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Nr. 78
Erstes Blatt
Freilag dm 2. April
1S97
Gießener Anzeiger
Kenerat-Anzeiger.
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| chratr'sßeikage: Gießener Aamitienötätter.
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Der
Kleßeuer Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags.
2(mtiid?er Theill.
Gießen, den 30. März 1897.
Betr.: Die Ablieferung der Vacanzüberfchüsse erledigter Schulstellen an den Provinztalschulfonds.
Da- Grotzherzogliche Kreisamt Gießen <* die «rsFtz. »ürgermeMerete« M SHetfH.
Unter Hinweis auf unsere Ausschreiben vom 24. Ja- mrar 1878, Amtsblatt Nr. 1, und 30. October 1893, Amtsblatt Nr. 9 , empfehlen wir Ihnen, innerhalb zehn Tagen die von Ihnen mit den Schulvorständen ge- meinfchaftlich aufzustellenden Berechnungen der an den Provinzialschulfonds abzultefernden Vacanzüberfchüsie aus dem Jahre 1896/97 in doppelter Ausfertigung an uns einzureichen oder zu berichten, daß im genannten Jahre in Ihrer Gemeinde Schulvacanzen nicht eingeheten waren.
v. Gagern.
Gießen, den 30. März 1897.
Betr.: Die Ausführung der allgemeinen Bauordnung; hier: Die Gebühren der Bauverständigen für Vornahme von Rauhbaurevisionen und für die Nachrevisionen in Folge von Beanstandungen bei den regelmäßigen Feuervisitationen.
Das Großherzogliche Kreisamt Gießen MV die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.
Wir eröffnen Ihnen hierdurch, daß die für die Rauhbau- reoisionen genehmungspflichtiger Bauten und Feuerungs- Magen, sowie die für die Nachrevtsionen in Folge von Beanstandungen bei den regelmäßigen Feuervisitationen zu entrichtenden Gebühren vom 1. April l. I. ab nicht mehr an die Visitatoren (Kreisstraßenmeister) auszuzahlen, sondern in die KretSkaffe einzuzahlen sind.
Ein Verzeichniß der zu erhebenden Reoisionsgebühren wird Ihnen vierteljährlich zugestellt werden.
v. Gagern.
Dettlfdbet Reichstag.
202. Sitzung. Mittwoch den 31. März 1897.
Bei äußerst schwacher Besetzung setzt das Haus die erste Beladung der Novelle zur Gewerbeordnung, Organisation deS Handwerks, fort.
Abg. JacobSkoetter (conf.): Die Vorlage hat eigentlich nirgends eine günstige Aufnahme gefunden, zu meiner Verwunderung and) nicht bet den Handwerkern selber. Deshalb hielt ich es für noihwendig, für die Vorlage insoweit etnzutreten, daß man dieselbe einer vorurtheilslosen Prüfung unterwirft. (Sehr richtig! rechts.) Zn dieser Beziehung besteht zwischen mir und meinen Parteifreunden läve Differenz. Wir Alle bedauern, daß nicht der Befähigungsnachweis tn der Vorlage enthalten ist, nicht einmal für die Händler ksarten, wo ein öffentliches Interesse mitspielt. Aber das Verlangen der Jnnungsverbände, deshalb die Vorlage abzulehnen, geht |u weit. Denn in gewissem Sinne enthält dieselbe ja doch einen dif-ihigungSnachwets, indem fortan sich M«ister nur nennen darf, wer geprüft ist und indem Lehrlinge nur ausbtlden darf, wer selber bi Handwerk gelernt hat. Insofern unterscheidet sich ja die Bor» loac nicht von dem ursprünglichen preußischen Entwurf. Jedenfalls bedeutet sie einen großen Fortschritt. Im Gegensatz zu Herrn Hitze erlangen wir obligatorischen Fortbildungsunterricht. Weiter belauert Redner, daß die Zwangstnnungen nur facultativ sein sollen, V nach dem Willen der Mehrheit der betreffenden Handwerker. Er «csönltch glaube nun allerdings, daß das, was hier oorgeschlagen werbe, der historischen Entwickelung entspricht und daß überhaupt Hc Vorlage den Wünschen der Handwerker möglichst nahe komme. Dir unglückselige Handwerkerausschuß sei beseitigt und durch den ZnnungSauSschuß ersetzt. Auch die Zusammensetzung der Hand- Mferfammern sei weniger unklar, als in dem früheren Entwürfe, hi in stimme er Hitze bet, daß der staatliche Commtssar bet den Sammern nicht zu viel polizeiliche Befugnisse haben dürfe. Die Vorlage Ist nur eine Abschlagszahlung, aber als solche uns werth- vcll genug, um sie nicht abzulehnen. Allerdings werden wir in der Immission nach Möglichkeit Besserungen btneinzubringen suchen.
