Ausgabe 
27.1.1895 Erstes Blatt
 
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brennender Lunte gefunden worden sei, ist dahin richtig zu stellen, daß nur eine Sardinenbüchse, welche eine Menge gänzlich gefahrloser chemischer Stoffe enthielt, aufgefunden wurde. An der Büchse war eine Zündschnur befestigt. Jedenfalls handelt es fich nur um einen schlechten Scherz.

Wien, 25. Januar. Nach einer Meldung der ^Poli­tischen Correspondenz" sollen in diesem Jahre in der Um» gebung von Budweis die Manöver stattftudeu, denen auch Kaiser Franz Josef beiwohnen wird.

Wien, 25. Januar. DiePol. Corresp." constatirt aus einer Zuschrift aus Petersburg, daß der vortreffliche Eindruck, welchen der ruhige Verlauf derPräsidenten-Krise" in Petersburg hervorgerufen hätte, durch die seitherigen Vorgänge bedeutend abgeschwächt worden sei. Die bedauerliche Schwäche, welche die französischen Machthaber den extremen Strömungen gegenüber zeigen, rüst an maß­gebender russischer Stelle Mißtrauen hervor und werde nicht ohne ungünstige Rückwirkung auf die Beziehungen Rußlands zur französischen Republik bleiben.

Paris, 25. Januar. Aller Wahrscheinlichkeit nach dürfte Gob l et mit der Bildung des CabinetS betraut werden. Die Combination Ribot-Poincare würde eine unsym­pathische Aufnahme bei der Kammer finden.

Paris, 25. Januar. Die Presse hat sich in den letzten Tagen viel mit dem aus dem activen Dienst zurückgetretenen General Gallifet beschäftigt. Der General mußte eine Anschuldigung deSGaulots", er habe dem Begräbntß Napoleons HL, dessen Adjutant er war, nicht beiwohnen wollen, zurückweisen. DemMattn", welcher den General aufgefordert hatte, eine Abhandlung über die militärische Lage Frankreichs und einige Erlebnisse aus feinen Feldzügen zu veröffentlichen, antwortete er, er wolle in Ruhe sterben und daher jede Veröffentlichung unterlaffen.

London, 25. Januar. Lord Spencer hielt gestern Abend in Cardiff eine politische Rede, in der er erklärte, die Re- gierung beabsichtige noch vor der Auflösung des Parlaments eine wichtige Gesetzesvorlage einzubringen. Ganz besonders betonte Redner, daß die Auflösung des Parlaments näher sei, als man allgemein anuehme.

Sofia, 25. Januar. Gestern Abend wurde der frühere Beamte Muskurow, ein Bruder des verstorbenen General MuSkuruw und ein Schwager Stambulows, auf der Straße an gefallen. Als der Angegriffene zwei Schüsse auf seine Angreifer abgab, wurde er von der Polizei verhaftet. Im Gefängntß soll derselbe alsdann mißhandelt worden sein.

Belgrad, 24. Januar. Eine Proklamation verkündet dieAbreise desKöntgs zumBesuch seiner Mutter. Die Regentschast werde einem Minister übertragen «erden.

New-Aork, 25. Januar. DasHotel V e n d ö m e" ist niedergebrannt. Zahreiche Gäste, darunter eine hier gastirende englische Schauspielertruppe, konnten nur mit Noth gerettet werden.

Cocalt* itnfc p*SVtirzZeVles

Sieben, den 26. Januar 1885.

** Kirchliche Dieustuachrichteo. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigft geruht, am 12. Januar dem Pfarrverwalter Gustav Schöner zu Eschenrod im Decanat Schotten die evangelische Pfarrstelle daselbst zu übertragen.

