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2.4.1897 Erstes Blatt
 
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sprechen

Auf hierauf:

Radfahrern wiederholen sollten.

Abschied Heute Vormittag 11 Uhr fanden sich die...___...

Spitzen der Behörden und ein Theil unserer Stadtverord« dem kürzlichen BeweiSausnahmrtermin vorgesührt und zwecks neteo im Exerzlerhau» der neuen Kaserne ein, um dem > Untersuchung bezw. Begutachtung durch Sachverständige

Ein Bild von Butzbach, In Medaillonform, gesehen vn der hiesigen Bismarck Eiche aus, auSgesührt in feinster ß*1' brand.Zeichnung und von einem Leder Rahmen umgeben, w wie eine WidmungStafel, in derselben Manier hergestelu, welche die Worte trägt:$um 1. April 1897 die Getreten von Butzbach", geben dem Werke eine besondere Zierdl Ebenso wirkt sehr schön die Umkleidung deS Fuße» mir mi blauer Seide, überzogen mit Flechtwerk in hellfarbige« Leder und die mit großem Fleiße geschehene kunstvolle Bemaluvk in Oelfarbe der übrigen Flächen de» Papierkorbes mit Eichen zweigen und Kleeblättern, ähnlich den drei Kleeblätter» m Bismarck ichen Wappen. Die Berse find in Lederbrand vor auSgezeichneter Technik in da» Leder eiagegraben. Der «ort ist innen mit hellblauer Seide au»geschlagen, überhaop- prächtig und in echten Materialien hergestellr, ein glänzende» Zeugniß sür die fleißigen Hände, die e» geschaffen.

und zwar auf der einen Seite: Und dann lagert hier vergeffen, Dicht geschichtet, muckst sich nicht, Was, des Meister» Ruhm zu künden, Strahlen sollt als große» Licht.

' der gegenüberstehenden Seite liest man die Antwort

Leuchten mög'S, daß nicpt die Mühe ist umsonst an ihm gethan!

Sprichst Du lächelnd, wenn Du zündest Dir die Pfeife an.

für das Leben des Verunglückten.

4- Nidda, 31. März. Ein interessanter Proceß über ein Pferd schwebt bei dem hiesigen Amtsgerichte. Der zu Gelnhausen wohnhafte Kläger hatte von der Verklagten einen Grauschimmel, bezüglich deffen Freiheit von allen ge- setzlichen Fehlern zugefichert worden, für 850 Mk. käuflich erworben - später habe sich jedoch herauSgestellt, daß fragl. Thier an Dämpfigkeit leide und mit diesem Fehler bereits zur Perfectlon des Handels behaftet gewesen sei. Da Gegnerin die Zurücknahme deS PserdeS, Liberation und Ent­schädigung deS Klägers weigert, indem sie daS Vorhandensein deS behaupteten WährschastSfehlerS zur Zett der Ueberltefe« rung des Grauschimmels bestreitet, so wurde letzteres zu

Publieation des Profeffor Koch über den Rinderpest« Bacillus auf Grund feiner Studien angeblich bevor.

Friedrichßruh, 1. April. Graf Henckel »» Donner«, marck ist als einziger GeburtStagSgast anwesend. Das ganze festliche Programm des heutigen Tages besteht in einem Familieudiner im engsten Kreise.

WB. Bern, 1. April. Im Postwagen des Nachtzuges Geuf.Bern wurde der Postbeamte durch einen Schutz ermordet und mehrere Poftsäcke geraubt.

