CocaUs «nd ^ovinzielles
170 000 Soldaten monatelang beherbergen konnte, abgesehen von den mehr al- 60 000 Einwohnern. Sie war seit dem 18. August, Schlacht von Gravelotte, von dem Heere des Prinzen Friedrich Karl eingeschlosien und fiel einen Monat
daS Trommelsell nur halb so ge» mit der glatten scharsfinnige Er- Er mutzte trotz-
klasfig (darunter 1 i-r), 14 zweiklasfig, 3 dreiklasfig und 1 mehrklasfig (Alsfeld). Dazu kommen noch die erweiterte BolkSlchule in Homberg a. O- und die Privatmädchcnschnle zu Alsfeld. Sn den 76 Schulen mit ihren 103 Klaffen wirken zur Zeit 102 Lehrer (in Alsfeld an einer achtklaifigen nur 7 Lehrer), wovon 75 definitiv angestellt und 27 Schulv:rwalter sind. Die erweiterte Volksschule zu Homberg befitzt 2 Lehrer,, die Privatmädchenschule in Alsfeld 3 Lehrerinnen. Die Ge- sammtzahl der Schulkinder des Kreises betrug zu Beginn diese» Schuljahres 6082 gegen 6175 des Vorjahres. Unter dieser Schülerzahl befinden fich 3040 ßraben und 3042 Mädchen. Hiervon sind 5630 evangelischer, 306 katholischer und 146iSrae- liti'cher Eonseision. Die Fortbildungsschulen de» Kreise» zählen 1032 Schüler gegen 1109 de» Vorjahres. Nach Sr- schöpfung des geschäftlichen Abschnitts wurde in die eigentliche Tagesordnung eingetreten, auf der sich als erster Gegenstand befand: „Die Erziehung zum Gehorsam". Reierent Herr Lehrer Fritzel- Bützfeld löste seine Ausgabe in ansprechender.
datz man ihnen, wenn eS inS Feuer geht, Mobilgarden mit dem Auftrage nachschickt, auf dte Spitze zu schießen, sobald sie zurückgeht. Vernunft ist UaRnn geworden, und wer möchte nur mit einiger Bestimmtheit sagen wollen, waS Parts nach der (Kapitulation von Metz angiebt? Vielleicht behalten die wüsten Schreier noch weiterhin die Oberhand, und ParlS ist dann völlig der Berntch'ung preisgegeben. Allein ebenso brutal wie die Leidenschaft Einzelner, ist die nockte Thatsache mit ihrem ganzen Vollgewicht, und möglich bleibt immerhin, datz kaS Schicksal von Metz auch für da» von Part» de« st'mmend ist.
Beamten durch die Vorgesetzte Behörde beglaubigt sein, »erden aber nur im dringendsten Nothfalle genehmigt.
Die Leute treten in bürgerlicher Kleidung an. Stocke, Schirme, Pfeifen und Cigarren find vorher wegzulegen.
Die Militärpapiere (Patz und Führungszeugniß) muffen zur Stelle sein.
Sämmtliche Mannschaften stehen im Laufe des ganzen Controltages bis einschließlich Mitternacht unter dem Militärgesetz.
Gietzen, den 12. October 1895.
Grobherzogliches Bezirks-Commando.
Detring,
Oberstlieutenant und Commandeur de» Landwehr- Bezirks Gietzen.
28. Oktober.
Versailles, 27. October. Der Königin Augusta, Homburg. Diesen Morgen hat die Armee Bazaines und die Festung Metz capttulirt. 150 000 Gefangene mit Ein- schlutz von 20 000 Blesfirten und Kranken. Heute Nachmittag wird die Armee und die Garnison die Gewehre strecken. DieS eins der wichtigsten Ereigniffe in diesem Monat. Dank der Vorsehung! Wilhelm.
Mit der Festung Metz ist wieder ein furchtbares Boll« werk des Feindes gefallen, ziemlich daS letzte. Man staunt über diese Riesenfestung, die in Stadt und Fort»
Der Krieg von 1870|71, rwant durch au.f4ni.te .u.