Kaisers Geburtstagsfeier in der Volksschule. Pro- gramm: 1. Gesang (Nun danket Alle Gott). 2. Gedicht. 3. Ein Gespräch zweier Knaben über die Geburtstagsfeier des Kaisers. 4. Gesang (Hymne). 5. Die Schlacht bei Leipzig (Prolog) mit darauf folgendem Festspiel sür drei Knaben. 6. Gedicht (Heil Kaiser Wilhelm, hoch!) Mit neuem und verbessertem Programm wurde heute Vormittag die Feier in der städtischen Knabenturnhalle begangen, neu insofern, als bet früheren derartigen Kundgebungen dem Fest­redner die Hauptaufgabe an derselben zufiel, verbessert, da heute fast nur Schüler in Activität traten. Diese Aenderung hat unseren Beifall und scheint uns der Sache angemessen. Soll die Feier ja doch fast nur dazu dienen, die Gefühle der Liebe und Treue und der daraus resultirenden Verehrung gegen das Reichsoberhaupt in die Herzen der Jugend zu ver­pflanzen, und selbst, wenn der Festredner seine Gedanken noch so sehr in die kindliche Sprechweise kleidet, so erfaßt doch der Kindesgetft nicht immer oder nicht lies genug ihren wahren Werth und viel guter Same fällt auf steinigen Acker. Ist jedoch dem Kinde die Mitwirkung gestattet, so wird sein Interesse dasür zunehmen, sein Verständniß ohne Zweifel ge­fördert. Und darum war auch die heutige Fe st fei er so intereffant und erfreute sich der gespanntesten Theilnahme seitens der Jugend. Feurig und mit guter Betonung trugen die Jungen die einzelnen Piöcen vor und wir bemerkten, daß die jüngeren mit blitzenden Augen den Vorträgen folgten. Besonders instructiv erschien uns Nr. 3:Gespräch zweier Knaben u. s. w.", worin über die Bedeutung der Feier, das Warum derselben, da dieselbe eigentlich erst morgen begangen werden müßte, über daS Alter des Gefeierten, seine Regenten­tugenden, seine Fürsorge für daS arbeitende Volk verhandelt und mit dem heiligen Vorsatze geschloffen wird, dereinst mit Gut und Blut für ihn und daS Vaterland einzutreten. Wir glaubten aus der nachfolgenden Kaiserhymne das Feuer der Begeisterung herauSzusühlen, welche diese Nummer in den jugendlichen Herzen angezündet hatte. Nr. 5 wird von drei Knaben gesprochen, wobei ein verwundeter Krieger in wohl- gesetzter Rede die heiße Schlacht schildert. Nach einem auf den obersten Landesherrn ausgebrachten dreimaligen Hoch er­folgte, wie alljährlich, Dertheilung der Taigscher und Ent­lastung der Schüler.

kr. Der Veteranen und Marine-Verein begingen gestern, den 25. Januar, gemeinschaftlich die GeburtStagfeier Sr. Majestät Kaiser Wilhelm II. im Saale des Cafe Leid. Vielseitigem Wunsche entsprechend, wurden Theater und lebende Bilder wiederholt- daS Theaterstück wurde flotter als em

erstenmale gespielt und den Mitwirkenden wohlverdienter reicher Beifall gezollt. An lebenden Bildern wurden auf- geführt:Der Abschied" (Veteranenverein). Rach einem laut Programm von Herrn Jopp Kremer gesprochenen Prolog zeigte fich daS Bild :Vaterlandsliebe" und dieBeschützer deS Seemanns: Glaube, Hoffnung, Liebe" (Marineverein),Die Heimkehr" (Veteranenverein) und wiederholt wurden:Die Wacht in den Colonien" (Marineverein) undNational-Deok- mal mit Huldigung beider Vereine". Die lebenden Bilder waren durchweg großartig arrangirt und wurde diesmal der Reiz durch richtige Beleuchtung erhöht, sodaß das Publikum zu rauschendem Beifall hingeristen und der Vorhang sich immer wieder von Neuem heben mußte. Wieder war eS eine große Schaar, welche sich eingesunden, und erst beim Morgengrauen nach einem gemütlichen Tänzchen wohlbefriedigt und fröhlich auseinander ging. Hoffen und wünschen wir auch den beiden Vereinen eine zum Besten ihrer UnterstützungS- kaffen bestimmt gewesene Einnahme und sagen genannten Vereinen für die schönen Stunden Dank und Glück auf!

