Ausgabe 
26.7.1895 Erstes Blatt
 
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Derkeh*, Cawb* unb Vott-wivthschaft.

Gießen, 25 Juli. Viehmarktbericht. Der gestrige Lchsenmarkt war wenig befahren. Es mochten im Ganzen mit Stieren 200 bis 250 Stück Vieh am Markt gewesen sein. Die dafür erzielten Preise waren gegen den letzten Markt höher. 1. Qual, wurden verkauft mit 900 bis 950 Mk., 2. Qual, mit 750 bis 800 Mk. per Paar, 3. Qual, und Fettvieh war nicht am Markt. Junge Stiere kosteten 400 bis 450 Mk. per Paar. Der Markt war schon srühzeitig gänzlich geräumt. Auf dem Schweinemarkt waren 1400 bis 1600 Thtere aufgetrieben. Das Geschäft ging schleppend. Fettoieh war nicht vorhanden. - 8 bis 12 Wochen alte Ferkel kosteten 30 bis 40 Mk., 12 bis 16 Wochen alte 40 bis 50 Mk. per Paar, jährige Läufer wurden verkauft mit 60 bis 100 Mk., 1 jährige 100 bis 120 Mk. per Paar. Besonders starke Läufer wurden selbst mit Mk. 70 pro Stück bezahlt und war hiernach starke Nachfrage. Tie Preise waren durchschnittlich etwas höher als beim letzten Markt.

lungen den Anlaß bieten.

Nur ein Beispiel, ein Fall, den die deutsche Criminal- geschichte aufweist, sei hier wiedergegeben, der zu Ende des 18. Jahrhunderts spielt, und der ein ganzer Roman ist. Damals machte der sog.HundSsattler", der Räuber und Mörder Mohring, viel von sich reden. Einer seiner Ge­nossen kam als Diener in eine gräfliche Familie und sah dort ein Btldntß von dem Bruder des Grafen, daS Mohring, einem schönen, kräftigen Manne, glich. Er meldete das diesem, und nachdem der Räuber erkundet hatte, daß jener Bruder deS Grafen in Italien sich auf Reisen befand, wäh­rend dieser selbst sich in England aufhielt, erschien er eines Tages in eleganter Equipage auf dem Schlosie, und stellte sich als der zurückgekehrte, seit Jahren abwesende Bruder vor. Die Gräfin empfing den vermeintlichen Schwager auf's Veste, er blieb Monate lang, betrog und bestahl seine an­geblichen Verwandten und deren adelige Nachbarn gehörig, und beging noch eine ganze Menge sonstiger Schandthaten. Schließlich gelang es ihm noch zu entwischen, als ein ver­trauter Freund des noch immer in Italien weilenden Grafen eintraf und ihn dann entlarvte. Erst mehrere Jahre später empfing er seinen verdienten Lohn auf dem Schaffot, nachdem er inzwischen noch verschiedene Morde und Räubereien ver­übt hatte.

^°ntag den 29. pmilietHon, auch ü- w Gtetzen, werk- 7' 8ti günstig, "«schlich eine rtt:

der KurK günstige Bte, uWe ta flurtjon ", die, van außn ir dem Znttauw i Bäder beträgt 891, Darmst. Zlz.

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'vuxt a. M. kannte man die erst vor wenigen Jahren ver­storbene sogen.Frau Windthorft", eine Blumenverkäufertn, die durch ihre frappante Aehnlichkett mit derkleinen Excel« f lenz" von Meppen selbst die Centrumsmitglieder in Er­staunen setzte. Ein Wiener Pferdebahn-Conducteur, Namens Teufelbauer, war dem Gesichte nach sogar ein zweiter

,. Moltke.

Aehnliche^ Curiofitäten lassen sich noch zu Hunderten i berichten. Sie wirken meist komisch, wie überhaupt der- I. gleichen wunderbare Naturspiele zu vielen heiteren, oft auch tragikomischen, manchmal aber auch tragischen Berwechs.

