Ausgabe 
25.1.1895 Erstes Blatt
 
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ist die vortheilhafteste Barter, da s . Pfd. Laureol I Pfd. Butter er-

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in Frankfurt a. M. bei Herrn M. M Rapp, Fahrgasse 93.

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Alleinige Verkaufsstelle in Giessen bei Herrn J. M. Schulhof.

befördernd* s Naturfett und für magenschwachc Personen sehr empfehl .newerth.

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Für die vielen und herzlichen Beweise von Theilnahme an dem mich betroffenen

schweren Verlust spreche ich hiermit meinen tiefgefühlten Dank aus.

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Giessen, den 24. Januar 1895.

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3°/o Portugiesen

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162.451 Oesterr. Crcdtt-Actten

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Anstich Freitag Abend.

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3Vi°/o Deutsche RetchSanl.

3°/o Preutz. ConsotS

31/gO/o Gr. Hessische Obi.

4% Stadt Darmstadt 0. 1891.

4% Worms unk. b. 1901

3% Oesterr. StaatSbabn v. 1885 3o/o Jtal. staatsgar. Ltsenb.

90.4114°/o Etsenb. Rentenb. Obi.

63.101 5o/o Buderus Obi.

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Ohbectte«' K. Scheyda. Drick enb Verla« ber vrühl'schen Druckerei (Fr. <br. Bteifd)) ia Rechen

Zre öfntißc Kummer umfaßt 6 Seiki»

Die im Sommer 1894 geschaffene Einrichtung eines Omnibuwerkehrs in unserer | Stadt wurde damals von der Bevölkerung Giessens sympathisch begrüsst; man erblickt ein! diesem Unternehmen ein Zeichen des sich hebenden Verkehrs und des Emporblühens

Stadt. In anderen Städten wies man darauf hin, dass hier gemeinnütziger Sinn mocht habe, ein Institut ins Leben zu rufen, das in hohem Masse geeignet sei, der der Stadt zu dienen.

Betriebs nothwendig wird.

Wir waren verpflichtet, diese Thatsache der Generalversammlung zu unterbreiten und diese hat einstimmig beschlossen, dass vorerst das Unternehmen, ohne eine Ein­schränkung des Betriebs, aufrecht zu erhalten, dass aber an unsere Mitbürger der Appell zu richten sei, noch mehr als seither beizutragen, dass es ermöglicht werde, die Existenz des Omnibusverkehrs dauernd zu sichern. Aufforderung zum Eintritt in unsere Genossenschaft und zur Zeichnung von Beiträgen soll erfolgen. Bezügliche Listen werden in den nächsten Tagen in Umlauf kommen.

Mitbürger! Wir richten an Euch die Bitte, unser Unternehmen kräftig zu unterstützen und uns hierdurch seine Erhaltung zu ermöglichen. Nur von Eurer Opferwilligkeit hängt es ab, ob ein Institut, das Giessen vor anderen Städten gleicher Grösse auszeichnet, das gewiss das Ansehen unserer Vaterstadt erhöht, das einem grossen Theile der Bewohner Giessens nahezu unentbehrlich geworden ist, erhalten bleiben oder ver­schwinden soll.

Wir sind überzeugt, dass allgemein die Einstellung des Betriebs, das Verschwinden des Verkehrsmittels aus den Strassen unserer Stadt, schmerzlich empfunden würde, dass man mit Bedauern eingestehen müsste, unsere Stadt sei noch nicht vermögend, aus dem Rahmen kleinstädtischer Verhältnisse herauszutreten.

Mitbürger! Unsere städtische Vertretung hat einstimmig beschlossen, die Erhaltung des Omnibusverkehrs zu empfehlen; sie hat eine weitere namhafte Zuwendung aus städtischen Mitteln in Aussicht gestellt in weiser Erkenntniss, dass dem Ansehen, dem Wohle, dem Aufblühen unserer Stadt das Unternehmen förderlich ist.

Mitbürger! Lasset auch Ihr Gemeinsinn und Opferwilligkeit walten und gewährt unserem Unternehmen kräftige und nachhaltige Unterstützung!

Der Vorstand und der Aifsicbtsrath der Giessener OmnibusgellschafL

Eingetr. Genossenschaft mit beschr. Haftpflicht.

Unsere Hoffnungen, dass der Verkehr in unserer Stadt bereits lebhaft genug das Unternehmen so in Anspruch zu nehmen, dass -es aus eigener Kraft bestehen und sich weiter entwickeln könne, haben sich bis jetzt nicht erfüllt: die durchschnittlichen Erträgnisse des Betriebs der verflossenen 5 Monate haben ergeben, dass in dieser Zeit das Unternehmen nicht einmal die Betriebskosten vollständig aufzubringen im Stande war. So stehen wir vor der Gefahr, dass in kurzer Frist, fliessen nicht reichliche Mittel uns zu, eine Einstellung des

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Coursbericht

von J. Kurz «& Co., Giessen, KahllhofSraßk 63.

Frankfurter Börse vom 23. Januar 1895.

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