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bei Besteigung deS Deute del Gizante verunglückt und als Leiche aufgefunden worden. Ein Engländer, den er begleitete, wurde gerettet.
• Kiel, 27. August. Bor der Schwentine - Mündung kenterte ein Segelboot mit vier Insassen, Landleute aus DiedrichSdorf. Während das Ehepaar Wiese gerettet wurde, ertrank das Ehepaar Rohr, Wieses Schwiegersohn und Tochter.
* Görlitz, 27. August. Wie die „Görlitzer Nachrichtru" melden, stad in der Nacht vom Sonntag zum Montag fünfzehn Gehöfte des Dorfes Kotten im Kreise Hoyerswerda rin geäschert worden, wobei ein Knecht in den Flammen umgekommen ist. Diel Vieh und Mobiliar ist verbrannt.
* Zausbruck, 27. August. Im Pfossenthal, einem Seitenthale des Schnalserthals, ist vorgestern ein Berliner Tourist Namens Model sammt seinem Führer G st re in ab gestürzt- ersterer blieb sofort tobt, der Führer schleppte sich bis zum EiShof und lebt noch.
* Eia Roß von Mars la Tour. An ein wildes Cavallerie- pferd erinnert der „Berl. Localanz." • ES war am Tage von MarS-la-Tour, die Cavalleriebrigade deS Generalmajors von Döring harrte des Augenblicks, um sich auf die französische Infanterie zu stürzen. Da durchbricht plötzlich ein Reiter die Reihen des Frankfurter 12. Dragonerregiments und jagt, den Säbel in der Faust, in rasendem Galopp über das Feld, den feindlichen Tirailleurlinien entgegen. In gewaltigen Sätzen nimmt der wie ein Sturmwind dahinbrausende Fucbs- wallach, das schnellfüßigste, aber auch zugleich daS widerspenstigste Pferd der ganzen 2. Schwadron, alle Hindernisse; immer näher kommt er den im Anschläge liegenden Franzosen. Erstaunt wie die Seinigen, blicken auch diese auf den rasenden Prussien; nun kracht Schuß auf Schuß. Das hält ihn nicht auf, immer weiter jagt er- mit ein paar Sätzen ist er mitten unter den Rothhosen. Erschreckt springen sie zur Sette, um von den Hufen des dahin stürmenden Gauls nicht zertreten zu werden. Nun ist der schon hinter ihnen: noch einige Schüsse sendet man ihm nach, aber ohne Erfolg, Wetter, immer weiter geht die wilde Jagd, endlich wendet der rasende Fuchs, jagt im weiten Bogen zurück, durchbricht dabet eine französische Batterie und langt endlich schaumbedeckt und dampfend vor der Front seines Regiments wieder an, um, nun ruhig geworden, in Reih und Glied wieder etnzurangtren. Der Fuchs hatte wieder einmal seinem alten Hange zum Durchgehen gefröhnt. Der flotte Dragoner aber, der alle bedeutenderen Reitergefechte des ruhmreichen Krieges mttgemacht, lebt heute noch; sein Name ist F. Scheibe, wohlbestallter Kassenbote des Zoologischen Gartens in Berlin.
* Werthvolle Sammlung. Der Herzog v. York hat seine berühmte Briefmarkensammlung an den Baron Ferdinand v. Rothschild verkauft. Der Preis wird geheim gehalten, man kann sich aber eine Vorstellung davon machen, wenn man weiß, daß die Sammlung mit 1200000 Mk. versichert war.
