■mittag eine Proteftkundgebun g gegen den 20. September 1870 überreichen.
Triest, 20. September. Anläßlich des Gedenktage- -er Einnahme Rom- fand gestern Abend eine große Demonstration statt, so daß die Polizei eioschreiten und 40 Verhaftungen vornehmen mußte. Die Polizei verbot die seitens des hiesigen clericalen Verein- „Cirololo Sau Justo" geplante Kundgebung zu Gunsten der Wiederherstellung der weltlichen Herrschaft de- Papste-, ferner eine für denselben .Zweck projectirte Wallfahrt in baß Sanctuarium der Muggia.
Rom, 20. September. Der französische Abgeordnete Girard, der Präsident der franco-italienischen Union wurde gestern dem Bürgermeister von Rom vorgestellt. Derselbe legte die Nothwendigkeit der Verständigung der beiden Länder dar. Der Bürgermeister dankte und erklärte, er ergreife mit Freuden jede Gelegenheit, um seine Sympathien für Frankreich zu äußern. Darauf übergab der Deputirte der italienischen Colonie io Paris dem Bürgermeister ein Album, in welchem die Colonie ihre Sympathien für Frankreich und ihre Wünsche für die franco-italienische Union eingeschrieben hatte. Heute wird die Deputatsou vom Könige empfangen werden und demselben ebenfalls eine Aoresie überreichen.
Rom, 20. September. Auf die gestern vom Könige unterzeichnete Amnestie hin wurden heute 378 verurtheilte Sicilianer, darunter die Socialisten Defelice und Barbato, sowie 80 Frauen au- der Haft entlassen. Außerdem erhielten 122 Verurtheilte Strafmtnderuugeo.
No», 20. September. Bet prachtvollem Wetter und unter colossalem Menschenaudrange, aber in musterhafter Ordnung fand heute Vormittag die feierliche Enthüllung des Garibaldi-Denkmals statt. CriSpi hielt eine Rede, in welcher er hervorhob, daß der heutige Tag nicht festlicher begangen werden könne, als durch diese imposante Feier, j Diese Feier, sagte CriSpi, wird von den Feinden der italienischen Einigkeit als eine Beleidigung des Papstes bezeichnet. Der gesunde Sinn des Volkes aber weift diese Deutung zurück, denn eS ist allgemein bekannt, daß daS Chrtstenthum durch seine Existenz der Unterstützung der Kanonen nicht bedarf.
London, 20. September. Bei dichtem Nebel colli* btrte im Aermel-Caual der Pasiagierdampfer „Edam" mit dem Frachtdampfer „Turkestan". Ersterer ist gesunken. Passagiere und Mannschaften konnten gerettet werden.
Havanna, 20. September. Im hiesigen Hafen stieß ein spanischer Kreuzer mit einem Kauffahrtheischiff zusammen. Der Kreuzer ging unter. Etwa 40 Personen, Offi- z ere und Mannschaften find ertrunken.
Meße«, den 21. September 1896.
♦* Au unsere Leser! Der heutige Festtag zu Ehren unseres Großherzoglichen Hause- und zu Ehren der hessischen Landwirthschaft hat uuS veranlaßt, der vorliegenden Nummer eine Festzeitung beizulegen. Wir haben in derselben über daS Wesentlichste, sowohl über den Empfang Ihrer Kgl. Hoheiten wie über den bisherigen Verlauf der sonstigen Veranstaltungen berichtet, und werden in nächster Nummer mit unseren Mittheilungen fortfahren. Ihre Kgl. Hoheiten geruhten kurz vor Verlassen der Ausstellung, je ein Exemplar dieser Festnummer entgegenzunehmen. Möge dieselbe auch bei unseren verehrlichen Lesern eine wohlwollende Aufnahme finden.
Redaction deS „Gießener Anzeiger."