26. Oktober.
Die Gerüchte über den Fall von Metz gehören zu den Schatten, die wichtige Ereigniffe vor fich her werfen. Für Schatten haben viele gute Leute ein besonder» scharfe» Auge. In der Festung wtrüS knapp, knapp da» Pferdefleisch und knapp die Geduld, knapp vor allem die Hoffnung der Besatzung auf Durchruch oder Entsatz. Die Soldaten und die Bürger murren, die Bürger sollen Bazaine sogar gefangen gesetzt haben. DaS L friert werden die Metzer wohl bleiben gelaffen haben. Bazaine unterhandelt mit bem deutschen Hauptquartier, er verlangt freien Abzug der Besatzung mit Waffen und klingendem Spiel und verspricht dagegen, datz er und sein Heer drei Monate nicht gegen Deutschland kämpfen. B'Smarck und Moltke bestehen da gegen auf den Bedingungen der (Kapitulation von sedan. Da» mag alles wahr sein, aber nur halb, e» handelt fich offenbar bei den betreffenden Verhandlungen nicht nur um dte (Kapitulation von Metz, sondern in der Hauptsache um den Frieden selbst und um den, mit dem man ihn schließen kann und mag. Die Frau Eugenik, die Regentin m parti- bus infidelinm, ist wahrscheinlich dieser Mann- zu ihr ist daher auch General Boyer, der Abgesandte BazaineS, nach England gereift, angeblich um ihr die CapitulationSbeding- ungen vorzulegen. Auch daS immer wieder aufgeschobene Bombardement von Paris hängt wohl mit diesen stillen und w'chtigen Verhandlungen zusammen, obgleich auch militärische Gründe dafür geltend gemacht werden.
Versailles, 25. October. General von Werder warf am 22. die sogen. Ost Armee unter General CambrielS, welche fich bei Rioz und Etuz stellte, in hitzigem Gefecht über Oignon und aus AuxerdeffuS gegen Besanyon zurück. Unser Verlust betrug 2 Offiziere und etwa 100 Mann. Der Feind hatte bedeutendere Verluste, dabei 2 Stabsoffiziere, 13 Offiziere, 180 Mann Gefangene, und zog sich in grötzter Unordnung zurück, v. PodbielSki.
27. Oktober.
Gambetta in Tours fetzt den Franzosen auSeiander: „Man hat Nachrichten von der Loire-Armee, sie sind gut, aber man hütet fich wohl, sie zu veröffentlichen. Im Uebrigen werden die Armeen, welche fich in allen Richtungen der Windrose in Frankreich bilden, über die Preußen hersallen, sie nach Paris zurückwerfen und dort wird die „Armee von Paris sie erwarten!" Man ist bis zur Stunde noch nicht bereit, diese wirksame Offensive zu ergreifen, daS schadet aber nichts, denn die Zeit ist nur Frankreich nutzbar. Preußen hat wohl auf einen Krieg von sechs Wochen rechnen können, aber einer von 3 Monaten schlägt ihm Wunden, die eS nicht ertragen kann. Aber Frankreich! Frankreich ist reich, hat Hilfsquellen, hat vor allen Dingen Geld, welches die Preußen nicht mehr haben, überhaupt bleibt den Preußen nur noch der Landsturm übrig und in ganz Deutschland schreien die verlaffenen Frauen und Kinder nach Frieden! Der Krieg ist noch lange nicht zu Ende und Herr von Bismarck wird noch zu JuleS Favre kommen und um Frieden bitten."
= A. Gretscher, (liessen Neustadt 78. Glessen empfiehlt Loose aller genehmigten Lotterien, — Prompte Zusendung der Gewinnliste. ~ -
rr a tm Tburrnhau» am Brand,
Kunst-Ausstellung, 0(Mfn<t t&gii*, m« «u».
nebme d«S Samstag». von 11 bi» 1 Uhr, am Mittwoch und Sonntag auch noch von 3 bi» 5 Uhr. - «intritt»prei« |üi Nichlmitglieder an Werktagen 50 Pfg.. an Sonntagen 20 Pfg.
