Ausgabe 
24.2.1895 Erstes Blatt
 
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Cfteratur «nd Arinft.

Wir glauben tm Interesse unserer Leser zu handeln, wenn wir !te hierdurch aus ein hervorragendes Werk aufmerksam machen, daS soeben aus dem Emil Noth'schen Verlag in Gießen hervor- gegangen ist. Wir meinen die UmgebuttgSkarte vo« Gieße«. Dieselbe ist von A. Wämser im Waßftab von 1:20,OOO entworfen xnb in lOfarbigem Druck bergestellt. Sie besteht aus 4 Blättern mtb deckt aufgezogen eine Fläche von 125/155 Clm. Es ist dies eine GrSße, die eS gestattet, selbst geringe Abweichungen des Terrain« zur Darstellung zu bringen. WaS aber biefe Karte vor allen anderem vortheilhoft auSzeichnet, ist die Verbindung einer geradezu genialen Darstellung der TerrainverhSltntsse in Verbindung mit gleichzeitiger Lohenschichten - Dar­stellung. Es ist so ein Kartenbild entstanden, das die ungethe.lte Anerkennung aller Fachmänner und auch die Empfehlung Groß- herzoglichen Ministeriums gesunden hat. Wie aus der Vogel- perspective überschaut man mit einem Blick die ganze Bodengenaltung der Stadt Gießen mit ihrer Umgebung auf 3 Stunden im Umkreis. Richt allein Höhen und Thäler, sondern auch Lgndstraßen, Wege, Eisenbahnen, W-sserläufe 2c. kommen mit einer Klarheit zur An­schauung, die Bewunderung erweckt und selbst weniger Geübten es ermöglicht, sich mtt Leichtigkeit zurechtzufiaden. Eine solche Karte durste in keinem Klassenzimmer hiesiger Lehranstalten, in keinem Bu'eau, in keinem Geschäfishause fehlen. Der Preis eines Exem­plare« von 12 Mk. auf Leinwand aufgezogen mit Rollstäben 20 Mk. muß in Anbetracht der sehr erheblichen Herstellungs­kosten wirklich guter Kartenwerke als sehr mäßig bezeichnet werben. r.

-Deutscher Soldatenhort", tllustrirte Zeitschrift für das deutsche Heer und die Marine. Herausgeber: General-Lieutenant z. D. H. d. Below. Preis pro Quartal 1.80 Mk. Verlag von Karl S i e g i 4 m u n d. Berlin W., Mauerstraße 68. VI. Jahrgang Heft 13 erschien soeben.

-Reueste Erfindungen und Erfahrungen" auf den Hc bieten der practtschen Technik, Electrotechnik, der Gewerbe, . In­dustrie, Chemie, der Land- und Hauswirthschaft rc. (A Hartlebens Verlag in Wien). PränumerationSpreis ganzjährig für 13 Hefte franco 7.50 Mark. Einzelne Hefte für 60 Pfg. in Briefmarken. Diese gewerblich technische Zeitschrift,welche in ihrem zweiundzwanzigsien Jahrgang erscheint, verfolgt nur rein practische Zwecke. Die Mit­arbeiter find nur Männer der Praxis, welche am besten die wirklichen Bedürfnisse der Techniker und Industriellen zu etmeffen versieben. Die Zeitschrift, reich an Originalbeilrägen und constructiven Ab- hildungen, bietet einen vollständigen UeberbUck über alle Fortschritte itn gewerblichen Leben. Besonders werthvoll erscheint es, daß in dieser Zeitschrift immer practische Wege zu neuen Erwerbsarten, »erb.fierte Arbeitseinrichtungen und practische Anleitungen zur Er- bSbung der Concurrenzsähigkeit gegeben werden. Dadurch empfiehlt sich dieselbe von selbst für jeden VorwärlSstrtbenden.

Technische Fortschritte.

Leder in eine hornartige Masse zu verwandel«. Biigout in Paris entfettet zu biesem Zwecke das Leder zuerst mit dünner Sodalösung bei 75 Grad C-, wäscht es aus und kocht c8 eine Viertelstunde lang mit Boraxlösung, wobei das verdampfte tön ff er ersetzt wird. Hierauf läßt man es in der Boraxlösung erkalten mb trocknet es an der Luft. Das Leder wird hierdurch bornartig, hart, nicht brüchig, läßt sich schneiden und zeigt sich ähnlich dem kelluloid.