* Von hessischen Behörden werden steckbrieflich verfolgt.

Auguste Kaiser auS Erfurtshausen vom Amtsgericht Grünberg wegen Strafvollzugs- Schäfer Christian Ulrich aus Unterleinbach bet Würzburg von der Staatsanwaltschaft in Gießen wegen Contravention gegen§ 328 des St. G.-B.

** Der 8. Allgemeine dentsche Handwerkertag findet am 21., 22. und 23. April dieses Jahres in Halle a. S. mit folgender Tagesordnung statt: 1) Stellungnahme zu den neuesten Regierungsplänen, betreffend die Organisation deS Handwerks- 2) der Befähigungsnachweis- 3) d<e obli­gatorische Innung- 4) Stellungnahme zur Gewerbeordnungs- Novelle, betreffend den Hausirhandel- 5) der Bauschwindel- 6) die wettern Reformforderungen der deutschen Handwerker- bewegung, wie Gefängnis und Milttärwerkstätten-Arbeit, Offiziers- und Beamten-Consumveretne rc.

* Der Getreidemarkt. (Berichtswoche vom 17. bis 24. Januar.) Der ganz auffällige Rückgang der Getreide- pretse auf allen ausländischen, zumal auf den amerikanischen Mark en, hat auf dem deutschen Getreidemarkte in letzter Woche eine sehr flaue Haltung hervorgebracht. DaS Geschäft bewegte sich dabei in sehr engen Grenzen und ist deshalb auch ein großer Preisrückgang nicht zu Tage getreten. In Berlin und Leipzig wurde gekauft: Roggen per 20 Centner für 110 bis 116 Mk., Weizen sür 120 bis 140 Mk., Gerste sür 96 bis 170 Mk., Hafer für 106 bis 140 Mk.

§ Vom höheren Vogelsberg, 25. Januar. Seit gestern fanden hier bedeutende Schneeverwehungen statt. Die Verkehrswege sind beinahe gänzlich unpassirbar. Die Fahr­poft von Herbstein nach Grebenhain, welche Abends um 11 Uhr in Grebenhain eintreffen mußte, konnte erst heute Morgen, trotz aller Mühe, gegen 8 Uhr nach Grebenhain gebracht werden und zwar mit 5 Pferden bespannt und unter Heranziehung vieler Hilfsmannschasten. Der Postschlitten blieb bei Nösberts im Schnee stecken und konnte nicht weiter­gebracht werden. Sämmtliche Posten treffen mit Verspätungen ein. Die Wege, welche ausgeschippt werden, halten die Bahn höchstens nur eine halbe Stunde, da dieselben sofort wieder zugeweht w'erden. Die Holzhauerei mußte eingestellt werden.

A Mainz, 25. Januar. Der gestern aus dem hiesigen Untersuchungsgefängniß entwichene Einbrecher Dunkel, über dessen kühne Flucht sich schon ein ganzer Sagenkreis verbreitet hat, sollte sich der goldenen Freiheit nicht lange erfreuen. In einem Gartenhaus oberhalb derNeuen An­lage" wurde derselbe heute Vormittag von einem Feldschützen erspäht und unter Assistenz eines vorübergehenden Arbeiters festgenommen und wieder in daS Gefängniß zurückgebracht. Bei einer Visitation des Verbrechers fand man bei demselben «rschiedene Speisevorräthe, sowie reiche Geldmittel, welch letztere nur von einem nach der Flucht bethätigten Einbruch oder Diebstahl herrühren können.

Worms, 25. Januar. Durch den gestern Abend herrschenden Schneesturm entstanden auf der Strecke WormS-Alzey, namentlich zwischen den Stationen Eppels­heim und Kettenheim, größere Verkehrsstörungen. Hier war der Schnee mannshoch zusammengeweht. Der Güterzug von Alzey, welcher 10 Uhr 12 Min. Abends hier fällig ist, langte erst heute früh nach 2 Uhr an, während der um 9 Uhr 25 Min. von hier abfahrende Personenzug im Schnee zwischen Eppelsheim und Kettenheim stecken blieb und nach Eppelsheim zurückgebracht werden mußte. Die Bahn ist jetzt wieder soweit frei und fahrbar. Der Sturm dauert aber an, so daß weitere Verwehungen zu befürchten sind.

