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Kaiserpaareß, der Ezarin-Wittwe und deS italienischen König-- paare».

Loadoa, 19. Februar. Nach einer Lloyd-Depesche aut Deal wurde gestern Abend eine Leiche mit einemElbe"- Sürtel eiogebracht. Ein platter Goldring an der rechten Hand der Leiche trug den Namen A. Heckmann, 1892.

Depeschen deS BureauHerold".

Berit», IS. Februar. Im preußischen Landtage wurde die Vorlage, betreffend die Steuerbeamten, an die Budget Commission verwiesen. Sodann wurde da- Stempel­steuergesetz berathen.

19. Februar. Der königliche Hof legt heute TUtTTTT WTpH ßcfr J"t(i u Ji l von Oesterreich Trauer auf 14 Tage au. AuS dem gleichen Anlaß ist auch eine Armeetrauer angeordnet und sowohl die auf morgen festgesetzte Soiree bet der Kaiserin, sowie der auf Dienstag den 26. d. M. anberaumte FastuachtSball beim Kaiserpaare abgesagt.

Berlin, 19. Februar. Wie der Reichstagsabgeordnete Dr. Böckel mittheilt, wird das von ihm und dem Abgeord» nete» Ahlwardt herauSzugebende BlattDeutsches Volk-recht" vom 1. März ab täglich erscheinen.

Berlin, 19. Februar. Der Großherzog von Sachsen-Weimar stattete heute Vormittag dem Reichs­kanzler Fürsten Hohenlohe einen längeren Besuch ab.

Berlin, 19. Februar. Wie dieKreuzzeitung" meldet, wird die Sitzung des Kriegsgericht-, in welcher die Angelegenheit deS CeremonienmeisterS von Kotze zur Ver­handlung kommen wird, dem Vernehmen nach am Donnerstag statlfinden.

Berlin, 19. Februar. Graf Mirbach hat derKreuz­zeitung" zufolge von der Bimetallisten-Liga in Lon­don folgendes Telegramm erhalten: Herzlichen Glückwunsch zu dem großen Stsg im Reichstag. Die Haltung der deutschen RetchSregierung hat hier großen Eindruck gemacht.

Berlin, 19. Februar. Die Jufttz-Comm tsston de- Reichstag- nahm heute bet der Berathung der Novelle zum GertchtSverfaffungSgesetz den Antrag deS Abge­ordneten Günther (natl.) an, dem Präsidenten des Ober- landeSgerichtS ein Einspruchsrecht gegen die Beschlüsse deS Präsidiums der Landgerichte über die Vertheilung der Ge­schäfte einzuräumen. Alle von Seiten der Regierung vor­geschlagenen Erweiterungen der Befugntffe der LandeSjusttz- Verwaltung bei der Ordnung der Geschäfte und der Ver­tretungsfälle wurde abgelehnt.

Eisenach, 19. Februar. Die Ersatzwahl zum Reichs­tage findet am 14. März statt.

Hamburg, 19. Februar. DieHamburger Nachrichten" melden, Fürst Bi-marck befinde sich zur Zeit wohl, nur etwas matt, was er auf die von ihm noch nicht völlig über­wundenen Nachwirkungen der Kissinger Krankheit und auf die GemüthSdepresstonen zurücksllhrt, in die ihn der Verlust der Fürstin versetzt hat. Zeitweilig hat er mit dem alten Nebel der GeflchtSschmerzen zu kämpfen, die sich namentlich bei barometrischen Schwankungen empfindlich einstellen. Der Feier seine- 80. Geburtstages sieht der Fürst nicht ohne vesorgniß darüber entgegen, ob es ihm möglich sein wird, den Anforderungen zu entsprechen, welche der Taz, nach den sich fortwährend steigernden Vorbereitungen an ihn stellen dürfte.