— Die vereinigte« Wollw»are«fK»rtre« Berlin, Leipzigerftr. 115 116, deren Fabrikate in allen WettlheUen besten» dekannl — offcrtren in unfertm heutigen Blatt einen durch besonderen Zufall entstandenen Gelegenheitskauf in Armee- Pfer bedecken (baS Stück zu Mk. 4 25). Wem mithin daran gelegen ist, diese dicke, warme, feste Pferdedecken zur bevorstrbenden kalten Jahreszeit zu erwerben, benutze diese außerordentlich günstige Gelegenhe t. Siehe Inserat „Armee-Pferdedecken" in unserer peutken Nummer. 8966
• Sachverständige» Unheil. Den Unterschied zwischen einer Ohrfeige und „Backpfeife" erklärte dieser Tage in Pot»d am vor Gericht ein biederer Landmann. Er leugnete beharrlich, daß er seinem Partner eine Ohrfeige gegeben habe und betonte ausdrücklich, e« fei „nur" eine Backpfeise gewesen. Vom Richter um Belehrung ersucht, meinte lelbst- müffe die Hand-
Die Erziehung zum Gehorsam".
n. Neichelßhei« i. d. Wetterau, 23. October. Fünf Schüler unserer Gewerbeschule werden fich einer demnächst stattfindenden Gesellenprüfung unterziehen. Die Gesellenstücke sind von den Prüflingen bereit» fertig gestellt. -----
Die genannte Schule wird durch vermehne Unterrichtsstunden klarer und treffender Weife. Das zweite Thema der Tage»- in diesem Winter den geplanten Ausbau erhalten. — Für orbnung behandelte „Die Treue im Amt", Referent Herr
eine neue Orgel in unserer Kirche wurden 4200 Mk. vor- Lehrer Spr engel- Ruppertenrod. Auch dieser Referent
gesehen und der Bau derselben der bekannten Firma Förster entledigte sich seiner Ausgabe in recht zufriedenstellender in Ltch übertragen. Weise. — Nach einigen Erläuterungen de» Herrn Rrei»
M W. Aa8 bet mittleren fBetterau, 24. October. Heute schulinspector Müller über die Lehrbücher in der Volks-
früh hatten wir den ersten Schnee, der jedoch nach wenigen ^djU(e schloß der Vorsitzende mit warmen Worten deS Danke»
Stunden wieder verschwand. Die niedergegangene Feuchtig- |flr die Referenten die Veriammlung, worauf sich die Theil»
fett ist unbezahlbar, aber der Uebergang von einem Extrem nehmer nahezu vollzählig zur gemeinsamen Mittagstafel
zum andern ist doch außerordentlich. Zu Anfang der vorigen vereinigten.
Woche zeigten fich an den milden Abenden die Glühwürmchen n. Stockheim, 24. October. Gestern wurde in unserer im Gebüsche — und heute ist letzteres mit Schnee bedeckt. Kirche die Synode des DecanatS Büdingen ab-
So etwas erlebt man nicht alle Jahre und verdient ange- gehalten. Herr Decan Dr. fRee erstattete habet den Bericht
merkt zu werden. über den kirchlichen Zustand im Decanat, welcher feit Dorigtm
Nidda, 24. October. Herr August Reuning hat in Jahr feine wesentliche Aenderung erfahren hat. Herr Pfarrer diesem Herbst in seinem HauSgarten eine Traube im Ge- Haake von Wening» hielt einen Vortrag über die Aufwicht von 2 Pfund geerntet. gaben der Kirche gegenüber der Mission. Redner fand für
E. Echzell, 24. October. Beim AuSwerfen einer Baum- seine ausführliche, eingehende Behandlung de» Themas die grübe neben dem Schlöffe zu Bingenheim machte heute Zustimmung der Versammlung. Der Antrag, eine barm- ein Arbeiter einen eigenthümlichen Fund. In der Tiefe von herzige Schwester für die Krankenpflege auf dem Land '« vier Fuß erschien eine Schicht von Holzkohlen, und als vor- Decanate anzustellen, sand Annahme. Die Kosten dvsür sichtig weiter gegraben und gesucht wurde, erschienen Menschen- werden nach demselben Antrag aus den Beiträgen vir- knochen, die verkohlt und geschwärzt waren. Ein Vorder- schiedener Sparkaffen und einer Unterstützung au® der armknochen war noch ziemlich gut erhalten und deutlich et« Decanatsfaffe bestritten. Auch hofft man einen Thell der tennbar, ebenso die Stelle, wo die Hand angesetzt zu sein Kosten durch die Krankengelder decken zu können.