• Bom Webergefelleu zum Millionär und Baron. Kürzlich verstarb auf seinem Schlosse Hohenfels in Sachsen-Coburg- Gotha der Lodzer Großindustrielle Julius Heinzel Baron von Hohenfels. Seiner Zeit war Julius Heinzel Webergeselle in Lodz, wo er rüstig in der einfachen Stellung arbeitete, bis er sich so viel erworben, daß er eine eigene Weberei begründen konnte. Mit einem unternehmenden Geiste ausgestaltet, wurde er vom Glücke so begünstigt, daß in einem verhältmßmäßig kurzen Zeiträume der ehemalige Webergeselle Millionen sein Eigen nennen konnte und über eine der größten Fabrtkgruppen der Stadt verfügte. Die Firma wurde sodann in eine Actien-Gesellschast verwandelt, ohne daß der Besitz jedoch aus den Händen der Familie gekommen wäre. Die Millionen-Firma der Actien-Gesellschaft der Manufac uren von I. Heinzel erfreut sich gegenwcnlig deS besten Rufes in der ganzen HaudelSwelt. Heinzel war mit der Stadt Lodz groß geworden, an deren Entwickelung er das regste Interesse nahm. Nicht nur förderte er alle gemeinnützigen Unternehmungen, sondern er regte sogar zu neuen Begründungen an. In keinem örtlichen WohllhätigkeitS- institute fehlt sein Name, sei es als Mitglied oder als Begründer. Durch den Ankauf deS Schlosses Hohenfels erwarb sich Julius Heinzel den Titel eines BaronS, der behördlicherseits in Rußland angefochten, jedoch durch den AuSgang des Processes anerkannt wurde.
Schiff-nachpichten.
Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Carl LooS und I. M. Schulhof.
Bremen, 27. August. jPer transatlantischen Telegraph.] Der Schnelldampfer Saale, Capitän M. Möller, vom Nordd. Lloyd in Bremen, ist gestern 8 Uhr Vormittags wohlbehalten in Newyork angekommen.
Eingesandt.
Gieße«, 28. August 1895_
In Ihrem geschätzten Bläste wurde vor einigen Tagen darapide Steige« der Lederpreise in einem Leitartikel als künstliche Macte und Folge eines „RtngeS" amerikanischer Capitalisten hingestellt. Wir bitten Sie, dem gegenüber auf die Versammlung Berliner Lederhändler hinzuweisen, welche vorgestern tagte und nach sorgfältiger Sichtung des vorliegenden Materiales, sowie eingehender Prüfung deS Für und Wider einstimmig nachstehende Resolution annahm:
„Die heutige außerordentliche Versammlung des Vereins Berliner Lederhändler erklärt, daß die Hausse in gegerbtem Leder nicht als künstlich gemachte, willkürliche Bewegung angesehen werden kann, vielmehr ihre Begründung und Berechtigung aus dem Steigen der Rohhäutepreise hergeleitet werden, d. h. als eine natürliche Folge von Angebot und Nachfrage betrachtet werden muß und deshalb nach allen im Rohhäute-Markt bestehenden Aussichten auch noch ferner anhalten wird.
Es ist demgemäß Pflicht unseres Verein«, dafür zu sorgen, daß durch die Presse, nicht durch die Fachzettungen allein, dem Publikum bekannt bemacht wird, daß durch das Steigen der Lederpretse eine Erhöhung der Preise für Schuh- und Ledcrwaaren gerechtfertigt und geboten erscheint."
Hochachtungsvoll:
B. u. B.
Wöchentliche Ueberstcht der Todesfälle in Gieße«.'
34. Woche. Pom 18. August drS 24 August 1895. Einwohnerzahl: angenommen »u 22 400 (inet. 1600 Mann Militär). LsterbltchkeitSzister: 16,25, nach Abzug von 4 Ortsfremden 6,96°/«. ES starben an: Zusammen: Erwachsene: tm * *" & « vom
1. Lebensjahr: 2.-15.3* -
Summa: 7 (4) 3 (3) 3 (1) 1
8nm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auSwärt« nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
Angeborene Lebens- schwäche 1 (1)
Diarrhö- 2
Tuberkulofed.G hi: nS 1
Lungentuberkulose 1 (1)
Lungenentzündung 1 (1)
tüjuetten
fertigt tu bOHgen Pr*w die BrüMsche Druckerei.
AirchlicheAnzeigen der evang.Gemein-e.
Donnerstag den 29. August, Nachmittag 3 Uhr: Versammlung der neuconfirmirten Mädchen aus der Matthäusgemeinde.
Brief- und Packet-Siegelmarken
Witterungsbericht vom 27. August.