Ueder die Reinigung von Nlckelgegenstättde«. Gegenstände aus Nickel laffen sich, wenn sie nicht sehr gut pobrt sind, im Allgemeinen schwer reinigen. Doch ist nach demBayr. Jnbusirie- mnd Gewerbeblatt" jetzt eine neue 2h t der Reinigung von Nickel- gegenständen erfunden. Dieselbe besteht in dem Einlegen des Gegen­standes In eine Mischung aus 50 Thetlen Alkohol und einem Tbeil Schwefelsäure. Nach 5 bis 15 Secunden nimmt man ibn heraus, wäscht mit Wafier, spült mit Alkohol nach und trocknet mit Leinwand. Selbst gelb oder fleckig gewordene Nickelwaaren sollen auf diese Weise wieder wie neu werden.

Eine neue BeleuchtungSart durch eine« GaSofe«. Eine wichtige Eifindung tm BcleuctUungvwrsen soll nach einem Berichte d. L. Tgdl. ein Kahlaer, Namens Eisenach, gemacht haben. Derselbe conftruirte einen ungefähr 2 Eubikmeter großen Ofen, in weichem ein Gas erzeugt wird, welches eine immense Leuchtkraft besitzen soll. Das Gas wird wie Kohlengas in eiserne Röhren ge­leitet. Der Druck wird durch ein einige Gentner schweres Gewicht hergestellt. Der Apparat functionlrt vollständig geräuschlos, und der Raum für die Anlage ist ein nur geringer. Da weder eine Feuerungs­anlage, noch sonst eine mechanische Kraft dabei nöthig ist, so kann her Apparat Überall im Haufe Aufst.llung finden. Der Preis des Brennftofies bei einer circa 50 Kerzen starken Lampe beträgt pro Stunde ungefähr P/s bis l®/< Pfg. In dem Geschäft seines Vater« hat der Erfinder einen Apparat aufgestellt. Allerdings mutz erst bgemartet werden, ob sich diese neue Erfindung auch wirklich bewährt.

Wasserdichte «leider oder Ze«ge herzufiellen. Man nimmt zwei Pfund Alaun, das man in emem Eimer Wasser auflöst; tn einem andern Eimer löst man zwei Pfund Bleiesstg. Beide Klüsfigkriten werden bann gemischt und eine Zeitlang in Ruhe ge­lassen, wobei sich schweselsaureS Bleioxyd niederschlSgt. Dann wi d die Flüsfigkeit behutsam abgegossen, sodaß der Bodensatz ganz zurück-

bleibt. Diese Flüsfigkeit dient zum Wafierdichtmachen der betreffenden Kleidungsstücke oder Zeuge, indem man solche darin einweicht. Man nimmt hierauf den Stoff heraus, durchknetet ihn einigemal und hängt ihn dann zum Trocknen, womöglich in freier Luft, auf.

Verkehr, Land- nnd Volkswirthschnfi-

Gletz««, 23. Februar. Marktbericht. Aut dem heutigen »ochenmarkt kostete: Butter pr Psd. x 0.80 -0,90, Hübner er pr. Stück 6-8 4, Gänseeier pr. St. 1416 H, Käse vr St. 4-8 4, jr5fernt' e vr. 6t* 3 4, irbicr pr. Ater 18 A, Linsen pr. Utter 30 A, Tauben pr. Paar X 1,00-1,30, Hühner pr. Stück X 1,40 bi» 1.70, fcotatv pr. Stück x 1,40- 1.80, Ochfeufieisch pr. Pfd 74 bi« 78 X «uh. u. Rindfl. pr. Pfd. 66-70 ^,Schweir. fleisch pr. Pfd. f 6472 A, Kalbfleisch pr. Pfd. 64-66 4, Hammelfleisch pr. Pfd. 6070 Kartoffeln pr. 100 Kilo 5,00 X, Weißer' vr- Eck Zwiebeln pr. Eentver 5,00-5,50 X, Milch per