unsere Stadt verlaffeuden vierten Bataillon deS Inf.« RegtS. Kaiser Wilhelm ein Lebewohl zu sagen. Die beiden Compagnien waren mit Gewehr bei Fuß ausgestellt. Herr Oberbürgermeister Gnauth wieS auf die guten wechsel' fettigen Beziehungen der Ctvilbevölkerung uob deS Militärs hin, welche in unserer Stadt schon seit lange beständen. Die städtische Verwaltung habe s. Zt. geglaubt, durch Erbauung der neuen Kaserne für daS vierte Bataillon dasselbe dauernd an unsere Stadt zu seffelu, leider sei diese Hoffnung nicht in Erfüllung gegangen, die Mannschaft würde noch heute scheiden und es dränge ihn, Namens der städtischen Behörden und der gesummten Einwohnerschaft den beiden Compagnien ein Lebewohl zu sagen uud ihnen viel Glück zu wünschen. Herr Major Dommerich dankte dem Herrn Oberbürger, meister für die herzlichen Worte des Abschiede». Die Offiziere und die Mannschaften würden stets gern an die Tage zurück­denken, die sie in Gießen und in dem schönen Haufe, welche» die Stadt für sie errichtet, verlebt. Ein dreifache« Hoch der beiden Compagnien auf die erschienenen Vertreter der Be- Hörden, sowie auf die Bürgerschaft der Stadt bildete den Schluß dieser Abschiedsfeier. DaS Bataillon wird ent- gegen der früheren Bestimmung des schlechten Wetters wegen 2 Uhr 15 Min. per Bahn nach Butzbach fahren und wird die Regiment-mufik da»selbe begleiten.

* Zu« Kaifermauöver. Die Einzelheiten über die dies, jährigen Kaisermanöver werden nach und nach bekannt. So meldet man aus München, daß die Kaiserparade über daS zweite bayerische ArmeecorpS am 1. September bei Würz­burg, über das erste am 2. September bei Nürnberg statt- finden wird. Der Beginn der großen Manöver ist auf den 26. August festgesetzt. Da das Kaiserliche Hauptquartier, wie man hört, vom 4. bis 10. September in Homburg unter- gebracht werden soll, so ist anzunehmen, daß, wie schon früher mitgetheilt, der Schluß der großen Manöver nicht weit von Homburg, man sagt in der Wetterau sich abspielen dürste.

Postdieust bett. Die Blätter bringen die Mittheilung, der StaatSsecretär v. PosadowSkh habe in der Budget- Commission deS Reichstages erklärt:Dom 1. April ab sollten alle Postasfistenten mit 18 jähriger Dienstzeit daS Meist- gehalt beziehen. Diese Mtttheilung Ist nicht ganz zutreffend und in ihrer jetzigen Form geeignet, bei Uneingeweihten den Glauben zu erwecken, es erhielten am 1. April alle Assistenten, die nunmehr insgesammt 18 Jahre im Postdieust beschäftigt find, daS Höchstgehalt. Dem ist jedoch nicht so, sondern eS erhalten nur die Assistenten daS Maximalgehalt, welche am 1. April 18 Jahre etatsmäßig augeftellt find. Da nun die Assistenten vor der etatsmäßigen Anstellung 4i/2 bis 5 Jahre als nicht angestellte Assistenten und vorher 4 Jahre als Gehilfen beschäftigt werden, so erhalten die Assistenten auch vom 1. April ab nicht mit 18 jähriger Dienstzeit, sondern nach einer Gesammtdienstzeit von 18 -f- 5 (-|- 4) 27 Jahren erst das Höchstgehalt.

»* Wetterbericht. Da« nördliche Depresfionscentrum hat sich etwa« weiter ausgebildet, seine Lage jedoch wenig ver-

I ändert, lieber Central-Europa, sowie im Süden de» Erd theils ist der Luftdruck gestiegen und haben sich schwache Maxima im Südwesten und SÜdoften des Erdtheils aus­gebildet. Dieselben find uoch durch ein furchenartiges Gebiet niederen Druckes getrennt, das sich über die Alpen bi» zum Mittelmeergebiet erstreckt. Von Nordosten her nimmt der Luftdruck neuerdings ab und liegt südlich von Irland bereits wieder ein neues Minimum. Die Befferung, welche in den Witterungsverhältnissen aus unserem Gebiete eiugetreten ist, dürfte daher nicht von Dauer sein ES wird vielmehr in­folge deS weiteren AuSbreitenS deS niederen Drucke» von Nordwesten neuerdings Zunahme der Bewölkung eintreten. Voraussichtliche Witterung: Befferung nicht von Dauer- neuerdings von Westen her zunehmende Bewölkung.

