Ausgabe 
26.10.1895
 
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Stirnmauern der Brücke zn erhöhen, damit das

Arbeiten besichtigte, da» frühere Material ist allerdings außer Abfluß nach der Gosse findet.

die Lage der Arbeiten am Panama-Kanal den Bericht eines englischen Ingenieur-, Namens Taylor, welcher die

Für Reinigung von vier Klassenzimmern der knabenschule, in welchen während de- Winters bildungSunterricht errhetlt wird, sollen dem

Gebrauch, doch sind nirgend- Erdrutschungen vorgekommen, sodaß die Arbeiten wettergeführt werden können.

Part-, 24. October. Der Erzbischof von Paris, Eardtnal Richard, ist gestern nach Rom abgeretst.

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wort, welche auf den Worten fuße:Nur in der Häuslich- keit stillem Frieden ist das wahre Glück beschieden." Es

Arbeiter-Colonien. Am Mittwoch sand unter de» Vorsitze de- Herrn GeheimerathS Dr. Goldmann im SitzungSsaale de» Magistrat» zu Frankfurt a. M. die Hauptversammlung de» Verein» zur Beschäftigung Arbeitsloser für daS Großherzogthum Hessen und die Provinz Hessen-Nassau statt. Der Vorsitzende gab einen eingehenden Ueberbltck über die Erfolge der Vereins- thätigkeit in den verflossenen zehn Jahren. Namentlich hob er hervor, daß eine geringere Frequenz der Strafanstalten als deren Folge zu begrüßen sei. Pecuniär steht der Verein weniger günstig, von den besonderen Zuwendungen ist eine Gabe au» Frankfurt von 600 Mark zu erwähnen, deren Spender ungenannt bleiben will. Der al» Gast anwesend« Vorsitzende de» Eentralvorstande», Geheimrath v Mas so», ergriff da» Wort, um zu sagen, daß er unter den 18 Kolonien, die er offictell besucht habe, die Kolonie N eu Ulrichstein al- eine in vorzüglichem Zustande befindliche hervorhebe» möchte. In den 27 deutschen Kolonien halten sich jetzt etwa 11,000 Leute auf. E- waren schon Offiz'ere mit de» Eis men Kreuz, Kaufleute, Beamte :e. darin, die nach Be­zahlung ihrer Schulden nicht» mehr zu leben hatten und nun in der Kolonie ihren Unterhalt fanden. Eatloffeue Strafgefangene sind unter den 11,000 etwa 8000. Sehr zu begrüßen ist eine Bewegung, mit der man schon früher

♦♦ Der Bezirk-Verein Rord -Ost hat sich, wie unfl mit- getheilt wird, nunmehr auch mit den in Aussicht stehenden Stadtverordnetenwahlen beschäftigt und eine Kommission von drei Mitgliedern gewählt, welche einer demnächst stattfindenden Generalversammlung geeignet scheinende Kandidaten Vor­schlägen soll.

Die sozialen Pflichten der Gesellschaft untereinander, war der Gegenstand, über welchen grstern Abend vor Mit­gliedern de- Kaufmännischen Vereins, des GewerbeveretnS und sonstiger Zuhörer Herr Dr. Pohlmeier aus Berlin sprach. Einleitend characterisirte Redner da-, wa» man unter der gegenwärtig so in den Vordergrund getretenen sozialen Frage verstehe, sowie die Parteien, welche mit den ebenfalls vom Redner bezeichneten Mitteln die von ihm al- Kultur- fortschritt bezeichnete soziale Frage lösen zu können glaubten, die Kommunisten und Sozialisten. Zu den Gegensätzen, welche sich zwischen Kommunisten und Soctalisten in Lösung der socialen Frage geltend machten, führte Redner als dritte ver­mittelnde und versöhnende Partei an die der socialen Reform. Die sociale Frage zu löien bezeichnet Redner al» eine Un­möglichkeit, als ein Ziel, da» auch im socialistischen Staate nicht zu erreichen sei, weil sie begründet sei im Unterschied in der körperlichen wie geistigen Individualität der Menschen selbst. Abschwächen ließen sich die den Inbegriff der formten Frage bildenden Uebelstäude wohl, und zwar durch vernünf-

