Ausgabe 
25.5.1895 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Handlungsgehilfen weiter zu kräftigen, um mit Erfolg bessere Löhne und kürzere Arbeitszeit zu erringen. Zn allen be­deutenderen Städten Deutschlands werden in nächster Zeit ebensalls gröbere Versammlungen zum gleichen Zwecke ver» anftaltet werden. Dte Rede Liebknechts soll gedruckt und als AgüationSmittel unter den HandlungSgehUfev Deutschlands vertheilt werden.

Antwerpen, 23. Mat. DaS zur Theilnahme au den Kieler Festlichkeiten besttmmie italienische Kriegsschiff Umberto" ist gestern hier eingetroffen.

velgrab, 23. Mai. Zwei Kaufleute aus Semeu- dria wurden bet einem JagdaoSfluge von dem berüchtigten Heidukeuführer Nika gefangen genommen.

NetWork, 23. Mat. Der französische DampserGaS» cogne" ist gestern Abend mit dreitägiger Verspätung hier eiugetroffen. Zwei Schleppdampfer mußten dem Schiffe entgegenfahren, um dasselbe wegen seiner auf der Reise erlittenen bedeutenden Beschädigungen in den Hafen zu bringen.

CocaU* nnö provinskllCf.

Gießen, den 24. Mai 1895.

* Ehrung für Dr. Ludwig Bamberger. Die juristische Facultät unserer Universität hat dem ehemaligen Reichstags» abgeordneten Dr. Ludwig Bamberger, welcher am 24. Mat 1845 bei derselben promovirte, anläßlich dieses 5«>jährtgen Jubiläums das Doctordiplom erneuert und dieses Diplom gleichzeitig mit einer Glückwunschtafel an den Jubilar »ach Berlin übersandt.

Militärisches. Der Commandeur des 11. Armee» Corps, General der Infanterie Freiherr v. Wittich, Exc., der Commandeur der 25. (Großh. Hessischen) Division, General Freiherr v. Goßler, Exc. und der Chef des Generalstabes Oberst Bock v.Pollach nebst Adjutanten find gestern Abend zur Jnfpection des Kaiser.WilhelM'RegimentS hier angekommen und haben im Hotel Kühne Absteigquartier genommen.

* Octroi bett. Nach

bem Jahresbericht deS

Octrot»

inspector» Jost pro 1894/95 beträgt:

A. bad Octroieinkomrnen ber Stabt Gießen:

in 1893/94

in 1894/95

Mk.

Pf«.

Mk.

Pfg-

1) für Schlachtvieh

32,990

21

30,667

65

2) Fleisch u. Wilbpret

4020

01

4894

61

3) Brennmaterial

26,908

33

28,245

90

4) Mehl :c.

27,839

57

28,749

18

5) Getränke

26,656

93

26,881

71

Zusammen

118,415

05

119,439

05

118,415

05

daher in 1894/95 mehr

: 1,024

B. die Rückvergütungen

betragen:

1) für Schlachtvieh

521

52

612

99

2) Brennmaterial

162

91

670

19

3) Mehl rc.