Abg. Basser mann (nl.) erblickt Verbesserungen gegen den Aiprüngltchen Entwurf namentlich in den Bestimmungen über die handwerkerkammern. Dankbar zu begrüßen fei vornehmlich, daß Hi Wahlrecht zu den Kammern auch den freien Gewerbeoeretnen i^Shrt sei. An und für sich sei eine Organisation des Handwerks Unfalls zu billigen, und er wünsche da nur, daß die Kammer- ^i'rke nicht zu groß gegriffen würden, damit eine mehr intensive Llrtkiamkeit der Kammer möglich sei. Im Gegensatz zu Hitze und MobSkoetter billigten es seine Freunde, daß in Bezug auf die Jnn ungen von dem Berlepsch'schen Entwürfe abgegangen worden sei, »eil dieser dem Willen der jeweiligen Mehrheit der Handwerker gar mc Rechnung getragen habe zum Nachthett der Selbstbestimmung inb Selbstverwaltung. Aber auch gegen die facultattoen Zwangs- tmnmgen hegen seine Freunde ernste Bedenken, denn damit sei be- M das Princip der Gewerbefreiheit verletzt. Die Handwerker im vud'M hielten an den bewährten steten Innungen und Gewerbe- Metnra fest. Durchaus nothwendig seien Gesellenausschüsse, wofern überhaupt zu einer Organisation deS Handwerks vorschrette.
Diesen Gesichtspunkt werde die Commission zu erwägen haben auf die Gefahr hin, daß es zu socialdemokrattschen Gesellenausschüssen komme. In großen Städten werde es so wie so an socialdemo- krattschen Innungen nicht fehlen. Große Bedenken hege er betreffs der Einschränkungen des Rechts zur Lehrlings-Ausblldung. Die Folge davon werde nur sein, daß sich das Gebiet der „jugendlichen Arbeiter" erweitere. Seine Partei fei einverstanden mit einer vernünftigen Organisation deS Handwerks in Kammern, erblicke aber keinesfalls das Heil für daS Handwerk in einer Rückkehr zu mittelalterlichen Zuständen. Der Befähigungsnachweis vor Allem werde jetzt hoffentllch mit den Berlepsch'schen Vorschlägen begraben sein.
Abg. Schneider (frf.): Die Lage des Handwerks sei überhaupt nicht auf Mängel in der Organisation zurückzuführen, sondern auf die ganze wtrthschaftliche Entwickelung. Das Handwerk müßte sich mehr alS bisher zum Kunsthandwerk audgestalten, unter Mithilfe des Staates, der doch auch für solche culturellen Zwecke Geld haben müsse, wenn er so viel Geld für andere Zwecke aufwende. Von Zwangstnnungen dürfe man sich für das Handwerk gar nichts versprechen, im Gegenthetl, freiere Bewegung müsse man den gewerblichen Vereinigungen gewähren. Das Richtigste wäre: Normatio- besttmmungen für die Innungen und sodann die denkbar geringste Aufsicht über diejenigen Innungen, die sich auf Grund solcher Nor- mativbestimmungen bilden. Selbst auf Grund der Motive der Vorlage sei schwer erklärlich, wie man die Zwangsübungen auch nur in facultativer Form habe beibehalten können. Wie wolle man feststellen, wo die Mehrheit sei? Es werde schließlich nichts übrig bleiben, als ein allgemeines Kataster aller Handwerker und Abgrenzung der einzelnen Handwerke von einander, was offenbar ein bedauerlicher Rückschritt wäre und, wie in Oesterreich, zu den wunderlichsten Entscheidungen führen werde. Ganz so schlecht wie die Vorlage sei die jetzige allerdings nicht, aber eine starke Verschlechterung der Gewerbeordnung bringe sie zweifellos, und seine Freunde stimmten daher dagegen.