pflegt. Diese Stelle war besonder- verkohlt. Außer diesem § Vom höheren Vogelsberg, 24 October. Heute Morgen
Knochen waren noch Backenknochen und sonstige kleinere zeigte unser Gcbirg den ersten Schnee. Obwohl derselbe Knochentheile vorhanden- sämmtlich trugen sie starke Brant» nicht lange liegen bleiben wird, so ist doch damit der Anfang spuren. Daß eS Menschenknochen find, unterliegt keinem deS Winter» gemacht. Der Schnee liegt stellenweise einen Zweifel, indem die gefundenen Ueberreste von dem hiesigen halben Fuß hoch und hat an jungen Dbftbäumen Schaden
Arzte Herrn Dr. R. sofort al» solche erkannt worden sind, angerichtet. Hoffentlich können die rückständigen Feldarbeiten
Man darf mit großer Wahrscheinlichkeit annehmen, daß es noch auSgesührt werden. — Die Preise für fette Schweine sich um Ueberreste au» den Hexenproceffen handelt, welche gehen rapid zurück- so kaufen gegenwärtig die Metzger da»
vom Jahre 1652 biß 1660 in der Landgraffchaft Heffen- Pfand zu 40 bi» höchsten» 42 Pfennig- der Vorrath an
Bingenheim unter Landgraf Wilhelm Christoph (1648 tiS Fettvich ist sehr groß, während dem die Metzger nur wenig
1681) wütheten, und wobei 58 Menschen Hingerichtei worden Bedarf haben. E« gibt Landwirthe, welche zehn fette
find. Der „Gießener Anzeiger" brachte über diese fürchter- | Schweine zum Verkauf haben. ________________________
lichen Ereignisse im Sommer 1894 ein größere» Werk, deffen Inhalt wohl noch manchem Leser im Gedächtniß sein wird. Merkwürdig ist bei diesem Funde, daß er so nahe beim Schlöffe vorkommt, während die Hinrichtung der Unglücklichen durch Feuer entweder auf dem Löwenbusche, eine Viertelstunde nordöstlich von Bingenheim, oder auf dem Breuler- köpfe, eine halbe Stunde nördlich von Bingenheim — zwi« schen Echzell und Biffe» — stattgefunden hat. Diese» ist urkundlich nuchzewieseo. Virll-icht ^arbeit e» Ml $1« um i dkl t'anömann, bet e uer Ohrl-iq- dnen Act bc» Aberglauben« au« i-LH-r-n I-hrhunbert-n. d[| x)hr bedecken, roobtl sehr leicht Man versenkte btt Asche van armen Siinb-rn an b-sanber.n ' elnc 8adpfclfc dagegen s.i
Orten, um Sympathie damit zu treiben. szh'ltch, weil bei solcher dle Hand nur
tz.ug.u, 24. Ociober. Herr «°usmann Sutzbach lammeI - Diese
erntete -inen schwarzen Rettig, der da« »°ttliche Gew cht » ebtr „ichl vor Strase.
von 78/4 Pfund und eine Lange von einem Meter hatte. bledjen".
Gewiß eine Seltenheit! 1 j' - .........