Vermischter.

** Frankfurt a. M., 24. Januar. In unserer Stadt hat sich einVerein für öffentliche Gesundheits­pflege" gebildet, der nach dem Vorbild der in Berlin, Hannover, Magdeburg, Nürnberg usw. bestehenden Vereine eS sich zur Aufgabe macht, eine Controle sür hygienische Be­strebungen zu bilden und alle Fachkräfte in der öffentlichen Gesundheitspflege zur gemeinsamen Arbeit in fich zu ver­einigen. Der Verein hat die Abhaltungen von monatlichen Sitzungen mit Vorträgen und Demonstrationen, sowie gemein­same Exkursionen usw. ins Auge gefaßt. Der MitgliedS- beitrag beträgt 5 Mk., wofür die Mitglieder die zum Vereins- organ erklärte Zeitschrift:Die Fortschritte der öffentlichen Gesundheitspflege" gratis erhalten. Auch Auswärtige können Mitglieder werden. Der Vorstand besteht auS den Herren Spier, Dr. Homeyer, Dr. W. Hanauer, Dr. Noerdlinger, C. W. Könitzer.

* Erfurt, 25. Januar. In Folge erneuten orkanartigen Schneewehens ist zwischen Langewiesen und Gehren ein Zug stecken geblieben. Mehrere andere Strecken werden nur mit Mühe offengehalten.

Berlin, 28. Januar. DaSVolk" erzählt (nach einem i Telegramm derF. Z.") folgendes Geschichlchen: Als der

1895.

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1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrot» bei Aug. Deibel Dort Wteseck bei W. Weitzel pon Lang-GönS

2 fta. (4 ffiib.) Weißbrot» beiGa.Ant.HeuseroonGc.-Linden

L Schmidt von Kr.-Linden W. Weitzel o. Lang-GönS

2 Sa. (4 Psd.) Schwarzbrod bei Gg.A.Heuser v. Kr.-Linden L. Schmidt o. Gr." Linden und Joh. Kd. Veite v. Kirch-GönS W. Weitzel d. Lang-GönS u. F. Schön o. Ruttershausen Aug. Deibel von Wüseck,

W. Steinmüller v. L.-GönS u. G. Jacoby o. Aiten-Buseck

Kg. (2 Psd.) Schwarzbrot»......

bei Emil Noll, L. Kämmerer und C Steinberger . Roggen-Schwarzbrod bei Ernst Math

Kg. (4 Psd ) Schwarzbrod. . . _ .

bet Emil Noll, L. Kämmerer und C. Steinberger . Roggen-Schwarzdrod bei Ernst Muth

Der auswärtigen Bäcker.

Kaiser die Nachricht von Casimir PerierS Abdankung erhalten hatte, begab er sich bekanntlich sofort zu dem fran- zösischen Botschafter Herbelte. e Es war 9 Uhr Morgens. Herberte war noch nicht lange aufgeftanden und befand fich, als ihm zu seinem nicht geringen Schrecken der hohe Besuch gemeldet wurde, im ersten Anfang der Toilette. Der Kaiser befahl, als ihm dies nothgedrungen gemeldet werden mußte, in liebenswürdigster Weise, Herbette solle keine Umstände machen und kommen, wie er gerade wäre. Er erschien im Schlafrock und mußte sich zunächst einige Scherze über sein Frühaufstehen gefallen lasten. Dann fragte der Kaiser ernst, waS er zu den überraschenden Neuigkeiten gesagt hätte.Zu welchen?" entgegnete H. erstaunt. »Nun, zu denen auS Paris."Ich habe die Depeschen noch nicht geöffnet und habe von bedeutenden Neuigkeiten nichts vernommen." Sein Entsetzen war groß, als ihm der Kaiser von Casimir PerierS Abdanknng erzählte und die Pariser Depeschen sie bestätigten. AlS der Kaiser sich verabschiedete, und Herbette ihm daS Geleite gab, fuhr er beim Oeffnen der Thür erschreckt zurück, denn draußen im Vorzimmer befanden sich nicht nur einige Herren, sondern auch mehrere Damen, denen sich Herbette unmöglich in seinem fragwürdigen Anzug repräsentiren konnte. Der Kaiser lächelte und meinte:Ja, ja, den deutschen Kaiser können Sie im Schlafrock empfangen, bei den Damen ist das natürlich eine andere Sache."