Ueberschüssig am Markt blieben ca. 400 bis 500 Schweine, meistens Ferkel. Der Markt war um 1 Uhr schon beendet.

eimbtttg# 24. Juli. Fruchtmarkt. Rother Weizen X 12.90, weißer Weizen X 12.55, Korn X 9.85, Gerste* 7.70, Hafer X 625.

Der soeben erschienene 81. Rechenschafts-Bericht der Renten- und Lebens - Versicherungsanstalt zn Darmstadt unterscheidet sich von seinen Vorgängern vortheildafl durch größeres Format und größeren Druck, was namentlich bet den Zahlenlabellen der Conti angenehm berührt. Wir entnehmen dem Bericht folgende Thatsachen, die für das große Publikum Interesse haben dürsten: 1) Die sog. steigenden Renten als solche, die statutengemäß nicht finken können, sind in sämmtlicken Jahresgesellschaften gestiegen. In den höchsten Altersklassen der Jahresgesellschasten 1844 und 1845 betragen dieselben 165 Mk 14 Pf. resp. 257 Mk. 14 Pf. und 93 Mk. 64 Pf. resp. 148 Mk. 95 Pf. für die Einzeleinlage von 100 Gulden. Der Stand der Rentencapitalien wird bedingt durch die Erbanfälle der versterbenden Mitglieder derselben Altersklasse und Jahresgesellschaft. Die verschiedene Sterblichkeit bedingt, daß bei einer ganzen Reihe von Fällen die Rente der jüngeren Alters- klasien höber ist, als die von älteren, so 1844 I, 1845 I, 1846 I, 1854 I, 1855 I, 1857 I u a. m. Die'geringeren mit den steigenden Renten den Einlegern zugute kommenden Dividenden den Ueber- schüssen aus dem Verwaltungssonds sind bedingt durch das Sinken des Zinsfußes und die dadurch bewirkte Mindereinnahme aus Eapitalzinsen; es dürfte fraglich sein, ob sich bei dem fortwährenden Sinken des Zinsfußes für die Zukunft überhaupt noch solche Ueber- schüsse erzielen lassen. Die Anstalt hat jetzt 18 Jahresgesellschaften und ist eine weitere seit 1. Januar 1895 eröffnet. Für jüngere Personen, die auf einen steigenden Zinsgenuß in späteren Jahren reflecttren, dürste stch die Betheiligung bei der Anstalt dringend empfehlen. 2) Das Lebens - Versicherungsgeschäft hat sich im Jahre 1894 gehoben. Die neuen Versicherungen überschreiten die Abgänge des Jahres 1894 um 407 000 Mk. Die große Concurrenz gerade in dieser Branche des Versicherungsgeschäfts und die Scheu der Verwaltung, große Beträge auf Acquisitionskosten zu verwenden, wie dies alle andere Gesellschaften bis dahin gethan haben und fortwährend thun, mag an der früheren Stagnation des Versiche­rungsgeschäfts Schuld getragen haben. Da hierin inzwischm Wandel eingetreten ist, so dürfte die Hoffnung, daß dem Versicherungsgeschäft durch Neuversicherungen frisches Blut zugesührt und dasselbe mehr prosperiren werde, sich wohl bestätigen. Sehr zugenommen haben die Ankäufe von Leibrenten. Zurückzuführen ist diese Steigerung auf das Sinken des Zinsfußes, da viele Personen sich Angesichts des Sinkens des Zinsfußes auf diese Art eine'gleichbleibende Rente ver­schaffen und durch Aufzehren des Capitals nicht der Gefahr aussetzen wollen, bet längerem Leben keinen Rentenertrag mehr beziehen zu können. 3) Bezüglich der Vermögens - Verwaltung wird wiederum ein Sinken des Durchschnittszinsfußes der verzinslich angelegten Capttalten constatirt. Diesmal freilich nur um 0,01 pCt. Es wird über die steigende Schwierigkeit für die statutmäßtge Ausleihung von Geldern namentlich heroorgerufen durch die starke Concurrenz geklagt, indessen constatirt, daß der Anstalt Angesichts ihrer coulanten Be­handlung der Schuldner auch bei Neuanlethen überall Vertrauen entgegengetragen werde und es dadurch ermöglicht worden sei, den großen Effectenbestand zu verringern und dafür sichere Hypotheken zu erzielen. Der Effectenbestand hat sich um 90 365 Mk. vermindert. Ebenso die Lombarddarlehen um 397 Mk., während die Darlehen auf Hypotheken um 281581 Mk., die an Gemeinden um 1270 Mk. und Policedarlehen um 9417 Mk. und die Cautionsdarlehen um 2610 Mk. sich vermehrt haben. Der Bericht constatirt seit 1870 ein Sinken des durchschnittlichen Zinsfußes um 1,07 pCt. da­