*• Generalversammlung des PferdezuchtvereinS im Groh, herzogthum Hessen. Im Anschluß an die Landwirthschaftliche Ausstellung fand gestern Nachmittag 3 Ahr die General- Versammlung deS Pferdezuchtvereins für daß Groß- herzogthum Hessen im Zeichensaale der Stadt Knabenschule i statt. Der Vorfitzende, Obersthosmarschall v. Westerweller- I Darmstadt eröffnete die von etwa 120 Teilnehmern besuchte- Versammlung, indem er die Erschienenen begrüßte, er gedenkt der im verflossenen Jahr verstorbenen Mitglieder, besonders deS um die Pferdezucht verdienten Brennemann- Ober-Erlenbach, worauf sich die Versammlung zu deren Ehrung von den Plätzen erhebt. Hierauf verliest der Schriftführer, Stimmel-Darmstadt den Jahresbericht, woraus hervorgeht, daß der Verein 1139 Mitglieder zählt, wovon 651 in Starkenburg, 332 in Oberhessen, 140 in Rheinhessen und 16 außerhalb wohnen. Die Einnahme und Ausgabe betrug tm verflossenen Jahre Mk. 8235, und wird in keinem Punkte beanstandet. Daß Vermögen des Vereins beträgt Mk. 4612. Herr Provinzial-Director Frhr. von Gagern kommt auf einen Bericht des Oberst Beck zu sprechen, welcher Anstände I der Merlauer Fohlenweide enthält, und regt an, ob der ' Pferdezuchtverein nicht einen Vertrauensmann ernennen sollte, welcher die etwas entlegene Weide öfter einmal contra- liren könnte. Herr Baurath Dieffenbach, welcher die Weide hält, verwahrte sich dagegen, als ob auf derselben Uebel- stände vorhanden wären. Die gerügten Umstände waren damals, als Oberst Beck die Weide besuchte, durch anhaltende Regengüsse veranlaßt, mit der ihm gewährten Unterstützung könne er nicht mehr thun. Der Schriftführer, Herr Stimmel weist darauf hin, daß es dem landwirthschaftlichen Provinzialverein an die Hand gegeben sei, den Uebelständen in Merlau abzuhelfen, und daß die erforderlichen Mittel demselben zur Verfügung gestellt würden. Als Mitglieder für den Ausschuß werden pro 1896—98 wieder gewählt die Herren Dr. Güngerich, von Hehl, von Normann, Stimmel, von Wangenheim, Wernher, von Gagern, Kammer, Möller und Orb. Neu gewählt werden Backhaus RudloS, Land- nnrtlsschaftslehrer Leithiger, Generalsecretär Dr. Rodewald und Hoffmann Hof-Gill. Hierauf folgt ein Bericht deS Herrn Dettweiler-WinterSheim über die Pferdeau-ftellung der deutschen LandwirthschastSgesellschaft in Köln, woran- hervor-
I geht, daß warmblütige Schläge dort nur schwach vertreten gewesen, aber daß rheinländische kalte Schläge vorzüglich vertreten, und gute Erfolge offenfichtig waren. ES sei aus der Kölner Ausstellung schwer gewesen, daS Beste herauSzufinden, weil zu viel Gute- dagewesen. Man sollte sich bei unS ein Beispiel an diesen Erfolgen des RheiulandeS nehmen, dort zieht man keine LuxuS- sondern nur Arbeitspferde, wofür die Züchter guten Absatz finden. — Der Vorsitzende wieS I daraus hin, daß der Zuchtverein vorerst nicht die Onalität, I sondern die Menge in der Pferdezucht erhöhen will, Deutschland giebt per Jahr ca. sechSzig Millionen für Pferde an daS Ausland, woran Hessen mit mindestens einer Million betheiligt ist, da müsse Wandel geschaffen werden. Die Staatsregierung in Heffen gebe per Jahr zur Hebung der Pferdezucht Mk. 6000 — daß fei aber nur ein Tropfen auf den beißen Stein. Redner muß feine Verwunderung aussprechen, daß der Pferdezuchtverein in der Provinz Oberhessen so wenig Mitglieder zähle, ihm liege eine Liste dieser Provinz vor mit Namen von Pferdezüchtern, die dem Verein nicht angehören und doch im eigenen Interesse dessen Be- strrbungen unterstützen müßten. Herr Landftallmeister von WilUch - Darmstadt erstattet einen eingehenden Bericht Über die diesjährige Stutenkörung und conftalirt, daß diese zu- genommen, ebenso daß der Commission durchgängig im letzten Jahr besseres Material als früher vorgeführt worden sei. Die Forderung, diese Körung gesetzlich zu verlangen, habe keine Aussicht auf Verwirklichung. Mit der Pferdezucht s«i eS genau dasselbe wie mit dem Rindvieh, dieselbe müsse zielbewußt und rationell betrieben werden. Daß fortwährende Kreuzen mit den verschiedensten Raffen schade der Sache ungemein. Es sei besonders zu beklagen, daß in den letzten Jahren kaltblütige Pferde in sehr schlechter Qualität eingeführt worden sind. Eine Scheidung der Schläge bei der Vermehrung sei die zu erwünschende beste Losung zur Hebung der Pferdezucht. Die Landgestüt-Direction werde allen Wünschen nach dieser Richtung gerecht werden. Uebergehend zu einer kritischen Besprechung der hier ausgestellten Pferde bemerkt Redner, daß sich sein Urtheil mit dem der Ptämürungscommission voll und ganz decke, welches einstimmig laute, daß sowohl warmblütige wie kaltblütige Schläge auf der Ausstellung gut vertreten sind und daß ein planmäßiges Vorgehen in der Pferdezucht im Großherzog- thum zu constatiren sei.
