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-d- Mendorf a. d. Lda., 23. Juli.
zu bezahlen, ebenso städtische verfügbare Mittel einzelner gegen mäßige Zinsen dankbar
FriedeoSubuugeu Einberufenen der Hebungen ihrer Männer,
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lo-niz Mstheit in U Konten. Doch gar i
400
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Paar, bedeutenderen
für das ganze Jahr sogleich Gesälle und Holzsteiggelder- Bürger wurden als Anlehen angenommen.
•* Die Frauen der -u sind berechtigt, schon während
ist ungefähr folgendes: Rindvieh Pferde Schweine Schafe Ziegen
Nutzgeflügel: Stämme
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Tauben
etwa drei Tage nach Beginn derselben, die Unterstützung in Empfang zu nehmen, jedoch nur, was fast immer ver« säumt wird, unter Vorlegung folgender gesetzlich vorgeschriebenen Papiere: Militärpaß, Gestellungsbefehl, HeirathS- urkunde, Impfschein der Kinder und Atteste sür unterstützungS- berechtigte Verwandte. Formulare für diese Anmeldungen werden kostenfrei auSgehändigt.
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Hühner „
Gieße«, den 24. Juli 1896.
•• Nene» Theater. Heber das heute Mittwoch Abend zur Aufführung kommende Schauspiel „Else vom Erlenho f" schreibt daS „Leipziger Tageblatt" u. A.: „DaS Dolksstück „Die Else vom Erlenhof" von Siegfried Conrad Staack fand bei seiner ersten Aufsührung an unserer Bühne eine recht freundliche Ausnahme; die Darsteller wurden nach allen Act- fchlüsien hervorgerusen. DaS Stück zeugt von Bühnen- gewandtheit und der Ton volksthümlicher Naivität ist darin oft glücklich getroffen. Der Berfasier, seines Zeichens Theater- director, weiß die scenischen Wirkungen geschickt herauSzu- arbeiten, sowohl waS die äußeren Knalleffecte betrifft, als auch die Rührungen, indem er über grelle Conflicte einen milden Schimmer der Versöhnung breitet, so daß sie am Schluffe sich in Wohlgefallen auflösen. Wer die Bühne und daS große Publikum kennt, der weiß, daß ihm solche Versöhnungen willkommen sind, und daß es lieber sehen würde, wenn Romeo und Julia mit einander Hochzeit feierten, als daß sie im Erbbcgräbniß der Capulet sich vergiften."
** WohlthatigkeitS - Eonceri In Steins Garten veranstaltet unsere RegimentS-Musik am Donnerstag Abend ein großes Extra-Concert zum Besten des Invaliden- dank (einem WohltdätigkeitS-Jnstitut zum Besten von Militär- invaliden, deren Wittwen und Waisen). Das von Herrn Musikdirektor Krauße gewählte reichhaltige Programm verbürgt einen genußreichen Abend.
** Hochinteressante Vorführungen werden in den nächsten Tagen in Gießen durch Herrn Dr. Emil Kindler vcr- anstaltet werden. ES handelt sich im vorliegenden Falle um die berühmten Momentaufnahmen, welche Otto mar Anschütz im Auftrage deö Kriegs- und land- wirthschaftlichen Ministeriums machte. Die Bilder, welche durch einen eigenartigen, von Siemens u. Halske construirten Apparat in einer enormen Größe gezeigt werden sollen, lasten uns in die Thierseele blicken und zeigen Bewegungen von lebenden Wesen, die daS menschliche Auge bis jetzt nicht beobachten konnte. Schon der Herr CultuS- miuifter hat in dem preußischen Abgeordnetenhause auf die Meisterwerke seiner Zeit hingewiesen und als im März d. I. die Schöpfungen von Anschütz durch ProjectionS - Dortrage der Oeffentiichkeit zugänglich gemacht werden sollten, stellte man zu diesem Zwecke den SltzungSsaal deS alten Reichs- tagSgebäudeS unentgeltlich zur Verfügung. Zu den ersten
boten werden.