mals 5,22, jetzt 4,15 pW. Da die böcsengängigen Effecten seit Jahren relativ gringen Zinsertrag geliefert haben, aber der gegen­wärtige hohe Coursstand der börsengängigen Papiere einen Gewinn gegen den Ankaufspreis sichert, so kann das Bestreben der Ver­waltung auf Verringerung des EffectenfestandS der am 31 Decemler 1894 bezifferte sich auf 822 740 Mk. nur gebilligt werden, zumal da die Nebenbetriebe der Anstalt einen der Art hohen Effectenbestand behufs eventueller sofortiger Geldbeschaffung wohl nicht nothwendig machen. 4> Die Verwaltung beabsichtigt das Geschäft der Aufbewahrung geschlossener Depots aufzugeben, da dasselbe im Jahre 1894 nur 588 Mk. ertragen hat. ' Da damit aber eine ganz enorme Verantwortlichkeit der Anstalt verbunden ist, kann dieser Entschluß nur mit Freuden begrüßt werden, wenn es auch aus der anderen Seite den Personen, die bisher usuell der Anstalt ihre Werthsachen anvertraut haben, nicht geiade angenehm sein wird, einen paraten und billigen Aufbewahrungsort entbehren zu muffen. Im Bericht ist weiter constatirt, daß weder ein Capitalverlust eingetreten, noch ein solcher zu befürchten sei, und die klaren und verständlichen Darlegungen des Jahresberichts lassen die Versicherung als durchaus glaubhaft erscheinen und empfehlen die gut und vorsichtig verwaltete Anstalt allen denen, die von einer der angedeuteten Geschäftsbranchen Gebrauch zu machen in der Lage sind. Schließlich noch die Bemerkung, daß das Capttalvermögen der Anstalt, welches in erster Reihe für die Ansprüche der Gläubiger, also namentlich der auf Leben und mit Leibrenten Versicherten, haftet, Ende 1894 über 8 410 000 Mk. betragen hat.

Witterungsbericht vom 24. Juli.

i lieber Central-Europa hat sich das Niveau des Luftdruckes noch weiter gehoben. Ein keilförmiges Gebiet mit mehr als 765 Mm. Barometerstand ragt vom westlichen Mittelmeerbecken über Central- Frankreick, das Alpengebiet und Süddeutschland bis Oberschlesim hinein. Dasselbe läßt einen kleinen Kern über dem südlichen Bayern erkennen. Dagegen ist übet den britischen Inseln eine neue Depression erschienen, welche für ihre nähere Umgebung trübes, unruhiges und regnerisches Wetter gebracht hat. Auch über Nord-Scandinavien ist noch ein Rest des abziehenden Minimums vorhanden. Im südlichen Deutschland fanden gestern mehrfach Gewitter statt, welche vorüber­gehend beträchtliche Abkühlung brachten, doch war heute Morgen in Mittel-Deutschland das Wetter wieder größtentheils heiter, indeß lagen die Temperaturen noch etwas tiefer als gestern, dieselben haben sich jedoch im Laufe deS Tages wieder merklich gehoben.

voranSstchttiche Witterung:

Allgemein heiteres und warmes Wetter.