*• Oberhesfischer Bienenzuchterverein. Gestern Vormittag um V211 Uhr fand die General-Versammlung, welch: auch Herr Provinzialdirector v. G a g e r n und die Vertreter der Der* bündetenlVereine mit ihrem Besuche beehrten, deSOberhesfischen Bienenzüchtervereins unter Leitung des VereinSpräsidenten, Herrn Pfarrer Ellenberger aus Ortenberg im Zeichensaale der Knabenschule statt. Nach warmer Begrüßung der Gäste und herzlichen Ansprachen seitens dieser Herren, verlas der Präsident den Rechenschaftsbericht des verflossenen Jahres und ertheilte nach gelieferter Rechnungsablage Herrn Pfarrer Schri.mpf von Butzbach daS Wort zu seinem Vortrage über das Thema: „Wie ist die Bienenzucht immer mehr populär un d practisch nutzbar zu machen." Redner schildert in einhalbstündigem flotten Vortrage, wie der Kampf ums Dasein immer neue lohnende ErwerbSzweige suchen müsse und ein solcher sei bei der Nothlage der Landwirthschaft, die Bienenzucht. Zur Hebung derselben empfiehlt er Jmkercurse als Anleitung zum richtigen Betrieb der Imkerei. Ferner sei der gemischte Betrieb mit stabilem und mobilen Bau dem einfachen Betriebe vorzuziehen. Als Rassen bevorzugt er die deutsche Biene ober eine Kreuzung derselben und warnt vor unnützem GeldauSgebn für fremde Rassen. Zum Schlüsse bezeichnet er den Bienenstaat als ein Meisterstück des Schöpfers und die Biene als das Sinnbild rastlosen Fleißes und nie ermüdender SchaffenSfrendigkeit. Mit dem AuSspruche: „Hoch lebe die Imkerei", schloß er seinen interessanten Vortrag. Nach kurzer DiScusfion und Wahl der Stadt Nidda als Versammlungsort für die 36. Wanderversammlung deS vberhesfischen Bienenzüchter- Vereins, schloß der Präsident die 35. Versammlung, die hoffentlich, sowie auch die gesammte Honigausstellung wieder tyesentlich dazu beitragen möge, der Menschheit baß Leben versüßen zu helfen.