roncert sehr vergnügt. Jeden Mittag um 12 Uhr stellt der Capitän den Ort fest, an dem daS Schiff sich befindet und die Metlenzahl, die innerhalb 24 Stunden zurückgelegt hat, und wird der Schiff-ort mit Fähnchen auf Karten ab­gesteckt, die vor dem ersten und zweiten Salon aufgehängt find. Gerechnet wird dabei nur die eigentliche Seefahrt von den Needle- bis Sandy Hook, die 3050 Meilen beträgt. Von den Needleü bis hier hatten wir in 16 Stunden 249 Meilen zurllckgelegt, ein ganz gute- Resultat. Die Art und Weise der Ermittelung deS SchiffSorteS wird von den Offizieren etwas geheimnißvoll behandelt- auch darf Nie­mand in den Raum, in welchem die Steuerung und die Schiffsinstrumente sich befinden. So viel ist sicher, daß nur mit Hilfe der Beobachtung des Standes der Himmelskörper sich etwas Bestimmtes ermitteln läßt, wenn sonstige Anhalts­punkte schien. Diese Beobachtungen werden deßhalb zur Controle öfters gemacht und darnach der Cour- gesteuert. Ist länger anhaltende- schlechtes Wetter und bedeckter Himmel, so gibt schon die Zahl der Umdrehungen der Schiffsschraube, die im Maschinenraume ein besonderer Apparat markirt, wenigstens ungefähr die zurückgclegte Entfernung an. Mittags hatte sich der Wind mehr erhoben, die Wellen wurden länger und stärker und das Schiff kam nach und nach in schwankendere Bewegung, so daß und theilweise etwa« ungcmüthlich wurde. Ich bewunderte deS CapitänS Töchterchen, bei der fich von Seekrankheit bis dahin noch keine Spur gezeigt hat- sie scheint recht seefest zu sein. Wir blieben möglichst lange auf Deck, man fürchtete sich ordentlich vor dem Hinunter­gehen in Vorahnung schrecklicher Dinge, und richtig, al- ich in die Cabine ging und mich bei dem starken Schwanken au-- zuzieben begann, da kam cS. Ich saß auf dem Sopha, in der Hand den eigen- für diese Zwecke bestimmten Blechnapf und konnte nun ganz genau controliren, waS ich vorher ge- gtssen batte. Nachdem der Anfall vorüber war, habe ich gut und fest geschlafen. Mein Bruder und Herr H. haben cS bester wie ich Überstanden, obgleich eS ihnen auch nicht gerade wohl war. Bei dieser Gelegenheit will ich bemerken, daß c- ein bestereS Mittel gegen die Seekrankheit kaum gibt, olS sich flach auf den Rücken ins Bett zu legen So­wie daS Ange nur die vier Wände um fich sieht und die ver­gleichenden Punkte fehlen, an denen e- die starke Schwankung ablesen kann, hört da« Uebelbefinden und der fortwährende ' Brechreiz auf und man kann einschlafen.

(Fortsetzung folgt.)

Beto, 19. Februar. Die Bvnde-anwaltschaft hat die volizeiliche Leberwachuug deS italienischen SocialistencongresseS in Zürich verfügt.

Rom, 19. Februar. Der Papst ist unpäßlich. Sin Pilgerzug wird mit seinem Empfange noch einige Tage warten müffen.

Rom, 19. Februar. In allen Theilen de- Lande- ist man mit der Aufstellung der Wählerlisten beschäftigt. Dieselben sollen Aniang April fertiggestellt sein und die Wahlen im Mai ftattfinden. Die Revision der Listen wird die Zahl der Wähler um 95 vermindern, man glaubt jedoch nicht, daß durch diese Verminderung die Regierung profi- tiren wird.

Paris, 19. Februar. An der Grenze wurde eint große Anzahl Broschüren beschlagnahmt, welche au- Belgien eingeschmuggelt werden sollten.

Paris, 10. Februar. Trotz deS Widerstande- der Radi- Lalen bewilligte die Kammer den Credit von 600,000 FrcS. für den Geheimfonds mit großer Mehrheit.

Loudon, 19 Februar. Wie die*T>meS" au- Zanzi­bar melden, ift in der deutsch-afrikanischen Kolonie eine HungerSnoth au-gebrochen.

London, 19. Februar. Der Abgeordnete Iarnson wird in den nächsten Tagen die Regierung über die in französischen Blättern gebrachte Nachricht interpelliren, wonach ein eng lischeS Hau- für die französische Regierung Kriegs­material nach Madagaskar liefern werde. Er will die Regierung fragen, ob sie eS nicht für angezrigt halte, sich solchem Unternehmen zu widersetzen.

