lang erst »ach Mitternacht, dem Feuer Einhalt zu thun. Zwei Mann werden vermißt. Die Passagiere und die Post- iachen wurden mit dem Dampfer „Niederland" nach DItsfingen Übergeführt.
London. 15. Februar. AuS Weihaiwai wird gemeldet, daß sofort nach der Uebergabe der chinesischen Flotte am DienStag der Admiral Ting und der Commandant der chinesischen Laudtruppen Selbstmord begangen haben, der erstere, indem er sich mit einer Seidenschnur erdroffelte, der letztere, indem er sich mit seinem Dolche erstach. Alle Anzeichen deuten darauf hin, daß Admiral Ting auch Gift ge- nowm n hatte.
Lissabon, 15 Februar. Ein gestern veröffentlichtes Decret bestimmt, daß bis zum 31. Juli 1895 die Einfuhr fremden Getreides bi- zu 90 Millionen Kilo- gramm zu gestatten sei.
Belgrad, 15. Februar. Ein äußerst streng gehaltener Erlaß der Regentschaft verbietet den Osfiz-eren, sich mit Politik zu befassen und in politische Clubs einzutreten.
Konstantinopel, 15. Februar. Infolge neuerdings ein» getretener Ueb ersch wemmungen bei Adrianopel ist der Bahnverkehr unterbrochen.
Newyork, 15. Februar. Während des Brandes io der Stahlwaarenfabrik in Lyne entstand eine Explosion, wodurch da- Maschinenhaus in zwei Hälften gerissen wurde und die auf den Leitern stehenden Feuerwehrmänner in das Feuer geworfen wurden. Sechs davon sind verbrannt, mehrere schwer verletzt.
Cotafc« nnö provinzielle.
Gieße«, beit 16. Februar 1895
* • Zum diesjährigen Fioavzexameu 1. Kategorie, daß •af den 8. April er. ausgeschrieben ist, sind, wie die „Darmst. Ztg." mittheilt, annähernd 100 Anmeldungen auS allen LandeStheilen eingelaufen. Im Vorjahre betrug die Zahl der Examinanden kaum 70. Der Zudrang zum Finanzfache wächst von Jahr zu Jahr. Von den vorjährigen Prüflingen bestanden nur 37 das Examen.
In der zweiten diesjährigen Sitzung der Oberhessischen Gesellschaft für Natur- und Heilkunde am 13. Februar demon- striene Herr LehramtSaceesfift Karl Hofsmann (Darmstadt) ein von ihm angefertigtes Relief der Umgegend von Gießen. Eine nähere Beschreibung desselben an dieser Stelle bleibt Vorbehalten. Das Relief befindet sich für die nächsten Tage im geographischen Institut (Brandplatz 18) und kann hier in den Nachmittagsstunden von 3 bis 5 Uhr in Augenschein genommen werden. — Nach Beendigung des Vortrages wurde über die Einrichtung einer meteorologischen Station in Gießen berathen.
Pr. Theater-Verein. Daß die „Fledermaus" trotz ihres Bekanntseins in den weitesten Kreisen, immer noch eine Zugkraft ersten Ranges und wohl geeignet ist, einen Theater- abend angenehm auszufüllen, hat die gestrige Vorstellung des Theater-VereinS vollauf bewiesen. Der Festsaal deS Casü Leib, in dem dieselbe stattsand, war nicht nur auS- verkauft, es mußte sogar, wie wir nachträglich erfuhren, Mancher unverrichteter Sache wieder heimkehren, da keine Eintrittskarten mehr zu haben waren. Die gestrige Auf- führung, die wir von vorn herein als wohl gelungen bezeichnen, war nicht ohne Schwierigkeiten zu Stande gekommen- namentlich war es das Orchester, der größere Theil der hiesigen Regimentkcapelle, welches unseres Wissens bisher nur ganz selten in derartigen Aufführungen mitwirkte, und auf dessen Leistung man mit Recht gespannt sein konnte. Wir constatiren mit großer Freude, daß am gestrigen Abend der Orchesterpart sehr wirkungsvoll durchgesührt wurde, und daß die mitwirkenden Herren unserer RegimentSmusik dank der guten Schulung seitens deS Herrn Musikdirector Krauße unter der sehr belebenden Leitung deS