giffeben, 7. April. Infolge einer Explosion in einer FeneiwerkSkörperfabrik wurden 20 Arbeiter getödtet und viele andere verwundet.
Wien. 7. April. Die Beerdigung Brahm» fand gestern unter großer Betheiliguug statt. — Da- Befinden von Charlotte Wolter ist beforguißerregend. — Das Abgeordnetenhaus wählte gesteru Kathrein (clerical) zum Präsidenten.
Graz, 7. April. Am Montag Nachmittag 4'/, Uhr fand in RetSnig ein Erdbeben mit einem 15 Secuudeu an- haltenden dovuerähnltchem Getöse statt.
No«. 7. April. Trotz de- einheitlichen Beschlufies der Mächte, die B loka d e zu notificiren, wird die Verwirklichung desselben angezweifelt, weil der vorauSfichtlich bevorstehende Ausbruch des Kriege» doch ein Ausgeben der Blokade erfordere.
Meoge unter Kundgebungen mit Fahnen und anderen Ab- Zeichen nach der Universität, wo patriotische Ansprachen ge> halten worden.
Locale» unö provinzielle».
Gieße», den 7. April.
An» de« Iostizdieust. Seine ^Königliche Hoheit der Groß Herzog haben Allergnädigst geruht, am 3. April den Amtsrichter bei dem Amtsgericht Gießen AmtSgerichtSrath Adolf Stammler auf fein Nachsuchen und unter An- erkennung seiner langjährigen treuen Dienste in den Ruhestand zu versetzen.
Orden». Verleihungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben dem seitherigen Vicefeldwebel im Jo- fanterie Regiment Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hessischen) Nr. 116 und DivtfionSschreiber bei der Großherzoglichen (25.) Division Philipp Lorz daS Silberne Kreuz des Der- dienftordenS Philipps des Großmüthigen, dem Magazin. Verwalter Leonhard Hoffarth in Michelstadt daS All» gemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für treue Arbeit* zu verleihen geruht.
•• Prüfung. Zu Anfang Ooiober 1897 wird, wie der „Drmstr. Tgl. Anz." mittheilt, eine Prüfung für Hoch, bauausseher, Straßenmetster und Dammmeister in Darmstadt abgehalten werden. Die G suche sind unter Anwendung de» gesetzlichen Stempels (Mk. 1.10) 6 Wochen vor Beginn der Prüfung bei der Mtntsterialabtheilung für Bauwesen eio zureichen.
•• Zu« Vorsitzenden bei Schiedsgerichts für die Section VI der Hessen-Nassauischen Baugewerks-BerufSgenossenschaft ist der Großherzogliche KreiSawtmanu Dr. Wüst zu Gießen, zu deffen Stellvertreter der Großhcrzogliche RegieruugSratb Dr. Wallau daselbst ernannt worden. — Die Stadt Mainz ist auf Grund des § 46 Absatz 3 deS Unfallver- sicherungSgefetzeS (§ 1 des AuSdehnungSgefetzeS) vom Reich». verficherungSamt als Sitz de» Schiedsgerichts für ben Bezirk der Königlich Preußischen und Großherzogltch Hesfischen Gisenbahudirection Mainz bestimmt worden.
Zn« Sowmerfahrplan. Dom 1. Mai an werden die ZugSverbindungeu von Frankfurt a. M. nach Westfale, und den Nordseebädern verbessert, indem über die kürzere Strecke Münster—Hamm—Hagen—Betzdorf—Gießen neue Schnellzüge verkehren werden. Hierdurch sollen auch die Anschlüffe in Frankfurt a. M. nach Süddeutschland und der Riviera wesentlich gebessert werden- auch die Anschlüsse i» Hagen nach und von Essen sollen eine Verbesserung erfahren, so daß dann auch die Verbindungen zwischen dem Ruhrrevier und Siegen günstigere werden. Der Anschlußzug Krank' fort a. M.—Basel wird von hier etwa» später abgelaffen. Der Schnellzug in der Richtung nach Gießen wird hier wie bisher Vm. 8.40 abgehen. Bon Gießen au», wo er kurz nach 10 Uhr eintrifft, wird bis Hagen ein neuer Schnellzug verkehren (Hagen au Nm. 2.20). Von dort erfolgt die Weiterfahrt mit den bisherigen Zügen Über Hamm und Münster nach Nordeich- in umgekehrter Richtung geht von Nordeich bis Hamm der bisherige Zug, von Hamm bi» Frankfurt a. M. verkehrt ein neuer Schnellzug, der Nachmittags 10.40 etntrtfft.