London, 19. Februar. DieTimes" meldet aus Port qu Prince, daß die Stadt Port de Pa ix durch eine Feuersbrunst zerstört wurde. 500 Häuser sind nieder­gebrannt, etwa 50 stehen noch. Sämmtliche Faktoreien sind zerstört. Drr Schaden wird auf 15 Millionen geschätzt.

Sofia, 19. Februar Aus Mace donien wird ge­meldet, daß der Kirch en streit in Velce- zu Gunsten Bulgariens entschieden wurde. Die seit zwei Monaten ge­schloffenen Kirchen und Schulen wurden feierlichst wieder er­öffnet. Die günstige Entscheidung erfolgte auf directen Befehl aus Konstantinopel.

toeafcs un6 OrovLirzLelles

Gießen, den 20. Februar 1895.

* Hoher militärischer Besuch. Der neuernannte Corn- mandeur der Hessischen (25.) Division, Generallieutenant Exc. von Goßler, nebst Stab, sowie der Brigade-Commandeur Generalmajor von Obernitz treffen heute Abend zur Be­sichtigung unseres Regiments hier ein und werden im Kaiserhof absteigen.

* Wohlthätigkeitsvorstellung. Die Proben zu der am Freitag stattfindenden Wohlthätigkeitsvorstellung nehmen flotten Fortgang. DaS Kotzebue'sche Lustspiel erweist sich von schlagender Wirkung. Für die Partie derUndine" in der DichtungIm Reiche deS WafferS" ist Ftäulein Wendorf vom Stadttheater in Frankfurt gewonnen worden, während Lahn",Kühleborn" undN xen" von hiesigen Dilettanten dargestellt werden. Schließlich bemerken wir noch, daß auf dem Programm Lieder von Schubert, Speyer, Mendelssohn und Hill, und Concertstücke von Haydn, Mozart und Schumann stehen. Möge das reiche und gediegene Programm recht großen Anklang finden!

** WohlthätigkeitS-Auffühnmg am 28. Februar in Ste^nS Garten, zum Besten der Nähabende für Un­bemittelte. Trotzdem in den verflossenen Wochen sich Vergnügungen aller Art drängten, hören wir zu unserer Freude, daß der, für den oben gedachten Zweck geplanten Aufführung vielseitiges Jntereffe entgegen gebracht wird, und doeumentirt sich dieses durch den fleißigen Kauf von Eintrittskarten. Wir hoffen auch, dieses Jntereffe nicht er­lahmen zu sehen, der Saal muß unbedingt ganz ausverkauft werden. Gerade die, die in den letzten Wochen genoffen haben, mögen der Schwächeren gedenken, nicht damit auch diese genießen können, nein, soweit dürfen wir leider nicht wünschen, aber daß diesen Aermsten wenigstens Gelegenheit geboten wird zu lernen, aus eigener Kraft ihr Dasein freund­licher zu gestalten- dieser bescheidene Wunsch ist uns gewiß gestattet. Weiter sind wir in der Lage, berichten zu können, daß die Vorbereitungen zu der Theatervorstellung rüstig weiter fortschreiten, das reizende Lustspiel ,Der Raub der Sabinerinnen", welche- seinen Siege-zug durch alle Bühnen gemacht hat, und erst kürzlich mit großem Erfolg in Frank­furt aufgesührt worden, ist gewählt worden. Die Leitung ! liegt in bewährten Händen, ebenfalls ist die Vertheilung der | Rollen in glücklichster Weise gelöst worden. Auch für die ' angenehmen Zuthaten, wie Thee-, Wein- und BierbüffetS < und dergleichen, ist ausreichend Sorge getragen worden, so I daß also ein höchst genußreicher Abend in sicherer Aussicht steht. :