Herrn Capellmeister Triebel ganz Vorzügliches leisteten. Wir heben dies um so ausdrücklicher hervor, als daS Notenmaterial nur ganz kurze Zeit vorher zur Verfügung stand und in Folge dessen nur wenig Vorproben stattfindcn konnten. Eine richtige Generalprobe unter Theilnahme sämmtlichrr Mitwirkenden konnte überhaupt nicht stattfinden, und trotzdem hat sich daS Orchester nach nur einer einzigen Probe unter Leitung des Herrn Triebet seiner Aufgabe in der bereits bezeichneten Weise entledigt. Die Mitglieder deS Residenztheaters zu Wiesbaden, welche den mimischen Theil vertraten, waren in den verschiedenen Partien fast durchweg am Platze. Da die Besetzung einiger Rollen noch kurz vor der Aufführung eine Aenderung erfahren hatte, müssen wir eS unö versagen, die einzelnen Künstler und Künstlerinnen hier namhaft zu machen. Hervorgehoben seien von den größeren Rollen vor allen Dingen Rosalinde, daS fesche Kammerkätzchen Adele, Prinz OrlofSky, Eisenstein, Alfred und Ge- fängnißdirector Frank, deren Vertreter sich mit den ihnen gestellten Aufgaben gut abfanden und wohlverdienten Beifall ernteten. Der Gefängnißdirector hatte vielleicht im dritten Act zusammen mit dem Gerichtsdiener Frosch Manches drastischer gestalten können. Die Gesammtaufführunq war, tpie wir bereit- bemerkten, eine wohl gelungene. Zu bedauern war, daß man im zweiten Act so viel gestrichen hatte. Wenn namentlich in den großen Ensemblestellen deS zweiten und am Schluß des dritten ActeS einige Schwan- fingen vorkameu, so sind dieselben mit Rücksicht aus die großen Schwierigkeiten, welche dem Zustandekommen der ganzen Aufführung sich entgegenstellten, wohl zu entschuldigen - auch wurden dieselben durch die umsichtige Direction deS Herrn Eapellmetster Triebel stets geschickt pariert. Hoffent- lich läßt sich der Vorstand deS TheatervereinS bewegen, wenn auch nicht in dieser, so doch in der nächsten Saison wieder «twaS derartiges zu bieten. Der gute Besuch der gestriaen Vorstellung dürste zur Genüge bewiesen haben, daß mufika- lische Bühnenaufführungeu ein dankbare» Publikum in unserer Stadt finden werden.
• • »v jähriges Jnbilaack all Feuerwehrmann Am heutigen Samstag sind e» d eißig Jahre, daß H.rr Martin LooS der Freiwilligen Gail'schen Feuerwehr als active» , Mitglied angehört. Herr LooS wurde, nachdem er schon feil einer längeren Reihe von Jabren dem Vorstände gen. EorpS angehört hatte, im Jahre 1888 zum 1. Hauptmann gewählt, und hat sich durch die gewissenhafte Führung diese- Amte» und durch sein unparteiisches Handeln in allen das EorpS betreffenden Angelegenheiten, die Achtung und Liebe seiner Kameraden erworben. Gelegentlich seines 25 jährigen Dienst- jubiläumS wurde ihm das Feuerwehr-Ehrenzeichen verliehen. Wir bringen Herrn LooS zu seinem heutigen Ehrentage die besten Glückwünsche dar, und wünschen, daß e» ihm noch lange vergönnt sein möge, im Dienste der Nächstenliebe zu wirken, und rufen ihm zu: „Allezeit Gut Wehr!"
♦ ♦ Unfall. Gestern Nachmittag wurde am hiesigen Bahnhofe der 56 Jahre alte Bremser JohS. Seum von Friedberg beim Ankoppeln eines Wagens überfahren. Derselbe war auSgeglitten und ging ihm ein Wagen über den Arm und ein Bein. Der Verletzte wurde in die Klinik gebracht.
♦ ♦ Unfall. Durch einen der sogenannten Renommir - Hunde, eine große Dogge, wurde gestern Nachmittag im SelterSweg eine Frau umgeworsen, wobei dieselbe einen Beinbruch erlitt. Sie wurde von dem herbeigerufenen Arzte nach ihrer in der Goethestraße gelegenen Wohnung gefahren.