Temperatur der Lahn und Luft

nach Reaumur gemessen am 25. Juli, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags.

Wasser 16Vi°, Luft 20° im Schattm.

Rübsamen'sche Bade- und Schwimmanstall.

Henneberg-Seide

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wegen der Verswi j. der Verlegung Id t mürbe eine Qfiugol i, worin im Intern

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ttmigtn Schatz^

liesim Jahre sind it ifltr und 359,000 en; für jeden Hachi 1 Psg. vergütet.

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Bekarrrrrrnachmrg.

Wir bringen hierdurch zur Kenntniß der Quartierträger, daß die Vergütungen für die vom H>. bis Juni l. Js. dahier stattgefundene Einquartirung von heute aff an den gewöhnlichen Zahltagen bei der Etadtkaffe erhoben werden können.

Bis zum $£ August nicht abgeholte Beträge werden den betreffenden Quartierträgern gegen eine Vergütung von 10 Pfg. zugestellt.

Gießen, den 24. Juli 1895.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

I. V.: Georgi, Beigeordneter. 6345

Reuting.

6329

«§228

zur Einsicht offen und können auch Zeichnungen ausgenommen von ebenda bezogen werden.

Die Angebote sind bis spätestens Samstag, den 3. August d. I., Vormittags IO Uhr, bei obengenannter Stelle einzureichen, woselbst zu dieser Zeit in Gegenwart etwa erschienener Jntereffenten die 'Eröffnung erfolgt. Zuschlagsfrist 3 Wochen.

Gießen, den 23. Juli 1895.

Großh. Baubehörde für die Universitäts-Neubauten zu Gießen.

flichkeiteu.

lief ist bie tauscht^ in befonberß mc gattj unüermeibV.

ern" sprechen W AehnliäM nicht iz fremden Perser Doppeltzängerei V- inbtm falsche Km

Die Angebotunterlagen liegen von Donnerstag, den 25. Juli d. I. ab auf dem Baubüreau der Jrrenklinik, Frankfurterstraße 103,

Gewerbebank zu Gießen eingett. Genossenschaft mit unbeschr. Haftpflicht. Der Vorsitzende des Anffichtsraths:

Carl Loos.

Die verehrlichen Mitglieder der

Gewerbebank zu Giessen

Ieingetrag. Genossenschaft mit unbeschr. Haftpflicht lverden zu der

Montag den 29. Juli l. I., Abends 8 Uhr

-im Saale des Cafe Leib abzuhaltenden

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«eiygeladen und um allseitiges Erscheinen gebeten.

Tages-Ordnung:

Wahl eines dritten Borstands-Beamten."

Gießen, 20. Juli 1895.

Neubau der Jrrenklinik zu Gießen.

Vergebung der Planirungs-, der Pflasterer- und Weg- befestiguugsarbeiten.

Vorbezeichnete Arbeiten sollen in 1 oder 2 Loosen auf dem Wege öffentlichen Angebots vergeben werden.

Die Gesammtmaffe der zu bewegenden Erde beträgt rt. 7200 cbm, -an Wegbefestigungsarbeiten sind vorgesehen ca. 560 qm Chaussirung, ca. 110 qm Schichtpflaster, ca. 65 qm Mosaikpflaster, ca. 2300 qm Garten­wege mit Keffelschlacken- und Steinschrottengestück, sowie Lieferung von 200 cbm Grubenkies.

Sehnlichkeit mit M1 einen Anhang x mit Gen-alt b* )cppelgWr weist du

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Mittwoch den 14 August,

Nachmittags 3 Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgerickt bie dem Kaufmann Aritz glimm in Gießen gehörigen Immobilien:

Flur 1 Nr- 9HVio 64 qm Hofraithe in der Wallthorstraße,

Flur 1 Nr 912s/io 206 qm Hofraithe daselbst,

Flur 1 Nr. 9135/io 531 qm Grab­garten daselbst

öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 24. Juli 1895.

