln.
Breslau, 7. Januar. Die „Schlesische Volkszeitung" meldet aus Lissa (Posen): Auf dem hiesigen Bahnhofe entgleiste gestern Abend bet der Ausfahrt der nach Breslau bestimmte Güterzug mit seinen sechs letzten Wagen. Ein Wagen stürzte in den Park des Kreisständehauses. Der Materialschaden ist bedeutend. Verlust an Menschenleben ist nicht zu beklagen. Die Strecke nach Breslau ist gesperrt.
Hamburg, 7. Januar. Der auf Grund gerathene Schnelldampfer „Fürst BtSmarck" sitzt noch fest, jedoch in günstiger Lage. Sobald der Wind umspringt und mehr Wasser bringt, wird der Dampfer wieder flott werden.
Hamburg, 7. Januar. Der Schnelldampfer „Fürst Bismarck", der auf der Ausreise nach Newhork gestern Morgen 68/t Uhr den hiesigen Hafen verlassen hat, ist infolge deS niedrigen WafferstandeS bei Blankenese feft- gerathen, desgleichen drei andere größere Schiffe auf der Unterelbe.
Bremen, 7. Januar. Die Auswanderung über Bremen hat laut der amtlichen Statistik eine geringe Abnahme erfahren. Das Jahr 1896 wies zuerst einen nicht unerheblichen Aufschwung auf, später aber flaute der Verkehr ab. Die einen Maßstab für die Paffagierbesörderung durch den „Norddeutschen Lloyd" bildenden Zahlen find: 1896 67,040, 1895 68,992, 1894 47,499, 1893 109,400, 1892 129,418. Im Jahre 1896 gingen 59,733 Personen nach den Vereinigten Staaten, 4390 nach Brasilien gegen 538 in 1895 und 34 in 1894.
Neapel, 7. Januar. Heute Nachmittag ist die Kuppel der zum Militärhospital gehörigen Kirche e ingestürzt. Zwei Unteroffiziere und zwei Soldaten wurden unter den Trümmern begraben, von denen bisher ein Unteroffizier unverletzt hervorgeholt ist. Ferner wurde eine Frau getödttt und eine andere verwundet.
Depeschen des Bureau „Herold".
Berlin, 7. Januar. Das Kaiferpaar begab sich heute Vormittag von der Wildparkstatton nach Charlonenburg, um tm dortigen Mausoleum anläßlich des heutigen Sterbetages der Kaiserin Augusta am Sarge derselben einen Kranz niederzulegen. .
Berlin, 7. Januar. Von verschiedenen Selten wird der „Post" übereinsttmmend mitgetheilt, daß das Abgeordnetenhaus in eine Besprechung der Cevtrums-Jnterpellatio« wegen der Auflösung der Versammlungen in Oberschlesten, n denen polnisch gesprochen worden ist, morgen nicht eintreten wird. Von mehreren Seiten werde auch berichtet, daß eS die Regierung sei, welche den Wunsch hege, sich in eine Debatte über liefe Frage jetzt nicht einzulassen.
Berlin, 7. Januar. Vor dem Kammergericht gelangte ein Proceß, welchen die Gräfin Laraux zu Bukarest gegen die minderjährige Ferida, Tochter des ermordeten Emin Pascha, angestrengt hatte, in der Berufungsinstanz zur Entscheidung. ES handelt sich um den Nachlaß Emin Paschas, welchen eine angebliche Gattin desselben, die Wittwe deS türkischen Muschirs Ismael Kakki, beansprucht, die ihre Rechte wieder au die Klägerin abgetreten hat. Die 13. Civilkammer deS hiesigen Landgerichts hatte auf Abweisung der K.age erkannt, da der Beweis sür die fragliche Verheirathung nicht als erbracht angesehen werden könne. Auf die eingelegte Berufung erkannte das Kammer- gericht auf Abweisung der Klage.
Berlin, 7. Januar. Bei dem gestrigen Empfang der Minister Bosse, Miquel und Thielen, sowie anderer hoher Beamten vom Kaiser handelte rS sich um die Museums-Neubauten. Der Kaiser sprach wiederholt den Wunsch aus, daß diese Angelegenheit ihrer Verwirklichung bald näher gebrgcht werden möge. Dieser Plan ist, wie gestern ausdrücklich hervorgehoben wurde, auch mit der Er- richtung eines Denkmals sür Kaiser Friedrich verbunden. Jedoch sollen alle näheren Bestimmungen über daS Denkmal der Kaiserin Friedrich überlassen werden.
Frankfurt a. M., 7. Januar. Auf Grund eines Haftbefehls hat der Redact eur der „Frankfurter Zeitung", Alexander Giesen, die in einer DtSciplinarsache „wider Unbekannt" wegen Zeugnißverweigerung vom Amtsgericht gegen ihn erkannte Zwangshaft im hiesigen GerichtS- gefängniß heute früh antreten müssen, lieber sechs Monate darf dieselbe nicht hinauSgehen. Die Dauer der Haft steht im Ermessen des Richters.
BreSlau, 7. Januar. Heute Mittag 12 Uhr tagte im großen Saale des Vincenzhauses die Versammlung deS Bundes der Landwirthe. Der Vorsitzende Hirt-Cam- merau begrüßte die zahlreich erschienenen Landwirthe und eröffnete die Versammlung mit einem dreifachen Hoch auf den Kaiser. Alsdann ergriff Herr v. Plötz, der bei seinem Erscheinen mit Hochrufen begrüßt wurde, das Wort zu einer fast zweistündigen Rede über die Entwickelung de« Bundes, die Erfolge desselben und seine wetteren Ziele und Aufgaben. Ferner sprachen die ReichStagS-Abgeordneten Graf Limburg- Stirum und v. Kardorff, Beide von der Versammlung lebhaft applaudirt. Ersterer schloß seine mit wiederholtem Beifall unterbrochene Rede, indem er Namens des Vorstandes der conservativen Partei erklärte, daß sich dieselbe identisch mit den Zielen und Bestrebungen des Bundes der Landwirthe fühle. Herr v. Kardorff endete mit einem Hoch auf ben Fürsten Bismarck. Nach wetteren Reden wurde eine Reso- Lutton angenommen, die dem „BreSl. Gen.-Anz." zufolge folgenden Wortlaut hat: „Die heute in BreSlau versammelten über 1500 Mitglieder deS Bundes der Landwirthe halten nach wie vor fest an den Forderungen des Bundes, namentlich an der Durchführung des Antrages Kanitz und Einführung der internationalen Doppelwährung. Sie erwarten von der Staats- und ReichSregterung die energische Durchführung des Börsengesetzes und die kraftvolle Zurückweisung deS illoyale« Vorgehens der Börsen-Jntereffenten. Die Erfüllung dieser Forderungen allein kann der bedrohten Landwirthschaft und dem gesummten Mittelstände nachhaltig helfen, deren Erhaltung eine internationale Nothwendigkrit ist."
Rom, 7. Januar. Das Befinden deS Papstes ist heute bester.
Rom, 7. Januar. Der Kaplan deS Quirinals, Monsignore Anzino, holt täglich im Vatikan Mer das Befinden deS Papstes Erkundigungen ein. AuS dem Vatikan wird gemeldet, daß der Papst seit einigen Tagen nur noch flüssige Nahrung zu sich nimmt. Am Montag wellte Graf Ricardo Pazzi längere Zett im Vatikan.
Antwerpen. 7. Januar. Nach Cuba sind 20 belgische, 5 dänische und 5 schwedische Offiziere, sowie 30000 Kilo Patronen und 60000 Kilo Pulver abgegangen.