** Lebensmittel-Preise Ende Juni 1895. Nach einer Zusammenstellung der Großh. Centralstelle für die Landes» statistik kosteten:
In der Abtheilung Maschinen stellen deutschen Firmen für landw. Maschinen und Geräthe auS, die Maschinen werden auf der Ausstellung einen Raum von
co. 2400 Quadratmetern einnehmen.
Besondere Anziehungskraft dürften auch die Abteilungen Fischzucht und Forstwirtschaft gewähren, die erstere lst in dem Souterrain der Stadtknabenschule untergebracht und wird auS den verschiedensten Gegenden deS Landes beschickt werden.
Die Bienenausstellung verdient weiterhin ganz besonders hervorgehoben zu werden, wird sie doch nicht weniger als 60 bis 70 lebende Völker aufweisen, eine Anzahl, die aus einheimischen Bienenausstellungen wohl selten oder nie gesehen worden ist. Auch die Producte und Geräthe in dieser Abteilung werden wichtig vertreten sein und wohl die ganze erste Etage der Aliceschule einnehmen.
Der Gießener Thierschutzverein wird eine sehr umfangreiche EollectionSauSstellung in besonderen Räumen veranstalten.
Die Abtheilung Producte des Pflanzenbaues laßt ein abschließendes Urtheil noch nicht zu, die Anmeldungen find hier noch nicht abgeschloffen, wir werden aber in der Annahme nicht fehl gehen, daß gerade diese Abtheilung einen ganz besonderen Anziehungspunkt auf der Ausstellung bilden wird.
Demnächst werden wir in der Lage sein, auch die PreiS- richterliste für die Ausstellung zu veröffentlichen, sowie daS Programm.
An Ehrenpreisen sind nachträglich noch gestiftet: einer von Sr. Erlaucht dem Grafen Solms-Rödelheim,
„ „ der Spar- und Leihkaffe in Gießen und
„ „ dem landw. Bezirksverein Lauterbach,
eine ganze Reihe von Ehrenpreisen steht noch in sicherer Aussicht. ____________
Bismarck ließ ,'durch die „Times" da« Angebot eine- ge- Helmen Vertrags veröffentlichen, daS ihm Napoleon 186b gemacht Hai. Napoleon wollte danach den Preußen mit 300,000 Mann gegen Oesterreich beistehen, wenn ihm Belgien und Luxemburg dafür überlaffen würde. Diese Enthüllung ist für Napoleon ein Stoß ins Herz und in daS Lager der Neutralen, der Oesterreicher, der Holländer, der Belgier und Engländer, muß sie wie eine Bombe eingeschlagen haben.
Zur landwirthschaftlichen Ausstellung in Gießen
vom 19. bis 22. September 1895.
Wir erfahren von der Geschäftsstelle der landwirthschaftlichen Ausstellung in Gießen, daß nunmehr die Anmeldung für die landw. Ausstellung bis auf die Gruppe HI, Produkte de» Pflanzenbaues, definitiv geschloffen ist.
Die Anmeldung hat in vielen Gruppen einen so außerordentlichen Umfang angenommen, wie vorher kaum zu erwarten war. Da» Bild, daS die Ausstellung bieten wird,
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Die Bienen
Besuchern zählten Mitglieder unseres. Kaiserhauses. W>r | , „ nochmals auf die m Gießen beabsichtigten Vorträge und Vorführungen, die alle Schichten der Bevölkerung inter-
Bekanntlich stellt der deutsche Ruder- verbaud dem auch die Gießener Ruder-GeseMchaft als Mtt- glied 'angehört, besondere Anforderungen an die QuaUfication L -ur Teilnahme an den Wettfahrten berechtigten Ruderer. Die Allgemeinen Wettfahrtbestimmungen- stellen bezüsttch der Amateur-Eigenschaft ganz genaue Normen auf besorer» schließen sie Denjenigen aus, welcher als ArbMer se nu 9rbenSunterhalt lediglich durch feiner Hande Arbeit oerbient. Gegen diese Norm verstoßen zu haben, wird dem Frcmkfur er Ruder-Club in einem Protest zum Vorwurf gemacht, welcher dem Regatta-Ausschuß mit den nöthigen amtlichen Belegen versehen seitens eine- der betheiligten Vereine zugegangen ist. Diese Angelegenheit beschäftigte schon das Mannheimer Regatta-Comite und zog den Ausschluß der bemängelten Mannschaft von dem gemeldeten Rennen am Ic^te" ®on?!t°9 narf; sich. Ein Gleiches dürfte der gemeldeten Mannschaft auch hier in Gießen passiren. Die Angelegenheit wird außer- dem dem deutschen Ruder-Ausschuß, der höchsten Instanz für rudersportliche Streitigkeiten in Deutschland, unterbreitet werden und voraussichtlich die Suspendtrung des Frankfurter Ruder-ClubS aus dem deutschen Verband nach sich ziehen.