Liter 16-20

Versuche, die Leuchtkraft des Petroleums zu ver- deffer«. Gegenüber der großen Eoncurrenz, w.lche das Gaslicht unD Gasglühlicht, sowie neuerdings auch das electrtsche L'cht an vielen Orten der Petroleumlampe bereiten, ist es dringend geboten, die Leuchtkraft der Petroleumflamme zu vermehren. Diese Be­strebungen find aber nicht leicht durchzuführen, da sich die chemischen Etgenscha tcn des Petroleums fast gar nicht ändern lassen und nur durch größere Reinheit desselben besten Leuchtkraft erhöht werden kann. Als Zusätze, die tm Petroleum gelöst und mtt diesem verbrennend erhöhend auf die Leuchtkraft wirken, haben sich nun aber doch Kampher und Naphthalin erwiesen und tritt durch einen solchen Zusatz eine wesentliche Derthcuerung dieses Brennstoffes ein. In neuerer Zeit werden auch Mischungen von verschiedenen Salzen, so z. B. eine unter dem Namen »Petrolith", angeboten, die, in den Ballon der Lampe geschüttet, die Leuchtkraft steigern, sowie das Rußen der Flamme und das Schwitzen der Glasbehälter verhindern sollen. Da nun aber derartige Mischungen sich weder im Petroleum lösen, noch sonst eine chemische Veränderung desselben hervorzurufen im Stande sind, so muß von Verwendung derartiger Zusätze abgerathen werden. Der einzige Nutzen, den solche Zusätze bringen könnten, würde nur darin bestehen, daß etwaiges schlecht gereinigtes wasser- und säure­haltiges Petroleum entwässert und entsäuert werde, da die Mischungen Kochsalz und Soda enthalten. Dies erreicht man aber auf billigere Weise, wenn man Kleinigkeitlm dieser Salze in das Aufbewahtungs- gesäß des Petroleums gitbt. Von Frankreich aus wird aber jetzt ein Zusatz von 1 pEt. Amylacetat zum Leuchlpetroleum empfohlen. Durch diesen soll nicht nur die Famme weißer brennend werden, sondern es soll auch eine Verdeckung des unangenehmen Geruches stattfinden, da Amylacetat einen angenehmen Fruchtgeruch besitzt. Dieser Versuch, das Petroleum zu verbessern, ist sehr der B-achtung werth, doch sei dabei hervorgehoben, daß solche Versuche nicht fahr­lässig von den Consumenten selbst, sondern nur von Technikern, Chemikern u. f. w. unter Beachtung geeigneter Vorsichtsmaßregeln gemacht und erst nach Erprobung an dem in den Handel gebrachten Petroleum angewandt werden dürfen.

Brodpreise vom 24. Februar bis 10. März 1895. Der hiesige« Bäcker.

1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod......24 Pfg.

bei Carl Wallenfels II......25

L. Kämmerer.......23

2 Kg. (4 Pfd.) Tafelbrod......48 *

bei Carl Wallenfels II.......50

L* Kämmerer.......46

1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrod......22 "

bei L. Kämmerer, Emil Noll unb Gg. Keil . 21

2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod......44 *

bei L. Kämmerer, Emil Noll und Gz. Keil . 42 ,

1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrot)......20 '

bei L. Kämmerer, Emil Noll, und Gg. Keil . 19

Roggen-Schwarzbrod bei Ernst Muth 19 .

2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrot»......40

bei L. Kämmerer, Emil Noll unb Gg. Keil 38

Roggen-Schwarzdrob bei Ernst Muth u.W.Amenb . 38

Der auswärtigen Bäcker.

1 Kg. (2 Pfb.) Weißbrob bet Aug. Deibel von Wieseck 22 Pfg. bei W. Weitzel von Lang Göns 20

2 Kg. (4 Pfb.) Weißbrob bei Gg. An t. Heuser von Gr.^Linden 36 L Schmlbt von Gr. Linben 38

W. Weitzel v. Lang-Göns 40

2 Kg. (4 Pfb.) Schwarzbrot) bei Gg.A.Heusero.Gr.-Linden 34 L. Schmidt v.Gr.-Llnden unb Joh. Kb. Belte v. Ktrch-GLnS 36 W. Weitzel o. Lang-Göns u.

F. Schön v. Ruttershausen 38 Aug. Deibel von Wftscck, u. W. Steinmüller v. L -Göns 40

3 Kg. (6 Pfb.) Schwarzbrot, b. Balth. Christ Ww. v. Wieseck 60 Der Brodverkäufer.

Dieselben Preise wie bet ben Bäckern.

Gießen, ben 23. Februar 1895.

Grobherzogliches Polizeiamt Gießen. I. V.: Wolff, Negierungs-Affeffor.

Schiff-nachvichten.

Der PostdamvferNoorbland" derRed Star ßtnte* ta Antwerpen ist laut Telegramm am 20. Februar wohlbehalten te Rewyork angekommen.

Der DampferPennsylvania* derRed Star ßtnte* in Antwerp en ist laut Telegramm am 20. Februar wohlbehalten in Philadelphia angekommen.

aus den Stan^csamt»rcgifirr«

der Stadt «ietzea.

