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Beziehung. DuS btr e For'setzung in Zaoj unb afkeu, die stark besucht waren.

AuS btm SrbeitShauS August 31 Personen ent- unverbesserliche Landstreicher hhaft verbüß Haden. Eine cher Anstalt untergebracht.

Darmst. Ztg.

er Arvachistentops ober )t°, unter dieser Epitzmalke folgendes Geschichten: In

i Theaters begab sich bitfet m Ammer im Parterre io ach Verlaus von wenigen mer zurückkehrte, stand av!s xr\\ eVnern Xt^et zes sah erstaunt den Tops, e säh die Trinnerung aus an s. w. Er wagte nicht, den :ite Leute trugen ihn vorstchlig er ein Kordel befestigt wurde, ten Stocke aus leitete. Dai nheit, um überall uuS Der- >en Knieen die Katastrophe zu richtete noch ein kurzes Stotz- an beten anbetem @nbe btt , __ ^ch einmal tief Ätzern n Ruck! der Teller ist fort- )och es erfolgte nichtS, km s: rrrss. t( f)at Itintot WaLt

talonal Dücrttli

Die Arbeit dauerte zwei Wochen. Die Dragoner erhielten dafür keine Vergütung, nur zu etwa drei Malen einen Schnaps. Als die Arbeit beendet war, übergab der In* spector Colett den beiden Wärtern eine Quittung, in der die gesammte Arbeitsleistung auf 260 Stunden berechnet war, wofür 65 Mk. aus der Staatskasse zu entrichten waren. Dies Papier sollten die beiden Wärter mit den Unterschriften der beiden bei der Arbeit betheiligt gewesenen Soldaten versehen lassen und dann zurückbringen. Die Wärter er­schienen auch bald wieder mit der vervollständigten Quittung, die dann von dem Inspektor Colett bezahlt wurde. Die Unterschriften der beiden Dragoner waren gefälscht- letztere verliehen im September daS Regiment, ohne einen Pfennig für ihre Arbeit erhalten zu haben. D>e be den Angeklagten hatten sich den ganzen Betrag getheilt. Die Angeklagten bestritten die Fälschung und behaupteten, dah sie die Quittung durch Kameraden den beiden Dragonern Härten vorlegen lassen; sie hätten annehmen müsien, dah diese selbst unterschrieben hatten. Die Gutachten der Schreibsachverständigen Langen- bruch und des GerichtSchem kcrs Dr. Jeserich fielen zu Un­gunsten der Angeklagten aus. Der StaatSanwalt beantragte je 4 Monate Gefängnih und 1 jährigen Ehrverlust. Der Gerichtshof erkannte auf je 2 Monate Gefängnih.

* Breslau, 20. September. Einblütiges Liebes­drama hat sich heute (Freitag) hier an den Kufernen zu- getragen. Dort harte der 21jährige Schreiber Ernst Scholz ein bescheidenes Zimmer als Chambre-Garnist inne. Er war fett einiger Zeit stellenlos, was ihm um so gröhern Kummer verursachte, als ihm dadurch die Möglichkeit, seine 18jährige Braut Gertrud Friedrich, die Pflegetochter eines Schriftsetzers, hetrathen zu können, in weile Ferne gerückt schien. Da auch daS Mädchen seit einiger Zeit beschäftigungslos war, be­schlossen beide gemeinsam in den Tod zu gehen. Heute früh zwischen 8 und 9 Uhr besuchte das Mädchen ihren Bräutigam und drang so lange in ihn, bis er den schon lange in seinem Besitz befindlichen Revolver hervorholte, vor den Augen des Mädchens lud und schoß. Die Kugel drang dem Mädchen unter dem Brustbein durch den Magen und führte zu starker innerlicher Blutung, die eine Stunde darauf den Tod zur Folge hatte. Darauf schoß Scholz sich selbst unterhalb des Herzens eine Kugel in die Brust. Die durch den Knall erschreckten Personen riefen die Feuerwehr herbei, die die Verwundeten ins Allerhetligenhospital schaffte. Scholz ist schwer, aber nicht tödtlich verwundet.