13,591

88

14,576

97

4) Getränke

3883

10

4188

15

5) an baS Militär

2750

83

2834

65

Zusammen

20,910

24

22,882

20,910

95

24

daher in 1894/95 mehr 1972

71

C. Abschluß:

Bon dem Einkommen

118,415

05

119,439

05

die Rückvergütungen ab

20,910

24

22,882

95

bleibt Einkommen

97,504

81

96,556

97,504

10

81

daher in 1894/95 weniger 948 71

** Courertveretu. DaS Loncertjahr 1894/95 schließt diesmal nicht, wie üblich, mit einem Oratorium, sondern, weil ein größeres Chorwerk weltlichen Inhalts schon im Januar dsS. IS. zur Aufführung gelangt ist, mit Liedern, Duetten und kleineren Chorgesängen, unter Mitwirkung eines Pianisten. ES ist dem Vereinsvorstande gelungen, eine ganz hervorragende Sängerin tn Fräulein Johanna Nathan aus Frankfurt zu diesem Concerte zu gewinnen. Dieselbe, eine Schülerin Julius Stockhausen-, erregte bekanntlich schon im vorigen Jahre bet dem mtttelrheiutschen Musik» feste in Darmstadt berechtigtes Aufsehen und wird auch auf dem diesjährigen ntederrhetntschen Musiksefte zu Pfingsten in Köln unter den Solisten zu den ersten gehören. Die Herren Adolf Müller und Gisbert Enzian find un- liebe bekannte Künstler, die im Verein mit Frl. Nathan und dem akademischen Gesangverein unS einen genußreichen Abend am Mittwoch den 2 9. Mat zu verschaffen bestrebt setn werden. Herr Musikdirector Enzian hat sich übrigens entschloffen, an Stelle der bereits angekündigten 32 Variationen von Beethoven drei kleinere Stücke von Liszt, de Haan und Chopin, als dem Character des ganzen Programms ange» meffener, zu spielen. Anfang und Schluß des ConcerteS werden die lieblicheFrühlingsbotschaft" von Gade und das characteristischeZigeunerleben" von Schumann bilden.

* Der gestrige HimmelsshrMag wurde zu Ausflügen in die nähere und weitere Umgebung Gießens ausgiebig benutzt, da diesmal, im Gegensatz zu früheren Jahren, schönes Wetter herrschte. In erster Linie nahm der Stadtwald eine große Menge Ausflügler auf, die schon am frühesten Morgen, ehe die Sonne sich zu zeigen wagte, hinauSgewandert waren, die in diesem Jahre von der Natur reichlich gespendeten lieblichen Maiglöckchen wanderten, zu vielen hundert Sträußchen ver» einigt, im Laufe des Tages in die Stadt und der Wald» meister, der ja hier in Maffen wächst, wurde in gewaltigen Bündeln heimgetragen. Die fliegenden Dirthschaften hatten am Morgen besonder- starken Zuspruch, aber auch Schiffenberg, Forstgarten, Annerod usw. waren säst den ganzen Tag über von stärkung-bedürftigen Au-flüglern stark besetzt. Ueber den Oberwald, Lumpenmaun-brunnen und deffen Umgebung

ging gegen 4 Uhr Nachmittags eia heftiger Regen nieder, während die näher gelegenen Walddiftricte wie die Stadt selbst von einem Sieg nur etter völlig verschont blieben.

Lab Nauheim. 22. Mai.In entscheidender Stunde", Drama in einem Act von Wilhelm Wagner (Bad-Nauheim) gelaugt Freitag den 31. Mai im Kurtheater zu Bad Nauheim zur Erstaufführung. Da- Stück spielt in einem Badeort, ist außerordentlich spannend und voll er» greifender Liebe-Poesie. Von dem noch jugendlichen Ver- faffer kommt ferner in allernächster Zeit ein größere- SchauspielVerirrte Liebe" in Leipzig und Berlin zur Aufführung. Wilhelm Wagner hat vor drei Jahren auch da- bekannte und oft aufgeführte LustspielHerz» fehler" geschrieben. Den intereffanten Gegenstand, den da- Drama behandelt, hat der Autor vor zwei Jahren unter dem TitelIn Nauheim- größter Stunde" al- Erzählung veröffentlicht und stand dieselbe auch im April 1894 im Gießener Anzeiger."

-o- Blofeld, 23. Mai. Vorn herrlichsten Maiwetter be­günstigt, strömen die Bewohner de- Nidda» und Horloff» thale- soeben zu Hunderten nach dem schönen Walde, wo der bekannte uralte FelSder wilden Frauen Gestühl" liegt, um das Himmelfahrt» und Maifest zu feiern. Die fünf­tägige Regen» und Kälteperiode vom 15. bis 20. df-. Mts. hat in unserer Gegend nicht da- Geringste geschadet, dagegen aber viel genützt, denn die Maikäferplage nahm rasch ein Ende, die große Trockenheit wurde gründlich beseitigt, und daS zu rasche Borwachsen der Culturpflanzen wurde ver» zögert. Trotzdem, und obgleich das Winterwetter bis in den April hinein reichte, sind wir jetzt, in der letzten Mai» woche so weit, wie in normalen Jahren. In warmen Lagen ist der Roggen schon fast vollständig ausgewachsen, so daß sich bereits die ersten Ansätze zur Blüthe zeigen und der Luzerneklee ist so hoch und stark geworden, daß man ihn da und dort zu Heu gemäht hat. Wir werden auch wieder Obst erhalten, da angenommen werden darf, daß jetzt keine Nachtfröste mehr auftreten. Die späten Frühjahre find für unsere Gegend die zuttäglichsteu.