* Witten, 25. Januar. Auf der ZecheSellerbeck" bei Oberhausen wurden etwa 100 Arbeiter entlassen. Im hiesigen Revier stehen weitere Entlastungen bevor.

Karlsruhe, 25. Januar. Auch im Schwarzwalde sind durch große Schneefälle erhebliche Eisenbahn­betriebsstörungen eingetreten, die große Zugverspätungen zur Folge haben. Auf den Strecken Hammer Effenbach- Furtwangen und auf der Strecke Zell-Todtnau ist der Be- trieb einstweilen ganz eingestellt.

Baden-Baden, 25. Januar. Der wegen betrügerischen Bankerotts steckbrieflich verfolgte Juwelier Schrödter von Hanau, zuletzt wohnhaft in Baden, wurde in Port Said in dem Augenblick, als er baß Schiff verlosten wollte, ver- haftet. Schrödter hatte bei seiner Verhaftung nur eine geringe Baarschaft bei sich.

Lahr i. v., 25. Januar. Derlagsbuchhändler Moritz Schauenburg ist heute Vormittag gestorben.

* Nürnberg, 25. Januar. Heute Nacht wurde aus einem Stadtpostwagen ein Postbeutel mit 130,000 Mk. g e st o h l e n.

Altmunfierol, 25. Januar. Heute mit dem Mittags­zuge wurde durch zwei französische GesangenentranSporteure der früher wegen Spionage in Paris -verhaftet gewesene Premierlieutenant im badischen Leib - Grenadier - Regiment v. Kessel hier der deutschen Polizei übergeben. Zwei Osfi- ziere aus Karlsruhe nahmen ihn in Empfang und reisten mit ihm gleich weiter.

* San Francisco, 22. Januar. In den SterraS liegt der Schnee 22 Fuß hoch. Wo er zusammengeweht ist, macht er 40 Fuß aus. Die Dorfbewohner machen theil- weise Tunnels durch den Schnee. Die Züge auf der Central Pacific Bahn können nur mühsam vorwärts kommen. Dabei hört es im Gebirge noch nicht auf zu schneien. Der Schnee reicht vielfach an die Telegraphendrähte heran.

Schisfrriacheichten.

Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Carl Loos und I. M. Schulhof.

Bremen, 25. Januar. fPer transatlantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer Lahn, Eapt. H. Christoffers, vom Norddeutsch« Lloyd in Bremen, ist gestern 1 Uhr Nachmittags wohlbehalten ix Newport angekommen.

Der PostdampferBelgenland" derRed Star Linie" te Antwerpen ist laut Telegramm am 23. Januar wohlbehalten in* Newyork angekommen.

3 Ka. (6 Md.) Schwarzbrod b. Baith. Christ Ww. v. Wteseck u. G. Jacoby v. Aiten-Buseck 40

Der Brodvertäufer.

Dieselben Preise wie bei den Bäckern.

Gießen, den 26. Januar 1895.

Grobherzogliches Polizeiamt Gießen.

I. B.: Roth.

Brodpreise vom 27. Januar bis 10. Februar Der hiesigen Bäcker.

1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod .... bet Carl Wallenfels II. ... L. Kämmerer.....

2 Kg. (4 Pfd.) Tafelbrod .... bet Carl Wallenfels II.....

,, L. Kämmerer.....

1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrot» .... bet Emil Noll und L Kämmerer

2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrot» .... bet Emil Noll und L. Kämmerer

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