Im Nordwesten der britischen Inseln ist dos Barometer sehr stark gesunken und liegt daselbst beule eine tiefe Devression, welche ihren Einfluß bis zum Canal und der deutschen Westküste, sow'e über die Nordsee bis Schweden erstreckt. Das barometrische Maximum verlegte sich mehr ost- und südwärts, doch bedeckte der hohe Druck am Morgen noch die größere Südhälfte des Continents. Die Ver- theilung desselben ist aber weniger gleichmäßig und die Druckunterschiede überhaupt etwas größer geworden.
BoranSftchtliche Witter««-»
Bet wechselnder Bewölkung zunächst noch warm mit Neigung zu Gewittern.
Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemessen am 28. August, zwischen 11 und 12 Uhr Mittag? Wasser 16°, Luft 16° im Schatten.
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Bergebuug von Banarbeiteu.
Die zur Erweiterung des Kesselhauses der hiesigen neuen Kliniken nöthigen Arbeiten, nämlich:
1) Maurerarbeit,
2) Zimmerarbeit,
3) Dachdeckerarbeit,
4) Schlosserarbeit,
5) Weißbinderarbeit, sollen auf dem Wege schriftlichen Angebots vergeben werden.
Bedingungen, Zeichnungen und Arbeitsbeschreibungen liegen auf unserem Bureau zur Einsicht offen und sind letztere ebendaselbst mit Vordruck zu dem bezüglichen Angebotsvermerk versehen zum Selbstkostenpreis erhältlich.
Die Angebote sind bis zum Sam8> tag den 7. September l. I., Vormittags 11 Uhr, portofrei, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, hierher einzureichen.
Zuschlagsfrist 14 Tage.
Gießen, den 27. August 1895. Großherzogliches Hochbauamt Gießen. _________Neuling. 7177 Restauration „znm Rebstock". tW Jeden Mittwoch Abend: gesottene Schellfische rc.; jeden Donnerstag von Morgens an: gebackene Seefische.
Beste Lager» «nd Exportbiere.
Zum Besuch lade freundlichst ein
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Bekanntmachung.
Das Frühobst von den Bäumen am Krofdorfer-, Wiesecker-, Anne- tobet» und Steinbacher - Weg, am Lutherberg und am Lärchenwäldchen, sowie die Kastanien von den Bäumen an der Garten-, Grünberger- und Licher-Straße sollen
Freitag, 30. August, Nachmittags 4 Uhr, an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden.
Zusammenkunft um 4 Uhr auf der Lahnbrücke.
Gießen, den 28. August 1895.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
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Knmbk- uni Industrie-AiisMmg zu Alsfeld.
25. August bis 15. September 1895.
Die sehr reich beschickte Ausstellung bietet ein übersichtliches Bild der gewerblichen und industriellen Leistungen Oberhessens.
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am 25. August, Vormittags 11 Uhr.
Vorzügliche Restauration in der Ausstellung. Concerte hervorragender Militär- und Civil-
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Eintrittskarten: Einzelkarten 0.50 Mk., Sonntags 1 Mk., Dauerkarten 3 Mk., für Familien 6 Mk.
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Freie Rückfahrt auf den Oberhessischen Bahnen gegen einfache, in der Ausstellung abgestempelte Fahrkarte.
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Das Grummetgras von den Wiesen der Gemeinde Wieseck soll nächsten Samstag den 31. August ver- steigert werden.
Der Anfang zu den Wiesen bei Wieseck ist des Vormittags 10 Uhr in dem Dorfeld'fchen Garten dahier und zu- den Wiesen bei der Badenburg des Nachmittags 5 Uhr auf der Badenburg.
Wieseck, am 27. August 1895. Großherzogl. Bürgermeisterei Wieseck-
Sommerlad. 7173
Das Grummetgras von den hiesigen Pfarrwiesen soll nächsten Samstag den 31. d. Mts., Vormittags nach 10 Uhr, in dem Dorfeld'fchen Garten zu Wieseck versteigert werden.
Wieseck, am 27. August 1895. Sommerlad,
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