Aufgedoie.

Februar: 20. Richard Otto Camilla Trapp, LehramtSastefior dahier, mit Helene Maria Johanna Eugenie Gwinner zu Darmstadt. e»hefchttetz«uge«.

Februar: 20. Karl Herr, Dienstknecht, Wittwer dahier, mit Maria Schmidt hierseldst. 20. Julius Max Rehlaff, Kaufmann, Wittwer zu Hamburg, mit Emilie Maihllde Maiie Dreh, geb. Block, dahier, Wittwe des Arztes vr. Johann Heinrich Christian Karl T' tz. 20. Oskar Theodor Kanold, Schutzmann zu Darmstadt, mit >a Hermine Barbara Zwesch hierseldst. 21. Philipp Ernst Lu> uig Faulsttch, Fußgendarm dahier, mit Susanna Mohr von Steinbach.

SlbOTMU«

Februar: 14. Dem Maurer Johann Ernst Hauser eine Tochter, Johanna Katharina. 14. Dem Fabrikarbeiter Heinrich Diehl eine Tochter, Anna. 14. Dem Postschaffner Karl Geiß ein Sohn, Heinrich August. 14. Dem Schneider Ludwig Simon ein Sohn. 18. Dem Taglöhner Johann Friedrich Schmierte eine Tochter, Gertrud. 18. Dem Ingenieur Georg Koch eine Tochter, Lurse Henriette Christiane Paula. 18. Dem Lehrer Otto Gerlach ein Sohn, Rudolf Friedrich Heinrich. 21. Dem Former Johanne« Lemp ein Sohn.

»efiorde«».

Februar: 16. Christine Wack, geb. Klinkerfuß, 31 Jahre alt, Ehefrau von Schreiner Wilhelm W^ck dahier. 17. Peter Kern, 22 Jahre alt, von Wonsheim, Kreis Alz y, Dragoner im 24. Dragoner- Regiment zu Butzbach. 17. Christian Stroemer, 54 Jahre alt, Gast- wirth dahier. 18. N colautz Heinrich, 24 Jahre alt, von Heidesheim, Kreis Bingen, Dragoner tm 24. Dragoner Regiment zu Butzbach. 18. Marie Reusch. geb. Leun, 66 Jahre alt, dahier, Wittwe von Landwirth Konrad Reusch. 18. HanS Paul Schier, 50 Jahre alt, Landwirth von Schorbach. 18. Marie Schieß, geb. Schrimpf alt 28 Jahre (gestorben zu Heblos), Ehefrau von Wi'th Friedrich Schieß dahier. 20 Marie Dippel, 23 Jahre alt, Dienstmagd von Oder- Eschbach. 21. Georg Heinrich Diehl, 73 Jahre alt, Bahnwärter i. P. 21. Maria Nauheimer, geb. Strauch, 64 Jahre alt, Wittwe von Maurermeister August Nauheimer dahier. 21. Katharine Weitzel, 23 Jahre alt, von Elpenrod, KreiS Alsfeld.

Auszug aus den Kird?enbitd?crtt

-er Stavt (Siesten.

Svaugelifche Gemeinde.

Getraute.

Matthäusgemeinde.

Den 20. Februar. Julius Max Retztaff, Kaufmann zu Hamburg, Wifwer, und Emilie Malhttde Marie Dietz, geb. Block, W.Uwe bei verstorbenen practischen Arztes Dr. Johann Heinrich Christian Karl Dietz.

Militärgemeinde.

Den 21. Februar. Philipp E nst Faulstich, Fußgensdarm, und Susanna Mohr, Tochter deS verstorbenen Lanbwirths Heinrich Mohr von Steinbach.

Getaufte..

Matthäusgemeinde.

Den 17. Februar. Dem Buchhändler Georg Andreas Martini eine Tochter, Hildegard Friederike Luise, geboren den 16. Januar.

JohanneSgemeinde.

Den 17. Februar. Dem Mctzgermeister Jakob Braun eine Tochter, Mathilde Emilie Frida, geboren den 12. Januar.

Den 21. Februar. Dem Dachdecker Julius Martin Ruckstuhl ein Sohn, Otto Carl Peter, gebor n ben 5. November 1893 zu Ohligs.

sMilitärgemeinbe.

Den 17. Februar. Dem Felbwebel Wilhelm ThöngeS eine Tochter, Emma Margarethe, geboren ben 25. December.

Beerdigte.