artest, Canb* unb VoU-rvirthschafi-

Gießm, 24. September. Marktbericht. Aus dem heutigen Wochenmartt kostete: Butter pr. Pfd. X 0,901,06, Hühnereier pr. St. 67 4, 2 St. 00 4, Enteneier pr. St. 00 4, Gänse- eter pr. St. 0000 4, Käse pr. St. 58 4, Käsematte pr. <St. 3 4, Erbsen pr. L.ter 15 4- Linsen pr. Liter 26 4, Tauben pr. Paar X 0,60 bis 0,60, Hühner pr. Stück 0,90 bis 1,00, Hahnen pr. Stück X 0,500,76, Enten pr. Stück X 1,601,80, Ochsenfleisch pr. Pfd. 7276 4, Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd. 66-68 4, Schweinefleisch pr. Pfd. 60 bi« 70 4, Kalbfleisch pr. Pfd. 6400 4, Hammelfleisch pr. Pfd. 60-70 4, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4,00- 6,00 X, Weiß­kraut pr. Stück. 4, Zwiebeln pr. Centner 4,506,00 Mk., Milch pr. Liter 1620 4, Zwischen pr. Centner 1,603,00.

Altona. Se. König!. Hoheit Prinz Ludwig von Bayern, welcher kürzlich von Kiel kommend in Hamburg AdslUgequartter ge­nommen hatte, beehrten heute Nachmittag die Mohr'sche Marga- rinefabrik im Vorort Bahrenfeld mit einem mehrstündigen Besuch. Der Hohe Herr kam in einer offenen Equipage in Begleitung eines Adjutanten und deS Herrn General-Consuls Dollmann um 2/a Uhr vor der Fabrik angefahren und nahm sofort unter der persönlichen Führung des Herrn Mohr die gefammten Einrichtungen des Etablissements, die Herstellung der Magarine, sowie dieKäsefabrtkatton, eingehend in Augenschein. Prinz Ludwig sprach wiederholt seine lebhafte Anerkennung über das Gesehene aus und zeigte sich an­genehm überrascht von der in der Fabrik auch in den kleinsten Dingen herrschenden peinlichen Sauberkeit. Um 4* 2 Uhr war die Besichtigung zu Ende und geruhte Se. Königliche Hoheit im Privat- Contor des Herrn Mohr Proben der Magarine und der ver­schiedenen Käsesorten zu schmecken, welche dem hohen Gast ausge­zeichnet mundeten und seinen vollen Beifall sanden. Nach halb­stündiger zwangloser Unterhaltung fuhr Prinz Ludwig, Herrn Mohr bestens dankend und mehrmals die Hand schüttelnd, wieder in offenem Wagen nach Hamburg zurück. Aus der Gewerbe-Aus­stellung in Lübeck wurde die A. L. Mohr'sche Margarine und der Margarine-Käse mit der Goldenen Medaille ausge­zeichnet. 7776

Beim bevorstehenden Quartalswechsel möchten wir unsere Leser wiederholt auf das Zeitschrift für

hessische Geschichte und Literatur, aufmerksam machen. Seit Kurzem wird diese Zeitschrift von Herrn vr. W. Grotefend, Assistenten an der Ständischen Landesbtbliothek zu Kassel, geleitet, und wie ein Blick auf die in letzter Zeit erschienneen Nummern zeigt, ist die Redaction nach wie vor bemüht, im Sinne des verdienten Begünders des Blattes, Ferdinand Zwenger, die Liebe zu unserer schönen Heimath und hessisches StammeSbewußtsetn zu pflegen, indem sie sich dabei von der Erörterung politischer und consesstoneller Streitfragen streng fernhält. Unter denIMitarbettern finden wir die klangvollsten hessischen Geschichtsforscher- und Schriftstellernamen, wie ja das Blatt in glücklicher Weise in seinen Spalten volksthümliche Geschichts­darstellung mit der Pflege der hessischen Literatur, belehrenden mit unterhaltendem Stoffe, vereinigt. Eignet sich dasHefsenland" hierdurch zum hessischen Famtltenblatt im besten Sinne des Wortes, so ist es daneben auch wie geschaffen, um das geistige Band zu bilden, das die in der Fremde weilenden Landsleute mit der Heimath in