* Wie wir erfahren, beginnt mit dem 4. April d. I. die Souutag» - Zeichuevfchule in Sich nach den Vorschlägen deS Visitators der Schule, Herrn Großh. Hauptlehrers Traber

I aus Gießen, mit einem vollständig neuen Programm. Da I der Schüler nach diesem Lehrpläne eine systematische AuS- I bildung im Freihandzeichnen, darstellender Geo- metrie und Fachzeichnen erhalten wird, so unterlaffen wir nicht, unseren Leserkreis auf diese Neugestaltung auf-

I merksam zu machen und den Besuch dieses Instituts zu I empfehlen.

Grunberg, 29. März. Zu Ehren des mit dem 1. April I von hier scheidenden Herrn Baurath Schnitzel fand gestern

Abend im GasthofeZum Hirsch" eine Abschie dS f eie r I statt. Die überaus zahlreiche Betheiligung an dem Effen I e» mochten wohl an 100 Gedecke gewesen sein legte I Zeugniß ab von der Liebe und Verehrung, die sich Herr

Baurath Schnitzel während seiner nahezu 14 jährigen Wirk- I samkeit in hiesigem Orte erworben hat.

UnterSeibettenrob, 31. März. Einen schweren I Unfall erlitt gestern hier der Maurer I. G. von Rupperten- I rod. Derselbe war auf dem Gerüst an dem Neubau einer I Scheuer beschäftigt. Hierbei glitt er aus und stürzte herab I in die Tiefe. Außer einer Verletzung am Kopfe brach er I drei Rippen, und diese beschädigten die Lunge. Mau fürchtet

vorerst auf Kostcu deS Klägers in einem Stalle dahier bl« auf Weitere« uutergebracht. Mit Rücksicht auf die noch bevorstehenden ferneren Termine dürfte bei der Höhe de« StreitwertheS dem Unterliegenden eine gewaltige Zeche Ge­richts- und AuwaltSkosten blühen. Dem AuSgange de» Proceffe» sieht man allenthalben mit großer Spannung ent­gegen. Gestern weilte Herr Geh. Oderfchulrath Soldau aus Darmstadt hier, um einen Einblick in unsere erweiterte Bürgerschule zu gewinnen- zugleich besprach derselbe mit dem Stadt- und Schulvorstande daS Bedürfviß der An­stellung eines weiteren akademischen Lehrers für die Sprach- fächer und entsprechender auderweiter Organisation der Schule.

n. Staden, 30. März. Die Bohrarbeiten an unserem Sauerbrunnen, die vor ungefähr drei Monaten be­gonnen wurden, sind jetzt beendet. Den ursprünglichen Plan, die Bohrung bl» auf den Felsen zu führen, ließ man fallen, weil dieser an der Stelle bedeutend tiefer liegt, al» man vermuthete. Bei 40 Meter Tiefe stieß man auf eine graue Lettschicht, welche mau nicht mehr durchbohrte. Die Kupferrohre wurden auf eine Höhe von 28 Meter eingebaut und stehen in einer starken KieSablagerung. Sie endigen oben in dem seitherigen Brunnenschacht. Die Füllung der Krüge geschieht in der seitherigen Weise an den mit einer Druckverschließung versehenen Au»laufrohrev. Die Wieder- herstellunqSarbetten werden inSgesammt einen Aufwand von rund 4000 Mk. erfordern.

§§ Grebenhain, 30. März. Der seit 1875 hier be- stehende Krieger-Berein Grebenhain-Crainfeld, welcher etwa 70 Mitglieder zählt, ist im Begriff, sich aus- zulösen und gedenke jeder Ort einen Verein für sich zu gründen. Die Mitglieder von hier haben Anfangs Februar einen eigenen Localveretn gegründet und zählt derselbe bei­nahe 50 Mitglieder. Die Bemühungen deS Vorstande», die Trennung des Verein» herbelzuführen und da« Verein«ver- mögen, ca. 400 Mk. und eine neue BereinSfahne im Werth von 300 Mk., zu theilen, find bis jetzt rrsolglo» geblieben ebenso auch die Bemühungen des Präsidiums derHaffia', die Sache auf gütlichem Wege zu erledigen. Deshalb wird nächsten Sonntag, den 4. April, der Schriftführer der «Hassia", vr. Bogt aus Butzbach, al» Vertreter derselben eine General- Versammlung abhalten. Der Vorstand von Crainseld befteb auf dem Fortbestehen des früheren Verein», obwohl, wenn Crainfeld einen neuen Verein gründen würde, er ebenfalls viel Mitglieder wie in Grebenhain dem neuen Verein beb getreten, auch bekommen würde. Diese Sache hat in unserer Gegend viel von sich reden gemacht und ist man gespannt, wie sich die Angelegenheit erledigen wird.

