Der Krieg von 1870|71, geschlldert durch Ausschnitte au» Zeitung»-Nummern jener Zeil (Nachdruck verbot«.)
19. December.
König Wilhelm har die Kaiserdeputation am 19. in Versailles empfangen und ihr geantwortet, daß er nur, um den Wünschen der Fürsten und Völker Deutschland- und nicht dem eigenen Gefühle nachzukommen, die Kaiserkrone annehme, übrigen- hätten sämmtliche Fürsten -»gestimmt, und auch die Städte Hamburg, Lübeck und Bremen waren so frei gewesen. Angenehm sind die Herren versorgt gewesen, denn e- waren für sie die besten Quartiere in Versailles ausgesucht. Die Pariser unterließen sogar an diesem Tage da- Schießen, wahrscheinlich um besser lauschen zu können.
Die plötzlich eingetretene strenge Winterkälte, welche sich über ganz Mitteleuropa au-zudehnen scheint, beginnt ihren Einfluß auch auf die Operationen im Felde fühlbar zu machen. General Trochu hat, sicherlich eher infolge der Kälte al- auf Grund genauerer Nachrichten über die Stel lung der Nordamee, seine neuerlichen Operationen unterbrochen, und in gleicher Weise scheint an der Sarthe und im Norden der Somme eine vorübergehende Waffenruhe du- getreten zu sein.
CocaUs und provinzielles.
Gießen, 18. December 1895.
** Weibliche Fabrikiufpettoreu. Der Bericht de- Finanz- auSschusse- der Zweiten Kammer über die Eingabe des Bundes deutscher Frauenveretne, betr. die Anstellung weiblicher Fabrikinspectoren, empfiehlt der Regierung, sie möge im nächsten Staatsbudget einen Ausgabeposten vorsehen, um den Fabrikinspectoren weibliche Assistenz betzuord- neu. Die AufsichtSbefugnisse derselben sollen sich auf ganz spezielle, die Frauenarbeit berührende Gebiete oder auf solche Betriebe beziehen, in denen ausschließlich weibliche Arbeiterinnen beschäftigt find.
Ernannt wurden am 11. December 1895 die Forst- accessisten Albert Draudt zu BüdeSheim, Eduard GrooS zu Gießen und August Schuster zu Glauberg zu Forstassessoren.
* * Auszeichnungen. Das Ehrenzeichen für Mitglieder freiwilliger Feuerwehren wurde ertheilt durch Allerhöchste Entschließung Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs vom 23. November l. I. den Brandmeistern der freiwilligen Feuerwehr zu Mainz Johann Baptist Becker und Theobald Gimbel.
* * Sitzung des ProviuzialavSschusseS bom 14. dS. MtS. In dieser öffentlichen Sitzung kamen unter dem Vorsitz des Großh. ProoinzialdtrectorS Frhrn. v. Gagern folgende Gegenstände zur Verhandlung: 1) Gesuch de- Johann Bender zu Zügelhütte bei Brauerschwend um Erlaubniß -um WirthschaflSbetrieb. Bender war mit seinem Gesuch von dem KreiSauSschuß zu Alsfeld abgewiesen worden, weil auf der Ztegelhütte ein Bedürsntß zur Errichtung einer Wirthschast mcht anzuerkennen sei und auch die polizeiliche Controle am gedachten Platze nicht gut ausführbar erscheine. Gcsuchstcller hat gegen diesen abweisenden Bescheid Beschwerde an den Provinzialausschuß erhoben und zwar mit Erfolg, ca dieser, unter Aushebung des Erkenntnisses der vorderen I «stanz, die Bedürfntßfrage bejaht hat. In der Sitzung wurde von dem Bürgermeister zu Brauerichwend erklärt, daß die Zügelhütte je 12 Minuten von zwei Gemeinden entfernt liege, mit hübschen Bäumen umgeben sei und namentlich im