-t- Schotten, 25. October. Die gestern in hiesigen Revieren abgehaltene Versteigerung von Nutzreisig und Laub - €t>tn»nacprtcgcetU
zeigt, daß für © t r e u m a t er t al lebhafte» Bedürsniß vor- Der Vostbampfer „Westernland" der .Red St-r Line to W» hand-n ist. Wir haben zwar recht Idtönc Ergebnisie an rotr?"^„'^t?tv,6,*Tran *" 221 DcU,ter to
Halmgetreide und damit auch an Stroherträgen, aber da» I 9°r 6
Grummet hat der großen Trockenheit wegen versagt und daher kommt eß, daß die Weichstroharten : Gerste- und Haferstroh für den Winter zum Füttern herangezogen werden müffen, während Ersatz dafür durch Streulaub, Mooß, Ginster, Heiden und Fichtennadeln gefunden werden kann. Ja unteren Laubwäldern ist daß Streulaub an erster Stelle alß Ersatz für Stroh zu nennen. Dte Forstbehörde flieht da» Laub auf Wegrn und Schneisen gerne ab, weil eß hier dach in den Schmutz gefahren würde und al» Dungmittel ,-- .. ,•
für den Wald verloren ginge. Di- St-igli-dhab-r machen -b2®0 -I« Siar(llng6mUitl lür
sich da» Laub selbst zusammen, sie steigern also Flachen, Schwache und Kranke besonder» in weiten greifen Beechiung und
nicht Haufen. Zum Einernten der Laubstreu wird ihnen Anerkennung gesunden bat. rrotz der Schwierigkeiten der ve.kehr«-
o,it bi» »UM 1. April 1896, also fast ein halbe» Jahr, Verhältnisse ist da» Köstritzer Schwär,bier tm vorigen Iahrhunb.rt
otufDte »“JJ • ; L 'n. J l. gn,4f, h.n Wnk durch aan» Deutschland verschickt worden und in leber größeren
nach Sedan (27. Sept.). Die näheren Bedingungen der gegeben. Dte Leute können fich auf diese Weise den Aus Handelsstadt eine Niederlage ,u finden gewesen Seit bet «ahn-
(Kapitulation kennt man noch nicht, ober die militärischen arbeitungßlohn während der beschästigungSlosen Winterze t ben Irfln8port so verbilligt ist e» auch den weniger Be-
nnb politischen Folgen sind ungeheure und müffen in Pari» selber verdienen und erhalten dadurch billigeS Streumaterial, mütelten möglich geworden,
b-n grdb'.n Smdrnck machen. Di. belagernd. Arm., von Di.s. Ar. d.r F°.stpr°buc..n°.-w°r,hung-rr^ sich .i°-r ^^b.d.^,n^ W^^duw.m m°».n!,°n ^,„e«bkr
200 000 Mann wird frei und kann überall zur letzten Be I großen Beliebtheit, denn eß waren Steiglustige aus z lf I ^»t&rfunfl^mittel ju genießen, raufende Anerkennungen bezeugen wältigung der franzvflfchen HeereStrümmer Mitwirken, schon umlegenden Orten erschienen. Der Waldeigenthümer, hier b(< vorzügliche W-rkung und ben großartigen Erfolg. Niebnlagen stehen ungeheure WagentranSporte bereit, um einen Theil der FiScuS, kommt dabei auch nicht zu kurz, denn der Erlös kam | tn allen g-oßen Städten. (Srehe AnzeigetheU b. Str) 8691
derselben vor Paris zu führen, vielleicht besinnt sich Paris doppelt so hoch sein als die Taxation angenommen hatte,
am Ende noch vor bem Bombardement und giebt den I Man kann diese Art der verwerthung allgemein empsehden-
nutzlosen Widerstand auf. Schon jetzt herrscht dort die I ein Geschäft 'ft dann zu loben, wenn Verkäufer und Käufer
vollevdete Anarchie, denn die Anarchie muß in der aller- I mit dem Abschluffe zufrieden sind.
schärfsten Form herrschen, wenn eß, wie gestern geschehen, I -ck. Alsfeld. 24. October. Die Kreißconserenz mBglid) ist, daß die Avantgarde vor d,m Mont valsrien der Lehrer unsere- Kreise» tagte gestern im Saale beß
au ben Preußen Überläuft. Sie wollen sich, wie die Leute „Deutschen Hause»" dahier unter dem Vorsitz de» Herrn
auSaesaat haben, länger nicht mehr der Brutalität de» Pöbel» Krei-rath v. Gr olmann und tm Beisein be» Herrn Kreiß-
vreißaeben der sie und ihre Kameraden beschimpft hatte, schulinspector Müller. Herr Krei»schulinspector Müller
weil ihnen'am 21. nicht gelang, die preußischen timten bet erstattete Mittheilung über den Zustand der Schulen be» «ouaioal au durchbrechen und allermindesten» Bersaille» Kreise». Diesem «rrtcht zufolge befinden sich tm Kreise zurückzuerobern Ebensowenig wollen fie ferner dulden, | 76 Volksschulen mit 103 Klaffen. Hiervon find 58 ein


