Ausgabe 
26.9.1895 Erstes Blatt
 
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der Ziehung im Hotel Schütz erfolgte, nahm die Thätigkeit I der damit Betrauten bis gegen 3 Uhr früh in Anspruch, worauf das Manuscript in die Druckerei desGießener Anzeigers" befördert und dort sofort mit dem Satz be­gonnen wurde.

* Alsfelder AuSstelluugllotterie. Die Gewinnliste über die am 16. dS. MtS. in Alsfeld ftattgehabte Ziehung wurde gestern herauSgegeben.

* * Die gestern versprochene PrämiirungSliste der Land». Ausstellung konnte heute noch nicht beigelegt werden, da sich die Herstellung derselben etwas verzögert hat.

* * Die hüttenberger Katharinen. Sophien, Christine» unb Marien, welche, wie bereits berichtet, die Insassen deS Ihren Königl. Hoheiten vorgesührten Erntewagens bildeten, kamen gestern wieder in vollem Staat in die Stadt und wurden von Herrn L. Orth in den Neuenbäueu recht gut ausgenommen, d. h. photographisch. Herr Orth hat übrigens noch eine Anzahl anderer Ausnahmen während des landwirthschaftlichen Festes auSgeführt, u. A. die Turner- pycamide in der Liebigstraße, das Innere der Festhalle während des zu Ehren Ihrer Königl. Hoheiten stattfindendeu Frühstücks, die Ehrenpsorte am SelterSthor, die Festhalle, und schließlich auch den am Spieß bratenden Ochsen.

* Da» Infanterie Regiment Kaiser Wilhelm ist im Laufe der vergangenen Nacht mit Extrazügen der Bahnlinie Gießen- Fulda hier wieder auS den Manövern etngetroffen. Die Truppen, welche in der neuen Kaserne liegen, wurden gleich am Bahnwärterhaus au der Ltcherstrahe ausgeschifft. Die Entlastung der Reservisten fand heute früh statt. Das 6. Bataillon trifft später ein.

* * OmnibuS Verbiudung Schiffeubergerwald. Wir machen unsere Leser darauf aufmerksam, daß von heute ab an Wochentagen nur noch ein Wagen auf dieser Linie verkehrt und zwar um 3 Uhr Nachmittags ab Marktplatz. So lange die günstige Witterung anhält, wird an Sonn- und Feiertagen der seitherige regelmäßige Verkehr weiter statt- staden, nur daß die Rückfahrten ab Wald bereits 6^ Abends beginnen. (Siehe auch Jnferatentheil.)

* Siu festlicher Empfang wurde den mit dem Ehren­preis Sr. Durchlaucht des Herrn Grafen zu SolmS-Laubach und anderen Preisen ausgezeichneten Ziegen und Böcken deS Zuchtvereins zu Nieder-Moos bereitet. Man schreibt UNS von dort unterm 23. September wörtlich:Bet Ankunft der Ziegen hatte sich eine große Anzahl Menschen einge­funden, es war bet Anbruch der Dunkelheit und wurde dann noch ein festlicher Zug durch unfern Ort unternommen. Zuerst gingen einige Personen mit Lampions (Papier«), dann spielte die hiesige Musik-Capelle, nachher suhr der Wagen mit den Ziegen, dann folgte der Ziegenzucht - Verein und wurde der Zug überall mit Begeisterung begrüßt. ES fand schließlich noch eineSitzung" des Vereins im Saale des Gastwirth Rühl hier statt (an welcher leider, wir wir hören, die preisgekrönten Ziegen infolge der Anstrengungen der Festtage in Gießen nicht theilnehmen konnten. Red.). Sämmtliche Mitglieder nicht allein, sondern auch alle Orts« einwohner waren hocherfreut über die Anerkennung ihres Vereins von Seiten der PrämiirungS-Commission in Gießen, denn es erhielt der hiesige Ziegenzucht - Verein unter ver- fchiedenen anderen Preisen denEhrenpreis" für die beste Leistungen in der Ziegenzucht. Möge es dem jungen Verein vergönnt fein, auch ferner noch wettere Fortschritte zu machen, wie seit der Zeit seines Bestehens. Erwähnt sei an dieser Stelle noch, daß nur die guten Erfolge deS Vereins den beiden Vorstandsmitgliedern, Veterinärarzt Dr. Nuß und Pfarrer Scriba hier, zu verdanken sind."

