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habe gesagt, mein Dater ist gestochen. Hartmann ist fofert aufgesprungen, er sei ihm noch, doch gleich darauf habe es geheißen, der Bürgermeister Hartmann habe auch einen Stich erhalten. Der Zeuge hat seinen College» vor dem Ableben in Nauheim gesprochen, da habe ihm Hartmann erzählt, er habe dem Ever» zugerufen: „©le haben gestochen, Sie find mein Arrestant", da habe Jener ihm den gefährlichen Stich beigebracht. Hartmann sei ein tüchtiger Mann gewesen, der seiner Familie und der Gemeinde noch gute Dienste geleistet
hätte, wenn er seinen Pflichteifer nicht so früh mit de» Tode hätte büßen wüste». Ob LverS ein Meffer gehabt, hat der Zeuge nicht gesehen. — Hrch. Gleiß von Schwalheim hat gesehen, daß der alte Seckinger und Evert sich gegenüber standen und der erstere mit der flachen Hand einen leichten Stoß auSgetheilt habe. — Zeuge Hrch. Hofmann von Rödgen bekundet, daß er ganz genau wiffe, daß man erst aus Evert einschlug, olt der Bürgermeister verletzt war. — Ludwig Rühl von Frankfurt a. M. hat wahrgeuomweu,
wie der alte Seckinger den leichten Stoß vor die Brust versetzt: aut der näheren Beschreibung der ganzen Situation in dem Moment, alt der Stoß erfolgte, ist zu schließen, daß dies geschehen ist, al» Seckinger bereits kurz vorher gc* stochen war. Diese Darstellung wird durch die aus- Neue vorgenommene Beruehmung det jungen Säcktuger bestätigt.
(Fortsetzung folgt)
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Städtischer Arbeitsnachweis Gießen/
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Nngevot der Ueveituehaeee r 1 Bäcker, 1 Kranker Pflegerin, 1 Buchbinder, 1 Maler oder Lacktrer, 1 Maschinist (aerr. Heizer) 2 Schneider, 2 Schuh« wacher, 2 Schreiner. 2 Taglöhner, 1 AuShünSköchin, 1 Kochfrau 1 Magazinier, 1 Magazinarbeiter, 1 Reifender, 1 Burcaugehülfe, 1 Schreibgehülfe, 1 Etrckasfirer.
Nachfrage der Ardeitgeberr 1 Spengler, 1 Installateur, 2 Krankenwärter, 1 tücht. Friseur, 1 Tapezier, 1 Bauschlosser, 1 Uniformschneider, 1 Schneider, 4 Lauffrauen, 2 Taglöhner, 8 Dienstmädchen für Küche und Hausarbeit, 1 Beiköchin bet hohem Lohne, 1 Küchenmädchen.__________________________________
Vergebung.
Für das Großh. Provinzial- Arrrsthaus dahier soll die Lieferunq nachstehend verzeichneter Berzeh- ruugs und Berbrarrchsgegen- ftände:
ca. 10- bi» 11000 Kilo ab getrockneter guter Speisekartoffeln, Brod, Wecke, Eier, Bohnen, Erbsen, Linsen, Reis, Gerste, Gries, Hafergrütze, Mehl, Kaffe-', Milch, Salz, Pfeffer, Muskai- nuß, Nelken, Kümmel, Lorbeerblätter, Essig, Schweineschmalz, Cocosnußbutter, Ochsenfleisch, Schweinefleisch,Kalbfleisch,Frankfurter Würstchen, Petroleum, Crystallöl, Zündhölzer, Besen verschiedener Art, Seife, Schmierseife, Soda, Putzpulver, weißer Sand, Stroh, Thran, Wichse, Fensterleder,
ferner die Entleerung der Senkgruben,
für die Zeit vom 1. November 1897 bis 31. October 1898 im Submissionswege vergeben werden- Versiegelte Angebote und — soweit thunlich — Proben sind kostenfrei bis zum Eröffnungstermin:
Mittwoch den13.Bctbr.1897,
Vormittags 10 Uhr, auf der Kanzlei Großh. Staatsanwaltschaft dahier, Justizgebäude, Zimmer Nr. 43, niederzulegen.
Bis zu diesem Termine werden durch Gebote auf die sich im Provinzial * Arresthause ergebenden Küchenabfälle, Lumpen und das abgängige Lagerftroh ent- gegengenommen.
Die Vergebung erfolgt unter den in Anlage A. zu dem Ministerial- Erlaß vom 16. Juni 1893, das Verdingungsmesen brtr., enthaltenen allgemeinen und den von dem Unterzeichneten aufgestellten besonderen Bedingungen, welche auf der Kanzlei Großh. Staatsanwaltschaft eingesehen und gegen Erstattung der Schreibgebühren bezogen werden können.
Bezüglich der Cocosnußbutter kann der Zuschlag erst nach stattgefundener Prüfung der vorzulegenden Proben durch den Anstaltsarzt erfolgen, im Uebrigen bleibt der Zuschlag' 3 Tage Vorbehalten. 8955
Gießen, den 25. September 1897. Der Großh. Erste Staatsanwalt
beim Landgericht der Provinz Oberheffen.
I. V.: Koch.
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Samstag den 9. Moder, Nachmittags 3 Uhr, sollen auf dem hiefigen OrtSgericht die den Erben des ff ordinäre d Hoffman« in Gießen gehörigen Grundstücke: Flur 27 Nr. 241 — 650 qm Wirse am alten Schlag, Flur 29 Nr. 29 — 32?8 qm Acker auf der Weißerde,
Flur 29 Nr. 29 a — 1056 qm Wiese daselbst,
Flur 28 Nr 9 — 913 qm Wiese im Altenfeld, auf das Bruch, freiwillig meistbietend versteigert werden.
Gießen, den 2. October 1897.
Großh. Ortsgericht Gießen.
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