♦* Reunion der Gießener Rndergesellschast. Im Anschluß an die kommenden Sonntag stattfindende Regatta vereinigen sich die Ruderer mit ihren Damen und Gästen -Sonntag Abend 8V2 Uhr in SteinS Garten. Die Inhaber von reser- Bitten Platzkarten, forote auch Nichlmitgli-d-r haben Zutritt zu der Festlichkeit.
** Radfahrersport. Carl Duill wird. am Sonntag in Darmstadt um die Meisterschaft Heffens starten. Seine Concurrenten find u.Ä. Opel-RüffelSheim, Haun-Darmstadt, Herdy Klein-Steinheim.
*• Landwirthschaftliche Ausstelluug. Unter den Veranstaltungen, welche gelegentlich der Landwirthschaftlichen Ausstellung geboten werden, ist auch das Braten eines ganzen Ochsen am Spieße vorgesehen.
*» Auf einer Kavallerie Uebungsreise begriffen, traf gestern ein aus Offizieren der berittenen Truppen der 21. und 22. Division (6. Ulanen, 5. Dragoner, 13. und 14. Husaren, 27. Artillerie) bestehendes starkes Detachement hier ein und nahm im „Einhorn" Quartier. Die Reise wurde heute früh nach Frankfurt fortgesetzt.
** Die allgemeine Volkszählung findet im ganzen deutschen Reiche bekanntlich alle fünf Jahre statt und zwar jedeSmal am 1. Deeember. Da nun in diesem Jahre der 1. Deeember auf einen Sonntag fällt, hat der BundeSrath beschloffen, daß die Volkszählung diesmal am Montag, den 2. Deeember, abgehalten werden soll.
** Statistisches vom Turnfest. Die el ec irische Beleuchtung des Fe st Platzes und der Hallen umfaßte 32 Bogenlampen von je 1000 Normalkerzen Leuchtkraft und 8 eleetrischen Glühlampen. Die den electrischen Strom erzeugende Dynamomaschine wurde durch eine Lokomobile von I 30 Pferdestärken betrieben. — Für die Zwecke der Gaß- beleuchtung vieler Nebenräume und der Illuminationen, welche zugleich als Nothbeleuchtung dienten, sowie für die in alle Hallen ausgedehnte Wafferversorgnng waren etwa 1000 m Rohrleitungen erforderlich. Die Gaseinrichtung umfaßte 42 Leuchtflammen, die vier Jlluminationskörper zählten einige Tausend kleinere Flammen. — Die Wafferleitung versorgte sämmtliche Hallen durch 21 Zapfstellen mit 31 Ausgüssen und Abflüssen mit Wasser. Dec durch das Fest selbst veranlaßte Mehrverbrauch an Quellwaffer betrug im Ganzen 1000 cbm, die bei der Nachfeier benöthigte Füllung des Luftballons erforderte 750 cbm Gas, welche in der kurzen zur Verfügung gewesenen Zeit von 21/2 Stunden mittelst besonderer Zuleitung und verstärkten Drucks eingesüllt werden mußten. — Außerdem brannten noch neun Petroleumlaternen und zahlreiche Lampen in den kleineren Diensträumen. Im Ganzen für diesen vorübergehenden Gebrauch ein umsangreiches Stück Jnstallationsarbeit, mit dessen dauerndem Besitz mancher Gemeinde gedient gewesen wäre.