* • In Amerika verstorbene Hessen. Newyork City: Pauline Gand er, geb. K euch, Frau von Adam Gander, 50 Jahre alt, auS Wald-Michelbach. Christine, geborene Schirmer, 71 Jahre alt, Ehefrau von Jacob Koch, auS Osthofen. Georg Hermes, 77 Jahre alt, auS Bensheim. — Brooklyn, N.-Y : Philipp Wagner, 84 Jahre alt, aus Offenbach a. M- — Chicag o, Jll.: Jacob Fleck, 60 Jahre alt, aus Klein-Winternheim. — Hopetown, O.: Joh. Stelz, 57 Jahre alt, auS Hrssen-Darmstadt. — Polk, WiS.: Elisabeth Widder, geb. Günther, 77 Jahre alt, aus Eich, Kr. WormS.
* ♦ DaS 14. Verband-schietzen des pfälzischen, mittel- rheinischen Schützenbunkes und badischen LandeSschützenvereinS, sowie Feier der 25jähr. Vereinigung der drei Verbände findet in der Woche vom 14. bis 21. Juli d. I. in Worms statt.
♦ ♦ SchießauSzeichnungen. An seinem letzten Geburtstage hat der Kaiser bekanntlich bestimmt, daß in Zukunft diejenigen Compagnien und Batterien, die innerhalb der einzelnen ArmeecorpS die besten Schießresultate erzielt haben, Auszeichnungen erhalten sollten. Die „Poft" kann nun über die Gestalt dieser Auszeichnungen folgende Mtttheilungen machen: Zunächst erhalten die Mannschaften der Compagnien und Batterien, die am besten schießen, sämmtlich Abzeichen, die auf dem Aermel getragen werden und aus einem in gelbem Metall auSgeführten, etwa 6 Ctm. hohen Lorbeerkranz bestehen, der oben durch die Kaiserkrone abgeschlossen wird. Bei der Infanterie befinden sich in der Mitte diese- Kranzes zwei gekreuzte Gewehre, die bei der Artillerie durch zwei gekreuzte Kanonenrohre ersetzt werden. Ferner aber erhält der betr. Compagnie- oder Batteriechef einen auf- stellbaren, etwa 20 Ctm. hohen silbernen Schild, der oben mit der Kaiserkrone geschmückt ist und unten auf rechts und links hervorragenden Trophäen ruht, die je nach der Waffe (Infanterie oder Artillerie) verschieden sind. Auf dem Schilde selbst erblickt man unten einen Adler mit gespreizten Flügeln. Darüber befindet sich ein Lorbeerkranz, der die Widmung umschließt: „Wilhelm II., Deutscher Kaiser, König von Preußen, dem Hauptmann.....zur Erinnerung an die
von seiner Compagnie (Batterie).....im Jahre 189 .
innerhalb . . . (des soundsovielten ArmeecorpS).....er
zielten besten Schiebleistungen." Kaiserkrone und Lorbeer- kränz sind vergoldet. Die Kosten der gesammten Auszeichnungen werden auS der Privatchatulle deS Kaisers bestritten.
** BeachtenSwerth. In jetziger kalter Jahreszeit, da der Hauch am Barte gefriert, ist eS für den Beobachter eine bekannte Thatsache, daß eine sehr große Anzahl von Schulkindern mit einem lästigen Husten behaftet ist, der den Unterricht oft in empfindlicher Weise stört. Als Ursache ist nach Angabe aufmerksamer Jugendbildner vielfach daS Athmen der Kinder durch den offenen Mund zu betrachten. Schr oft entstehen auch gefährlichere Krankheiten. Zweck dieser Zeilen ist eS nun, sowohl die Eltern, all auch die im Lehr- fache thätigen Vorgesetzten zu veranlassen, die Kinder auf daS Gefährliche der Unsitte, durch den offenen Mund zn athmen, aufmerksam zu machen. Das RespirationSorgan ist die Nase und zwar (AuSnahmesälle abgerechnet) sowohl im Winter wie im Sommer.