♦♦ Kaufmälluifche Fachschule. Zu der gestern Aden» im „Postkeller" stattgefundeuen öffentlichen Prüsung der । Kaufmännischen Fachschule hatten sich außer dem Vorstand deS Kaufmännischen Vereins und deffen Schulcommisfion oll Vertreter der Stadt Herr Beigeordneter Wolf, für dir Großh. Handelskammer deren Präsident Herr Commerzien- rath Koch und dessen Stellvertreter Herr Scheel, für den OrtSgewerbeverein Herr Hauptlehrer Traber eingefunden. Herr Lehrer Will prüfte zuerst die 1. und 3. Klaffe, die erstere im Effecten-, die letztere im Münzen-, Maße uni GewichtSrechnen. Herr Lehrer Knauß bewies durch ein Examen der 2. Klaffe, in wie weit die jungen Leute über I daS Wesen der Buchführung Bescheid wiffen, während Herr Lehrer Habicht mit der 2. Klasse_eim Prüfung im Proceut- I rechnen vornahm. Zum Schluß der Prüfuug bewies «i> I der 1. und 2. Klaffe Herr Lehrer Knauß, wie auch in dl' I Fachschule den jungen Leuten der richtige Begriff über ben I Wechsel und den Wechselproceß im Gegensatz zum gewöhnlichen Ctvilproceß beigebracht wird. Die Antworten der Schüler erfolgten in der Regel prompt, man merkte daraus I daß die zu Prüfenden die Gebiete, woraus an den Einzelne* I nur einzelne Fragen gerichtet wurden, vollständig beherrscht wurden. Die schriftlichen Arbeiten der Schüler, welche während und nach der Prüfung zur Einsicht offen lagen, ließen erkennen, daß auch auf diesem für den Kaufmann >- I überaus wichtigem Gebiete die Schüler Tüchtige» leisten. I Der Vertreter der Stadt, welcher mit großem Interesse diese Arbeiten beachtete, sprach dabei den Lehrern seine «n- I erkennung betreffs de» erreichten Erfolge» au». — Du I Schule wurde im Winterhalbjahr besucht von 125 Schülern. I Unterricht wurde ertheilt in doppelter und einfacher Buchführung je 2 Klaffen, Wechsellehre, Rechnen und Eorrelpondenj I je 3 Klaffen, Französisch und Englisch je 2 Klaffen.
*• Hessischer Fechtverein. Die dtcljährtge Lande» ! Versammlung deS Hessischen Fechtverein» findet o» I 20. Juni in Mainz statt.
Da» Präfidill« bei „Haffia" bestimmt laut Ztg" daß der diesjährige Delegirtentag am 23. Ma« u Oppenheim stattfiadet. — In der letzten Präsidlalfitz«» I wurde ferner beschloffen, gegen den Kampfgenosse,' verein Sich wegen ungesetzlicher Führung de» Großherzos lichen Wappen» in der Fahne bei zuständiger Stelle srra autrag zu stellen. ,
•• Alpenverei»» Statistische». Nach neuester hatte der Deut sch-Oesterreich ische Alpen veren a 1 15. März d. I. 243 Sektionen mit 39 305 Mitglieder» gegenüber der gleichen Zeit de» Vorjahre» 11 Sectiooei und 2226 Mitglieder mehr. 144 Sectionen find oemiw- ' 99 österreichische. Ueber 1000 Mitglieder zählen drei,
Depeschen de» Bureau .Herold."
Verlt», 6. April. Der „Reichsanzeiger* veröffentlicht I eine kaiserliche Verordnung, betreffend die Erfüllung der Dienstpflicht bei der kaiserlichen Schutztruppe I für Südwest-Afrika. Bow 30. März 1897.