* Die hessischen VolkSschullehrer sind nach den hessischen Wahlgesetzen weder in den Landtag noch in die Gemeinde­vertretung wählbar, dagegen die Lehrer an den höheren Lehr­anstalten gewählt werden können. In dieser Nichtwählbarkeit erblicken die VolkSschullehrer gegenüber den übrigen Lehrern eine Zurücksetzung, weßhalb, wie daS Organ der Volksschul­lehrer, dieHess. Schulblätter" mittheilen, gegenwärtig eine Agitation im Gange ist, um bei den gesetzgebenden Factoren zur Beseitigung dieser Ausnahmebestimmung zu wirken.

* Rach der allgemeinen Ansicht deS Publikums kann bei zerrissenen Gel dschetnen Derjenige Ersatz verlangen, der die Nummer de» Scheines besitzt. Dies ist keineswegs der Fall, da nach dem Bankgesetz vom 16. März 1875 nur dann Ersatz zu leisten ist, wenn der Inhaber entweder einen Thetl präsrntirt, der größer ist als die halbe Note oder den Nach­weis führen kann, daß der Rest der Note, von der er nur die Hälfte oder einen geringeren Theil besitzt, vernichtet fei.

Srüuberg. 21. September. Die Zwetfchenernte |

fällt in diesem Jahre ungemein reichlich aus, und sind viele , Leute nicht in der Lage, ihre Erträge selbst zu verwerthen. Am Bahnhof wurden heute große Mengen von Zwetschen verladen- dieselben wurden von einem hiesigen Händler zu einer Mark das Simmer aufgekauft. Weit geringere Erträge liefern die Aepfelbäume. Infolge deffen sind auch die Preise der Aepfel ziemlich hoch, und auch bei den gegen­wärtig stattfindenden Obstverstetgerungen werden beträchtliche Einnahmen erzielt. DaS Malter Kelterobst gilt bereits 9 Mark.

= Lad Nauheim, 24. September. Sonntag den 22. d. M. versammelten sich auf Anregung des Herrn Adolf Arnold, Zitherlehrer aus Gießen, im Locale deS Herrn Weidig dort- felbst Mitglieder der Zithervereine Gießen, Bad-Nauheim, Marburg :c. zwecks Gründung einesLahnthal-Zither- bundeS" und soll die Ausgabe dieses Bundes sein, den Zitherspielern deS LahnthaleS, Vereinen sowohl als auch Einzelspielern, Gelegenheit zu bieten, durch Zusammenkünfte resp. größere BundeSconcerte dem Zitherspiel mit größerer Lust zu huldigen, um die schöne Munft desselben zur vollen Geltung zu bringen. Nach gegenseitiger kameradschaftlicher Begrüßung ging die Versammlung zur Tagesordnung über. Herr Adolf Arnold au» Gießen leitete auf Wunsch die Ver­sammlung und wurde Herr Alb. Stoll auS Bad-Nauheim mit Führung de» Protokolls herangezogen. Herr Adolf

Arnold au» Gießen verlas die von ihm provisorisch auf- | Vermifdrtef.

flefteUten Statuten, welche mit einigen kleinen abänbetungen 25. September. Herr ObersS.ster Freiherr

als entsprechend von ber Ser amenlung °ng-n°mmen wurd n. @ unb Jn $tle[66ti ist zum Regierung«,

atsbann ich ritt man zur Wahl emeS pr°°ii°rschen Vorstandes, J g°rstro,h ernannt und ,um 1. Cc.aber b. I. an bie aus welcher salgende Herren al. gewählt « R5nigUd)e Regierung zu Arnsberg versetzt warben.

2 WW«: ®0 $Äs Marburg Su^be"' * Mit. 24. September. Die hundert,ährtge Schrift, dirigent. Adolf Arnold aus Gießen, 1. Bundesschriftführer: stellerin Mühling, Mutter de» Besitzers de» Hotel de Rome, Heinrich Löschhorn aus Bad-Nauheim, 2. Bundesschriftführer: ist gestern gestorben.