Matthäusgemeinbe.

Den 17. Februar. Martha Elisabeth ©ringel, geb. Feuerrohr, Wittwe bes verstorbenen Londwirths Conrab ©ringel zu Bernsburg, 73 Jahre alt, starb ben 14. Februar.

Mar kusgemeinbe.

Den 18. Februar. Christine Wack, geb. Klinkerfuß. Ehefrau bes Schreiners Wilhelm Wack, 31 Jahre alt, starb ben 16. Februar.

Luka sgemeinbe.

Den 20. Februar. Christian Krämer, Hoflieferant unb Bahnhos- reftaurateur, alt 54 Jahre, starb ben 17. Februar.

Denselben. Marie Reulch, geb. Leun, Wittwe bes Lanbwirths Äonrab Reusch von Langgöns, alt 66 Jahre, starb ben 18. Februar.

S. Klein 4 Bankgeschäft.

I |1046

Concursv erfahren.

lieber bad Vermögen des Kauf­mann s Heinrich Nitzel, früher zu Herborn, jetzt mit unbekanntem Aufenthalt abwesend, wird, da der­selbe zahlungsunfähig ist, beute am 21. Februar 1895, Nachmittags 7 Uhr, das ConcurSverfahren eröffnet.

Der Rechtsanwalt Wieman zu Herborn wird zum ConcurSverwalter ernannt.

Concursforderungen sind bis zum LI. März 1895 bei dem Gerichte anzumelden.

Es wird zur Befchlußfaffung über die Wahl eines anderen Verwalters, ßowie über die Bestellung eines Gläu- bigerausfchusies und eintretenden Falls über die in § 120 der Concursord- Rung bezeichneten Gegenstände auf Donnerstag d. 14. März 1895,

Vormittags 9 Uhr,

und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf

Donnerstag d.28.März!895,

Vormittags 9 Uhr,

vor dem unterzeichneten Gerichte Termin anberaumt.

Allen Personen, welche eine zur Concursrnafse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Concursrnaffe etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen ober zu leisten, auch bie Verpflichtung auferlegt, von bem Besitze ber Sache unb von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Be­friedigung in Anspruch nehmen, dem ConcurSverwalter bis zum 21. März 1895 Anzeige zu machen. [1572 Königliches Amtsgericht zu Kerboru.

Ist. Bliithenmehl,

1 Pfd. 18 5 Pfd.85 - 10 Pfd. 1.60, Is.Rüböl,p.Lt.60Pf.,Sütz- rahm-Margariye,p Pfd 80, Coeosnutzbutterp.Psd.65Pf.

Gustav Walter,

1526«Sb«rg 13.

1588s Ein kleiner, weißer Cacad« zu verkaufen.

Phil. Stier, Schulstraße.

! Holz-Versteigerung.

Mittwoch den 27. Februar, Vormittags 10 Ubr, soll in dem Gemeindewald zu Watzenborn-Stein­berg nachoerzeichnetes Holz versteigert werden:

68 Eichenstamme mit 19,91 fm, I bis 46 cm Durchmesser, 3 bis 7 m Länge,

139 Nadelstämme mit 67,32 fm, bis 35 cm Durchmesser, 6 bis 18 m Länge,

30 Eichenstangen mit 1,90 fm, 332 Nadelstangen mit 18,22 fm,

35 rm Buchen-Knüppel,

Reisszeuge von 2 bis 50 Mk. empfehlen Liebrichs Gebr. Schmidt

Neuenweg 16. 737

ff

MAGGIS

36

5

29

51

56

Suppen­würze ist besonders

Steinberg. Heß.

3400 Eichen- und Nadel-Wellen.

Die Zusammenkunft ist im Trisch Steinberg, am 22. Februar 1895

für biejenlgen ein kleiner Schatz, welche ohne viel Zulhaten rasch eine gute Suppe ober ein kräftiges M^hl zu bereiten haben.

Ph. Herrmann,

SetterSweg.

Die leeren Original-Fläschchen ä 65

M m , Pfennig werden zu 45 Pfennig unb bie-

Großh. Bürgermetsterer Watzenborn« jenigen i» Mk. 1.10 zu 70 Pfennig mit Maggi's Suppenwürze nachgefüllt [1049

Eichen-

Nadel- Eichen-Scheit, Stöcke,

Nadel-

Fst. Messina-Orangen, Citronen, Feigen empfiehlt [1596s Heinr. Wallach. Prima Buller,;® 1597 Heinrich Wallach.

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