her „Umsturz Vorlage" wie gegen die letztere überhaupt ge- fehlt, eß scheint aber nicht, alß ob durch derartige Proteste seitens der öffentlichen Meinung daß Schicksal der Vorlage wesentlich beeinflußt werden würde. Jedenfalls hängt daffelbe davon ab, inwieweit sich die Regierung mit jenen Parteien, welche in der Commission die bemerkenswerthesten Abänderungen des RegierungSentwurses beschloffen haben, mit dem Tentrum und den Conserdativen, verständigt. Wie die „9?orbb. Allg. Ztg." in einem Leitartikel ziemlich beutlich zu verstehen giebt, wünschen bie oerbünbeten Regierungen in verschiebenen Punkten eine Beseitigung der verschärfenbeu CommisfionSdeschlüffe; die beoorstehenbe zweite Plenarlesung der „Umsturz-Vorlage" wird ja zeigen, ob Zentrum und Rechte sich hierzu bereit staden lassen werden. WaS im Uebrigen das Arbeitspensum deS Reichstages in dem nachösterlichen Sessionsabschnitt anbelangt, so ist daffelbe noch ein so umsangreicheS, daß zu seiner vollständigen Erledigung die ReichSboten oermuthlich über Pfingsten hinaus versammelt bleiben müßten, ^Hieran ist aber gewiß nicht zu denken, der Reichstag dürfte sich höchstens bis Pfingsten zusammenhalten lösten, was biß dahin von dem schwebenden Arbeußmaterial nicht zur Erledigung gelangt, daß wird eben einfach unter den Tisch fallen.
— Noch während die Parlamente ihre Osterruhe hielten, Haden in Deutschland zwei neue Parteien baß „Licht der Welt" erblickt. In Leipzig wurde die antisemitische Bolkßpartei von den Herren Ahlwardt und Dr. Böckel pegründet, und in Berlin constituirte sich die deutsche Mittelstandßpartei, die hauptsächlich von den Innungen pcotegirt wird. Ob die beiden neuen Parteischöpfungm wirklich einem „dringenden Bedürfnisse" entsprechen und dem- nach eine Zukunft haben, das wird wohl noch abzuwarten sein.
Arrslaia-.
— Das bedeutsamste Tageserei gniß auf dem Gebiete bet W e l tb e g e be n h e t re n ist unstreitig ber A lisch l u ß des Friedens zwischen Japan und China. Die von ben beiberfettigen Bevollmächtigten in Schimonosekt vereinbarten FriebenSbedingungen haben sehr rasch bie Zustimmung ber japanischen wie der chinesischen Regierung gefunben, eß hanbelt sich also um keinen provisorischen FriebenSschluß mehr, sonbern um einen befinitiven Frieben. Die Hauptpunkte des FriebenSvertrageS sinb nach den neuesten authentischen Informationen folgende: Unabhängigkeit Koreas, China zahlt an Japan eine Kriegsentschädigung von 200 Millionen TaelS (ca. 800 Millionen Mk), tritt ferner an Japan die Insel Formosa, sowie die Halbinsel Liao Tong bis zum 40. Grad nördlicher Breite ab, gestattet die Eröffnung von neuen chinesischen Häfen, darunter Peking, für ben auswärtigen Hanbel, willigt ein, daß bie Likin-Abgaben 2 pCl. nicht übersteigen bürfen und gesteht den Japanern die Berechtigung zu, Baumwollenfabriken und andere Industrie-Zweige in China zu gründen. Eine weitere Meldung präcisirt die Bestimmung über die Abtretung der Liao-Tong-Halbinsel, auf deren Südspitze bekanntlich der wichtige KriegShafen Port Arthur liegt, dahin, daß die Besetzung Port Arthurs durch die Japaner, um eine europäische Einmischung zu vermeiden, nur für einen gewissen Zeitraum erfolgen soll. Die ursprüngliche fernere Abmachung, betr. den Abschluß eines Schutz- und Trutzbünduistes zwischen Japan und Chino, scheint wieder fallen gelassen worden sein. Japan heimst also als materielle Erfolge aus seinem Kriege mit dem „Reiche ber