Großh. OrtSgertcht Gießen.

____________I. A.: Boat.________6325 Großh. Hessische Ltaatseisenbahueu. Verdingung der Bauausführung

drS StationSgebLudeS fammt Güterschuppen und NebengebLude in Londorf für die Reubaulinie GrünbergLondorf.

Die obige Bauausführung soll im Ganzen oder nach den einzelnen Arbeits­titeln getrennt öffentlich verdungen werden.

Die Zeichnungen, Berechnungen und Bedingungen sind im Bureauzimmer Nr. 3 der unterzeichneten Behörde in Gießen (Frankfurterstraße 64) oder im Bureau der Neubau^Abteilung Hl in Grünberg (Gasthaus zum englischen Hof) einzusehen.

Die Verdingungsanschlag - Formulare und auf Wunsch auch die Bedingungen oder Theile derselben, sowie UmdruckS- zeichnungen der Entwürfe werden nur von der erstgenannten Stelle gegen Ent­richtung von 10 H für jeden Actenbogen ober jedes einzelne Actendlatt, beziehungs­weise gegen Bezahlung von 1 X für jedes Zetchnungsblatt in Normalformat abgegeben.

Angebote find postfrei und unter ent­sprechender Aufschrift an dieselbe Behörde in Gießen bis zum Eröffnungstermin Montag den 12. August d. I , Vormittags 11 Uhr, einzureichen.

Zuschlagsfrist drei Wochen.

Großh. Baubehörde für Nebenbahnen _____________in Oberhessen.________6327

SM. SchllllWss.

Freibank. [6316 Heute und morgen:

Schweinefleisch nicht ladenrein, pr. Pfd. 45 Wo-

Ochsenfleisch nicht ladenrein, pr. Pfd. 50 Pfg. Schnürenpudel, 8 Wochen alt, pechschwarz, garantirt raffeecht, zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bl. 6318

Verkauf.

Erbvertheilungshalber wollen die Erben des Karl Kliebe zu Allendorf a. d. Lumda ihre daselbst belegens Hofraithe, be­stehend aus geräumigem Wohnhaus nebst Scheuer - und Stallgebäuden, verkaufen. Günstige Lage als Eck­haus an zwei verkehrreichen Straßen und belebter Umgebung, machen die Hofraithe sowohl zum Betrieb der Landwirthschaft, als auch zum Betrieb eines Gewerbs- oder Wirthschafts Geschäfts geeignet. Reflectanten wollen sich an Joh. Carl Damm daselbst wenden, welcher zur Auskunft und Vorzeigung gerne bereit ist. 6321

Zitherunterricht

Wird ertheilt. 2752

Zu erfragen in der Musikalienhandlung «rnst Ehallier (Rudolphs Nachf.)

Gutachten.

Herr Carl Retter in München Übergab mir eine alsHaarwasser bezeichnete Flüssigkeit mit dem Gesuche, dieselbe zu prüfen unb gutachtlich darüber zu berichten. Dieses Haarwasser enthält der damit angestellten Analyse zufolge durchaus keine den Haaren nach­theilige Materien; ihre Bestandtheile sind vielmehr solcher Art, daß von dem Gebrauche des Mittels eher ein wohl- thätiger Einfluß auf das Wachsthum der Haare zu erwarten ist unb steht daher ihrer Anwenbung keinerlei Bebenken ent» gegen- 403

München, 7. September 1867.

(L. 8.) Dr. K g. Wittstein.

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ö9oU] Möolirtes Zimmer zu oermiethen.

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62211 Möbl- Zimmer zu vermtethen.

_________«irchstratze 2.

Zluständige Arbeiter können Kost und Logis erhalten.

6154 Kanzleiberg 5.