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Pari-, 24. October. Die Blätter veröffentlichen über | Sinder gefährlich erachtet worden. E» wird beschlossen, I tige Arbeit und Zusammenwirken aller dabei in Betrach die nöthigeo Senderungen oorzunehmen und gleichzeitig die kommenden Facroren, für welche in der Hauptsache Erkenne» Wasser der Uebelstände wirthschaftlicher und sittlicher Natur Vor-

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bedingung sei. Redner behandelte eingehend die Arbeiter- Stadt- und WohnnngSverhältnisse al» Punkte, bei denen besondere

Fort- Reformen oothwendig feien, kennzeichnet die berechtigten »lagen

Schul- der Arbeiter besonder» auf dem Gebiete de» Wohrungswefens.

diener jährlich 60 Mk. vergütet werden, lieber eine event. daS gleich traurige Berhälto sie zeigewn den großen Industrie-

Diese Thatsache wird vielfach commentirt und al-ein Beweis Vergütung für die Bewachung gen. SchulhaufeS während de- centrenSachfenS,Rhetnland»undWkstphalenSwteindewGebiete

für die schlechte Gesundheit deS Papstes angesehen. Der Unterrichts durch einen Schutzmann soll später Beschluß des B'oßgrunddesitzes Ost- und WestpreußenS und Schlesiens.

Kardinal erklärte jedoch, daß diese Reise eine alle zwei Jahre gefaßt werden. Die Uebelstände sittlicher Natur bezeichnet Redner al- in dem

unternommene Pilgerfahrt sei. AuS Herstellung der verbindungSstraße zwischen SelterS- traurigen Fam'lienleben der A beiter begründet, das wiederum

Peter-bnrg, 24. October.Nowoje Wremja" meldet, toe0 und Südanlage entlang der Johanne-ktrche ist der seine Ursache habe in dem Mangel sittlicher Ausbildung und

daß da» bei Wladiwostockankernde Geschwader am 27. d. M. evang. Gemeinde auf Grund der Bestimmungen über in dem Mangel an winhichaftlichem Sinn der Frau- hier

nach den koreanischen Gewässern abdampft. Die Lage in dieBettragSpflicht derAvlieger zudeoStraßen- liege der Rem der socialen Frage und die Ursache der Un-

Korea sei sehr beunruhigend, der Vater deS Königs ganz in bankosten für 77,2 Meter Straßenfront ein Beitrag von zufriedenheit und Kämpfe der Klassen untereinander. I»

den Händen der Japaner. In Japan herrsche eine starke 10 673 Mk. 21 Pf. angesonnen worden. Die Vorverhand- Ferneren ging Redner auf die Verhandlungen deS social- Strömung gegen Rußland. lungen über den Erlaß dieses Beitrags hatten u. A. den demokratischen Parteitage» in BreSlan über, welche eine»

Koustautinopel, 24. October. Bei in Anatolien statt- Vorschlag de» Herrn Oberbürgermeister», die evang. Ge- tiefen Riß in der Partei zurückgelassen dadurch, daß der- gehabten Unruhen wurden von den Muselmanen viele meinde könnte da« um die Kirche liegende Gelände an die Stadt jenige Theil, welcher auf dem gegenwärtigen Gesellfchasts- Christen getödtet. Nähere Einzelheiten über die Unruhen abtretenund sonach derBeitragSpflichtüberhoben werden, berührt, zustande weiter bauen wolle (Agrarprogramm), überstimmt wurde fehlen noch. | er wurde indeß vom Kirchenvorstand al» nicht annehmbar von dem Theile, der den vorherigen Umsturz alle» Be-

bezeichnet. In dem Gesuch deS Kirchenvorstandes um Erlaß stehenden al» Grundbedingung einer besseren Zukunft anstrebe, de» Beitrag» wird auf die Schaffung eine» freien, der ge- Die Frage, wa» da» In Lösung der socialen Frage angestrebte sammten Einwohnerschaft dienenden Platzes besonders hin- Glück bedeute, sei befriedigend nicht zu beantworten, den» gewiesen. Seitens des Herrn Oberbürgermeisters wird mit | tat, was der Eine als Glück bezeichne, fei noch lange nicht daS Glück de» Andern. Am nächsten komme diejenige Ant-