Beilin, 6. April. Der Prozeß gegen den Anarchisten Kosckemann und Geuoffen, die de» Mordauschlage» aus den Poltzeiobersteu Krause verdächtig find, hat heute vor dem Schwurgericht des Landgerichts I begonnen. Die Der- I Handlung wird mehrere Tage in Anspruch nehmen.
Berlin, 6. April. Bei dem RegierungSjubtlaum des Königs OScar von Schweden, welches auf den 18. September d. I. fällt, wird Kaiser Wilhelm durch den Prinzen I Heinrich vertreten sein.
Berlin, 6. April. Im „Reichsanzeiger" wird heute amtlich gemeldet, daß Contreadmiral Büch sel mit der Stellvertretung des Reichskanzlers im Bereiche der Marine-Ber- waltung für die Dauer der Beurlaubung de» StaatSsecretär» de» Reichs Mariueamte» Admiral Hollmann beauftragt ist.
Königsberg, 6. April. Wie der „Ostpr. Gen. Anz. meldet, sind in der Lehrer Grütter'scheu Mordsache die Maurer Anton und Franz Lewandowski au» Schwetz, I die in der Nähe von Moditteu auf dem Felde bet den I städtischen CaualisatiovSar beiten beschäftigt waren, verhaftet I worden. Ihre Ueberführuug nach dem GerichtSgefängniß in I Pofen steht bevor. m H
Königsberg, 6. April. Dem „Ostpr. Gen.-Anz. zufolge stellten heute nach längeren resultatlosen Verhandlungen die hiesigen Zimm er gesellen die Arbeit ein und zwar wegen Lohud fferenzen.
Frankfurt n. M., 6. April. Die Stadtverordneten er- klärten sich heute nach längerer Erörterung damit einver- I standen, daß die StaatSanftalt für Serumforschung von Steglitz nach Frankfurt verlegt wird, und ermäch- I tigteu den Magistrat zum Abschluß eine» entsprechenden Der- I trage» mit der Regierung unter der Bedingung, daß die Stadt im Falle eine» Fehlbeträge» zu den Betrieb»kosten I jährlich höchsten» 10,000 Mk. zuzuschießen hat.
Wiesbaden, 6. April. ReichStagSabgeordneter Rudolf I Köpp, Vertreter des diesseitigen Wahlkreises, ist, wie der I „Wiesbadener Gen.-Anz." meldet, heute früh im Alter von 67 Jähren gestorben.
Sreiz, 6. April. Der Vertreter deS Landrath», Frei- I Herr von USlar-Gleichen, welcher am 22. März eine preußische Fahne entfernen ließ, ist seines Amtes enthoben worden.
Wien, 6. April. DaS Amtsblatt publicirt ein Schreiben des Kaiser», in welchem in überaus huldvoller Weife die Demission de» Cabinet» Badeni abgelehnt und daffelbe mit der Wetterführung der Geschäfte betraut wird. Dem Grafen Badeni wird da» vollste Vertrauen der Krone ausgedrückt. — Weiter publicirt daS Amtsblatt die neue Sprachen-Berorduung für Böhmen.
Wien, 6 April. In dem Handschreiben an den Grafen Badeni erklärte Kaiser Franz Joses, er lege Gewicht darauf, daß eine von ihm gewählte Regierung sich nicht durch zeitweilige Partei-Schwierigkeiten beirren, sondern nur durch das allgemeine Staatsinteresse bestimmen lasse. Der | Kaiser erwarte von den Mitgliedern des CabiuetS patriotische Hingebung bei Führung der Geschäfte, sowie unentwegte» Festhalten an jenen Grundsätzen, welche in der Thronrede und in der Erklärung de» Ministerium» bei seinem Amtsantritt enthalten war.
Temesvar, 6. April. Infolge enormer Regengüsse be- steht große UeberschwemmungSgefahr. Der Schutzdienst wurde in Permanenz erklärt.
Lüttich, 6. April. Sämmtliche Direktoren und VerwaltungSräthe des Bergwerk» Jemappe find wegen Veruntreuung von zwei Millionen Franc» verhaftet worden.