Die Bienenansstellung. (Eingesandt.) Ein präch- tigeß Bild und beredtes Zeugniß rastlosen Strebens und Fleißes bildet im Rahmen der großen landwirthschaftlichen Ausstellung die Bienenzucht. Unter den 40 lebenden und munter fliegenden Völkern sind wahre Mustervölker, die nach dem Urtheil der Fachmänner frühere derartige Leistungen weit überragen. Die hervorragendsten Stellungen nehmen auf diesem Gebiete ein: Lehrer Grün von Reiskirchen, Lehrer Luziuö von Kesselbach, Philipp Bauer II. von Gießen, Lehrer Döll von Wieseck und Landwtrth Schön- halß von Lindheim. Ganz besonders schön hat sich auch die Honigausstellung gestaltet. Auf geschmackvollen Gestellen, meistens festlich decorirt, zeigen die Imker die Thätigkeit ihrer Pfleglinge in allen möglichen Farben, Formen und Gestaltungen. Vom reinen Weiß übergehend in gelb, braun und säst schwarz, theilS flüssig und theilS fest körnig crystallt- firt, alles reiner, unverfälschter Nektar, tritt daS köstliche Nahrungsmittel, daS schon die Alten priesen, der Bienenhonig, vor daß Auge des Beschauerß. Hier haben Lehrer Grün von Reiskirchen, Lehrer Döll von Wieseck, Lehrer Adam von Allendorf, Philipp Bauer II. von Gießen, Lehrer Maurer von Heuchelheim i. W., Lehrer Hotz von Nidda, Rentier Schmidt von Gießen, Wilh. Gontrum II. von Münster, Buß von Wetzlar, I. Baumeister von Friedberg, Lehrer RuckelShausen von Hainbach, Post* Verwalter Rau von Lollar und Lehrer Dölsing von Garbenteich ganz geschmackvolle Arrangements getroffen. — Erwähnt sei noch Herr Pfarrer Ellenberger von Ortenberg, welcher den Honig aus verschiedenen Jahren und baß Leben der Bienen, sowie deren Feinde vorführt. Sn Utensilien liefert Hrch. Keck Ww. von Nidda, St Schäfer von Friedberg, Schmidt von Großen-Buieck, Zimmer*
mann von Nieder*Laaßphe, Weckford von Nieder-Eschdach und Perron von Vilbel recht schöne solide Gegenstände. Die Buchhandlung von K. Krebs hier zeigt eine rerch. haltige Bienenliteratur, bestehend auß Werken über Bienenzucht aus dem Jahre 1590 bi» zur Neuzeit.
Bom «ussteünngsplahe. Der AuSstellungßtheil des botanischen ©ortens in Gießen enthält eine Sammlung von etwa 83 Arten der in der Umgebung Gießens wtlb wachsenden Gräser. Die Idee, die GraSarten m Stranßsorm geordnet und so jede Sorte en mässe zu zeige», ist unsere- WiffenS neu und sonst auf Ausstellungen noch nicht zur Ausführung gekommen. Auf diese Weise lernt man diese so wichtige Familie der Gräser erst recht kennen. Es gibt Sträuße dabei wie z. B. von Avena tenuis, Festuca^ Myurus, Bromns asper u. s. w., die jedem Salon zur Zierde gereichen könnten. Auf den Etiketten ist außer dem botanischen und deutschen Namen Bemerkung über Futter- werth ?c. auch der Fundort, auf welchem sie gesammelt wurden, angegeben. Außerdem finden wir eine Lehren- sammlung von ziemlich 200 Sorten und eine Anzahl zu« Theil neuer Futterkräuter ausgestellt. Unter letzteren auch Polygonum sachaliense, der Sachalin-Knöterich, welcher mit viel Reclame, namentlich von Frankreich aus, als das ergiebigste Futtergewächs empfohlen wurde. Vortheilhaft fallt ein Riefen-Feldblumenstrauß (vom botanischen Garten gebunden) auf dem Flur dem (Stntretenben inS Auge.
t Arnsburg, 20. September. Sicherem Vernehmen nach ist Herrn Forstassessor Königer aus Richen bei Groß-Umstabt die Verwaltung der hiesigen Gräflichen Ober- försterei übertragen worden.
G. BadRauheim, 20. September. In der Woche vom 13. bis 20. September l. Js. wurden 289 Kur fr em de (1894 — 144) angemeldet. Hierzu Bestand vom 13. Eep- tember mit 13,721, ergibt eine Gefammt - Frequenz von 14,010 (1894 — 11,602) Kurfremden, wovon am 20. September noch 1170 anwesend waren.