DaS Gesuch des Herrn W. Roederer um Erlaubniß

zur Errichtung eines GartengeräthehäuchenS am Sand wurde widerruflich und ausnahmsweise befürwortet- desgleichen I C&CAfcf »Mlö

dasjenige de» Herrn E H. Müller um Erlaubniß zur Erbauung einer Holzremise neben seinem Hause in der Gieße», den 26. October 1886

grubt an ber Gülh-stratz- auf Mbrrrus gtfiattet wurde, die AAn Di« «ü.ft'ellun-Au.nAmI»

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Betet wurde, untrr Borbehatt de- Widerrufs, au«. I ° UV °b g-dffn-t- ba« SfntritWgelb für NM.

nahmSweise befürwortet da» Gesuch deS Herrn Brauerei- » betriägt an Werktagen 60 Pf., Sonntags da-

besitzerS G. Bi chler um Etlaubniß zur Aufstellung einer M 8 ,

Halle an der Hardt. Da- 2öjahrige Jubiläum feiner öffentlichen Reden

Das wiederholt gestellte Gesuch deS Herrn G. Ockel toirb mor0cn Herr Geh. Rath Prof. Dr. Oncken in Köln

um Erlaubniß zur Errichtung eines StallcS in der Sand- feiern. Herr Geh. Rath Oncken wird auf Einladung deS

gaffe wurde, nachdem die Herren Löber und Schmoll sich dortigen Vereins für wissenschaftliche Borträge überKaiser

befürwortend geäußert, auf Antrag der Baudeputation be- I unb ,n Versailles 1871" sprechen,

anstandet, und zwar mit Rücksicht auf den Mangel einer jederzeit freien Durchfahrt.

DaS Baugesuch der Firma Heyligenstaedt u. Ko., welche beabsichtigt, am äußersten Ende der verlängerten Liebigstraße eine Fabrikanlage zu errichten, wurde befür­wortet, und zwar ausnahmsweise, weil die Fabrik auf Gelände errichtet werden soll, welche» außerhalb de» Be bauungSplane» liegt.

Zur Verlängerung eine» den Keller unter dem Schul­haufe aus der Westanlage betreffenden Pachtverträge» wird Genehmigung ertheilt.

Die Firma Thiele beabsichtigt, am Lutherberg einen Lagerplatz nebst einer Halle zur Unterbringung von Asphalt, Dachpappe und Mormorftelnen zu errichten. ES wurde be­schlossen, dem Gesuch widerruflich stattzugeben und den Pacht zin» auf 10 Pfg. per Meter im Jahre für den 200 bis 800 O'Meter messenden Platz festzufetzen, vorbehaltlich der besonderen Anordnungen des Stadtbauamte» bei Auf- stellung der Halle.

Dem Gesuche deS Förster» zu Forsthau» Hochwarte um Anbringung von Fensterläden im Erdgeschoß gen. Forst- hauseS wird aus Besürwortung der Baudeputation entsprochen und hierfür ein Kredit von 240 Mk. bewilligt.

Die beiderseitigen Geländer über den Bruchgraben an der LudwigSstraße sind al» zu kurz und deshalb für

Sitzung der Stadtverordneten

am 24. October 1896. I Bezug auf die Acten über die Erwerbung de» Platze» durch

Anwesend: Herr Oberbürgermeister Gnanth, die Herren die evang. Gemeinde geltend gemacht, daß f. Z. von einer

Beigeordneten Wolff, Georgi und Grüneberg, von Seiten Schenkung gen. Platzes gerade aus dem Grunde abgesehen v ,,,

ber Stadtverordneten die Herren Adami, Brück, Faber, Flett, worden sei, weil eine Heranziehung der anderen Konfessionen I sei daher Pflicht unserer Zelt, die Häuslichkeit^ zu pflegen

Dr. Gutfleisch, Habentcht, Helfrich, Heß, Heyligenstaedt, vermieden werden sollte. UebrigenS würde sich die angesonnene al» Inbegriff der Häuslichkeit aber gelte da« WortMutter*.