Brussel, 6. April. Der König empfing den früheren Kriegsminister, General Brialmont, welcher einen Straßen- umzug zu Gunsten de» persönlichen Heeresdienstes veranstalten will, an welchem sich 40000 Mitglieder von Kriegervereinen betheiligen. — „Etoile Belge" zufolge Plant die Regierung die Einführung der confefftoneUen Schule. Die Wahlen zu den belgischen Arbeiterkammern ergaben einen großen Sieg der Socialdemokraten.
Athen, 6. April. Die „Akropolis" meldet, es werde demnächst ein griechisches Weißbuch über die Kreta- Frage erscheinen, daS die Angaben des griechischen Cousuls in den englischen Veröffentlichungen widerlegen solle. Unter Anderem soll die Behauptung der kretenfischen Muhamedaner, sie besäßen mehr Grundeigenthum al» die Christen, wider- legt werden. Ein ähnliches Weißbuch wurde bereits 1866 von DeligaorgiS veröffentlicht.
Athen, 6. April. Da» Herannahen von 15 Kriegsschiffen wird gemeldet. Die Blokade de» PhräuS und die von Bolo soll unzweifelhaft bevorsteheo. Die Gesandten sollen bereit» ihre Abreise vorbereiteu.
«,lff» telegraphische» Lorrefponden».«M!e«<.
Beilin, 6. April. Die Budgetcommisfion de» Reichstage» genehmigte eine Reche weiterer BesoldungSoer- besserungen, darunter diejenigen derGarnisdnverwaltungS- btrectoren bi» zu Mk. 4200, der Obermeister und Maschinen- «elfter der Marine biß zu Mk. 3900, der Bekleidungsamts. xenbanten u. s. w. von Mk. 2700 bis Mk. 3900, der Pro- vianimeister auf durchschnittlich Mk. 3500. Den Beamten der elften Tarifklaffe, unter ihnen Bureaubeamte der ver- schiedenen Reichsämter, Postkassirer, TelegraphenamtS-Kassirer, Oberpostsecretäre, Telegraphensecretäre, Vorsteher der Post- Smter zweiter Klaffe, wurde ein Gehalt von Mk. 2100 biS Mk. 4200 bewilligt, den Eontrollenren deS Reichsschatzamtes wurde eine Erhöhung auf Mk. 3450 bewilligt. Den Corps- stabSapothekern und Mariuestationsapothekern wurde ein Gehalt von Mk. 1800 bis Mk. 3900 bewilligt.
Berlin, 6. April. Die ReichStagScommiffion für die Handwerkervorlage beschloß mit 9 gegen 6 Stimmen auf Antrag Gawp folgende Fassung des § 100 (Zwangs- Innungen): „Zur Wahrnehmung der gemeinsamen gewerblichen Interessen der Handwerker gleicher und verwandter Art kann durch eine höhere Verwaltungsbehörde auf Antrag Betheiligter angeordnet werden, daß innerhalb deS bestimmten Bezirkes sämmtliche Gewerbetreibende, welche daS gleiche Handwerk ober «erwandte Handwerke auSÜben, einer neu zu errichtenden Innung (Zwangsinnung) als Mitglied anzugehören haben, wenn 1) der Jnnungsbezirk so abgegrenzt ist, daß fein Mitglied durch Entfernung seines Wohnortes vom Sitz der Innung verhindert wird, am Genoffenschaftsleben theil- zunehmen und JnnungSeinrichtungen zu benutzen; 2) wenn die Zahl der im Bezirk vorhandenen beteiligten Handwerker zur Bildung einer leistungsfähigen Innung auSreicht. Wird von der Mehrheit der beteiligten Gewerbetreibenden der Einführung des Beitritts-ZwangeS zugeftimmt, fo ist eine solche Verordnung von einer höheren Verwaltungsbehörde zu erlassen." Conservative, Reichspartei und Centrum stimmten für den Antrag Gamp, die Nationalliberalen, Freifinnigen und Socialbemokraten dagegen. Staatssekretär v. Boetticher harte fich gegen den Antrag ausgesprochen und erklärt, der Antrag könne die Vorlage gefährden. Ferner wurde ein Amendement Hitze angenommen, wonach die Mindestzahl der Personen, welche über die Bildung zu entscheiden haben, 20 betragen soll. Die Beratung wird nach den Osterferien fortgesetzt.