Butzbach» Gabe an den Altreichskanzler. Zum 8?. Ge­burtstage des Altreichskanzlers haben die Getreuen in Butzb t wieder ein eigenartiges Geschenk ausgedacht und mit fleißiger Hand vollendet. ES wurde ein Papterkorb hergestellr Handwerk, Kunst und Poesie haben sich in die Vollendung getheilt und man muß sagen, sie haben Vorzügliches geschaffen. Der Korb ist aus dem besten naturfarbenen Butzbacher Leder gearbeitet, ca. 80 Centimeter hoch und hat die Form einer Urne. Ein Lederbügel geht quer über die Oeffnung und hält I auf feinen zwei Seiten je einen Deckel, die den Korb ver­schließen. Ein blauseidene« Band zieht sich über den Bügel und endet in zwei Schleifen, von denen die eine da« vis- marck'sche Wappen, die andere das Wappen der Stadt Butzbach in schöner Malerei tragen. Da« Band wird zusammen gefaßt von einem ledernen Schilde, der in Lederbrand die Worte trägt:

Die ganze Kraft, die beste Liebe, Hast stet« Du Deinem Volk geweiht, Ein Band, da« heißer Dank gewunden, verknüpft uns mir Dir allezeit.

Der eine Deckel zum Einwerfen der Papiere erklätt dir Benutzung desselben mit den Worten:

Hinab zur Nacht der Vergessenheit 1 während der gegenüberstehende Deckel zum HerauSnehmm kurz resolvirt spricht:

Empor zu kurz flammender Herrlichkeit!

Der obere Rand de« Papierkorbe« sagt die wohlmeinende Mahnung:

Laß schreiben nur den giftigen Neid, BIS ihm die Finger zucken- ES wird der Lederbauch gar bald Die ganze Fluth verschlucken.

Schräg um den Korb laufend, befinden sich folgend Berse, welche die prophetischen Gedanken der Stifter aui-

locale» und provinzielle»

Gießen, den 1. April 1897.

ee Empfang. Se. Kgl. Hohett der Großherzog! empfingen am 31. März u. A. den Oberst v. H-nueke«, Commandeur des 5. Hessischen Infanterie-Regiment» Nr. 168, den Geheimen Baurath Altvater, Vorsitzenden der Dlrectton der Main-Neckar-Eisenbahn, den Major Deter vom 9. Ba­dischen Infanterie-Regiment Nr. 170.

Die Postfchalter find seit heute wieder von 7 Uhr Morgens an geöffnet.

Oberhesfische Eisenbahnen. Vom 1. Mai ab erhält die Oberhesfische Eisenbahn die vierte Wagen kl ässe, ! ferner soll ein Schnellzug auf der Linie Gießen- Fulda, welcher um die Mittagsstunde in beiden Richtungen I verkehrt, eingelegt werden.