Sommer, wo man sich im Freien aufhalten könne, einen gern besuchten Aufenthaltsort geben würde. Aus diesem Grunde habe auch der Gemeinderath die Bedürfntßfrage bejaht. — In der Angelegenheit der Enteignung von Grundeigenthum in den Gemarkungen Inheiden und Fkldhetm für die Nebenbahn Hungen - Friedberg halte die Geländeerwerbs.Commission auf da- Uriheil de- Provinzial- au-schuffe- vom 12. October dS. IS. innerhalb der vor» bestimmten Frist den EnteignungSauSspruch beantragt und die Bezahlung der Geländeentschädizungen durch Quittungen nnchgewiesen. Der ProvinzialauSschuß hat nach dem vom Vorsitzenden desselben verkündeten Beschluß dem Anträge entsprechend die Enteignung der fraglichen Parzellentheile ausgesprochen. Al« betheiligte Grundbefitzer kamen Georg Rcitz II. Eheleute und Israel Katz Eheleute au- Inheiden in Betracht. — Ludwig Muhl zu Großen Linden war um Ertheilung der Erlaubniß zum Betriebe einer Gast- wirthschaft eingekommen und wurde vom KreiSauSschuß zu Gießen mit seinem Gesuch abgewtesen. Er ließ durch Herrn Rechtsanwalt Metz dahier RecurS an den ProvinzialauSschuß etnlegen und hatte trotz der guten Vertretung auch hier kein Glück, da der ProvinzialauSschuß bezüglich de« vorliegenden Gesuches ein Bedürfoiß zur Errichtung einer Gastwirthschast nicht anzuerkennen vermochte. Muhl hat die Kosten deS Verfahrens und einen Aversionalbrtrag von 10 Mk. an die Provinzialkasse zu bezahlen. — Dem Gustav Seipel zu Gedern, welcher um Etlaubniß zum Betriebe einer Schank- wirthschaft nachgrsucht batte, ging eS nicht besser wie Muhl. Der KreiSauSschuß zu Schotten hatte unter Verneinung der Bedürfntßfrage da- Gesuch abgewiesen. Herr Rechtsanwalt Dr. A. Rosenberg hat den von ihm NamevS de- G. Seipel eingelegten RecurS gut zu rechtfertigen versucht, und e- nach vernehmen de« Zeugen SchnetdmüllerS Oberheim al- erwiesen erachtet, daß ein Bedürfniß zur Errichtung einer Gchankwirthschaft im Seipel'schen Hause vorliege. Zur Bekräftigung seiner Ausführungen übergab derselbe eine mit etwa 300 Unterschriften versehene diesbezügliche Erklärung zu den Acten. Aber der ProvinzialauSschuß schloß fich dem Erkenntniß de- KreiSauSschusseS zu Scholten an und Wieden Antragstkller kostenfälltg ab unter Auferlegung von 10 Mark Aoerfionalbetrag. — Zum zweiten Mal wurde wegen der Klage de» OrtSarmenverbandeS Düdelsheim gegen den OrtSarmenverdaud zu Ltndheim wegen Srsotze- »orgelegter Pfiegckostcn für Katharina Nagel von Lind-
Heim verhandelt. Auch diesmal konnte trotz Vernehmung dreier Zeugen nicht festgestellt werden, ob die Nogel bis zum 1. März oder bis zum 1. April 1895 krankheitshalber verpflegt werden mußte, weshalb die Ve> Handlung behufs we terer Erhebungen vertagt worden ist. — Der OrtSarwen- verbaad Frankfurt a. M. klagte gegen die Ortskrankenkasse zu Groß-Karben wegen Ersatz von Pfleqekosten für Johann Lautenschläger von Gadernheim. Die streitenden Parteien waren auf Ladung ntcht erschienen. Nach kurzer Berathung verkündete der Vorsitzende den Beschluß deS ProvinzialauSschuffeS dahin, daß die Klage kostenfällig abzuweisen sei und der OrtSarm nverband Frankfurt weiter einen Aoerfionalbetrag von 10 Mark zu bezahlen habe. — Den