Abg. Gamp (Rp.): Angesichts der verschiedenen Anschau- ungen in Nord- und Süddeutschland werde nichts übrig bleiben, als eine Verständigung auf Grund dieser Vorlage. Nachdem Handel und Landwirtbschaft eine Organisation in Kammern hätten, weshalb nicht auch das Handwerk ? (Rufe links: Gegen die Kammern haben wir ja auch nichts!) Wenn Schneider GesellenauSschüsse verlange — ja, habe man denn in den Handelskammern Handlungsgehülfen- autzschüsse? Was das Eingreifen der Behörde anlange, so setze er selbst freilich voraus, daß dasselbe nicht in bureaukratischer Weise erfolge, sondern im Einvernehmen mit den Innungen. Redner billigt sodann ausdrücklich die Bestimmung über Meistertitel und Lehrlingsausbildung. Die Bestimmung über die Zwangsinnungen findet Redner zu umfangreich und zu bureaukratisch.
Abg. Grillenberger (Soc.): Das Handwerk sei als selbstständiger wirthschastlicher Factor durch die Gesetzgebung überhaupt nicht mehr zu retten; fein Untergang sei durch das Vorwärtsschreiten der großcapitalistischen Betriebsweise bedingt. Nur eine völlige Umformung unserer ganze» Productionsweise könne helfen. Die jetzige Vorlage fei eine Halbheit. Glaube man einmal an den Segen des Zwange?, so sollte man doch lieber gleich etwas Ganzes, die unbedingte Zwangsinnung, beschließen. Das ganze Zwangsinnungs- wesen laufe, auch in der hier vorgeschlagenen Form, nur darauf hinaus, die Arbeiter unter die Botmäßigkeit der Arbeitgeber zu bringen. Die den Arbeitern dabei zugestandene Vertretung sei bloße Decoration. Seine Freunde stimmten gegen die Vorlage. Er wünsche im Uebrigen der Commission zu ihren Arbeiten viel Vergnügen. (Heiterkeit.)
Abg. Hilpert (Bayer. Bauernb.) verspricht sich von der Vorlage nicht viel, namentlich nicht auf dem platten Lande. Den Handwerkern werde besser geholfen werden, wenn man die großen Geschäfte energisch besteuern wollte.
Weiterberathung morgen 1 Uhr. (Schluß 5</a Uhr.)
Wolff» telegraphisches Eorrespovdesr-^Lrrar.
Berlin, 31. März. Die „Nordd. Allg. Zig." meldet: Contreadmiral Tirpitz, der Ches der Kreuzerdivifion, wurde unter Entbindung von seiner Stellung zur Vertretung des beurlaubten SraatSsecretärS deS ReichsmarineamtS, Hollmann, commandirt.
Berlin, 31. März. Contreadmiral Diederich wurde zum Chef der Kreuzerdivifion ernannt.
Berlin, 31. März. Die Budget-Commission deS Reichstages nahm die Gehaltserhöhung der Hauptleute 1. Klasse von 3600 auf 3900 Mk. an und bestimmte, daß 58 pCt. anstatt, wie die Vorlage verlangt, 60 pCt. aller Hauptleute daS Gehalt 1. Klasse beziehen sollen. Die Com- misfion beschloß ferner die Erhöhung der Gehalte der Majore von 5400 auf 5700 Mk. anstatt der verlangten 6000 Mk., und nahm die Gehaltserhöhung der Militärärzte an bis auf die Oberstabsärzte 1. Klasse, deren Gehalt wie bei den Majoren von 5400 auf 5700 Mk. anstatt der verlangten 6000 Mk. erhöht wird, und lehnte die Erhöhung der Gehälter der RegimentScommandeure ab.
Depeschen deS Bureau „Herold."
Berlin, 31. März. Bei dem Reichskanzler Fürsten Hohenlohe fuhr heute Morgen gleich nach 10 Uhr der Kaiser und bald darauf die Kaiserin vor, um ihre Glückwünsche dem Fürsten persönlich zu überbringen. DaS GeburtstagSangebinde des Kaisers bestand in einem werth- vollen Album mit Ansichten von BreSlan aus den Tagen der dortigen Kaiser-Zusammenkunft in kostbarem Einbande. Die Kaiserin ließ einen prachtvollen Blumenaufbau überbringen.
Später erschienen die sämmtlicheu Mitglieder deS Staatsministeriums, die Chefs der Reichsämter u s. w. zur Gratulation.
Berlin, 31. März. Der „ReichSanzeiger" veröffentlicht die Verleihung der Brillanten zum Großkreuz des rothen Adler-Ordens mit Eichenlaub an den Präsidenten des OberlandeSgerichtS in Hamm, StaatSminister Dr. Falk.