Heinrich Sonntag aus Gießen, Bundesrechner: Gustav Sonntag * Berlin, 22. September. Der Oberstlieutenant und aus Gießen, Controleur: Radenbrock aüS Marburg. Nach Director der Militareifenbahn Bahr hat sich am Mütwoch

einem kräftigenGut Klang" endete die von allen Zither- Abend io seiner in Schöneberg gelegenen Wohnung erschossen,

spielern gewiß freudig begrüßte Versammlung und trennten Unglückliche Familienverhaltniffe find da» Motiv zur That.

sich die Herren mit dem Wunsche, baldmöglichst eine stark Bahr, der al» tüchtiger, wenn auch al» sehr strenger Offizier

besuchte Bundesversammlung abzuhalten. galt, und im Feldzug von 1870 das Eiserne Kreuz erworben

q AlSfeld, 24. September. Während der letzten An- hat, war vor etwa zwei Jahren von seiner dem Anschein

Wesenheit des Großherzoglichen Paares io Oberheffen nach von ihm sehr geliebten Frau geschieden worden. Seither

war daffelbemit dem Prinzen Heinrich von Preußen lebte er allein und hatte die Gewohnheiten eines Sonder-

und dessen Gemahlin, welche sich bekanntlich bei ihren Der- ltngS angenommen- so durfte weder die Dame, welche seine

wandten zu Besuch aufhielten, nach Wallenrod in» Manöver Wirthschaft führte, noch auch nur sein Bursche jemals sein

gegangen. Auf dieser Station stand schon der Extrazug zur Zimmer betreten. Seine vier Töchter, von denen die beide»

Rückfahrt der Fürstlichkeiten nach Zell-Romrod bereit, der jüngsten noch die Schule besuchen, waren außerhalb Berlin»

Locomotivführer Peter Geroand von Gießen prüfte noch einmal untergebracht worden- die beiden älteren Schwestern leben

jedes Ventil an seiner Maschine, als zum Erstaunen des in einem Pensionat in Rom, während daS jüngere Schwestern-

Beamten zwei Offiziere und zwei Damen das Dampfroß paar neuerdings zu der Mutter übergesiedelt ist, nachdem

bestiegen und erklärten, sie beabsichtigten die Fahrt auf der diese in jüngster Zeit eine neue Ehe mit einem Arzt ein-

Locomotive mitzumachen. Für die Damen wurden gleich gegangen ist. Seit ihrer Verheiratung hatte Bahr seine

darauf durch einen Bedienten Stühle gebracht, während der Frau, mit der er bis dahin noch ab und zu zu einer Be-

eine der Herren es sich auf dem Kohlenvorrath im Tender fprechung zusammengetroffen sein soll, nicht mehr gesehen,

bequem machte, worauf unter vollem Dampf die Reise an- Da die pecuniären Derhältniffe deS verstorbenen durchaus

getreten wurde. Unterwegs erklärte der eine der Offiziere geordnete sind, auch eine andere Deranlaffung für einen

in Artillerieuniform den Mitfahrenden daS Joeinandergreifen Selbstmord nicht zu ersehen ist, wird angenommen, daß der

deS Räderwerks und der Führer gab auf Befragen der Damen Kummer über fein durch die Wiederverheirathung seiner Frau

zu, daß diese Erklärungen richtig seien. Am Ziel angelangt unwiderruflich zerstörte» Familienglück ihn In den Tod ge-

bedankten sich die Passagiere und nun merkte der Beamte trieben hat. Am Mittwoch Abend empfing Oberstlieutenant

erst, welch hohe Gäste er um sich gehabt. Der Großherzog Bahr den Besuch seines Adjutanten, welchem er erklärte, daß

und dessen Schwager Prinz Heinrich (Letzterer war der er sich krank fühle, und den er daher bat, einen Militärarzt

Artillerieoffizier) wollten einmal erproben, wie e» sich auf au» der Kaserne zu besorgen. Seine Wirthschafterin batte

so ^ner Locomotive fährt und deren Gemahlinnen wollten er vorher angewiesen, ihr Zimmer unter keinen Umständen

nicht allein im Salonwagen fahren und hatten sich bereit zu verlaffen. Dem jungen Offizier gab er den Drücker zu

erklärt, die Fahrt mitzumachen. seiner Wohnung mit. Al» der Arzt nach einiger Zeit in

nn. Darmstadt, 24. September. EinenRoman auS Gesellschaft deS Adjutanten eintraf, fand man Bahr, der sich

dem Leben einer Gräfin" kann man die Verhandlung unterdeffen eine Kugel durch den Kopf gesagt Hatte, noch am

bezeichnen, die sich heute vor dem Forum der Strafkammer II. Leben, sedoch in hoffnungslosem Zustande vor. Erst nach drei

des Großh. Landgericht« dahier abspielte. Als Angeklagter Stunden trat der Tod ein.