§ Grebe»hain, 21. Mai. Die bei den ersten Holz- Versteigerungen in hiesiger Oberförsterei erzielten hohen Preise hielten sich auch bei der heute abgehaltenen letzten Holzversteigerung. Der Raummeter Buchen-Scheitholz 1. Klaffe kostete Mk. 4.80 bis Mk. 5.20, 2. Klaffe Mk. 2.80 bis Mk. 3.20, Buchen »Knüppel der Raummeter 1. Klaffe Mark 3.80 bis Mk. 4.20, 2. Klaffe Mk. 2.40 bis Mk. 2.80. Sehr billig war Reisig, der Raummeter wurde zu 30 bis 50 Pf. versteigert. In Folge Jbeö Sturmes und Schnee» gestöberS am 18. Mai fiud viele Bäume im Oberwald ab» gebrochen ober der Erde entrissen usw., so daß die Holz» Hauer wieder längere Zeit Beschäftigung haben. Auch an den Chauffebäumen usw. hat der Sturm vielen Schaden un­gerichtet.

§ Ilbeshausen, 21. Mai. Im Oberwald war kürzlich ein Stoß Holz entwendet worden. Nach langem Forschen gelang es dem hiesigen Forstwart, daS Holz in Klein-Lüder (Kreis Fulda), etwa 7 Stunden von hier, zu entdecken- der Verdacht, das Holz aus so »eite Entfernung sortgeschafft zu haben, fällt aus einen JlbeShäuser Landwirth.

n. Altenstadt, 22. Mai. Im Nidderthal mußten in den letzten Tagen viele bereits ausgestellte Zuckerrüben» äcker umgepflügt und nochmals bestellt werden, da durch die gleich nach Ostern niedergegangenen Regen die Erdober» fläche so hart geworden war, daß die Keimchen der Pflänzchen nicht durchzubringen vermochten. Roggen lagert bereits vielfach.

§ AuS dem Ohmthal, 23. Mai. Wer dem herrlichen O h m t h a l mit seinen saftig grünen Wiesen in jetziger schöner Zeit seine Ausmerksamkeit schenkt, der wird in manchen Ge­markungen eine Zierde dieses schönen ThaleS ungern ver­missen, die Erlenbüsche und Erlenbäume, die den Flußlauf an den Ufern säumend von weithin erkennen ließen. Man hat sie auSgerodet, abgehauen, vertilgt. AuS welchem Grunde? AuS einem keineSsallS ihre Entfernung recht­fertigenden. Ob wirklich durch Busch und Baum am Fluß- ufer weniger GraSwuchs, als ohne dieselben erzielt wird, muß dahin gestellt bleiben. Daß aber dieselben außer ihrer Verschönerung deS ThaleS hohen wirthschastlichen Nutzen haben, kann nicht bezweifelt werden. Fast in jedem Jahre treten Ueberschwemmungen ein, bei denen daS reißend fließende Wasser an kahlen Ufern Verwüstungen anrichtet. Wo aber die Wurzeln von Busch und Baum die Ufer durch­wachsen haben, da bilden diese einen sehr widerstandsfähigen natürlichen Schutz gegen den Wafferanprall. Den Fischen bieten die bewurzelten Ufer einen sicheren Zufluchtsort gegen ihre Hauptfeinde: Fischotter und Fischreiher. Ueberhaupt ist ein mit Busch und Baum bestandener Flußlauf der Fisch­zucht förderlicher, als ein kahler. Schließlich finden sich im Busch» und selbst im Wurzelwerk der Flußufer vielfach die Nester sehr nützlicher Vögel. Gründe genug, Busch und Baum am Flußlauf nicht auSzuroden, sondern zu erhalten suchen. ES ist an der Zeit, daß die irrige Meinung, welche in der Entfernung deS Buschwerks vom Flußufer, wie auch der Hecke an sonst unfruchtbarem Orte einen Culturfott» schritt erblickt, beseitigt wird.