Mitte" eine Vergrößerung seines territorialen Besitzes, eine immerhin nicht unbeträchtliche KriegSentschäbigung unb erhebliche wirthschastliche Zugestänbnisse seitens des besiegten Gegners ein. Außerbem kann aber Japan als weitere Vortheile eine bebeutsame Stärkung seiner gesammten politischen, militärischen unb wirthschaftlichen Stellung in Ostasiev, unb schließlich eine gewaltige Steigerung seines Ansehens in der ganzen Welt burch seine Siegesthaten verzeichnen. Eö erhebt sich aber nun bie Frage, was bas Ausland, soweit eS an den Vorgängen in Ostasien interesfirt ist, zu den Friedensabmachungen zwischen den bisherigen kriegführenden Parteien sagen wird, eß fehlt schon jetzt hierüber nicht an allerlei Nachrichten und Gerüchten, die eS sehr wahrscheinlich machen, daß die fremden Mächte den japanisch-chinesischen FriebenSvertrag keineswegs in allen Punkten als eine vollendete Thatsache hinnehmen dürften. Dann wird für bie japanische Diplomatie bie Zeit gekommen sein, zu beweisen, daß sie ebenso auf ber Höhe der Situation steht, wie dies von der Heeres- und Flottenleitung Japans so glänzend bewiesen worden ist. •
Neueste Hacbricbicn.
Wolffs telegraphisches Correspondenz-Bureau.
Berti». 18. April. Die „Kreuz-Zeitung" veröffentlicht den Wortlaut des am 15. April in Schloß Neudorf batirten Protestes be« Grafen zur Lippe-Biesterfelb an ben Bundesrath, worin für jede Eventualität der Schutz des BundcSrathes zur Wahrung ber Rechte Biesterfeld« an- gerufen wird.
Berti», 18. April. Der Verein der Brauereien beschloß in seiner heutigen Sitzung, jede« Anfinnen auf Freigabe de« l.Mai al« Arbeiterfeiertag abzulehnen.
BreSlau, 18. April. Der Verein zur Förderung de« Deutschthum« in den O st marken beschloß die Gründung einer Landesbank mit einem Grundkapital von 3 Millionen Mark in Posen. Zweck der Bank ist Deutsche au» Mittel- unb Westbeutschlanb anzufiedeln. Die Organisatiou des Verein« soll auch auf Oberschlesien ausgedehnt werden.
Lübeck, 18. April. Die feierliche Grundsteinlegung zum Elbe - Trave - E anal findet am 31. Mai in Lübeck statt.
Wien. 18. April. Btt den Ziegelwerken am Mienerberge sand heute Vormittag ei» Zusam menstoß von etwa 500 Arbeitern unb Arbeiterinnen, welche ihre Genoffen
an der Fortsetzung der Arbeit hindern wollen, mit der Sicher- heitßwache statt. Die Lache, welche von der erregten Menge thätlich angegriffen wurde, mußte von der Waffe Gebrauch machen. Dabei wurden, wie amtlich festgestellt ist, drei Personen, darunter zwei Frauen, leicht verletzt. Zwölf Personen wurden verhaftet.
Wie», 18. April. Der Kaiser hat für bie durch baß Erdbeben in Laibach Geschädigten 10,000 Gulden und für die be» dem Brande in Teplitz Geschädigten 1000 Gulden gespendet.
Paris, 18. April. Der „Gauloiß" erzählt, daß ein ehemaliger französischer Offizier eine Patrone erfunden habe, fnittelß welcher eine außerordentlich große Anfangs- schußgeschwiudigkeit erzielt werde- die des GraSgewehrs sei hierdurch ans 800 Meter, die be« mobifkkten Lebelgewehr« aus mehr al« 1000 Meter erhöht. Ein weiterer Bortheil bestehe darin, daß die Soldaten, da bie neuen Patronen um bie Hälfte kleiner unb leichter feien, eine doppelt so große Menge mit sich tragen könnten. Die Regierung habe sich, wiewohl bisher keine amtlichen Versuche gemacht wurden unb zwei höhere Offiziere die Erfindung nur in privater Weise geprüft hatten, entschloffen, bie begonnene Ausmusterung ber GraSgewehre zu fußpenbiren.