erscheint der stud. phil. Adalbert Tomber, alias Graf Schueidemühl, 24. September. Hier wurden zwei v. Nesselrode und Großfürst Alexowitsch, Adjutant Sr. elegant gekleidete Männer verhaftet, die eine große An«

Majestät des Kaisers von Rußland wegen Bedrohung, nach- zahl Gold fach en bei einem hiesigen Uhrmacher verkaufen

dem die Anklage wegen versuchten Todschlags von der Gr. wollten. Die Verhafteten legitimirten sich al» Kaufmann Staatsanwaltschaft fallen gelassen wurde. Aus den Ver- Otto Förster und Kellner Emil Lux auS Berlin. Bei den-

handlungen geht hervor, daß der Angeklagte der Sohn eines selben wurden gegen 20 verschiedene Schlüssel gefunden. Man

Zuschneiders Tomber zu Budapest ift, geboren im Jahre 1874. vermuthet, daß die Goldsachen von einem in Berlin verübten Er studirte zu Wien, Budapest und Heidelberg Philosophie, Einbruchdiebstahl herrühren.

und kam im Jahre 1893 als Hauslehrer zu der verwitt. Oldenburg t. Gr., 20. September. Heute Nachmittag weten Gräfin Waldeck resp. zu deren Tochter als HauS- eine der drei großen Jnfanterie-Kafernen total nieder-

lehrer auf deren Schloß nach Nicza. Wie sich nun weiter au- I gebrannt. DaS Militär befindet sich noch im Manöver, den Aussagen des Angeklagten ergeben hat, muß derselbe Die Ursache deS Brandes ist unbekannt.

mit der Gräfin Wittwe und deren Tochter sehr eng ttirt . $nm Watnenben eetfpiel! Wegen fahrlässiger Tödtung gewesen sein, denn er lebte mit denselben auf deren verschie- ^Qtte t(iriüd) bte 48 gQ^te alte Waschfrau Müller denen Schlöffern in Ungarn, .sowie zu Kürnbach an der Qor bem Landgericht in Leipzig zu verantworten. Die An-

badischen Grenze und machte mit der gräflichen Familie große gesagte pflegte auf dem Fenstersims ihrer im vierten Stock-

Reisen nach Italien, der Schweiz u. s. w., wobei er toer^ gelegenen Wohnung Blumentöpfe aufzuftellen, ohne daß

sich al» Graf Tomber auSgab, und von der Diener- b|e|e befestigt und vor dem Herabfallen gesichert worden

schäft u. s. w. der Gräfin als solcher behandelt wurde. togren Juli d. I. war einer der Blumentöpfe herab- Ende 1893 wurde rc. Tomber zum Militär eingezogen und rlft t unb ^Qttc cin 14 Monate alte» Kind eines Bank- diente als Einjährig-Freiwilliger beim 1. Artillerie-Regiment beamten, daS gerade im Kinderwagen an dem Haufe vor- zu Budapest. Noch vor Ablauf seines Dienstjahres verließ beigefahren wurde, so unglücklich auf den Kopf getroffen, daß

I er seinen Truppentheil und wurde fahnenflüchtig, begab sich bn6 ftinb nQd) roenlgen Stunden starb. DaS Gericht ver- wieder zur Gräfin Waldeck, die ihn in offenen Armen empfing urtheilte die Angeklagte zu 3 Monaten GefLngniß.

und machte nun mit derselben und deren Tochter Reisen nach e ^nneben, 24. September. Nad) einer Mittheilung be» der Schweiz u. s. w. und kehrte mit der gräflichen,F°m ili königlichen Ober - Bahnamtes ist am 22. d. Monat» früh Ende 1894 auf deren Schloß zu Kürnbach.ein,^um als Gras B * ^QffQU üor Abfahrt des Personenzuges 445 Tomber herrlich und in Freuden zu leben. Doch , Ctn mit fünf Pferden für Frankfurt a. M. beladener Wagen Geschickes Machten rc., denn hier sollte den ^budo-Grafen österreichischen Staatsbahn in Brand gerathen, sein Schick al ereilen. Dte Kürnbacher und insbesondere die.