M.W. AuS der mittleren Wettern«, 14. Februar. Der langandauernde harte Frost fängt an, recht ungemüthliche Folgen zu zeigen. Heute Mittag that eS urplötzlich einen dumpfen, donnerartigen Scklag, den man sich nicht erklären konnte. Beim näheren Zusehen ergab sich, daß ein junger Nußbaum, etwa 30 bis 40 Jahre alt, mitten auseinander gekracht war. Darauf untersuchte Einsender Aprikosen- däumchen und Rebspaliere und mußte leider feststellen, daß bereits viele Frostschäden vorhanden sind.
Mainz, 15. Februar. In der heute Nachmittag statt- gefundenen außerordentlichen Sitzung der Stadtverordneten machte der Oberbürgermeister die officielle Mittheilung, daß über den Erwerb und den künftigen Betrieb sämmllicher Linien der Hessischen Ludwiglbahn in den wesentlichsten Punkten bereit» eine Einigung mit der preußischen Regierung herbeigeführt sei. Hieraus wurde eine Resolution angenommen, an beide Regierungen da» Ersuchen zu richten, auch künstig den Sitz der Eisenbahn-Hauptverwaltung an Stelle der bisherigen Specialdirection in Mainz zu belassen. Ferner beauftragte die Sladtverordnetenversammlung die Bürgermeisterei im gleichen Sinne bei der großherzoglich hessischen und der königlich preußischen Regierung mit allem Nachdruck mündlich und schriftlich vorstellig zu werden. Don»
wurde eine Abordnung von 3 Mitgliedern gewählt, welche an zuftändigcr Stelle in Darmstadt und Berlin im gleichen Sinne eintreten soll. Endlich wurden die für diese Schritte nöthigen Mittel von der Stadlverordnetenversammlung einstimmig bewilligt.
Maiaz, 15. Februar. Ein siebenjährige» Mädchen wurde gestern Abend von einem Rollfuhrwerke todtgefahren.
vermischtes.
• Frankfurt a. M., 15. Februar. Eine curiose Haupttreffer-Geschichte. Gestern Nachmittag erschien in dem Lotterie-Geschäft von Wilh. Mayer ein Mann, Namen» Kinski aus Niederrad, und kaufte von dem Ladenmädchen ein BiertellooS der Trie r'schen Lotterie, wobei er eint bestimmte Nummer verlangte. Al» der Geschäftsinhaber kurz daraus heimkam, wurde ihm der Verkauf deS Loose» mitqetheilt. Die Meldung berührte ihn, wie der Polizei- bericht erzählt, höchst unangenehm, weil er soeben durch die Ziehungsliste ersahren hatte, daß daS betreffende LooS mit 40000 Mk. gezogen war.
* Türen, 15. Februar. Die WiUwe de» mit der „Elbe" verunglückten Fabrikanten Schüll bestimmte die fällige Versicherungssumme von 100000 W. zu Wohlihä igkeit»- fttfiungen. Ein Theil wird den Hinterbliebenen der mit der „Eibe" Verunglückken überwiesen- im Ucbrigen ist noch unbestimmt, welchen Wohlfahrtseinrichtungen die Gelder werden zugrwendet werden.
• Erbach i. Rh., 15. Februar. Durch die Firma Aug. Drucker & Co. Nachfolger fand gestern Nachmittag hier aus dem Rh einet S unter sehr zahlreicher Betheil'gung die Anfertigung eine» großen Weinfasses statt. ES trägt in Bildhauerarbeit auSgesührt da» Motto: In vino voritae und den Tag feiner Fertigstellung.
• AuS St. Pet.rSburg wird uns geschrieben: »Die wohl auch in Deutschland bekannte „Allerhöchst bestätigte, russische Thee Export Gesellschaft „Rararoone* in Moskau wird ihre Thee's in Deutschland einsühren und hat zu diesem Zwecke an allen größeren Plätzen Depot» errichtet. Die Firma hat ihre sämmtlichen Theebestände und deren Packung vnier Kaiserlich russische StaatS-Eontrolle gestellt- ein jedes Packet, selbst daS Kleinste, ist mit der russischen Staatsbanderolle versehen, eine Garantie für die Reinheit der Waare, wie sie von keiner anderen Seite geboten werden kann. Alle Theefreunde finden dadurch Gelegenheit, sich Thee's in echt russischer Mischung zu verschaffen."
AttSMg ans den StanHesamtsregifter» der Stadt SUftau
Sakgedore.