Verbindung erhält, da es sie gleichzetig über wichtige heimathliche Geschehnisse, besonders auch über Personalveränderungen unterrichtet. Wegen deS Abonnementspreises, der ein recht mäßiger zu nennen ist, sowie wegen der Bezugsbedingungen verweisen wir auf die An­kündigung im Avzeigentheil und bemerken nur noch, daß der Ver­lag (Buchdruckern von Frtedr. Scheel in Kassel) Probenummern Jedermann kostenfrei zur Verfügung stellt. 7898

Witterungsbericht vom 23. September.

Mit Ausnahme des äußersten Nordens steht fast ganz Europa unter der Herrschaft hohen Druckes. Der Kern deS barometrische» MaximumS lagert heute über der Donau. Bei wolkenlosem Himmel sinken die Temperaturen Nachts ziemlich tief und lagen auch am Morgen noch verhältnitzmäßig niedrig, wogegen sie am Tage erheblich steigen.

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das Stück, besitzt aber solch hervorragende, keiner anderen Toilette- Seife innewohnenden Eigenschaften für die Gesundheitspflege der Haut, daß die hervorragendsten deutschen Professoren und Aerzte sie als die beste Toiletteseife bezeichneten, ein Urtheil, daS gewiß Jedem genügen wird. Di« Patent-Myrrholin-Seife ist in allen guten Parfümerie- und Droguengeschäften, sowie in den Apotheken rc. ä 50 Pf. erhältlich und muß jedes Stück die Patent-Nummer 63592 tragen. b2dö

Zur Beseitigung bestehender Unklarheiten in der Auslegung des neuen Einkommensteuer-Gesetzes wird Herr Landtagsabgeord­neter Metz, einem von uns ergangenen Ersuchen entsprechend, die Güte haben, in einer

Dienstag den 24. d. Mts., Abends 8'1, Ahr, in den oberen Räumen der Restauration Feibel (^Bavaria) stattfindenden Versammlung zu referiren.

Interpellationen werden von unterrichteter Seite Beant­wortung finden.

Großherzogliche Handelskammer.

Koch. 7863

Mittwoch den 6. November^

Nachmittags 3 Uhr,

sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die den Friedrich Flimm Eheleuten in Gießen gehörigen Immobilien:

Flur 1 Nr. 9HV10 64 qm Hofraithe in der Wallrhorstraße,

Flur 1 Nr. 912»/io 206 qm Hofraithe daselbst,

Flur 1 Nr. 913Vio 531 qm Grab­garten daselbst

öffentlich meistbietend versteigert werden- Gießen, den 23. September 1895.

Großh. Ortsgericht Gießen- ___________I. A.: Bog«. 7897 Neffcntliche Verkeigernng.

Am Montag, den 30. Sep tember, beginnend Vormittags 9 Uhr, wird zu Weilburg auf dem Hofe des Kaiserlichen Postamts das zur Concursmasse der Eheleute Post. Halter Carl Müller gehörige lebende und tobte Inventar der Post. Halterei und des Fuhrgeschästs öffent­lich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert. Es befinden sich darunter zwölf Wagen- und Reitpferde, drei gut erhaltene Landauer, ein Halb­verdeck, ein Jagdwagen, eine große Anzahl completter Geschirre, Zaum­zeuge und Sättel, verschiedene Deco* nomieroagen, Eggen, Pflüge, land- wirthschaftliche Maschinen, ein Göpel* werk, etwa 400 Centner Heu und Stroh, etwa fünf Fuder Hafer u.s. w.