** Vom deutschen Turutag in Eßlingen. In den Vorstand der deutschen Turnerschaft wurden gewählt zum 1. Vorsitzenden Or. Ferd. Götz-Leipzig, zum Geschäftsführer Prof. Dr. Rühl-Stettin, zu Beisitzern die Herren Prof. Dr. Keßler-Stuttgart, Dr. Schmidt-Bonn, Kaufmann Hoppe-Berlin.
** Bor 25 Jahren. Mit der Bitte um Cigarren und Wein zur Vertheilung an die täglich in Stärke von ca. 20 000 Mann den Bahnhof Gießen berührenden, nach Frankreich ziehenden Truppen wandte sich am 25. Juli 1870 der damalige Etappencommandant v. Randow an die Einwohnerschaft Gießens. — Zwei Tage vorher hatte sich ein SanitätscorpS gebildet, dessen Mitglieder sich theilweise der Vertheilung der obenbezeichneten Liebesgaben an die Truppen unterzogen. — In Ansehung der außerordentlichen an die Stadtkaffe zu stellenden Anforderungen und um zu vermeiden, daß die Gemeinde Gießen unter ungünstigen Bedingungen Geld leihen ober außerordentliche Steuern auß- schreiben müßte, wandte sich Bürgermeister Vogt an den Gemeinsinn der Bürger mit der Bitte, die Communalsteuern
♦♦P.A. 25jährige Erinuernugkseier an 1870, zugleich Der-^ bandSfeft der Krregerkameradschaft „Hassia" in Darmstadt. Das Präsidium der .Hassia" theilt nnS mit, daß ©eine Majestät der Kaiser angeordnet hat, die Veteranen und cbcmaltgen Soldaten zu ben Erinnerung» -.-rlich- teiten an 1870 aus den Eisenbahnen zu ermäßigten Fahrpreisen - also aus Militärkarten — zu desärderu. Al» L-gi-imalion haben B-teranen (Kombattanten und Nichl- combattantens da« Besitzzeugniß ihrer KnegS-Denkmünze, di- anderen früheren Soldaten ihren Milttarpaß vorzuwets-n. Dem Präsidium der „Hassia« ist hierbei besonders er,reust», daß die Allerhöchst angeordnete Bergünsttgung nicht nur den Mitgliedern der „Hasfia«, sondern allen Veteranen und ge- dienten Soldaten überhaupt zugute kommt.
** haufireu mit Bäumen, Sämereien re. Mancher ©arten« liebhaber, welcher von Hausirem schon über» Ohr gehauen wurde, wird sich freuen zu hören, daß die GewerbeordnungS- Commission des Reichstags bet Berathung der Novelle zum Gewerbegesetz in dem Artikel 9, der die Gegenstände aufführt, die vom Ankauf oder Feilbi eien im Umhrrztehe« auSgeschloffen find, auch „Bäume aller Art, Sträucher, Sämereien, Blumenzwiebeln, Schnitt- und Wurzelreben und Futtermittel" inbegriffen hat. Es ist eine bekannte That- sache, daß die auf dem Wege des HaufirhavdelS abgesetzten Bäume und Sämereien in den wenigsten Fällen der Anforderung in Bezug auf Echtheit und Güte entsprechen. Auch die von Zeit tu Zstt in größeren Städten stattfindenben Auktionen mit Pflanzen, besonders Obstgehölzen, sollten ver-
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zücht er-Versammlnng dahier am vorigen Sonntag war trotz deS ungünstigen Wetters gut besucht, und es bildete sich ein Bienenzüchter-Verein „Lumdathal" mit vorläufig 21 Mitgliedern. Als Präsident wurde Herr Lehrer Luzius« Kesselbach bestimmt. Derselbe hält nächsten Sonntag Nachmittags 3 Uhr in der Otto'schen Wirthschaft dahier einen weiteren Vortrag über Bienenzucht, bei welcher Gelegenheit noch mehr Beitrittserklärungen zu dem neuen Verein erfolgen werden.
n. Fauerbach bei Friedberg, 22. Juli. Gestern wurde hier in der Sang'schen Wirthschaft eine vom christlich.sozialen Verein einberufene Versammlung abgehalten. Herr Pfarrer Bernbeck von Staden entwickelte die Hauptpunkte de» Programms der Partei und sprach dann in eingehender Weise über den Antrag Kanitz, von dessen Annahme er für die darniederliegende Landwirthschaft Bcfferung erhofft. Dir an den Vortrag sich anschließende sehr lebhafte DiScussis, zeigte, daß die Anwesenden mit den Ausführungen deS Vor» tragenden emberftanan waren.