Februar: 9. Eduard Marlin Heim, Anstreicher von Gießen, mit Anna Margarethe Wilhelmine Elisabeth Stück zu Kirchhain 14 Konrad Dietz, Bankier zu Gießen, mit Wilhelmine Henriette Iohannetle Lina Marie Faß fcitdelbtt. 15 Philipp Meininger, Schlosser dahier, mit Emma Lauster zu ©tornftl».
•D<«6lie6unero.
Februar: 13. Peter Theiß, Taglöhner dahier, mit Christiane Keller Hierselbst. 15. Wilhelm Bayer, Schlosser dahier, mit Rosina Schlößer hierselbst. 15. Wilhelm Balihisar Am end, Schuhmacher dahier, mit Wilhelmine Maria Auguste Schupp dahier.
Aadore»«.
Februar: 7. Dem Lehrer August Haggenrnüller ein Sohn. 7. Dem Taglöhner Johannes Laub ein Sohn, Georg Valentin. 8. Dem Metzgermeister Ernst Ludwig Sack eine Tochter. 8. Dem Kre'samtSgehülfen Johanne-Hach ein Sohn. 10 Dem Schuhmacher Ludwig Kratz ein Sohn. 11. Dem SaNlermeister Friedrich Groß eine Tochter. 14. Dem Kaufmann Max Kann ein Sohn, Adolf.
Nldh>tb*iu.
Februar: 9. Karl Bleul. 5'/, 3 ihre alt, Sohn von Steinbauer Jacob Bleu! zu Wetzlar. 10. Johanuelte Roloff, geb. Gönb. 70 Jahre alt, Willwe von Octroierhebkr Theodor Roloff dahier. 10. Dominiku» Marlin. 3l Jadre alt, Schneider dahier. 12 Rudolf Bernhard Franz Aloy» Teipel, 9 Monate alt, Sohn von Kautmann Friedrich teipd dahier. 14. Max App.-l, 18 Jahre eit, Sohn von Schuhmacher Ludwig Appel dahier. 14. Mm tha Elisabeth Gringel, geb. Feuerrohr, 73 Jahre alt, dahier, Wiliwe von Landwirlh Ron-ab Giingel. 14. Wilhelm Schäfer, 2 Jahre alt, Sohn von Taglöhner Heinrich Schäfe> dahier.
Auszug ans -en Kirchenbüchern
der Stadt (Sieben.
Evangelische «eweintze.
•etranit.
MarkuSgemeinde.
Den 13. Februar. Peter Thei», Taglöhner zu Gießen, uä> Christine K-ller, Tochter deS verstorbenen Bergmann» Wilhelm Keller zu Ulm, Krel» Wetzlar.
Joba nneSgemeinde.
Den 15. Februar. Wilhelm Baltbajer Ammd, Schuhmacher zu Gießen, und Wilhelmine Maria Auguste Schupp, Tochter bti verstorbenen Landwirlh« Peter Schupp zu Leun.
e<taah«.
» MarkuSgemeinde.
Dm 10. Februar Dem Maurer Heinrich MooSbach ein Sohn, Heinrich, geboren den 15. November.
Ten 10. Februar. Dem Schaffner Heinrich Johann Adam Bender eine Tochter, Lina, geboren den 7. Januar.'
Luka »gemeinde.
Dm 10. Februar. Dem Teleg aohen-Perwalter G.-org Maner.!d ein Sohn, Karl Franz Georg, geboren ben 10. December.
JohanneSgemeinde.
Den 10. Februar Dem Bürstenmacher Johann Heinrich Schneiber ein Sohn, Georg Han» Heinrich, geboren dm 7. Decbr.
Dmfclbm. Dem Wagner August Führer ein Sohn, August Heinrich, geboren dm 3. December.
Denselben. Dem Händler Philipp Fischer eine Tochter, Regina Paula, geboren dm 8. Januar
Dm 12. Februar. Dem Gastwlrih Georg Müller ein Sohn, Earl, geboren den 24. November.
OurbigU.
Matthäu-ge meinde.
Den 10. Februar. Heinrich Belloff HL, Kaufmann und Kirth, 51 Jabre alt, starb ben 6 Februar.
Dm 12. Februar. Iohannetle Roloff, aeb. Gärth, Wiltwe deS verstorbenen Octroierhedcr« Theodor Roloff, 70 Iahte alt, starb de» 10 Februar.