Berlin, 31. März. Der Senioren-Convent des Reichstages hatte heute eine Besprechung Über die Geschäftsordnung der nächsten Tage. Darnach wird man darauf rechnen dürfen, daß morgen und Freitag die Invalidität-- VerficherungSnovelle in erster Lesung erledigt wird. Samstag dürfte die Margarine-Borlage daS Plenum beschäftigen. Am Montag soll die Beamten-Besoldungsvorlage zur zweiten Lesung gebracht werden.
Berlin, 31. März. DaS Abgeordnetenhaus erledigte heute die Denkschrift betreffend Erhöhung der Beamtengehälter nach den Beschlüssen der Budgetcommisfion. Die in der Commission dazu vorgeschlagene Resolution wurde gleichfalls angenommen. Morgen: Heffen-Naffauische Stadt- und Landgemeinde-Ordnung.
Berlin, 31. März. Die „Post" kündigt die Veröffentlichung von Aenderungen in der Besetzung verschiedener Oberpräsidien, nicht nur desjenigen von Schleswig- Holstein an. Die heutige Nummer des „Reichsanzeiger" meldet noch nichts darüber.
Berlin, 31. März. Wie die „Berl. Reuest. Nachr." zuverlässig hören, find alle Nachrichten über die Ablehnung des Abschiedsgesuches des StaatSsecretärS Hollmann unrichtig.
Köln, 31. März. In der heute Abend stattgehabten Stadtverordneten-Sitzung machte der Oberbürgermeister die Mittheilung, daß das deutsche Kaiserpaar die Einladung der Stadt zur Theilnahme an den Enthüllungsfeierlichkeiten des KaiserWilhelm-DenkmalS angenommen hat und am 18. Juni nach hier kommen wird.
Wien, 31. März. Nach Meldung hiesiger Blätter schlugen die Admirale der Internationalen Flotte die strenge Blokade des Golfs von Athen vor. Alle Mächte, mit Ausnahme Englands, seien damit einverstanden, doch hofft mau, daß auch letzteres schließlich zustimmen werde.
Rom, 31. März. Der italienische Admiral tele- graphirte, daß die Blokade fich als vollständig zwecklos erwiesen habe und daß die Unterdrückung der Jnsurrection ein Corps von mindestens 15000 Mann erfordere, da die Insurgenten von Oberst VassoS und seinen Offizieren bereits militärisch ausgebildet wurden und eine gewisse DiSciplin schon erkennen lassen. Auch für eine Vermehrung der Flotte sollen die Admiräle plädiren.
Paris, 31. März. Der officielle „TempS" veröffentlicht einen alarmirenden Artikel, welcher darauf schließen läßt, daß Mißhelligkeiten unter den Großmächten auS- gebrochen seien. ES müsse nämlich ein Grund dafür vorhanden sein, daß die Action der Mächte plötzlich lahm gelegt wurde, nachdem fie Griechenland gegenüber in ihrem Ultimatum eine so klare und energische Sprache geführt hatten.
London, 31. März. Die Legislatur beschloß die Einverleibung Brooklyns und anderer Vorstädte mit Newyork, wodurch die Bevölkerung auf 3200000 Personen steigen wird.
Athen, 31. März. In Regierungskreisen wird verfichert, daß man eine Blokade des PiräuS mit der Kriegs- erklärung an die Pforte beantworten werde. Ein kampfloses Nachgeben würde die Revolution heraufbeschwören, wahrend eine Niederlage durch Waffengewalt die Dynastie nicht erschüttern könnte. Unter den zwei drohenden Gefahren wäre selbst ein unglücklicher Krieg daS kleinere Uebel.
Athen, 31. März. De lyannis und SkonzeS hatten gestern eine lange Berathung. ES herrscht eine fieberhafte Aufregung. Man fleht ernsten Ereignissen entgegen.
Athen, 31. März. Der Kronprinz hat in Larissa bei seiner Ankunft an die Truppen einen Tagesbefehl erlassen, in welchem er der Hoffnung Ausdruck gibt, daß die Truppen ihre Pflicht als Soldaten thun werden.
Konstantinopel, 31. März. Es verlautet bestimmt, der Sultan beabfichtige auf Anratheu einer Großmacht eine besondere Gesandtschaft behufs Ermöglichung einer directen Verständigung mit Griechenland nach Athen zu senden.
Berlin, 1. April. Die Morgenblätter widmen dem Fürsten Bismarck anläßlich seines heutigen Geburtstages Glückwunschartikel.
Berlin, 1. April. In den nächsten Wochen steht eine