Homberger, Jughardt, Keller, Löber, Ordig, Petri, Dr. Ploch, Summe um 2676 Mk. verringern, weil für einen der evang. Die Mutter zu ehren über alles fei das vornehmste Ziel,

Dr. Schäfer, Scheel, Schiele, Schmoll, Dr. Thaer, Bogt und Gemeinde gehörigen, neben der Kirche liegenden Platz dieser denn auf die Mutter gründet sich die Familie, von ihr geht

Wallenfels. Beitrag erst zu entrichten fei, wenn bezeichneter Platz bebaut aus der erzieherische Einfluß- die besten Söhne unsere»

Bor Eintritt in die Tagesordnung nahm Herr Ober- fei. Herr Schmoll fpriwt für doS Gesuch deS Kirchen- Volkes hätten eS ausgesprochen, daß fast Alle», wa» sie für

bürgermeister Gnouth Veranlassung, auch an dieser Stelle Vorstandes, weil daS Interesse an gen. Straße ein allge- da» Volk gethan, ihrer Mutter verdankten. Da» Mutter-

der Verdienste zu gedenken, die sich der am 18. October meines sei, auch neun Zehntel der politischen Gemeinde- ideal, daS leider vielfach verloren, müsse wieder voll un>

verstorbene frühere Beigeordnete Keller um die Stadt er- Mitglieder der evang. Kirchengemeinde angehörten. Herr ganz zur Geltung kommen. Redner erwähnte weiter bin

njorben. Der Herr Oberbürgermeister that dies mit folgenden Oberbürgermeister Gnouth erwiderte, daß eS nicht darauf Mangel an Luft zur Fortbildung in der Jugend aller Se-

Worten:Seit unserer letzten Sitzung hat die Stadt ankomme, wem eine Straße zu Statten komme, die Kosten sellschaftskreife, die lediglich in materiellen Genüssen aufgehe.

Gießen einen ihrer angesehensten Bürger, die städtische Der- müßten überall von den Anliegern mitgetragen werden, da Zur Besserung der Zustände sei vor allem auch em Einsehen

tretung einen langjährigen treuen Mitarbeiter verloren in dieselben den Borthell an dem Mehrwerth deS Geländes der Fehler nothwendig- so sei z. B. ein Fehler vieler Arbeit-

der Person deS verstorbenen Beigeordneten Keller. Wem hätten- auch seien die Konsequenzen zu berücksichtigen, die geber ihr starre» Stellen aus den Rechtsstandpunkt, «ährend

unter uns e» vergönnt gewesen, mit dem Dahingeschiedenen sich ergeben würden, wenn daS Princip der BeitragSpflicht sie doch auch ihrer Pflichten gegen die Arbeiter eingedenk

noch in der Zeit seiner vollen Manneökraft in Gemeinderath durchlöchert werde. Die Herren Dr. Thaer, Schmoll, fein und sie gerade dadurch wieder auf bessere Wege lenken

und Stadtverordneten-Bersammlungen zusammen zu arbeiten, Vogt und Schiele erklärten, sich der Abstimmung enthalten sollten- zu beklagen sei ferner der Mangel an Interesse für

wer wie ich so vielfach in den städtischen Acten die zu wollen. Herr Löber sprach sich für Bewilligung de» die Lage der Arbeiter unter den Gebildeten, deren Mit-

sorgfäliigen und wohlüberlegten Referate desselben findet, der Gesuchs aus, er befürchte nicht, daß hierdurch Präzedenzfälle Wirkung doch so nothwendig sei zur Lösung der socialen

kann nur mit hoher Anerkennung der Verdienste gedenken, geschaffen würden. Das Gesuch wurde hierauf mit 13 gegen Frage- die Gebildeten hätten ihren Einfluß, den fie früher

welche der Verstorbene während voller dreißig Jahre in hin- 9 Stimmen abgelehnt. besessen, eingebüßt, man betrachte sie nicht mehr mit Ehr-