§ Hattmanovhala im (Vogelsberg), 21. Mai. AIS höchst seltenes Erlebniß kann mitgetheilt werden, daß heute ein hiesiger Landwirth, al» er einen Wagen Dünger auf einen Acker fahren wollte, in einem alten Hohlwege in der Nähe unseres OnS im Schnee stecken blieb. Der Schnee lag noch etwa ein Meter hoch. Nur mit Hilfe einiger Personen und Anwendung von Schippen und Hacken konnte daS Fuhr­werk herauSgeschafft werden.

~ -u- i1

Elberfeld, 21. Mai. Die Höhe des Leichtsinns zeigt folgender Fall: Ein Remscheider Specerrihändler hatte

, sich eine Büchse zur Erlegung von Spatzen geliehen. Ein Nachbar erklätte die Flinte für ein untaugliches Schießeisen und erbot sich, al- Zielscheibe für einen Probeschuß zu dienen, obwohl ihm der Händler einige Tage vorher auS Anlaß einer ähnlichen Erörterung bereits zur Probe einige Schrotkörner in die Wade gejagt hatte. Der Nachbar hielt fetn Bem zur HauSthüre hinaus und der Händler stellte sich in einigen Schritten Entfernung seitwärts am Hause auf, lud die Büchse mit einer Schrotpatrone und nahm den Holzschuh an dem herauSlugeuden Beine deS Nachbars aufs Korn. Als der Händler nicht gleich losdrückte, wurde der Nachbar neugierig und steckte seinen Kopf hinter dem Thürpfosten hervor. In diesem Augenblick ging der Schuß loS und dem Nachbar wurde ein Auge auS dem Kopfe gefchoffen. Jetzt hatte der Spaß ein Ende- der Nachbar zeigte den unglücklichen Schützen an und die Strafkammer verunheilte ihn zu einem Monat Gefängniß, betonte aber, der Ankläger habe durch seinen sträflichen Leichtsinn den schlimmen AuSgang selbst mit» verschuldet.

Schwerte, 22. Mai. Die Krone der Bi-marck- Eiche, die aus Anlaß des 80. Geburtstage- de- Alt-Reich-- kanzlerS gepflanzt wurde, ist in der vorletzten Nacht von ruchloser Hand abgebrochen worden, sodaß der Baum wohl eingehen wird. Auf die Ermittelung de- THLter- hat die Polizei eine Belohnung von 200 Mk. au-gesetzt.

Manchen, 22. Mai. Ein am HotelDeutscher Kaiser" befindlicher Balkon, welcher renovirt werben sollte, ist heute herabgestürzt. Ein Arbeiter unb ein vorüdergehenber Knabe würben getödtet, ein anberer Arbeiter erlitt schwere Ver­letzungen.

Manila, 22. Mai. Der spanische DampferSravina" ist gescheitert. 168 Personen find ertrunken. Einzelheiten fehlen noch.

Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Earl Loo- und I. M. Schulhof.

Bremen, 22. Mat. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Stuttgart, Kapitän D. Söhlen deck, vom 9iordd. Lloutz tn Bremen, nach Baltimore bestimmt, ist gestern 11 Uhr Bor» mittags wohlbehaUen tn Newyork angekommen.

Der Postdampfer ,NbvnUnb' der »Red Star Etat" in Nnt- werpen ist laut Telegramm am 22. Mat wohlbehalten in Nesw york angekommen.