letzten öffentlichen Gegenstand bildete die ErgänzungS- wahl deS Gemeinderaths zu Lauter. Die am 4. October zu Lauter stattgehabte GeweinderathS-ErgänzungS- wähl wurde von Großh. Kreisamt Gießen beanstandet und von dem KreiSauSschuß zu Gteßen für ungilttg erklärt, weil bei Feststellung der Wählerliste behufs Ermittelung der Steuerrestanten daS letzte fällige Communalsteuerziel auS 1894/95, statt deS ersten fälligen Zieles aus 1895/96 zu Grunde gelegt worden war. Gegen daS Erkenntniß deS KreiSauS- schuffeS wurde Beschwerde erhoben, welche fich speciell darauf gründete, daß da« erste und zweite Ziel der Communal- steuern für 1895/96 laut Bekanntmachung deS Gemeinde- einnehmerS in diesem Jahre erst am 21. August erhoben worden sei und daß somit am Wahltage keiner der Wähler länger als zwei Monate mit der Entrichtung der Steuern im Rückstände gewesen wäre. Bet ihrer Vernehmung konnte weder der Bürgermeister von Lauter noch der OrtSdiener von da Auskunft darüber geben, in welchem Monat die Steuerzettel an die Bürgermeisterei gelangten und aus- getragen worden feien und wann das Communalfteuerhebe- register dem Rechner zugestellt worden fei; der Bürgermeister erklärte vielmehr, daß er auf die Erhebung der zwei ersten Steuerziele keinen Werth lege. Obgleich Herr RrchiSanwalt Jost die Jntereffen feiner Auftraggeber warm vertreten hat, wurde der RecurS doch abgewtesen und die Reclamanten unter soltdartscher Haftbarkeit In die Kosten deS Verfahrens und zur Zahlung von 25 Mark an die Provtnztalkaffe verurtdeilt.
• • WeihnachtSoratorium von Herzogenberg. Mit schwerem Herzen hat sich der evangel. Ktrchengesangverein in der gestrigen Generalprobe entschließen müssen, die Aufführung des Herzogenberg'schen WeihnachtSoratoriumS bis zum 8. Januar zu vertagen. Trotz der großen Anstrengungen, d«e in den letzten Tagen gemacht worden waren, hatte eine wirklich genügende Besetzung der Soli nicht erreicht werden können. DaS Bedauern war allseitig umso größer, als da- Werk, trotzdem die Probe beim Mangel der Solisten nur ein verstümmeltes Bild davon bieten konnte, durch seine wunderbare Schönheit Sänger und Hörer zu hoher Begeisterung bewegt hatten. Es wird nun Alles ausgeboten werden, um ihm am 8. Januar eine würdige Aufführung zu fichern.
• • Wie wir hören, find in Folge unserer jüngsten Mit- theilungen über den Deutschen Privatbeamteu-Bereiu eine Anzahl Herren demselben beigetreten, doch bedarf eS noch weiterer Mitglieder, ehe zu der Gründung eines ZwetgveretnS Gießen geschritten werden kann. Da es sehr wünschrnSwerth erscheinen muß, daß dieser segensreich wirkende, aus sich selbst großgewordene Verein auch hier in Gießen durch einen sich selbst verwaltenden Zweigverein in Wtrktamkeit treten kann, so machen wir wiederholt darauf aufmerksam, drß Prospecte kostenlos versandt werden durch dr.' schrtftlettcnden Zweigverein Cassel deS südwestdeutschcn ZweigvereinS Verbandes, Schriftführer Herr Conrad Franz Becker, Kaufmann, Cassel. Der Verein hat sich die Sicherstellung der Zukunft der Privatbeamten auf dem Wege der Selbsthilfe zur Aufgabe gestellt, zählt bereits ca. 12000 Mitglieder und besitzt ein Vermögen von P/j Mill. Mark.