Sm t. » ?uUm ÄTb?ll Um u?fcrc ®tQbt erworben. lieber die Verwerthung von Bauplätzen in der Nord- furcht, sondern mit Haß- zu bekämpfen sei ferner der Kasten- 'st »u ihrem größten Theil noch gefallen in anlage wurde nicht verhandelt, da eine nochmalige Korn- geist in den höheren Berufsarien, da» Aufgehen nur im Be- eine Zeit vielfach recht kleiner Verhältnisse und Anschauungen misstonSberathung stattfindet. ruft ohne Bewußtsein von staatsbürgerlichen Pflichten, zu

m unterem Gießen- doppelt werthvoll war darum der weite Von den folgenden Gesuchen, betr. Eoncessionen zum beklagen sei der Mangel von Derfiänoniß für die Rechts- ® U"b btJ echt humane, wahrhaft liberale Auffassung, Wirt hfchaftS bet rieb, bezw. Branntweinverkauf über anschauungen de» Volke- unter dem Richterstande. Redner

von welcher der Berstorbene auch in seiner vielseitigen ehren- die Straße werden durch Bejahung der Bedürsnißfrage und erörterte eine weitere Reihe von Mißständen, die gemildert,

amtlichen Thätigkeit sich hat letten laffen, ganz besonder» weil eS sich um Uebergang bestehender Wtrthschasten in an- wenn nicht abgestellt werden könnten, sofern nur Verständniß

werthvoll auch die von keiner Nebenrücksicht zu beeinflussende dere Hände handelte, befürwortet: 1) da» Gesuch deS Herrn dafür vorhanden- eS fei deshalb an der Zelt, daß uns wieder

Rechtlichkeit feines Wesens. Dabei war er ein friedfertiges, Jof. Stein (Wirthschaft Neustadt 11), 2) Michael Männer erstehen, ähnlich einem Schiller, die daran erinnern,

aue-cit wohlwollenden Mitglied unsere» Collegiums. Auch Krailing (Marktstraße 22), 3) Fr. Wellhöfer (Kaplanel- daß neben der Pflege des Geistes auch sociale Pflichten zu

an dieser Stelle wollen wir ihm nochmals danken, ihm ein gaffe 7), 4) Kqrl Heldmann (Schanzenstraße 18), die erfüllen sind, möchten solche Männer erstehen, die die Arbeit

dauerndes ehrenvolles Andenken bewahren. Zum Ausdruck Bedürfnißfrage dagegen verneint bezüglich des Gesuchs von wieder zu Ehren bringen, die oft nach veralteten Anschauungen

Ihrer Zustimmung lade ich Sie ein, sich von Ihren Sitzen Adolf Lenhardt (F.anksurterstraße 64), welcher um Er- als Fluch der Sünde bezeichnet würde. Herr Dr. Pohl-

tu erheben." | laubniß zum Branntweinverkauf über die Straße nachgesucht. | mei r schloß unter lebhaftem Beifall seinen Vortrag mit

den Worten: Auf socialem Gebiete müssen wir fein ein einig Volk von Brüdern, in keiner Noth uns trennen und Gefahr. Dem Vortrag folgte eine anregende Besprechung einzelner vom Vortragenden besonder» hervorgehobener Punkte. E» betheiligten sich daran die Herren Pfarrer Bangel und Hüttenbeamter Baumann. Vor Schluß der Bersammlung lud Herr Dr. Pohlmeier unter Darlegung der Ziele be» Verein» die Anwesenden ein, dem von ihm vertretenenVer­ein für Verbreitung von Volksbildung" sich anzuschließen.

Der Verein der Gastwirthe von Gießen und Umgegend hat in feiner gestrigen Generalversammlung Herrn Karl Hein, Besitzer des HotelsPrinz Karl", zum ersten Vor­sitzenden gewählt. Da» bisher von Herrn Hein innegehabte Amt eines Eontroleur» und Revisor» der Verband»sterbekafle wurde Herrn P. Prell übertragen.

* Die Bctlenbrauerei Gießen sendet un» folgende Zu­schrift: In Berichtigung Ihrer gestrigen Localnotiz thellen wir Ihnen ergebend mit, daß nicht allein unser Pilsener Bier mit der goldenen Medaille und Ehrendiplom prämiin worden ist, sondern auch unsere Hellen Vtere.