Newyork, 17. April. Nach einem Telegramm ber „Worlb" au« Tokio habe China zugestanben, bie auf ben Verkauf von Maaren gelegte Likinabgabe nicht mehr zu erheben. Ferner soll ein gleichmäßiger WährungS-Tael al« LanbeSmünze durchgeführt werben. Allen Ausländern soll e« gestattet sein, Fabriken zu errichten, Maschinen einzuführen ober Waarenhäuser im Innern zu pachten. Die Zugestäubniffe auf hanbelSpalitischem Gebiete sollen allen Nationen in gleicher Weise zu Theil werben.
Depeschen be« Bureau „Herold".
Berlin, 18. April. Der Kaiser entsandte gestern seinen General-Adjutanten, den Chef de« Militär-CabinetS v. Hahnke, an bas Krankenlager deS Herrn v. Kotze, besten Befinden so gute Fortschritte macht, baß er früher al« ursprünglich beabsichtigt war, also etwa in drei Wochen, entlasten werben kann. Die Theilnahme ber Hof- unb aristokratischen Kreise ist noch immer sehr lebhaft. Selbst von auswärtigen Höfen sinb viele Anfragen an Herrn v. Kotze gelangt. Das Duell mit Herrn v. Reischach fand, wie jetzt gemeldet wird, in der Nähe von Halensee bei Berlin statt.
Berlin, 18. April. Der Zollbeirath für bie deutsch- japanischen Handelsvertrags - Verhandlungen hat seine Berathungen abgeschlossen. Die deutschen.Forderungen sind formulirt worden und werden der japanischen Regierung zur Kenntniß gebracht werden.
Berlin, 18. April. Der „Post" wird auS Dresden gemeldet, daß zu Königs Geburtstag am 23. d. Miß. der Kaiser in Dresden erwartet wird.
Berlin, 18. April. In der heutigen Abendnummer der „Kreuzztg." veröffentlicht Freiherr v. Hammer ft ein eine Erklärung, in welcher er die „Kleine Preste" in Frankfurt a. M. auffordert, entweder selbst die Namen derjenigen conservatioen Persönlichkeiten zu nennen, welche ihr daß Material für ihre Verleumdungen angeblich geliefert haben sollen ober diese Herren zu veranlasten, selbst mit ihren Namen hervorzutreten. Erst wenn dieser Aufforderung in der einen oder anderen Weise entsprochen sei, würde er sich veranlaßt sehen, der Angelegenheit noch weiter Beachtung zu schenken.
Berlin, 18. April. Reichskanzler Fürst Hohenlohe begibt sich heute Abend auf einige Tage nach Schillingsfürst.
Berlin, 18. April. Die „Kreuzztg." meldet au« Halle: Bei dem Geheimbund-Proceß vor der Strafkammer des hiesigen Landgerichts gegen 21 Mitglieder des hiesigen CommunistenclubS wurde auf Antrag des ersten Staatsanwalts die Oeffentlichkeit auSgefchlosten.
Marburg, 18. April. Fürst Bismarck wird am Sonntag den Rector der hiesigen Universität, Professor Fischer, und sieben andere Herren al« Deputation der Vereinigung alter Burschenschafter Deutschland« zur.Entgegen- nähme einer Adreste empfangen.
Kiel, 18. April. Zum Präsidenten der Verwaltung b eß Nord-Ostsee-CanalS ist ber Vorsitzende der Canalbau-Commission, Geheimcath Loewe, in Aussicht genommen. Der Kaiser beabsichtigte zuerst, die Stelle mit einem höheren Marine Offizier zu besetzen, entschied sich jedoch auf Anrathen de» Minister« v. Boetticher für die Wahl eine« Verwaltungsbeamten.
Wie», 18. April. Heute Nachmittag findet unter dem Vorsitz des Kaisers eine gemeinsame Minister-Confer enz statt bebuf6 Feststellung be« gemeinsamen Budget« pro 1896. Die Vermehrung bes Offiziercorp«, bes Bestaube« ber Unteroffizierpferbe bei ber Felbartillerie, bie Erhöhung einzelner Posten be« außerorbentlichen KriegSbubget«, darunter Anschaffung von 170000 Repetirgewehren, ergeben eine Mehr forbernng von 4 Millionen Gulden.