** ReueS Theater. Herr Reiners hatte unS gestern ! Abend einen Kunstgenuß verschafft, der unS Provinzialen I selten zu Theil wird. ES war nicht- Geringere- al- eine veritable Oper, da- unS gestern geboten wurde, etwa- für j Gießen seit Menschengedenken ganz Ungewohnte-. Dazu war ein Meisterwerk, da- fett einigen Monaten alle ! Welt in Entzücken versetzt: Humperdinck-Hänsel und Grethel". Der Compon st, ein Jünger Wagner-, hat e- , gewagt, einen deutschen Märchenstoff, der noch nicht einmal einen Conflict in sich birgt, zu einem musikalischen Dtama zu gestalten und daS Wagniß ift vollsiändig gelungen. ES ist daS ein Beweis, daß unser urtheil-fäbige- Publikum noch nicht jenem Geist verfallen- ist, der fichmoderner Realismus" nennt und so gern unter ganze- moderne- Leben beherrschen möchte. Humperdincks Oper zaubert und wieder , jene- Märchenland vor, tn dem wir al- Kinder geweilt, wenn wir staunend mit großen Augen den Erzählungen der Mutter gelauicht. Darin beruht ein Theil ihre- Erfolge-. Der andere wirb bedingt durch die Composilion selbst. Mit modernen Mitteln sühn der Componift sein Werk durch -

er folgt, ohne au Originalität zu verliere», den Spure Wagner-. Und wie Wagner der berufene musikalische Joterpret der deutschen Heldensage war, so wild Humperdinck derjenige deS deutschen Märchen- sein. Seine OperHänsel und Grethel" ift unbedingt die hervorragendste Erscheinung in der neuesten Opernlitteratnr Sie weist einen Melodien- reichthum, eine Originalität der Erfindung und der In- slrum n'.at'vn auf, die geradezu faScinirend wirken. Die Wiedergabe durch da- Kruse'sche Ensemble war tadellos. WaS an gesanglichen und schauspielerischen Leistungen ge­boten wurde, konnte ollen Anforderungen genug thun. DaS Orchester wurde von unserer RegimentScapelle gestellt und verdient volles Lob für feine wackere Haltung. Unter diese» Umständen begrüßen wir mit Freuden, daß Herr Reiner-, ermutigt durch den reichen Beifall, den fich die gestrige Vorstellung erworben hat, eine Wiederholung de- reizenden Werke- am nächsten Donnerstag stattfinden läßt. Hoffentlich werden dann auch die Uebelstände beseitigt fein, die sich gestern beim Besetzen der Plätze mehrfach gezeigt haben. Man sollte doch ganz entschieden sein Augenmerk daraus richten, daß die Plätze leicht zu finden sind und ohne Schwierigkeit in Besitz genommen werden können.

** Verein der äOjährige» Gießener. Im Restaurant Herbert, MäuSburg, constiluirte sich vorgestern Abend ein Verein der 50jährigen Gießener. Laut dem psarramtlichen Geburtsregister vom Jahre 1845 wurde constatirt, daß wen» die in diesem Jahre geborenen wirklichen Gießener Buben heute noch sämmtl-ch lebten, 64 sein würden, die dem Verein beitreten nten. ES wurde vorerst provisorisch nach Durchsicht der GeburtSliste festgestellt, daß man höchsten- auf 20 Gestorbene event. solche mit unbekanntem Aufenthaltsort an­dern Jahrgang 1845 zu rechnen haben wird- doch wird der Verein bemüht sein, zuverläßlich entweder den Tod oder de» Aufenthaltsort jedes Einzelnen zu ermitteln. Freitag kommender Woche wird eine zweite Sitzung der Fünfzigjährigen im Hotel Schütz" ftattfinden. ES ift auch die Betheiltgung nicht in Gießen geborener 50jähriger Mitbürger erwünscht.

** Kriegerverein. Gestern Abend hielt der Kriegerverein im Vereinslocale eine Generalversammlung ab. Nachdem der Jahresbericht verlesen und die Rechnung-prÜsungS Eom- misston gewählt war, wurde zur VorstandSwahl geschritten. Es wurden gewählt, resp. wiedergewählt die Herren Mayer al- erster, Grüneberg als zweiter Vorsitzender und Dort al-Rechner, ferner die Herren Schad, Keller, Heß, MöbuS, Merkel, BornrnerSheim, Klingel- Höfer, OchS, Schäfer, Klein, Pistor und Förtsch. Die Versammlung hat mit Freuden vernommen, daß der hiesige- Detero nen-Verein sich mit der Absicht trägt, sich an den Kriegerverein anzuschließen, waS um so an- erkennenSwerther ist, da letzterer niemals die Beranlaffung zu einem Bruch gab. Der Vorstand deS Kriegervereins hat in anerkennenSwerther Weise sich bereit erklärt, dem Bruder­verein in seinem Vorhaben möglichst entgegenzukommen.