Beilin, 6. April. Die Mitglieder der conservativ en Fraction des Reichstages werden folgende Inter- pellation einbringen: Beabsichtigen die verbündeten Regierungen — angesichts der bevorstehenden Erhöhung wichtiger Positionen deS Zolltarifs der sordamerikanifchen Anion insbesondere der verschärften Differenzirung der deutschen Zuckereinfuhr — an dem durch Notenaustausch vom 22. August 1891 getroffenen Uebereinkommen mit den Vereinigten Staaten festzuhalten?
Köln, 6. April. Die „Köln. Ztg." meldet au» Konstantinopel: Die Botschafter erhielten den Auftrag, sich über die Ernennung be« zeitweiligen Militär gouverneurS für Kreta zu einigen, nachdem der österreichische Vorschlag, einen italienischen Admiral dazu zu ernennen, von Frankreich abge- lehnt worden ist.
Greiz, 6. April. Die „Greizer Ztg." verzeichnet baß Gerücht, daß vom Kaiser an den Fürsten von Reuß a. L. ein Handschreiben gelangt fei. Diese Meldung wird auch von anderer Seite bestätigt.
Leipzig. 6. April. Der König von Sachsen hat, wie da» „Leipz. Tagebl." erfährt, da» Protectorat über den vom 7. biß 12. Juni in Leipzig stattfindenden 5 all- gemeinen deutschen Jonrnallsten- und Schriftstellertag übernommen.
Wien, 6. April. Die „Pol. Corresp." meldet auß London, dort werde die Candidatur beß Prinzen Franz Iofeph von Battenberg für ben Posten beß Gouverneurs von Kreta sehr günstig aufgenommen. Der formelle Vorschlag sei bisher von keiner Seite gemacht, jeboch seien Anhaltspunkte basür gewonnen, baß er bei keiner Macht auf Widerspruch stoßen, vielmehr den meisten Cablnetten, darunter dem in Petersburg genehm sein würde.
Athe», 6. April. Heute Mittag wurde ein großes Meeting abgehalten, das das Vorgehen der Mächte ver- nrtheilte unb fich für ben Krieg aussprach. Eine Aborb- nung, der zahlreich* Personen unter Kunbgebungen folgten, begab fich zu bem König, um ihm von dem Verlauf be» Meeting» Mittheilung zu machen. In ber Stadt herrscht lebhaft bewegtes Leden. — Auf der Fahrt der königlichen Familie in die Kathedrale bildeten Truppen Spalier. Die Pferde eines Wagen-, in dem eine der königlichen Prinzessinnen saß, wurden übrigens derart unruhig, daß der Wagen umschlug. Die Pcinzesfin setzte die Fahrt im Wagen de» König» fort. Nach dem Tedeum begab fich die
Die Restparagrav^en de» dxiiten Buches, Handelsgeschäf^, »erden debattelos erledigt. Sodann wird' wrückgegriffen> am \ Der hierzu noch eingeganoene Trimborn sche Antr-e> deckt sich m Wesentlichen mit der Raffung der Commiff on, bestimmtabnnoch, daß eine etwaige statutar sch festgesetzte Vergütung an den Ausficht»- rath von der Generalversammlung mit einfacher Stimmenmehrh herabgesetzt werden kann.
c^n dieser Fassung wird S 240 angenommen.
Der Rest de« Handelsgesetzbuches nebst Einführung«gesetz findet ^Morgm^Ühr: Dritte Berathnng deS Handelsgesetzbuches. — Schluß 6 Uhr.__ -
Deutsche» Reich.
Berlin 6. April. Der CultuSminister hat an fümmtliche Provinzial-Schulcollegien einen Erlaß über die «lene der volksthümlichen Hebungen beim Schulturnen gerietet. Er beklagt, daß die sogenannten volksthümlichen Hebungen nicht nach Gebühr gepflegt werden.___________