* ♦ Haudwerkerkammer». Wie das „Worms. Tagbl." mittheilt, ist am 14. December eine von 45 Berufsvereinen auS dem Großherzogthum Hessen mit rund 3000 Mitgliedern unterzeichnete Petition an den Re'chStag abgesandt worden, d e sich gegen den Boetticher'schen Gesetzentwurf über die Handwerkerkammern richtet und in der Bitte gipfelt, der Reichstag „wolle dem Handwerkerkammer-Gesetzentwurf in jetziger Fassung seine Zustimmung Verlagen, und wolle nur ein Gesetz annehmen, daS die fachgenossenschastliche Zwangs- Organisation für ganz Deutschland anordnet, die uneingeschränkte Selbstverwaltung garantirt und daS Laienelement von jeder Mitwirkung ausschließt." Eine fast gleichlautende Petition ist an die Großh. Regierung abgegangen, nur daß dort am Schluß die Bitte ausgesprochen ist: „Großh. Regierung wolle den VerordnungS Entwurf der Centralftelle für die Gewerbe ohne Berücksichtigung lassen und wolle in den von der Reichsregierung zu beschließenden Gesetzen für da» Handwerk fich keine Ausnahmestellung Vorbehalten; Großh. Regierung wolle im BundeSrath dahin wirken, daß der Organisations-Entwurf de» preußischen HandelSminister- v. Berlepsch schleunigst zur Berathung gestellt werde."
• * WeihaachtS Urlaub Da an den WeihnachtStagen viele Soldaten in Uilaub fahren, soll darauf htngewiesen werden, daß allen beurlaubten Soldaten bei kürzerer al» achttägiger Urlaubsdauer die Benutzung der dritten Klasse aller Schnellzüge gestattet wird, wenn eS fich um Entfernungen über 300 K lometer und um Reisen handelt, die außerhalb der Festzeiten — also ntcht am Tage vor oder nach Weihnachten, Ostern, Pfingsten oder während dieser Festtage — angetreten werden. Die UrlaubSpäffe müssen in vielem Falle den vermerk tragen. „Benutzung von Schnellzügen gestaltet."
• * Stiftung für ehemals heffische Pioniere. Am 12. Decbr. 1870 ließ der commandtrende General de-9 Corps, welchem die hessische Division zugeth ilt war, den Helfischen Pionieren, die sich lo außerordentlich bet der Wiederherstellung der zerstörten Loirebrücke bei Blot- auSzeichneten, eine Belohnung von 1000 Thalern auSzahlen. Eine gleiche Summe
stiftete später Großherzog Ludwig III. AuS den Zinse« diese- CapitalS werden jährlich am 12. December zur Er. innerung an den JahreStag de- BlückenbaueS bet vloi» Unterstützungen an invalide Pioniere resp. Tratnsahrer bei leichten Feldbrückentratn überwiesen; unter diesen Haden solche den Vorzug, bie beim Brückenbau vom 10. bis 12. December 1870 anwesend waren. Für den Fall, daß derartige zur Unterstützung Berechktgte nicht mehr vorhanden find, so werden anderweit tüchtige und bedürftige Unteroffiziere der 9. Compagnie deS 3. Großh. hessischen Jnf.-RegtS. Nc. 117 (derjenigen Compagnie, welche auS der ehemaligen Pionier- Compagnie gebildet wurde) unterstützt. Darmst. TSgl. Auz.
Darmstadt, 17. December. Ein auS Badenheim stammender Soldat de« 25. Art.-RegtS. ist au» einem Fenster deS dritten Stockwerks der Kaserne gestürzt und blieb sofort tobt.
GrieShei», 16. December. Nach dem nun vorliegenden Resultat der am 2. d«. Mt». stattgefundenen Volkszählung beläuft sich die hiesige Einwohnerzahl ind. der auf dem Schießplatz liegenden 266 actioen Mtlitärpersonen auf 4843 Seelen resp. 2488 männliche und 2355 weibliche Personen.