»H. Stadttheater. Dem Bemühen unserer Theater- Directoren, für die beiden letzten Abende der Spielsaison noch etwas ganz Besondere» zu bieten, ist zu danken, daß wir gestern Abend zwei in ihrem Fach bedeutende Gäste, Frl. Josefine Dora und Herrn G. Worlitzsch be- l grüßen konnten. Zur Aufführung kam die Costa'sche Gesangs- posseEin Blitzmädel", in welcher Frl. Dora ihre Kunst als eine der ersten Possen-Soubretten entfalten konnte. Und in der That brachte ihr Spiel Leben und Feuer auf die Bühne, ihre Couplets wurden mit lebhaften, natürlichen AnSdruckSwitteln und wohlklingender Stimme entzückend ge­sungen. Ihre ganze Darstellungsweise dieses, ihren auS- erkorenen geliebten Rudolf in den Besitz einer guten Stelle bringendenBlitzmädels" war ein Meisterstück. Die Viel­seitigkeit ihres Talentes zeigte sich in den Verwandlungen einerfrommen" Marquise, einer Tänzerin und eines flotten Studenten. Herr George Worlitzsch präsentirte sich als ein hervorragender Darsteller und vorzüglicher Komiker. Was er in den verschiedenen Austritten bot, war meister- I haft. Diese Glanzleistungen der beiden Gäste enthufiaSmirten das Publikum zu stürmischem Beifall. Selbstverständlich I accompagnirte unser heimisches Personal nach besten Kräften und zum Theil mit gutem Gelingen. Erwähnt seien be- I sonders die Herren Helm, Peickner, Kunert, Schaller und Leuschner. Der musikalische Theil stand unter der verständnißvoll tüchtigen Leitung des Herrn Director Kruse, so daß die wohlgesällige und flotte Musik Millöckers zu I bester Geltung kam. Heute Donnerstag Abend werden I ble geschätzten Künstler-Gäste in der Abschiedsvorstellung I Die Näherin" noch einmal auftreten. Hoffentlich wird diese Schlußvorstellung unter solchen Anspielen ein volles Haus erleben.

* Bolttfchaufpiel. Die Aufführung des Volks- fchaufpielsMartin Luther", welche für kommende Woche geplant war, ist Seitens der hiesigen Theaterdirection I im Einverständniß mit Herrn Oberregisftur Hertel bis auf Weiteres verschoben worden, da die Schwierigkeiten, I welche die Jnscenirung dieses Werkes verursacht, eine so­fortige Aufführung unmöglich machen. Wir werden später auf die Angelegenheit zurückkommen.

Endlich gefunden. Die Leiche des vor vier Wochen beim Durchschwimmen der Lahn in der Nähe Marburgs I ertrunkenen Studiosus Tyrer wurde, nachdem die lange I fortgesetzten Nachforschungen ergebnislos verlaufen waren, I gestern 800 Meter unterhalb der Unfallstelle von einem Bahnwärter gefunden. Die Leiche, auf deren Auffindung bekanntlich 100 Mk. Belohnung gefetzt waren, war zwischen zwei großen Steinen eingeklemmt.

Die Geueralversammlnug der Gießener Omnibus- Gesellschaft, welche gestern Abend im Restaurant Feidel statt­fand, war verhältnlßmäßlg schwach besucht. AuS dem Kaffen­bericht ist hervorzuheben, daß die Einnahme der Gesellschaft deren Ausgabe um Mk. 127,07 Übersteigt, welche Summe dem Reservefond Überwiesen wurde. Die Herren de- Vor- standeS und de» AuffichtSratheS wurden per Acclamation I wiedergewählt. Wir hören, daß die OmnibuS-Gesellfchaft beabsichtigt, während deS Sommerhalbjahre« die Fahrten nach Wiefeck auszugeben, dagegen solche nach dem Schiffen­berg wieder einzuführen.

Jubiläum. Heute find eS 25 Jahre, seit der Betrieb der Bahnhof»-Restauration an die Familie Kraemer- Kirch übergegangen ist.

Für Radfahrer. Verschiedene in letzter Zeit statt­gehabte Collis! oneu zwischen Fußgängern und Radfahrern veranlassen un«, unsere Leser darauf hinzuweisen, daß durch die von dem hiesigen Polizeiamt bestimmten Radfahrern er­teilte Erlaubnis, die innere Stadt zu befahren, die betr. Radfahrer nur berechtigt find, langsam, d. h. etwa mit der Geschwindigkeit eine» langsam trabenden Pferde» zu fahren und ist insbesondere in engen Straßen, Straßen- Wendungen, Straßenkreuzungen oder bei starkem Verkehr so langsam zu fahren, daß das Rad erforderlichen Fall» auf der Stelle angehalten werden kann. Unsere radfahrenden Leser machen wir auf vorstehendes in ihrem eigenen Interesse aufmerksam, da nach unS gewordener Mittheilung die Polizei­behörde beabsichtigt, die einzelnen Radfahrern erteilte Er­mächtigung zum Fahren innerhalb der Stadt generell zurück- zuziehen, falls sich Zusammenstöße zwischen Fußgängern und

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