K. Ranstadt, 22. Juli. Heute Nachmittag gegen 3 Uhr zog ein sehr schweres Gewitter über unfern Ort, welches sich durch seine starken elektrischen Entladungen sehr bemerkbar machte. Es schlug in die Kirche, richtete aber nur geringen Schaden an, da eß ein kalter Schlag war. Ein Kornhaufen auf dem Felde wurde getroffen, derselbe brannte nieder.
H. Aus dem Horloffthale, 23. Juli. Heute Nachmittag 2 Uhr ging ein heftiges Unwetter über unsere Gegend. Der Blitz schlug mehrere Male in einzeln siebende Säume; wolkenbruchartiger Regen folgte den gewaltigen Donner* schlügen. Da wir feit Samstag leichtere Regengüsse haben, ist dem Feuchtigkeitsmangel einstweilen gesteuert, aber tief eingedrungen ist der Regen noch nicht. Diesmal hat eß Falb mit feinen Prophezeihungen wirklich getroffen, er sagte auf den 20. Juli Regen und Gewitter an, was sich auch bewahrheitet hat.
-r- Merkenfritz, 23. Juli. Wenn guteß Obst in den warmen Thälern und geschützten Lagen gedeiht, fo ist eS kein Kunststück, hübsche Erträge zu erzielen und darüber zu berichten. Wenn aber in unserer Gegend noch ganz gut Kirschen gedeihen und gut bezahlt werden, ist dies eine i Thatsache, die den wenigsten Lesern deS „Gießener Anzeigers" bekannt sein dürfte. Die Kirschenversteigerung an unserer großen Staatsstraße hat aber die Richtigkeit unserer obigen Mittheilung vollständig bestätigt. Nicht weniger ol* 10 biß 12 hiesige Drtßbürger haben sich Kirschbäume ersteigert und wenn diese auch nicht sehr voll hängen, fo macht baß erste Obst den Kindern doch eine überaus große Freude unb sie betheiligen sich mit Jubel an der mühfeligen unb nicht gefahrlosen Arbeit beß EinsarnmelnS und Ab« machens. Auch in den Gemarkungen Gebern, Burkhards, Eschenrod, Schotten, Rainrod unb EichelSborf, welche von der großen Straße durchschnitten werben, hat eß Kirschen gegeben, welche von ben Einwohnern eifrig gesteigert worben sind. Daß die genannten Gemarkungen im bichtesten VogelS I berge liegen, lehrt ein Blick aus bie Lanbkarte. Um so
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Mer großer
Dchsenfleisch per Pfund
Rindfleisch per Pfund
Kalbfleisch | per Pfund 1
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Hammelfleisch | per Pfund
Gemischtes Brod___
Roggen-
Butter per Pfund ;
Milch
1 Liter___
Eier
1 Stück ll
Städte mit Ociroi
10
91—102
18
Darmstadt
76
70
76
66
70
11,5
5-6
Mainz
72
63
70
79
55
11.5
10,5
95-103
18
5-6
Offenbach
76
66
76
70
70
12
10
110-120
21
5-8
Worms
74
70
76
64
68
10,5
9,5
100-110
19
5—7
Gießen
72
65
63
65
65
10,5
9,5
77— 88
18
5-6
Städte ohne
Octrot
19
Lingen
75
65
60
70
60
12
11
85- 98
5-7
Bensheim Alzey
1 70
64
70
60
60
12
9,5
85- 90
17
5—6
68
64
65
60
60
16
10
84- 95
17
5—6
Friedberg
75
70
70
52
65
12
11
85— 90
18
5-7
Alsfeld ~
65
57
70
55
—
12 5
10
95-100
16
6
Lauterbach
| 64
64
60
60
55
13
10
100
16
5


