*der diesem Regiment gegenwärtig cmgehörenden Thronfolger auf sechs gestiegen. Es sind dies außer dem Erbgroßherzog: 1) der Kronprinz Wilhelm des Deutschen Reichs unb Kronprinz von Preußen, 2) Prinz Ferdinand von Rumänien, der a la suite dcS Regiments geführt wird, 3) Premier-Lieutenant Erbprinz Alfrev von Sachien Coburg und Gotha, 4) Premier- Lieutenant Prinz Ernst von Sachfen-Altenburg, der zwar nicht die unmittelbare Anwartschaft auf den Altenburger Thron hat, jedoch, da der regierende Herzog Ernst keine männlichen Erben hat, als Sohn des Prinzen Moritz dereinst zur Regierung gelangen dürfte, und 5) Erbprinz Wilhelm von Hohenzollern, Hauptmann im 1. Garde-Regiment.
* Stettin, 22. September. Der Präsident der hiesigen Eifenbahn-Direction hat allen Beamten und Arbeitern der Verwaltung, die bei den Truppentransporten anläßlich der Kaifermanöver und bei Bewältigung des hierdurch hervorgerufenen sonstigen Verkehrs betheiligt waren, Anerkennung und Dank ausgesprochen. Wie bedeutend diese Leistungen im Eisenbahn-DirectionSbezirk Stettin thatsächlich gewesen sind, geht auS folgenden Zahlen hervor: ES waren für den Aufmarsch der Manövertruppen etwa 60 Sonderzüge nothwendig, während für den Abtransport, der innerhalb 24 Stunden erfolgen mußte, 69 Militär-Sonderzüge von durchschnittlich je 50 Wagen zu befördern waren. Die Zahl der aus dem Manöver zurückbeförderten Truppen betrug ungefähr 2700 Offiziere, 75 000 Mannschaften, 2670 Pferde, 60 Fahrzeuge und 3500 Kgr. Gepäck. Hierzu war die Heranziehung von etwa 80 Reserve-Locomotiven und 3000 Wagen, sowie von etwa 550 HülfSbeamten für den Fahrdienst erforderlich.
Außer der bedeutenden Verstärkung der regelmäßigen Züge find ferner noch während der Kaiienage nach und von Stettin 42 Sonderzüge für höchste Herrschaften und deren Umgebung, sowie für die Besucher auS der Provinz Pommern befördert worden. Diese erheblichen Mehrleistungen sind ohne jeglichen Unfall und ohne wesentliche Belästigung deS regelmäßigen Verkehrs auSgeführr worden.
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