Citeratur uwb Kauft

Bei eit» ein Bierteljahrhundert ist seit dm Tagen de» deutsch» französischen Kriege» verflossm, und um die Erinnerung an jme große Zett in den weitesten Kreisen wieder lebmdig zu machm, um iu<g der inzwischen herangewachsenen neuen Gmeralton ein getreue» Bild jme» welthistorischen Kampfe» zu bieten, erscheint soedm in einer neuen, einer JublläumSauSaabe, ein Werk, da» erstmal» während bet KriegSereigntffe selbst entstand unb damal» eine geradezu enorme Verbreitung gesunden hat. ES ist dies die tn erster Auflage tm Berlage von Hermann Schönlein erschienene 31«#tirte Go» schichte Hi Krieges von 1870 71, welche« letzt von der Union Deutsche VerlagSgesellschast in Stuttgart neu herau-geaeben wird ftn 30 Heften zu nur je 25 Pfennig). Da» hervorragende Werk ist nach dem Stande der heutig.n Geschichtsforschung durchgesehen unb ergänzt, die zahlreichen Illustrationen und beigegebenen Karten stehen durchaus auf der Höhe der moderner Technik unb so können wir, angesichts des so Überau» billigen Preise», die Anschaffung Jedermann auf da» Angelegentlichste empfehlen.

2CM>lid? Anzeigen -er Stadt Gietzen.

Eraugelifche Bemeiibt.

Gottesdienst.

Sonntag den 26. Mai Exaudi.

I« der «tadttirche.

vormittags S>/, Uhr: Pfarrer Schlosser.

vormittag» 11 Uhr: Kinderkirche. Pfarrer Schlosser.

Nachmittag» 2*/i Uhr: Pfarroerwalter Dr. Grein.

Am zweiten Psingstfeiertag sinket Beichte und heil- Abendmahl für Matthau»- und MareuSgemetnde gemeinsam statt. Die daran theilnehmen wollen, werden gebeten, sich vorher bei den Pfarrern ihrer Gemeinde anzumelden.

Vormittag« 71/* Uhr: Iraner Din^eldey.

vormittag» 9Ve Uhr: Pfarrer Dr. Naumann

vormittag» ll Uhr: Kinderkirche der Luka-gemeinde- Pfarrer Dinge ldey.

Die Neuconftrmitten au» der Johanne»gemeinde werden ge­beten, am Sonntag nach dem vonntttag-aotte-dtenst, 11 Uhr, in dem Confirmanbenfaol sich zu versammeln. Pfarrer Dr. Nauman».

Am 1. Psingstfeiertag wird Beichte und heil- Abendmahl ge­halten gemeinsam für die Luca»» und JohanneSgerneinde.

Am 1. Psingstfeiertag wird eine Eollecte erhoben für die hessische Lutherstiftung, am 2. Pfingstfeiettag für die Armen

Der nächste KindergotteSdienst für die JohanneSgemeinde bubet statt am 2. Pfingstfeiettage, vormittag« 11 Uhr, die Vorbereitung dazu am Freitag, 31. Mai, Nachmittags 8 Uhr-

Katholische Gemeinde.

Sonntag, den 26. Mai 6. Sonntag nach Ostern

Samstag:

Nachmittag« um 4*/i Uhr und Abend» um 8 Uhr Gelegenheit zur hl- Beichte-

Sonntag:

vormittag» von 6Vi Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte;

, um 6»/i Uhr erste hl. Meffe;

, um 7/i Uhr AuStheiluna der hl. Eommunton;

, um 8 Uhr zweite hl- Meffe;

um 91, Uhr Hochamt mit Predigt;

Nachmittag» um 2 Uhr bhristenlehre; darauf Andacht.

Dienstag unb Freitag Abend um 6'/, Uhr ist Maiandacht-

esotttiiMenft in der Synagoge.

Samstag, den 25- Mai.

Vorabend 7* Ubr, Morgen« 8* Uhr, Nachmittag» 4* Uhr, Sabbatbaußgang 9* Uhr.

Bereits fckr jüdische Geschichte Literatur r Wetzsteingasie 8, Nachmittag» 8 Uhr. «ä

Varfebr, £anö» und volkAwirths<haft.

- Ochsen-««» SchweineM«r1t |« Gieße«. Der Ochse» r markt am Mittwoch dmi schwach befahren, e» mochten ca. 60 bi»