Wie», 18. April. Da« „Neue Wiener Tageblatt" meldet auS Brüffel: Im südlichen Belgien ist ein vier Secunden dauernde« Erdbeben beobachtet worden. Die Stadt Nimy ist besonder« heimgesucht. Die Kirche, sowie mehrere Häuser find beschädigt. Drei Menschenleben sind zu beklagen.
Laibach. 18. April. In ber letzten Nacht erfolgten abermals brei leichte Erbstöße. Die Aufregung bauert fort. Die Bevölkerung brachte die Nacht im Freien zu. Heute trat Regen ein. Bi« jetzt zählte man 66 Erdstöße.
Brünn, 18. April. Eine von unbekannten Thätern gestern Abend auf bie Thürschwelle bes Bereinshause» des Arbeiter-Gesangverein« ValeSlavin gelegte Bombe explo- bitte und zertrümmerte mehrere Fenster deS Baron Prazak- schen PalaiS.
Belgrad, 18. April. Für die hier übermorgen statt- findenden Wahlen sind umfassende Sicherheitsmaßregeln getroffen worden. Die Präfecten find mit weitgehenden Vollmachten außgeftattet worden. Militär und Gendarmerie halten bie ganze Stadt besetzt.
Cafia, 18. April. Wie bestimmt verlautet, wurde Zaukow com Czaren in Petersburg empfangen.
Pari«, 18. April. Gestern wurde ein flrbetterbelegtrter des Becken» von Decazeville verhaftet unter ber Anschuldigung, Dynamit versteckt zu haben. Degen deffelben Vergehens wurde ein Jnünvtduurn in einem andere» Orte verhaftet. Man glaubt, daß Beide mit Anarchisten in Verbindung stehen.
Pari«, 18. April. Da« Ende bes Ausstandes der Zündholz-Arbeiter ist bevorstehend. Die Wiederauf- nahme der Arbeit wird in den nächsten Tagen erwartet.
Paris, 18. April. „Petit Journal" meldet aus auto- rifirter Ouelle, die Sicherheitspolizei sei einem gegen den Präsidenten der Republik geplanten anarchist ischen Attentat auf die Spur gekommen. Der Plan sollte während deS gegenwärtigen Aufenthalts des Präsidenten m Havre auSgeführt werden, wo der Letztere gestern Abend etntraf. Ein sehr gefährlicher Anarchist, deffen wirklicher Name unbekannt ist, verließ Vonbon, um sich nach Havre zu begeben. Allen Polizeicommiffaren in ben Häfen unb auf den Bahnhöfen der Rorbgrenze find telegraphisch strengste Weisungen gegeben worden.
Madrid, 18. April. Marschall Martinez LampoS ist gestern auf Cuba eingetroffen unb wurde von ber Menge begeistert empfangen. Der Marschall forberte die Insurgenten sofort auf, Delegirte zu ihm zu enticn|en, damit er mit ihnen über die Lage beratben könne. Die Rebellen haben jedoch diesen Vorschlag abgrlehm.
Lonboa, 18. April. Nach einer Nachricht der „Times' auß Shanghai würden die Friedensbedingungen erst nach drei Wochen, wenn die Ratification ftattgefunben habe, officiell bekannt gegeben.
London, 18. April. Die „Times" meldet au» Shanghai, daß in Canton die Revolution bevorstehe. Morgen werde sich die ganze Stadt erheben, um die Abschannng der chinesischen Dynastie zu proclamiren, welche bie Zergliederung be» chinesischen Reiche» zugelassen hat.
Warschau, 18. April. Die Nachricht, baß auf Anorbnung be» Czaren allen Polen, welche beim Aufstanbe von 1863 beteiligt gewesen sinb, bie seiner Zeit confi»cirten Güter zurückerstattet werben sollen, ist unrichtig.
CoctU* ntiö ptoühikOr»
Gieße», ben 19. April 1895
• * Empfang. Seine Königl. Hoheit ber Großherzog empfingen gestern Mittag nach 12 Uhr Se. Durchlaucht ben Fürsten zu Asenburg-Birstetn, Sc. Erlaucht ben Grafen von Schlitz genannt von Görtz und Se. Durchlaucht ben Prinzen zu SolmS-Braunfel», welche baß in einem Bechstein schen Flügel bestehende HochzeitSgefchenk der StanbeSherren überreichten.