Weilburg, den 23. September 1895. Der Concursverwalter:

7900 Rechtsattwalt Jonas.______

ML Schlachthaus.

Freibank. [7918 Heute und morgen: Rindfleisch, nicht labenrein, pr. Pfd. 52Pfg.

8chw6inefleisch nicht ladenrein, pr. Pfd. 50 Pfg.

Fisch-Verkauf.

Das AusfischungS * Ergebniß des circa 1 Stunde von Zell * Romrod, Station der Oberheff. Bahnen, ent­fernt gelegenen Buchhölzerteichs ca. 20 Centner Karpfen und

1 Centner Hechte soll im Submissionswege verkauft werden.

Angebote auf das ganze Ergebniß oder Theile desselben sind bis zum 10. October, Vorm. 11 Uhr, schrift­lich , mit entsprechend«! Aufschrift versehen, bei der unterzeichneten Ober« försterei einzureichen.

Romrod, den 23. September 1895. Gr. Hessische Oberförsterei Romrod. ________Schlotterer. 7901

Holz-Lieferung.

Die Lieferung des Holz - Bedarfs unserer Gruben für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Decemder 1896 soll im Wege der öffentlichen Sub* Mission vergeben werden.

Die Lieferungsbedingungen können auf unserem Bureau dahier eingesehen und auch von uns bezogen werden.

Offerten sind in verschlossenen, mit der AufschriftHolzlieferung" ver­sehenen Couverts bis spätestens den 30. d. M., Nachmittags 2% Uhr, bei uns einzureichen. 7868

Weilburg, 23. Septbr. 1895. Krupp sche Bergverwaltung.

Mittwoch den 25. Sept. I I.,

Nachmittags 2 Uhr, im .Adler" zu Gießen versteigere ich öffentlich gegen Baarzahlung voraussicht­lich bestimmt

1 russisches Billard, 1 Bett und dio.

Mobilien zur häutl chen Einrichtung. 7896 Sugel, Gerichlsoollzieher.

7908] Ein feiner Petro leuM'LÜstre zu verkaufen.

Liedigfiratze 17, Parterre.

Submission.

Für die Großh. neuen Kliniken in Gießen soll die Lieferung nach­benannter Products auf dem öffent­lichen Submissionswege vergeben werden und zwar:

20 Ctr. Aepfeln,

600 gute Speisekartoffeln (500 Ctr. magnum-bonum, 100 Ctr. Spätrosa),

20 Ctr. Kartoffeln, sogenannte

Mäuschen,

10 untererdigeKohlraben,

2 obererdige Kohlraben,

8 Zwiebeln,

2 rothe Rüben,

2 Meerrettig,

10 Gelberüben,

40 Weißkraut,

150 Stück Rothkraut,

400 Wirsing,

200 Lauch,

350 Sellerie.

Die Lieferungsbedingungen können auf dem Verwaltungsbüreau der neuen Kliniken an den Wochentagen, Nach­mittags von 35 Uhr, eingesehen werden.

Offerten sind verschlossen, mit ent­sprechender Aufschrift versehen, bis zum

Samstag, 5. October 1895, Mittags 12 Uhr,

auf dem oben erwähnten Büreau einzureichen.

Zuschlag ersolgt am 11. Ok­tober 1895.

Gießen, den 18. September 1895. Gr. Verwaltungs-Direction der neuen

Kliniken. 7771

GrOberhkMtEisknbahuen

Die zur Herstellung einer Drehscheibe für die neue Werkstätten-Anlage erforder­lichen Maurer-, Steiuhauer- und Pstasterarbeiten sollen an einen Unter­nehmer vergeben werden.

Zeichnung, Arbetts* und Lieferungs- oerzeichniß, sowie Bedingungen können auf dem BaubÜreau am Riegelpfad ein- gesehen werden, woselbst auch die An­gebote bis Freitag den 27. d. Mts., Vor­mittags 10 Uhr. einzureichen sind.

Gießen, den 21. September 1895.

LanggLsser, 7850 Elfenbahnbauassessor.

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