Viernheim, 15. December. Gestern Nachmittag ereignete sich hier ein bedauerlicher Unglücksfall. Der 14jährige Ludwig Müller von hier ging mit mehreren Kameraden in den nahen Wald, um Holz zu lesen, und sah bei dieser Gelegenheit den Holzmachern zu, die Bäume fällen. Der Aufforderung der Waldarbeiter, fich zu entfernen, leistete der Junge keine Folge. Ern stürzende Tanne traf ihn nun so unglücklich an die Schläfe, daß er sofort eine Leiche war.
Darmst. Ztg.
Worm», 16. December. Wie die »Worms. Ztg." meldet, beabsichtige Freiherr v. Hehl, infolge der letzten Vorgänge in der nattonalliberalen Partei wegen de» Antrag» Kanitz und der gegen ihn erfolgten Angriffe au- der Fraction au-zutreten.
WonuS, 16. December. Wie der „W. Ztg." von gut unterrichieter Seite mitgetheilt wird, hat der Sohn eine» Wirthe» in Zell und deff n Dienstknecht zusammen den Hauptgewinn von 70000 Mk. in der Zweibrücker Kirchenbau - Lotterie gemacht. Da- ist ein sehr praktische» Weihnachtsgeschenk!
Mainz, 15. December. Das Schöffengericht sprach heute sechs Händler aus Pforzheim und einen hiesigen Lieferanten von der Anklage frei, durch Verkauf von amerikanischem Schmalz al- reines Schweineschmalz gegen da» NahrungSmtttelgesetz verstoßen zu haben. Frkf. Ztg.
vermischte».
* Hanau, 16. December. Vicefeldwebel Schmidt von der 11. Comp. de- 87. Infanterieregiment- hat fich mit feinem Dienstgewehr erschossen. Schmidt soll durch un« liebsame Privatangelegenheiten in den Tod getrieben worden sein.
* Ergebnisse der Volkszählung vom 2 December Barmen 126,502 (+ 10,254), Wesel 22,124 (— 1400), Harburg 42,408 (4- 7427), Hanau 27,642 (— 2629), Lüneburg 22,313 (— 1648).
* Was heutzutage nicht alle» gesammelt wird. Die Sammelwuth, an der keine Nation mehr leidet al» die englische, nimmt manchmal seltsame Formen an. Bei Pontefract in Wale» lebt ein Bankier, der ein Museum alter THÜren besitzt. Sie stammen von Schlössern, Abteien und Häusern von geschichtlichem Interesse. Kürzlich bot der Sammler in Pari» 20000 Mk. für eine Thür, durch die während der französischen R volution Maria Antoinette, Charlotte Corday, Danton und RobeSpierre den Weg zur Guillotine gegangen waren. Eine Sammlung alter Wetterfahnen verleiht dem Museum de» wallifischen Bankier» einige Abwechslung.
* Ein Mann mit sieben Frauen. Im Criminalgericht zu London wurde ein Handlung-reisender Namm» Henrtz Cadman, der sieben Frauen, welche sämmtlich noch am Leben sind, geheirathet halte und Vater von 22 Kindern au- den Ehen mit diesen Frauen war, wegen Bigamie zu fieben- jährigem Zuchthaus verurtheilt.
WScheutüche Nebrrstcht der Todesfälle tu Gieße».
50. Woche. Bom 8. December bi» 14. December 1896, Einwohnerzahl: angenommen »u 22 400 (tncl 1600 Mann MUK»,). SterbUchkeitSztffer: 18,57, nach Abzug der Ortsfremden 13,92»/«.
Kinder
E» starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom
Anm. Die in Klammern gefetzten Zistern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenben Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke komm«.
1. Lebensjahr:
L-15. Zahn
Lungenschwindsucht
3 (!)
3 (1)
—
—
Gehirnentzündung
1 (1)
1 (1)
—
—
Kreb«
1
1
—
Milzkrankhetten
2
2
—
—
Krämpfen
1
—
1
—
Summa:
8 (2)
7 (2)
1
—
Myrrhen-Creme
bereitet ans d>m patentirten öligen Austug des Myrrhenharzes und Wache
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LArTugges
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