* * Zur Steuerreform. Die Erste Kammer beschloß gestern die Freigabe der unteren Steuerstufen biß 900 Mk. Einkommen (f. Bericht über die Verhandlungen), den Beginn der Declaranonspflicht bei 3000 Mk. und eine bl« 4,7 pCt. steigende Scala für die Steuerpflichtigen erster Abtheilung. Hierdurch werden die mittleren Einkommen stark belastet. Bei Schlußabstimmung wurde baß Einkommensteuergesetz und ebenso bie Abanberung be« Capitalrentensteuergesetze» abgelehnt.
* ♦ Neue« Theater. Herr Director Pollak eröffnet, wie au« dem Jnseratentheil ersichtlich, am 1. Mai em Opern - Ensemble-Festspiel im Gießener Feftsaal. Da« Ensemble weilt zur Zeit in Hanau und führte sich bort am Sonntag Abenb mit ber Scrida Halevy'schen Oper „Die Jübin" nach Berichten dortiger Blätter recht Vortheilhaft ein. Diese Oper, die auch zur Eröffnung ber hiesigen Spielzeit zur Aufführung kommt, ist da» bedeutendste Werk des Componiften Halevy unb übt neben voll gehäuftem äußeren Effecte burch bramatische Kraft, originellen Melobienreichthum unb burch geschickte Behandlung der Singstimmm sowohl wie be« Orchesters (al« welches bie Capelle unsere» Jn- fanterie-Regtrnentö mitwirkt) seine packende Wirkung auf die Zuhörer au«. Durch diese Aufführung hat sich Herr Director Pollak in Hanau mit seiner Künstlerschaar auf» Beste ein- geführt. Hoffentlich wird Herrn Pollak hier ber gleiche Empfang zu Theil, der Spielplan weist eine Reihe vorzüglicher Schöpfungen auf, so daß dem Publikum bei Verhältnis mäßig niedrigem Preise ein sehr schöner Kunstgenuß ge boten wird.
• • Anläßlich ihrer silbernen Hochzeit»feier wurden gestern Abend den Herren Schuhmachermetster C. Berg (MäuS- bürg) und Univ.-RentamtSbiener I o h S. Re eh Ständchen gebracht, ersterem von dem „Sängerkranz", letzterem von ber „Conco rbia".
• • TaS Rauchen im Walde betr. Im zweiten Blatte ber heutigen Nummer bepnbtt sich eine Bekanntmachung be» Großh. KreiSamt», nach welcher bi» auf Weitere» da» Rauchen von Cigarren, Cigarretten und au» ungebetfelien Pfeifen im Walbe verboten ist.
KreiSvorfechterßundc. Am Sonntag Vormittag findet in ber Turnhalle be» Turnvereins bie erfte diesjährig e KreiSvorfechter stunde unter Leitung deS Kreis Turn- unb Fechtwart» Fritz Heydecker auß Wiesbaden statt. ES werden u. A. die Maffenübungen mit krummen Säbeln, welche auf dem KreiSturnfest im Juli b. I. zur Aufführung kommen, eingeübt werden. ES wird daher Freunden ber Fechtkunst Gelegenheit geboten, da auch mit Floren und Korbschläger gefochten wird, zu sehen, wie da» Fechten tm Mittelrheinkrei«, der bekanntlich allen anderen Kreisen hierin voransteht, gepflegt wird. Anfang der Fechtstunde um 10 Uhr.
* • Die»stjubilä»mSkreuz. Im Schaufenster ber Hos-Silber- waarenfabrik Bieter zu Darmstadt liegen mehrere üremplcre deS Diploms und des goldenen Kreuze», welches Ihre König!. Hoheit die Großherzogin für weibliche Dienstboten gestiftet hat, die 25 Jahre ununterbrochen bei einer Herrschaft bedienstet, zur Ansicht au». DaS Kreuz, in Mattgold hergestellt, zeigt einen erhabenen Ring, in dem bas
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