Jugend von dort waren von jeher nicht gut auf die gräf- wobei 4 Pferde verbrannten.

liche Familie zu sprechen. An einem Sonntag deS ver- flossene'n Frühjahr» vergnügte sich die Kürnbacher Jugend ^cmffsnacqrtcptett*

damit, daß sie auf der Schloßmauer hin- und herlief und Norddeutscher Lloyd, in Gießen oertreten durch die Agenten Earl vor ben Finstern be« Schlosses allerlei Unsinn trieb. Der Loo« unb 3- M. Schulho!.

Wub°.®raf und di-®r°W. Wittwe standen am Schlosts-nfter

und verbaten sich das Geschrei, wa« jedoch mcht beachtet Bremen, ist gestern, 9 Uhr Vormittags, wohlbehalten in wurde. Nachdem sich auch noch größere Burschen an dem Newyort «»'gekommen.

Scandal betheiligten, schickte Tomber einen HauS-Diener vor1 11

da» Schloß, um die Störenfriede zu vertreiben. Al» der- und Attnst.

selbe zu den Burschen kam, wurde auch er von denselben

bedroht und soll demselben zugerufen worden sein: ^Geh Auf eigene Faust, das t» eines der Zeichen, unter denen

hinein zu deinem Lumpengras" Hi-r°u'n°hm Tomber -inen «tag»» Ib*

dem verstorbenen Grafen Waldeck gehörigen Revolver, lud coeben erschienenen 6 Heft de« Lieferungs Prachtwerke»KrtegH-

denselben mit 6 scharfen Patronen und begann nun 5 Schüffe erin«ervnge« r Wie wir unser User« »t<«| erwarben*

unter die Tumultuanten zu feuern. Verletzt wurde Niemand (Deutsches Verlagshaus Bong & 60., Berlin W. 57, und Leipzig,

un.c . . o f tv. <rhnr ,iner neaenüber I A Heft 50 Pfg.) eine Episode au« der Schlacht bet Beaumont erzählt

und nur eine Kugel ^n..kerdem eilte er den wird, in der ein einfacher Füsilier seine Compagnie nach Verlust

liegenden Scheuer eines Förster» stecken. Außerdem eilte er den QlIer elftere mit sich fortretßt unb so wesentlich zur Einnahme bei

Burschen mit dem geladenen Revolver auf ber Straße nach, französischen Feldlagers beittägt. Da« überaus glänzend auSgeftattele

Nach dieser Sckteßaffaire ging Tomber wieder flüchtig und Prachtwerk wir erwähnen nur ein meisterhafte« Ertrakmiftbtatt

/. ? r J r. N-st,lrade in Stuttaart öeilbrenn usw. in Farbendruck von Grora Bleibtreu: Bei Elfahhausm gefangene

trieb sich als Graf Neffelrode tn totuttgan,jpeimrenn u,w Anziehungskraft gerade in diesen EinzeHbatcn

herum, bis er in Neckarsulm verhaftet wurde. Auch hier Quf dflcne 5auft< fluf bll4 ba8 Hauptaugenmerk bet der Lrztehung

gab er vor dem Königl. Amtsgericht noch an, nicht der ge« I bed deutschen Soldaten aerichtet wird unb denen unser Heer nicht I suchte Tomber, sonbern Graf von Neffelrode zu sein. Auch | zum geringsten Theil seinen Ruhm verdankt.

die Frau Gräfin Waldeck beschwor hier, ihren früheren HauS- --------

lehrer nicht zu kennen. Dieser Falscheid wird die seit Mitte aooooooooooooooooooo Juli hier in Untersuchungshaft befindliche Gräfin vor daS Q Cheviots, Loden, Kammgarn und ÖUXKin Schwurgericht bringen. Tomber erhält heute wegen ®c- Q i Hk. 1.35 P*r Meter «626

drohung 6 Wochen und wegen Führung eiueS falschen Titel» Q doppeltbreit, nadelfcrtig, in den vorxtgliehet« Qaalitlten, 4 Wochen GefLngniß unter Anrechnung von 4 Wochen Unter« verwenden in einzelnen Metern portofrei inB Heu»

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