-n. Sentilbrnnnen. DaS in jüngster Zeit häufiger be­obachtete Laufen der Ventilbrunnen während der Nichtentnahme von Waffer wird verursacht abgesehen von Beschädigungen, welche in Folge längeren Gebrauch- eintreten durch ungenügendes Schließen deS Ventilhebels nach stattgehabter Wafferentnahme, durch ungenügendes Abschließen de- Ventils, veranlaßt durch Temperaturwechsel ober durch unzureichende Bentilbelastung und endlich durch muthwillige Beschädigung. Durch den Einfluß der Kälte verkürzen sich die im Brunnenständer befindlichen Dentilstangen, infolgedeffeu daS Ventil sich theilweise öffnet. Um diesen Mißstand z» beseitigen, besitzt die Venttlstange eine im Innern de- Brunnenschachts zugängliche Regulirvorrichtung. welche um so häufiger regulirt werden muß, je häufiger Temperatur- Wechsel eintritt. Der seit mehreren Wochen In Ausführung begriffene Umbau deS Ni ederdruckdehälterS am Lutherberg, welcher eine gänzliche Absperrung desselben nöthig machte, sodaß baß Niederdruckgebiet z. Z. ohne seinen Be­hälter direct auß ben Quellenzuflüffen gespeist werben muß, erschwert bie Arbeit beß BrunnenregulirenS wegen ber schwankenden Höhe der ben Druck außübenben Wassersäule ber Zuleitung mehr, als bieß bei regelmäßigem B-tiieb mit dem Behälter der Fall ist. Einer etwaigen unzulässige» Druckzunahme während obigen Umbau-, wirb indessen butch geeignete Maßregeln vorgebeugt. Dem auf bie Brunnen- Ventile witkenben Wasserdruck muß ein Gegenbruck geboten werben burch befonbere Belastungßgewichte, unb ba bieser Druck wegen der erwähnten, vorübergehenben Ausschaltung dcß Nicderbruckbehälter- z. Z. ein öfter- sich änbernber ist, fo ist auch bie Ausgleichung beßfclben durch verschiedene Gewichtsbelastung eine viel empfindlichere und umständlichere. Die Umgestaltung beß Nieberdruckbehälterß, feine bessere constructive Anpassung an die Queckoorner WaffetwerkSan'aze ist jedoch nahezu feniggestell-, womit sich die erwähnten Miß­stände ganz wesentlich verringern werben. Im Uebrige» geschieht seitens ber Verwaltung alles Mögliche, um bie in­folge ber langanbauernden Kälte an den zahlreichen Eon- structionStheilen ber räumlich fo außgebebnten Gaß- und WafferwerkSanlagen hervortretenben Mängel alSdalb zu be­seitigen- mehrere Arbeiter-Mannschasten find seit Wochen mit ben verschiebenen Aufbauarbeiten (an Zuleitungen, Hy­dranten, Schieber, Gasmessern, Waffermeffern, Laternen u. f. ».) und Reparaturen fast täglich biß in bie späte Nacht Hinei» beschäftigt. So würben auch seither sämmtliche 32 Ventil- brunnen unserer Stabt regelmäßig täglich einmal, erforber- lichenfallß zweimal besichtigt bezw. aufgethaut unb regulirt. Der am Brunnenan der Bach" beobachtete, im gestrige» Anzeiger gerügte Mißstand hat aber noch eine ganz andere Ursache. ES ist seitens ber Verwaltung in ber letzten Zeit durch viermalige (tmfernung eingekeilter Holzstückchen festgestellt worben bie letzten heute Morgen entfernten fünf Rcildjen sind ber Polizei Übergeben-, baß hier muth- willig eHänbe mitwi rken, sei eS, um eineEisbahn" zu schiffen ober in einer anderen verwerflichen Absicht! ®ie Verwaltung erkennt immer bankend an, wenn an de»