A Bon der Ohm, 20. September. Wer den kahlen Wiesen jetzt seine Aufmerksamkeit ein wenig widmet, dem wird die Masse der Herbstzeitlosen nicht entgehen, die darauf ihren Hochzeitsreigen in einsamer Weise ausführen Die Schädlichkeit dieser giftigen Herbstdlüthe ist allgeme n bekannt und man bemüht sich, auch ihre im Frühjahr z >r Zeit der Heuernte reifenden Samensäcke jammt den fetten Blättern sorgfältig aus dem Heu zu lesen. Daß damit aber nur ihre vorübergehende Entfernung aus dem Dürrfnttrr, nicht aber ihre gänzliche Ausrottung erreicht wird, haben wir in einem früheren Artikel bereits betont, ebenso, daß bie jetzige Blüthezeit bie beste Gelegenheit hierzu bietet. Leiber aber wird seitens der meisten Landwirthe von dieser Gelegenheit kein Gebrauch gemacht. Die Herbstzeitlose treibt ungehindert ihre Blütheti und legt den Grund zum nächstjährigen Samen, den man, wie alljährlich, bann wieder auS dem Grase lieft. Man breche mit dieser Gewohnheit, gebe vielmehr jetzt hinaus auf die kahlen Wiesen und steche bie nackten Blüthen mit ihren Zwiebeln d h. Wurzeln au». Dann wirb man seine Wiesen bezw. sein Furrer frei erhalten von den dem Vieh äußerst schädlichen Herbstzeitlosen.
Offenbach, 19. September. In der heutigen Sitzung der Stadtverordneten wurde ftreiflamtmonn Wolf In Alzey auf 12 Jahre zum besoldeten Beigeordneten gewählt.
Nierstein, 19. September. Gestern Abend um 8% Uhr wurde hier ein schwacher Erdstoß verspürt.
Schiff-nach^ichten.
Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten L«rl Loos und I. M. Schulhof.
Bremen, 19. Seytember. sPer transatlantischen Telegraph Der Schnelldampfer Havel, 6apt. Th. Jüngst, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 4 Uhr Nachmittag- wohlbehalten in Newyork angekommen.
Bremen, 19. September. (Per tran-atlantischen Telegraph. Der Postdampfer Dresden, Eapt. 2B. Rubimann, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 6 Uhr Morgens wohlbehalten ta Newyork angekommen.
Amsr»- aus den Stan&exmtMrcgiftmi xt eutnu
QnfgdoU.
September: 16. Johann Adolf Lenhard, Kaufmann dahier, mit Maria Magdalena Lutz ,u Zeil. 19. Johann Heinrich Belloff, Schlosser zu Darmstadt, mit Christina Eckhardt daselbst.
GHsschließonge«.
September: 18. Karl Fleischer, Bäcker dahier, mit eiifabdfr Schwalb Hierselbst. 20. Friedrich Schupp, Anstreicher dahier, mir Helene Heuser Hierselbst. 20. Bernhard Julius Karl Sellheim, Kaufmann dahier, mit Luise Henriette Caroline Emma Stammler Hierselbst.
Bebornu.
September: 8. Dem Poftasststenten Philipp Heilemann eine Tochter, Emilie. 12. Dem Taglöhner Georg Fiicher eine Tochter, Margarethe Marie. 12. Dem Wagnermeifter Karl Lindenstruth ein Sohn 12. Dem Taglöhner Friedrich Weber II. ein Sohn, Friedrich Georg Karl. 13. Dem Zahntechniker Hermann Frech eine Tochter 15. Dem Fuhrmann Heinrich Luh ein Sohn, Otto. 15. Dem Glaserin eifter Heinrich Fillmann ein Sohn. 17. Dem Straßenkehrer Lodwig Schmidt XII. eine Tochter, Elisabeth. 17. Dem Fabrikant Isaak Barnaß eine Tochter.
•tHaeMm.
September: 16. Friedrich Müller, 39 Jahre alt, Schlosser ew Weilmünster. 16. Georg Konrad Simon, 72 Jahre alt, Otconoe und Stadtverordneter dahier. 16. Wilhelm Puth, 64 Jahre alt, Oeconom dahier. 18. Heinrich Schnell, 54 Jahre alt, G«st»st>b dahier. 19. Jacob KlaaS, 53 Jahre alt, Zimmermann von Uckerdorf, Kreis Dill.
Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt (Sieht«. Svaogelifche Gemeiabe.
Settatt«.
MaithäuSgemeinde.
Dm 15. September. Ludwig Johanne- Schildwachter, Metzger in Gießen, und Marie Jacobi, Tochter de- Maurer- Heinrich Jacobi ▼. zu Ullendorf bei Battenfeld.
Die |ur fix bie E DerkMen Wbr f. «U,her erdest e« iottt ’bTtrtKteebnt®^
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